Durchführungsverordnung (EU) 2021/1165 der Kommission vom 15. Juli 2021 über die Zulassung bestimmter Erzeugnisse und Stoffe zur Verwendung in der ökologischen/biologischen Produktion und zur Erstellung entsprechender Verzeichnisse (Text von Bedeutung für den EWR)
Vorwort/Präambel
Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen in Pflanzenschutzmitteln, die gemäß Anhang I der vorliegenden Verordnung in der ökologischen/biologischen Produktion eingesetzt werden, nur die in dem genannten Anhang aufgeführten Wirkstoffe enthalten sein, sofern diese Pflanzenschutzmittel
a) nach der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates zugelassen wurden,
b) die bei der von den Mitgliedstaaten erteilten Zulassung der Erzeugnisse, die diese Wirkstoffe enthalten, festgelegten Bedingungen für die Verwendung erfüllen und
c) unter Einhaltung der Bedingungen gemäß dem Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission verwendet werden.
Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Oktober 2003 über Düngemittel (ABl. L 304 vom 21.11.2003, S. 1).
Verordnung (EU) 2019/1009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 mit Vorschriften für die Bereitstellung von EU-Düngeprodukten auf dem Markt und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1069/2009 und (EG) Nr. 1107/2009 sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 (ABl. L 170 vom 25.6.2019, S. 1).
Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 (ABl. L 300 vom 14.11.2009, S. 1).
Verordnung (EU) Nr. 142/2011 der Kommission vom 25. Februar 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte sowie zur Durchführung der Richtlinie 97/78/EG des Rates hinsichtlich bestimmter gemäß der genannten Richtlinie von Veterinärkontrollen an der Grenze befreiter Proben und Waren (ABl. L 54 vom 26.2.2011, S. 1).
Verordnung (EG) Nr. 767/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 79/373/EWG des Rates, 80/511/EWG der Kommission, 82/471/EWG des Rates, 83/228/EWG des Rates, 93/74/EWG des Rates, 93/113/EG des Rates und 96/25/EG des Rates und der Entscheidung 2004/217/EG der Kommission (ABl. L 229 vom 1.9.2009, S. 1).
Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung (ABl. L 268 vom 18.10.2003, S. 29).
(1) Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe e der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen nur die in Anhang IV Teil A der vorliegenden Verordnung aufgeführten Mittel zur Reinigung und Desinfektion von Teichen, Käfigen, Becken, Fließkanälen, Gebäuden oder Anlagen für die tierische Erzeugung verwendet werden, sofern diese Mittel im Einklang mit den einschlägigen Unionsvorschriften stehen, insbesondere mit der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 und der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, und gegebenenfalls mit nationalen Vorschriften auf der Grundlage des Unionsrechts.
(2) Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe f der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen nur die in Anhang IV Teil B der vorliegenden Verordnung aufgeführten Mittel zur Reinigung und Desinfektion von Gebäuden und Anlagen für die pflanzliche Erzeugung, einschließlich Lagerung in einem landwirtschaftlichen Betrieb, verwendet werden, sofern diese Mittel im Einklang mit den einschlägigen Unionsvorschriften stehen, insbesondere mit der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 und der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, und gegebenenfalls mit nationalen Vorschriften auf der Grundlage des Unionsrechts.
(3) Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe g der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen nur die in Anhang IV Teil C der vorliegenden Verordnung aufgeführten Mittel zur Reinigung und Desinfektion in Verarbeitungs- und Lagerstätten verwendet werden, sofern diese Mittel im Einklang mit den einschlägigen Unionsvorschriften stehen, insbesondere mit der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 und der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, und gegebenenfalls mit nationalen Vorschriften auf der Grundlage des Unionsrechts.
(4) Bis zu ihrer Aufnahme in die Teile A, B oder C des Anhangs IV der vorliegenden Verordnung dürfen die in Artikel 24 Absatz 1 Buchstaben e, f und g der Verordnung (EU) 2018/848 aufgeführten Mittel zur Reinigung und Desinfektion, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 oder gemäß nationalen Rechtsvorschriften vor dem Geltungsbeginn der Verordnung (EU) 2018/848 für die Verwendung in der ökologischen/biologischen Produktion zugelassen wurden, weiterhin verwendet werden, wenn sie im Einklang mit den einschlägigen Bestimmungen der Unionsvorschriften stehen, insbesondere mit der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 und der Verordnung (EU) Nr. 528/2012, und gegebenenfalls mit nationalen Vorschriften auf der Grundlage des Unionsrechts.
Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe (ABl. L 354 vom 31.12.2008, S. 16).
Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen nur die in Anhang V Teil B der vorliegenden Verordnung aufgeführten nichtökologischen/nichtbiologischen Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs in der Produktion von verarbeiteten ökologischen/biologischen Lebensmitteln verwendet werden, sofern ihre Verwendung im Einklang mit den einschlägigen Unionsvorschriften und gegebenenfalls mit nationalen Vorschriften auf der Grundlage des Unionsrechts steht.
Absatz 1 lässt die detaillierten Vorschriften in Anhang II Teil IV Abschnitt 2 der Verordnung (EU) 2018/848 für die ökologische/biologische Produktion verarbeiteter Lebensmittel unberührt. Insbesondere gilt Absatz 1 nicht für nichtökologische/nichtbiologische Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs, die als Lebensmittelzusatzstoffe, Verarbeitungshilfsstoffe oder Erzeugnisse und Stoffe gemäß Anhang II Teil IV Nummer 2.2.2 der Verordnung (EU) 2018/848 verwendet werden.
Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen nur die in Anhang V Teil C der vorliegenden Verordnung aufgeführten Erzeugnisse und Stoffe als Verarbeitungshilfsstoffe für die Herstellung von Hefe und Hefeprodukten für Lebens- und Futtermittel verwendet werden, sofern ihre Verwendung im Einklang mit den einschlägigen Unionsvorschriften und gegebenenfalls mit nationalen Vorschriften auf der Grundlage des Unionsrechts steht.
Delegierte Verordnung (EU) 2019/934 der Kommission vom 12. März 2019 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anbauflächen, auf denen der Alkoholgehalt der Weine erhöht werden darf, der zugelassenen önologischen Verfahren und der Einschränkungen für die Erzeugung und Haltbarmachung von Weinbauerzeugnissen, des Mindestalkoholgehalts von Nebenerzeugnissen und deren Beseitigung sowie der Veröffentlichung von OIV-Dossiers (ABl. L 149 vom 7.6.2019, S. 1).
(1) Ist eine gemäß Artikel 46 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/848 anerkannte Kontrollbehörde oder Kontrollstelle der Ansicht, dass ein Erzeugnis oder Stoff aufgrund der besonderen Umstände gemäß Artikel 45 Absatz 2 der genannten Verordnung eine spezielle Zulassung für die Verwendung in einem bestimmten Gebiet außerhalb der Union erhalten sollte, kann diese Behörde oder Stelle die Kommission ersuchen, eine Bewertung vorzunehmen. Zu diesem Zweck übermittelt sie der Kommission ein Dossier, in dem das betreffende Erzeugnis oder der betreffende Stoff unter Angabe der Gründe für diese spezielle Zulassung beschrieben wird und erläutert wird, warum die gemäß dieser Verordnung zugelassenen Erzeugnisse und Stoffe aufgrund der besonderen Umstände nicht für eine Verwendung in dem betreffenden Gebiet geeignet sind. Sie stellt sicher, dass das Dossier unter Wahrung der Datenschutzvorschriften der Union und der Mitgliedstaaten öffentlich zugänglich gemacht werden kann.
(2) Die Kommission leitet den Antrag gemäß Absatz 1 an die Mitgliedstaaten weiter und veröffentlicht diese Anträge.
