Lehrpläne – Meisterschulen, Werkmeisterschulen und Bauhandwerkerschulen
Vorwort/Präambel
(1) Für die nachstehend genannten Meisterschulen (einschließlich der Berufstätigenformen) werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen:
1. Meisterschule für Malerei und verbundene Gewerbe (Anlagen A und A.1.1)
2. Meisterschule für Tischler (Anlagen A und A.1.2)
3. Meisterschule für Drechsler (Anlagen A und A.1.3)
4. Meisterschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger (Anlagen A und A.1.4)
5. Meisterschule für Müller, Bäcker und Konditoren (Anlagen A und A.1.5)
6. Meisterschule für Kommunikations-Design (Anlagen A und A.1.6)
7. Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung (Anlagen A und A.2.1)
8. Meisterschule für Kunst und Gestaltung (Anlagen A und A.2.2)
9. Meisterschule für Damenkleidermacher/innen (Anlage A1)
10. Meisterschule für Berufstätige für Damenkleidermacher/innen (Anlage A1B)
11. Meisterschule für Herrenkleidermacher/innen (Anlage A2)
12. Meisterschule für Berufstätige für Herrenkleidermacher/innen (Anlage A2B)
(2) Für die nachstehend genannten Werkmeisterschulen (einschließlich der Berufstätigenformen) werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen:
1. Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen (Anlagen B und B.1)
2. Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik (Anlagen B und B.2)
2a. Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik-Produktion (Anlagen B und B.2a)
3. Werkmeisterschule für Berufstätige für Bio- und Lebensmitteltechnologie (Anlagen B und B.3)
4. Werkmeisterschule für Berufstätige für Technische Chemie und Umwelttechnik (Anlagen B und B.4)
5. Werkmeisterschule für Berufstätige für Elektrotechnik (Anlagen B und B.5)
6. Werkmeisterschule für Berufstätige für Industrielle Elektronik (Anlagen B und B.6)
7. Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau (Anlagen B und B.7)
8. Werkmeisterschule für Berufstätige für Installations- und Gebäudetechnik (Anlagen B und B.8)
9. Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik (Anlagen B und B.9)
10. Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Betriebstechnik (Anlagen B und B.10)
11. Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Automatisierungstechnik (Anlagen B und B.11)
12. Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Kraftfahrzeugtechnik (Anlagen B und B.12)
13. Werkmeisterschule für Berufstätige für Halbleitertechnologie (Anlagen B und B.13)
14. Werkmeisterschule für Berufstätige für Papierindustrie (Anlagen B und B.14)
15. Werkmeisterschule für Berufstätige für Schuhindustrie (Anlagen B und B.15)
16. Werkmeisterschule für Berufstätige für Informationstechnologie (Anlagen B und B.16)
17. Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik (Anlagen B und B.17)
18. Werkmeisterschule für Hüttenindustrie (Anlagen B und B.18)
(3) Für die nachstehend genannten Bauhandwerkerschulen (einschließlich der Berufstätigenformen) werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen:
1. Bauhandwerkerschule für Berufstätige für Bauwesen (Anlagen C und C.1)
2. Bauhandwerkerschule für Berufstätige für Holzbautechnik (Anlagen C und C.2)
3. Bauhandwerkerschule für Berufstätige für Steintechnik und Steingestaltung (Anlagen C und C.3)
Soweit an einer Schule die erforderlichen schulautonomen Lehrplanbestimmungen nicht getroffen werden, sind diese durch die Schulbehörde zu erlassen.
Die Unterrichtsgegenstände der in den Anlagen zu dieser Verordnung enthaltenen Lehrpläne werden, soweit sie nicht schon in den Anlagen 1 bis 6 des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes, BGBl. Nr. 244/1965, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 96/2007, erfasst sind, in die in den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sowie in den Rubriken „Lehrverpflichtungsgruppe“ der Stundentafeln der Lehrpläne angeführten Lehrverpflichtungsgruppen eingereiht. Hinsichtlich jener Unterrichtsgegenstände, die bereits in den Anlagen 1 bis 6 des genannten Bundesgesetzes erfasst sind, wird in den Stundentafeln die Lehrverpflichtungsgruppe in Klammern gesetzt.
Diese Verordnung tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) wie folgt in Kraft:
(1)
1. § 1 Abs. 1 Z 1 bis 6, § 2, § 3 sowie die Anlagen A, A.1.1, A.1.2, A.1.3, A.1.4, A.1.5 und A.1.6 treten jeweils mit 1. September 2008 in Kraft;
2. § 1 Abs. 1 Z 7 und 8, § 1 Abs. 3, die Anlagen A.2.1, A.2.2 und C treten jeweils hinsichtlich der 1. Klasse mit 1. September 2008 sowie hinsichtlich der weiteren Klassen klassenweise aufsteigend in Kraft;
3. § 1 Abs. 2 Z 1 bis 18, die Anlagen B, B.1, B.2, B.3, B.4, B.5, B.6, B.7, B.8, B.9, B.10, B.11, B.12, B.13, B.14, B.15, B.16, B.17 und B.18 treten hinsichtlich des 1. Semesters mit 1. September 2008, hinsichtlich des 2. Semesters mit 1. Februar 2009 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils semesterweise aufsteigend in Kraft.
(2) § 1 Abs. 2 Z 2a sowie Anlage B.2a in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 284/2015 treten hinsichtlich des 1. Semesters mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt, hinsichtlich des 2. Semesters mit 1. Februar 2016, hinsichtlich des 3. Semesters mit 1. September 2016 und hinsichtlich des 4. Semesters mit 1. Februar 2017 in Kraft.
(3) Für das Inkrafttreten der durch die Verordnung BGBl. II Nr. 190/2020 geänderten oder eingefügten Bestimmungen gilt Folgendes:
1. § 1 Abs. 1 Z 9 und 11 sowie die Anlagen A1 und A2 treten mit 1. September 2020 in Kraft;
2. Der Titel der Verordnung, der Einleitungsteil des § 1 Abs. 1, § 1 Abs. 1 Z 10 und 12 sowie die Anlagen A1B und A2B treten hinsichtlich des 1. Semesters mit 1. September 2020, hinsichtlich des 2. Semesters mit 1. Februar 2021 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils semesterweise aufsteigend in Kraft.
(4) Der Titel, § 1 Abs. 3 sowie die Anlagen C, C.1, C.2 und C.3 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 368/2022 treten hinsichtlich des 1., 2. und 3. Semesters mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt, hinsichtlich des 4. Semesters mit 1. Februar 2023, hinsichtlich des 5. Semesters mit 1. September 2023 und hinsichtlich des 6. Semesters mit 1. Februar 2024 in Kraft.
Meisterschulen vermitteln im Sinne des § 59 Abs. 1 Z 1 lit. a (gewerbliche Meisterschulen) und lit. c (kunstgewerbliche Meisterschulen) unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung die für den Zugang zu einem Gewerbe oder freien Beruf erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Die Absolventinnen und Absolventen sollen auf Grund ihrer Qualifikationen befähigt sein, als mittlere Führungskräfte in den einschlägigen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung zu wirken. Sie sollen
– Aufgaben in der Planung, Organisation und Kontrolle auf ihrem Fachgebiet selbstständig bewältigen können;
– Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiter im Sinne moderner Managementmethoden führen und fördern können;
– Kostenbewusstsein besitzen und zeitgemäße Maßnahmen des Umweltschutzes sowie der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz kennen;
– die Fähigkeit besitzen, sich selbstständig im Fachgebiet und im betrieblichen Umfeld weiterzubilden und dadurch erworbenes Wissen ständig zu aktualisieren;
– kommunikativ und sozial berufliche Situationen bewältigen können;
– interkulturelle Kompetenzen besitzen und in der Lage sein, sich mit ethischen und moralischen Werten sowie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinanderzusetzen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen im vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel und der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände). Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulort sowie aus den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Studierenden, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das Ausbildungsziel des Lehrplanes und die damit verbundenen gewerblichen Berechtigungen Bedacht zu nehmen sowie den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) das vorgesehene Stundenausmaß um insgesamt bis zu 80 Jahresstunden pro Klasse reduziert werden, um – im Ausmaß der Reduktion – andere Pflichtgegenstände zu vertiefen oder zu erweitern. Bei der Festlegung zusätzlicher schulautonomer Pflichtgegenstände haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen jedenfalls auch die Bildungs- und Lehraufgabe und den Lehrstoff sowie die Aufteilung der Unterrichtseinheiten auf die Jahresstunden zu enthalten.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände und unverbindliche Übungen, ein Förderunterricht sowie ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und Förderunterrichtsbereichen festgelegt werden.
Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Unterrichtsgegenstände vorgesehen werden, für die dieser Lehrplan keinen Lehrstoff enthält, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die diesbezüglichen Bestimmungen zu enthalten. Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzliche Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffumschreibungen und didaktische Grundsätze vorgenommen werden.
Bei der Schaffung zusätzlicher Unterrichtsgegenstände und bei der Veränderung bestehender Unterrichtsgegenstände ist auf das fachliche Ausbildungsziel des Lehrplanes und die folgenden Richtlinien zu achten:
Die Studierenden sollen allgemeine oder fachliche Kompetenzen erwerben, die die in den anderen Pflichtgegenständen vermittelten Haltungen, Kenntnisse und Fertigkeiten unter Berücksichtigung regionaler Erfordernisse vertiefen oder ergänzen.
Soweit sich der Lehrstoff auf Inhalte erstreckt, die nicht innerhalb der lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände durch entsprechende Erhöhung des Stundenausmaßes abgedeckt werden können, sind folgende zusätzliche Fachgebiete vorgesehen:
Fachgebiet „Fremdsprache“:
Eine lebende Fremdsprache mit einer zum Pflichtgegenstand „Englisch“ analogen Gestaltung des Lehrstoffes (Lehrverpflichtungsgruppe I).
Fachgebiet „Persönlichkeitsbildung“:
Förderung der Persönlichkeitsentwicklung durch allgemein bildende, musische oder berufsbezogene Unterrichtsangebote. (Hinsichtlich der Einstufung in Lehrverpflichtungsgruppe siehe § 7 des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes.)
Fachgebiet „Wirtschaft und Technik“:
Unterrichtsangebote, die die Vertiefung der wirtschaftlichen Bildung in Bezug zur jeweiligen Fachrichtung vertiefen (Lehrverpflichtungsgruppe II).
Fachgebiet „Recht und Politische Bildung“:
Unterrichtsangebote, die die rechtlichen Pflichtgegenstände vor allem im Hinblick auf die selbstständige Ausübung eines Handwerkes oder gebundenen Gewerbes bzw. die Politische Bildung vertiefen (Lehrverpflichtungsgruppe III).
Fachgebiet „Umwelt“:
Einführende Darstellung zur Ergänzung der technisch-naturwissenschaftlichen Bildung in allgemein-naturwissenschaftlichen Bereichen (Lehrverpflichtungsgruppe III).
Fachgebiet „Spezielle Fachtheorie“:
Die Fachtheorie vertiefende oder ergänzende Unterrichtsangebote mit nicht-enzyklopädischem Charakter (Lehrverpflichtungsgruppe I).
Fachgebiet „Projekt“:
Unterrichtsangebote, die eine gegenstandsübergreifende Vertiefung zum Ziel haben, unter Einbeziehung von fachtheoretischen sowie fachpraktischen Elementen mit Laboratoriumscharakter bzw. Konstruktionsübungen (Lehrverpflichtungsgruppe I).
Fachgebiet „Allgemeine Fachtheorie“:
Einführung in technisch-gewerbliche bzw. kunstgewerbliche Disziplinen, die nicht den Schwerpunkt der Fachausbildung darstellen (Lehrverpflichtungsgruppe II).
Im Bereich der Pflichtgegenstände kann vorgesehen werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hierfür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Zur Erreichung des Bildungszieles ist von der Vorbildung der Studierenden auszugehen und der Lehrstoff in praxisnaher Form nach den Erfordernissen und dem Stand der Technik auszuwählen.
Der Vertiefung und Festigung von wesentlichen Lehrstoffinhalten ist gegenüber einer überblicksmäßigen Darstellung der Vorzug zu geben. Zur Förderung der Motivation ist problemorientiert in neue Themenbereiche einzuführen. Das Herstellen von Querverbindungen innerhalb eines Gegenstandes sowie zwischen verschiedenen Gegenständen ist für die Festigung des Lehrstoffes sowie für die Entwicklung interdisziplinärer Fähigkeiten von Bedeutung.
Entscheidend für den Unterrichtserfolg ist, dass der Lehrstoff in einer übersichtlichen Form und der Altersstufe entsprechend dargestellt wird. Einen wichtigen Beitrag dazu bilden Unterrichtsmittel und Verständnishilfen, vor allem auch jene, die von den Lehrenden selbst hergestellt werden.
Zur rechtzeitigen Bereitstellung von Vorkenntnissen und zur Vermeidung von Doppelgleisigkeiten ist die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer unerlässlich. Besonders empfehlenswert ist der Aufbau eines Beziehungsnetzes zwischen inhaltlich zusammenhängenden Gegenständen in Form von abgestimmten Lehrstoffverteilungsplänen.
Die Anpassung des Unterrichtes an den aktuellen Stand der Technik verlangt, dass die Lehrerin/der Lehrer ihre/seine fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickelt. Dem Lehrplan kommt die Bedeutung eines richtungsweisenden Rahmens zu.
Die Bearbeitung von Unterrichtsprojekten in Gruppenform erweist sich für die Vorbereitung auf die berufliche Situation als besonders nützlich und ist so anzulegen, dass sie zur Stärkung der kommunikativen Kompetenz der Studierenden beiträgt. Der Umgang mit Anregungen und der Kritik der Mitstudierenden bei der Problemlösung und die Selbstdiagnose sind für den Lernfortschritt und spätere berufliche Arbeitsformen wichtig.
Elemente eines „Blended Learning“ können helfen, eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht als solchen, aber auch Heimarbeiten und Praktika zu ergänzen und damit auch bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden und Studierenden elektronisch Kontakt zu halten.
Unter „Blended Learning“ versteht man die Unterrichtsorganisation, die eine Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien in die Ausbildung gestattet. Diese Unterstützung funktioniert über den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen oder Online-Dienste.
Exkursionen und Lehrausgänge, Vorträge von schulexternen Fachleuten fördern die Einsicht in technische und betrieblich-organisatorische Zusammenhänge sowie in das soziale Umfeld der Arbeitswelt.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann ganz oder teilweise in Form eines Blockunterrichtes erfüllt werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrer/innen entsprechend ihrer Vorbildung und ihres Fachwissens unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation der Lehrerinnen und Lehrer im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Studierenden anzustreben ist.
Aus pädagogischen und organisatorischen Gründen können zur Konzentration des Unterrichtes einzelne Unterrichtsgegenstände gemäß § 4 Abs. 2 Schulzeitgesetz 1985, BGBl. Nr. 77, zuletzt geändert durch Bundesgesetz BGBl. I Nr. 113/2006, aneinander anschließen.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 283/2004 und BGBl. II Nr. 284/2014.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009.
c) Altkatholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 279/1965.
d) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983.
e) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
f) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.
g) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der
letzten Tage Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.
h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.
i) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991.
j) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 241/2008.
Die Studierenden sollen
– die Bedeutung betriebswirtschaftlicher Überlegung für die Produktion und Dienstleistung kennen;
– volkswirtschaftliche Zusammenhänge kennen;
– die wesentlichen Bereiche der für die Unternehmensführung, für die Produktion und für die Dienstleistung maßgeblichen Rechtsvorschriften kennen.
Volkswirtschaft:
Marktmechanismen, magisches Vieleck.
Rechnungswesen:
Finanzbuchhaltung: rechtliche Grundlagen, formale Voraussetzungen, Buchhaltungskreislauf; Grundzüge der Finanzierung – Veranlagung, Kredite inklusive Besicherung.
Überblick über die wichtigsten Steuern einer Unternehmung; Grundzüge der Personalverrechnung.
Recht:
Stufenbau der Rechtsordnung; Privatrecht – Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts unter Berücksichtigung der relevanten Aspekte des E-Commerce-Gesetzes; Handelsrecht – Kaufmann/Unternehmer, Firma, Firmenbuch, Prokura, Handlungsbevollmächtigter; Gesellschaftsrecht – Grundzüge des Rechts der Personen-, Erwerbs- und Kapitalgesellschaften.
Rechtliche Grundlagen für den Antritt eines Gewerbes.
Marketing:
Ziele und Instrumente, Marktforschung, Produktmanagement und –innovation.
Die Studierenden sollen
– die Aufgaben der Führungskraft für die Erreichung der Unternehmensziele kennen;
– Managementmodelle und Führungsstile kennen;
– Konfliktsituationen zwischen Mitarbeitern/innen erkennen und Lösungsstrategien entwickeln können;
– gruppendynamische Prozesse kennen und verstehen;
– Personalentwicklungsmaßnahmen kennen.
Mitarbeiterführung:
Führungsaufgaben, Führungsmethoden und -stile, Motivationstheorien, Managementmodelle.
Betriebssoziologie:
Gruppendynamik, Rollen, Teamarbeit.
Personalentwicklung:
Interessensvertretungen, Einteilung der Arbeitnehmer, Zustandekommen eines Arbeitsvertrages, Rechte- und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses; Arbeitnehmerschutz; Relevante Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes und des Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetzes.
Lernpsychologie, Lerntheorien, Lehrverhalten; Lernmotivation, Planung, Organisation und Kontrolle von Lernprozessen, Aus- und Weiterbildungssysteme in Österreich.
Der Studierenden sollen
– den Aufbau, die Wirkungsweise und die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen;
– Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben des Fachgebietes auswählen und anwenden können;
– Informationen auf elektronischem Wege beschaffen und weitergeben können.
Grundlagen der Informationsverarbeitung:
Aufbau, Organisation und Betriebssysteme von Einzelarbeitsplatzanlagen. Grundzüge des Programmierens.
Arbeiten mit Softwarewerkzeugen:
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssysteme, Projektplanungssoftware, Internet, Mailsystem. Anwendungen und Fallbeispiele aus dem Fachbereich.
Die Studierenden sollen
– die Grundsätze der Führung gewerblicher und industrieller Betriebe kennen;
– Kalkulationen durchführen können;
– Methoden des Projektmanagements kennen.
Grundbegriffe der Betriebswirtschaft:
Wirtschaftlichkeitskennzahlen; Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung.
Unternehmensorganisation:
Aufbauorganisation und Ablauforganisation, Unternehmensfunktionen; Grundlagen der Materialwirtschaft, Personalwirtschaft und Zeitwirtschaft, Lagerbestandsführung.
Grundlagen der Kostenrechnung:
Voll- und Teilkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, unternehmerische Entscheidungen auf Grundlage der Kostenrechnung. EDV-gestützte Kalkulation.
Grundlagen des Projektmanagements.
Marketing.
Zusätzlicher Lehrstoff für die Meisterschule für Müller, Bäcker und Konditoren:
Lebensmittel- und Hygienevorschriften, Organisation und Planung betrieblicher Prozesse im Lebensmittelgewerbe und -industrie.
Die Studierenden sollen
– die deutsche Standardsprache in Wort und Schrift im Alltag und bei beruflichen Anlässen unmissverständlich gebrauchen können;
– die in der gewerblichen Praxis üblichen Schriftstücke sprachlich richtig, exakt formuliert und verständlich abfassen können;
– mit Texten aus der Berufspraxis umgehen können;
– um die Bedeutung des Zusammenhanges von Kommunikationszweck und Darstellungsform wissen;
– Grundkenntnisse der Kommunikation, Rhetorik und Präsentation erwerben;
– verschiedene Lern- und Arbeitsmethoden anwenden sowie Informationen zielorientiert beschaffen (Nachschlagewerke, Internet) und erschließen können;
– Medien und ihre Funktion in der Gesellschaft verstehen und aus dem Medienangebot kritisch auswählen können.
Sprachgestaltung:
Analysen und Stellungnahmen zu Problemen, unter Einbringung von Objektivität, Toleranz und Humor (mündlich und schriftlich); Interview; Statement; Fachreferat; Streitgespräch.
Kultur – Gesellschaft – Medien:
Vergleichen von Themenkreisen in verschiedenen Darstellungsformen; Arten von Medien.
Auseinandersetzung mit Texten:
Interpretation von Werken des deutschsprachigen Schrifttums, Vergleich von Themenkreisen (auch fremdsprachiger Literatur, bildende Kunst und Musik).
Arbeitstechniken:
Diskussionsleitung; nonverbale Ausdrucksformen (Arten, Beziehung zur verbalen Ausdrucksform).
Schriftverkehr:
Formulierungen (Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, Rechnung, Zahlungsbestätigung; Urgenz, Mahnung, Reklamation; Schriftverkehr mit Behörden; Werbung; Kauf-, Werk-, Bestands- und Darlehensvertrag); Zeugnisse und Bescheinigungen (Arbeitsbestätigung, Lehrzeugnis, Dienstzeugnis, Bescheinigung, Vollmacht); Bewerbungen.
Mindestens 2 Schularbeiten.
Die Studierenden sollen
– Englisch in routinemäßigen Situationen als gemeinschaftliches Verständigungs- und Informationsinstrument in einfachen Berufs- und Alltagssituationen einsetzen können;
– in den sprachlichen Fertigkeiten folgende Ziele auf dem Niveau „Basic User A2“ des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreichen bzw. das Niveau „Independent User B1“ anstreben, wobei in den Bereichen Sprechen und Schreiben Verständlichkeit über sprachliche Richtigkeit zu stellen ist:
Hörverstehen:
Standardsprachliche Äußerungen in Alltagssituationen verstehen, wenn langsam und deutlich und über grundlegende Informationen und Bedürfnisse gesprochen wird; im jeweiligen Berufsumfeld grundlegende technische Informationen verstehen und darauf reagieren;
Sprechen:
In Alltagssituationen und in beruflich relevanten Situationen an kurzen, strukturierten Gesprächen über einfache, vertraute Themen teilnehmen; in einfacher, aufzählender Form berichten; Gegenstände und Vorgänge einfach beschreiben und vergleichen;
Lesen und Leseverständnis:
Informationen einfacher Alltagstexte und berufsbezogener Texte zu vertrauten und konkreten Themen – auch unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern – lesen und verstehen;
Schreiben:
Einfache Informationen zur eigenen Person und Situation sowie zum beruflichen Umfeld in kurzer, auch zusammenhängender Form verfassen.
Allgemeine und technische Kommunikation:
Einfache Situationen und Themenkreise aus dem allgemeinen und fachnahen Umfeld der Studierenden.
Wortschatz und sprachliche Strukturen:
Wiederholung der relevanten Grundkenntnisse; Aufbau eines relevanten Wortschatzes.
Kommunikationsthemen:
Erweiterte allgemeine Sachverhalte und einfache technische Anwendungen in Bezug auf Produkte und Prozesse des Fachgebietes. Wortschatz und sprachliche Strukturen.
Sprachliche Strukturen:
Festigung und Erweiterung der inhaltlichen Sprachstrukturen und des Wortschatzes.
Mindestens zwei Schularbeiten, bei Bedarf auch mehrstündig.
Die Studierenden sollen
– die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren kennen und nachhaltig anwenden können;
– Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren können;
– die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einsetzen können.
Vertiefung und Ergänzung von Vorkenntnissen:
Grundrechenoperationen; Umformung von Termen, Verhältnisse und Proportionen; direkte und indirekte Proportionalität; Prozentrechnung; Potenzen und Wurzeln; Überschlagsrechnung; Statistische Kennzahlen.
Geometrie:
Winkelmessung. Flächeninhalt und Umfang ebener Figuren. Satz des Pythagoras; Ähnlichkeit. Trigonometrie des rechtwinkeligen Dreiecks. Volumen- und Oberflächenberechnung.
Funktionen und Gleichungen:
Funktionsbegriff, Darstellung von Funktionen. Lineare Funktionen und Gleichungen; Interpolation. Quadratische Funktionen und Gleichungen. Exponential- und Logarithmusfunktion. Kreisfunktionen. Lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen.
Analysis:
Elemente der Differenzial- und Integralrechnung.
Anwendungen aus dem Fachgebiet. Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfsmittel.
Mindestens 2 Schularbeiten.
(einjährig)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
| A. | Pflichtgegenstände | Jahreswochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppe |
| 1. | Religion | 1 | (III) |
| 2. | Wirtschaft und Recht | ||
| 2.1 | Unternehmensführung | 4 | I |
| 2.2 | Wirtschaftsrecht | 1 | III |
| 2.3 | Mitarbeiter/innenführung und Lehrlingsausbildung | 1 | II |
| 3. | Mode- und Fachtheorie | ||
| 3.1 | Textiltechnologie | 2 | III |
| 3.2 | Kund/innenberatung | 1 | II |
| 3.3 | Entwurf- und Modezeichnen | 2 | III |
| 4. | Angewandtes Modedesign Damen | ||
| 4.1 | Schnittkonstruktion, Modellgestaltung und Schnittoptimierung 2 | 6 | II |
| 4.2 | Werkstätte und Fertigungstechnik | 20 | IV |
| Gesamtwochenstundenzahl | 38 | ||
| B. | Freigegenstände und unverbindliche Übungen 3 | ||
| C. | Förderunterricht 3 | ||
____________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom abgeändert werden.
2 Mit Computerunterstützung
3 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).
Die Meisterschule für Damenkleidermacher/innen vermittelt im Sinne des § 59 Abs. 1 Z 1 lit. a des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes Personen mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung die für den Zugang zum Gewerbe der Damenkleidermacher erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Sie befähigt die Absolventinnen und Absolventen nach entsprechender Praxis das Gewerbe der Damenkleidermacher selbstständig auszuüben.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:
– sie verfügen über ein breites Spektrum an theoretischem und praktischen Wissen für ihre Berufsausübung;
– sie können Aufgaben in der Planung, Organisation und Kontrolle in ihrem Fachgebiet selbstständig bewältigen;
– sie können Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen;
– sie können ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte handeln;
– sie erkennen ihren Entwicklungs- und Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit berufsbegleitenden und lebenslangen Lernens;
– sie verfügen über eine grundlegende Reflexionskompetenz;
– sie können Wissen über betriebliche Organisationsabläufe von der Idee bis zur Vermarktung anwenden und umsetzen;
– sie kennen die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen und verfügen über die entsprechende Handlungskompetenz;
– sie können sich mit Fragen der Geschlechterverhältnisse und der Gleichstellung von Geschlechtern auseinandersetzen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1b SchOG) eröffnen im vorgegebenen Rahmen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichtes. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, sozialen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt II umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes Bedacht zu nehmen.
Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens festzulegen. Erfolgt kein diesbezüglicher Beschluss, ist die im Lehrplan vorgegebene Mindestdauer maßgeblich.
Das Wochenstundenausmaß maximal eines Pflichtgegenstandes kann, sofern dieser mindestens drei Wochenstunden umfasst, um eine Wochenstunde reduziert werden. Diese Wochenstunde kann zur Schaffung eines neuen Pflichtgegenstandes oder zur Erhöhung der Wochenstunden eines bestehenden Pflichtgegenstandes (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) verwendet werden.
Stundenreduzierungen und -erhöhungen sind grundsätzlich nur in ganzen Jahreswochenstunden möglich.
Wird ein neuer Pflichtgegenstand eingeführt, sind seine nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom festzulegen.
Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände darf 38 Wochenstunden nicht über- oder unterschreiten.
Pro Klasse kann nur eine schulautonome Variante festgelegt werden. Bei parallel geführten Klassen sind verschiedene Varianten der Schulautonomie möglich.
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.
Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Klassen bzw. Semester kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dabei ist auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen sowie die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus Bedacht zu nehmen.
Allfällige Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Humanwissenschaften, wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung usw.
Es ist darauf hinzuwirken, dass alle Schülerinnen und Schüler sich unter fachkundiger Anleitung mit Gleichstellungs- und Diversitätsfragen auseinandersetzen können. Stereotypisierungen ist im Sinne einer geschlechterreflexiven Pädagogik auch im Unterricht selbst entgegenzuwirken, um die vorhandenen Potentiale aller möglichst breit zu aktivieren.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Zu den Unterrichtsprinzipien zählt insbesondere die Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang zwischen allen Beteiligten ist jedenfalls Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.
Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden sollte durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung sowie Qualitätssicherung und Evaluierung erfolgen.
Die Ziele des Unterrichts, Formen der Leistungsfeststellung und Kriterien der Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.
In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:
– Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie gegebenenfalls vorhandene Bildungsstandards.
– Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache aller Lehrenden einer Klasse bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein.
– Die Koordination erfordert organisatorische Rahmenbedingungen, die herzustellen sind.
– Die Individualität der Lernenden ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Lernenden ausgegangen werden um sicherzustellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).
– Der Unterricht ist auf den Kompetenzerwerb auszurichten, wobei die Kompetenzen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.
– In die Unterrichtsgestaltung sind nach Möglichkeit situative Aufgabenstellungen einzubauen, die der beruflichen Realität entnommen und methodisch aufbereitet werden.
– Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Lernenden ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken. Dies gilt insbesondere auch für Gender- und Diversitätskompetenzen.
– Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit den bisherigen Erfahrungen und der Lebenssituation der Lernenden fördert das Gelingen dieses Transfers.
Vorrangiges Ziel der wirtschaftlichen Bildung ist die Entwicklung eines Verständnisses für
– betriebswirtschaftliche, regionale und globalwirtschaftliche Mechanismen und volkswirtschaftliche Zusammenhänge und
– deren Auswirkungen auf das Lebensumfeld (einschließlich der Chancen von Frauen und Männern).
Im Mittelpunkt steht
– die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für Zusammenhänge,
– die Fähigkeit zur Einordnung des Gelernten in ein Gesamtsystem und dessen Transfer auf neue Anforderungen bzw. geänderte Rahmenbedingungen,
– die praktische Nutzung der vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten und
– die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation.
Vertiefend sollen die sozialen und ökologischen Folgen jeder wirtschaftlichen Aktivität bewusst gemacht werden. Den Lernenden ist die multidimensionale Verantwortung von Führungskräften in einem interkulturellen Umfeld bewusst zu machen.
Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist Expertinnen- und Expertenwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Lernenden aufzuzeigen.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Lernsettings sind so zu gestalten, dass die Lernenden individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.
– Individuelle Begabungen und Potenziale sind unabhängig von vorgefassten Bildern, Zuschreibungen und familiären Rahmenbedingungen zu fördern.
– Durch offene Lernformen ist die Problemlösungskompetenz der Lernenden zu fördern. Gleichzeitig sind sie zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise in Einzel- und besonders Teamarbeit zu befähigen.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Projekte, Fallstudien, Fachpraxis und Simulationen) führen die Lernenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln.
– Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sollen verschiedene Medien eingesetzt werden, um den Lernprozess zu unterstützen und die erforderliche Medienkompetenz aufzubauen. Die Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien sowie elektronischen Kommunikationsformen soll die Unterrichtsorganisation unterstützen und ergänzen.
– Der Vertiefung ausgewählter Lerninhalte und dem Training grundlegender Fertigkeiten ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Behandlung vielfältiger Inhalte zu geben. Besonderer Wert ist dabei auf die Vermittlung der Methoden des jeweiligen Faches zu legen, um eigenständigen Wissens- und Kompetenzerwerb zu erleichtern.
– In allen Unterrichtsgegenständen ist die Dokumentation und Reflexion des stufenweisen Kompetenzerwerbs und damit die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung durch die Lernenden durch geeignete Methoden (z. B. Portfolio, Lerntagebuch) zu fördern.
Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens- bzw. Kompetenzerwerb sicherzustellen.
Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern elektronisch Kontakt halten.
Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrenden zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der jeweils geltenden Fassung.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der jeweils geltenden Fassung.
c) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der jeweils geltenden Fassung.
d) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
e) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
f) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der jeweils geltenden Fassung.
g) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der jeweils geltenden Fassung.
i) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der jeweils geltenden Fassung.
j) Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
k) Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kommunikationssituationen mündlich und schriftlich bewältigen;
– die in der Praxis üblichen Schriftstücke verstehen, exakt und verständlich abfassen und bearbeiten;
– die wesentlichen Grundlagen der betrieblichen Organisation und der Unternehmensführung unterscheiden und gezielt anwenden;
– die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens erläutern;
– eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellen;
– Geschäftsfälle in der Doppelten Buchhaltung erfassen und die Auswirkung auf das Betriebsergebnis erkennen;
– insbesondere die Buchführung eines Klein- oder Mittelbetriebes organisieren;
– Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Wirtschaften und Lebensqualität insbesondere im Bereich der Textilwirtschaft erläutern;
– sich mit Grundlagen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auseinandersetzen;
– Marketingstrategien unterscheiden und entsprechend einsetzen;
– die Kenntnisse der Kostenrechnung für die Kalkulation anwenden;
– die in der Personalverrechnung erforderlichen Aufzeichnungen und Abrechnungen durchführen.
1. Semester:
Buchführung:
Organisatorische und rechtliche Grundlagen des Rechnungswesens.
Belege und Bücher der Doppelten Buchhaltung und der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Geschäftsfälle:
Verbuchung anhand von Belegen.
Bilanz und Bilanzkennzahlen; Zusammenarbeit mit dem Steuerberater/der Steuerberaterin.
Unternehmensführung:
Finanzierung; Unternehmensgründung; Rechtsformen; Beschaffung und Lagerwesen; Produktion; Vertrieb.
Organisation:
Aufbau- und Ablauforganisation; Organisationshilfsmittel (insbesondere EDV-Einsatz); Planung und Kontrolle.
Kommunikation:
Formulierung von Sachverhalten, Stellungnahmen, Notizen und betrieblichen Schriftstücken.
Texte, Grafiken und Schaubilder (Kommentar, Bewertung, Argumentation, Präsentation).
Inner- und außerbetriebliche Kommunikation (Lieferanten/Lieferantinnen, Kunden/Kundinnen, Kreditinstitute, Behörden u.a.).
Informationsbeschaffung und -sichtung, Interpretation.
2. Semester:
Unternehmen und Markt:
Wirtschaftssysteme; Angebot und Nachfrage: Preisbildung; Sozialpartnerschaft (insbesondere Organisation der Interessenvertretung); internationale Handelsbeziehungen (insbesondere Europäische Union).
Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft.
Marketing:
Absatzpolitische Instrumentarien (insbesondere Werbung und Verkaufsförderung).
Kostenrechnung:
Kosten und Betriebsergebnis; Vollkostenrechnung (insbesondere Kalkulation); Deckungsbeitragsrechnung.
Personalverrechnung:
Aufgaben der Lohnverrechnung; Beginn und Beendigung von Arbeitsverhältnissen; innerbetriebliche und außerbetriebliche Abrechnung (laufende und sonstige Bezüge).
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für ihr Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
– grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und deren Auswirkung auf das tägliche Leben erkennen;
– die für die Praxis wesentlichen steuerlichen Bestimmungen situationsgerecht anwenden.
1. Semester:
Recht:
Rechtsordnung; rechtliche Grundbegriffe, Vertrag; Unternehmensrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerbe-, Bau-, Schadenersatz- und Konsumentenschutzrecht; Sicherstellung von Forderungen; Insolvenzrecht; aushangpflichtige Gesetze.
2. Semester:
Steuerrecht:
Einkommens-, Lohn-, Kapitalertrags-, Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und Vermögensteuer; Verkehr mit dem Finanzamt; Finanzstrafrecht.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen motivieren, kooperativ und konfliktlösend führen sowie Fachwissen vermitteln;
– auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und der betrieblichen Erfordernisse Aus- und Weiterbildungspläne für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere auch für Lehrlinge erstellen und umsetzen;
– arbeitsrechtliche Bestimmungen situationsgerecht anwenden;
– Regelungen des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzes erklären und auf fachpraktische Bereiche anwenden.
1. Semester:
Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenführung:
Führungsstile, Motivation, Kontrolle.
Personalmanagement:
Personalplanung und -beschaffung.
Ausbildungsplanung, -organisation und -kontrolle; inner- und überbetriebliche Weiterbildung.
2. Semester:
Psychologie und Pädagogik:
Humanverhalten und -bedürfnisse; Lern-, Motivations- und Kommunikationstheorie.
Recht:
Grundsätze des aktuellen Arbeitsrechts.
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz, Unfallverhütung (Anforderungen an Arbeitsstätten, Lärm, Evaluierung, Präventivfachkräfte, Sozialversicherung, Arbeitsunfall, Meldepflichten).
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die ökologische und ökonomische Gestaltung der textilen Wertschöpfungskette beschreiben;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
1. Semester:
Textile Fasern:
Naturfasern. Chemiefasern aus natürlichen und synthetischen Polymeren. Faseraufbau unter Einbeziehung der daraus resultierenden Faser-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften.
Fasermischungen.
Textile Fäden:
Herstellungsverfahren von Spinnfasergarnen.
Merkmale und Einsatzgebiete linienförmiger textiler Gebilde.
Garne. Zwirne. Effektgarne. Effektzwirne.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Fasern und Fäden.
2. Semester:
Textile Flächen:
Garne. Fasern. Kombinationen.
Veredelung/Appretur:
Farbgebung. Trockenappretur. Nassappretur.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Flächen.
Zugehör:
Materialien und Einsatzgebiete.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– fachspezifische Kenntnisse bei Beratungsgesprächen kundenorientiert einsetzen;
– kommunikations- und verkaufspsychologische Grundlagen anwenden;
– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen.
1. Semester:
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Verbale und nonverbale Kommunikation.
Verkaufsgespräch.
Präsentation.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Fasern und Fäden im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
2. Semester:
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Präsentation.
Beratungsgespräch im systemischen Kontext.
Konfliktgespräch.
Überzeugungsgespräch.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Flächen und Zugehör im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– zu vorgegebenen Themen und aktuellen Trends recherchieren;
– aus ihrer Recherche Entwurfslösungen im zeitgenössischen Design und/oder Anlehnung an historischen Vorgaben erarbeiten;
– aus ihrer Recherche eine Entwurfsserie entwickeln;
– den Prozess vom Entwurf zur technischen Zeichnung bis zur Vorbereitung für die Fertigung beschreiben;
– zeitgenössische Kollektionskonzepte entwickeln und analysieren;
– historische Gewandformen analysieren und für zeitgenössisches Design adaptieren;
– grafische Arbeiten in innovativer und zeitgemäßer Form ausführen;
– adäquate Darstellungstechniken für ihre Modegrafiken anwenden;
– Entwürfe und Werkzeichnungen fächerübergreifend anfertigen;
– themenbezogene Entwürfe unter den Aspekten von Stil und Figur von Kunden erstellen;
– mit Hilfe einer passenden Figurine proportionsgetreue Darstellungen von Kleidungsstücken sowie bekleidungsrelevanter Details erarbeiten;
– CAD Programme themenbezogen anwenden.