(3) Die Kommission prüft das in Absatz 1 genannte Dossier. Die Kommission lässt das Erzeugnis oder den Stoff angesichts der besonderen Umstände, auf die im Dossier eingegangen wird, nur dann zu, wenn die Prüfung insgesamt ergibt, dass
a) eine solche spezielle Zulassung in dem betreffenden Gebiet begründet ist,
b) das in dem Dossier beschriebene Erzeugnis bzw. der Stoff mit den Grundsätzen gemäß Kapitel II, den Kriterien gemäß Artikel 24 Absatz 3 und der Bedingung gemäß Artikel 24 Absatz 5 der Verordnung (EU) 2018/848 in Einklang steht und
c) die Verwendung des Erzeugnisses oder Stoffes im Einklang mit den einschlägigen Unionsvorschriften steht und bei in Pflanzenschutzmitteln enthaltenen Wirkstoffen insbesondere der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates entspricht.
Das zugelassene Erzeugnis oder der zugelassene Stoff wird in Anhang VI der vorliegenden Verordnung aufgeführt.
Die Verordnung (EG) Nr. 889/2008 wird aufgehoben.
Die Anhänge VII und IX gelten jedoch weiter bis zum 31. Dezember 2023.
(1) Für die Zwecke von Artikel 5 Absatz 4 der vorliegenden Verordnung dürfen die in Anhang VII der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 aufgeführten Reinigungs- und Desinfektionsmittel bis zum 31. Dezember 2023 weiterhin für die Reinigung und Desinfektion von Teichen, Käfigen, Becken, Fließkanälen, Gebäuden oder Anlagen für die tierische Erzeugung, die unter Anhang IV Teil D der vorliegenden Verordnung fallen, verwendet werden.
(2) Für die Zwecke von Artikel 24 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2018/848 dürfen die in Anhang IX der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 aufgeführten nichtökologischen/nichtbiologischen Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs bis zum 31. Dezember 2023 weiterhin für die Herstellung von verarbeiteten ökologischen/biologischen Lebensmitteln verwendet werden. Verarbeitete ökologische/biologische Lebensmittel, die vor dem 1. Januar 2024 unter Verwendung dieser nichtökologischen/nichtbiologischen Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs hergestellt wurden, dürfen bis zur Erschöpfung der Lagerbestände auch nach diesem Datum weiterhin in Verkehr gebracht werden.
(3) Gemäß Artikel 68 der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 vor dem 1. Januar 2022 ausgestellte Bescheinigungen bleiben bis zum Ende der Gültigkeitsdauer gültig, aber nicht über den 31. Dezember 2022 hinaus.
Amtsblatt der Europäischen Union
Sie gilt ab dem 1. Januar 2022.
Artikel 5 Absätze 1, 2 und 3 sowie Artikel 7 gelten jedoch ab dem 1. Januar 2024.
Die in diesem Anhang aufgeführten Wirkstoffe dürfen in Pflanzenschutzmitteln enthalten sein, die gemäß diesem Anhang in der ökologischen/biologischen Produktion verwendet werden, sofern diese Pflanzenschutzmittel gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 zugelassen sind. Die Verwendung dieser Pflanzenschutzmittel muss mit den im Anhang der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 festgelegten und den in den Zulassungen der Mitgliedstaaten, in denen sie verwendet werden dürfen, angegebenen Bedingungen im Einklang stehen. Strengere Verwendungsvorschriften für die ökologische/biologische Produktion sind in der letzten Spalte jeder Tabelle angegeben.
Im Einklang mit Artikel 9 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2018/848 sind Safener, Synergisten und Beistoffe als Bestandteile von Pflanzenschutzmitteln und Hilfsstoffe, die den Pflanzenschutzmitteln beigefügt werden, zur Verwendung in der ökologischen/biologischen Produktion zugelassen, sofern sie gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 zugelassen sind. Die in diesem Anhang aufgeführten Stoffe dürfen nur zur Bekämpfung von Schädlingen im Sinne von Artikel 3 Nummer 24 der Verordnung (EU) 2018/848 eingesetzt werden.
Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten (ABl. L 317 vom 4.11.2014, S. 35).
Für die Zwecke dieses Anhangs sind Wirkstoffe in die folgenden Unterkategorien eingeteilt:
Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (ABl. L 31 vom 1.2.2002, S. 1).
Verfügbar in der Pestiziddatenbank: https://ec.europa.eu/food/plant/pesticides/eu-pesticides-database/active-substances/?event=search.as
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Grundstoffe dürfen nicht als Herbizide verwendet werden.
Dies umfasst insbesondere alle in Anhang I Teil I der Verordnung (EU) 2019/1009 aufgeführten Produktfunktionskategorien.
den einschlägigen Rechtsvorschriften der Union und den nationalen Rechtsvorschriften über Düngeprodukte, insbesondere gegebenenfalls den Verordnungen (EG) Nr. 2003/2003 und (EU) 2019/1009 und
den Rechtsvorschriften der Union über tierische Nebenprodukte, insbesondere den Verordnungen (EG) Nr. 1069/2009 und (EU) Nr. 142/2011, insbesondere den Anhängen V und XI.
Gemäß Anhang II Teil I Nummer 1.9.6 der Verordnung (EU) 2018/848 können zur Verbesserung des Gesamtzustandes des Bodens oder der Nährstoffverfügbarkeit im Boden oder in den Kulturen Zubereitungen von Mikroorganismen verwendet werden.
Düngemittel, Bodenverbesserer und Nährstoffe dürfen nur gemäß den Spezifikationen und Verwendungsbeschränkungen der genannten Rechtsvorschriften der Union und der nationalen Rechtsvorschriften verwendet werden. Strengere Verwendungsvorschriften für die ökologische/biologische Produktion sind jeweils in der rechten Spalte der Tabellen angegeben.
| BezeichnungErzeugnisse, die nur nachstehende Stoffe enthalten oder Gemische daraus | Beschreibung, besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| Stallmist | Gemisch aus tierischen Exkrementen und pflanzlichem Material (Einstreu und Futtermittel).Erzeugnis darf nicht aus industrieller Tierhaltung stammen |
| Getrockneter Stallmist und getrockneter Geflügelmist | Erzeugnis darf nicht aus industrieller Tierhaltung stammen |
| Kompost aus tierischen Exkrementen, einschließlich Geflügelmist und kompostierter Stallmist | Erzeugnis darf nicht aus industrieller Tierhaltung stammen |
| Flüssige tierische Exkremente | Verwendung nach kontrollierter Fermentation und/oder geeigneter VerdünnungErzeugnis darf nicht aus industrieller Tierhaltung stammen |
| Nummer im Katalog der Einzelfuttermittel | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 11.1.1 | Calciumcarbonat | |
| 11.1.2 | Kohlensaurer Muschelkalk | |
| 11.1.4 | Kohlensaurer Algenkalk (Maerl-Kalk) | |
| 11.1.5 | Lithothamnium | |
| 11.1.13 | Calciumgluconat | |
| 11.2.1 | Magnesiumoxid | |
| 11.2.4 | Magnesiumsulfat, wasserfrei | |
| 11.2.6 | Magnesiumchlorid | |
| 11.2.7 | Magnesiumcarbonat | |
| 11.3.1 | Dicalciumphosphat | |
| 11.3.3 | Monocalciumphosphat | |
| 11.3.5 | Calcium-Magnesiumphosphat | |
| 11.3.8 | Magnesiumphosphat | |
| 11.3.10 | Mononatriumphosphat | |
Die im Folgenden aufgeführten Erzeugnisse oder Erzeugnisse, die die folgenden, in Anhang VII der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 aufgeführten Wirkstoffe enthalten, dürfen nicht als Biozidprodukte verwendet werden:
Ätznatron
Ätzkali
Oxalsäure
natürliche Pflanzenessenzen, außer Leinöl, Lavendelöl und Pfefferminzöl
Salpetersäure
Phosphorsäure
Natriumcarbonat
Kupfersulfat
Kaliumpermanganat
Kamelienölkuchen (tea seed cake) aus natürlichen Kameliensamen
Huminsäure
Peroxyessigsäure, außer Peressigsäure
Die ökologischen/biologischen Lebensmittel, denen Lebensmittelzusatzstoffe zugefügt werden dürfen, stehen im Einklang mit den Zulassungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008.
Die hier festgelegten besonderen Bedingungen und Einschränkungen gelten zusätzlich zu den Zulassungsbedingungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008.
Zur Berechnung der Prozentsätze für die Zwecke von Artikel 30 Absatz 5 der Verordnung (EU) 2018/848 werden Lebensmittelzusatzstoffe, die in der Spalte „Code“ mit einem Sternchen ausgewiesen sind, zu den Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs gerechnet.
| Code | Bezeichnung | Ökologische/biologische Lebensmittel, denen sie zugefügt werden dürfen | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| E 153 | Pflanzenkohle | Essbare Käserinde von geaschtem ZiegenkäseMorbier-Käse | |
| E 160b(i)* | Annatto Bixin | Roter Leicester-KäseDouble-Gloucester-KäseCheddarMimolette-Käse | |
| E 160b(ii)* | Annatto Norbixin | Roter Leicester-KäseDouble-Gloucester-KäseCheddarMimolette-Käse | |
| E 170 | Calciumcarbonat | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Darf nicht als Farb- oder Calciumzusatz verwendet werden |
| E 220 | Schwefeldioxid | Obstweine (Wein aus anderem Obst als Weintrauben, einschließlich Apfel- und Birnenwein) sowie Met mit und ohne Zuckerzusatz | 100 mg/l (Höchstwerte beziehen sich auf die in allen Bestandteilen enthaltene Gesamtmenge, ausgedrückt als SO2 mg/l) |
Für die Verwendung in ökologischen/biologischen Erzeugnissen in bestimmten Gebieten von Drittländern zugelassene Erzeugnisse und Stoffe gemäß Artikel 45 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/848
(4) Nach Auslaufen des in Artikel 45 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/848 festgelegten Zeitraums von zwei Jahren wird die Zulassung automatisch um einen weiteren Zeitraum von zwei Jahren verlängert, sofern keine neuen Elemente verfügbar sind und kein Mitgliedstaat und keine gemäß Artikel 46 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/848 anerkannte Kontrollbehörde oder Kontrollstelle Einwände erhoben hat, die rechtfertigen, dass die Schlussfolgerung der Kommission gemäß Artikel 3 neu bewertet werden muss.
| CAS-Nr. |
| Bezeichnung |
| Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 1C | Equisetum arvense L.* |
| 2C | 9012-76-4 | Chitosanhydrochlorid* | Aus Aspergillus oder ökologischer/biologischer Aquakultur oder aus nachhaltiger Fischerei, wie in Artikel 2 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates definiert |
| 3C | 57-50-1 | Saccharose* |
| 4C | 1305-62-0 | Calciumhydroxid |
| 5C | 90132-02-8 | Essig* |
| 6C | 8002-43-5 | Lecithine* |
| 7C | - | Salix spp. Cortex* |
| 8C | 57-48-7 | Fructose* |
| 9C | 144-55-8 | Natriumhydrogencarbonat |
| 10C | 92129-90-3 | Molke* |
| 11C | 7783-28-0 | Diammoniumphosphat | Nur in Fallen |
| 12C | 8001-21-6 | Sonnenblumenöl* |
| 14C | 84012-40-890131-83-2 | Urtica spp. (Urtica-dioica-Extrakt) (Urtica-urens-Extrakt)* |
| 15C | 7722-84-1 | Wasserstoffperoxid |
| 16C | 7647-14-5 | Natriumchlorid |
| 17C | 8029-31-0 | Bier* |
| 18C | - | Senfsaatpulver* |
| 20C | 8002-72-0 | Zwiebelöl* |
| 21C | 52-89-1 | L-Cystein (E 920) |
| 22C | 8049-98-7 | Kuhmilch* |
| 23C | - | Extrakt der Zwiebel von Allium cepa* L. |
| Weitere Grundstoffe, die pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind und auf Lebensmitteln basieren* |
Wirkstoffe mit geringem Risiko, die keine Mikroorganismen sind und die in Teil D des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 aufgeführt sind, dürfen zum Pflanzenschutz in der ökologischen/biologischen Produktion eingesetzt werden, wenn sie in der untenstehenden Tabelle oder an anderer Stelle in diesem Anhang aufgeführt sind. Die Verwendung solcher Wirkstoffe mit geringem Risiko muss im Einklang mit den in der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 festgelegten Verwendungen, Bedingungen und Einschränkungen stehen und etwaige zusätzliche Einschränkungen, die in der rechten Spalte der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind, berücksichtigen.
| Nummer und Teil des Anhangs | CAS-Nr. | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 2D | COS-OGA | ||
| 3D | Cerevisan und andere Erzeugnisse, die auf Zellfragmenten von Mikroorganismen basieren | Kein GVO-Ursprung | |
| 5D | 10045-86-6 | Eisen-III-Phosphat (Eisen-III-Orthophosphat) | |
| 12D | 9008-22-4 | Laminarin | Tang muss aus ökologischer/biologischer Aquakultur gewonnen werden oder auf nachhaltige Weise gemäß Anhang II Teil III Nummer 2.4 der Verordnung (EU) 2018/848 gesammelt werden |
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Die Wirkstoffe, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 zugelassen und in der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind, dürfen in der ökologischen/biologischen Produktion nur als Pflanzenschutzmittel verwendet werden, wenn sie im Einklang mit den in der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 festgelegten Verwendungen, Bedingungen und Einschränkungen verwendet werden und wenn etwaige zusätzliche Einschränkungen, die in der rechten Spalte der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind, berücksichtigt werden.