1. Semester:
Grundlagen der Themenrecherche, Skizzen- und Recherchebuch.
Design- und Kreativtechniken.
Designentwicklung, Farb- und Inspirationskonzepte.
Techniken der Modegrafik. Werkzeichnung.
Zeitgemäße Layoutgestaltung. Zeitgenössische Visualisierungs- und Präsentationsmethoden.
Entwürfe.
Themenbezogene Kollektionserstellung.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Themenbezogene CAD-Anwendungen.
2. Semester:
Entwurfsaufgaben in Vorbereitung auf die Meisterprüfung.
Farb- und Inspirationskonzepte.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Themenbezogene CAD-Anwendungen.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Maß nehmen;
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Grundschnitte konstruieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kundinnenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
1. Semester:
Maßnehmen, Körpermaße, Proportionslinien.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Anspruchsvolle Modellschnitte für die französische und englische Werkstätte.
2. Semester:
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Erweiterte Anwendungen wie z. B. Gesellschaftskleidung.
eine zwei- oder dreistündige Schularbeit im 1. Semester;
eine dreistündige Schularbeit im 2. Semester.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Vervollkommnung der fachlichen Kenntnisse das Gewerbe selbstständig ausüben;
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– die Besonderheiten der Beratung von Kundinnen und Kunden anwenden;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer selbstständigen Meistertätigkeit und Betriebsführung anwenden;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
1. Semester:
Technische Detailarbeiten und Übungen mit Werkstückbezug.
Modellentwicklungen und Verzierungstechniken.
Kundinnenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Fachgerechter Einsatz von Einlage- und Futtermaterialien sowie Nähmaterialien.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation fächerübergreifend mit Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Beachtung und Berücksichtigung von Körperformen und Wuchsabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
Werkzeuge und Geräte einer modernen Betriebsausstattung.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung der Betriebsmittel.
2. Semester:
Kundinnenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation fächerübergreifend mit Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Körperformen und Figurabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung.
Fachpraktische Abschlussarbeit in Werkstätte und Fertigungstechnik gemäß den Vorgaben der WKO.
Richtwert für die Arbeitszeit für die handwerkliche Arbeit laut WKO.
Freigegenstände und unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie in der jeweiligen Klasse/im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Anlage A.1.1
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR MALEREI
UND VERBUNDENE GEWERBE
(einjährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 (III)
2. Wirtschaft und Recht 160 (III)
3. Mitarbeiterführung und
–ausbildung 40 (III)
4. Angewandte Informatik 80 (I)
5. Baubetrieb 120 (I)
6. Technologie *2) 240(40) (I)
7. Baukonstruktion 120 (I)
8. Gebäude-, Gestaltungs- und
Stillehre 80 (I)
9. Form und Farbe 120 (I)
10. Entwurf 160 (I)
11. Werkstätte und
Produktionstechnik 280 IV
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 1440
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Freigegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und Kommunikation 40 (I)
Englisch 40 (I)
Angewandte Mathematik 40 (I)
Heraldik 40 III
Schrift und Serigrafie 40 III
Spritztechniken 40 II
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Einschließlich Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Meisterschule für Malerei und verbundene Gewerbe ist schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsbildung im Bereich des Malergewerbes einschließlich der verbundenen Handwerke ausgerichtet, und zwar sowohl in der Fachdisziplin als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Die Absolventinnen und Absolventen sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Planung und Ausführung der Farbgestaltung, Bühnenmalerei, Beschichtung, Konservierung und Restaurierung von Gebäude-, Raum-, Einrichtungs- und Objektoberflächen zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Form- und Farbgestaltung, Technologie, Stillehre, Baukonstruktion und Baubetrieb. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Entwurf und Werkstätte sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die Fertigungsprozesse, die dabei verwendeten Werkstoffe und Gerätschaften durch begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene Ergänzung der Allgemeinbildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Malerei und verbundene Gewerbe verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung (Entwurf, Werkzeichnung, Schablonenfertigung) und Organisieren von Projekten, fachlichen Abläufen und Berechnungen,
- die fachlich-kreative und farbliche Gestaltung von Bau- und Objektflächen einschließlich Beurteilung, Vorbehandlung des Untergrundes und Nachbereitung behandelter Oberflächen,
- Aufbringen ornamentaler Schriftblöcke und Kenntnisse der Heraldik,
- Armierung von Wand- und Objektflächen sowie Wandbelebung mit zeitgemäßen Techniken,
- der manuelle und maschinelle Umgang mit Beschichtungs- und Farbstoffen, Binde- und Verdünnungsmitteln sowie die selbstständige Herstellung von meisterlichen Werkstücken auf dafür geeigneten Maschinen und Fertigungseinrichtungen,
- die Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Vorgaben der Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normen sowie
- die zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sind die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Malerei und verbundene Gewerbe insbesondere befähigt,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Malerei und verbundene Gewerbe liegen in den Bereichen des Entwurfs, der Materialauswahl, Schablonierung und Ausführung von Projekten im Fachbereich Malerei und Beschichtungstechnik. Dabei stehen eigenständige Tätigkeiten in der Beratung, Planung, Arbeitsvorbereitung, Durchführung und Qualitätssicherung im Vordergrund.
Auch einfache Wartungs- und Reparaturaufgaben, die Beurteilung und Analyse von erforderlichen Vorarbeiten sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
A. Pflichtgegenstände
„Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage A.
5. BAUBETRIEB
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die wirtschaftlichen Aufgaben in baunebengewerblichen Betrieben selbstständig bewältigen und die Zahlen des Rechnungswesens für unternehmerische Entscheidungen im Sinne einer zukunftsorientierten Unternehmensführung auswerten und umsetzen können;
- Baukörper normgerecht berechnen und das Aufmass für die Berechnung von Malerarbeiten erstellen können;
- die rechnerischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Kostenrechnung beherrschen.
Lehrstoff:
Grundlagen:
Planung und Steuerung, Absatz, Beschaffung, Logistik, Personalwesen (Personalbedarf, -beschaffung, -auswahl, - beurteilung, -verrechnung).
Termin- und Ablaufplanung:
Ausschreibung, Angebot, Leistungsvergabe, Auftragserteilung; Überprüfung der Ausführung, Abnahme und Übergabe von Leistungen, Mängelbehebung und Haftung.
Aufmassrechnung:
Aufmass und Abrechnung von Projekten nach Plänen und Naturmaßen; Arbeiten der Malerei und Beschichtungstechnik, Berechnung nach Stückzahl, Längenausmaß, Flächenausmaß nach Fachnormen.
Kalkulation:
Kostenrechnung; Kostenbegriffe; Kostenarten; Kostenerfassung;
Kostenstellen; Kostenträger (BAB, BÜB); Selbstkostenrechnung im lohnintensiven Handwerk; Preisberechnung einer Dienstleistung;
Ermittlung des Zeitbedarfes und des Materialverbrauches per Leistungs- oder Verrechnungseinheit.
Leistungsbeschreibungen:
Projektbearbeitung (Angebot, Auftrag), Erstellung von Leistungsverzeichnissen.
Abrechnung:
Teil- und Schlussrechnung, Nachkalkulation.
6. TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die im Fachgebiet verwendeten Werk- und Hilfsstoffe sowie Maschinen, Geräte und Apparate kennen und ökologisch und ökonomisch einsetzen können;
- Mauerwerksuntergrund und -beschichtungen bezüglich Materialien und Wechselwirkungen kennen, mit einfachen physikalischen und chemisch-technologischen Methoden prüfen, analysieren und interpretieren können;
- die einschlägigen Gesetze und Normen kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
Beschichtung:
Beschichtungsmöglichkeiten, Beschichtungstechniken; Applikation (manuell und maschinell); mit Wasser oder Lösungsmittel verdünnbare Beschichtungsstoffe.
Untergründe:
Organische Untergründe – Holz, Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Gummi, Leder; anorganische Untergründe – Metalle, Glas, Putz, Beton, Mauerwerk.
Bindemittel:
Wässrige, ölige und lackartige Bindemittel.
Farbmittel:
Farbkörper (Pigmente, Erd-, Mineral- und Teerfarben-Extender), Farbstoffe (natürliche und künstliche), Verdünnungsmittel (Wasser, Lösungsmittel, Verdünnungen), Zusatzmittel (Trocken-, Netz-, Verdickungs- und Mattierungsmittel, Weichmacher, Bakterizide, Fungizide, Insektizide).
Werkstoffe:
Tapeten, Klebstoffe, Lacke, Lasuren, Beizen, Polituren, Mattierungen; Hilfsstoffe (Schleif- und Poliermittel, Kitte und Spachteln, Neutralisier- und Isoliermittel, Grundier- und Imprägniermittel).
Physikalische und chemisch-technologische Untersuchungen:
Messen und Wägen (Einheiten, Bestimmungsmethoden), Trennverfahren, Konzentrationsbestimmungen; Vorbereitung und Installation von Probeplatten für eine Dauerbewitterung; Ausprüfung von Beschichtungen hinsichtlich ihrer physikalischen und chemisch-technologischen Eigenschaften; Untersuchung von Farb-, Binde- und Lösungsmitteln.
7. BAUKONSTRUKTION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Berufsausübung wichtigen technologischen und gesetzlichen Grundlagen des Bauens sowie die Funktionen von Bauteilen kennen;
- bauphysikalische Aufgaben des Berufes (Wärme- und Schalldämmung) lösen können.
Lehrstoff:
Bauwerk:
Begriffe, Elemente, Bauweisen, Konstruktionssysteme.
Baustoffe:
Natürliche und künstliche Bausteine, Bindemittel, Beton, Faserzement, Verputz; Putzträger, Dämm- und Dichtungsstoffe, Faser-, Span- und Leichtbauplatten.
Gebäudeteile:
Mauerwerk, Bauarten, Fenster, Türen, Verglasungen, Sonnenschutz, Abdichtungen; Holz- und Massivdecken, Gewölbe, Stiegen, Fußböden, Putzträger, Stuck- und Verputzarbeiten.
Bauphysik:
Klimakarte, Wärmetransport, Wärmewiderstand, Verhalten, Berechnung und Dimensionierung von Dämmungen; gesetzliche Mindestdämmwerte (Taupunkt, Dampfdiffusion); technische Ausführung der Wärme- und Schalldämmung.
Verbindungsmittel; Holz- und Metallverbindungen.
8. GEBÄUDE-, GESTALTUNGS- UND STILLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- grundlegende Fähigkeiten zur Gestaltung von Flächen, Räumen und Körpern erlangen;
- die Wesenszüge der Bau-, Möbel- und Malstile sowie der Bildhauerei kennen;
- das kunsthistorische Fachvokabular beherrschen sowie typische Formelemente erfassen und zeichnerisch darstellen können.
Lehrstoff:
Gestaltungsprinzipien:
Maße und Proportionen, Baukörper, Fassade; Zusammenhänge zwischen
Funktion, Konstruktion, Material und Form.
Stilelemente:
Einteilung, Begriffe.
Architektur, Raumgestaltung, Bildhauerei und Malerei:
Kunstübersicht bis zum 18. Jahrhundert; Klassizismus, Jugendstil, Neue Sachlichkeit bis zur Gegenwart.
9. FORM UND FARBE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die ästhetischen Form- und Farbbegriffe sowie die formalen, farblichen und funktionellen Gestaltungsprinzipien im Fachgebiet kennen;
- die Zusammenhänge zwischen Form, Fläche und Raum, Farb/Flächen- und Farb/Raum-Beziehungen sowie Farb/Licht/Raum-Wirkungen kennen und in praktischen Aufgabenstellungen umsetzen können.
Lehrstoff:
Grundelemente der formalen Gestaltung:
Punkt, Linie (Abstrahierung, Stilisierung, Zeichnung), Fläche (Flächengliederungen), Körper, Raum; Proportionsstudien, Ordnungssysteme, perspektive Darstellungen.
Grundelemente der farblichen Gestaltung:
Physiologische und physikalische Grundlagen des Farbsehens, Farbpsychologie, Farbordnungssysteme, Farbkontraste.
Grundelemente der Theatermalerei und Bühnengestaltung:
Tages- und Kunstlicht, Beleuchtung, Beleuchtungsarten, Licht- und Schattenwirkung, bühnengerechte Beleuchtung, Lichteffekte. Theaterdekorationen und Oberflächenbehandlung.
Schrift:
Untergrund, Werkzeuge, Schreibflüssigkeit; Pinselschrift an der Wand; einfache Zierschriften; Anpassung an Block, Achse, optische Mitte; Form, Gesetzmäßigkeit, Statik und Dynamik, Abstände, Schriftwahl; Schreiben, Zeichnen und Konstruieren von Gebrauchsschriften.
10. ENTWURF
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Objekte nach der Natur und aus der Vorstellung wiedergeben können;
- Möbel, Räume und Fassaden farblich gestalten und optisch verändern können;
- ausführungsreife Entwürfe anfertigen können;
- Entwürfe für Illusions-, Architektur- und Kulissenmalerei, Farbentwürfe von Bühnen- und Szenenbildern sowie Schaubilder von Bühnenaufbauten und Dekorelementen anfertigen können.
Lehrstoff:
Darstellungstechniken:
Dekorationstechniken (deckend und lasierend auf verschiedenen Untergründen), Übertragungsarten.
Darstellungsmotive:
Geometrisch aufgebaute Objekte; gegenständliche und abstrakte Darstellungen; komplexe Gegenstände, Raum, Wohnung, Haus, Fassade; Farbenentwürfe und Schaubilder; ornamentale und florale Flächengestaltung; Zierarten und Dekorationsmotive; Entwürfe und Schaubilder von Möbel-, Wand- und Fassadenbemalungen.
Gestaltungstechniken:
Bleistift, Pinsel, Feder (nach der Natur, nach Modellen und aus der Vorstellung); zeichnerische und malerische Darstellung von Gegenständen und Lebewesen.
11. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- im Rahmen von fächerübergreifenden Projekten Produkte fertigen und/oder Dienstleistungen durchführen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung erwerben sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Bau- und Hilfsstoffe kennen;
- die einschlägigen technischen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
Arbeitsvorbereitung:
Materialbedarfsermittlung, Lagerorganisation, innerbetriebliche
Abrechnung, Dokumentation.
Werkzeuge und Geräte:
Werkzeuge, Maschinen und Geräte zur Behandlung von Untergründen, zum Auftragen von Beschichtungsstoffen, zur Trockenzeitverkürzung, für Raumausstattung; Gerüste, Leitern und Hilfsgeräte.
Malerei:
Standardtechniken an Wand und Decken; dekorative Wandgestaltung mit verschiedenen Beschichtungsstoffen, Belagstoffen und Trockenmörtel.
Dekorative Putztechniken:
Fresko-, Sekko- und Sgraffitotechnik, Gips-, Kreide- und Mörtelschnitt.
Beschichtung:
Beschichtung von Holz, Metall und Kunststoff; Spritztechniken auf Holz und Putz; Außen- und Innenlackierungen auf Holz und Metall; Beschichtungen von Fenstern, Türen und Möbeln; verschiedene Lacktechniken auf Probeplatten.
Dekorationstechniken:
Dekorative Holz- und Metalltechniken; Kleister-, Tauch-, Flies- und Spritztechniken; Folienschnitt, Lackschliff, Kammzug, Airbrush; Schnürl-, Schwamm-, Wickel-, Spachtel-, Schablonier- und Modlertechnik; Beiz-, Lasur- und Patiniertechnik; Maserieren, Marmorieren, Vergolden, Versilbern und Bronzieren.
B. Freigegenstände
„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“ :
Siehe Anlage A.
HERALDIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die historische Bedeutung und den heutigen Stellenwert des Wappenwesens kennen und zeitgemäße Wappen gestalten und beschreiben können.
Lehrstoff:
Entwicklung und Funktion, Wappen, Wappenteile, Heroldsbilder, gemeine Figuren, Schild- und Helmformen, Rang- und Würdezeichen; heraldische Farben, Tinkturen.
SCHRIFT UND SERIGRAFIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen verschiedene Schriftformen beherrschen und anwenden können.
Lehrstoff:
Schriftzeichen, Monogramme und Signets, Schrift im Kunstwerk, Verbindung von Schrift und Ornamentik; bildhaft dargestellte Schriften, Computerschrift, Siebdruck; Fotomontagen, Collagen, Assemblagen; Zierschriften; Form, Gesetzmäßigkeit, Statik und Dynamik, Abstände, Schriftwahl.
SPRITZTECHNIKEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für die Berufsausübung erforderlichen Spritztechniken beherrschen und auswählen können.
Lehrstoff:
Luftdruckspritzen (Hochdruck- und Niederdruckspritzen); luftloses Spritzen (Airless); Luftpinseltechnik (Airbrush); elektrostatisches Spritzen (Pulverspritzen, Beflocken).
Anlage A.1.2
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR TISCHLER
(einjährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 (III)
2. Wirtschaft und Recht 160 III
3. Mitarbeiterführung und
–ausbildung 40 III
4. Angewandte Informatik 80 I
5. Betriebstechnik 200 I
6. Technologie 160 I
7. Tischlerkonstruktionen 200 I
8. Stilkunde 40 III
9. Konstruktionsübungen 240 I
10. Werkstätte und
Produktionstechnik *2) 280 IV
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 1440
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Freigegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und Kommunikation 40 (I)
Englisch 40 (I)
Angewandte Mathematik 40 (I)
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Einschließlich abschließender Projektarbeit.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Meisterschule für Tischler ist schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsausbildung im Bereich des Tischlergewerbes ausgerichtet, und zwar sowohl in der Fachdisziplin als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Tischler sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Konstruktion, Fertigung und Montage von Erzeugnissen der Bau- und Möbeltischlerei sowie die Betreuung und Wartung Holz bearbeitender Maschinen und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Betriebstechnik, Technologie, Tischlerkonstruktionen (einschließlich Bautischlerei, wärme- und schalltechnischer Grundlagen) und Stilkunde. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und Werkstätte sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die Eigenschaften des Werkstoffes Holz, dessen Anwendung und Bearbeitung durch einen begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine Bildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Tischler verfügen über folgende technischen Kompetenzen:
- manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstoffen des Fachgebietes,
- manuelle und maschinelle Herstellung von Möbel- und Raumausstattungen,
- Montage von Erzeugnissen der Bau- und Möbeltischlerei,
- Mitwirkung in der Konstruktion und Planung von Produkten des Möbel- und Innenausbaues,
- Bedienung von Tischlereimaschinen und -geräten,
- Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Tischler insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Tischlerei relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Konstruktion, Fertigung und Montage von Produkten der Bau- und Möbeltischlerei.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten eines Tischlereibetriebes mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Tischler. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
A. Pflichtgegenstände
„Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Informatik“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage A.
6. TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die im jeweiligen Fachgebiet verwendeten Werk- und Hilfsstoffe sowie Technologien kennen und die daraus resultierenden Anwendungen auswählen können;
- Bauarten, Wirkungsweise, Handhabung und Wartung der im Fachgebiet gebräuchlichen Werkzeuge, Geräte und Maschinen anwenden können;
- die einschlägigen Gesetze und Normen kennen und anwenden.
Lehrstoff:
Holz und Holztechnologie:
Aufbau des Holzes, Holzerkennung, Holzfehler, Schnittholz, Holzwerkstoffe; Holzphysik (Eigenschaften und Kennwerte des Holzes;
Holztrocknung, Dämpfung, Holzeinschnitt, Lagerung;
Vordimensionierung); Holzschutz (Parasiten, Verwitterung, konstruktiver und chemischer Holz- und Brandschutz).
Furniere und Platten:
Furnierarten, -herstellung, -vorbereitung, -lagerung, -verarbeitung; Plattenwerkstoffe aus massivem Holz, Furnierschichtplatten, Plattenwerkstoffe aus zerspantem und zerfasertem Holz, Profile.
Kunststoffe:
Kunststofftechnik, Klassifizierung, Anwendung und Verarbeitung der
verschiedenen Kunststoffe in der Holzverarbeitung.
Leim- und Klebertechnologie.
Oberflächentechnik:
Mechanische (Maschinen, Anlagen) und chemische (Lacke uä.) Oberflächenbehandlung, Lagerung der Oberflächenmaterialien, Verarbeitungstechniken.
Sonderwerkstoffe:
Dämm- und Dichtstoffe; Schichtstoffplatten, Stein, Keramik, Glas, Textilien, Metalle.
Werkzeuge, Maschinen und Anlagen:
Zerspanungstechnologie, Schneidengeometrie, Arten und Einsatzbereiche der Hand- und Maschinenwerkzeuge, Handmaschinen, Standardmaschinen; Antriebsarten (Mechanik, Pneumatik, Hydraulik, Elektrik, Elektronik), Vorrichtungsbau, NC-Maschinen, Arten, Einsatzbereiche, Steuerungen; Zerspan- und Absauganlagen, Verbrennungs- und Heizungsanlagen.
7. TISCHLERKONSTRUKTIONEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Praxis erforderlichen Konstruktionen hinsichtlich Materialgerechtigkeit, Ästhetik, Zweckmäßigkeit und Alternativen beherrschen;
- Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen und Kenntnisse der facheinschlägigen Normen einbeziehen.
Lehrstoff:
Möbelbau:
Arten, Konstruktionen, Anwendungsbereiche (Tische, Sitz-, Liege-, Behältermöbel), Ergonomie.
Beschläge:
Arten, Anwendungen, Wirkungsweise.
Bautischlerarbeiten:
Tür- und Fensterkonstruktionen, Verglasung; Holzstiegen; Instandhaltung, Instandsetzung.
Innenausbau:
Fußböden (Unterboden, Estrich, Gehbelag), Wand- und Deckenverkleidungen, fixe und versetzbare Holztrennwände, Trockenausbau.
Grundlagen des Wärme-, Schall-, Brand- und Einbruchschutzes.
8. STILKUNDE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Wesenszüge und Sachvokabular der Möbelstile kennen und bei den Aufgaben der Praxis anwenden können;
- typische Formenelemente erfassen und zeichnerisch darstellen können.
Lehrstoff:
Stilelemente:
Einteilung, Begriffe.
Stilrichtungen:
Altertum bis beginnende Neuzeit im Überblick; Klassizismus, Jugendstil, Neue Sachlichkeit bis zur Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung des Möbelbaues und der Raumkunst.
9. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- räumliche Zusammenhänge und Inhalte erfassen können und mit den im Fachgebiet üblichen Projektionsmethoden darstellen können;
- Entwurfsskizzen und Werkzeichnungen sowie Raumausstattungsvorschläge erstellen können.
Lehrstoff:
Elemente:
Zeichengeräte und -techniken, Normen, Planerstellung, -bemaßung
und -beschriftung.
Darstellung und Schrift:
Linien, Flächen und einfache Körper; Zerlegen von Körpern in einfache geometrische Hilfsformen; Skizzieren; Blockschrift, Schriftbild; einfache Fachpläne; computergestützte Darstellungstechnik.
Pläne:
Fertigungs- und Detailskizzen und -zeichnungen; Innenräume (menschliche Maße, Grundmaße und Funktionen der Einrichtungsgegenstände und Räume, Wohnwert, Raumbedarf);
Wohnbereich (Einteilung, Zuordnung, Orientierung, Raumfunktions- und Einrichtungserfordernisse, Beleuchtung im Innenraum;
Bestandsaufnahme und Dokumentation).
Perspektive:
Grundlagen, Konstruktionsmethoden.
10. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- im Rahmen von fächerübergreifenden Projekten Produkte fertigen und/oder Dienstleistungen durchführen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung erwerben sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe kennen;
- die einschlägigen technischen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
Arbeitsvorbereitung:
Materialbedarfsermittlung, Lagerorganisation, innerbetriebliche
Abrechnung, Dokumentation.
Möbeltischlerei:
Holzkonstruktionen, Formverleimung, Massivmöbel, furnierte Möbel; Kunststoffverarbeitung; Grundbegriffe des Drechselns; Intarsien, Restaurieren, Oberflächenbehandlung.
Bautischlerei:
Fensterbau, Außen- und Innentüren; Boden-, Wand-, Deckenkonstruktionen.
CNC-Technik (nach Gegebenheit):
Programmierung, Anwendung, organisatorische Unternehmensintegration.
B. Freigegenstände
Siehe Anlage A.
Anlage A.1.3
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR DRECHSLER
(einjährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 (III)
2. Wirtschaft und Recht 160 III
3. Mitarbeiterführung und
–ausbildung 40 III
4. Angewandte Informatik 80 I
5. Betriebstechnik 200 I
6. Technologie 160 I
7. Drechslerkonstruktionen 200 I
8. Stilkunde 40 III
9. Konstruktionsübungen 240 I
10. Werkstätte und
Produktionstechnik *2) 280 IV
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 1440
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Freigegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und Kommunikation 40 (I)
Englisch 40 (I)
Angewandte Mathematik 40 (I)
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Einschließlich abschließender Projektarbeit.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Meisterschule für Drechsler ist schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsbildung im Bereich des Drechslergewerbes ausgerichtet, und zwar sowohl in der Fachdisziplin als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Drechsler sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Konstruktion, Fertigung und Montage von Erzeugnissen der Drechslerei sowie die Betreuung und Wartung Holz bearbeitender Maschinen und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Betriebstechnik, Technologie, Drechslerkonstruktionen und Stilkunde. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und Werkstätte sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die Eigenschaften des Werkstoffes Holz, dessen Anwendung und Bearbeitung durch einen begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine Bildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Drechsler verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstoffen des Fachgebietes,
- manuelle und maschinelle Herstellung von Möbel- und Raumausstattungen,
- Mitwirkung in der Konstruktion und Planung von Produkten des Möbel- und Innenausbaues,
- Bedienung von Drechslereimaschinen und -geräten,
- Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Drechsler insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Konstruktion, Fertigung und Montage von einschlägigen Erzeugnissen der Drechslerei sowie des Möbel- und Innenausbaues.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten eines Drechslerbetriebes mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Drechsler. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
A. Pflichtgegenstände
„Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und – ausbildung“, „Angewandte Informatik“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage A.
6. TECHNOLOGIE
Siehe Anlage A.1.2.
7. DRECHSLERKONSTRUKTIONEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Praxis geforderten Konstruktionen hinsichtlich Materialgerechtigkeit, Ästhetik, Zweckmäßigkeit und Alternativen beherrschen;
- Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen und Kenntnisse der facheinschlägigen Normen einbeziehen.
Lehrstoff:
Möbelbau:
Arten, Konstruktionen, Anwendungsbereiche (Tische, Sitz-, Liege-, Behältermöbel), Ergonomie.
Beschläge:
Arten, Anwendungen, Wirkungsweise.
Drechslerarbeiten:
Drechslererzeugnisse, Drechslermaschinen.
Innenausbau:
Fußböden (Unterboden, Estrich, Gehbelag), Wand- und Deckenverkleidungen, fixe und versetzbare Holztrennwände, Trockenausbau.
Grundlagen des Wärme-, Schall-, Brand- und Einbruchsschutzes.
8. STILKUNDE
Siehe Anlage A.1.2.
9. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Siehe Anlage A.1.2.
10. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Siehe Anlage A.1.2.
B. Freigegenstände
Siehe Anlage A.
Anlage A.1.4
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR STREICH- UND
SAITENINSTRUMENTENERZEUGER
(einjährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenanzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 (III)
2. Wirtschaft und Recht 160 III
3. Mitarbeiterführung und
–ausbildung 40 III
4. Angewandte Informatik 80 I
5. Betriebstechnik 200 I
6. Technologie 160 I
7. Instrumentenkonstruktionen 200 I
8. Stilkunde 40 III
9. Konstruktionsübungen 240 I
10. Werkstätte und
Produktionstechnik *2) 280 IV
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 1440
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Freigegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und Kommunikation 40 (I)
Englisch 40 (I)
Angewandte Mathematik 40 (I)
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Einschließlich abschließender Projektarbeit.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Meisterschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger ist schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsausbildung ausgerichtet, und zwar sowohl in der Fachdisziplin als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Konstruktion und Fertigung von Streich- und Saiteninstrumenten sowie die Betreuung und Wartung Holz bearbeitender Maschinen und Gerätschaft zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Betriebstechnik, Technologie und Instrumentenkonstruktion. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und Werkstätte sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die Eigenschaften des Werkstoffes Holz, dessen Anwendung und Bearbeitung durch einen begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen sowie
- eine angemessene allgemeine Bildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstoffen des Fachgebietes,
- manuelle und maschinelle Herstellung von Streich- und Saiteninstrumenten,
- Konstruktion und Planung von Produkten des Streich- und Saiteninstrumentenbaues,
- Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger insbesondere befähigt werden, - praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für den Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Konstruktion, Fertigung und Wartung von Streich- und Saiteninstrumenten.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten in der Streich- und Saiteninstrumentenerzeugung mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
A. Pflichtgegenstände
„Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und – ausbildung“, „Angewandte Informatik“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage A.
6. TECHNOLOGIE
Siehe Anlage A.1.2.
7. INSTRUMENTENKONSTRUKTIONEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für den Instrumentenbau relevanten Konstruktions- und Fertigungstechniken hinsichtlich Ästhetik, Materialauswahl, Werkzeugen und Arbeitsbehelfen kennen;
- die Grundlagen der musikalischen Akustik kennen und umsetzen können;
- die einschlägige Instrumentenkunde historisch und organologisch beherrschen.
Lehrstoff:
Konstruktionslehre:
Aufbau und Konstruktionstechniken handelsüblicher Chordophone, deren Besaitung und Stimmung, traditionelle und alternative Fertigungstechniken.
Akustik:
Schwingungslehre, Harmonielehre, Stimmung und Temperierung, oszillierende Körper, Audiophysiologie, Schallmessung und Auswertung.
Material- und Werkstoffkunde:
Holztechnologie und Tonholz (Einschnitt und Lagerung, Ver- und Bearbeitung); Halbfabrikate; Saitentechnologie; Qualitätskontrolle.
Oberflächentechnologie:
Wachse, Öle, Harze, Farbstoffe, Lösungsmittel; Schleif- und Poliermittel, Verarbeitungstechniken und Hilfsmittel.
Instrumentenkunde:
Entstehungsgeschichte, Aufbau, klangliche und ästhetische Merkmale.
8. STILKUNDE
Siehe Anlage A.1.2.
9. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Siehe Anlage A.1.2.
10. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Siehe Anlage A.1.2.
B. Freigegenstände
Siehe Anlage A.
Anlage A.1.5
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR MÜLLER, BÄCKER UND KONDITOREN
(einjährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 (III)
2. Wirtschaft und Recht 160 III
3. Mitarbeiterführung und
–ausbildung 40 III
4. Angewandte Informatik 80 I
5. Betriebstechnik *2) 400 I
6. Technologie *3) 200 I
7. Ernährungslehre 80 II
8. Werkstättenlaboratorium 80 III
____________________________________________________________________
alternativer
Pflichtgegenstandsbereich:
____________________________________________________________________
9a. Lebensmitteltechnologie
für Bäcker 160 I
9b. Lebensmitteltechnologie
für Konditoren
9c. Lebensmitteltechnologie
für Müller
10a. Produktionswerkstätte
für Bäcker 200 IV
10b. Produktionswerkstätte
für Konditoren
10c. Produktionswerkstätte
für Müller
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 1440
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Freigegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und Kommunikation 40 I
Englisch 40 I
Angewandte Mathematik 40 I
Projekte und Projektmanagement 40 II
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Einschließlich Rechnungswesen, Qualitätsmanagement und Marketing. *3) Einschließlich Fachrechnen.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Meisterschule für Müller, Bäcker und Konditoren ist schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsausbildung ausgerichtet, und zwar sowohl in der Fachdisziplin als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Die Absolventinnen und Absolventen sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Auswahl, Arbeitsplanung und Herstellung von Getreideprodukten sowie von Bäcker- und Konditorenprodukten zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind facheinschlägige Technologie, Ernährungslehre, Lebensmitteltechnologie sowie Produktion und Betriebstechnik. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Produktplanung und handwerklicher Ausführung sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die verwendeten Rohstoffe, die fachspezifischen Fertigungsprozesse und Gerätschaften durch begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene Ergänzung der Allgemeinbildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Müller,
Bäcker und Konditoren verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- die manuelle und maschinelle Bearbeitung von Rohstoffen des Fachgebietes,
- die manuelle und maschinelle Herstellung von Erzeugnissen im jeweiligen Fachgebiet,
- Planung und Gestaltung von kreativen Produkten entsprechend den neuen Trends im Fachgebiet,
- die Bedienung und Wartung einschlägiger Fertigungsmaschinen und Geräte,
- die Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Vorgaben der Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- die zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereiche der persönlichen und sozialen Kompetenzen sind die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Müller, Bäcker und Konditoren insbesondere befähigt,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig, als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Kreation, Kalkulation und Herstellung von Müller-, Bäcker- und Konditorenprodukten. Dabei stehen eigenständige Tätigkeiten in der Beratung, Planung, Arbeitsvorbereitung, Durchführung und Qualitätssicherung im Vordergrund.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von Produkten sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;
A. Pflichtgegenstände
„Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und – ausbildung“, „Angewandte Informatik“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage A.
6. TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die fachspezifischen Rohstoffe und Endprodukte kennen und bewerten können;
- das Basiswissen, insbesondere der organischen Chemie, erwerben, um Rohstoffeinkäufe durchführen, Produktspezifikationen erstellen sowie Führungsarten und Behandlungsverfahren auswählen zu können;
- die bei der Rohstoff- und Endproduktlagerung, der Umwandlung von Rohstoffen in Fertigwaren (Brot, Gebäck und Backwaren) und die beim Verkauf wesentlichen Vorgänge kennen und beurteilen können;
- die Bestimmungen des österreichischen Lebensmittelkodex für Mahl- und Schälprodukte und Backwaren kennen und beachten;
- die für die Berufspraxis notwendige allgemeine und fachspezifische Rechensicherheit besitzen sowie die Grundlagen der Fach- und Wirtschaftsberechnungen beherrschen.
Lehrstoff:
Anorganische Chemie:
Verbindungen und Elemente, Periodensystem, Atome und Moleküle; Konzentrationsangaben für Lösungen; Basen, Säuren, Salze; pH-Wert.
Organische Chemie:
Kohlenwasserstoffe (homologe Reihe), Carbonsäuren; azyklische Stickstoffverbindungen; Kohlenhydrate; Fette; Vitamine, Enzyme.
Konservierung:
Haltbarmachung von Lebensmitteln (chemische und physikalische Methoden), Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden, Einsatzmöglichkeiten.
Mehl:
Wirkung der Inhaltsstoffe.
Salz:
Bedeutung, Handelssorten, Wirkung.
Wasser:
Qualität, Wirkung.
Früchte, Gewürze, Aromen und Essenzen:
Systematik und Arten; Wirkung; Handhabung und Lagerung.
Convenienceprodukte:
Kritische Betrachtung, Arten, Einsatzmöglichkeiten; Wirkung auf den Teig; erzielbare Ergebnisse.
Nahrungsmittel:
Zusammensetzung, Eigenschaften, Einsatz und Verhalten von Produktkomponenten wie Milch und Milchprodukte, Eiprodukte, Speisefette, Pflanzenöle (Gewinnung, Raffination, Härten, Margarine, Siedefette, Kakaobutter, Trennfette), Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe und Honig; Gelier- und Bindemittel; Farbstoffe.
Wirtschaftsrechnen:
Schlussrechnungen, Prozentrechnungen, Zinsrechnungen, Amortisationsrechnung, Personalverrechnung mit fachspezifischen Zuschlägen.
Fachrechnen:
Einwäg-, Gär- und Backverluste, Teig- und Stückausbeute, Flächenbelegungspläne, Berechnungen zur Auslegung von Geräten, Zeitermittlung, Zeitrichtwertekatalog, Auslegung von Kühl- bzw. Tiefkühlanlagen.
7. ERNÄHRUNGSLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Fachdisziplin relevanten anatomischen und physiologischen und biochemischen Grundlegen kennen;
- Konsumenten kompetent und umfassend beraten können.
Lehrstoff:
Menschlicher Körper:
Physiologie von Mund, Speiseröhre, Magen und Darm,
Bauchspeicheldrüse, Leber.
Energiebedarf:
Grund-, Arbeits-, Freizeit-, Gesamtumsatz.
Nährstoffbedarf:
Ernährungsempfehlungen, Kontrolle der Nährstoffverteilung durch Erstellung eines Kostplanes; Ernährungsformen (Mischkost, Vollwertkost, Trennkost, Veganer, Ovo-Lactovegetarier).
Inhaltsstoffe der Nahrung:
Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Wasser, Vitamine, Hormone, Enzyme, Mineralstoffe, Rückstände.
Diätetische Aspekte:
Diverse Austauschstoffe, Diätformen; Ernährung bei Zöliakie, Diabetes, Hyperlipidämie, Hypercholesterinämie, purinarme Kost, natriumarme Kost; Nährwertberechnung.
8. WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Praxis des Fachgebietes relevanten, technischen, analytischen und chemischtechnologischen Aufgaben lösen und protokollieren können;
- die verwendeten Rohstoffe und erzeugten Produkte in qualitativer Hinsicht beurteilen und Maßnahmen für die Erzeugung von Mahl- und Schälprodukten sowie Backwaren ableiten können;
- Qualitätsstandards festlegen und deren Einhaltung überwachen und gewährleisten können.
Lehrstoff:
Laboratoriumstechnik:
Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen, Umgang mit Chemikalien, Handhabung von Laboratoriumsgeräten, Planung und Einrichtung von Betriebslaboratorien.
Sensorik:
Fühlen, Sehen, Riechen, Schmecken.
Analytik:
Wiegen, Stofftrennen, einfache qualitative und quantitative Untersuchungen.
Rheologie:
Biochemisch – technische Untersuchungen an Kohlenhydraten und Proteinen des Getreides bzw. der Getreideprodukte, einschließlich Beurteilung und Interpretation der Ergebnisse.
Praxisbezogene Untersuchungen:
Backversuche.
Alternativer Pflichtgegenstandsbereich
9a. LEBENSMITTELTECHNOLOGIE FÜR BÄCKER
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die bei der Herstellung von Backwaren ablaufenden Prozesse und dazugehörige Grundlagen kennen;
- das für die Backwarenherstellung notwendige Grundwissen über die Herstellung, Verarbeitung und Zusammensetzung der Rohstoffe besitzen;
- die hygienischen Voraussetzungen bei der Verwendung von Lebensmitteln und deren Verkauf kennen.