| Nummer und Teil des Anhangs | CAS-Nr. | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 139A | 131929-60-7131929-63-0 | Spinosad | |
| 225A | 124-38-9 | Kohlendioxid | |
| 227A | 74-85-1 | Ethylen | Nur bei Bananen und Kartoffeln; darf jedoch auch bei Zitrusfrüchten als Teil einer Strategie zur Vermeidung von Schäden durch Fruchtfliegen eingesetzt werden |
| 230A | u. a. 67701-09-1 | Fettsäuren | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 231A | 8008-99-9 | Knoblauchextrakt (Allium sativum) | |
| 234A | CAS-Nr. nicht vergebenCIPAC-Nr.: 901 | Hydrolysierte Proteine, ausgenommen Gelatine | |
| 244A | 298-14-6 | Kaliumhydrogencarbonat | |
| 249A | 98999-15-6 | geruchswirksame Repellents tierischen oder pflanzlichen Ursprungs/Schafsfett | |
| 255A und andere | Pheromone und andere Semiochemikalien | Nur in Fallen und Spendern | |
| 220A | 1332-58-7 | Aluminiumsilicat (Kaolin) | |
| 236A | 61790-53-2 | Kieselgur (Diatomeenerde) | |
| 247A | 14808-60-77637-86-9 | Quarzsand | |
| 343A | 11141-17-684696-25-3 | Azadirachtin (Margosaextrakt) | Aus Samen des Neembaumes gewonnen (Azadirachta indica) |
| 240A | 8000-29-1 | Citronellöl | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 241A | 84961-50-2 | Nelkenöl | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 242A | 8002-13-9 | Rapsöl | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 243A | 8008-79-5 | Grüne-Minze-Öl | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 56A | 8028-48-65989-27-5 | Orangenöl | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 228A | 68647-73-4 | Teebaumöl | Alle Verwendungen zugelassen, außer als Herbizid |
| 246A | 8003-34-7 | Pyrethrine gewonnen aus Pflanzen | |
| 292A | 7704-34-9 | Schwefel | |
| 294A 295A | 64742-46-772623-86-097862-82-38042-47-5 | Paraffinöle | |
| 345A | 1344-81-6 | Schwefelkalk (Calciumpolysulfid) | |
| 44B | 9050-36-6 | Maltodextrin | |
| 45B | 97-53-0 | Eugenol | |
| 46B | 106-24-1 | Geraniol | |
| 47B | 89-83-8 | Thymol | |
| 10E | 20427-59-2 | Kupferhydroxid | Im Einklang mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 sind nur Verwendungen zulässig, bei denen die Gesamtausbringung maximal 28 kg Kupfer je Hektar während eines Zeitraums von 7 Jahren beträgt |
| 10E | 1332-65-61332-40-7 | Kupferoxychlorid | |
| 10E | 1317-39-1 | Kupferoxid | |
| 10E | 8011-63-0 | Kupferkalkbrühe (Bordeauxbrühe) | |
| 10E | 12527-76-3 | Dreibasisches Kupfersulfat | |
| 40A | 52918-63-5 | Deltamethrin | Nur in Fallen mit spezifischen Lockmitteln gegen den Befall mit Bactrocera oleae und Ceratitis capitata |
| 5E | 91465-08-6 | Lambda-Cyhalothrin | Nur in Fallen mit spezifischen Lockmitteln gegen den Befall mit Bactrocera oleae und Ceratitis capitata |
| Kompostiertes oder fermentiertes Gemisch aus Haushaltsabfällen | Erzeugnis aus getrennt gesammelten Haushaltsabfällen, gewonnen durch Kompostierung oder anaerobe Gärung bei der Erzeugung von BiogasNur pflanzliche und tierische HaushaltsabfälleGewonnen in einem geschlossenen und kontrollierten, vom Mitgliedstaat zugelassenen SammelsystemHöchstgehalte in der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI): nicht nachweisbar |
| Torf | Nur für Gartenbauzwecke (Gemüsebau, Ziergartenbau, Gehölze, Baumschulen) |
| Substrat von Pilzkulturen | Ausgangssubstrat darf nur aus den gemäß diesem Anhang zulässigen Erzeugnissen bestehen |
| Exkremente von Würmern (Wurmkompost) und Substratmischung von Insektenexkrementen | Gegebenenfalls im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 |
| Guano |
| Kompostiertes oder fermentiertes Gemisch aus pflanzlichem Material | Erzeugnis aus gemischtem pflanzlichem Material, gewonnen durch Kompostierung oder anaerobe Gärung bei der Erzeugung von Biogas |
| Biogasgärreste, die tierische Nebenprodukte enthalten, vergärt mit Material pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die in diesem Anhang aufgeführt sind | Tierische Nebenprodukte (einschließlich Nebenprodukte von Wildtieren) der Kategorie 3 und Magen- und Darminhalt der Kategorie 2 (Kategorien gemäß der Definition in der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009)Erzeugnis darf nicht aus industrieller Tierhaltung stammenDie Prozesse müssen der Verordnung (EU) Nr. 142/2011 entsprechenNicht auf essbare Teile der Pflanze anzuwenden |
| Nachstehende Produkte oder Nebenprodukte tierischen Ursprungs:BlutmehlHufmehlHornmehlKnochenmehl bzw. entleimtes KnochenmehlFischmehlFleischmehlFedern-, Haar- und HautmehlWollePelze (1)HaareMilcherzeugnisseHydrolysierte Proteine (2) | (1)Höchstgehalt der Trockenmasse an Chrom (VI) in mg/kg: nicht nachweisbar(2)Nicht auf essbare Teile der Pflanze anzuwenden |
| Produkte und Nebenprodukte pflanzlichen Ursprungs für Düngezwecke | z. B.: Filterkuchen von Ölfrüchten, Kakaoschalen, Malzkeime |
| Hydrolysierte Proteine pflanzlichen Ursprungs |
| Algen und Algenerzeugnisse | Ausschließlich gewonnen durch:i)physikalische Verfahren einschließlich Dehydratisierung, Gefrieren oder Mahlenii)Extraktion mit Wasser oder sauren und/oder alkalischen wässrigen Lösungeniii)FermentationTang muss aus ökologischer/biologischer Aquakultur gewonnen werden oder auf nachhaltige Weise gemäß Anhang II Teil III Nummer 2.4 der Verordnung (EU) 2018/848 gesammelt werden |
| Sägemehl und Holzschnitt | Holz, das nach dem Einschlag nicht chemisch behandelt wurde |
| Rindenkompost | Holz, das nach dem Einschlag nicht chemisch behandelt wurde |
| Holzasche | Von Holz, das nach dem Einschlag nicht chemisch behandelt wurde |
| Weicherdiges Rohphosphat | Durch Vermahlen weicherdiger Rohphosphate gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Tricalciumphosphat sowie Calciumcarbonat enthältMindestgehalt an Nährstoffen (Gewichtsverhältnis)25 % P2O5Phosphor, ausgedrückt als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 55 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2%iger Ameisensäure löslich sindPartikelgröße:mindestens 90 % Massenanteil Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,063 mmmindestens 99 % Massenanteil Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,125 mmBis zum 15. Juli 2022 Cadmiumgehalt höchstens 90 mg/kg P2O5Ab dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Aluminiumcalciumphosphat | Durch thermische Behandlung und Mahlen in amorpher Form gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteile Aluminium- und Calciumphosphate enthältMindestgehalt an Nährstoffen (Gewichtsverhältnis):30 % P2O5Phosphor, ausgedrückt als mineralsäurelösliches P2O5, bei dem mindestens 75 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoniumcitrat (nach Joulie) löslich sindPartikelgröße:mindestens 90 % Massenanteil Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,160 mmmindestens 98 % Massenanteil Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,630 mmBis zum 15. Juli 2022 Cadmiumgehalt höchstens 90 mg/kg P2O5Ab dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009.Nur auf alkalischen Böden zu verwenden (pH > 7,5) |
| Dephosphorationsschlacken (Thomasphosphat oder Thomasphosphatschlacken) | In Stahlwerken durch Bearbeitung phosphorhaltiger Schmelzen gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumsilicophosphate enthältMindestgehalt an Nährstoffen (Gewichtsverhältnis):12 % P2O5Phosphor, ausgedrückt als mineralsäurelösliches Phosphorpentoxid, bei dem mindestens 75 % des angegebenen Gehalts an Phosphorpentoxid in 2%iger Zitronensäure löslich sindoder10 % P2O5Phosphor, ausgedrückt als Phosphorpentoxid, in 2%iger Zitronensäure löslichPartikelgröße:mindestens 75 % Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,160 mmmindestens 96 % Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 0,630 mmAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Kalirohsalz | Aus Kalirohsalzen gewonnenes ErzeugnisMindestgehalt an Nährstoffen (Gewichtsverhältnis):9 % K2OKali, ausgedrückt als wasserlösliches K2O2 % MgOMagnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als MagnesiumoxidAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Kaliumsulfat, möglicherweise Magnesiumsalz enthaltend | Aus Kalirohsalz durch physikalische Extraktion gewonnen, möglicherweise Magnesiumsalz enthaltend |
| Schlempe und Schlempeextrakt | Keine Ammoniakschlempe |
| Calciumcarbonat, zum Beispiel: Kreide, Mergel, Kalksteinmehl, Algenkalk, Phosphatkreide usw. | Nur natürlichen Ursprungs |
| Muschelabfälle | Nur aus ökologischer/biologischer Aquakultur oder aus nachhaltiger Fischerei gemäß Artikel 2 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 |
| Eierschalen | Erzeugnis darf nicht aus industrieller Tierhaltung stammen |
| Calcium- und Magnesiumcarbonat | Nur natürlichen Ursprungsz. B. Magnesiumkalk, Magnesiumkalksteinmehl, Kalkstein |
| Magnesiumsulfat (Kieserit) | Nur natürlichen Ursprungs |
| Calciumchloridlösung | Nur zur Blattbehandlung bei Apfelbäumen zur Vorbeugung von Calciummangel |
| Calciumsulfat (Gips) | Naturprodukt, das Calciumsulfat in verschiedenen Hydrationsgraden enthältMindestgehalt an Nährstoffen (Gewichtsverhältnis):25 % CaO35 % SO3Calcium und Schwefel, ausgedrückt als Gesamt-CaO und -SO3Mahlfeinheit:mindestens 80 % Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 2 mmmindestens 99 % Siebdurchgang bei einer Maschenweite von 10 mmAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Industriekalk aus der Zuckerherstellung | Nebenprodukt der Zuckerherstellung aus Zuckerrüben und Zuckerrohr |
| Industriekalk aus der Siedesalzherstellung | Nebenprodukt der Siedesalzherstellung aus Sole, die bergmännisch gewonnen wird |
| Elementarer Schwefel | Bis zum 15. Juli 2022: wie in Anhang I Teil D der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 aufgeführtAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Mineralische Spurennährstoffdünger | Bis zum 15. Juli 2022: wie in Anhang I Teil E der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 aufgeführtAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Natriumchlorid |
| Steinmehl, Tonerde und Tonminerale |
| Leonardit (organisches Sediment mit hohem Gehalt an Huminsäuren) | Nur als Nebenprodukt aus Bergbautätigkeiten |
| Humin- und Fulvinsäuren | Nur aus anorganischen Salzen/Lösungen außer Ammoniumsalzen oder aus der Trinkwasseraufbereitung |
| Xylit | Nur als Nebenprodukt von Bergbautätigkeiten (z. B. Nebenprodukt des Braunkohlebergbaus) |
| Chitin (Polysaccharid, gewonnen aus dem Panzer von Krebstieren) | Aus ökologischer/biologischer Aquakultur oder aus nachhaltiger Fischerei gemäß Artikel 2 der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 |
| Organisches Sediment aus Binnengewässern, entstanden unter Ausschluss von Sauerstoff(z. B. Faulschlamm) | Nur organisches Sediment gewonnen als Nebenprodukt der Binnenwasserwirtschaft oder aus einstigen BinnengewässernDie Gewinnung sollte gegebenenfalls auf eine Art und Weise erfolgen, die minimale Auswirkungen auf das aquatische System hat.Nur Sedimente aus Quellen frei von jeglicher Kontamination durch Pestizide, langlebige organische Schadstoffe und benzinähnliche StoffeBis zum 15. Juli 2022: Höchstgehalte in der Trockenmasse in mg/kg: Cadmium: 0,7; Kupfer: 70; Nickel: 25; Blei: 45; Zink: 200; Quecksilber: 0,4; Chrom (insgesamt): 70; Chrom (VI): nicht nachweisbarAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| Pflanzenkohle — Pyrolyseprodukt aus einem breiten Spektrum von organischen Materialien pflanzlichen Ursprungs; als Bodenverbesserer verwendet | Nur aus pflanzlichen Stoffen, sofern diese nach der Ernte ausschließlich mit in Anhang I aufgeführten Erzeugnissen behandelt wurdenBis zum 15. Juli 2022: Höchstwert von 4 mg polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) pro kg TrockenmasseAb dem 16. Juli 2022 gelten die einschlägigen Beschränkungen des Gehalts an Kontaminanten gemäß der Verordnung (EU) 2019/1009. |
| 11.3.16 |
| Calcium-Natrium-Phosphat |
| 11.3.17 | Monoammoniumphosphat (Ammoniumdihydrogenorthophosphat) | Nur für Aquakulturen |
| 11.4.1 | Natriumchlorid |
| 11.4.2 | Natriumbicarbonat |
| 11.4.4 | Natriumcarbonat |
| 11.4.6 | Natriumsulfat |
| 11.5.1 | Kaliumchlorid |
| Nummer im Katalog der Einzelfuttermittel | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 10 | Mehl, Öl und andere Einzelfuttermittel, gewonnen aus Fisch oder anderen Wassertieren | Vorausgesetzt, sie stammen aus Fischereien, deren Nachhaltigkeit im Rahmen einer Regelung zertifiziert wurde, die gemäß den Grundsätzen der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 von der zuständigen Behörde anerkannt ist.Sofern sie ohne chemisch-synthetische Lösungsmittel produziert oder aufbereitet werdenIhre Verwendung ist nur für andere Tierarten ans Pflanzenfresser zugelassen.Die Verwendung von hydrolysiertem Fischeiweiß ist nur für Jungtiere anderer Tierarten als Pflanzenfresser zugelassen. |
| 10 | Mehl, Öl und andere Einzelfuttermittel, gewonnen aus Fisch, Weich- oder Krebstieren | Für karnivore AquakulturtiereAus Fischereien, deren Nachhaltigkeit im Rahmen einer Regelung zertifiziert wurde, die gemäß den Grundsätzen der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 von der zuständigen Behörde anerkannt ist, gemäß Anhang II Teil III Nummer 3.1.3.1 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2018/848Aus Überresten der Verarbeitung von Fischen, Krebstieren oder Weichtieren, die bereits gefangen wurden und für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, gemäß Anhang II Teil III Nummer 3.1.3.3 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2018/848, oder aus ganzen Fischen, Krebstieren oder Weichtieren, die gefangen wurden und nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, gemäß Anhang II Teil III Nummer 3.1.3.3 Buchstabe d der Verordnung (EU) 2018/848 |
| 10 | Fischmehl und Fischöl | Während der Abwachsphase für Fische in Binnengewässern, Geißelgarnelen, Süßwassergarnelen und tropische SüßwasserfischeAus Fischereien, deren Nachhaltigkeit im Rahmen einer Regelung zertifiziert wurde, die gemäß den Grundsätzen der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 von der zuständigen Behörde anerkannt ist, gemäß Anhang II Teil III Nummer 3.1.3.1 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2018/848Nur, wo natürliche Futtermittel in Teichen und Seen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, höchstens 25 % Fischmehl und 10 % Fischöl im Futter für Geißelgarnelen und Süßwassergarnelen (Macrobrachium spp.) sowie höchstens 10 % Fischmehl oder Fischöl im Futter für Haiwelse (Pangasius spp.), gemäß Anhang II Teil III Nummer 3.1.3.4 Buchstabe c Ziffern i und ii der Verordnung (EU) 2018/848 |
| ex 12.1.5 | Hefen | Hefen aus Saccharomyces cerevisiae oder Saccharomyces carlsbergensis, inaktiviert, sodass keine lebenden Mikroorganismen vorhanden sindWenn nicht aus ökologischer/biologischer Produktion verfügbar |
| ex 12.1.12 | Hefenerzeugnisse | Fermentationserzeugnis aus Saccharomyces cerevisiae, Saccharomyces carlsbergensis, inaktiviert, sodass keine lebenden Mikroorganismen vorhanden sind, enthält HefeWenn nicht aus ökologischer/biologischer Produktion verfügbar |
| Cholesterin | Erzeugnis, das aus Wollfett (Lanolin) durch Verseifung, Trennung und Kristallisieren aus Muscheln oder anderen Quellen gewonnen wirdBereitstellung der erforderlichen Futtermittelmenge für Geißelgarnelen und Süßwassergarnelen (Macrobrachium spp.) in Aufzucht- und Brutanlagen während der Abwachsphase und früherer EntwicklungsstadienWenn nicht aus ökologischer/biologischer Produktion verfügbar | |
| Kräuter | Gemäß Artikel 24 Absatz 3 Buchstabe e Ziffer iv der Verordnung (EU) 2018/848, insbesonderewenn nicht in ökologischer/biologischer Form verfügbarohne chemische Lösungsmittel produziert oder aufbereitethöchstens 1 % in der Futterration enthalten | |
| Melassen | Gemäß Artikel 24 Absatz 3 Buchstabe e Ziffer iv der Verordnung (EU) 2018/848, insbesonderewenn nicht in ökologischer/biologischer Form verfügbarohne chemische Lösungsmittel produziert oder aufbereitethöchstens 1 % in der Futterration enthalten | |
| Phytoplankton und Zooplankton | Nur in der Larvenaufzucht ökologischer/biologischer Jungtiere | |
| Bestimmte Eiweißverbindungen | Gemäß den Nummern 1.9.3.1 Buchstabe c und 1.9.4.2 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2018/848:bis 31. Dezember 2026wenn nicht in ökologischer/biologischer Form verfügbarohne chemische Lösungsmittel produziert oder aufbereitetfür die Fütterung von Ferkeln bis 35 kg oder Junggeflügelhöchstens 5 % der Trockenmasse der Futtermittel landwirtschaftlichen Ursprungs pro Zeitraum von 12 Monaten | |
| Gewürze | Gemäß Artikel 24 Absatz 3 Buchstabe e Ziffer iv der Verordnung (EU) 2018/848, insbesonderewenn nicht in ökologischer/biologischer Form verfügbarohne chemische Lösungsmittel produziert oder aufbereitethöchstens 1 % in der Futterration enthalten |
Die in dem vorliegenden Teil aufgeführten Futtermittelzusatzstoffe müssen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 zugelassen sein.