Lehrstoff:
Getreide:
Getreidearten, Bedeutung, Botanik, Züchtung und Gentechnik, Aufbau
des Getreidekorns (Morphologie, Inhaltsstoffe).
Untersuchung und Beurteilung von Roh- und Hilfsstoffen:
Untersuchungsmethoden, Interpretation und Bedeutung von Protein und Stärke für Backwaren (Protein, Feuchtkleber, Sedimentationswert, Amylogramm, Fallzahl); Untersuchungsmethoden, Aussage, Auswertung, Beurteilung, Kennzahlen für Verarbeitungsmehle (Farinogramm, Extensogramm, Maturagramm, Ofenbetrieb), Maßnahmen zur Qualitätsbeeinflussung, Produktspezifikationen.
Teig:
Definition, Teigbildung, Teigführung (direkte und indirekte);
Teiglockerung (biologisch, chemisch, physikalisch); Teigbereitung (Knetsysteme, Knetung – Einfluss, Dauer); Teigausbeuten;
Teigtemperaturen; Teigreife; Teigverarbeitung; Portionieren;
Formbarkeit; Sauerteig (Mikrobiologie, Berechnung, Führungsarten);
Vorteige und Führungsarten; Hefe; Backmittel (Inhaltsstoffe und deren Wirkung), Salz und Wirkung auf den Teig; Quellverfahren;
Backprozess:
Aufgabe, Zielsetzung; Voraussetzungen; Ofenbetrieb; Bildung von Kruste und Krume (Chemismus der Maillard Reaktion), Vorbereitung der Teigstücke; Ausfertigung von Backwaren; Vorgänge (Ofenbetrieb, Retrogradation der Stärke und Faktoren zur Beeinflussung, Brotfehler und ihre Ursachen).
Kältetechnik:
Verfahren – Gärverzögerung, Gärunterbrechung, PATT-Verfahren; Haltbarmachung und Lagerung von Teiglingen und Backwaren; Vor- und Nachteile der Kältebehandlung bei Teiglingen sowie bei teilweise gebackenen und fertig gebackenen Produkten.
Brotsorten:
„Normalbrot“ (Standardsortiment), Kleingebäck, Spezialbrote, Feingebäck (Hefemürbteig und Brioche, Plunder-, Blätterteiggebäck, Fettgebäck ua.).
Teigwaren:
Herstellung und rechtliche Bestimmungen von Frischteigwaren, pasteurisierte Teigwaren, getrocknete Teigwaren.
9b. LEBENSMITTELTECHNOLOGIE FÜR KONDITOREN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Arbeitsvorgänge von der Bereitstellung der Arbeitserfordernisse bis zur fertigen Ware einschließlich der Grundrezepte kennen;
- die Herstellung von Diätbackwaren kennen;
- fachbezogene Umweltprobleme erkennen;
- fachbezogene Berechnungen durchführen können.
Lehrstoff:
Getreide:
Getreidearten, Bedeutung, Botanik, Züchtung und Gentechnik, Aufbau
des Getreidekorns (Morphologie, Inhaltsstoffe).
Untersuchung und Beurteilung von Roh- und Hilfsstoffen:
Untersuchungsmethoden, Interpretation und Bedeutung für die Backwaren von Protein und Stärke (Protein, Feuchtkleber, Sedimentationswert, Amylogramm, Fallzahl); Untersuchungsmethoden, Aussage, Auswertung, Beurteilung, Kennzahlen für Verarbeitungsmehle (Farinogramm, Extensogramm, Maturagramm, Ofenbetrieb), Maßnahmen zur Qualitätsbeeinflussung, Produktspezifikationen.
Massen:
Definition, Herstellung verschiedener Massen, physikalische und chemische Lockerung, Rezeptberechnung, Gebäckfehler und deren Ursachen, Convenienceprodukte.
Teige:
Definition, Herstellung verschiedener Teige, Teigverarbeitung, Grundrezepte, Gare, Teiglockerung, Backverlust, Gärverlust, Gebäckfehler und deren Ursachen.
Speiseeis:
Gesetzliche Vorschriften, Rezeptaufbau, Herführungsarten.
Zuckerkochen:
Zucker, Zuckerarten und Bearbeitung.
Glasuren und Überzugsmassen:
Arten, Herstellung und ihre Verwendung, Schokolade und Schokoladewaren.
Cremen:
Gerührte, gekochte und geschlagene Cremen, Grundrezepte, Verarbeitung und Einsatz.
Obstverarbeitung:
Obstkonservierung, Vor- und Nachteile verschiedener Konservierungstechniken.
Kühl- und Tiefkühlmethoden:
Handhabung und Lagerung von Rohstoffen und Fertigware.
Gewürze, Extrakte, Aromen:
Herkunft, Arten, Anwendung, Einkauf und Verwendungsmöglichkeiten.
Patisserie – warme Süßspeisen:
Herstellung, Möglichkeiten, Anwendungsbereiche.
Diätbackwaren:
Definition, gesetzliche Vorschriften, Anwendungsmöglichkeiten in der Konditorei.
Kalte Küche:
Snacks, kleine Gerichte.
Hygiene:
Sauberkeit, Reinlichkeit, Hygienevorschriften bei der Verarbeitung, Lagerung und Verkauf.
9c. LEBENSMITTELTECHNOLOGIE FÜR MÜLLER
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die gängigen Mehltypen und Sondervermahlungen selbstständig, unter Berücksichtigung von ökonomischen Faktoren (Ausbeute, Energieausnutzung, Qualität) herstellen können;
- Qualitätsstandards für Getreideprodukte kennen und ihre Auswirkungen auf das Endprodukt und die wirtschaftlichen Faktoren erkennen können;
- Grundkenntnisse über Backwaren, Mehle inklusive Spezifikationen kennen und die Qualität mit Kunden abstimmen können.
Lehrstoff:
Getreide:
Kornaufbau und Zusammensetzung, aktuelle Sorten (Handbuch, Einstufungen), Handelsklassen, wichtigste inländische und ausländische Herkunftssorten, Einstufungs- und Beurteilungskriterien, Qualität und Verwendung, Börsebestimmungen, Vorgangsweise bei Beanstandungen.
Untersuchung und Beurteilung von Roh- und Hilfsstoffen:
Untersuchungsmethoden, Interpretation und Bedeutung von Protein und Stärke für Backwaren (Protein, Feuchtkleber, Sedimentationswert, Amylogramm, Fallzahl); Untersuchungsmethoden, Aussage, Auswertung, Beurteilung, Kennzahlen für Verarbeitungsmehle (Farinogramm, Extensogramm, Maturagramm, Ofenbetrieb), Maßnahmen zur Qualitätsbeeinflussung, Produktspezifikationen.
Produktion:
Getreideannahme, Lagerung, Reinigung, Trocknung, Vorbereitung.
Mahlverfahren:
Roggenmüllerei (Verfahren, Diagramme); Weizenmüllerei (Diagramme und Verarbeitungsverfahren, kombinierte Diagramme); Sondermüllerei (Mais, Durum, Gerste, Hafer, Schälmüllerei).
Mahlprodukte:
Homogenisieren, Lagern, Abpacken, Verladen, Kontrollverfahren bei der Auslieferung von Mahlprodukten, Anfertigen von Verarbeitungsdiagrammen.
10a. PRODUKTIONSWERKSTÄTTE FÜR BÄCKER
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- im Rahmen von fächerübergreifenden Projekten Produkte fertigen und/oder Dienstleistungen durchführen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung erwerben sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten von Roh- und Hilfsstoffen kennen;
- die einschlägigen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
Weizenmehlverarbeitung und Erzeugnisse aus Massen:
Führungen, Optimierung von Hefe und Backmittelzugaben, Broterzeugung; Gärunterbrechung, Gärverzögerung, Langzeitführung; Kleingebäckerzeugung, Fertigung und Präsentation.
Roggenmehlverarbeitung und Spezialitäten:
Sauerteigführungen, Volumenvergleiche, Backverlust, Gärverlust; Sonderbrote, Dauerbackware; Lebkuchen; Snacks und Imbisse, diätische Backwaren; Herstellung von Schaugebäck und Schaufensterobjekten nach eigenen Entwürfen und traditionelle Gebildebrote; Herstellen von selbst entwickelten Backwaren; Methoden der Frischhaltung.
Maschinenkunde:
Bäckereimaschinen, Gärklimageräte, Kühlanlagen, Eismaschinen, Förderanlagen.
10b. PRODUKTIONSWERKSTÄTTE FÜR KONDITOREN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- im Rahmen von fächerübergreifenden Projekten Produkte fertigen und/oder Dienstleistungen durchführen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung erwerben sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe kennen;
- die einschlägigen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
Verarbeitung von Weizenmehl:
Verarbeitung zu Massen, Teigen, Diätbackwaren, Spezialmassen;
Verarbeitungsmethoden, Fertigung, Präsentation.
Zuckerarbeiten:
Schaustücke aus Karamell, Seidenzuckerarbeiten, verschiedene Glasuren.
Modellieren:
Marzipan, Modelliermassen, Lebensmittelfarben, Aufbau von Figuren und Tieren, Modellieren mit Schokolade, Blumen und Blätter.
Cremen:
Buttercremen, Oberscremen, Parisercreme, Vanillecreme.
Speiseeis:
Gesetzliche Vorschriften, Rezeptaufbau, Herführungsarten, Anwendungsbereiche.
Schokoladearbeiten:
Schaustücke, Bonbons, Hohlformen, Schriften und Verzierungen.
Warme und kalte Küche:
Kaiserschmarren, Strudel, Knödel, Nudeln, warme Puddings; Salate, Brötchen, Sandwiches.
Maschinenkunde:
Bäckereimaschinen, Gärklimageräte, Kühlanlagen, Eismaschinen, Förderanlagen.
10c. PRODUKTIONSWERKSTÄTTE FÜR MÜLLER
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- im Rahmen von fächerübergreifenden Projekten Produkte fertigen und/oder Dienstleistungen durchführen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung erwerben sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe kennen;
- die einschlägigen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
Arbeitsverfahren:
Wirkungsweise, Pflege, Wartung und Kontrolle des Arbeitseffektes der einschlägigen Maschinen; Brandschutz; Unfallverhütung.
Maschinenkunde:
Reinigungsmaschinen, Vermahlungs- und Sichtmaschinen, Fördertechnik; Kraftmaschinen (Wasserkraft, E-Motoren, Generatoren, Grundlagen der Elektrotechnik).
Mahlverfahren:
Getreideannahme, Lagerung, Reinigung, Vorbereitung, Roggen- und Weizenvermahlung mit Passagenkontrolle und Analysen.
B. Freigegenstände
„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“:
Siehe Anlage A.
PROJEKTMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Methoden zur Planung und Organisation von Projekten kennen und anwenden können;
- Notwendigkeit und Vorteile projektorientierten Arbeitens erkennen;
- in der Lage sein, Projektaufgaben und -abläufe zu strukturieren;
- bei der Problemlösung in Gruppenarbeit das Gruppenziel unterstützen, die geeignete Rolle erkennen und übertragene Aufgaben erfüllen können.
Lehrstoff:
Methoden des Projektmanagements:
Methoden zur Findung, Festlegung und Bewertung von Zielen;
Projektorganisation (Teambildung, Funktionen, Verantwortungen);
Steuerung und Kontrolle; Kommunikation und Dokumentation (Projektberichte, Präsentationen).
Projektmanagement – Instrumente:
Projektstrukturplan; Projektablaufplan, Termin- und Kostenplan.
Teamarbeit:
Kommunikation im Team, Gesprächs- und Verhandlungsführung; Gruppendynamik; Strategien zur Konfliktlösung.
Anlage A.1.6
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR KOMMUNIKATIONS-DESIGN
(einjährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 III
2. Werbung 80 III
3. Darstellung und Komposition 240 III
4. Technologie der Medien *2) 160 I
5. Entwurfsprojekt 800 I
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Freigegenstände Jahresstunden pflichtungs-
gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und Kommunikation 40 I
Englisch 40 I
Angewandte Mathematik 40 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Einschließlich Computergrafik und Original-Druckgrafik.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Kommunikations-Design sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der audiovisuellen Kommunikation zu übernehmen. Kernbereiche der gestalterischen Ausbildung sind Werbung, Darstellung und Komposition, Technologie der Medien und Entwurf. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Entwurf und mediengerechter Darstellung sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die Spezifika des Kommunikationswesens, der Medien und der erforderlichen Technologien durch begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene Ergänzung der Allgemeinbildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für
Kommunikations-Design verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- die manuelle, handwerkliche und elektronische Herstellung von Produkten des Kommunikations-Designs,
- Kreation und Planung von Produkten des Kommunikations-Designs,
- die Bedienung und Wartung einschlägiger Fertigungsmaschinen und Geräte,
- die Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Vorgaben der Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- die zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereiche der persönlichen und sozialen Kompetenzen sind die Absolventinnen und Absolventen der Meisterschule für Kommunikations-Design insbesondere befähigt,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Kreation, Kalkulation und Herstellung von Kommunikations-Design-Produkten. Dabei stehen eigenständige Tätigkeiten in der Beratung, Planung, Arbeitsvorbereitung, Durchführung und Qualitätssicherung im Vordergrund.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten im Kommunikations-Design mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von Produkten zählen zu den typischen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
2. WERBUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Bedeutung der Werbung kennen;
- die Mechanismen und Phänomene der Kommunikation verstehen und die Medien kennen;
- die Rechtsvorschriften sowie die Berufsbilder der Werbebranche kennen.
Lehrstoff:
Marketing:
Die Marketinginstrumente Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Vertriebspolitik; Marketinginformation, Marketingkonzept, Grundlagen der Kommunikation, Werbemittelstrategie, Werbeträgerauswahl.
Konzeption:
Werbeplanung und –konzeption, Medienplanung; neue Medien, fallstudienorientierte Praxisprojekte mit Umsetzung auf eigene Entwurfsarbeiten.
3. DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- eine Sensibilität in der Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen der sichtbaren Umwelt erlangen;
- zu bildnerischen Darstellungen fähig sein und diese im Sinne der Anwendbarkeit objektivieren;
- im Bereich der bildnerischen Darstellung Qualitätsphänomene erkennen und einschätzen können.
Lehrstoff:
Darstellungsinhalte:
Untersuchung der selbst gewählten Sujets auf Hell-Dunkel-Werte und Farbkontraste unter Berücksichtigung von Komposition und Bildgestaltung; Auseinandersetzung mit den Ausdrucksformen der Gegenwart; Abstraktion aller Erscheinungsformen bis zur nichtgegenständlichen Darstellung; Übertragung der bildnerischen Erfahrungswerte auf angewandte, konkret vorgegebene Themen, Herstellung konzeptiver Zusammenhänge.
Darstellungsthemen:
Akt, Figur, Stilleben, Landschaft und nichtgegenständliche Kompositionen; Ausstellungskonzept, Plakat; Raumgestaltung, Tryptichon.
Darstellungstechnik und –mittel:
Einsatz aller grafischen und malerischen Mittel; Collage; Entwürfe mit Detailausführung; Automatismen, Material-Assemblagen; Rauminstallationen, dreidimensionales Gestalten, Modelle und Endpräsentation.
4. TECHNOLOGIE DER MEDIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den mediengerechten Einsatz der angewandten Computergrafik, der Originalgrafik und der Druck- und Reproduktionstechnik kennen;
- in diesen Bereichen praktische Aufgaben lösen und durchführen können.
Lehrstoff:
Computergrafik:
Anwenden des Grafik-Computers als Gestaltungswerkzeug für Kommunikations-Design-Aufgaben und Kommunikations-Design-Projekte, Nutzung der Möglichkeiten des Computers zur Herstellung von elektronischen Reinzeichnungen mit Hilfe der aktuellen Grafik-, Layout- und Bildbearbeitungsprogramme; elektronisch unterstützte Präsentations- und Animationsgrafik; interaktive Systeme; der Computer als Werkzeug für Multimedia-Projekte.
Gestaltungsaufgaben:
Grafik-, Text- und Bildintegration; freie und technische Illustration, Diagramme; Animation; interaktive Oberflächen und Leitsysteme.
Druckgrafik:
Hochdruck (Linolschnitt, Holzschnitt); Tiefdruck (Radierung, Kaltnadel, Aquatinta, erweiterte Techniken); Flachdruck (Lithografie); Siebdruck, künstlerische Serigrafie, Handhaben der Druckmaschinen, Druckfarben, Hilfsgeräte und Werkzeuge.
Druckformentechnik:
Herstellung von Druckformen verbunden mit Gestaltungsexperimenten auf manuellem, fotomechanischem und elektronischem Weg.
Druckträger:
Arten (Papiere, Kunststoffe, Textilien, Metalle), Eignung, Verarbeitung, Handhabung, Endverarbeitung, Recycling.
Gestaltungsaufgaben:
Didaktische und technische Übungen; Umsetzen von Studien und Vorlagen in originalgrafische Techniken.
Druckgrafische Gestaltung:
Angewandte Aufgaben unter Einsatz druckgrafischer Techniken; künstlerische Aufgaben des Kommunikations-Designs und Gestaltungsexperimente unter Einsatz druckgrafischer Techniken.
5. ENTWURFSPROJEKT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Aufgaben des visuellen Gestalters lösen können;
- Kreativität und konzeptionelles Denken entwickeln;
- Themen des Kommunikations-Designs unter Berücksichtigung gestalterischer, reproduktionstechnischer und wirtschaftlicher Erfordernisse ausführen können.
Lehrstoff:
Kommunikations-Design-Projekte:
Komplexe Gestaltungsaufgaben aus verschiedenen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit; Transportieren einer Botschaft mit grafischen Mitteln; Kommunikationsziele; Elemente der Werbekampagne.
Analyse und Anwendung medienspezifischer Gesetzmäßigkeiten:
Konzeption mehrstufiger Projekte und deren Ausführung in zwei- und dreidimensionaler Präsentationsform; Anzeigen- und Plakatserien, Firmenpräsentationen, Werbe- und Informationskampagnen, Produktpräsentation, Leitsysteme, Corporate Design.
Ausführung:
Themenbezogene Entwurfs- und Präsentationsformen; technisch unterstützte Darstellungsmethoden; Simulieren realer medienspezifischer Verhältnisse.
Präsentation:
Visuelle, verbale und schriftliche Präsentation unter Berücksichtigung konzeptioneller und wirtschaftlicher Kriterien.
B. Freigegenstände
Siehe Anlage A.
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
| A. Pflichtgegenstände | Wochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppen | |||||
| Semester | |||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| 1. | Religion | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | (III) |
| 2. | Wirtschaft und Recht | ||||||
| 2.1 | Unternehmensführung | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 2.2 | Wirtschaftsrecht | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | III |
| 2.3 | Mitarbeiter/innenführung und Lehrlingsausbildung | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | II |
| 3. | Mode- und Fachtheorie | ||||||
| 3.1 | Textiltechnologie | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | III |
| 3.2 | Kund/innenberatung | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | II |
| 3.3 | Entwurf- und Modezeichnen | 2 | 0 | 2 | 0 | 4 | III |
| 4. | Angewandtes Modedesign Damen | ||||||
| 4.1 | Schnittkonstruktion, Modellgestaltung und Schnittoptimierung 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | 12 | II |
| 4.2 | Werkstätte und Fertigungstechnik | 10 | 10 | 10 | 10 | 40 | IV |
| Gesamtwochenstundenzahl | 20 | 18 | 20 | 18 | 76 | ||
| B. | Freigegenstände und unverbindliche Übungen 3 | ||||||
| C. | Förderunterricht 3 | ||||||
______________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom abgeändert werden.
2 Mit Computerunterstützung
3 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).
Die Meisterschule für Berufstätige für Damenkleidermacher/innen vermittelt im Sinne des § 59 Abs. 1 Z 1 lit. a des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes Personen mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung die für den Zugang zum Gewerbe der Damenkleidermacher erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Sie befähigt die Absolventinnen und Absolventen nach entsprechender Praxis das Gewerbe der Damenkleidermacher selbstständig auszuüben.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:
– sie verfügen über ein breites Spektrum an theoretischem und praktischen Wissen für ihre Berufsausübung;
– sie können Aufgaben in der Planung, Organisation und Kontrolle in ihrem Fachgebiet selbstständig bewältigen;
– sie können Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen;
– sie können ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte handeln;
– sie erkennen ihren Entwicklungs- und Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit berufsbegleitenden und lebenslangen Lernens;
– sie verfügen über eine grundlegende Reflexionskompetenz;
– sie können Wissen über betriebliche Organisationsabläufe von der Idee bis zur Vermarktung anwenden und umsetzen;
– sie kennen die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen und verfügen über die entsprechende Handlungskompetenz;
– sie können sich mit Fragen der Geschlechterverhältnisse und der Gleichstellung von Geschlechtern auseinandersetzen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1b SchOG) eröffnen im vorgegebenen Rahmen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichtes. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder im Ausbildungsgang an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Studierenden, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, sozialen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt II umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes Bedacht zu nehmen.
Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens festzulegen. Erfolgt kein diesbezüglicher Beschluss, ist die im Lehrplan vorgegebene Mindestdauer maßgeblich.
Das Wochenstundenausmaß maximal eines Pflichtgegenstandes kann, sofern dieser mindestens sechs Semesterwochenstunden umfasst, um zwei Semesterwochenstunden reduziert werden. Diese Wochenstunden können zur Schaffung eines neuen Pflichtgegenstandes oder zur Erhöhung der Wochenstunden eines bestehenden Pflichtgegenstandes (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) verwendet werden.
Stundenreduzierungen und -erhöhungen sind grundsätzlich nur in ganzen Semesterwochenstunden möglich.
Wird ein neuer Pflichtgegenstand eingeführt, sind seine nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom festzulegen.
Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände darf 76 Semesterwochenstunden nicht über- oder unterschreiten.
Pro Ausbildungsgang kann nur eine schulautonome Variante festgelegt werden. Bei parallel geführten Ausbildungsgängen sind verschiedene Varianten der Schulautonomie möglich.
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.
Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Semester kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dabei ist auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen sowie die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus Bedacht zu nehmen.
Allfällige Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.
Es können Formen des Fernunterrichts vorgesehen werden, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes auf Grundlage der Unterrichtsarbeit in der Sozialphase und von zur Verfügung gestelltem Lernmaterial in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Humanwissenschaften, wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung usw.
Es ist darauf hinzuwirken, dass alle Studierenden sich unter fachkundiger Anleitung mit Gleichstellungs- und Diversitätsfragen auseinandersetzen können. Stereotypisierungen ist im Sinne einer geschlechterreflexiven Pädagogik auch im Unterricht selbst entgegenzuwirken, um die vorhandenen Potentiale aller möglichst breit zu aktivieren.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Zu den Unterrichtsprinzipien zählt insbesondere die Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang zwischen allen Beteiligten ist jedenfalls Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.
Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden sollte durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung sowie Qualitätssicherung und Evaluierung erfolgen.
Die Ziele des Unterrichts, Formen der Leistungsfeststellung und Kriterien der Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.
In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:
– Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie gegebenenfalls vorhandene Bildungsstandards.
– Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache der Lehrenden bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein.
– Die Koordination erfordert organisatorische Rahmenbedingungen, die herzustellen sind.
– Die Individualität der Lernenden ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Lernenden ausgegangen werden um sicherzustellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).
– Der Unterricht ist auf den Kompetenzerwerb auszurichten, wobei die Kompetenzen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.
– In die Unterrichtsgestaltung sind nach Möglichkeit situative Aufgabenstellungen einzubauen, die der beruflichen Realität entnommen und methodisch aufbereitet werden.
– Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Lernenden ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken. Dies gilt insbesondere auch für Gender- und Diversitätskompetenzen.
– Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit den bisherigen Erfahrungen und der Lebenssituation der Lernenden fördert das Gelingen dieses Transfers.
Vorrangiges Ziel der wirtschaftlichen Bildung ist die Entwicklung eines Verständnisses für
– betriebswirtschaftliche, regionale und globalwirtschaftliche Mechanismen und volkswirtschaftliche Zusammenhänge und
– deren Auswirkungen auf das Lebensumfeld (einschließlich der Chancen von Frauen und Männern).
Im Mittelpunkt steht
– die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für Zusammenhänge,
– die Fähigkeit zur Einordnung des Gelernten in ein Gesamtsystem und dessen Transfer auf neue Anforderungen bzw. geänderte Rahmenbedingungen,
– die praktische Nutzung der vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten und
– die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation.
Vertiefend sollen die sozialen und ökologischen Folgen jeder wirtschaftlichen Aktivität bewusst gemacht werden. Den Lernenden ist die multidimensionale Verantwortung von Führungskräften in einem interkulturellen Umfeld bewusst zu machen.
Speziell aufbereitete Unterlagen und Skripten (Selbststudium) sowie moderne Informations- und Kommunikationsmedien sollen den Studierenden die selbstständige Aneignung von Lerninhalten sowie die Erarbeitung und Vertiefung von Aufgabenstellungen in den Individualphasen ermöglichen.
Im Rahmen der Individualphase sind folgende Punkte zu beachten:
– speziell aufbereitete Unterlagen und Skripten mit entsprechenden Aufgabenstellungen gewährleisten eine selbstständige Ausarbeitung;
– Lernunterlagen werden durch Zusammenfassungen, Selbstprüfungsaufgaben sowie Fallstudien u.ä. ergänzt.
Im Rahmen der Sozialphase sind folgende Punkte zu beachten:
– durch die direkte Vermittlung von Lerninhalten und die daraus resultierende soziale Interaktion können die Studierenden ihre soziale Kompetenz weiterentwickeln;
– durch Reflexion und Diskussion der selbstständig erarbeiteten Lerninhalte werden Studierende ermutigt, sich mit dem Stoff konstruktiv auseinanderzusetzen und verschiedene Aspekte herauszuarbeiten;
– durch die Einbeziehung der in den Individualphasen erarbeiteten Lerninhalte können alle Studierenden daraus Nutzen ziehen.
Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist Expertinnen- und Expertenwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Lernenden aufzuzeigen.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Lernsettings sind so zu gestalten, dass die Lernenden individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.
– Individuelle Begabungen und Potenziale sind unabhängig von vorgefassten Bildern, Zuschreibungen und familiären Rahmenbedingungen zu fördern.
– Durch offene Lernformen ist die Problemlösungskompetenz der Lernenden zu fördern. Gleichzeitig sind sie zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise in Einzel- und besonders Teamarbeit zu befähigen.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Projekte, Fallstudien, Fachpraxis und Simulationen) führen die Lernenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln.
– Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sollen verschiedene Medien eingesetzt werden, um den Lernprozess zu unterstützen und die erforderliche Medienkompetenz aufzubauen. Die Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien sowie elektronischen Kommunikationsformen soll die Unterrichtsorganisation unterstützen und ergänzen.
– Der Vertiefung ausgewählter Lerninhalte und dem Training grundlegender Fertigkeiten ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Behandlung vielfältiger Inhalte zu geben. Besonderer Wert ist dabei auf die Vermittlung der Methoden des jeweiligen Faches zu legen, um eigenständigen Wissens- und Kompetenzerwerb zu erleichtern.
– In allen Unterrichtsgegenständen ist die Dokumentation und Reflexion des stufenweisen Kompetenzerwerbs und damit die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung durch die Lernenden durch geeignete Methoden (z. B. Portfolio, Lerntagebuch) zu fördern.
Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens- bzw. Kompetenzerwerb sicherzustellen.
Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den anderen Studierenden elektronisch Kontakt halten.
Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrenden zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der jeweils geltenden Fassung.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der jeweils geltenden Fassung.
c) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der jeweils geltenden Fassung.
d) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
e) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
f) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der jeweils geltenden Fassung.
g) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der jeweils geltenden Fassung.
i) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der jeweils geltenden Fassung.
j) Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
k) Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
1. Semester:
Die Studierenden können
– die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens erläutern;
– eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellen;
– Geschäftsfälle in der Doppelten Buchhaltung erfassen und die Auswirkung auf das Betriebsergebnis erkennen;
– insbesondere die Buchführung eines Klein- oder Mittelbetriebes organisieren.
Buchführung:
Organisatorische und rechtliche Grundlage des Rechnungswesens.
Belege und Bücher der doppelten Buchhaltung und der Einnahmen-Ausgabenrechnung.
Geschäftsfälle:
Verbuchung anhand von Belegen.
Bilanz und Bilanzkennzahlen; Zusammenarbeit mit dem Steuerberater/die Steuerberaterin.
2. Semester:
Die Studierenden können
– Kommunikationssituationen mündlich und schriftlich bewältigen;
– die in der Praxis üblichen Schriftstücke verstehen, exakt und verständlich abfassen und bearbeiten;
– die wesentlichen Grundlagen der betrieblichen Organisation und der Unternehmensführung unterscheiden und gezielt anwenden.
Unternehmensführung:
Finanzierung; Unternehmensgründung; Rechtsformen; Beschaffung und Lagerwesen; Produktion; Vertrieb.
Organisation:
Aufbau- und Ablauforganisation; Organisationshilfsmittel (insbesondere EDV-Einsatz); Planung und Kontrolle.
Kommunikation:
Formulierung von Sachverhalten, Stellungnahmen, Notizen und betrieblichen Schriftstücken.
Texte, Grafiken und Schaubilder (Kommentar, Bewertung, Argumentation, Präsentation).
Inner- und außerbetriebliche Kommunikation (Lieferanten/Lieferantinnen, Kunden/Kundinnen, Kreditinstitute, Behörden u.a.).
Informationsbeschaffung und -sichtung, Interpretation.
3. Semester:
Die Studierenden können
– die Kenntnisse der Kostenrechnung für die Kalkulation anwenden;
– die in der Personalverrechnung erforderlichen Aufzeichnungen und Abrechnungen durchführen.
Kostenrechnung:
Kosten und Betriebsergebnis; Vollkostenrechnung (insbesondere Kalkulation); Deckungsbeitragsrechnung.
Personalverrechnung:
Aufgaben der Lohnverrechnung; Beginn und Beendigung von Arbeitsverhältnissen; innerbetriebliche und außerbetriebliche Abrechnung (laufende und sonstige Bezüge).
4. Semester:
Die Studierenden können
– Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Wirtschaften und Lebensqualität insbesondere im Bereich der Textilwirtschaft erläutern;
– sich mit Grundlagen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auseinandersetzen;
– Marketingstrategien unterscheiden und entsprechend einsetzen.
Unternehmen und Markt:
Wirtschaftssysteme; Angebot und Nachfrage: Preisbildung; Sozialpartnerschaft (insbesondere Organisation der Interessenvertretung); internationale Handelsbeziehungen (insbesondere Europäische Union).
Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft.
Marketing:
Absatzpolitische Instrumentarien (insbesondere Werbung und Verkaufsförderung).
3. Semester:
Die Studierenden können
– die für ihr Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
– grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und deren Auswirkung auf das tägliche Leben erkennen.
Recht:
Rechtsordnung; rechtliche Grundbegriffe, Vertrag; Unternehmensrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerbe-, Bau-, Schadenersatz- und Konsumentenschutzrecht; Sicherstellung von Forderungen; Insolvenzrecht; aushangpflichtige Gesetze.
4. Semester:
Die Studierenden können
– die für ihr Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
– die für die Praxis wesentlichen steuerlichen Bestimmungen situationsgerecht anwenden.
Steuerrecht:
Einkommens-, Lohn-, Kapitalertrags-, Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und Vermögensteuer; Verkehr mit dem Finanzamt, Finanzstrafrecht.
1. Semester:
Die Studierenden können
– Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen motivieren, kooperativ und konfliktlösend führen sowie Fachwissen vermitteln;
– auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und der betrieblichen Erfordernisse Aus- und Weiterbildungspläne für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere auch für Lehrlinge erstellen und umsetzen;
– arbeitsrechtliche Bestimmungen situationsgerecht anwenden.
Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenführung:
Führungsstile, Motivation, Kontrolle.
Personalmanagement:
Personalplanung und -beschaffung.
Ausbildungsplanung, -organisation und -kontrolle; inner- und überbetriebliche Weiterbildung.
Psychologie und Pädagogik:
Humanverhalten und -bedürfnisse; Lern-, Motivations- und Kommunikationstheorie.
2.Semester:
Die Studierenden können
– arbeitsrechtliche Bestimmungen situationsgerecht anwenden;
– Regelungen des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzes erklären und auf fachpraktische Bereiche anwenden.
Recht:
Grundsätze des aktuellen Arbeitsrechts.
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz, Unfallverhütung (Anforderungen an Arbeitsstätten, Lärm, Evaluierung, Präventivfachkräfte, Sozialversicherung, Arbeitsunfall, Meldepflichten).
1.Semester:
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Textile Fasern:
Naturfasern. Faseraufbau unter Einbeziehung der daraus resultierenden Faser-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften.
Fasermischungen.
Textile Fäden:
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Fasern und Fäden.
2. Semester:
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Textile Fasern:
Chemiefasern aus natürlichen und synthetischen Polymeren. Faseraufbau unter Einbeziehung der daraus resultierenden Faser-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften.
Textile Fäden:
Herstellungsverfahren von Spinnfasergarnen.
Merkmale und Einsatzgebiete linienförmiger textiler Gebilde.
Garne. Zwirne. Effektgarne. Effektzwirne.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Fasern und Fäden.
3. Semester
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die ökologische und ökonomische Gestaltung der textilen Wertschöpfungskette beschreiben;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Textile Flächen:
Garne. Fasern. Kombinationen.
Veredelung/Appretur:
Farbgebung. Trockenappretur. Nassappretur.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Flächen.
4 . Semester:
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die ökologische und ökonomische Gestaltung der textilen Wertschöpfungskette beschreiben;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Zugehör:
Materialien und Einsatzgebiete.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Flächen.
3. Semester
Die Studierenden können
– fachspezifische Kenntnisse bei Beratungsgesprächen kundenorientiert einsetzen;
– kommunikations- und verkaufspsychologische Grundlagen anwenden;
– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen.
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Verbale und nonverbale Kommunikation.
Verkaufsgespräch.
Präsentation.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Fasern, Fäden und Flächen im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
4 . Semester:
Die Studierenden können
– fachspezifische Kenntnisse bei Beratungsgesprächen kundenorientiert einsetzen;
– kommunikations- und verkaufspsychologische Grundlagen anwenden;
– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen.
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Präsentation.
Beratungsgespräch im systemischen Kontext.
Konfliktgespräch.
Überzeugungsgespräch.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Fasern, Fäden, Flächen und Zugehör im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
1. Semester:
Die Studierenden können
– zu vorgegebenen Themen und aktuellen Trends recherchieren;
– aus ihrer Recherche Entwurfslösungen im zeitgenössischen Design und/oder Anlehnung an historischen Vorgaben erarbeiten;
– aus ihrer Recherche eine Entwurfsserie entwickeln;
– den Prozess vom Entwurf zur technischen Zeichnung bis zur Vorbereitung für die Fertigung beschreiben;
– zeitgenössische Kollektionskonzepte entwickeln und analysieren;
– historische Gewandformen analysieren und für zeitgenössisches Design adaptieren;
– grafische Arbeiten in innovativer und zeitgemäßer Form ausführen;
– adäquate Darstellungstechniken für ihre Modegrafiken anwenden;
– Entwürfe und Werkzeichnungen fächerübergreifend anfertigen;
– themenbezogene Entwürfe unter den Aspekten von Stil und Figur von Kunden erstellen;
– mit Hilfe einer passenden Figurine proportionsgetreue Darstellungen von Kleidungsstücken sowie bekleidungsrelevanter Details erarbeiten;
– CAD Programme themenbezogen anwenden.
Grundlagen der Themenrecherche, Skizzen- und Recherchebuch.
Design- und Kreativtechniken.
Designentwicklung, Farb- und Inspirationskonzepte.
Techniken der Modegrafik. Werkzeichnung.
Zeitgemäße Layoutgestaltung. Zeitgenössische Visualisierungs- und Präsentationsmethoden.
Entwürfe.
Themenbezogene Kollektionserstellung.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Themenbezogene CAD-Anwendungen.
3. Semester:
Die Studierenden können
– den Prozess vom Entwurf zur technischen Zeichnung bis zur Vorbereitung für die Fertigung beschreiben;
– grafische Arbeiten in innovativer und zeitgemäßer Form ausführen;
– adäquate Darstellungstechniken für ihre Modegrafiken anwenden;
– Entwürfe und Werkzeichnungen fächerübergreifend anfertigen;
– themenbezogene Entwürfe unter den Aspekten von Stil und Figur von Kunden erstellen;
– mit Hilfe einer passenden Figurine proportionsgetreue Darstellungen von Kleidungsstücken sowie bekleidungsrelevanter Details erarbeiten;
– CAD Programme themenbezogen anwenden.
Entwurfsaufgaben in Vorbereitung auf die Meisterprüfung.
Farb- und Inspirationskonzepte.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Themenbezogene CAD-Anwendungen.
1. Semester:
Die Studierenden können
– Maß nehmen;
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Grundschnitte konstruieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kundinnenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Maßnehmen, Körpermaße, Proportionslinien.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
2. Semester:
Die Studierenden können
– Maß nehmen;
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Grundschnitte konstruieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kundinnenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Anspruchsvolle Modellschnitte für die französische Werkstätte.
3. Semester:
Die Studierenden können
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kundinnenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Anspruchsvolle Modellschnitte für die englische Werkstätte.
4. Semester:
Die Studierenden können
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kundinnenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Erweiterte Anwendungen wie z. B. Gesellschaftskleidung.
Je eine ein- oder zweistündige Schularbeit im 1. und 2.Semester;
je eine zwei- oder dreistündige Schularbeit im 3. und 4. Semester.
1. Semester
Die Studierenden können
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben.
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Technische Detailarbeiten und Übungen mit Werkstückbezug.
Modellentwicklungen und Verzierungstechniken.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Beachtung und Berücksichtigung von Körperformen und Wuchsabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
2. Semester:
Die Studierenden können
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Kundinnenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Fachgerechter Einsatz von Einlage- und Futtermaterialien sowie Nähmaterialien.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation fächerübergreifend mit Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht.
Werkzeuge und Geräte einer modernen Betriebsausstattung.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung der Betriebsmittel.
3. Semester:
Die Studierenden können
– durch Vervollkommnung der fachlichen Kenntnisse das Gewerbe selbstständig ausüben;
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– die Besonderheiten der Beratung von Kundinnen und Kunden anwenden;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer selbstständigen Meistertätigkeit und Betriebsführung anwenden;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Kundinnenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation fächerübergreifend mit Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Körperformen und Figurabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung.