Die hier festgelegten besonderen Bedingungen gelten zusätzlich zu den Zulassungsbedingungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003.
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| E 200 | Sorbinsäure | |
| E 236 | Ameisensäure | |
| E 237 | Natriumformiat | |
| E 260 | Essigsäure | |
| E 270 | Milchsäure | |
| E 280 | Propionsäure | |
| E 330 | Zitronensäure |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 1b306(i) | Tocopherolhaltige Extrakte aus pflanzlichen Ölen | |
| 1b306(ii) | Stark tocopherolhaltige Extrakte aus pflanzlichen Ölen (mit hohem Delta-Tocopherol-Anteil) |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 1c322, 1c322i | Lecithine | Nur aus ökologischen/biologischen RohstoffenVerwendung beschränkt auf Futtermittel für Aquakulturtiere |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| E 412 | Guarkernmehl | |
| E 535 | Natriumferrocyanid | Höchstdosis: 20 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion) |
| E 551b | Kolloidales Siliciumdioxid | |
| E 551c | Kieselgur (Diatomeenerde, gereinigt) | |
| 1m558i | Bentonit | |
| E 559 | Kaolinit-Tone, asbestfrei | |
| E 560 | Natürliche Mischungen von Steatiten und Chlorit | |
| E 561 | Vermiculit | |
| E 562 | Sepiolith | |
| E 566 | Natrolith-Phonolith | |
| 1g568 | Klinoptilolit sedimentären Ursprungs | |
| E 599 | Perlit |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 1k | Enzyme, Mikroorganismen | Nur für die Sicherstellung einer angemessenen Gärung zugelassen |
| 1k236 | Ameisensäure | |
| 1k237 | Natriumformiat | |
| 1k280 | Propionsäure | |
| 1k281 | Natriumpropionat |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| ex2a | Astaxanthin | Nur aus ökologischen/biologischen Quellen wie Schalen ökologisch/biologisch erzeugter KrebstiereNur im Futter für Lachse und Forellen im Rahmen ihrer physiologischen BedürfnisseIst kein Astaxanthin aus ökologischen/biologischen Quellen verfügbar, darf Astaxanthin aus natürlichen Quellen wie astaxanthinreichen Phaffia rhodozyma verwendet werden. |
| ex2b | Aromastoffe | Nur Extrakte aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen, einschließlich Edelkastanienextrakt (Castanea sativa Mill.) |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| ex3a | Vitamine und Provitamine | Aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnenWenn nicht aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen verfügbar:synthetisch gewonnen, für Monogastriden und Aquakulturtiere dürfen nur diejenigen verwendet werden, die mit aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnenen Vitaminen identisch sind.synthetisch gewonnen, für Wiederkäuer dürfen nur Vitamine A, D und E verwendet werden, die mit aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen gewonnenen Vitaminen identisch sind; die Verwendung ist abhängig von der vorherigen Genehmigung der Mitgliedstaaten auf Basis der Prüfung der Frage, ob ökologische/biologische Wiederkäuer die genannten Vitamine in der notwendigen Menge nicht über ihre Futterration erhalten können. |
| 3a920 | Betainanhydrat | Nur für MonogastridenAus ökologischer/biologischer Produktion; falls nicht verfügbar, natürlichen Ursprungs |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 3b101 | Eisen(II)carbonat (Siderit) | |
| 3b103 | Eisen(II)sulfat-Monohydrat | |
| 3b104 | Eisen(II)sulfat-Heptahydrat | |
| 3b201 | Kaliumjodid | |
| 3b202 | Kalciumjodat, wasserfrei | |
| 3b203 | Gecoatetes Kalciumjodat-Granulat, wasserfrei | |
| 3b301 | Cobalt(II)acetat-Tetrahydrat | |
| 3b302 | Cobalt(II)carbonat | |
| 3b303 | Cobalt(II)carbonathydroxid(2:3)-Monohydrat | |
| 3b304 | Gecoatetes Cobalt(II)carbonat-Granulat | |
| 3b305 | Cobalt(II)sulfat-Heptahydrat | |
| 3b402 | Kupfer(II)-carbonat-dihydroxy-Monohydrat | |
| 3b404 | Kupfer(II)-oxid | |
| 3b405 | Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat | |
| 3b409 | Dikupferchlorid-Trihydroxid | |
| 3b502 | Mangan(II)-oxid | |
| 3b503 | Mangan(II)sulfat, Monohydrat | |
| 3b603 | Zinkoxid | |
| 3b604 | Zinksulfat-Heptahydrat | |
| 3b605 | Zinksulfat-Monohydrat | |
| 3b609 | Zinkchloridhydroxid-Monohydrat | |
| 3b701 | Natriummolybdat-Dihydrat | |
| 3b801 | Natriumselenit | |
| 3b8023b803 | Gecoatetes Natriumselenit-GranulatNatriumselenat | |
| 3b810 | Selenhefe, Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060, inaktiviert | |
| 3b811 | Selenhefe, Saccharomyces cerevisiae NCYC R397, inaktiviert | |
| 3b812 | Selenhefe, Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399, inaktiviert | |
| 3b813 | Selenhefe, Saccharomyces cerevisiae NCYC R646, inaktiviert | |
| 3b817 | Selenhefe, Saccharomyces cerevisiae NCYC R645, inaktiviert |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 3c3.5.1 und 3c352 | L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat | Hergestellt durch FermentationDarf Bestandteil der Futterration von Salmoniden sein, wenn durch die in Anhang II Teil II Nummer 3.1.3.3 der Verordnung (EU) 2018/848 aufgeführten Futtermittel keine ausreichende Menge an Histidin gewährleistet werden kann, um den Nahrungsmittelbedarf der Fische zu decken |
| Kennnummer oder Funktionsgruppe | Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| 4a, 4b, 4c und 4d | Enzyme und Mikroorganismen |
| E 223 |
| Natriummetabisulfit |
| Krebstiere |
| E 224 | Kaliummetabisulfit | Obstweine (Wein aus anderem Obst als Weintrauben, einschließlich Apfel- und Birnenwein) sowie Met mit und ohne Zuckerzusatz | 100 mg/l (Höchstwerte beziehen sich auf die in allen Bestandteilen enthaltene Gesamtmenge, ausgedrückt als SO2 mg/l) |
| E 250 | Natriumnitrit | Fleischerzeugnisse | Darf nur verwendet werden, wenn der zuständigen Behörde glaubhaft nachgewiesen wurde, dass keine technologische Alternative zur Verfügung steht, die dieselben Garantien bietet und/oder die es gestattet, die besonderen Merkmale des Erzeugnisses beizubehaltenNicht in Verbindung mit E 252Zugabehöchstmenge, ausgedrückt als NaNO2: 80 mg/kg, Rückstandshöchstmenge, ausgedrückt als NaNO2: 50 mg/kg |
| E 252 | Kaliumnitrat | Fleischerzeugnisse | Darf nur verwendet werden, wenn der zuständigen Behörde glaubhaft nachgewiesen wurde, dass keine technologische Alternative zur Verfügung steht, die dieselben Garantien bietet und/oder die es gestattet, die besonderen Merkmale des Erzeugnisses beizubehaltenNicht in Verbindung mit E250Zugabehöchstmenge, ausgedrückt als NaNO3: 80 mg/kg, Rückstandshöchstmenge, ausgedrückt als NaNO3: 50 mg/kg |
| E 270 | Milchsäure | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 290 | Kohlendioxid | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 296 | Apfelsäure | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 300 | Ascorbinsäure | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsFleischerzeugnisse |
| E 301 | Natriumascorbat | Fleischerzeugnisse | Nur in Verbindung mit Nitrit oder Nitrat |
| E 306 | Stark tocopherolhaltigerExtrakt | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Antioxidans |
| E 322* | Lecithine | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsMilcherzeugnisse | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 325 | Natriumlactat | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsErzeugnisse auf Milchbasis und Fleischerzeugnisse |
| E 330 | Zitronensäure | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 331 | Natriumcitrate | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 333 | Calciumcitrate | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 334 | Weinsäure(L(+)-) | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsMet |
| E 335 | Natriumtartrate | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 336 | Kaliumtartrate | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 341(i) | Monocalcium-phosphat | Backfertiges Mehl | Triebmittel |
| E 392* | Extrakte aus Rosmarin | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 400 | Alginsäure | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsMilcherzeugnisse |
| E 401 | Natriumalginat | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsMilcherzeugnisseWurstwaren auf Fleischbasis |
| E 402 | Kaliumalginat | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsErzeugnisse auf Milchbasis |
| E 406 | Agar-Agar | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsErzeugnisse auf Milchbasis und Fleischerzeugnisse |
| E 407 | Carrageen | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsErzeugnisse auf Milchbasis |
| E 410* | Johannisbrotkernmehl | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 412* | Guarkernmehl | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 414* | Gummi arabicum | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 415 | Xanthan | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 417 | Tarakernmehl | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | VerdickungsmittelNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 418 | Gellan | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Nur in der stark acylhaltigen FormNur aus ökologischer/biologischer Produktion, gilt ab dem 1. Januar 2023 |
| E 422 | Glycerin | PflanzenextrakteAromen | Nur pflanzlichen UrsprungsLösungsmittel und Träger in Pflanzenextrakten und AromenFeuchthaltemittel in GelatinekapselnBeschichtung von FilmtablettenNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 440(i)* | Pektin | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsErzeugnisse auf Milchbasis |
| E 460 | Cellulose | Gelatine |
| E 464 | Hydroxypropylmethylcellulose | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Herstellung von Kapselhüllen |
| E 500 | Natriumcarbonate | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 501 | Kaliumcarbonate | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 503 | Ammoniumcarbonate | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 504 | Magnesiumcarbonate | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs |
| E 509 | Calciumchlorid | Erzeugnisse auf Milchbasis | Koagulationsmittel |
| E 516 | Calciumsulfat | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | Träger |
| E 524 | Natriumhydroxid | Aromen fürLaugengebäck | OberflächenbehandlungSäureregulierung |
| E 551 | Siliciumdioxid | Kräuter und Gewürze in getrockneter PulverformAromenPropolis |
| E 553b | Talkum | Wurstwaren auf Fleischbasis | Oberflächenbehandlung |
| E 901 | Bienenwachs | Zuckerwaren | ÜberzugmittelNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 903 | Carnaubawachs | ZuckerwarenZitrusfrüchte | ÜberzugmittelKonservierende Beschichtung von Früchten, die gemäß der Durchführungsrichtlinie (EU) 2017/1279 der Kommission im Zuge einer verpflichtenden Quarantänemaßnahme zum Schutz vor Schadorganismen einer Extremkältebehandlung unterzogen werdenNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| E 938 | Argon | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 939 | Helium | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 941 | Stickstoff | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 948 | Sauerstoff | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs |
| E 968 | Erythrit | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion ohne Einsatz von Ionenaustauschtechnologie |
Die hier festgelegten besonderen Bedingungen und Einschränkungen gelten zusätzlich zu den Zulassungsbedingungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008.
| Bezeichnung | Nur für die Verarbeitung der folgenden ökologischen/biologischen Lebensmittel zugelassen | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| Wasser | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Trinkwasser im Sinne der Richtlinie 98/83/EG des Rates |
| Calciumchlorid | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsWurstwaren auf Fleischbasis | Koagulationsmittel |
| Calciumcarbonat | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Calciumhydroxid | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Calciumsulfat | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | Koagulationsmittel |
| Magnesiumchlorid (Nigari) | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | Koagulationsmittel |
| Kaliumcarbonat | Weintrauben | Trocknungsmittel |
| Natriumcarbonat | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | |
| Milchsäure | Käse | Zur Regulierung des pH-Wertes des Salzbades bei der Käseherstellung |
| L(+)-Milchsäure aus Gärsubstraten | Pflanzenproteinextrakte | |
| Zitronensäure | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | |
| Natriumhydroxid | ZuckerÖl pflanzlichen Ursprungs, ausgenommen OlivenölPflanzenproteinextrakte | |
| Schwefelsäure | GelatineZucker | |
| Hopfenextrakt | Zucker | Nur für antimikrobielle ZweckeWenn verfügbar aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Pinienharzextrakt | Zucker | Nur für antimikrobielle ZweckeWenn verfügbar aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Salzsäure | GelatineGouda, Edamer und Maasdamer Käse, Boerenkaas, Friese und Leidse Nagelkaas | Gelatineherstellung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des RatesZur Regulierung des pH-Wertes des Salzbades bei der Käseverarbeitung |
| Ammoniumhydroxid | Gelatine | Gelatineherstellung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 |
| Wasserstoffperoxid | Gelatine | Gelatineherstellung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 |
| Kohlendioxid | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | |
| Stickstoff | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | |
| Ethanol | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Lösungsmittel |
| Gerbsäure | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | Filtrierhilfe |
| Eiweißalbumin | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Casein | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Gelatine | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Hausenblase | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Pflanzliche Öle | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Schmier- bzw. Trennmittel oder Schaumverhüter Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Siliciumdioxid als Gel oder kolloidale Lösung | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Aktivkohle(CAS-7440-44-0) | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | |
| Talkum | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | Gemäß den spezifischen Reinheitsnormen für den Lebensmittelzusatzstoff E 553b |
| Bentonit | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsMet | Verdickungsmittel für Met |
| Cellulose | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsGelatine | |
| Kieselgur | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsGelatine | |
| Perlit | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsGelatine | |
| Haselnussschalen | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Reismehl | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | |
| Bienenwachs | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | TrennmittelNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Carnaubawachs | Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs | TrennmittelNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Essigsäure/Essig | Erzeugnisse pflanzlichen UrsprungsFisch | Nur aus ökologischer/biologischer ProduktionAus natürlicher Fermentation |
| Thiaminhydrochlorid | Obstweine, Apfel- und Birnenwein sowie Met | |
| Diammoniumphosphat | Obstweine, Apfel- und Birnenwein sowie Met | |
| Holzfasern | Erzeugnisse pflanzlichen und tierischen Ursprungs | Die Herkunft des Holzes sollte auf zertifiziertes, nachhaltig geschlagenes Holz begrenzt sein.Das verwendete Holz darf keine toxischen Bestandteile enthalten (Behandlung nach dem Einschlag, natürlich vorkommende Toxine oder Toxine aus Mikroorganismen) |
| Bezeichnung | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| Arame-Algen (Eisenia bicyclis) sowohl unverarbeitet als auch als Erzeugnisse der ersten Verarbeitungsstufe, die mit diesen Algen in unmittelbarem Zusammenhang stehen | |