4. Semester:
Die Studierenden können
– durch Vervollkommnung der fachlichen Kenntnisse das Gewerbe selbstständig ausüben;
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– die Besonderheiten der Beratung von Kundinnen und Kunden anwenden;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer selbstständigen Meistertätigkeit und Betriebsführung anwenden;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Kundinnenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Fachpraktische Abschlussarbeit in Werkstätte und Fertigungstechnik gemäß den Vorgaben der WKO.
Richtwert für die Arbeitszeit für die handwerkliche Arbeit laut WKO.
Freigegenstände und unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden deutlich erkennbar zu machen, ist eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Studierenden sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
(einjährig)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
| A. | Pflichtgegenstände | Jahreswochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppe |
| 1. | Religion | 1 | (III) |
| 2. | Wirtschaft und Recht | ||
| 2.1 | Unternehmensführung | 4 | I |
| 2.2 | Wirtschaftsrecht | 1 | III |
| 2.3 | Mitarbeiter/innenführung und Lehrlingsausbildung | 1 | II |
| 3. | Mode- und Fachtheorie | ||
| 3.1 | Textiltechnologie | 2 | III |
| 3.2 | Kund/innenberatung | 1 | II |
| 3.3 | Entwurf- und Modezeichnen | 2 | III |
| 4. | Angewandtes Modedesign Herren | ||
| 4.1 | Schnittkonstruktion, Modellgestaltung und Schnittoptimierung 2 | 6 | II |
| 4.2 | Werkstätte und Fertigungstechnik | 20 | IV |
| Gesamtwochenstundenzahl | 38 | ||
| B. | Freigegenstände und unverbindliche Übungen 3 | ||
| C. | Förderunterricht 3 | ||
____________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom abgeändert werden.
2 Mit Computerunterstützung
3 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).
Die Meisterschule für Herrenkleidermacher/innen vermittelt im Sinne des § 59 Abs. 1 Z 1 lit. a des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes Personen mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung die für den Zugang zum Gewerbe der Herrenkleidermacher erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Sie befähigt die Absolventinnen und Absolventen nach entsprechender Praxis das Gewerbe der Herrenkleidermacher selbstständig auszuüben.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:
– sie verfügen über ein breites Spektrum an theoretischem und praktischen Wissen für ihre Berufsausübung;
– sie können Aufgaben in der Planung, Organisation und Kontrolle in ihrem Fachgebiet selbstständig bewältigen;
– sie können Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen;
– sie können ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte handeln;
– sie erkennen ihren Entwicklungs- und Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit berufsbegleitenden und lebenslangen Lernens;
– sie verfügen über eine grundlegende Reflexionskompetenz;
– sie können Wissen über betriebliche Organisationsabläufe von der Idee bis zur Vermarktung anwenden und umsetzen;
– sie kennen die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen und verfügen über die entsprechende Handlungskompetenz;
– sie können sich mit Fragen der Geschlechterverhältnisse und der Gleichstellung von Geschlechtern auseinandersetzen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1b SchOG) eröffnen im vorgegebenen Rahmen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichtes. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, sozialen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt II umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes Bedacht zu nehmen.
Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens festzulegen. Erfolgt kein diesbezüglicher Beschluss, ist die im Lehrplan vorgegebene Mindestdauer maßgeblich.
Das Wochenstundenausmaß maximal eines Pflichtgegenstandes kann, sofern dieser mindestens drei Wochenstunden umfasst, um eine Wochenstunde reduziert werden. Diese Wochenstunde kann zur Schaffung eines neuen Pflichtgegenstandes oder zur Erhöhung der Wochenstunden eines bestehenden Pflichtgegenstandes (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) verwendet werden.
Stundenreduzierungen und -erhöhungen sind grundsätzlich nur in ganzen Jahreswochenstunden möglich.
Wird ein neuer Pflichtgegenstand eingeführt, sind seine nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom festzulegen.
Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände darf 38 Wochenstunden nicht über- oder unterschreiten.
Pro Klasse kann nur eine schulautonome Variante festgelegt werden. Bei parallel geführten Klassen sind verschiedene Varianten der Schulautonomie möglich.
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.
Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Klassen bzw. Semester kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dabei ist auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen sowie die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus Bedacht zu nehmen.
Allfällige Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Humanwissenschaften, wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung usw.
Es ist darauf hinzuwirken, dass alle Schülerinnen und Schüler sich unter fachkundiger Anleitung mit Gleichstellungs- und Diversitätsfragen auseinandersetzen können. Stereotypisierungen ist im Sinne einer geschlechterreflexiven Pädagogik auch im Unterricht selbst entgegenzuwirken, um die vorhandenen Potentiale aller möglichst breit zu aktivieren.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Zu den Unterrichtsprinzipien zählt insbesondere die Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang zwischen allen Beteiligten ist jedenfalls Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.
Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden sollte durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung sowie Qualitätssicherung und Evaluierung erfolgen.
Die Ziele des Unterrichts, Formen der Leistungsfeststellung und Kriterien der Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.
In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:
– Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie gegebenenfalls vorhandene Bildungsstandards.
– Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache aller Lehrenden einer Klasse bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein.
– Die Koordination erfordert organisatorische Rahmenbedingungen, die herzustellen sind.
– Die Individualität der Lernenden ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Lernenden ausgegangen werden um sicherzustellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).
– Der Unterricht ist auf den Kompetenzerwerb auszurichten, wobei die Kompetenzen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.
– In die Unterrichtsgestaltung sind nach Möglichkeit situative Aufgabenstellungen einzubauen, die der beruflichen Realität entnommen und methodisch aufbereitet werden.
– Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Lernenden ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken. Dies gilt insbesondere auch für Gender- und Diversitätskompetenzen.
– Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit den bisherigen Erfahrungen und der Lebenssituation der Lernenden fördert das Gelingen dieses Transfers.
Vorrangiges Ziel der wirtschaftlichen Bildung ist die Entwicklung eines Verständnisses für
– betriebswirtschaftliche, regionale und globalwirtschaftliche Mechanismen und volkswirtschaftliche Zusammenhänge und
– deren Auswirkungen auf das Lebensumfeld (einschließlich der Chancen von Frauen und Männern).
Im Mittelpunkt steht
– die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für Zusammenhänge,
– die Fähigkeit zur Einordnung des Gelernten in ein Gesamtsystem und dessen Transfer auf neue Anforderungen bzw. geänderte Rahmenbedingungen,
– die praktische Nutzung der vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten und
– die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation.
Vertiefend sollen die sozialen und ökologischen Folgen jeder wirtschaftlichen Aktivität bewusst gemacht werden. Den Lernenden ist die multidimensionale Verantwortung von Führungskräften in einem interkulturellen Umfeld bewusst zu machen.
Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist Expertinnen- und Expertenwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Lernenden aufzuzeigen.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Lernsettings sind so zu gestalten, dass die Lernenden individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.
– Individuelle Begabungen und Potenziale sind unabhängig von vorgefassten Bildern, Zuschreibungen und familiären Rahmenbedingungen zu fördern.
– Durch offenes Lernformen ist die Problemlösungskompetenz der Lernenden zu fördern. Gleichzeitig sind sie zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise in Einzel- und besonders Teamarbeit zu befähigen.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Projekte, Fallstudien, Fachpraxis und Simulationen) führen die Lernenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln.
– Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sollen verschiedene Medien eingesetzt werden, um den Lernprozess zu unterstützen und die erforderliche Medienkompetenz aufzubauen. Die Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien sowie elektronischen Kommunikationsformen soll die Unterrichtsorganisation unterstützen und ergänzen.
– Der Vertiefung ausgewählter Lerninhalte und dem Training grundlegender Fertigkeiten ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Behandlung vielfältiger Inhalte zu geben. Besonderer Wert ist dabei auf die Vermittlung der Methoden des jeweiligen Faches zu legen, um eigenständigen Wissens- und Kompetenzerwerb zu erleichtern.
– In allen Unterrichtsgegenständen ist die Dokumentation und Reflexion des stufenweisen Kompetenzerwerbs und damit die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung durch die Lernenden durch geeignete Methoden (z. B. Portfolio, Lerntagebuch) zu fördern.
Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens- bzw. Kompetenzerwerb sicherzustellen.
Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern elektronisch Kontakt halten.
Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrenden zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der jeweils geltenden Fassung.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der jeweils geltenden Fassung.
c) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der jeweils geltenden Fassung.
d) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
e) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
f) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der jeweils geltenden Fassung.
g) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der jeweils geltenden Fassung.
i) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der jeweils geltenden Fassung.
j) Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
k) Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kommunikationssituationen mündlich und schriftlich bewältigen;
– die in der Praxis üblichen Schriftstücke verstehen, exakt und verständlich abfassen und bearbeiten;
– betriebliche Entscheidungen auf Grund der relevanten wirtschaftlichen, soziologischen und rechtlichen Faktoren treffen;
– die wesentlichen Grundlagen der betrieblichen Organisation und der Unternehmensführung unterscheiden und gezielt anwenden;
– Marketingstrategien unterscheiden und entsprechend einsetzen;
– die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens erläutern;
– eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellen;
– Geschäftsfälle in der Doppelten Buchführung erfassen und die Auswirkung auf das Betriebsergebnis erkennen;
– insbesondere die Buchführung eines Klein- oder Mittelbetriebes organisieren;
– Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Wirtschaften und Lebensqualität insbesondere im Bereich der Textilwirtschaft erläutern;
– grundlegende Auswirkungen und Zusammenhänge im Hinblick auf Österreich als Teil der Europäischen Union beschreiben;
– sich mit Grundlagen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auseinandersetzen;
1. Semester:
Buchführung:
Organisatorische und rechtliche Grundlagen des Rechnungswesens.
Belege und Bücher der Doppelten Buchhaltung und der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Geschäftsfälle:
Verbuchung auch anhand von Belegen.
Bilanz und Bilanzkennzahlen; Zusammenarbeit mit dem Steuerberater/der Steuerberaterin.
Unternehmensführung:
Finanzierung; Unternehmensgründung; Rechtsformen; Beschaffung und Lagerwesen; Produktion; Vertrieb.
Organisation:
Aufbau- und Ablauforganisation; Organisationshilfsmittel (insbesondere EDV-Einsatz); Planung und Kontrolle.
Kommunikation:
Formulierung von Sachverhalten, Stellungnahmen, Notizen und betrieblichen Schriftstücken.
Texte, Grafiken und Schaubilder (Kommentar, Bewertung, Argumentation, Präsentation).
Inner- und außerbetriebliche Kommunikation (Lieferanten/Lieferantinnen, Kunden/Kundinnen, Kreditinstitute, Behörden u.a.).
Informationsbeschaffung und -sichtung, Interpretation.
2. Semester:
Unternehmen und Markt:
Wirtschaftssysteme; Angebot und Nachfrage: Preisbildung; Sozialpartnerschaft (insbesondere Organisation der Interessenvertretung); internationale Handelsbeziehungen (insbesondere Europäische Union).
Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft.
Marketing:
Absatzpolitische Instrumentarien (insbesondere Werbung und Verkaufsförderung).
Kostenrechnung:
Kosten und Betriebsergebnis; Vollkostenrechnung (insbesondere Kalkulation); Deckungsbeitragsrechnung.
Personalverrechnung:
Aufgaben der Lohnverrechnung; Beginn und Beendigung von Arbeitsverhältnissen; innerbetriebliche und außerbetriebliche Abrechnung (laufende und sonstige Bezüge).
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für ihr Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
– grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und deren Auswirkung auf das tägliche Leben erkennen;
– die für die Praxis wesentlichen steuerlichen Bestimmungen situationsgerecht anwenden.
1. Semester:
Recht:
Rechtsordnung; rechtliche Grundbegriffe, Vertrag; Unternehmensrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerbe-, Bau-, Schadenersatz- und Konsumentenschutzrecht; Sicherstellung von Forderungen; Insolvenzrecht; aushangpflichtige Gesetze.
2. Semester:
Steuerrecht:
Einkommens-, Lohn-, Kapitalertrags-, Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und Vermögensteuer; Verkehr mit dem Finanzamt; Finanzstrafrecht.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, kooperativ und konfliktlösend führen sowie Fachwissen vermitteln;
– auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und der betrieblichen Erfordernisse Aus- und Weiterbildungspläne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere auch für Lehrlinge, erstellen und umsetzen;
– arbeitsrechtliche Bestimmungen situationsgerecht anwenden;
– Regelungen des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzes erklären und anwenden.
1. Semester:
Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenführung:
Führungsstile, Motivation, Kontrolle.
Personalmanagement:
Personalplanung und -beschaffung.
Ausbildungsplanung, -organisation und -kontrolle; inner- und überbetriebliche Weiterbildung.
2. Semester:
Psychologie und Pädagogik:
Humanverhalten und -bedürfnisse; Lern-, Motivations- und Kommunikationstheorie.
Recht:
Grundsätze des aktuellen Arbeitsrechts.
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz, Unfallverhütung (Anforderungen an Arbeitsstätten, Lärm, Evaluierung, Präventivfachkräfte, Sozialversicherung, Arbeitsunfall, Meldepflichten).
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die ökologische und ökonomische Gestaltung der textilen Wertschöpfungskette beschreiben;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
– –
1. Semester:
Textile Fasern:
Naturfasern. Chemiefasern aus natürlichen und synthetischen Polymeren. Faseraufbau unter Einbeziehung der daraus resultierenden Faser-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften.
Fasermischungen.
Textile Fäden:
Herstellungsverfahren von Spinnfasergarnen.
Merkmale und Einsatzgebiete linienförmiger textiler Gebilde.
Garne. Zwirne. Effektgarne. Effektzwirne.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Fasern und Fäden .
2. Semester:
Textile Flächen:
Garne. Fasern. Kombinationen.
Veredelung/Appretur:
Farbgebung. Trockenappretur. Nassappretur.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Flächen.
Zugehör:
Materialien und Einsatzgebiete.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– fachspezifische Kenntnisse bei Beratungsgesprächen kundenorientiert einsetzen;
– kommunikations- und verkaufspsychologische Grundlagen anwenden;
– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen.
1. Semester:
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Verbale und nonverbale Kommunikation.
Verkaufsgespräch.
Präsentation.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Fasern und Fäden im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
2. Semester:
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Präsentation.
Beratungsgespräch im systemischen Kontext.
Konfliktgespräch.
Überzeugungsgespräch.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Flächen und Zugehör im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Trends in der Herrenmode erkennen und mit eigenen Ideen vernetzen;
– selbstständig Herrenkleidungsstücke unter Berücksichtigung von künstlerischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten entwerfen;
– themenbezogene Entwürfe unter den Aspekten von Stil und Figur von Kunden erstellen;
– den Prozess vom Entwurf zur technischen Zeichnung bis zur Vorbereitung für die Fertigung beschreiben;
– fachspezifische CAD-Programme anwenden.
1. Semester:
Trendforschung.
Moodboard.
Modifizieren von Grundformen.
Proportionsstudien.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Themenbezogene Kollektionserstellung unter dem Aspekt der betrieblichen Umsetzbarkeit.
Angewandte Farbenlehre.
2. Semester:
Trendforschung.
Modifizieren von Grundformen.
Proportionsstudien.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Lookbook.
Themenbezogene Kollektionserstellung unter dem Aspekt der betrieblichen Umsetzbarkeit.
Technische Zeichnungen mit CAD-Anwendung.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Maß nehmen;
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Grundschnitte konstruieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kund/innenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
1. Semester:
Maßnehmen, Körpermaße, Proportionslinien.
Grundschnitte für die Produktsparten, Hose, Weste und Sakko.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
2. Semester:
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Erweiterte Anwendungen wie z. B. Gesellschaftskleidung.
eine zwei- oder dreistündige Schularbeit im 1. Semester;
eine dreistündige Schularbeit im 2. Semester.
1. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Vervollkommnung der fachlichen Kenntnisse das Gewerbe selbstständig ausüben;
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– die Besonderheiten der Beratung von Kundinnen und Kunden anwenden;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer selbstständigen Meistertätigkeit und Betriebsführung anwenden;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
1. Semester:
Technische Detailarbeiten und Übungen mit Werkstückbezug.
Kundenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Fachgerechter Einsatz von Einlage- und Futtermaterialien sowie Nähmaterialien.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Beachtung und Berücksichtigung von Körperformen und Wuchsabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
Werkzeuge und Geräte einer modernen Betriebsausstattung.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung.
2. Semester:
Kundenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Modellentwicklungen und Verzierungstechniken.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Körperformen und Figurabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung.
Fachpraktische Abschlussarbeit in Werkstätte und Fertigungstechnik gemäß den Vorgaben der WKO.
Richtwert für die Arbeitszeit für die handwerkliche Arbeit laut WKO.
Freigegenstände und unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie in der jeweiligen Klasse/im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Anlage A.2.1
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE FÜR TISCHLEREITECHNIK UND
RAUMGESTALTUNG
(zweijährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Klasse Summe pflichtungs-
1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 40 80 III
2. Wirtschaft und Recht 80 80 160 III
3. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - 40 40 III
4. Angewandte Informatik 80 - 80 I
5. Betriebstechnik 80 80 160 I
6. Technologie 80 80 160 I
7. Tischlerkonstruktionen
und
Restaurierungstechnik 80 120 200 I
8. Möbel- und
Raumgestaltung,
Entwurf *2) 280 280 560 II
9. Bau- und Möbelstile 40 40 80 I
10. Konstruktionsübungen 120 120 240 I
11. Werkstätte und
Produktionstechnik *3) 280 280 560 IV
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 1160 1160 2320
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
A. Freigegenstände Klasse Summe pflichtungs-
1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und
Kommunikation 40 - I
Englisch - 40 I
Angewandte Mathematik 40 - I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Entwurf im Ausmaß der halben Jahresstunden pro Klasse. *3) Einschließlich abschließender Projektarbeit.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die zweijährige Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung ist schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsausbildung ausgerichtet, und zwar sowohl in der Fachdisziplin als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Die Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Konstruktion, Fertigung und Montage von Erzeugnissen der Bau- und Möbeltischlerei und der Raumgestaltung sowie die Betreuung und Wartung facheinschlägiger Bearbeitungsmaschinen und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Betriebstechnik, Technologie, Tischlerkonstruktionen, Möbel- und Raumgestaltung, Entwurf sowie Bau- und Möbelstile.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und Werkstätte sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die Eigenschaften der Werkstoffe und Ausstattung, deren Anwendung und Bearbeitung durch einen begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine Bildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstoffen des Fachgebietes,
- manuelle und maschinelle Herstellung von Möbel- und Raumausstattungen,
- Montage von Erzeugnissen der Bau- und Möbeltischlerei sowie Raumausstattungen,
- Konstruktion und Planung von Produkten des Möbel- und Innenausbaues,
- Bedienung von Tischlereimaschinen und -geräten,
- Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- die zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Tischlerei relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventen und Absolventinnen der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung liegen in der Konstruktion, Fertigung und Montage von Produkten der Bau- und Möbeltischlerei sowie der materiellen und technischen Raumausstattung.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten eines Tischlerei- und Raumausstattungsbetriebes mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
A. Pflichtgegenstände
„Mitarbeiterführung und –ausbildung“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage A.
2. WIRTSCHAFT UND RECHT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Bedeutung rechtlicher Faktoren für die Leistungserbringung in Handwerksbetrieben kennen;
- betriebliche Entscheidungen treffen können;
- staatsbürgerliche und verfassungsmäßige Prinzipien und Handlungsweisen kennen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Öffentliches Recht:
Aufbau des österreichischen Rechtssystems, Grundzüge der Bundesverfassung, der Verwaltung und der Verwaltungsverfahren, des EU-Rechts, der Gewerbeordnung.
Privatrecht:
Grundzüge des Privatrechts (Rechtsfähigkeit, Handlungsfähigkeit, Rechtsgeschäft, Vertrag, Vertragsmängel, Verzug, Gewährleistung), des Unternehmensrechts, des Konsumentenschutzes.
2. Klasse:
Unternehmensführung:
Planung, Organisation, Personalwesen; Finanzierung, Absatz, Logistik, Grundlagen der Lehrlingsausbildung.
Betriebliches Rechnungswesen und Kostenrechnung:
Wesen und Zweck, Vorschriften, Inventur und Inventar, Bilanz, Konten, Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Umsatzsteuer, Bewertung, Aufgaben und Grundlagen der Kostenrechnung, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung.
5. BETRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Kostenrechnung, Organisation und Marketing praktisch anwenden können;
- innerbetriebliches Kostendenken entwickeln;
- branchenspezifische Betriebsprobleme erkennen und entsprechende Problemlösungen treffen können;
- die Grundlagen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements kennen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Auftragswesen:
Ausschreibung (Leistungsverzeichnis), Angebotserstellung, Vergabe, Haftung, Normen.
Arbeitstechnik:
Arbeitsvorbereitung; Datenerfassung, Zeitwirtschaft, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie.
Arbeitnehmerschutz:
Arbeitnehmerschutzgesetze, Maschinensicherheitsverordnung; Erste Hilfe; Beschäftigungsverbote, Jugendschutzbestimmungen; fachspezifische Bestimmungen.
Umweltschutz:
Umweltspezifische Gesetze, Verpackungsverordnung, Luftreinhaltegesetz, Abfallwirtschaft.
2. Klasse:
Kostenrechnung:
Gemeinkostenzuschläge, Betriebsabrechnung, Platzkostenrechnung; Wirtschaftlichkeitsvergleich, Deckungsbeitragsrechnung, Kapitalbedarfsplanung, Entlohnungsreform.
Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung:
Qualität, Produktzyklus und wirtschaftliche Relevanz, Konzepte der Qualitätssicherung (ISO-Norm, EFQM).
Marketing und Unternehmensführung:
Unternehmensleitbild, strategische und operative Planung; Aktionsgrundlagen; Marktforschung; marketingpolitisches Instrumentarium.
Branchenspezifische Fallstudien:
Unternehmensführung, Betriebsorganisation, Marketing, Controlling.
Grundlagen des Rechnungswesens:
Buchhaltung; Waren- und Zahlungsverkehr; Kostenstellenrechnung.
6. TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die im jeweiligen Fachgebiet verwendeten Werk- und Hilfsstoffe sowie Technologien kennen und die daraus resultierenden Anwendungen auswählen können;
- Bauarten, Wirkungsweise, Handhabung und Wartung der im Fachgebiet gebräuchlichen Werkzeuge, Geräte und Maschinen anwenden können;
- die einschlägigen Gesetze und Normen kennen und anwenden.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Holz und Holztechnologie:
Aufbau des Holzes, Holzerkennung, Holzfehler, Schnittholz, Holzwerkstoffe; Holzphysik (Eigenschaften und Kennwerte des Holzes;
Holztrocknung, Dämpfung, Holzeinschnitt, Lagerung;
Vordimensionierung); Holzschutz (Parasiten, Verwitterung, konstruktiver und chemischer Holz- und Brandschutz).
Furniere und Platten:
Furnierarten, -herstellung, -vorbereitung, -lagerung, -verarbeitung; Plattenwerkstoffe aus massivem Holz, Furnierschichtplatten, Plattenwerkstoffe aus zerspantem und zerfasertem Holz, Profile.
Kunststoffe:
Kunststofftechnik, Klassifizierung, Anwendung und Verarbeitung der
verschiedenen Kunststoffe in der Holzverarbeitung.
Leim- und Klebertechnologie.
2. Klasse:
Oberflächentechnik:
Mechanische (Maschinen, Anlagen) und chemische (Lacke uä.) Oberflächenbehandlung, Lagerung der Oberflächenmaterialien, Verarbeitungstechniken.
Sonderwerkstoffe:
Dämm- und Dichtstoffe; Schichtstoffplatten, Stein, Keramik, Glas, Textilien, Metalle.
Werkzeuge, Maschinen und Anlagen:
Zerspanungstechnologie, Schneidengeometrie, Arten und Einsatzbereiche der Hand- und Maschinenwerkzeuge, Handmaschinen, Standardmaschinen; Antriebsarten (Mechanik, Pneumatik, Hydraulik, Elektrik, Elektronik), Vorrichtungsbau, NC-Maschinen, Arten, Einsatzbereiche, Steuerungen; Zerspan- und Absauganlagen, Verbrennungs- und Heizungsanlagen.
7. TISCHLERKONSTRUKTIONEN UND RESTAURIERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Praxis erforderlichen Konstruktionen hinsichtlich Materialgerechtigkeit, Ästhetik, Zweckmäßigkeit und Alternativen beherrschen;
- Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen und Kenntnisse der facheinschlägigen Normen einbeziehen.
1. Klasse:
Möbelbau:
Arten, Konstruktionen, Anwendungsbereiche (Tische, Sitz-, Liege-, Behältermöbel), Ergonomie.
Beschläge:
Arten, Anwendungen, Wirkungsweise.
2. Klasse:
Bautischlerarbeiten:
Tür- und Fensterkonstruktionen, Verglasung; Holzstiegen; Instandhaltung, Instandsetzung.
Innenausbau:
Fußböden (Unterboden, Estrich, Gehbelag), Wand- und Deckenverkleidungen, fixe und versetzbare Holztrennwände, Trockenausbau.
Grundlagen des Wärme-, Schall-, Brand- und Einbruchschutzes.
8. MÖBEL- UND RAUMGESTALTUNG, ENTWURF
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Raum- und Baugestaltung notwendigen Funktions-, Nutzer- und Raumerfordernisse erfassen können;
- grundlegende Fähigkeiten in der Gestaltung von Flächen, Räumen und Baukörpern unter der Berücksichtigung von Material, Farbe, Form und Funktion erlangen;
- über bautechnische Grundkenntnisse verfügen;
- bei der Gestaltung von Möbel und Raum die technischen, funktionellen, künstlerischen, physiologischen und wirtschaftlichen Aspekte vereinen können;
- die Wertigkeit von Funktion, Material und Form umsetzen und in den gebräuchlichen Verfahren darstellen und präsentieren können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Grundlagen der Möbel- und Raumgestaltung:
Der Mensch als Maß; Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände; Funktions- und Möblierungsprogramm; Wohnbau (Wohnbereiche, Wohntypen).
Gestaltungsprinzip:
Zusammenhang zwischen Funktion, Konstruktion, Material, Form, Farbe und Licht.
Ausbauarbeiten:
Mauern und Wände, Decken, Böden (Unterboden, Estrich, Belag).
Entwurf:
Normgerechte Möbel- und Raumdarstellung; Raumverfahren; Plandarstellung; Entwurfsablauf.
Planung:
Wohn- und Aufenthaltsbereiche einschließlich Möblierung; Dokumentation und Präsentation.
2. Klasse:
Möbel- und Raumgestaltung:
Raum-, Funktions- und Möblierungsprogramme von Wohn-, Gemeinschafts-, Verwaltungs- und Gewerbebauten.
Innenausbau:
Trockenausbau, Sonderkonstruktionen aus Metall, Kunststoff und Glas.
Technischer Ausbau:
Elektro-, Gas- und Sanitärinstallation, Heizung, Lüftung.
Planung:
Wohn- und Aufenthaltsbereiche einschließlich Möblierung; Dokumentation und Präsentation.
9. BAU- UND MÖBELSTILE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Wechselwirkung zwischen sozialen, politischen, weltanschaulichen und historischen Voraussetzungen gegenüber künstlerischem Ausdruck interpretieren können;
- mit der Formensprache der Gegenwart und der Vergangenheit vertraut sein.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Stilelemente:
Verflechtung und Einflüsse der Epochen und Regionen auf die europäische Kunst von der Antike bis zur Gegenwart.
2. Klasse:
Stilepochen:
Überblick vom Altertum bis zur beginnenden Neuzeit; Klassizismus, Jugendstil, Neue Sachlichkeit bis zur Gegenwart; Möbeldesign und Wohnkultur des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
10. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- räumliche Zusammenhänge und Inhalte erfassen können und mit den im Fachgebiet üblichen Projektionsmethoden darstellen können;
- Entwurfsskizzen und Werkzeichnungen sowie Raumausstattungsvorschläge auch computergestützt und teamgerecht erstellen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Fertigungs- und Detailskizzen und -pläne:
Möbel und Bautischlerarbeiten (Funktionen und Grundmaße der Einrichtungsgegenstände und Räume, Raumbedarf); Innenräume (Grundmaße und Funktionen der Einrichtungsgegenstände und Räume, Raumbedarf; Bestandsaufnahme und Dokumentation); CAD-Anwendung.
2. Klasse:
Räumliche Darstellung (3D):
Grundlagen, Konstruktionsmethoden.
11. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- im Rahmen von fächerübergreifenden Projekten Produkte fertigen und/oder Dienstleistungen durchführen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung erwerben sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe kennen;
- die einschlägigen technischen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Arbeitsvorbereitung:
Materialbedarfsermittlung, Lagerorganisation, innerbetriebliche Abrechnung, Dokumentation.
Möbeltischlerei:
Zeitgemäße Fertigungstechniken, technische Hilfsmittel und Qualitätsstandards.
Betriebstechnik:
Arbeitsvorbereitung, Fertigungsmanagement, Maschinen- und Sicherheitsausbildung.
2. Klasse:
Bautischlerei:
Fenster, Türen, Stiegen, auch repräsentative Teile davon. Oberflächenbehandlung (Anwendungstechnik).
Projektarbeit:
Fächerübergreifende(s) Projekt(e) mittleren Umfanges aus dem Fachbereich; Entwurfsskizzen, Werkzeichnung, Ausführungsfertigkeiten (Sägen, Furnieren, Hobeln, Leimen, Herstellen von Holzverbindungen, Oberflächenbehandlung, Anschlagen, Zusammenbauen).
B. Freigegenstände
Siehe Anlage A.
Anlage A.2.2
LEHRPLAN DER MEISTERSCHULE KUNST UND GESTALTUNG
(zweijährig)
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Klasse Summe pflichtungs-
1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 40 40 80 (III)
2. Wirtschaft und Recht 40 40 80 III
3. Materialkunde und
Technologie 80 80 160 III
4. Technologie der
Medien *2) 40 40 80 I
5. Kunstgeschichte 80 80 160 III
6. Zeichnen und Malen 80 80 160 (V)
7. Atelier und Produktion 120 120 240 IV
Pflichtgegenstände der
Ausbildungszweige 400 400 800
____________________________________________________________________
Gesamtstundenzahl 880 880 1760
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
B.1. Pflichtgegenstände des
Ausbildungszweiges für Klasse Summe pflichtungs-
Malerei 1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
1.1 Darstellung und
Komposition 120 120 240 III
1.2 Akt *3) 200 200 400 IV
1.3 Kopf 80 80 160 IV
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
B.2. Pflichtgegenstände des
Ausbildungszweiges für Klasse Summe pflichtungs-
Bildhauerei 1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
2.1 Gestaltung und
Formgebung 40 40 80 III
2.2 Akt *3) 200 200 400 IV
2.3 Atelier und Produktion 160 160 320 IV
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
B.3. Pflichtgegenstände des
Ausbildungszweiges für
Metallgestaltung Klasse Summe pflichtungs-
1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
3.1 Gestaltung und
Formgebung 80 80 160 III
3.2 Entwerfen 160 160 320 III
3.3 Atelier und Produktion 160 160 320 IV
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
B.4. Pflichtgegenstände des
Ausbildungszweiges für
Keramische Formgebung Klasse Summe pflichtungs-
1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
4.1 Gestaltung und
Formgebung 80 80 160 III
4.2 Entwerfen 160 160 320 III
4.3 Atelier und Produktion 160 160 320 IV
____________________________________________________________________
Jahresstunden Lehrver-
C. Freigegenstände Klasse Summe pflichtungs-
1. 2. gruppe
____________________________________________________________________
Deutsch und
Kommunikation 40 -
Englisch - 40
Angewandte Mathematik 40 -
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage A, Abschnitt II.
*2) Mit Übungen.
*3) Einschließlich Anatomie.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage A mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die zweijährigen Meisterschulen für Kunst und Gestaltung sind schwerpunktmäßig auf die Erweiterung der Berufsausbildung ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind durch Praxis und Ausbildung besonders befähigt, Aufgaben in der Malerei, Bildhauerei, Metallgestaltung und keramischen Formgebung zu übernehmen. Kernbereiche der gestalterischen Ausbildung sind Materialkunde und Technologie, Technologie der Medien, Kunstgeschichte, Zeichnen und Malen sowie die einschlägigen Vertiefungen in den alternativen Schwerpunkten. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Entwurf und mediengerechter Gestaltung sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über die künstlerische Gestaltung in der Malerei, Bildhauerei, Metallgestaltung und keramischen Formgebung durch begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,
- eine angemessene Ergänzung der Allgemeinbildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschulen für Kunst und Gestaltung verfügen über folgende Kompetenzen:
- die manuelle und maschinelle Bearbeitung von Werkstoffen des Fachgebietes,
- die manuelle und maschinelle Herstellung von Malereien, Plastiken, Metallobjekten oder Keramiken,
- Kreation und Planung von künstlerischen Gestaltungen,
- die Vorbereitung, Erfassung, Planung und Dokumentation von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung von Vorgaben der Betriebsführung, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und einschlägiger Normung,
- die zweckmäßige Verwendung aktueller Hard- und Software.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sind die Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschulen für Kunst und Gestaltung insbesondere befähigt,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig wie auch im Team zu erledigen,
- sich in den relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden,
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren sowie relevante Dokumentationen zu verfassen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Meisterschulen für Kunst und Gestaltung liegen in der Kreation und Planung in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Metallgestaltung und keramische Formgebung.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten im Bereich der künstlerischen Gestaltung mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen sowie die Beurteilung und Analyse von Produkten zählen zu den typischen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage A.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage A.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage A.
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;
A. Pflichtgegenstände
2. WIRTSCHAFT UND RECHT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die von Unternehmen zu beachtenden Rechtsgrundlagen kennen;
- die zur Gründung eines Unternehmens erforderlichen Maßnahmen durchführen können;
- eine einfachen Businessplan erstellen können;
- einen kleinen Betrieb leiten können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Öffentliches Recht:
Aufbau des österreichischen Rechtssystems, Grundzüge der Verwaltung und der Verwaltungsverfahren, der Gewerbeordnung.
Privatrecht:
Grundbegriffe des Personen-, Sachen- und Schuldrechts; Grundzüge des Konsumentenschutzes, des Unternehmensrechts, des Urheber- und des Markenrecht, Grundzüge des Arbeits- und Sozialrechts.
2. Klasse:
Unternehmensführung:
Unternehmensgründung, Finanzierung, Sponsoring, Marketing und Verkauf, Grundzüge des Steuerrechts, Risikoversicherungen.
Betriebliches Rechnungswesen und Kostenrechnung:
Einnahmen- und Ausgabenrechnung, Kalkulation künstlerischer Erzeugnisse.
3. MATERIALKUNDE UND TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- gebräuchliche künstlerische Roh-, Bau-, Hilfsstoffe und Technologien kennen;
- Fachwissen zur Unterstützung handwerklicher Fertigungsmethoden anwenden können;
- allgemeine und fachspezifische Kriterien von Wahrnehmung, Farbe und Gestaltung kennen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Materialien:
Grundlagen aus der Geologie und Mineralogie; Roh- und Hilfsstoffe, Klassifizierung, Eigenschaften und Anwendung; Grundlagen der Konservierung und Restaurierung.
Technologie:
Werkzeuge, Geräte, künstlerische Techniken und Verfahren.
2. Klasse:
Technologie:
Fachspezifische Werkstoffe, Anwendungsbereiche, Sonderbehandlung, Berechnungs- und Prüfmethoden.
4. TECHNOLOGIE DER MEDIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die grundlegenden Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung mit Hilfe von Fotografie und elektronischer Zeichen- und Bildbearbeitung kennen;
- die grundsätzliche Funktionsweise von einschlägiger Hard- und Software für den künstlerischen Gebrauch im Hinblick auf die individuellen Anforderungen verstehen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Grundlagen der Fotografie:
Wahrnehmung, Aufzeichnung und Wiedergabe; Funktionsweisen im Bereich analoger und digitaler fotografischer Verfahrenstechniken; Fotografie als Mittel der künstlerischen Gestaltung in Fläche und Raum.
2. Klasse:
Elektronische Bildaufzeichnung:
Einführung in Desktop Publishing (DTP), vektor- und pixelorientierte Software, Bildgestaltung, Bilderfassung (Scannen, Bildauflösung); Bildausgabe (Dia, digitale Prints, Kopie, Druck).
5. KUNSTGESCHICHTE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundzüge der bildenden Kunst und ihrer wichtigsten Theorien der Neuzeit kennen und über das zeitgenössische Kunstschaffen informiert sein;
- Zusammenhänge und Parallelen zur traditionellen bildenden Kunst sowie Einwirkungen des sozialen und politischen Umfeldes kennen;
- Form, Inhalt und Funktion von Kunstwerken und Kunstrichtungen erfassen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Überblick über die Kunst des Altertums bis zur Neuzeit.
2. Klasse:
Entwicklungen der bildenden Kunst im 19. Jahrhundert bis zur Kunst der Gegenwart; neue Ausdrucksformen und –mittel, interdisziplinäre und sozial orientierte Kunst.
6. ZEICHNEN UND MALEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den persönlichen Wahrnehmungsbereich erweitern, sensibilisieren und in einer bildnerischdarstellerischen Auseinandersetzung qualitativ vertiefen;
- darstellerische und kompositorische Mittel des Zeichnens und des Malens von der einfachen Skizze bis zu zeitgemäßen Techniken kennen;
- Form und Funktion des menschlichen Körpers erfassen und zeichnerisch umsetzen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Wahrnehmungs-, Farb- und Formenphysiologie und –psychologie.
Naturstudien, Montagen, Detailzeichnungen, Kontraste, Relationen, Silhouetten.
2. Klasse:
Bildebenen, Aufbau nach Linie – Fläche – Raum, Bildraum, Licht, Videografie, Farbe als Körper.
7. ATELIER UND PRODUKTION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Entwürfe und Konzepte in Präsentationsprodukte umsetzen und Aufgaben selbstständig und im Team ausführen können;
- die zur Herstellung von Produkten und zur Ausführung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Serviceaufgaben notwendigen Arbeitstechniken unter Berücksichtigung von qualitätstechnischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten einsetzen können;
- grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen über Qualitätsprüfung besitzen sowie Arbeitsvorgänge und Ergebnisse computerunterstützt dokumentieren können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe kennen;
- die facheinschlägigen Normen sowie Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Entwurfsprojekte unter Berücksichtigung notwendiger Veränderungen zur Erzielung der beabsichtigten bildlichen und/oder plastischen Wirkung.
2. Klasse:
Entwurfsprojekte.
B. Pflichtgegenstände der Ausbildungszweige
B.1 Malerei
1.1 DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- eine Sensibilität in der Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen der sichtbaren Umwelt erlangen;
- zu bildnerischen Darstellungen fähig sein und diese im Sinne der Anwendbarkeit objektivieren;
- im Bereich der bildnerischen Darstellung Qualitätsphänomene erkennen und einschätzen können.