| Hijiki-Algen (Hizikia fusiforme) sowohl unverarbeitet als auch als Erzeugnisse der ersten Verarbeitungsstufe, die mit diesen Algen in unmittelbarem Zusammenhang stehen | |
| Rinde des Pau d’Arco Baumes Handroanthus impetiginosus („lapacho“) | Nur für Kombucha und Teemischungen |
| Därme | Aus natürlichen tierischen Rohstoffen oder pflanzlichen Ursprungs |
| Gelatine | Aus anderen Quellen als von Schweinen |
| Milchmineral (pulverförmig oder flüssig) | Nur bei Verwendung aufgrund seiner sensorischen Funktion, um Natriumchlorid ganz oder teilweise zu ersetzen |
| Wildfisch und wild lebende Wassertiere sowohl unverarbeitet als auch daraus hergestellte Verarbeitungserzeugnisse | Nur aus Fischereien, deren Nachhaltigkeit im Rahmen einer Regelung zertifiziert wurde, die gemäß den Grundsätzen der Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 von der zuständigen Behörde anerkannt ist, gemäß Anhang II Teil III Nummer 3.1.3.1 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2018/848Nur, wenn nicht aus ökologischer/biologischer Aquakultur verfügbar |
| Bezeichnung | Primärhefe | Herstellung, Zubereitung und Formulierung von Hefe | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| Calciumchlorid | X | ||
| Kohlendioxid | X | X | |
| Zitronensäure | X | Zur Regulierung des pH-Werts bei der Hefeherstellung | |
| Milchsäure | X | Zur Regulierung des pH-Werts bei der Hefeherstellung | |
| Stickstoff | X | X | |
| Sauerstoff | X | X | |
| Kartoffelstärke | X | X | Zur FilterungNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Natriumcarbonat | X | X | Zur Regulierung des pH-Werts |
| Pflanzliche Öle | X | X | Schmier- bzw. Trennmittel oder SchaumverhüterNur aus ökologischer/biologischer Produktion |
| Bezeichnung | Kennnummer | Fundstelle in Anhang I der Delegierten Verordnung (EU) 2019/934 | Besondere Bedingungen und Einschränkungen |
| Luft | Teil A, Tabelle 1, Nummern 1 und 8 | ||
| Gasförmiger Sauerstoff | E 948CAS-Nr. 17778-80-2 | Teil A, Tabelle 1, Nummer 1Teil A, Tabelle 2, Nummer 8.4 | |
| Argon | E 938CAS-Nr. 7440-37-1 | Teil A, Tabelle 1, Nummer 4Teil A, Tabelle 2, Nummer 8.1 | Darf nicht zum Durchperlen verwendet werden. |
| Stickstoff | E 941CAS-Nr. 7727-37-9 | Teil A, Tabelle 1, Nummern 4, 7 und 8Teil A, Tabelle 2, Nummer 8.2 | |
| Kohlendioxid | E 290CAS-Nr. 124-38-9 | Teil A, Tabelle 1, Nummern 4 und 8Teil A, Tabelle 2, Nummer 8.3 | |
| Eichenholzstücke | Teil A, Tabelle 1, Nummer 11 | ||
| Weinsäure (L(+)-) | E 334CAS-Nr. 87-69-4 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 1.1 | |
| Milchsäure | E 270 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 1.3 | |
| Kalium-L(+)tartrat | E 336(ii)CAS-Nr. 921-53-9 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 1.4 | |
| Kaliumbicarbonat | E 501(ii)CAS-Nr. 298-14-6 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 1.5 | |
| Calciumcarbonat | E 170CAS-Nr. 471-34-1 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 1.6 | |
| Calciumsulfat | E 516 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 1.8 | |
| Schwefeldioxid | E 220CAS-Nr. 7446-09-5 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 2.1 | Der maximale Schwefeldioxidgehalt darf bei Rotwein gemäß Anhang I Teil B Abschnitt A Nummer 1 Buchstabe a der Delegierten Verordnung (EU) 2019/934 100 mg/l bei einem Restzuckergehalt unter 2 g/l nicht übersteigen.Der maximale Schwefeldioxidgehalt darf bei Weiß- und Roséwein gemäß Anhang I Teil B Abschnitt A Nummer 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2019/934 150 mg/l bei einem Restzuckergehalt unter 2 g/l nicht übersteigen.Bei allen anderen Weinen wird der gemäß Anhang I Teil B der Delegierten Verordnung (EU) 2019/934 geltende maximale Schwefeldioxidgehalt um 30 mg/l verringert. |
| Kaliumbisulfit | E 228CAS-Nr. 7773-03-7 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 2.2 | |
| Kaliummetabisulfit | E 224CAS-Nr. 16731-55-8 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 2,3 | |
| L-Ascorbinsäure | E 300 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 2.6 | |
| Önologische Holzkohle | Teil A, Tabelle 2, Nummer 3.1 | ||
| Diammoniumhydrogenphosphat | E 342/CAS-Nr. 7783-28-0 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 4.2 | |
| Thiaminhydrochlorid | CAS-Nr. 67-03-8 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 4.5 | |
| Hefeautolysate | Teil A, Tabelle 2, Nummer 4.6 | ||
| Heferinden | Teil A, Tabelle 2, Nummer 4.7 | ||
| Inaktivierte Hefen | Teil A, Tabelle 2, Nummer 4.8Teil A, Tabelle 2, Nummer 10.5Teil A, Tabelle 2, Nummer 11.5 | ||
| Speisegelatine | CAS-Nr. 9000-70-8 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.1 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen |
| Weizenprotein | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.2 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen | |
| Erbsenprotein | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.3 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen | |
| Kartoffelprotein | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.4 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen | |
| Hausenblase | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.5 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen | |
| Casein | CAS-Nr. 9005-43-0 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.6 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen |
| Kaliumcaseinate | CAS-Nr. 68131-54-4 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.7 | |
| Eieralbumin | CAS-Nr. 9006-59-1 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.8 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen |
| Bentonit | E 558 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.9 | |
| Siliciumdioxid als Gel oder kolloidale Lösung | E 551 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.10 | |
| Tannine | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.12Teil A, Tabelle 2, Nummer 6.4 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen | |
| Aus Aspergillus niger gewonnenes Chitosan | CAS-Nr. 9012-76-4 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.13Teil A, Tabelle 2, Nummer 10.3 | |
| Hefeproteinextrakte | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.15 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen | |
| Kaliumalginat | E 402/CAS-Nr. 9005-36-1 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 5.18 | |
| Kaliumhydrogentartrat | E 336(i)/CAS-Nr. 868-14-4 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 6.1 | |
| Zitronensäure | E 330 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 6.3 | |
| Metaweinsäure | E 353 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 6.7 | |
| Gummiarabikum | E 414/CAS-Nr. 9000-01-5 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 6.8 | Wenn verfügbar aus ökologischen/biologischen Ausgangsstoffen |
| Hefe-Mannoproteine | Teil A, Tabelle 2, Nummer 6.10 | ||
| Pectinlyasen | EC 4.2.2.10 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 7.2 | Nur für önologische Zwecke bei der Klärung |
| Pectinmethylesterase | EC 3.1.1.11 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 7.3 | Nur für önologische Zwecke bei der Klärung |
| Polygalacturonase | EC 3.2.1.15 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 7.4 | Nur für önologische Zwecke bei der Klärung |
| Hemicellulase | EC 3.2.1.78 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 7.5 | Nur für önologische Zwecke bei der Klärung |
| Cellulase | EC 3.2.1.4 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 7.6 | Nur für önologische Zwecke bei der Klärung |
| Hefen zur Weinbereitung | Teil A, Tabelle 2, Nummer 9.1 | Für die individuellen Hefestämme: wenn verfügbar ökologisch/biologisch | |
| Milchsäurebakterien | Teil A, Tabelle 2, Nummer 9.2 | ||
| Kupfercitrat | CAS-Nr. 866-82-0 | Teil A, Tabelle 2, Nummer 10.2 | |
| Aleppokiefernharz | Teil A, Tabelle 2, Nummer 11.1 | ||
| Weinhefen | Teil A, Tabelle 2, Nummer 11.2 | Nur aus ökologischer/biologischer Produktion |