Lehrstoff:
Darstellungsinhalte:
Untersuchung der selbst gewählten Sujets auf Hell-Dunkel-Werte und Farbkontraste unter Berücksichtigung von Komposition und Bildgestaltung; Auseinandersetzung mit den Ausdrucksformen der Gegenwart; Abstraktion aller Erscheinungsformen bis zur nichtgegenständlichen Darstellung; Übertragung der bildnerischen Erfahrungswerte auf angewandte, konkret vorgegebene Themen, Herstellung konzeptiver Zusammenhänge.
Darstellungsthemen:
Akt, Figur, Stilleben, Landschaft und nichtgegenständliche Kompositionen; Ausstellungskonzept, Plakat; Raumgestaltung, Tryptichon.
Darstellungstechnik und –mittel:
Einsatz aller grafischen und malerischen Mittel; Collage; Entwürfe mit Detailausführung; Automatismen, Material-Assemblagen; Rauminstallationen, dreidimensionales Gestalten, Modelle und Endpräsentation.
1.2 AKT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die menschliche Figur in ihren Aktions- und Funktionsradien erfassen können;
- zur selbstständigen Umsetzung in die kompositionelle Gestaltung fähig sein;
- Form und Funktion des menschlichen Körpers in ihren Gesetzmäßigkeiten kennen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Studium am Modell, Proportion, Funktion, Studium am Skelett, anatomisches Zeichnen.
2. Klasse:
Steigerung der persönlichen Anlagen, Bewegungsstudien.
1.3 KOPF
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen den menschlichen Kopf in seiner charakteristischen Erscheinung formal erfassen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Studium vor dem Modell, Konstruktion, Räumlichkeit.
2. Klasse:
Porträt.
B.2 BILDHAUEREI
2.1 GESTALTUNG UND FORMGEBUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundlagen der Wahrnehmungstheorie und der Information kennen;
- aus der Kenntnis der Geschichte ein persönliches Ideen- und Weltbild von Symbol, Gestalt und Farbe entwickeln können;
- persönliche Wirklichkeit und Phänomene der zwei- bzw. dreidimensionalen Gestaltung sowie deren Abhängigkeit von den verwendeten Materialien kennen;
- die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Farbe und Komposition:
Theoretische Grundlagen von Licht und Farbe, Auge; Zeichen, Symbol, Wort, Leerform-Intellekt; Virtualität;
Wahrnehmungsphänomene; Bildanalyse, Proportion; Punkt, Linie, Fläche, Raum.
2. Klasse:
Gestaltung:
Grundlegende Gestaltungsphilosophie; Information;
Vervielfältigung; mathematisch-logische Ordnung; statische Bewegungsform; Flächen-, Raum- und Formsysteme und Komposition;
Proportion und Rhythmus.
2.2 AKT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die menschliche Figur in ihren Aktions- und Funktionsradien erfassen können;
- zur selbstständigen Umsetzung in die kompositionelle zweidimensionale und dreidimensionale Gestaltung fähig sein;
- Form und Funktion des menschlichen Körpers in ihren Gesetzmäßigkeiten kennen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Studium am Modell, am Skelett, Proportion, Funktion, Charakteristik, Zeichnen und Malen in verschiedenen Techniken.
2. Klasse:
Dreidimensionales Studium am Modell, Proportion, Statik und Dynamik, Dimension; Einsetzen persönlicher Formerfahrung.
2.3 ATELIER UND PRODUKTION
Siehe Anlage A.2.2 mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
1. Klasse:
Plastik, Skulptur, Objekt, Material als Ausdruck thematischer Wesensart.
2. Klasse:
Installationen, Innenraum - Außenraum, Volumen, Zonen, Material als Ausdruck persönlicher Wesensart.
B.3 METALLGESTALTUNG
3.1 GESTALTUNG UND FORMGEBUNG
Siehe Abschnitt B.2 mit folgenden Ergänzungen:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für die Reproduktion von Schmuckobjekten notwendigen Techniken beherrschen und einsetzen können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Modellbau:
Modelle, Modellabformung, Keilformen, Abguss, gießbare Materialien.
2. Klasse:
Spezielle Abformungstechniken des Gold- und Silberschmiedes; Kautschukabformung, Vulkanisierung, Wachsmodelle, Schleuderguss, Schwerkraftguss.
3.2 ENTWERFEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen zur selbstständigen Lösung von Problemen der Schmuck und Metallgestaltung fähig sein.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Entwurfstechniken, freie Zeichnungen, Werkzeichnungen, Modelle.
2. Klasse:
Entwickeln und Entwerfen freier und funktionsgebundener Objekte aus allen Themenkreisen der Schmuck und Metallgestaltung.
3.3 ATELIER UND PRODUKTION
Siehe Anlage 2.2 mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
1. Klasse:
Einzelanfertigungen, Kleinserien, Prototypen für die serielle Herstellung aus dem Bereich der Schmuck und Metallgestaltung.
2. Klasse:
Spezielle Techniken des Gold- und Silberschmiedes; Präsentation.
B.4 KERAMISCHE FORMGEBUNG
4.1 GESTALTUNG UND FORMGEBUNG
Siehe Abschnitt B.2 mit folgenden Ergänzungen:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundlagen der Gestaltungsphilosophie und den Einsatz der keramischen Formgebungsmethoden kennen;
- eine individuelle Formensprache entwickeln.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Form und Farbe:
Theoretische Sichtweisen über Flächen, Raum und Hohlraum; einfache und komplexe Formen; Proportion, Licht und Schatten; Symbol, Zeichen.
Experimentelle Oberflächengestaltung (Glasur, Ornament, Dekor).
2. Klasse:
Gestaltung:
Grundlegende Gestaltungsphilosophie; Statik und Dynamik; Flächen- und Raumsysteme; Proportion und Rhythmus; komplexe Oberflächengestaltung.
Recherche, Analyse, Präsentation und Dokumentation.
4.2 ENTWERFEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Fähigkeit zum keramischen Gestalten, intensive Wahrnehmung und Reflexion auf Umwelt, Wissenschaft und Kulturgeschichte und deren Transformation in keramische Objekte entwickeln;
- den Entwurfsprozess als die dreidimensionale Realisierung der Idee im kognitiven und psychomotorischen Bereich mit Wissen, Verstehen, Anwendung, Analyse, Synthese und deren Evaluation, sowie Imitation, Manipulation, Präzision, Gliederung und deren Naturalisierung erfahren;
- im affektiven Bereich durch Werte in speziellen Themenstellungen die Festlegung der Persönlichkeit festigen.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Bedeutung von Motorik und Sensorik für die Formensprache im Entwurf; materialgerechte Umsetzung von Naturformen in abstrahierte Objekte aus Ton; Entwurfszeichnung keramischer Objekte; Umsetzung von Funktion und Ästhetik in der Gebrauchs- und Objektkeramik; Herstellung detaillierter keramischer Oberflächen wie Texturen, Strukturen, Farbe (Glasur); Präsentation und Beschreibung von Objekt und Umgebung.
2. Klasse:
Auseinandersetzung mit Architektur, Natur, Kunst, Technik und sozialen Räumen und deren konzeptionelle Darstellung als keramisches Objekt; Identifikation der eigenen Persönlichkeit über den keramischen Arbeitsprozess und der Präsentation; Synthese der Erkenntnisse aus den vorangegangenen Arbeitsprozessen und deren materialgerechte Umsetzung; Herstellung von Ausstellungsobjekten und deren Präsentation.
4.3 ATELIER UND PRODUKTION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Siehe Anlage 2.2 mit folgenden Ergänzungen:
- die typischen keramischen Fertigungsprozesse kennen und Brenntechniken zur Erreichung spezieller Qualitäten anwenden können;
- Techniken des keramischen Formenbaues anwenden können.
Lehrstoff:
1. Klasse:
Masseaufbereitung:
Plastische Arbeitsmassen; Gießmassen; spezielle Massen.
Formenbau:
EDV-unterstützter Formenbau; Urform, Gießform, Quetschform.
Glasieren:
Glasurproben und Glasieren eigener keramischer Objekte in verschiedenen Techniken.
Trocknen und Brennen:
2. Klasse:
Projekte im zwei- und dreidimensionalen Bereich; alternative Brenntechniken.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage A.
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
| A. Pflichtgegenstände | Wochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppen | |||||
| Semester | |||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| 1. | Religion | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | (III) |
| 2. | Wirtschaft und Recht | ||||||
| 2.1 | Unternehmensführung | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 2.2 | Wirtschaftsrecht | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | III |
| 2.3 | Mitarbeiter/innenführung und Lehrlingsausbildung | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | II |
| 3. | Mode- und Fachtheorie | ||||||
| 3.1 | Textiltechnologie | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | III |
| 3.2 | Kund/innenberatung | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | II |
| 3.3 | Entwurf- und Modezeichnen | 2 | 0 | 2 | 0 | 4 | III |
| 4. | Angewandtes Modedesign Herren | ||||||
| 4.1 | Schnittkonstruktion, Modellgestaltung und Schnittoptimierung 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | 12 | II |
| 4.2 | Werkstätte und Fertigungstechnik | 10 | 10 | 10 | 10 | 40 | IV |
| Gesamtwochenstundenzahl | 20 | 18 | 20 | 18 | 76 | ||
| B. | Freigegenstände und unverbindliche Übungen 3 | ||||||
| C. | Förderunterricht 3 | ||||||
____________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom abgeändert werden.
2 Mit Computerunterstützung
3 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).
Die Meisterschule für Berufstätige für Herrenkleidermacher/innen vermittelt im Sinne des § 59 Abs. 1 Z 1 lit. a des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes Personen mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung die für den Zugang zum Gewerbe der Herrenkleidermacher erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Sie befähigt die Absolventinnen und Absolventen nach entsprechender Praxis das Gewerbe der Herrenkleidermacher selbstständig auszuüben.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:
– sie verfügen über ein breites Spektrum an theoretischem und praktischen Wissen für ihre Berufsausübung;
– sie können Aufgaben in der Planung, Organisation und Kontrolle in ihrem Fachgebiet selbstständig bewältigen;
– sie können Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen;
– sie können ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte handeln;
– sie erkennen ihren Entwicklungs- und Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit berufsbegleitenden und lebenslangen Lernens;
– sie verfügen über eine grundlegende Reflexionskompetenz;
– sie können Wissen über betriebliche Organisationsabläufe von der Idee bis zur Vermarktung anwenden und umsetzen;
– sie kennen die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen und verfügen über die entsprechende Handlungskompetenz;
– sie können sich mit Fragen der Geschlechterverhältnisse und der Gleichstellung von Geschlechtern auseinandersetzen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1b SchOG) eröffnen im vorgegebenen Rahmen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichtes. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder im Ausbildungsgang an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Studierenden, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, sozialen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt II umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes Bedacht zu nehmen.
Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens festzulegen. Erfolgt kein diesbezüglicher Beschluss, ist die im Lehrplan vorgegebene Mindestdauer maßgeblich.
Das Wochenstundenausmaß maximal eines Pflichtgegenstandes kann, sofern dieser mindestens sechs Semesterwochenstunden umfasst, um zwei Semesterwochenstunden reduziert werden. Diese Wochenstunden können zur Schaffung eines neuen Pflichtgegenstandes oder zur Erhöhung der Wochenstunden eines bestehenden Pflichtgegenstandes (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) verwendet werden.
Stundenreduzierungen und -erhöhungen sind grundsätzlich nur in ganzen Semesterwochenstunden möglich.
Wird ein neuer Pflichtgegenstand eingeführt, sind seine nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom festzulegen.
Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände darf 76 Semesterwochenstunden nicht über- oder unterschreiten.
Pro Ausbildungsgang kann nur eine schulautonome Variante festgelegt werden. Bei parallel geführten Ausbildungsgängen sind verschiedene Varianten der Schulautonomie möglich.
Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.
Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Semester kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dabei ist auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen sowie die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus Bedacht zu nehmen.
Allfällige Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.
Es können Formen des Fernunterrichts vorgesehen werden, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes auf Grundlage der Unterrichtsarbeit in der Sozialphase und von zur Verfügung gestelltem Lernmaterial in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Humanwissenschaften, wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung usw.
Es ist darauf hinzuwirken, dass alle Studierenden sich unter fachkundiger Anleitung mit Gleichstellungs- und Diversitätsfragen auseinandersetzen können. Stereotypisierungen ist im Sinne einer geschlechterreflexiven Pädagogik auch im Unterricht selbst entgegenzuwirken, um die vorhandenen Potentiale aller möglichst breit zu aktivieren.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Zu den Unterrichtsprinzipien zählt insbesondere die Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern.
Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang zwischen allen Beteiligten ist jedenfalls Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.
Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden sollte durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung sowie Qualitätssicherung und Evaluierung erfolgen.
Die Ziele des Unterrichts, Formen der Leistungsfeststellung und Kriterien der Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.
In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:
– Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie gegebenenfalls vorhandene Bildungsstandards.
– Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache der Lehrenden bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein.
– Die Koordination erfordert organisatorische Rahmenbedingungen, die herzustellen sind.
– Die Individualität der Lernenden ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Lernenden ausgegangen werden um sicherzustellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).
– Der Unterricht ist auf den Kompetenzerwerb auszurichten, wobei die Kompetenzen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.
– In die Unterrichtsgestaltung sind nach Möglichkeit situative Aufgabenstellungen einzubauen, die der beruflichen Realität entnommen und methodisch aufbereitet werden.
– Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Lernenden ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken. Dies gilt insbesondere auch für Gender- und Diversitätskompetenzen.
– Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit den bisherigen Erfahrungen und der Lebenssituation der Lernenden fördert das Gelingen dieses Transfers.
Vorrangiges Ziel der wirtschaftlichen Bildung ist die Entwicklung eines Verständnisses für
– betriebswirtschaftliche, regionale und globalwirtschaftliche Mechanismen und volkswirtschaftliche Zusammenhänge und
– deren Auswirkungen auf das Lebensumfeld (einschließlich der Chancen von Frauen und Männern).
Im Mittelpunkt steht
– die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für Zusammenhänge,
– die Fähigkeit zur Einordnung des Gelernten in ein Gesamtsystem und dessen Transfer auf neue Anforderungen bzw. geänderte Rahmenbedingungen,
– die praktische Nutzung der vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten und
– die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation.
Vertiefend sollen die sozialen und ökologischen Folgen jeder wirtschaftlichen Aktivität bewusst gemacht werden. Den Lernenden ist die multidimensionale Verantwortung von Führungskräften in einem interkulturellen Umfeld bewusst zu machen.
Speziell aufbereitete Unterlagen und Skripten (Selbststudium) sowie moderne Informations- und Kommunikationsmedien sollen den Studierenden die selbstständige Aneignung von Lerninhalten sowie die Erarbeitung und Vertiefung von Aufgabenstellungen in den Individualphasen ermöglichen.
Im Rahmen der Individualphase sind folgende Punkte zu beachten:
– speziell aufbereitete Unterlagen und Skripten mit entsprechenden Aufgabenstellungen gewährleisten eine selbstständige Ausarbeitung;
– Lernunterlagen werden durch Zusammenfassungen, Selbstprüfungsaufgaben sowie Fallstudien u.ä. ergänzt.
Im Rahmen der Sozialphase sind folgende Punkte zu beachten:
– durch die direkte Vermittlung von Lerninhalten und die daraus resultierende soziale Interaktion können die Studierenden ihre soziale Kompetenz weiterentwickeln;
– durch Reflexion und Diskussion der selbstständig erarbeiteten Lerninhalte werden Studierende ermutigt, sich mit dem Stoff konstruktiv auseinanderzusetzen und verschiedene Aspekte herauszuarbeiten;
– durch die Einbeziehung der in den Individualphasen erarbeiteten Lerninhalte können alle Studierenden daraus Nutzen ziehen.
Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist Expertinnen- und Expertenwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Lernenden aufzuzeigen.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Lernsettings sind so zu gestalten, dass die Lernenden individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.
– Individuelle Begabungen und Potenziale sind unabhängig von vorgefassten Bildern, Zuschreibungen und familiären Rahmenbedingungen zu fördern.
– Durch offenes Lernformen ist die Problemlösungskompetenz der Lernenden zu fördern. Gleichzeitig sind sie zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise in Einzel- und besonders Teamarbeit zu befähigen.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Projekte, Fallstudien, Fachpraxis und Simulationen) führen die Lernenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln.
– Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sollen verschiedene Medien eingesetzt werden, um den Lernprozess zu unterstützen und die erforderliche Medienkompetenz aufzubauen. Die Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien sowie elektronischen Kommunikationsformen soll die Unterrichtsorganisation unterstützen und ergänzen.
– Der Vertiefung ausgewählter Lerninhalte und dem Training grundlegender Fertigkeiten ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Behandlung vielfältiger Inhalte zu geben. Besonderer Wert ist dabei auf die Vermittlung der Methoden des jeweiligen Faches zu legen, um eigenständigen Wissens- und Kompetenzerwerb zu erleichtern.
– In allen Unterrichtsgegenständen ist die Dokumentation und Reflexion des stufenweisen Kompetenzerwerbs und damit die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung durch die Lernenden durch geeignete Methoden (z. B. Portfolio, Lerntagebuch) zu fördern.
Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens- bzw. Kompetenzerwerb sicherzustellen.
Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den anderen Studierenden elektronisch Kontakt halten.
Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrenden zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der jeweils geltenden Fassung.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der jeweils geltenden Fassung.
c) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der jeweils geltenden Fassung.
d) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
e) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
f) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der jeweils geltenden Fassung.
g) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der jeweils geltenden Fassung.
h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der jeweils geltenden Fassung.
i) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der jeweils geltenden Fassung.
j) Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
k) Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der jeweils geltenden Fassung.
1. Semester:
Die Studierenden können
– die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens erläutern;
– eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellen;
– Geschäftsfälle in der Doppelten Buchführung erfassen und die Auswirkung auf das Betriebsergebnis erkennen;
– insbesondere die Buchführung eines Klein- oder Mittelbetriebes organisieren.
Buchführung:
Organisatorische und rechtliche Grundlagen des Rechnungswesens.
Belege und Bücher der Doppelten Buchhaltung und der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Geschäftsfälle:
Verbuchung auch anhand von Belegen.
Bilanz und Bilanzkennzahlen; Zusammenarbeit mit dem Steuerberater/der Steuerberaterin.
2. Semester:
Die Studierenden können
– Kommunikationssituationen mündlich und schriftlich bewältigen;
– die in der Praxis üblichen Schriftstücke verstehen, exakt und verständlich abfassen und bearbeiten;
– betriebliche Entscheidungen auf Grund der relevanten wirtschaftlichen, soziologischen und rechtlichen Faktoren treffen;
– die wesentlichen Grundlagen der betrieblichen Organisation und der Unternehmensführung unterscheiden und gezielt anwenden.
Unternehmensführung:
Finanzierung; Unternehmensgründung; Rechtsformen; Beschaffung und Lagerwesen; Produktion; Vertrieb.
Organisation:
Aufbau- und Ablauforganisation; Organisationshilfsmittel (insbesondere EDV-Einsatz); Planung und Kontrolle.
Kommunikation:
Formulierung von Sachverhalten, Stellungnahmen, Notizen und betrieblichen Schriftstücken.
Texte, Grafiken und Schaubilder (Kommentar, Bewertung, Argumentation, Präsentation).
Inner- und außerbetriebliche Kommunikation (Lieferanten/Lieferantinnen, Kunden/Kundinnen, Kreditinstitute, Behörden u.a.).
Informationsbeschaffung und -sichtung, Interpretation.
3. Semester:
Die Studierenden können
– die Kenntnisse der Kostenrechnung für die Kalkulation anwenden;
– die in der Personalverrechnung erforderlichen Aufzeichnungen und Abrechnungen durchführen.
Kostenrechnung:
Kosten und Betriebsergebnis; Vollkostenrechnung (insbesondere Kalkulation); Deckungsbeitragsrechnung.
Personalverrechnung:
Aufgaben der Lohnverrechnung; Beginn und Beendigung von Arbeitsverhältnissen; innerbetriebliche und außerbetriebliche Abrechnung (laufende und sonstige Bezüge).
4. Semester:
Die Studierenden können
– Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Wirtschaften und Lebensqualität insbesondere im Bereich der Textilwirtschaft erläutern;
– grundlegende Auswirkungen und Zusammenhänge im Hinblick auf Österreich als Teil der Europäischen Union beschreiben;
– sich mit Grundlagen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auseinandersetzen;
– Marketingstrategien unterscheiden und entsprechend einsetzen.
Unternehmen und Markt:
Wirtschaftssysteme; Angebot und Nachfrage: Preisbildung; Sozialpartnerschaft (insbesondere Organisation der Interessenvertretung); internationale Handelsbeziehungen (insbesondere Europäische Union).
Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft.
Marketing:
Absatzpolitische Instrumentarien (insbesondere Werbung und Verkaufsförderung).
3. Semester:
Die Studierenden können
– die für ihr Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
– grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und deren Auswirkung auf das tägliche Leben erkennen.
Recht:
Rechtsordnung; rechtliche Grundbegriffe, Vertrag; Unternehmensrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerbe-, Bau-, Schadenersatz- und Konsumentenschutzrecht; Sicherstellung von Forderungen; Insolvenzrecht; aushangpflichtige Gesetze.
4. Semester:
Die Studierenden können
– die für ihr Privat- und Berufsleben wichtigen Rechtsvorschriften situationsbedingt anwenden;
– die für die Praxis wesentlichen steuerlichen Bestimmungen situationsgerecht anwenden.
Steuerrecht:
Einkommens-, Lohn-, Kapitalertrags-, Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und Vermögensteuer; Verkehr mit dem Finanzamt, Finanzstrafrecht.
1. Semester:
Die Studierenden können
– Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, kooperativ und konfliktlösend führen sowie Fachwissen vermitteln;
– auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und der betrieblichen Erfordernisse Aus- und Weiterbildungspläne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere auch für Lehrlinge, erstellen und umsetzen;
– arbeitsrechtliche Bestimmungen situationsgerecht anwenden.
Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenführung:
Führungsstile, Motivation, Kontrolle.
Personalmanagement:
Personalplanung und -beschaffung.
Ausbildungsplanung, -organisation und -kontrolle; inner- und überbetriebliche Weiterbildung.
Psychologie und Pädagogik:
Humanverhalten und -bedürfnisse; Lern-, Motivations- und Kommunikationstheorie.
2. Semester:
Die Studierenden können
– arbeitsrechtliche Bestimmungen situationsgerecht anwenden;
– Regelungen des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzes erklären und anwenden.
Recht:
Grundsätze des aktuellen Arbeitsrechts.
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz, Unfallverhütung (Anforderungen an Arbeitsstätten, Lärm, Evaluierung, Präventivfachkräfte, Sozialversicherung, Arbeitsunfall, Meldepflichten).
1. Semester:
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Textile Fasern:
Naturfasern. Faseraufbau unter Einbeziehung der daraus resultierenden Faser-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften.
Fasermischungen.
Textile Fäden:
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Fasern und Fäden .
2. Semester:
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Textile Fasern:
Chemiefasern aus natürlichen und synthetischen Polymeren. Faseraufbau unter Einbeziehung der daraus resultierenden Faser-, Pflege- und Verarbeitungseigenschaften.
Textile Fäden:
Herstellungsverfahren von Spinnfasergarnen.
Merkmale und Einsatzgebiete linienförmiger textiler Gebilde.
Garne. Zwirne. Effektgarne. Effektzwirne.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Fasern und Fäden.
3. Semester
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die ökologische und ökonomische Gestaltung der textilen Wertschöpfungskette beschreiben;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Textile Flächen:
Garne. Fasern. Kombinationen.
Veredelung/Appretur:
Farbgebung. Trockenappretur. Nassappretur.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Flächen.
4 . Semester:
Die Studierenden können
– Kenntnisse in den Bereichen Faseraufbau, Fasereigenschaften nachweisen;
– Eigenschaftscharakteristika von Garnen und Zwirnen aufzeigen;
– die Verarbeitungs-, Trage- und Pflegeeigenschaften handelsüblicher Stoffe erläutern;
– die ökologische und ökonomische Gestaltung der textilen Wertschöpfungskette beschreiben;
– die im Handel befindlichen Stoffe und Materialien sicher bestimmen;
– Veredelungstechnologien und Eigenschaftsänderungen im Hinblick auf Gebrauch und Pflege erläutern.
Zugehör:
Materialien und Einsatzgebiete.
Dekomponieren von Stoffen.
Material- und Stoffsammlung.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege der unterschiedlichen textilen Flächen.
3. Semester
Die Studierenden können
– fachspezifische Kenntnisse bei Beratungsgesprächen kundenorientiert einsetzen;
– kommunikations- und verkaufspsychologische Grundlagen anwenden;
– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen.
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Verbale und nonverbale Kommunikation.
Verkaufsgespräch.
Präsentation.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Fasern, Fäden und Flächen im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
4 . Semester:
Die Studierenden können
– fachspezifische Kenntnisse bei Beratungsgesprächen kundenorientiert einsetzen;
– kommunikations- und verkaufspsychologische Grundlagen anwenden;
– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen.
Beratung von Kundinnen und Kunden:
Präsentation.
Beratungsgespräch im systemischen Kontext.
Konfliktgespräch.
Überzeugungsgespräch.
Eigenschaften, Einsatzgebiete und Pflege unterschiedlicher textiler Fasern, Fäden, Flächen und Zugehör im Hinblick auf die Beratung von Kundinnen und Kunden.
Anlegen und Ergänzen eines kundenorientierten Warenhandbuches.
1. Semester:
Die Studierenden können
– Trends in der Herrenmode erkennen und mit eigenen Ideen vernetzen;
– selbstständig Herrenkleidungsstücke unter Berücksichtigung von künstlerischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten entwerfen;
– themenbezogene Entwürfe unter den Aspekten von Stil und Figur von Kunden erstellen;
– den Prozess vom Entwurf zur technischen Zeichnung bis zur Vorbereitung für die Fertigung beschreiben;
– fachspezifische CAD-Programme anwenden.
Trendforschung.
Moodboard.
Modifizieren von Grundformen.
Proportionsstudien.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Themenbezogene Kollektionserstellung unter dem Aspekt der betrieblichen Umsetzbarkeit.
Angewandte Farbenlehre.
3. Semester:
Die Studierenden können
– Trends in der Herrenmode erkennen und mit eigenen Ideen vernetzen;
– selbstständig Herrenkleidungsstücke unter Berücksichtigung von künstlerischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten entwerfen;
– themenbezogene Entwürfe unter den Aspekten von Stil und Figur von Kunden erstellen;
– den Prozess vom Entwurf zur technischen Zeichnung bis zur Vorbereitung für die Fertigung beschreiben;
– fachspezifische CAD-Programme anwenden.
Trendforschung.
Modifizieren von Grundformen.
Proportionsstudien.
Kundenbezogene Entwürfe unter Beachtung der Durchführbarkeit.
Entwurfszeichnungen, Werkzeichnungen und Arbeitsskizzen als Grundlage für die Schnittkonstruktion und Fertigung.
Lookbook.
Themenbezogene Kollektionserstellung unter dem Aspekt der betrieblichen Umsetzbarkeit.
Technische Zeichnungen mit CAD-Anwendung.
1. Semester:
Die Studierenden können
– Maß nehmen;
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Grundschnitte konstruieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kund/innenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Maßnehmen, Körpermaße, Proportionslinien.
Grundschnitte für die Produktsparten, Hose, Weste und Sakko.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
2. Semester:
Die Studierenden können
– Maß nehmen;
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Grundschnitte konstruieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kund/innenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Anspruchsvolle Modellschnitte.
3. Semester:
Die Studierenden können
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kund/innenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Erweiterte Anwendungen wie z. B. Gesellschaftskleidung.
4. Semester:
Die Studierenden können
– Maße und gemessene Maße interpretieren;
– Proportionslinien analysieren;
– Modellschnitte nach Modebild, Entwürfen und Skizzen erstellen und gestalten;
– kund/innenbedingte Wünsche schnitttechnisch umsetzen;
– Körperhaltungen und Körperformen erkennen und berücksichtigen;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre umsetzen.
Schnittentwicklungen vom Grundschnitt zum Modellschnitt.
Schnittabänderungen für die unterschiedlichen Körperhaltungen und Körperformen.
Erweiterte Anwendungen wie z. B. Gesellschaftskleidung.
Je eine ein- oder zweistündige Schularbeit im 1. und 2.Semester;
je eine zwei- oder dreistündige Schularbeit im 3. und 4. Semester.
1. Semester:
Die Studierenden können
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Technische Detailarbeiten und Übungen mit Werkstückbezug.
Modellentwicklungen und Verzierungstechniken.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Beachtung und Berücksichtigung von Körperformen und Wuchsabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
2. Semester:
Die Studierenden können
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Kundenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Fachgerechter Einsatz von Einlage- und Futtermaterialien sowie Nähmaterialien.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation.
Werkzeuge und Geräte einer modernen Betriebsausstattung.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung.
3. Semester:
Die Studierenden können
– durch Vervollkommnung der fachlichen Kenntnisse das Gewerbe selbstständig ausüben;
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– die Besonderheiten der Beratung von Kundinnen und Kunden anwenden;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer selbstständigen Meistertätigkeit und Betriebsführung anwenden;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Kundenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Materialbedarfsermittlung und Kalkulation.
Maßnehmen. Anprobe und Abänderungslehre.
Körperformen und Figurabweichungen.
Qualitätssicherung und -kontrolle.
Betriebsorientierter Betriebsmitteleinsatz und Sicherheitstechnik.
Pflege, Wartung, Justierung und Störungsbehebung.
4. Semester:
Die Studierenden können
– durch Vervollkommnung der fachlichen Kenntnisse das Gewerbe selbstständig ausüben;
– moderne Fertigungstechniken mit praxisorientiertem Arbeitstempo anwenden;
– selbstständig mit hohem fachlichem Können Werkstücke von der Schnittkonstruktion über den Zuschnitt zum fertigen Stück produzieren;
– die erforderlichen Einrichtungen, Arbeitsgeräte und Betriebsmittel arbeitstechnisch richtig einsetzen und sicherheitstechnisch betätigen;
– die Besonderheiten der Beratung von Kundinnen und Kunden anwenden;
– Verständnis für Wünsche von Kundinnen und Kunden zeigen, das entsprechende Material auswählen und Produkte wirtschaftlich umsetzen;
– dem Werkstück entsprechend Qualitätsanforderungen beschreiben;
– die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einer selbstständigen Meistertätigkeit und Betriebsführung anwenden;
– Anproben durchführen und Abänderungslehre anwenden.
Kundenorientierte Fertigung von Kleidungsstücken aus anspruchsvollen Stoffen mit hohen technischen Anforderungen.
Praktische Umsetzung der technischen Kenntnisse mit entsprechendem Betriebsmitteleinsatz.
Fachpraktische Abschlussarbeit in Werkstätte und Fertigungstechnik gemäß den Vorgaben der WKO.
Richtwert für die Arbeitszeit für die handwerkliche Arbeit laut WKO.
Freigegenstände und unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden deutlich erkennbar zu machen, ist eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.
Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Studierenden sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Die Werkmeisterschule, auch für Berufstätige, hat im Sinne des § 59 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) unter Bedachtnahme auf die in § 2 des Schulorganisationsgesetzes formulierten Ziele der österreichischen Schule in einem mindestens 1 040 Unterrichtseinheiten umfassenden Bildungsgang der Erweiterung der fachlichen und persönlichen Qualifikation von Personen mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung zu dienen.
Die Absolventinnen und Absolventen sollen auf Grund ihrer Qualifikationen befähigt sein, als mittlere Führungskräfte in den einschlägigen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung zu wirken. Sie sollen
– Aufgaben in der Planung, Organisation und Kontrolle auf ihrem Fachgebiet selbstständig bewältigen können;
– Lehrlinge ausbilden und Mitarbeiter im Sinne moderner Managementmethoden führen und fördern können;
– Kostenbewusstsein besitzen und zeitgemäße Maßnahmen des Umweltschutzes sowie der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz kennen;
– die Fähigkeit besitzen, sich selbstständig im Fachgebiet und im betrieblichen Umfeld weiterzubilden und dadurch erworbenes Wissen ständig zu aktualisieren;
– kommunikativ und sozial berufliche Situationen bewältigen können;
– interkulturelle Kompetenzen besitzen und in der Lage sein, sich mit ethischen und moralischen Werten sowie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinanderzusetzen.
Siehe Anlage A, Abschnitt II a.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Bereich der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand Religion) folgende Abweichungen von der Stundentafel vorgenommen werden:
1. Die Gesamtausbildungsdauer kann auf bis zu zwei Semester verringert werden und auf bis zu sechs Semester ausgedehnt werden, wobei die Unterrichtseinheiten und der Lehrstoff auf die einzelnen Semester möglichst gleichmäßig aufzuteilen sind.
2. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen sind ein oder mehrere in der Stundentafel vorgesehene schulautonome Pflichtgegenstände festzulegen.
3. In jedem Pflichtgegenstand ist es zulässig, die Verteilung der vorgeschriebenen Gesamtstundenzahl auf die Semester (und entsprechend die Verteilung des Lehrstoffes) zu verändern.
4. Das Ausmaß der Unterrichtseinheiten der in der Stundentafel vorgesehenen (schulautonomen) Pflichtgegenstände kann erhöht bzw. reduziert werden, um zusätzliche schulautonome Pflichtgegenstände einzuführen und/oder das Ausmaß der Unterrichtseinheiten von im Lehrplan vorgesehen (schulautonomen) Pflichtgegenständen zu erhöhen. Die Reduktionen dürfen nicht mehr als durchschnittlich 40 Stunden pro Semester betragen und nicht zu einem gänzlichen Entfall des jeweiligen Pflichtgegenstandes im Verlauf der Ausbildung führen. Bei der Festlegung zusätzlicher schulautonomer Pflichtgegenstände haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen jedenfalls auch die Bildungs- und Lehraufgabe und den Lehrstoff sowie die Aufteilung der Unterrichtseinheiten auf die Semester zu enthalten.
Bei Anwendung der in Z 1 bis Z 3 genannten Maßnahmen ist die in der Stundentafel festgelegte Mindest- bzw. Höchstsumme an Unterrichtseinheiten (1 040 bzw. 1 280) zu beachten.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände zur Weiterqualifikation für (post)sekundäre Einstiege oder zur fachlichen und allgemein bildenden Weiterqualifikation festgelegt werden, wobei die schulautonomen Lehrplanbestimmungen jedenfalls auch die Bildungs- und Lehraufgabe und den Lehrstoff zu enthalten haben.
Siehe Anlage A, Abschnitt II c.
Siehe Anlage A, Abschnitt II d.
Siehe Anlage A, Abschnitt III.
a) Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 idF BGBl. II Nr. 283/2004 und BGBl. II Nr. 284/2014.
b) Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009.
c) Altkatholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 279/1965.
d) Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983.
e) Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
f) Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.
g) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.
h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.
i) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991.
j) Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 241/2008.
Die Studierenden sollen
– die deutsche Standardsprache in Wort und Schrift in Alltag und Beruf unmissverständlich gebrauchen können;
– mündliche und schriftliche Kommunikationssituationen bewältigen (analysieren und strukturieren) können und Erfahrungen über ihre Sprech- und Verhaltensweisen sammeln;
– Rechtschreibkenntnisse, Wortschatz und Sprachstrukturen festigen und erweitern;
– die anfallende innerbetriebliche Kommunikation abwickeln und die in der Praxis üblichen Schriftstücke exakt und verständlich abfassen können;
– Informationen gezielt beschaffen und in der Berufspraxis kompetent und kritisch umsetzen können;
– Grundkenntnisse der Kommunikation, Rhetorik und Präsentation erwerben und durch Übung festigen;
– verschiedene Lern- und Arbeitsmethoden anwenden und Informationen zielorientiert beschaffen und erschließen können (Nachschlagewerke, Internet);
– Medien und ihre Funktion in der Gesellschaft verstehen und aus dem Medienangebot kritisch auswählen können.
1. und 2. Semester:
Sprachnormen:
Wiederholung ausgewählter Kapitel der Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung; Schreiben und Erklären von Fremdwörtern und fachsprachlichen Ausdrücken.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Formulieren von Sachverhalten und Stellungnahmen; Zusammenfassen und Präsentieren von Gelesenem und Gehörtem; Kommentieren, Gesprächsführung; Sach- und Beziehungsebene, nicht sprachliche Signale.
Beschaffen, Sichten und Interpretieren von Informationen; Abfassen von Notizen, Exzerpten, Berichten und Darstellungen berufsorientierter Texte.
Schriftverkehr:
Analysieren und Abfassen einschlägiger betrieblicher Schriftstücke.
Kultur – Gesellschaft – Medien:
Zugang zu unterschiedlichen Bereichen der Kultur; Wirkungsweise von Medien.
Lern- und Arbeitstechniken:
Zielgerichtetes Beschaffen und Bearbeiten von Informationen; Gebrauch von Nachschlagewerken; Benutzung von Bibliotheken und elektronischen Medien; Lesetechniken.
Die Studierenden sollen
– die wesentlichen Rechtsvorschriften für die unternehmerische Tätigkeit kennen;
– die für die Unternehmensgründung relevanten Rechtsvorschriften kennen;
– die wesentlichen steuerrechtlichen Vorschriften für Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen;
– wissen, welche Informationen dem betrieblichen Rechnungswesen entnommen werden können;
– volkswirtschaftliche Zusammenhänge kennen.
3. und 4. Semester:
Öffentliches Recht:
Aufbau des österreichischen Rechtssystems unter Berücksichtigung der Europäischen Union, Grundzüge der Gesetzgebung, der Verwaltung und Gerichtsbarkeit, Grundzüge der Gewerbeordnung.
Bürgerliches Recht:
Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts, Grundzüge des Konsumentenschutzgesetzes.
Unternehmensrecht:
Unternehmer, Firma, Firmenbuch, Stellvertreter, Rechtsformen.
Betriebliches Rechnungswesen:
Zweck, gesetzliche Grundlagen, System der doppelten Buchführung, Inventur, Bilanz, Konten, Verbuchung einfacher Geschäftsfälle unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, einfache Jahresabschlüsse.
Einfache Fälle der Kalkulation.
Grundzüge des Steuerrechts:
Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer.
Volkswirtschaft:
Marktmechanismen, magisches Vieleck.
Die Studierenden sollen
– die Aufgaben der Führungskraft für die Erreichung der Unternehmensziele kennen;
– Managementmodelle und Führungsstile kennen;
– Konfliktsituationen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkennen und Lösungsstrategien entwickeln können;
– gruppendynamische Prozesse kennen und verstehen;
– Personalentwicklungsmaßnahmen kennen.
3. und 4. Semester:
Mitarbeiterführung:
Führungsaufgaben, Führungsmethoden und -stile, Motivationstheorien, Managementmodelle.
Betriebssoziologie:
Gruppendynamik, Rollen, Teamarbeit.
Personalentwicklung:
Interessensvertretungen, Einteilung der Arbeitnehmer, Zustandekommen eines Arbeitsvertrages, Rechte- und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses; Arbeitnehmerschutz; Relevante Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes und des Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetzes.
Lernpsychologie, Lerntheorien, Lehrverhalten; Lernmotivation, Planung, Organisation und Kontrolle von Lernprozessen, Aus- und Weiterbildungssysteme in Österreich.
Die Studierenden sollen
– die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren kennen und nachhaltig anwenden können;
– Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren können;
– die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einsetzen können.
1. und 2. Semester:
Vertiefung und Ergänzung von Vorkenntnissen:
Grundrechenoperationen; Umformung von Termen, Verhältnisse und Proportionen; direkte und indirekte Proportionalität; Prozentrechnung; Potenzen und Wurzeln; Überschlagsrechnung; Statistische Kennzahlen.
Geometrie:
Winkelmessung. Flächeninhalt und Umfang ebener Figuren. Satz des Pythagoras; Ähnlichkeit. Trigonometrie des rechtwinkeligen Dreiecks. Volumen- und Oberflächenberechnung.
Funktionen und Gleichungen:
Begriff und Darstellung, rechtwinkeliges Koordinatensystem. Lineare Funktionen und Gleichungen; Interpolation. Quadratische Funktionen und Gleichungen. Exponential- und Logarithmusfunktion. Kreisfunktionen. Lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen.
Analysis:
Elemente der Differenzial- und Integralrechnung.
Anwendungen aus dem Fachgebiet. Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfsmittel.
Je Semester ein bis zwei Schularbeiten.
Die Studierenden sollen
– die für die Berufspraxis bedeutsamen physikalischen, chemischen und ökologischen Grundlagenkennen;
– weiterführende Literatur mit Verständnis lesen können.
1. und 2. Semester:
Angewandte Physik:
Arbeitsweise der Physik; Grundgrößen und Einheiten. Ausgewählte Kapitel der Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik und Wärmelehre sowie Atom- und Kernphysik.
Angewandte Chemie:
Aufbau der Materie; chemische Reaktionen, Reaktionstypen, Elektrochemie; anorganische und organische Grundstoffe.
Ökologie:
Ökosphäre und Ökosysteme (Luft, Wasser, Boden), Kreisläufe, Gleichgewichte, Belastungen, Umweltschutz.
Anwendungen und Fallbeispiele im Umfeld des Fachgebietes.
Die Studierenden sollen
– den Aufbau, die Wirkungsweise und die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen;
– Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben des Fachgebietes auswählen und anwenden können;
– Informationen auf elektronischem Wege beschaffen und weitergeben können.
1. Semester:
Grundlagen der Informationsverarbeitung:
Aufbau, Organisation und Betriebssysteme von Einzelarbeitsplatzanlagen. Grundzüge des Programmierens.
Arbeiten mit Softwarewerkzeugen:
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssysteme, Projektmanagementsoftware, Internet, Mailsystem. Anwendungen und Fallbeispiele aus dem Fachbereich.
Die Studierenden sollen Aufgaben aus dem Fachgebiet in Projektform umsetzen können.
4. Semester:
Projektarbeit(en) aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände.
Die Studierenden sollen
– Englisch in routinemäßigen Situationen als gemeinschaftliches Verständigungs- und Informationsinstrument in einfachen Berufs- und Alltagssituationen einsetzen können;
– in den sprachlichen Fertigkeiten folgende Ziele auf dem Niveau „Basic User A2“ des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen sicher erreichen bzw. das Niveau „Independent User B1“ anstreben, wobei in den Bereichen Sprechen und Schreiben
Verständlichkeit über sprachliche Richtigkeit zu stellen ist:
Hörverstehen:
Standardsprachliche Äußerungen in Alltagssituationen verstehen, wenn langsam und deutlich und über grundlegende Informationen und Bedürfnisse gesprochen wird; im jeweiligen Berufsumfeld grundlegende technische Informationen verstehen und darauf reagieren;
Sprechen:
In Alltagssituationen und in beruflich relevanten Situationen an kurzen, strukturierten Gesprächen über einfache, vertraute Themen teilnehmen; in einfacher, aufzählender Form berichten; Gegenstände und Vorgänge einfach beschreiben und vergleichen;
Lesen und Leseverständnis:
Informationen einfacher Alltagstexte und berufsbezogener Texte zu vertrauten und konkreten Themen – auch unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern – lesen und verstehen;
Schreiben:
Einfache Informationen zur eigenen Person und Situation sowie zum beruflichen Umfeld in kurzer, auch zusammenhängender Form verfassen.
1. und 2. Semester:
Allgemeine und technisch-wirtschaftlich relevante Kommunikationsthemen:
Einfache Situationen aus dem allgemeinen und fachnahen Umfeld der Studierenden sowie aus dem fachpraktischen und fachtheoretischen Unterricht.
Wortschatz und sprachliche Strukturen:
Wiederholung und Vertiefung der Grundkenntnisse; Aufbau eines relevanten Wortschatzes.
3. und 4. Semester:
Allgemeine und technisch-wirtschaftlich relevante Kommunikationsthemen:
Erweiterte allgemeine Sachverhalte und einfache technische Anwendungen, insbesondere aus den fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichtsgegenständen.
Wortschatz und sprachliche Strukturen:
Festigung und Erweiterung der inhaltlich erforderlichen Sprachstrukturen und des Wortschatzes.
In jedem Semester ein bis zwei Schularbeiten, bei Bedarf auch mehrstündig.
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt A mit folgender Ergänzung:
3. und 4. Semester:
Sprachnormen:
Festigung und Vertiefung der Kenntnisse in Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Ausdruck; Spezielle Sprachstrukturen und Fachausdrücke; Gebrauch von Nachschlagewerken.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Gesprächstechnik; Diskussionstechnik; Präsentationstechniken; Kommunikationsmittel und Kommunikationsmodelle (verbal und nonverbal, Störungen, Feedback).
Vorbereitende Erarbeitung formaler und inhaltlicher Kriterien für die Abschlussarbeit.
Lern- und Arbeitstechniken:
Kritisches Bewerten von Informationen und Medieninhalten; Strukturieren und Aufbereiten von Informationen unter Einbeziehung von Fachliteratur; Zitieren.
Die Studierenden sollen
– die Grundlagen der Planung und Steuerung gewerblicher und industrieller Betriebe kennen;
– die gebräuchlichen Kostenrechnungssysteme einschließlich der Kalkulation kennen und durchführen können.
3. und 4. Semester:
Kostenrechnung:
Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung auf Voll- und Teilkostenbasis; betriebliche Entscheidungen auf Basis der Deckungsbeitragsrechnung.
Unternehmensführung:
Planungs- und Kontrolltechniken; Fertigungsplanung und -steuerung; Materialwirtschaft.
Aufgaben des betrieblichen Qualitätswesens. Technischer Arbeitsschutz. Maschinensicherheitsverordnung.
Die Studierenden sollen anhand von Fallbeispielen den Gründungsprozess und die wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung kennen lernen.
3. Semester:
Phasen der Unternehmensgründung, Business-Plan. Einfache Fälle der Personalverrechnung.
4. Semester:
Kreativitätstechniken. Rechnungswesen. Erstellung und Bewertung von Angeboten.
Die Studierenden sollen
– alters- und situationsgemäßes Hörverstehen und einen entsprechenden Wortschatz entwickeln;
– Aussprache und grammatikalische Strukturen für erfolgreiche Kommunikationsstrategien entwickeln;
– zunehmend komplexe Texte verstehen und situationsadäquate Lesetechniken anwenden können;
– differenzierte, zusammenhängende und normgerechte Ausdrucksweise im Mündlichen wie im Schriftlichen beherrschen;
– sich soziokultureller Unterschiede bewusst werden;
– verschiedene Lerntechniken erwerben und sich Methoden des selbstständigen Arbeitens und selbsttätigen und selbst gesteuerten Lernens aneignen.
1. und 2. Semester:
Mündliche Kommunikation und Hörverständnis:
Alltagssituationen innerhalb und außerhalb der Schule, Freizeit- und Sozialverhalten, Berufsbilder, Lebensvorstellungen, landeskundliche Aspekte im Vergleich, Kurzvorträge, Einsatz von Medien; aufbauend komplexere Themen (Familie, Freundeskreis, Berufswahl); Vorträge, Diskussion, Präsentationstechnik.
Textproduktion und -rezeption:
Einfache sprachliche Produktion mit unmittelbarem Verwendungszweck im Unterrichtsgeschehen, phantasiefördernde Arbeitsformen (Projekte), sinnerfassendes Lesen, Lesetechniken; aufbauend komplexere sprachliche Produktion (Berücksichtigung verschiedener Sprachebenen) mit unmittelbarem Verwendungszweck im Unterrichtsgeschehen und weiterführend im Beruf (Exzerpt, Bericht, Protokoll, Prozessbeschreibung).
Sprachnormen:
Festigung und Ausbau der erforderlichen Rechtschreibung und Grammatik; weiterführende Festigung und Ausbau der erforderlichen Rechtschreibung und Grammatik nach Bedarf.
Die Studierenden sollen
– Informationsmittel zur Aussprache, Rechtschreibung, Grammatik und zum Ausdruck im Deutschen gewandt handhaben sowie allgemeine kulturelle und fachspezifische Informationen gezielt erschließen können;
– mündliche und schriftliche Kommunikationssituationen im persönlichen und beruflichen Bereich entwickeln und bewältigen, Sachverhalte adressatenadäquat und situationsgerecht dokumentieren und präsentieren sowie mit Texten aus der Berufspraxis selbstständig und kritisch umgehen können;
– Medien als Institution und als Wirtschaftsfaktor sowie ihre Bildungs-, Unterhaltungs- und Informationsmöglichkeiten verstehen sowie in ihrem/seinem Lebensbereich zu bewusstem, kritischem und mitbestimmendem Umgang mit den Medien fähig sein.
3. und 4. Semester:
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Argumentieren; Kommentieren; Fachreferat; Fachtexte; Statement; Interview; Gesprächs- und Diskussionsführung; Kommunikationstechniken; kreatives Schreiben.
Sprachnormen:
Festigung und Erweiterung; Rechtschreibung, Zeichensetzung, Wortschatz und Sprachstrukturen.
Medien:
Gestaltungskriterien und Manipulationsmittel der Massenmedien.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Rede und Vortrag; Analysen und Stellungnahmen; Einstellungsgespräch; Verhandlung, Debatte; Facharbeit; Präsentationstechnik.
4. Semester:
Sprachnormen:
Festigung und Erweiterung; Rechtschreibung, Zeichensetzung, Wortschatz und Sprachstrukturen.
Literatur, Kunst und Gesellschaft:
Kultur- und geistesgeschichtliche Epochen des auslaufenden 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart; Interpretieren und Werten von Texten; Bezüge zu anderen Kunstformen.
Medien:
Analyse von Medieninhalten.
Die Studierenden sollen
– allgemeine und beruflich relevante Kommunikationssituationen in der Fremdsprache auf der Basis des Hörverstehens, des Leseverstehens, des Sprechens und des Schreibens bewältigen können.
Es sollen dabei technische Kommunikations- und Informationsmittel situationsgerecht eingesetzt und moderne Arbeits-, Präsentations- und Moderationstechniken angewendet werden.
Bezugnehmend auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) soll das Niveau B1 sicher erreicht und das Niveau B2 angestrebt werden. Die Ziele des Niveaus B2 sind:
Die Studierenden sollen im Bereich des Hörens:
– standardsprachliche Äußerungen zu allgemeinen Themen (auch im Radio, Kino und Fernsehen), sowie Fachdiskussionen im Spezialgebiet verstehen und auf den Kontext schließen können;
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten Themen verstehen und verschiedene Hörverständnisstrategien anwenden können.
Die Studierenden sollen im Bereich des Lesens:
– allgemeine und fachliche schriftliche Äußerungen aus unterschiedlichen Textsorten (Nachrichten, Berichte, Artikel, Korrespondenz oder Anleitung), allenfalls unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern, lesen und verstehen oder aus dem Kontext erschließen können; wobei bei Fachtexten aus dem eigenen beruflichen Umfeld ein höheres Detailverständnis erreicht werden soll;
– verschiedene Lesetechniken beherrschen, wobei bei Fachtexten ein höheres Detailverständnis erreicht werden soll.
Die Studierenden sollen im Bereich des Sprechens:
– aktiv an allgemeinen und fachspezifischen Gesprächen teilnehmen, Erfahrungen austauschen und sich an Diskussionen beteiligen können;
– Sprachfunktionen wie berichten, beschreiben, Stellungnahmen abgeben, erörtern, die Abfolge von Ereignissen darlegen und zusammenfassen, logisch argumentieren, Standpunkte vertreten können;
– Strategien zur Gesprächsführung, zur Fehlerkorrektur und zur Selbstkontrolle anwenden können;
– sich in Bezug auf die Qualität der eingesetzten sprachlichen Mittel in Alltags- und Berufssituationen weitgehend fließend und korrekt ausdrücken können.
Die Studierenden sollen im Bereich des Schreibens:
– klare, strukturierte und detaillierter ausgeführte Texte in Form von Aufsätzen, Berichten, Zusammenfassungen und Kommentaren in angemessenem Stil schreiben können;
– einschlägige Korrespondenzen im Berufsfeld abwickeln können.
3. und 4. Semester:
Allgemeine und technisch-wirtschaftlich relevante Kommunikationsthemen:
Aktuelle Themenkreise zu internationalen, allgemein politischen und umweltrelevanten Entwicklungen auf anspruchvollem Niveau. Technisch und wirtschaftlich relevante Themen des Berufsfeldes. Themen aus dem Feld der eigenen beruflichen Weiterentwicklung und Karriere. Kurzreferate und Präsentationen zu Themen aus den obigen Themenbereichen.
Wortschatz und sprachliche Strukturen:
Ausbau und Festigung von Sprachstrukturen und Wortschatz, wie sie für die Ausdrucksfähigkeit in den jeweiligen Kommunikationsthemen bei angehobener Komplexität erforderlich sind.
Eine oder zwei Schularbeiten im Semester, bei Bedarf auch zweistündig.
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt A und zusätzlich:
– mathematische Sachverhalte darstellen und Verfahren begründen können.
3. und 4. Semester:
Lineare Algebra und Geometrie:
Vektoren; Matrizen, Determinanten; Gleichungssysteme. Geraden und Ebenen. Ebene Trigonometrie. Anwendungen.
Analysis:
Zahlenfolgen; Grenzwert, Stetigkeit; Differenzialrechnung (Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differenzialrechnung). Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung).
Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:
Häufigkeitsverteilung; Kenngrößen; Wahrscheinlichkeit (Additions- und Multiplikationsregel); Diskrete und stetige Verteilungen.
Anwendungen aus dem Fachgebiet. Verwendung der in der Praxis üblichen Rechenhilfen.
Zwei Schularbeiten im Semester.
Anlage B.1
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
BAUWESEN
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
7. Bauphysik 20 20 - - 40 II
8. Baustoffe und
Bauökologie 20 20 - - 40 I
9. Baustatik und
Festigkeitslehre 20 40 40 20 120 I
10. Bautechnisches
Zeichnen 20 20 20 - 60 II
11. Baubetrieb und
Baumaschinen 20 20 40 40 120 I
12. Vermessungswesen - - - 40 40 II
13. Baukonstruktion 20 40 40 20 120 I
14. Tiefbau - - 20 20 40 I
15. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 220 220 960
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Angewandte
Darstellende
Geometrie - - 20 20 40 I
Betontechnologie - - 20 20 40 I
Gebäudeinstallation - - 40 40 80 I
Stahl- und Holzbau - - 20 20 40 I
Stahlbetonbau - - - 40 40 I
Bauökologie - - 20 20 40 II
Bausanierung und
Revitalisierung - - 40 40 80 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 60 60 160
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von fachpraktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, technischen Planung und Untersuchung von Bauwerken zu übernehmen. Kernbereiche der bautechnischen Ausbildung sind Bauphysik, Baustoffe und Bauökologie, Baukonstruktion, Baustatik und Festigkeitslehre, Baubetrieb und Baumaschinen, Tiefbau, Vermessungswesen, bautechnisches Zeichnen und angewandte Informatik (einschließlich CAD). Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Errichtung und Ausstattung von Bauwerken sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung und Konstruktion der Details von Bauvorhaben,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Überwachung der Bauausführung und Baudurchführung,
- Koordination der Bauhauptgewerbe und Baunebengewerbe auf der Baustelle einschließlich Qualitätssicherung,
- Anwendung einschlägiger Bausoftware (einschließlich CAD) und Vermessungsgeräte,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für das Fachgebiet relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Baukonstruktion und Bauinstallation, der Bauaufsicht einschließlich der Koordinierung aller am Bau beschäftigten Gewerbe, in Erhaltung und Betrieb von baulichen Anlagen sowie im Vermessungswesen.
Auch die Dokumentation von Bauvorhaben, auch mittels einschlägiger Bausoftware, die Wartung von Baugeräten und Baumaschinen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Bauarbeiter-Schutzmaßnahmen sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
7. BAUPHYSIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- physikalische Begriffe und Methoden der Mechanik fester Körper, der Wärmelehre und Akustik kennen;
- kausale Zusammenhänge in diesem Bereich beschreiben können und Verständnis für die Aufgabe der Physik als Grundlage für die Bautechnik entwickeln.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Allgemeine Physik:
Aufgaben und Arbeitsweisen der Physik; gesetzliche Maße und Einheiten (SI-System); Messen von Längen, Zeiten und Massen.
Aufbau der Materie:
Atom- und Molekülbau; physikalische Eigenschaften fester, flüssiger und gasförmiger Körper.
Mechanik fester Körper:
Dynamisches Grundgesetz; Kraft, Arbeit, Leistung, Moment, Wirkungsgrad.
Energieformen und Energieumwandlung; Größen und Gesetze der geradlinigen und drehenden Bewegung.
Bauphysik:
Bautechnischer Wärme-, Feuchtigkeits-, Brand- und Schallschutz (wesentliche physikalische Zusammenhänge, Anwendungsbereiche).
8. BAUSTOFFE UND BAUÖKOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- wichtige Eigenschaften und Einsatzbereiche von Baustoffen, auch in ihrem ökologischen Zusammenhang, kennen;
- für eine gegebene Anwendung den geeigneten Baustoff auswählen können und über die Wiederverwertbarkeit von Baustoffen informiert sein.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Bauökologie:
Energiebilanz bei der Herstellung, beim Transport und der Verwendung von Baustoffen; Recycling von Baustoffen; Baubiologie.
Natürliche Bausteine:
Arten, Eigenschaften und Verarbeitung.
Ziegel:
Arten, Erzeugung und Verarbeitung.
Holz:
Arten, Eigenschaften und Verarbeitung; Holzschutz, Holzwerkstoffe.
Mörtel:
Herstellung und Beurteilung auf der Baustelle; Verarbeitung und bautechnische Eigenschaften.
Beton und Kunststeine:
Arten, Erzeugung und Verarbeitung.
Metalle:
Eisen, Stahl und Nichteisenmetalle (Arten, Eigenschaften, Verwendung).
Sonstige Baustoffe:
Kunststoffe, Dämmstoffe; Dichtstoffe; Glas; Putzträger, Kitte, Klebemittel, Anstriche.
9. BAUSTATIK UND FESTIGKEITSLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die theoretischen Grundlagen für baustatische Berechnungen beherrschen und einfache Berechnungen für den Holzbau, den Stahlbau und den Stahlbetonbau durchführen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Statik:
Kraft, Moment; Zusammensetzung und Zerlegung von Kräften; Schwerpunktsermittlung und Standsicherheit.
Festigkeitslehre:
Beanspruchungsarten (Zug, Druck, Biegung, Schub, Torsion); Knickung; Stabilität; Lastfälle; Formänderungen.
3. und 4. Semester:
Statik:
Lastaufstellungen, statisch bestimmte Tragwerke (Träger auf zwei Stützen, Gerberträger, Fachwerke); statisch unbestimmte Tragwerke.
Anwendungen:
Hallenbinder, Fundamente, Stützmauern.
Stahlbetonbau:
Bemessung, Bewehrung, zugehörige Normen; Bemessung einfacher Bauteile (Säulen, Balken, Platten- und Rippendecke, kreuzweise bewehrte Platte), Erstellung von Biegeplänen und Eisenlisten; Grundlagen des Spannbetons.
10. BAUTECHNISCHES ZEICHNEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen, um Detailkonstruktionen und kleine Bauvorhaben skizzieren und gegebenenfalls EDV-gestützt ausfertigen zu können.
Lehrstoff:
1. Semester:
Bauzeichnen:
Zeichengeräte; Zeichnungsnormen; Skizzieren und Reinzeichnen einfacher Bauteile.
2. Semester:
Bauzeichnen:
Maßstäbliches Zeichnen einfacher Konstruktionen nach Vorlage.
3. Semester:
Anwendungen:
Einreich- und Werkpläne; Baubeschreibung.
11. BAUBETRIEB UND BAUMASCHINEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundsätze der Bauorganisation, der Bauverwaltung und die in der Bautechnik verwendeten Maschinen und Geräte kennen;
- Bauleitungs- und Überwachungsaufgaben übernehmen können;
- EDV-gestützt arbeiten können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Wesen und Aufgaben des Baubetriebs.
Rechtliche Grundlagen für die Errichtung von Bauwerken:
Bauvertrag, Flächenwidmung, Bauordnung, Grundbuch, Bewilligungsverfahren; Normen und Richtlinien; Ziviltechnikergesetz; Bauarbeiterschutzverordnung, Bauarbeitenkoordinationsgesetz.
Technische Kalkulation und Vergabe:
Normvorschriften für Bauleistungen, Leistungsverzeichnis; Berechnung von Baustoffmengen; Preisermittlung, Leistungsverzeichnis, Vergabeverfahren, Angebotsbewertung, Zuschlag.
Bauorganisation:
Betriebsorganisation; Baustelleneinrichtung; Projektmanagement, Bauaufsicht.
3. und 4. Semester:
Baumaschinen:
Arten, Einsatz und Leistungsfähigkeit wichtiger Baumaschinen und -geräte; Wartungsaufgaben; Baugeräteliste.
Anwendersoftware:
Anwendungsbeispiele mit fachspezifischer Standardsoftware.
12. VERMESSUNGSWESEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Instrumente, Geräte und Methoden des bauspezifischen Vermessungswesens kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
4. Semester:
Grundlagen der Vermessung:
Aufgabenstellungen; Maßeinheiten, Messfehler und ihre Begrenzung.
Messverfahren:
Längen-, Höhen- und Winkelmessungen; Nivellements; Polygonzüge, Absteckarbeiten, Neigungsmessungen.
13. BAUKONSTRUKTION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die bautechnischen Konstruktionen, Bausysteme und Bauweisen des Fachgebietes kennen;
- bei der Lösung einschlägiger Aufgaben Baustoffe nach den Erfordernissen der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit auswählen und Konstruktionsdetails in fachgerechter Darstellung übermitteln können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Begriffe:
Hoch- und Tiefbau, Bauwerk, Bauweisen und Bauablauf.
Bauplatz:
Baugrund, Abstecken, Erdarbeiten, Absicherungen;
Baugrubensicherung und Künettenpölzung.
Gründungen:
Fundamente, Abdichtungen, Wannenabdichtung; Grundleitungen.
Aufgehendes Mauerwerk und Wände:
Massivmauern, Fänge, Trenn- und Zwischenwände, Leichtwände, Holzwände.
Deckenkonstruktionen:
Gewölbe, Massivdecken, Holzdecken, Deckenunterschichten, Fußböden; Schalungen.
Dachkonstruktionen:
Dachstühle, Dachausbauten, Flachdächer, Dachdecker- und Bauspenglerarbeiten; Ausbauarbeiten.
Stiegen und Rampen:
Massiv-, Stahl-, Holzkonstruktionen.
3. und 4. Semester:
Ausbauarbeiten:
Fassaden-, Wand- und Deckenverputz; Trockenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen; Fenster, Türen, Portale; Estriche; Bautischler-, Maler- und Tapezierer-, Glaser-, Fliesenleger- und Schlosserarbeiten.
Hauskanalisation:
Ableitung der Schmutz-, Fäkal- und Niederschlagswässer (Misch- und Trennsystem).
Fertigteilbau:
Konstruktion verschiedener Systeme, Montage.
Fugenausbildung:
Arbeits-, Trenn- und Dehnungsfugen.
Gerüste:
Arbeits- und Schutzgerüste.
Adaptierungs- und Sanierungsarbeiten:
Pölzung und Absteifungen, Unterfangungen, Auswechslungen von tragenden und nichttragenden Bauteilen, Trockenlegungen.
14. TIEFBAU
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Problembereiche des Tiefbaus sowie wichtige Verfahren der Projektierung und Bauausführung kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundbau:
Bodenmechanik, Baugrubenherstellung, Gründungen.
Städtischer Tiefbau:
Überblick über die Aufgaben und baulichen Anlagen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung.
Verkehrswegebau:
Linienführung und Querschnittsgestaltung im Straßenbau.
15. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
ANGEWANDTE DARSTELLENDE GEOMETRIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Baukörper mittleren Schwierigkeitsgrades in zugeordneten Normalrissen darstellen und konstruktiv bearbeiten können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlegende Darstellung und Konstruktion:
Grund-, Auf- und Kreuzrissdarstellung einfacher geometrischer und technischer Körper; Grundlagen des Konstruierens in zugeordneten Normalrissen.
Komplexere Darstellung und Konstruktion:
Ebene Schnitte und Durchdringungen ebenflächig begrenzter Körper; Beispiele aus der Baupraxis; Dachausmittlungen.
BETONTECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen aufbauend auf dem Pflichtgegenstand „Baustoffe und Bauökologie“ die Technologie des Betons beherrschen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Beton:
Grundsätze des Betonaufbaus; Zemente, Betonzuschläge, Betonherstellung und ihre Normung.
Betonherstellung:
Betonbereitungsanlagen, Betonverdichtung und Nachbehandlung; Ausschalungsfristen, Betoneigenschaften, Betonschäden.
GEBÄUDEINSTALLATION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Problembereiche der Gebäudeinstallation sowie wichtige Installationstechniken kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Wasserversorgung und Entsorgung:
Kalt- und Warmwasserinstallation; sanitäre Einrichtungen; Hauskanalisation, Hauskläranlagen, Müllbeseitigung.
Gasversorgung:
Installationen, bauliche Erfordernisse.
Licht- und Kraftstromversorgung:
Installationen, bauliche Erfordernisse, Grundlagen der Lichttechnik, Blitzschutz.
Heizung:
Gebräuchliche Heizungssysteme, Fernheizung, Lüftung und Klimatisierung.
Fördereinrichtungen:
Aufzüge, Rolltreppen.
STAHL- UND HOLZBAU
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen wichtige Stahl- und Holzbaukonstruktionen kennen und einfache Bauaufgaben unter Berücksichtigung einschlägiger Normen konstruktiv bearbeiten können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Stahlbau:
Werkstoff, Normen, Verbindungsmittel, Stoßfestigkeit; einfache Stahlkonstruktionen.
Holzbau:
Werkstoff, Normen, Verbindungsmittel; einfache Holztragwerke, Dachtragwerke.
STAHLBETONBAU
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die im Pflichtgegenstand „Baukonstruktion“ erworbenen Kenntnisse auf die Lösung einfacher rechnerischer und konstruktiver Bauaufgaben anwenden können.
Lehrstoff:
4. Semester:
Konstruktionsaufgaben aus den Lehrstoffbereichen des Pflichtgegenstandes „Baukonstruktion“ im Bereich Stahlbetonbau.
BAUÖKOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den sorgsamen Umgang mit Rohstoffen und Energie kennen lernen;
- eine umweltgerechte Baurestmassenentsorgung durchführen und das Abfallwirtschaftsgesetz anwenden können;
- die Einflüsse bauökologischer Faktoren auf die Gesundheit des Menschen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Bauökologie:
Ökobaustoffe; erneuerbare Energien; Bauschäden; Altstoffrecycling; Abfallwirtschaft – gesetzliche Grundlagen.
Bauentsorgung:
Entsorgungskonzepte; praktische Baustellenentsorgung, Baurestmassennachweis, Funktion des Abfallbeauftragten.
BAUSANIERUNG UND REVITALISIERUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Konstruktionsprinzipien in Altbauten kennen;
- die Methoden und Materialien zur Erhaltung und Konservierung bestehender Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung alter handwerklicher Technologien und historischer Bauweisen kennen;
- bauphysikalische Probleme und spezielle Gründungsprobleme der Sanierungstechnik lösen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Denkmalschutz:
Einführung in die Baustile; historische Bauelemente.
Fundierung:
Gründungsprobleme; moderne Bauverfahren zur Sicherung bzw. Erhöhung der Tragfähigkeit des Bodens.
Konstruktionsprinzipien und Bauteile:
Mauerwerk; Unterfangung; Wandauswechslung; Trockenlegung; Gewölbe, Dippelbaum- und Tramdecken, Fertigteil- und Stahlbetondecken (Aufbeton, Auflagerprobleme, elastische Bettung);
Fußbodenkonstruktionen und Installationszonen; Abdichtung; Schall- und Wärmedämmung, Brandschutz; Fenster.
Baustoffe:
Traditionelle und Sanierungsbaustoffe (Arten, Materialkennwerte und Eigenschaften); Schadensbilder.
Konstruktionsprinzipien und Bauteile:
Schadensbilder, Schadensbehebung; Wohnungszusammenlegungen, Aufstockungen und Dachbodenausbau (geknickter Träger, „Sargdeckel“, Dachlasten, Aussteifung, Verstärkung von Sparren und Pfetten; Verbindungsmittel); Aufzugs-, Stiegen- und Deckeneinbau.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.2
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
HOLZTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Bauphysik 20 20 - - 40 II
7. Baustoffe und
Bauökologie 40 20 20 - 80 I
8. Baustatik und
Festigkeitslehre 20 40 40 - 100 I
9. Konstruktionslehre
und Technisches
Zeichnen 20 20 20 20 80 II
10. Holzbearbeitungs-
maschinen *2) 20 20 40 40 120 I
11. Vermessungswesen - - - 40 40 II
12. Angewandte
Informatik und
CNC-Programmierung 40 40 40 40 160 I
13. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 220 220 960
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 (I)
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Angewandte
Darstellende
Geometrie - - 20 20 40 I
Industrieholzbau - - 20 20 40 I
Kunststoff-
verarbeitung - - 20 20 40 I
Stahl- und Holzbau - - 20 20 40 I
Holzbearbeitungs-
maschinen – Praktikum - - - 40 40 IV
Bauökologie - - 20 20 40 II
Bausanierung und
Revitalisierung - - 40 40 80 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 60 60 160
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Einschließlich facheinschlägiger Betriebstechnik.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der betrieblichen Holzbearbeitung und dem Holzbau zu übernehmen. Kernbereiche der holztechnischen Ausbildung sind Holzbearbeitungsmaschinen, Bauphysik, Baustatik, Konstruktion und Vermessung.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Ausführung und Ausstattung von Holzbauten sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Auswahl, Einsatz und Wartung von verschiedensten Holzbearbeitungsmaschinen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Mitwirkung in der Planung, statischen Vorbemessung und Konstruktion der Details von Holzbauten,
- Überwachung der Ausführung von Holzbauvorhaben sowie Koordination aller beteiligten Gewerbe,
- Anwendung einschlägiger Bausoftware und der Einsatz von CAD-Systemen und Vermessungsgeräten,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen sowie Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen des Holzbaues, der Bautischlerei und Zimmerei sowie in der Erhaltung, im Betrieb und in der Wartung von Holzbauwerken.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von holztechnischen Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von einschlägigen Produkten sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“:
Siehe Anlage B.
6. BAUPHYSIK
Siehe Anlage B.1.
7. BAUSTOFFE UND BAUÖKOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- wichtige Eigenschaften und Einsatzbereiche von Baustoffen, auch in ihrem ökologischen Zusammenhang kennen;
- für eine gegebene Anwendung den geeigneten Baustoff auswählen können und über die Wiederverwertbarkeit von Baustoffen informiert sein.
Lehrstoff:
1. Semester:
Bauökologie:
Energiebilanz bei der Herstellung, beim Transport und der Verwendung von Baustoffen; Recycling von Baustoffen; Baubiologie.
Natürliche Bausteine:
Arten, Eigenschaften und Verarbeitung.
Ziegel:
Arten, Erzeugung und Verarbeitung.
Holz:
Arten, Eigenschaften und Verarbeitung; Holzschutz, Holzwerkstoffe.
2. Semester:
Mörtel:
Herstellung und Beurteilung auf der Baustelle; Verarbeitung und bautechnische Eigenschaften.
Beton und Kunststeine:
Arten, Erzeugung und Verarbeitung.
3. Semester:
Metalle:
Eisen, Stahl und Nichteisenmetalle (Arten, Eigenschaften, Verwendung).
Sonstige Baustoffe:
Kunststoffe, Dämmstoffe; Dichtstoffe; Glas; Putzträger, Kitte, Klebemittel, Anstriche.
8. BAUSTATIK UND FESTIGKEITSLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die theoretischen Grundlagen für baustatische Berechnungen beherrschen und einfache Berechnungen für den Holzbau durchführen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Statik:
Kraft, Moment; Zusammensetzung und Zerlegung von Kräften; Schwerpunktsermittlung und Standsicherheit.
Festigkeitslehre:
Beanspruchungsarten (Zug, Druck, Biegung, Schub, Torsion); Knickung; Stabilität; Lastfälle; Formänderungen.
3. Semester:
Statik:
Lastaufstellungen, statisch bestimmte Tragwerke (Träger auf zwei Stützen, Gerberträger, Fachwerke); statisch unbestimmte Tragwerke.
Anwendungen:
Hallenbinder, Fundamente, Stützmauern.
9. KONSTRUKTIONSLEHRE UND TECHNISCHES ZEICHNEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen;
- einfache Bautischlerarbeiten konstruktiv bearbeiten können;
- Holzkonstruktionen und Konstruktionselemente im Zimmereibereich beherrschen;
- Konstruktionselemente des Möbelbaues kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Zeichnen:
Zeichengeräte und ihre Handhabung; Zeichnungsnormen, Beschriftung; Zeichnen mit in der Praxis üblichen Geräten und Materialien einfacher Konstruktionsdetails.
Fachzeichnen:
Tür- und Fensterkonstruktionen unter Berücksichtigung der ÖNORM, Holzverkleidungen, Decken- und Fußbodenkonstruktionen.
3. und 4. Semester:
Möbelbau:
Einführung in die Stilrichtungen, Möbelbauarten, Konstruktionselemente des Möbelbaues, Detailkonstruktionen aus dem Möbelbau sowie die gebräuchlichsten Anschlagarten und Beschläge.
Holzbau:
Individueller Holzbau, Fertigteilbauweise.
10. HOLZBEARBEITUNGSMASCHINEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den Aufbau und die Wirkungsweise der wichtigsten Holzbearbeitungsmaschinen kennen;
- Probleme und Lösungsmodelle auf dem Gebiet der Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle in den Betriebsbereichen eines facheinschlägigen Unternehmens kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Sägewerkstechnik:
Einteilung der Gatter, allgemeine Begriffe, Gattertypen, Leistungsbedarf, Gatterfundamente, Transporteinrichtungen im Sägewerk, Holzsortierung, Planung des Holzlagerplatzes.
Sicherheitstechnik:
Elektro- und Maschinenschutz.
Unternehmensorganisation:
Aufbauorganisation, Ablauforganisation.
3. und 4. Semester:
Vorrichtungsbau:
Vorrichtungsarten einschließlich Vorrichtungen mit Heizungen, Bauelemente für Vorrichtungen aus Holz und Stahl, Spann- und Presselemente, Bohrlehren, Beschlagslehren, Verleimvorrichtungen für geschwungene Elemente, praktische Ausführungen der wichtigsten Formen und Vorrichtungen.
Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung:
Arbeits- und Zeitstudien, Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung; Grundzüge der Arbeitsvorbereitung, Arbeitsplan, Kapazitäts- und Terminplanung, Netzplantechnik, Qualitätssicherung, Materialwirtschaft.
Betriebliches Rechnungswesen:
Grundbegriffe der modernen Kostenrechnungsverfahren, Betriebsabrechnung, Kalkulationsverfahren, Wirtschaftlichkeitsrechnung als Hilfsmittel der Unternehmensplanung.
11. VERMESSUNGSWESEN
Siehe Anlage B.1.
12. ANGEWANDTE INFORMATIK UND CNC-PROGRAMMIERUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Funktion einer computergestützten Anlage kennen und berufsbezogene EDV-Programme einsetzen und die Ergebnisse praxisgerecht anwenden können;
- die gängigsten CAD-Programme praxisgerecht anwenden können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen:
Hardware, Software, Betriebssysteme, Anwendersoftwareprodukte.
Betriebsbezogene EDV-Programme:
Benutzerführung.
Maschinensteuerung:
Programmerstellung, CNC-Simulation, Ausführung.
3. und 4. Semester:
Berufsbezogene EDV-Programme; spezielle Branchensoftware im Holzbau, im Bereich Tischler und Zimmerer; CNC-Programmierung.
Fächerübergreifende EDV-Programme; wärmeschutztechnische Berechnungen im Holzbereich; CAD-Programme.
13. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
ANGEWANDTE DARSTELLENDE GEOMETRIE
Siehe Anlage B.1.
INDUSTRIEHOLZBAU
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen einfache Bauaufgaben des teil- und vorgefertigten Holzbaues planen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Holzwände:
Holzskelettbau, Holzaußenverkleidungen, Holzfertighausbau, Holzschalungen.
Holzdecken:
Brandschutz- und Schallschutzkonstruktionen.
Dächer:
Dachsysteme, Dacheindeckungen.
Holzleimbau:
Geleimte Trägerkonstruktionen.
KUNSTSTOFFVERARBEITUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für das Fachgebiet bedeutsamsten Kunststoffe, ihre Eigenschaften und Verarbeitung kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Chemische und physikalische Eigenschaften wichtiger Kunststoffarten.
Ver- und Bearbeitung sowie typische Anwendungen von Kunststoffen.
STAHL- UND HOLZBAU
Siehe Anlage B.1.
HOLZBEARBEITUNGSMASCHINEN - PRAKTIKUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Handhabung der wichtigsten facheinschlägigen Werkzeuge und Maschinen beherrschen.
Lehrstoff:
4. Semester:
Praktische Übungen aus dem Lehrstoffbereich des Pflichtgegenstandes „Holzbearbeitungsmaschinen“ an Standardmaschinen und Halbautomaten.
BAUÖKOLOGIE
Siehe Anlage B.1.
BAUSANIERUNG UND REVITALISIERUNG
Siehe Anlage B.1.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.3
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BIO - UND
LEBENSMITTELTECHNOLOGIE
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 20 20 - - 40 I
6. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
7. Allgemeine und
anorganische Chemie 20 20 20 20 80 i
8. Organische Chemie 20 20 20 - 60 I
9. Analytische Chemie 20 20 - - 40 I
10. Bio- und
Lebensmittel-
technologie 20 20 40 40 120 I
11. Chemische
Verfahrenstechnik - 40 - - 40 I
12. Biologie - - 20 20 40 III
13. Chemisches
Laboratorium 60 60 - - 120 I
14. Mikrobiologisches
Laboratorium - - 40 40 80 I
15. Lebensmittel-
technologisches
Laboratorium - - 60 60 120 I
16. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 240 240 260 260 1000
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 (I)
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Lebensmittelrecht - - 20 20 40 III
Organische Chemie - - - 20 20 I
Analytische Chemie - - 20 20 40 I
Angewandte Mathematik - - 20 20 40 I
Fermentationstechnik - - 20 20 40 I
Ernährungslehre - - 20 20 40 III
Chemisches
Laboratorium 20 20 20 - 60 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 40 40 40 40 160
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II .
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Bio- und Lebensmitteltechnologie ist eine schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtete Ausbildung. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Herstellung, Analyse und Bewertung von Lebensmitteln zu übernehmen. Kernbereiche der Ausbildung sind allgemeine, anorganische, organische und analytische Chemie, Bio- und Lebensmitteltechnologie sowie chemisches, mikrobiologisches und lebensmitteltechnologisches Laboratorium.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Laboratorien und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis und ausreichende Kenntnisse der Bio- und Lebensmittelchemie und fachbezogene Gerätetechnik durch einen begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen;
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Bio- und Lebensmitteltechnologie verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- die Anwendung chemischer, biochemischer und mikrobiologischer Untersuchungsmethoden, sowie die Fähigkeit zur kritischen Beurteilung der Messparameter,
- die Überwachung der Produktion sowie die Kontrolle und Qualitätssicherung in Betrieben der Nahrungs- und Genussmittelindustrie,
- die Anwendung moderner Methoden im Bereich der Bio- und Lebensmittelanalytik und Hygiene,
- die softwareunterstützte Gerätesteuerung sowie die computerunterstützte Auswertung und Interpretation von Messdaten,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Bio- und Lebensmitteltechnologie insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Produktentwicklung, Qualitätskontrolle und im Vertrieb sowohl in Betrieben der Nahrungs- und Genussmittelindustrie als auch bei Behörden.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
7. ALLGEMEINE UND ANORGANISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Begriffe, Gesetze, Eigenschaften und Reaktionen der Elemente und ihrer Verbindungen kennen;
- ihre Einsatzbereiche und ihre Auswirkung auf die Umwelt kritisch einschätzen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Allgemeine Chemie:
Terminologie; Zustände der Materie; Stöchiometrische Gesetze.
Anorganische Chemie:
Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen am Beispiel von Wasserstoff, Sauerstoff und Chlor.
Allgemeine Chemie:
Atombau und Periodensystem der Elemente; Bindungstypen.
Anorganische Chemie:
Ausgewählte Beispiele der in der Praxis bedeutenden Elemente der
13. bis 18. Gruppe.
3. und 4. Semester:
Allgemeine Chemie:
Stoffklassen (Einteilung, Eigenschaften und Reaktionen); das chemische Gleichgewicht.
Anorganische Chemie:
Technologisch bedeutsame Elemente der 1. und 2. Gruppe und der
13. bis 18. Gruppe und ihre Verbindungen; Umweltaspekte.
Allgemeine Chemie:
Reaktionstypen; Komplexchemie.
Anorganische Chemie:
Wirtschaftlich und technologisch bedeutsame Elemente der 3. bis 12. Gruppe und ihre Verbindungen; Umweltaspekte.
8. ORGANISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für die berufliche Praxis bedeutsamen Stoffklassen der organischen Chemie, ihre Nutzung und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Allgemeine Grundlagen:
Nomenklatur; Gesetzmäßigkeiten des Aufbaus und der Eigenschaften organischer Verbindungen; gesättigte und ungesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe.
Einteilung in Stoffklassen:
Funktionelle Gruppen; Strukturen, Eigenschaften.
Reaktionen:
Reaktionstypen (Addition, Eliminierung, Substitution, Umlagerung, Redoxreaktionen).
3. Semester:
Di- und polyfunktionelle Stoffklassen:
Substituierte Carbonsäuren und Derivate (Charakterisierung, Vorkommen, Verwendung); natürliche und künstliche Makromoleküle.
9. ANALYTISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Prinzipien und Methoden der analytischen Chemie, den sinnvollen Einsatz und die Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Laboratoriumstechnik:
Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen; Umgang mit Chemikalien; Handhabung von Laboratoriumsgeräten.
Chemische Analyse:
Stöchiometrische Berechnungen; das Löslichkeitsprodukt; Gravimetrie; Maßanalyse (Acidimetrie, Argentometrie, Fällungs- und Redoxtitrationen, Komplexometrie).
Instrumentelle Analyse:
Elektrochemie (Potenziometrie, Konduktometrie, ionensensitive Elektroden); optische Verfahren (Kolorimetrie, Fotometrie, Atomabsorptionsspektrometrie); chromatographische Verfahren (Dünnschichtchromatographie, Gaschromatographie, Flüssigchromatographie).
10. BIO- UND LEBENSMITTELTECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen aufbauend auf den Kenntnissen der organischen Chemie, Biologie und Verfahrenstechnik den interdisziplinären Charakter der Bio- und Lebensmitteltechnologie kennen lernen und auf Probleme der einschlägigen Fachbereiche anwenden können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Biotechnologie:
Ethanolische Gärung; Lösungsmittel.
Lebensmitteltechnologie:
Gewinnung von Zucker, Fetten und Ölen.
Biotechnologie:
Organische Säuren (Produktion, Eigenschaften, Verwendung).
Lebensmitteltechnologie:
Industrielle Gewinnung von Milch und Milchprodukten.
3. und 4. Semester:
Biotechnologie:
Backhefe und „single cell protein“.
Lebensmitteltechnologie:
Stärkehaltige Lebensmittel; Genussmittel; Fleisch und Fleischprodukte.
Biotechnologie:
Produktion von Enzymen, Vitaminen und Antibiotika.
Lebensmitteltechnologie:
Lebensmittelzusatzstoffe (Konservierungsmittel, Antioxidantien, Verdickungsmittel; natürliche und künstliche Farb- und Aromastoffe).
Umwelttechnik:
Aerobe und anaerobe Abwasserreinigung; Kompostierung; Recyclingverfahren.
11. CHEMISCHE VERFAHRENSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Prinzipien chemisch-technischer Grundoperationen und in der Praxis angewandte Verfahrenstechniken, soweit sie für die Lebensmitteltechnologie von Bedeutung sind, kennen.
Lehrstoff:
2. Semester:
Chemische Verfahrenstechnik:
Grundoperationen, Fließbilddarstellungen.
Chemische Betriebstechnik:
Grundlagen der technischen Reaktionsführung.
Apparatetechnik:
Maschinen und Apparate zur Trennung, Vereinigung und Verarbeitung in lebensmitteltechnischen Betrieben.
Chemische Betriebstechnik:
Kostenvergleich und Ermittlung betriebstechnischer Werte.
12. BIOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Bedeutung des Entstehens und die Weiterentwicklung verschiedener Lebensformen kennen und die Funktionen von pflanzlichen und tierischen Organsystemen verstehen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Evolution:
Entstehung des Lebens (chemische und biologische Evolution); Entwicklung vom Ein- zum Vielzeller; Darwinismus.
Cytologie:
Funktion und Bau der Zellbestandteile; Feinstruktur; Nucleinsäuren (Struktur und Replikation); Stoffwechselfunktionen; Stoff- und Informationstransfer; Membranen.
Genetik:
Mendel`sche Regeln; Mutation und Mutationsauslöser; Erbkrankheiten; genetisch veränderte Organismen.
13. CHEMISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für die Lebensmittelanalytik wichtigen Untersuchungen kennen und die im Laboratorium wesentlichen chemischen Grundoperationen beherrschen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundoperationen:
Laboratoriums- und Sicherheitstechnik; Umgang mit Chemikalien, Bereitung von Reagenzlösungen.
Quantitative Analyse:
Gravimetrie; Maßanalyse.
Instrumentelle Analytik:
Elektrochemie (Potenziometrie, Konduktometrie, ionensensitive Elektroden); optische Methoden (Fotometrie, spektrometrische Methoden); chromatographische Verfahren (Dünnschichtchromatographie, Gaschromatographie).
14. MIKROBIOLOGISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichen Theorien und Methoden der Mikrobiologie kennen und sicher anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Mikrobiologie:
Arten und Bedeutung der Mikroorganismen im Stoffkreislauf der Natur; Morphologie; Vermehrung.
Angewandte Mikrobiologie:
Mikrobiologische Arbeitsmethoden; Mikroskopieren; Steriltechniken; Wachstum auf verschiedenen Nährmedien.
Mikrobiologie:
Bakteriensystematik; Physiologie; Hygieneschädlinge.
Angewandte Mikrobiologie:
Mikrobiologische Präparationen; Färbetechniken; Anreicherungs- und Reinzuchtverfahren; Keimzahlbestimmungen.
15. LEBENSMITTELTECHNOLOGISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der beruflichen Praxis häufig verwendeten Arbeitsmethoden kennen und Ergebnisse und Analysenberichte interpretieren können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Lebensmittelchemie:
Bestimmung einzelner charakteristischer Komponenten in Lebensmitteln mit Hilfe instrumenteller Untersuchungsmethoden.
Lebensmittelchemie:
Gesamtanalyse und lebensmittelrechtliche Beurteilung von Lebensmitteln; Bestimmung von Lebensmittelzusatzstoffen (Konservierungsmittel, Antioxidantien, Farbstoffe, künstliche Süßstoffe).
16. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
LEBENSMITTELRECHT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die im Fachgebiet benötigten Sachkenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften, Gesetze und Verordnungen aufweisen und Querverbindungen zu den entsprechenden internationalen Rechtsvorschriften kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Codexkommission; Begriffsbestimmungen; Zusatzstoffe, Verfälschungen.
Gebrauchsgegenstände (Geschirr, Verpackung, Reinigungsmittel, Anstrichmittel, Spielwaren, Kosmetika); Verkehrsbestimmungen; Lebensmittelkennzeichnungsverordnung; EU-Richtlinien.
ORGANISCHE CHEMIE
In Fortführung des Pflichtgegenstandes mit folgenden Ergänzungen:
4. Semester:
Aromatische Verbindungen:
Benzol und Derivate; kondensierte Aromaten.
Cyclische Verbindungen:
Alicyclen; Heterocyclen; Farbstoffe.
ANALYTISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Prinzipien und Methoden der analytischen Chemie kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Qualitative Analyse:
Identifizierung von Kationen und Anionen; physikalische Methoden (Mikroskopie, Spektroskopie, Dichte- und Viskositätsbestimmungen, Molekulargewichtsbestimmungen).
Präparative Verfahren:
Trenn- und Reinigungsmethoden.
Optische Verfahren:
Physikalische optische Grundlagen; Emissionsspektroskopie, Absorptionsspektroskopie (Anwendungsmöglichkeiten an komplexen Stoffgemischen aus Technik und Umwelt).
Spezielle Anwendungsgebiete:
Instrumentelle Methoden in der Prozess-, Wasser-, Luft- und Umweltanalytik.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage B.
FERMENTATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Funktion von Bioreaktoren verstehen und den Umsatz von Energie und Biomasse bei gegebener apparativer Konfiguration berechnen, die gebräuchlichsten Methoden der Fermentation anwenden und der fachlichen Entwicklung folgen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Funktion von Fermentoren, Fermenterdesign und Betriebsweisen; Prozesstechniken.
Belüftungssysteme, Stoffübergänge; Scale-up von biotechnologischen Verfahren; Up- und Downstream-Prozesse.
ERNÄHRUNGSLEHRE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit bzw. Erkrankungen kennen;
- den ernährungsphysiologischen Wert von Lebensmitteln beurteilen können;
- sich für aktuelle Ernährungsinformationen interessieren.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Ernährung des gesunden Menschen:
Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe; Resorption, Wirkung.
Ernährungsrichtlinien in allen Lebensabschnitten:
Energiebedarf, Körpergewicht.
Diätische Ernährung:
Leichte Vollkost, Übergewicht-, Crash-Diäten; Hyperurikämie (Gicht), Hyperlipidämie (Fettstoffwechsel); Diabetes mellitus (Berechnung der BE, praktische Blutzuckermessung, Tagesplan, Fertigprodukte).
Laborwerte:
Befundung, Fachtermini.
Hypertonie:
Ernährung; praktische Blutdruckmessung.
Lebensmittelintoleranzen und Allergien:
Verkostung, Erleben mit den Sinnen (Riechen, Kautraining).
CHEMISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen ergänzend die für die Lebensmittelanalytik wichtigen Untersuchungen und die im Laboratorium wesentlichen chemischen Grundoperationen vertiefen.
Lehrstoff:
1. bis 3. Semester:
Ergänzungen speziell auf dem Gebiet der quantitativen Analysen.
Instrumentelle Analytik:
Ergänzungen von Analyseverfahren, speziell chromatographischen Verfahren.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.4
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
TECHNISCHE CHEMIE UND UMWELTTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 20 20 - - 40 I
6. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
7. Allgemeine und
anorganische Chemie 20 20 20 20 80 I
8. Organische Chemie 20 20 20 20 80 I
9. Analytische Chemie 20 20 20 20 80 I
10. Chemische
Technologie *2) - 30 30 20 80 I
11. Chemische
Verfahrenstechnik *2) 20 20 20 20 80 I
12. Chemisches
Laboratorium und
Technikum 80 90 90 80 340 I
13. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 260 260 1040
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Umweltanalytisches
Laboratorium 20 20 20 20 80 I
Angewandte Mathematik - - 20 20 40 I
Mikrobiologie und
Biotechnologie - - 20 20 40 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 40 40 120
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Einschließlich Umwelttechnik.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Technische Chemie und Umwelttechnik ist eine schwerpunktmäßig auf den Erwerb von fachpraktischen Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen der Chemie ausgerichtete Ausbildung. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Entwicklung, Planung und im Betrieb von chemischen, physikalischen und biotechnologischen Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der chemischen Ausbildung sind Chemische Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Biotechnologie, Chemische Technologie sowie Allgemeine Chemie, Anorganische Chemie, Organische Chemie, Analytische Chemie, Chemisches Laboratorium und Technikum und Umweltanalytisches Laboratorium.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in den Laboratorien und durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis für chemische und biologisch-technische Verfahren zu erlangen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Technische Chemie und Umwelttechnik verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung und Konstruktion von chemischen und biologisch-technischen Anlagen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Prozessüberwachung und Steuerung der Produktionsabläufe,
- Aufgaben im Bereich des Qualitätsmanagements und der Mitarbeiterschulung,
- Anwendung einschlägiger Steuerungs- und Regelungssoftware,
- Überwachung und Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Technische Chemie und Umwelttechnik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen,
- kosten- und umweltbewusst zu handeln.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der messtechnisch/chemischen Betreuung von Anlagen, Durchführung von Analysen, Produktentwicklung, Planung, Organisation, Kontrolle und Dokumentation von Fertigungsabläufen sowie im betrieblichen Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen).
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
7. ALLGEMEINE UND ANORGANISCHE CHEMIE
Siehe Anlage B.3.
8. ORGANISCHE CHEMIE
Siehe Anlage B.3 mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
4. Semester:
Aromatische Verbindungen:
Benzol und Derivate, Kondensierte Aromaten.
Cyclische Verbindungen;
Alicyclen, Heterocyclen, Farbstoffe.
9. ANALYTISCHE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Prinzipien und Methoden der analytischen Chemie kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Qualitative Analyse:
Identifizierung von Kationen und Anionen; Physikalische Methoden (Mikroskopie, Spektroskopie, Dichte- und Viskositätsbestimmungen, Molekulargewichtsbestimmungen).
Quantitative Analyse:
Gravimetrie.
Quantitative Verfahren:
Maßanalyse (Acidimetrie, Redoxtitrationen, Fällungstitration, Komplexometrie, instrumentelle Indikationsmethoden).
Präparative Verfahren:
Trenn- und Reinigungsmethoden.
3. und 4. Semester:
Elektrochemische Methoden:
Grundbegriffe der Elektrotechnik; Potentiometrie, Konduktometrie, Elektrogravimetrie (Anwendungsmöglichkeiten an komplexen Stoffgemischen aus Technik und Umwelt).
Chromatographische Methoden:
Gaschromatographie, Flüssigchromatographie, Dünnschichtchromatographie; Elektrophorese.
Optische Verfahren:
Physikalisch-optische Grundlagen; Emissionsspektroskopie, Absorptionsspektroskopie (Anwendungsmöglichkeiten an komplexen Stoffgemischen aus Technik und Umwelt).
Spezielle Anwendungsgebiete:
Instrumentelle Methoden in der Prozess-, Wasser-, Luft- und Umweltanalytik.
10. CHEMISCHE TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Gewinnung, die Herstellung, die Eigenschaften und die Verarbeitung der in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichsten chemisch-technischen Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt kennen.
Lehrstoff:
2. Semester:
Anorganisch-chemische Technologie:
Wasser und Abwasser, anorganische Laugen und Säuren; Salze; Peroxoverbindungen; Metallurgie.
Umwelttechnik:
Allgemeine Begriffe; Emission; Immission; Umweltaspekte der Kernenergie.
3. und 4. Semester:
Organisch-chemische Technologie:
Erdöl, Erdgas; Kohle; Holz und seine Produkte; Kohlenhydrate; Kunststoffe.
Umwelttechnik:
Allgemeine chemische Technologien (Energietransport, Betriebsmittel, Abfallprodukte und deren Recycling. Lagerung und Transport von Rohstoffen und Fertigprodukten); Entwicklung umweltfreundlicher Produktionsverfahren; Projektierung, Errichtung und Inbetriebnahme von Chemieanlagen; Entsorgungsmethoden anhand von Beispielen in der chemischen Industrie.
11. CHEMISCHE VERFAHRENSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Prinzipien chemisch-technischer Grundoperationen und in der Praxis angewandte Verfahrenstechniken, soweit sie für die Technische Chemie von Bedeutung sind, kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Allgemeine Verfahrenstechnik:
Grundbegriffe; Grundlagen der Reaktionsführung; Verfahrens-, Rohrleitungs- und Instrumentenfließbilder; Prozessleittechnik.
Spezielle Verfahrenstechnik:
Physikalische Grundbegriffe der Mechanik; Mechanische Grundoperationen.
3. und 4. Semester:
Spezielle Verfahrenstechnik:
Grundlagen der Thermodynamik; Wärmeübertragung; Thermische Grundoperationen; Energieversorgung.
Chemische Betriebstechnik:
Technische Reaktionsführung; Ermittlung betrieblicher Parameter.
12. CHEMISCHES LABORATORIUM UND TECHNIKUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Technische Chemie und Umwelttechnik wichtigen Untersuchungen kennen lernen und die im Laboratorium wesentlichen Analysenverfahren und chemischen Grundoperationen beherrschen;
- eine Übertragung von Labordaten in Technikumsgröße unter dem Aspekt der angewandten Up-Scaling-Verfahren, der Arbeitssicherheit, der Ökologie und Entsorgung von Chemikalien bewerkstelligen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundoperationen:
Laboratoriums- und Sicherheitstechnik.
Quantitative Verfahren:
Gravimetrie; Maßanalyse.
Instrumentelle Analytik:
Potentiometrie; Photometrie; Atomabsorptionsspektroskopie; Elektrogravimetrie; Infrarotspektroskopie; Chromatographische Verfahren.
3. und 4. Semester:
Präparative Verfahren:
Arbeiten unter Verwendung verschiedener Reaktionsarten mit anschließender Produktisolierung; Verfahrenstechniken wie Kühlen, Heizen, Trocknen, Destillieren, Sublimieren.
Verfahrenstechnik:
Isolierung von Naturstoffen, instrumentelle Analytik im Prozess und Reindarstellung der Produkte.
Technikum:
Arbeiten am 20-Liter- bzw. 50-Liter-Reaktor.
13. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
UMWELTANALYTISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichsten Untersuchungsmethoden exemplarisch kennen und die Ergebnisse protokollieren können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Allgemeine Probeziehung; Qualitative Schnellverfahren umweltrelevanter Parameter; Semiquantitative Schnellverfahren umweltrelevanter Parameter.
3. und 4. Semester:
Probennahme und Probenvorbereitung von Wasser, Luft und Boden;
Aufschlussmethoden; Analyse umweltrelevanter Parameter;
Anreicherungsverfahren; Spurenanalytik; Bestimmung von Summenparametern.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage B.
MIKROBIOLOGIE UND BIOTECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichen Theorien und Methoden der Mikrobiologie und Biotechnologie kennen und sicher anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Mikrobiologie:
Arten und Bedeutung der Mikroorganismen im Stoffkreislauf der Natur; Mikrobiologische Arbeitsmethoden. Steriltechniken; Systematische Grundlagen der Mikrobiologie.
Angewandte Mikrobiologie:
Anreicherungs- und Reinzuchtverfahren; Mikroskopieren; Färbetechniken; Keimzahlbestimmungen.
Biotechnologie:
Fermentationsprozesse; Gewinnung von Enzymen, Vitaminen und Antibiotika; Umwelttechnik.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.5
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
ELEKTROTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Konstruktionsübungen 20 20 - - 40 I
9. Grundlagen der
Elektrotechnik und
Elektronik 40 40 - - 80 I
10. Elektrische
Messtechnik 40 20 - - 60 I
11. Elektrische Maschinen - 40 20 20 80 I
12. Elektrische Anlagen - 20 40 40 100 I
13. Steuerungs- und
Regelungstechnik - - 40 40 80 I
14. Elektronik - - 20 20 40 I
15. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 180 200 900
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Betriebstechnik - - 20 20 40 II
Leistungselektronik - - 20 20 40 I
Hochspannungstechnik - - 20 20 40 I
Laboratorium für
Elektrotechnik - - 40 40 80 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 100 80 220
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Elektrotechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, technischen Planung/Projektierung und Überprüfung von elektrischen Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der elektrotechnischen Ausbildung sind Grundlagen der Elektrotechnik, Elektrische Maschinen und Anlagen, Steuerungs- und Regelungstechnik, Elektronik und Leistungselektronik, Hochspannungstechnik, Elektrische Messtechnik, Konstruktionsübungen mit CAD und Angewandter Informatik. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- das für den Beruf erforderliche Fachwissen durch praktische Arbeiten im E-Labor und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Ausführung und Prüfen von elektrischen Anlagen sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Elektrotechnik verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung und Projektierung elektrischer Anlagen (Installation, SPS),
- Produktauswahl, Kalkulation und Anbotslegung,
- die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften (elektrische Schutzmaßnahmen),
- die Überprüfung, Instandhaltung, Wartung und Fehlersuche,
- Erstellen der erforderlichen Dokumentationen,
- Anwendung einschlägiger Branchensoftware (CAD-Systeme), Mess- und Prüfgeräte,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Elektrotechnik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Planung und Ausführung elektrotechnischer Anlagen, der Kalkulation und Anbotslegung, der Aufsicht über die fachgerechte Ausführung und die Prüfung elektrischer Anlagen. Weitere Tätigkeitsfelder sind die Fehlersuche in elektrischen Anlagen/Maschinen/Geräten sowie die Instandhaltung und Wartung elektrischer Anlagen. Ebenso gehört das Steuern und Regeln von Vorgängen mittels speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS) und die Planung von lichttechnischen Anlagen zu deren Aufgaben.
Auch die Dokumentation von elektrischen Anlagen mittels CAD und einschlägiger Branchen-Software, die Überprüfung von elektrischen Anlagen/Geräten/Maschinen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften sowie elektrischer Schutzmaßnahmen sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- gebräuchliche Werkstoffe und Fertigungsverfahren der Elektrotechnik oder Elektronik kennen;
- Fertigungsunterlagen verstehen und erstellen können;
- rechnergestützte Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Technisches Zeichnen:
Normgerechte Darstellung von elektrischen oder elektronischen Baugruppen; Erstellen der Fertigungsunterlagen nach vorgegebenen Schaltungen mittels einschlägiger Software; Bauteil- und Symbolbibliotheken; Stücklistenverwaltung, Dokumentation.
Schaltanlagen:
Darstellungen.
Werkstoffe:
Metalle; Kunststoffe.
9. GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die physikalischen Grundlagen der Elektrotechnik als Voraussetzung für das Verständnis von Zusammenhängen kennen und praktisch anwenden können;
- die Grundgesetze der Elektronik kennen und problemorientiert anwenden können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen:
Elektrische Grundgrößen, Einheiten und Gesetze, Leitungsmechanismus.
Magnetisches Feld und Elektromagnetismus:
Erscheinungen und Gesetze; magnetischer Kreis, Induktionsgesetz; charakteristische Größen und Maßeinheiten.
Gleichstromtechnik:
Elektrisches Feld; Stromkreis; Ohmsches Gesetz; Widerstände (Schaltelement, Schaltungen, Temperaturabhängigkeit); Kirchhoffsche Regeln; Strom- und Spannungsquellen; Anpassungen.
Wechselstromtechnik:
Wechselstromkreis; Wechselstromwiderstände, Schaltungen von Widerständen; Elektrische Arbeit und Leistung im Wechselstromkreis; Ein- und Mehrphasensysteme.
Grundlagen der Digitaltechnik:
Darstellung binärer Information; boolesche Verknüpfung; kombinatorische Logik; Schaltalgebra, Schaltsymbole.
10. ELEKTRISCHE MESSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die gebräuchlichsten Messgeräte und Messverfahren kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen:
Maßeinheiten; Messfehler und Genauigkeit, Messgeräteempfindlichkeit; analoges und digitales Messprinzip.
Messinstrumente:
Aufbau, Wirkungsweise und Verwendung elektrischer und elektronischer Messgeräte und Messeinrichtungen.
Messmethoden:
Gebräuchliche Messverfahren der Elektrotechnik und Elektronik; Messen nichtelektrischer Größen.
11. ELEKTRISCHE MASCHINEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- sichere Kenntnisse der in der Praxis verwendeten elektrischen Maschinen und Transformatoren erwerben;
- den Aufbau, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten elektrischer Maschinen kennen.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Grundlagen:
Bauformen, Schutzarten, Kühlung, Betriebsarten.
Transformatoren:
Wirkungsweise, Bauformen, Betriebsverhalten.
Gleichstrommaschinen:
Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten; Sonderformen; Drehzahlregelung.
Drehfeldmaschinen:
Asynchronmaschinen; Einphasenmotoren; Universalmotoren; Synchronmaschinen; Schrittmotoren; Drehzahlregelung bei Asynchronmotoren.
Allgemeine Mechanik der Antriebsarten.
Fehlerursachen und Behebungsmöglichkeiten bei elektrischen Maschinen.
12. ELEKTRISCHE ANLAGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Aufbau, Wirkungsweise und Betrieb der gebräuchlichen elektrischen Anlagen zur Erzeugung und Anwendung elektrischer Energie kennen und einfache Berechnungen durchführen können.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Elektroinstallation:
Leitungs- und Installationsmaterial, Installieren in Gebäuden und Räumen besonderer Art, Errichtungsvorschriften, Leitungsberechnung, Installationspläne.
Schutzmaßnahmen:
Elektrische Anlagen bis 1 000 Volt, Räume und Anlagen besonderer Art, Blitzschutzanlagen.
Lichttechnik:
Größen, Lichtquellen, Planung von Beleuchtungsanlagen.
Niederspannungsanlagen:
Leitungs- und Installationsmaterial; Ortsnetz.
Errichtungsvorschriften; Elektrowärme.
Elektrizitätswirtschaft:
Kraftwerksarten, Verbundbetrieb, Tarifsysteme.
Hochspannungstechnik:
Überspannungsschutz, Kurzschlussschutz, Erdschluss, Schaltgeräte und Hochspannungsanlagen.
Allgemeine Steuerungstechnik:
Elemente kontaktbehafteter Steuerungen, Schaltplanarten. Alternative Energieerzeugung in der Elektrotechnik.
13. STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen den Aufbau und die Wirkungsweise der wichtigsten Steuerungs- und Regelungseinrichtungen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Allgemeine Begriffe:
Steuern, Regeln, Automatisieren.
Steuerungstechnik:
Steuerungsarten, Darstellungs- und Lösungsmethoden von Steuerungsproblemen; Bausteine; speicherprogrammierbare Steuerungen; Bussysteme; weitere Anwendungsbereiche.
Regelungstechnik:
Grundgesetze und Grundelemente; regelungstechnische Grundelemente; Regelkreis und seine Glieder; Hauptgruppen von Reglern; Anwendungen.
14. ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Grundkenntnisse und Verständnis über Aufbau und Anwendung von elektronischen Schaltungen erwerben.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Bauelemente der Elektronik:
Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, Tyristoren, optoelektronische Bauelemente.
Grundschaltungen:
Wirkungsweise, einfache Schaltungstechnik und Anwendung des Transistors als Verstärker und als Schalter; Grundzüge der Stromrichtertechnik; Operationsverstärker.
Stromversorgungstechnik:
Grundsätzliche Methoden zur Spannungs- und Stromstabilisierung mit aktuellen Schaltungstechniken.
15. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
LEISTUNGSELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Aufbau und Funktion der wichtigsten leistungselektronischen Anwendungen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Halbleiterbauelemente der Leistungselektronik; ungesteuerte Gleichrichterschaltungen.
Netzgeführte Stromrichter:
Gesteuerte Gleichrichter, Wechselrichter, Umrichter; Wechselstromsteller.
Selbstgeführte Stromrichter:
Wechselrichter, Umrichter zur Speisung von Drehfeldmaschinen (Frequenzumrichter), Netzrückwirkungen.
HOCHSPANNUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen den Aufbau und die Errichtungsvorschriften der elektrischen Anlagen mit einer Nennspannung über 1 kV kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Netztechnik:
Transformatorstationen; Netzarten; Hochspannungsmessung; Sternpunktbehandlung; Kurzschlussschutz und Erdschluss.
Schutztechnik:
Erdungsanlagen; schutztechnische Maßnahmen; Überspannungsschutz; Leuchtröhrenanlagen.
LABORATORIUM FÜR ELEKTROTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Schaltungs-, Mess- und Prüfaufgaben der Fertigung und der Laboratoriumspraxis im Fachgebiet selbstständig ausführen und kritisch auswerten können;
- die für die jeweilige Aufgabe geeigneten Messmethoden und Messgeräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können;
- Untersuchungsberichte zusammenstellen und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Ausgewählte Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Elektrische Messtechnik“, „Elektrische Maschinen“, „Elektrische Anlagen“, „Steuerungs- und Regelungstechnik“, „Elektronik“ „Leistungselektronik“ und „Hochspannungstechnik“.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.6
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
INDUSTRIELLE ELEKTRONIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Konstruktionsübungen 20 20 - - 40 I
9. Grundlagen der
Elektrotechnik und
Elektronik 40 40 - - 80 I
10. Elektrische
Messtechnik 40 20 - - 60 I
11. Elektrische Anlagen
und Antriebstechnik - - 20 20 40 I
12. Bauelemente und
Grundschaltungen der
Elektronik - 60 40 20 120 I
13. Leistungselektronik - - 20 20 40 I
14. Mikroelektronik - - 40 40 80 I
15. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 180 180 880
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Betriebstechnik - - 20 20 40 II
Nachrichtentechnik - - 20 20 40 I
Steuerungs- und
Regelungstechnik - - 40 40 80 I
Laboratorium für
Elektronik - - 60 60 120 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 100 100 240
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für industrielle Elektronik ist eine schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten in allen Bereichen der elektronischen Schaltungs-, Mess- und Kommunikationstechnik ausgerichtete Ausbildung. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, technischen Planung/Projektierung und Überprüfung von elektronischen Bauteilen und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der elektronischen Ausbildung sind Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik, Leistungselektronik, Mikroelektronik, Elektronische Messtechnik, Elektrische Maschinen und Antriebstechnik, Konstruktionsübungen mit CAD und angewandter Informatik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- das für den Beruf erforderliche Fachwissen durch praktische Arbeiten im Elektroniklaboratorium und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Ausführung und Prüfen von elektronischen Bauteilen und Anlagen sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für industrielle Elektronik verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Planung und Projektierung elektronischer Bauteile und Anlagen,
- Produktauswahl, Kalkulation und Anbotslegung,
- die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften (elektrische Schutzmaßnahmen),
- die Überprüfung, Instandhaltung, Wartung und Fehlersuche,
- Erstellen der erforderlichen Dokumentationen,
- Anwendung einschlägiger Branchensoftware (CAD-Systeme), Mess- und Prüfgeräte,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für industrielle Elektronik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Planung und Ausführung von elektronischen Anlagen und Anlagenteilen, der Kalkulation und Anbotslegung, der Aufsicht über die fachgerechte Ausführung und die Prüfung elektronischer Bauteile und Anlagen. Weitere Tätigkeitsfelder sind die Fehlersuche in Komponenten und Anlagen sowie die Instandhaltung und Wartung elektronischer Anlagen.
Auch die Dokumentation von elektronischen Anlagen mittels CAD und einschlägiger Branchen-Software, die Überprüfung von Anlagen und Gerätschaften sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften sowie elektrischer Schutzmaßnahmen sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- gebräuchliche Werkstoffe und Fertigungsverfahren der Elektronik kennen;
- Fertigungsunterlagen verstehen und erstellen können;
- rechnergestützte Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Technisches Zeichnen:
Normgerechte Darstellung von elektronischen und/oder elektrischen Baugruppen; Erstellen der Fertigungsunterlagen nach vorgegebenen Schaltungen mittels E-CAD-Software; Bauteil- und Symbolbibliotheken; Stücklistenverwaltung, Dokumentation.
Elektronischer Anlagenbau:
Schaltschemata; Metalle; Kunststoffe.
9. GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
Siehe Anlage B.5.
10. ELEKTRISCHE MESSTECHNIK
Siehe Anlage B.5.
11. ELEKTRISCHE ANLAGEN UND ANTRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die wichtigsten elektrischen Maschinen und ihre Anwendungsgebiete kennen; die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen sowie wesentliche Einrichtungen zum Verteilen der elektrischen Energie kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Elektrische Maschinen:
Arten und Funktionen; Lastarten; Kühlung.
Gleichstrommaschinen:
Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten; Universalmotor.
Transformatoren:
Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten.
Drehfeldmaschinen:
Aufbau, Wirkungsweise und Betriebsverhalten.
Anwendungsgebiete elektrischer Maschinen.
Elektrische Anlagen:
Schutzarten; Schutzmaßnahmen entsprechend den ÖVE-Vorschriften; Sicherungen in Niederspannungsanlagen.
12. BAUELEMENTE UND GRUNDSCHALTUNGEN DER ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Bauelemente und die Grundschaltungen der Elektronik sowie einfache Anwendungen kennen.
Lehrstoff:
2. Semester:
Allgemeine Begriffe:
Eelektrische Größen, analoge und digitale Signale; Schutzbestimmungen und Schutzmaßnahmen; Information und Nachricht.
Passive Bauelemente:
Aufbau, Funktion und Betriebsverhalten von Widerständen, Kondensatoren, Induktivitäten. PN-Übergang und Diode.
3. Semester:
Aktive Bauelemente:
Aufbau, Funktion und Betriebsverhalten von Transistoren und Operationsverstärkern.
Grundschaltungen:
Vierpole, Filter, Verstärker, Kippschaltungen, Schwingungserzeuger.
4. Semester:
Impulsgeneratoren, Gleichspannungsstabilisierungen; logische Grundschaltungen, integrierte Schaltungen.
13. LEISTUNGSELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen den Aufbau und Funktion der wichtigsten leistungselektronischen Anwendungen kennen.
Lehrstoff:
3. Semester:
Halbleiterbauelemente der Leistungselektronik:
Ungesteuerte Gleichrichterschaltungen.
Netzgeführte Stromrichter:
Gesteuerte Gleichrichter, Wechselrichter, Umrichter.
4. Semester:
Wechselstromsteller.
Selbstgeführte Stromrichter:
Wechselrichter, Umrichter zur Speisung von Drehfeldmaschinen (Frequenzumrichter), Netzrückwirkungen.
14. MIKROELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundlagen der digitalen Signalverarbeitung kennen;
- elektronische Bausteine für Anwendungsaufgaben in der digitalen Zähl-, Rechen- und Steuerungstechnik kennen und die entsprechenden Schaltungen verstehen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Integrierte digitale Bausteine:
Flip-Flops, Speicherbausteine, Zähler-, Rechen- und weitere Anwendungsschaltungen; Kodierverfahren; Schaltalgebra; Analyse und Synthese von logischen Schaltungen.
Schnittstellentechnik:
Analog/Digital- und Digital/Analog-Umwandlungen; serielle und parallele Schnittstellen, Bus-Systeme.
Mikroprozessoren:
Struktur eines Mikroprozessorsystems; Aufbau eines Befehlssatzes eines aktuellen Mikrocontrollers.
15. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
FERTIGUNGSTECHNIK UND KONSTRUKTION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Schaltungen der Elektronik analysieren können;
- selbstständig einfache Baugruppen dimensionieren und konstruieren können;
- die hiezu nach dem Stand der Technik erforderlichen Fertigungsunterlagen erstellen können;
- praxisübliche Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen können;
- Datenbücher und technische Beschreibungen verwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Elektronische Bauteile:
Bauformen; Dimensionierung von Bauteilen und Grundschaltungen; Erstellen der Fertigungsunterlagen.
Elektronische Baugruppen und Geräte:
Analyse vorgegebener Schaltungen, Erarbeitung der wesentlichen Leistungsmerkmale; Berechnen und Dimensionieren von einfachen Baugruppen unter Berücksichtigung vorgegebener Leistungsmerkmale; Erstellen von Fertigungsunterlagen.
NACHRICHTENTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die wichtigsten Elemente und Übertragungstechniken in der Nachrichtentechnik kennen und ihre Anwendungen beschreiben können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Vierpole:
Kennwerte, Übertragungsfunktion, Filter.
Analoge Übertragungstechnik:
Analoge Multiplexverfahren, praktische Anwendungsbeispiele.
Digitale Übertragungstechnik:
Abtasttheorem, PCM, praktische Anwendungsbeispiele.
STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Siehe Anlage B.5.
LABORATORIUM FÜR ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Schaltungs-, Mess- und Prüfaufgaben der Fertigung und der Laboratoriumspraxis im Fachgebiet selbstständig und sorgfältig ausführen und kritisch auswerten können;
- die für die jeweilige Aufgabe geeignetsten Messmethoden und Messgeräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können;
- Untersuchungsberichte zusammenstellen und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Elektrische Messtechnik“, „Elektrische Anlagen und Antriebstechnik“, „Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik“, „Leistungselektronik“, „Mikroelektronik“, sowie der alternativen Pflichtgegenstände „Nachrichtentechnik“ und „Steuerungs- und Regelungstechnik“.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.7
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
MASCHINENBAU
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Mechanik 40 40 - - 80 (I)
9. Fertigungstechnik 20 20 40 40 120 I
10. Maschinenelemente 20 40 - - 60 I
11. Technisches Zeichnen 20 20 20 - 60 II
12. Elektrotechnik und
Steuerungstechnik - 20 20 20 60 I
13. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 140 140 800
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Messtechnik - - 20 20 40 I
Metallbau - - 20 20 40 I
Schweißtechnik - - 20 20 40 I
Maschinenkunde - - 20 20 40 (I)
Hydraulik und
Pneumatik *2) - - 40 40 80 I
Steuerungs- und
Regelungstechnik - - 40 40 80 I
Betriebstechnik - - 20 20 40 I
Umwelttechnik und
–management - - 20 20 40 II
Qualitätsmanagement - - 20 20 40 I
Computer Aided Design - - 20 20 40 I
Computer Aided
Manufacturing - - 40 40 80 I
Sicherheitstechnik - - 20 20 40 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 160 160 360
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Mit Übungen.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, im Aufbau und in der Anwendung maschinentechnischer Komponenten und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche des Maschinenbaus sind Mechanik, Fertigungstechnik, Maschinenelemente, Technisches Zeichnen, Elektrotechnik und Steuerungstechnik, sowie weitere allgemein- und fachbezogene schulautonome Pflichtgegenstände wie Metallbau, Schweißtechnik, Hydraulik und Pneumatik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch theoretische und praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis des Maschinenbaus unter Einbeziehung der Fertigungstechnik und neuer Technologien sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine, betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung, Konstruktion und Ausführung von maschinentechnischen Anlagen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- allgemeine Beachtung der maschinentechnischen Standards, Qualitätssicherung,
- Anwendung einschlägiger maschinentechnischer Software und der Einsatz von CAD- und CAM-Systemen,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau insbesondere befähigt werden,
- maschinentechnische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für den Maschinenbau relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen im Bereich der Planung und Wartung von maschinentechnischen Anlagen. Auch die richtige Dokumentation von technischen Anlagen des Maschinenbaus mittels CAD und CAM sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. MECHANIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die theoretischen Grundlagen für mechanisch-technische Berechnungen beherrschen und einfache Berechnungen durchführen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Statik:
Kraft, Kraftmoment; Gleichgewichtsbedingungen; Reibung.
Dynamik:
Dynamisches Grundgesetz; Größen und Gesetze der geradlinigen und drehenden Bewegung; Arbeit; Energie; Leistung; Wirkungsgrad.
Festigkeitslehre:
Grundbeanspruchungen (Zug, Druck, Schub, Biegung, Torsion, Knickung); Wärmespannungen; Zulässige Spannungen; Auslegung und Sicherheit.
Hydrostatik:
Druck; Druckausbreitung; Auftrieb; Anwendungen der Hydraulik.
Thermodynamik:
Temperatur (Begriff, Messung); Wärmeenergie; Hauptsätze der Wärmelehre.
9. FERTIGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften sowie Verfahren und Maschinen der Formgebung kennen;
- wirtschaftliches Fertigungsverfahren für gestellte Aufgaben auswählen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Werkstoffe:
Einteilung und normgerechte Bezeichnung; Aufbau, Eigenschaften und Herstellung der Metalle; Stahlsorten; Eisengusswerkstoffe;
Nichteisenmetalle und ihre Legierungen; Pulvermetallurgie und Sinterwerkstoffe. Nichtmetallische und Verbundwerkstoffe;
Zustandsdiagramme; Wärmebehandlung.
Werkstoffprüfung:
Zerstörende und zerstörungsfreie Verfahren.
3. und 4. Semester:
Spanlose Bearbeitungsverfahren:
Gießen, Schmieden, Walzen, Ziehen, Tiefziehen, Biegen, Richten, Fließ- und Strangpressen; Schneiden, Stanzen. Schweißen, Löten, Kleben; Sonderbearbeitungsverfahren.
Vorrichtungen:
Spannvorrichtungen, genormte Bauteile, Baugruppen.
Spanende Fertigung:
Zerspanungslehre, Schneidwerkstoffe; Abtragende Techniken; Feinbearbeitung; Sonderbearbeitungsverfahren; Messen und Prüfen im Rahmen der Fertigung.
Werkzeugmaschinen:
Bohr-, Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen; CNC-Technik und CNC-Maschinen; Steuerungen; flexible Fertigungszellen, Fertigungsstraßen, Roboter.
10. MASCHINENELEMENTE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Fachrichtung gebräuchlichen Maschinenteile unter Berücksichtigung einschlägiger Normen und im Hinblick auf wirtschaftliche Fertigung kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Verbindungselemente:
Lösbare Verbindungen mit Sicherungselementen; nicht lösbare Verbindungen.
Federelemente:
Biegefeder, Torsionsfeder, Gasfeder.
Elemente der drehenden Bewegung:
Achsen, Wellen; Lager; Kupplungen; Mitnehmerverbindungen; Zahnräder und Zahnradgetriebe.
11. TECHNISCHES ZEICHNEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen und technische Zeichnungen auf der Basis praxisüblicher Konstruktionsunterlagen, gegebenenfalls auch EDV-gestützt, anfertigen können.
Lehrstoff:
1. Semester:
Grundlagen:
Zeichengeräte und ihre Handhabung; Zeichnungsnormen, Beschriftung;
Anfertigen von Fertigungsunterlagen; Bemaßung und Beschriftung;
Toleranzen und Passungen.
2. Semester:
Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper:
Maschinenelemente in den drei Hauptrissen und in Schnittdarstellung, genormte Axonometrie; CNC-gerechte Darstellung und Bemaßung.
3. Semester:
Werkzeichnungen:
Einfache Bauteile und Maschinen nach Vorlage oder Modellaufnahme; Stücklisten und Arbeitspapiere.
12. ELEKTROTECHNIK UND STEUERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik beherrschen und Probleme mit typischen Lösungen auf den Gebieten der elektrischen Installation, der elektrischen Antriebe sowie die Wirkungsweise der wichtigsten elektrischen Mess-, Schalt- und Steuerungsgeräte kennen.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Grundlagen der Gleichstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Gleichstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung, Gleichstromquellen.
Grundlagen der Wechselstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Wechselstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung; Drehstrom.
Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen:
Messgeräte; Messketten; Sensoren.
Elektrische Antriebe:
Gleich- und Drehstrommaschinen; Installation von Antrieben; Schutzmaßnahmen.
Elektrische Steuerungen:
Allgemeine Begriffe; Steuern, Regeln; Steuerungsarten und –elemente; Anwendungen im Fachgebiet.
13. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
MESSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis des Fachgebietes anfallenden Mess- und Prüfungsaufgaben lösen und Dokumentationen und Verfahren der Qualitätssicherung kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen:
Größe und Einheiten für Längen- und Winkelmessung; Mess-, Form- und Lagetoleranzen, Passungen.
Messtheorie:
Messverfahren; Messkette, Messgrößenwandlung; Fehleranalyse; Qualitätsberichterstattung.
Messgeräte:
Berührendes Messen; Lehren, Messgeräte; Berührungsfreies Messen;
Messmaschinen; Grundlagen der CNC-Messtechnik; analoges Messen;
digitales Messen; Messmittelverwaltung.
Auswertung von Messdaten:
Regelkarten, Stichprobenmessung, Kennzahlen; Überwachung von Messsystemen.
METALLBAU
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen im gewerblichen Metallbau die gebräuchlichsten Konstruktionen von Türen, Toren und Fenstern sowie Außenwandkonstruktionen und deren Befestigungsmöglichkeiten kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundzüge der Bauphysik:
Wärme-, Schall- und Brandschutz.
Türen und Tore:
Aufbau, Arten und Werkstoffe für Türen, Hallentore, Tore für den Außenbereich.
Fassaden:
Konstruktionsarten der Fassaden; Bauarten vorgehängter Fassaden; Befestigung und Montage.
Metalldächer und Wandflächen:
Konstruktion- und Hinterlüftung der Metallflächen; Befestigung und Montage von Bauteilen und Profilblechen; Befestigung von Bauteilen.
Oberflächenbehandlung und Korrosionsschutz:
Korrosionsarten; Oberflächenschutz durch Farbanstriche und chemische Überzüge; metallische Schutzüberzüge.
SCHWEISSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Kenntnisse von Verfahrensarten und Geräte für Schweißaufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades aufweisen und deren Sicherheitsvorschriften kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Schweißverfahren:
Gasschmelzschweißen, Lichtbogenschmelzschweißen: offenes, geschütztes und verdecktes Lichtbogenschweißen; Automatische und Sonderschweißverfahren.
Schweißgeräte:
Arbeitsweise, Bedienung und wirtschaftlicher Einsatz; Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütung; Qualitätssicherung bei Schweißarbeiten.
MASCHINENKUNDE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Bauarten, Anwendungsgebiete, Arbeitsweise, Betriebsverhalten und Regelung der wichtigsten Kraft- und Arbeitsmaschinen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Kolbenmaschinen:
Kolbenpumpen.
Strömungsmaschinen:
Wasserturbinen, Verdrängerpumpen, Kreiselpumpen.
Fördertechnik:
Hebezeuge; Krananlagen; Aufzüge; Förderanlagen.
Strömungsmaschinen für Gase:
Dampfturbinen, Gasturbinen, Verdichter.
Kolbenmaschinen:
Kolbenverdichter, Verbrennungskraftmaschinen.
Thermische Anlagen:
Dampferzeuger, Wärmetauscher, Wärmepumpen.
HYDRAULIK UND PNEUMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Probleme und typische Lösungen auf dem Gebiet des Aufbaus und der Wirkungsweise hydraulischer und pneumatischer Anlagen kennen;
- praktische Umsetzungen von Problemen und typischen Lösungen auf dem Gebiet des Aufbaus und der Wirkungsweise hydraulischer und pneumatischer Anlagen durchführen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Physikalische Grundlagen:
Druckmedien, Druckluftaufbereitung; Anschluss- und Verbindungselemente.
Komponenten:
Druckerzeuger, Motoren, Zylinder, Ventile.
Hydraulische und pneumatische Anlagen:
Auslegung, Aufbau, Inbetriebnahme; Wartung, Störungsbehebung.
Übungen zur Schaltplansystematik:
Pneumatischen und elektropneumatischen sowie hydraulischen und elektrohydraulischen Grundsteuerungen; Proportionalhydraulik, Messen von Kenngrößen sowie Fehlersuche und Störungsbehebung.
STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Siehe Anlage B.5.
BETRIEBSTECHNIK
Siehe Anlage B.
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- an der Erhaltung des Lebensraumes mitarbeiten sowie die Wechselwirkungen zwischen Technik, Wirtschaft und Umwelt kennen und analysieren können;
- über Grundkenntnisse der umweltrechtlichen Bestimmungen verfügen und Umweltbelastungen in der Produktion und beim Einsatz von Maschinen, Geräten und Anlagen sowie von Betriebs- und Hilfsstoffen erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung dieser Belastungen treffen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Umwelttechnische Grundlagen:
Biologische, chemische und physikalische Grundlagen der Umwelttechnik, Toxikologie von Schadstoffen; Methoden der Umweltanalytik; ausgewählte Bestimmungen des Umweltrechts.
Umwelttechnische Anwendungen:
Vorrichtungen, Anlagen und Maßnahmen zur Vermeidung und zum Schutz vor Umweltbelastungen in der Produktion (Umweltverträglichkeit); Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden durch den Einsatz bzw. die Verwendung von Produkten durch die Konsumenten bzw. Anwender.
Umweltmanagement:
Erstellung von fach- und abteilungsübergreifenden umwelttechnischen Konzepten (Stoffstromanalysen, Abfallwirtschaftskonzepte); umweltbezogene Funktionen im Betrieb;
Kommunikation zwischen Betrieb, Behörden, Anrainern und Konsumenten;
Arbeitnehmerschutzbestimmungen; Kosten von Umweltschutzmaßnahmen, Folgekosten von Umweltschäden, Förderungsmöglichkeiten. Umweltberatung in Österreich.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die gebräuchlichen Formen der Qualitätskontrolle, der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements kennen;
- gebräuchliche Verfahren der Qualitätskontrolle und der Qualitätssicherung anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Qualitätskontrolle:
Fertigungskontrolle unter Berücksichtigung der statistischen Qualitätskontrolle; allgemeine Messtechnik, Prüfpläne, Prüfschärfe; Statistik im Prüfwesen.
Qualitätssicherung:
Qualitätssicherungsnormen wie Reihe ISO 9000, Produkthaftung und Gewährleistung, Qualitätssicherungssysteme; Q-Handbuch; Q-Audit.
Qualitätsmanagement:
TQM - Total-Quality-Management und Führungsverhalten, Kundenorientierung als Bestandteil von TQM; Prozess der kontinuierlichen Verbesserungen (Quality-Circles).
COMPUTER AIDED DESIGN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Hardware-Komponenten von CAD-Systemen benutzen und mit den wesentlichen CAD-Softwarefunktionen erfolgreich arbeiten können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
CAD-Arbeitsplätze:
Hard- und Softwaresysteme und -komponenten von CAD-Arbeitsplätzen; Betriebssysteme.
Menü- und Benutzerführung:
Aufbau und Handling von CAD-Systemen; grundlegende und erweiterte Zeichenbefehle.
Computergestütztes Konstruieren:
Erstellen einfacher Zeichnungen nach Vorlage und nach selbstständigem Entwurf; Zeichnungshandling; Datenbanken, Normteilebibliotheken.
COMPUTER AIDED MANUFACTURING
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die prinzipielle Funktionsweise von CNC-Maschinen und CAM-Softwareprodukten kennen;
- in der Lage sein, computergestützt erstellte Konstruktionszeichnungen in einfache CNC-Programme umzuwandeln und derartige Programme zu entwickeln, um an CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren Werkstücke zu fertigen;
- praktische Fertigkeiten und Kenntnisse im Handhaben von CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren mittleren Schwierigkeitsgrades entwickeln können;
- entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten der maschinellen Programmierung erwerben.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen und Einführung in die CNC-Technik:
Aufbau und Arbeitsweisen von CNC-Maschinen.
CAM- Softwareprodukte:
Übernahme und Bearbeitung von Konstruktionszeichnungen; CNC-Steuerungen und Postprozessoren.
CNC-Technik an der Maschine:
Vorbereitung und Einrichtung der Maschinen, Testlauf, Automatikbetrieb; normgerechter Programmaufbau, einfache Zyklen, Arbeitsfolgeplan, Aufspannplan.
Manuelle Programmierung:
Programmeingabe vorgegebener Programme, Bereitstellung von Werkzeugen, Rüsten von CNC-Maschinen und Bearbeitungszentren; Bearbeiten einfacher bzw. mittelschwieriger Werkstücke im Einzelsatz.
Rechnerunterstützte Programmierung:
DNC-Betrieb; Systemkomponenten für maschinelle Programmierung; Aufbau des Programmiersystems, Programmierübungen, Rechnerlauf und Programmausgabe; Testen, Korrigieren und Optimieren von CNC-Programmen.
SICHERHEITSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die einschlägigen gesetzlichen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und Unfallursachen, Gefahren und Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz erkennen und beurteilen können;
- Methoden zur wirkungsvollen vorbeugenden Beseitigung von Unfallgefahren und Gesundheitsbelastungen kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Rechtliche Grundlagen:
Arbeitnehmerschutz, Unfallverhütungsvorschriften, Arbeitsinspektorat.
Technisch-physikalische Grundlagen:
Maschinenschutz und Sicherheitstechnik; Brand-, Elektro-, Lärm- und Strahlenschutz.
Berufskrankheiten:
Gesundheitsgefahren durch Werkstoffe und Betriebsmittel;
gesetzlich anerkannte Berufskrankheiten und deren Vermeidung;
ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen.
Sicherheitsprogramme:
Aufgabenteilung und Kooperation zwischen Unternehmensleitung, Sicherheitsfachkräften, Arbeitsmedizinern und der Arbeitsinspektion bei der Ermittlung, Beurteilung und Beseitigung von Gefahren.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.8
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
INSTALLATIONS- UND GEBÄUDETECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und -ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Mechanik 30 30 - - 60 (I)
9. Installationsplanung - - 20 20 40 I
10. Pumpenanlagen und
Wasserversorgung - 20 30 30 80 I
11. Gastechnik 20 20 20 - 60 I
12. Heizungstechnik 30 30 30 30 120 I
13. Umwelttechnik und
-management - 20 - - 20 II
14. Technische
Richtlinien - - 20 20 40 III
15. Technisches Zeichnen 20 20 - - 40 II
16. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 180 180 880
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Mechanische
Technologie 20 20 - - 40 (I)
Bautechnik - - 20 20 40 II
Alternative Energien - - 20 20 40 I
Fachkalkulation
mit EDV - - 20 20 40 I
Betriebstechnik - - 20 20 40 II
Schweißtechnik - - 20 20 40 I
Technisches Zeichnen - - 20 20 40 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 100 100 240
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Energie und Gebäudetechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, im Aufbau und in der Anwendung gebäudetechnischer Komponenten und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der Ausbildung sind Mechanik, Installationsplanung, Pumpenanlagen und Wasserversorgung, Gas- und Heizungstechnik, Umwelttechnologie.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch theoretische und praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis der Gebäudetechnik unter Einbeziehung neuer Technologien sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine, betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Energie und Gebäudetechnik verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung, Konstruktion und Ausführung von gebäudetechnischen Anlagen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- allgemeine Beachtung der gebäudetechnischen Standards, Qualitätssicherung,
- Anwendung einschlägiger gebäudetechnischer Software und der Einsatz von CAD-Systemen,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Energie und Gebäudetechnik insbesondere befähigt werden,
- gebäudetechnische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für den Energie- und Gebäudetechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Planung, Ausführung und Wartung von gebäudetechnischen Anlagen. Auch die richtige Dokumentation von energie- und gebäudetechnischen Anlagen mittels spezifischer Software sowie das Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. MECHANIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die theoretischen Grundlagen für mechanisch-technische Berechnungen beherrschen und einfache Berechnungen durchführen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Statik:
Kraft, Kraftmoment; Gleichgewichtsbedingungen. Reibung.
Festigkeitslehre:
Grundbeanspruchungen (Zug, Druck, Schub, Biegung, Torsion, Knickung); Wärmespannungen; Zulässige Spannungen; Auslegung und Sicherheit.
Dynamik:
Dynamisches Grundgesetz; Größen und Gesetze der geradlinigen und drehenden Bewegung; Arbeit; Energie; Leistung.
Hydromechanik:
Kontinuitäts- und Bernoulligleichung; Strömungen in Rohrleitungen; Viskosität; technische Anwendungen.
Thermodynamik:
Temperatur (Begriff, Messung); Wärmeenergie; Hauptsätze der Wärmelehre; Wärmetransport und -dämmung; Wärmebedarfsrechnung.
9. INSTALLATIONSPLANUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen installationstechnische Aufgabenstellungen des Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsbaus nach dem Stand der Technik planen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation:
Anfertigen von Installationsplänen, Strangschemata, isometrische Darstellungen, Dimensionierungen und Materialauszüge; Erstellen von Behördenplänen; Berücksichtigung von Hygienevorschriften.
Sanitär- und Lüftungsgestaltung:
Planung von Nassräumen, Lüftungs- und Klimaanlagen; Wärmerückgewinnung.
Aktuelle Planungsaufgaben:
Wärmepumpen und Solaranlagen; Pufferspeicher und Wärmetauscher; kontrollierte Wohnraumlüftung.
10. PUMPENANLAGEN UND WASSERVERSORGUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Probleme und Verfahren der Wasserversorgungstechnik kennen und einfache Berechnungen sowie Auslegungen facheinschlägiger Anlagen selbständig durchführen können.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Elemente des Rohrleitungsbaus:
Rohre und ihre Werkstoffe, Rohrverbindungen, Absperrorgane, Armaturen; Normen.
Auslegung von Anlagen:
Druckverlustbestimmung von Rohrleitungen, Festigkeitsnachweis für Rohre.
Pumpenarten:
Arbeitsprinzip, Kenngrößen und Betrieb.
Wasserversorgung:
Anforderungen an Trinkwasser; Wasseraufbereitung; Haus- und Ortswasserversorgungsanlagen, Grundzüge einschlägiger Hygienevorschriften, Techniken und Berechnungen.
Wasserentsorgung:
Hausabwasserleitungen und Hauskanal, Abscheider, Versickerung und Hebeanlagen.
11. GASTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Eigenschaften der gasförmigen Brennstoffe kennen und Gasinstallationen durchführen können;
- den Aufbau und die Wirkungsweise facheinschlägiger Gasgeräte kennen.
Lehrstoff:
1. bis 3. Semester:
Gasförmige Brennstoffe:
Gasgewinnung und -erzeugung; Eigenschaften gasförmiger Brennstoffe; Lagerung und Fortleitung von Gasen; Flüssiggas; Verbrennung.
Gasinstallation:
Gasleitungs- und Rohrnetzberechnung; Gasfeuerungsanlagen, Gasheizgeräte.
Sicherheitstechnische Einrichtungen:
Regel- und Sicherheitseinrichtungen, Gasschutzgeräte, Gaswarngeräte.
12. HEIZUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für die Errichtung von Zentralheizungsanlagen erforderlichen Grundlagen des Wärmebedarfs, der Hydraulik und Regelungstechnik kennen und Auslegungsberechnungen durchführen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Begriffe und Normen:
Allgemeine Begriffe, Größen und Einheiten der Heizungstechnik; fachspezifische Normen.
Geräte und Anlagen:
Auswahl und Auslegung von Heizkesseln, Wärmeverteilungsanlagen und Heizflächen (Hoch- und Niedertemperatur).
3. und 4. Semester:
Steuerung und Regelung:
Steuern, Regeln, Automatisieren; Arten und Darstellungsmethoden der Steuerungstechnik; Bausteine von Steuerungen; Regelkreis und seine Glieder, Arten von Reglern; Anwendungsbereiche.
Berechnungen an Heizungsanlagen:
Heizlastberechnung; Warmwasserbereitung (Durchfluss- und Speichersysteme), Auslegungsberechnung; Grundzüge der Wärmepumpen und solarthermischen Techniken; Luftheizung; Dampfheizung; Betriebsverhalten; hydraulischer Abgleich; Abgasführung und -berechnung.
13. UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen über Grundkenntnisse der umweltrechtlichen Bestimmungen verfügen und Umweltbelastungen in der Produktion und beim Einsatz von Maschinen, Geräten und Anlagen sowie von Betriebs- und Hilfsstoffen erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung dieser Belastungen treffen können.
Lehrstoff:
2. Semester:
Umwelttechnische Grundlagen:
Biologische, chemische und physikalische Grundlagen der Umwelttechnik, Toxikologie von Schadstoffen; ausgewählte Bestimmungen des Umweltrechts.
Umwelttechnische Anwendungen:
Vorrichtungen, Anlagen und Maßnahmen zur Vermeidung und zum Schutz vor Umweltbelastungen in der Produktion (Umweltverträglichkeit); Abgasmessung.
Umweltmanagement:
Erstellung von fach- und abteilungsübergreifenden umwelttechnischen Konzepten (Stoffstromanalysen, Abfallwirtschaftskonzepte); umweltbezogene Funktionen im Betrieb.
14. TECHNISCHE RICHTLINIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Heizungs- und Sanitärtechnik anzuwendenden Gesetze und technischen Normen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Materielle Rechtsvorschriften:
Gesetze, Normen und Richtlinien für die Errichtung und Wartung von Anlagen auf dem Gebiet der Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation.
Grundzüge der Verwaltung:
Behördenverfahren; Instanzenzug.
15. TECHNISCHES ZEICHNEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen sowie einfache Installationspläne anfertigen und Baupläne lesen können.
Lehrstoff:
1. Semester:
Normen:
Zeichengeräte und ihre Handhabung; Zeichnungsnormen, Beschriftung; Zeichnen mit in der Praxis üblichen Geräten und Materialien.
Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper:
Elemente des Rohrleitungsbaus, Flansche, Fittings und einfache Armaturen in Normalrissen und Axonometrie; Toleranzen und Passungen.
2. Semester:
Normen:
Schaltsymbole der Installationstechnik.
Heizungs- und Installationspläne:
Gas- und Wasserinstallation.
16. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
MECHANISCHE TECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften kennen;
- Verfahren der spanlosen Bearbeitung kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Begriffe:
Spanlose und spanende Bearbeitung; Maschinen und Geräte.
Werkstoffe:
Einteilung nach metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen sowie Kunststoffen; Erzeugung, Aufbereitung, Verarbeitung.
Werkstoffe:
Legierungen; Zustandsdiagramme; Wärmebehandlung; Spezifische Werkstoffe in der Sanitär- und Heizungstechnik.
Spanlose Bearbeitungsverfahren:
Gießen, Schmieden, Walzen, Ziehen, Biegen, Richten, Schweißen, Löten, Kleben.
BAUTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Methoden der Planung im Hochbau, der Bauabwicklung und Bauabrechnung kennen;
- Grundprobleme der Bauphysik und der Baubiologie kennen;
- Energieeffizienzrichtlinien kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Hochbau:
Bauweisen; Bauplanung, -abwicklung und -abrechnung; Bauökologie; Grundzüge des Baurechts.
Bauphysik:
Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Schallschutz, Brandschutz; Energieausweis.
ALTERNATIVE ENERGIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von solartechnischer Anlagen; Biomasseanlagen und Wärmepumpen kennen;
- die Wirtschaftlichkeit beurteilen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Solarthermische Anlagen, photovoltaische Anlagen, Wärmepumpen:
Thermodynamische Grundlagen; Dimensionierung, Wirkungsgrad und Leistungszahlen; Wärmespeicher; multivalente Systeme; Konstruktionsprinzipien.
FACHKALKULATION MIT EDV
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- ausgewählte und für ihre Berufspraxis wichtige Anwendungen wirtschaftlicher Berechnungen durchführen können;
- gängige Standardsoftware im Kalkulationsbereich anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Betriebliches Rechnungswesen:
Kostenrechnungsverfahren, Betriebsabrechnung, Kalkulationsverfahren, Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsrechnung.
Datenverarbeitung:
Anwendungen der Tabellenkalkulation und spezifischer Software für Aufgaben aus der Praxis.
SCHWEISSTECHNIK
Siehe Anlage B.7.
TECHNISCHES ZEICHNEN
In Fortführung des Pflichtgegenstandes mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Facheinschlägige einfache und komplexere Planungsaufgaben .
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.9
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
KUNSTSTOFFTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Fertigungstechnik 40 40 40 40 160 I
9. Maschinenelemente und
Technisches Zeichnen 20 20 - - 40 II
10. Elektrotechnik,
Steuerungs- und
Regelungstechnik 20 20 20 20 80 I
11. Chemie und
Polymerchemie 20 40 40 - 100 I
12. Maschinen- und
Formenbau - 20 20 40 80 I
13. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 180 180 880
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Hydraulik und
Pneumatik - - 20 20 40 I
Antriebs- und
Regelungstechnik - - 20 20 40 I
Qualitätsmanagement - - 20 20 40 I
Umwelttechnik und
–management - - 20 20 40 II
Computer Aided
Manufacturing - - 20 20 40 I
Kunststofftechni-
sches Laboratorium - - 20 20 40 I
Betriebstechnik - - 20 20 40 II
Labor für
Betriebsorganisation - - 20 20 40 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 100 100 240
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifaktionsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik ist eine schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten im Bereich der Kunststoffbe- und -verarbeitung ausgerichtete Ausbildung. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Rohstoffaufbereitung, Kunststoffverarbeitung, Ausformung zu übernehmen. Kernbereiche der Ausbildung sind Polymerchemie, Fertigungstechnik, Maschinenelemente, Elektro-, Steuerungs- und Regeltechnik, Maschinen- und Formenbau sowie Hydraulik und Pneumatik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch theoretische und praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis der Kunststofftechnik unter Einbeziehung der Fertigungstechnik und neuer Technologien sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine, betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung, Konstruktion und Ausführung von kunststofftechnischen Anlagen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- allgemeine Beachtung der maschinentechnischen Standards, Qualitätssicherung,
- Anwendung einschlägiger maschinentechnischer Software und der Einsatz von CAD- und CAM-Systemen,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Kunststofftechnik insbesondere befähigt werden,
- maschinentechnische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für den Kunststofftechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen im Bereich der Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung sowie in der Wartung von kunststofftechnischen Anlagen. Auch die richtige Dokumentation von technischen Anlagen der Kunststofftechnik mittels CAD und CAM sowie das Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. FERTIGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die im allgemeinen Maschinenbau bedeutsamen Werkstoffe und Fertigungsverfahren kennen;
- die chemo-physikalischen Eigenschaften der Kunststoffe kennen und die in der Wirtschaft bedeutsamen Verfahren der Kunststoffverarbeitung kennen und beurteilen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Werkstoffkunde:
Einteilung und normgerechte Bezeichnung der Werkstoffe;
Eigenschaften der Werkstoffe; Einsatzgebiete der Werkstoffe;
Werkstoffprüfverfahren.
Fertigungsverfahren:
Spanlose Fertigungsverfahren; Schweißen; Zerspanung; Zerspanende Fertigungsverfahren.
Kunststoffarten:
Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere.
Kunststoffeigenschaften:
Mechanisches, thermisches, optisches, elektrisches Verhalten der Kunststoffe.
Prüftechnik:
Genormte Verfahren der Kunststoffprüfung.
3. und 4. Semester:
Kunststofftechnik:
Aufbau der Kunststoffe; Maschinen und Verfahren für die Aufbereitung und Wiederverwertung.
Diskontinuierliche Verfahren:
Pressen, Spritzgießen, Hohlkörperblasen, Polyesterverarbeitung, Sonderverfahren.
Kontinuierliche Verfahren:
Extrudieren, Kalandrieren, Schäumen, Gießen.
Sonstige Verfahren:
Schweißen, Kleben, Trennen, Warmformen.
9. MASCHINENELEMENTE UND TECHNISCHES ZEICHNEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die im allgemeinen Maschinenbau bedeutsamen technischen Zeichnungen und Maschinenelemente kennen;
- einfache technische Skizzen erstellen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Zeichenkonventionen:
Zeichnungsnormen, normgerechte Darstellung, Bemaßung und Beschriftung.
Darstellen und Skizzieren:
Normteile im Werk- und Formenbau.
10. ELEKTROTECHNIK, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die für die Fachrichtung bedeutsamen elektrotechnischen Grundlagen kennen;
- für die Fachrichtung bedeutsame elektrische Betriebsmittel und ihre Steuerung in Wirkungsweise und Betriebsverhalten kennen;
- die in der Kunststoffverarbeitung bedeutsamen Mess-, Steuerungs- und Regelungstechniken kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen der Gleichstromtechnik:
Größen und Einheiten, Gesetze. Schaltung von Widerständen und Spannungsquellen.
Grundlagen der Wechselstromtechnik:
Größen und Einheiten, Gesetze; Elektroinstallationen und Schutzmaßnahmen.
Elektrische Maschinen:
Elektromotorische Antriebe.
Elektrische Steuerungen:
Elektromechanische und elektronische Steuerungen.
3. und 4. Semester:
Messtechnik:
Messverfahren für nichtelektrische Größen; Messwertaufnahmen, Messwertumformung, Messwertübertragung.
Steuerungstechnik:
Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen; Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische Steuerungssysteme; programmierbare Steuerungen.
Regelungstechnik:
Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Regelungen; Bestandteile des Regelkreises. Zeitverhalten, Stabilitätskriterien.
11. CHEMIE UND POLYMERCHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die chemischen Grundgesetze, die wirtschaftlich bedeutsamen Verfahren der Kunststoffherstellung sowie die chemischen Eigenschaften der wichtigsten Kunststoffe kennen;
- die Grundzüge der Polymerchemie und bedeutsame Auswirkungen auf die Umwelt kennen.
Lehrstoff:
1. Semester:
Allgemeine Chemie:
Grundgesetze, Periodensystem, Bindungslehre, Säure-Basen-Begriff.
Anorganische Chemie:
Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff, Metalle.
Organische Chemie:
Kohle, Erdöl.
2. Semester:
Allgemeiner Teil:
Aufbau der Makromoleküle, Bindungsarten und Eigenschaften.
Kunststoffausgangsprodukte:
Petro- und carbochemische Herstellung der wichtigsten Kunststoffroh- und Hilfsstoffe; Naturstoffe.
Bildungsreaktionen:
Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition.
Kunststoffe und ihre chemischen Eigenschaften:
Die wichtigsten Polymerisate, Polykondensate, Polyaddukte.
3. Semester:
Neue Entwicklungen:
Polymerchemie; Kreisprozess, Kunststofftechnik; Verfahren der Wiederverwertung und Entsorgung; Schadstoffe (Emission, Immission, Toxizität, Grenzwert); Maßnahmen für den Umweltschutz.
12. MASCHINEN- UND FORMENBAU
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden sollen den Aufbau und die Wirkungsweise der in der Wirtschaft bedeutsamen Kunststoffverarbeitungsmaschinen sowie die typischen Konstruktionen dieser Maschinen kennen.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Formenbau:
Konstruktionselemente der Kunststoffformen, werkstoffgerechte Gestaltung von Kunststoffteilen; Anguss- und Anschnitt; Heißkanalsysteme; Rheologie; Heizung und Kühlung; Auswerfsysteme.
Maschinen mit diskontinuierlicher Arbeitsweise:
Pressen, Spritzgießmaschinen, Hohlkörperblasanlagen; Verfahrens- und Prozessoptimierung, Tiefziehen.
Maschinen mit kontinuierlicher Arbeitsweise:
Kalander, Extruder; Nachfolgeeinrichtungen, Peripheriegeräte.
13. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
HYDRAULIK UND PNEUMATIK
Siehe Anlage B.7.
ANTRIEBS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die wichtigsten elektrischen Maschinen und ihre Anwendungsgebiete kennen;
- Probleme und typische Lösungen auf dem Gebiet des Aufbaus und der Wirkungsweise der wichtigsten Steuerungs- und Regeleinrichtungen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Elektrische Maschinen:
Arten und Funktionen; Lastarten; Kühlung.
Gleich- und Wechselstrommaschinen:
Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten; Universalmotor.
Steuerungstechnik:
Steuerungsarten; Speicherprogrammierbare Steuerungen; weitere Anwendungsgebiete.
Regelungstechnik:
Regelkreis und seine Glieder; Hauptgruppen von Reglern; Anwendungen.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
COMPUTER AIDED MANUFACTURING
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die prinzipielle Funktionsweise von CNC-Maschinen und CAM-Softwareprodukten kennen;
- in der Lage sein, computergestützt erstellte einfache Konstruktionszeichnungen in CNC-Programme umzuwandeln, um an CNC-Maschinen Werkstücke zu fertigen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen und Einführung in die CNC-Technik:
Aufbau und Arbeitsweisen von CNC-Maschinen.
CAM- Softwareprodukte:
Übernahme und Bearbeitung von Konstruktionszeichnungen; CNC-Steuerungen und Postprozessoren.
Rechnerunterstützte Programmierung:
DNC-Betrieb; Systemkomponenten für maschinelle Programmierung; Aufbau des Programmiersystems, Programmierübungen, Rechnerlauf und Programmausgabe; Testen, Korrigieren und Optimieren von CNC-Programmen.
KUNSTSTOFFTECHNISCHES LABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis des Fachgebietes gebräuchlichsten Untersuchungsmethoden in der Kunststofftechnik exemplarisch kennen und die Ergebnisse protokollieren können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Kunststoffchemie:
Methoden der einfachen qualitativen Analyse; Bestimmung der Kennzahlen von Kunststoffen.
Kunststofftechnologie:
Verfahren der Kunststoffprüfung; exemplarische kontinuierliche und diskontinuierliche Verarbeitungsverfahren von Kunststoffen.
LABOR FÜR BETRIEBSORGANISATION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- aufbauend auf den theoretischen Unterrichtsgegenständen, ihr Wissen mit Hilfe praxisnaher Anwendungsbeispiele vertiefen und mit den für ihre berufliche Tätigkeiten notwendigen EDV-Anwendungen arbeiten können;
- die kommunikativen und sozialen Techniken für die Betriebspraxis anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Aufgabenstellungen und Fallbeispiele aus Zeitermittlung und Arbeitsgestaltung, Qualitätsmanagement, betriebliches Rechnungswesen, Datenverarbeitung und Computerunterstützung im Betrieb, Fertigungsplanung, Mitarbeiterführung und Kommunikation.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.10
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
MASCHINENBAU-BETRIEBSTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Mechanik 40 40 - - 80 (I)
9. Fertigungstechnik 20 20 40 40 120 I
10. Maschinenelemente 20 40 - - 60 I
11. Elektrotechnik und
Steuerungstechnik - - 20 20 40 I
12. Betriebstechnik und
–management - 20 60 40 120 I
13. Technisches Zeichnen 20 20 - - 40 II
14. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 180 180 880
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Metallbau - - 20 20 40 I
Hydraulik und
Pneumatik - - 20 20 40 I
Umwelttechnik und
-management - - 20 20 40 II
Qualitätsmanagement - - 20 20 40 I
Marketing - - 20 20 40 II
Betriebsinformatik *2) - - 20 20 40 I
Computer Aided
Manufacturing *2) - - 20 20 40 I
Sicherheitstechnik - - 20 20 40 II
Labor für
Betriebsorganisation - - 20 20 40 I
Arbeitssystem-
gestaltung *3) - - 40 40 80 I
Kommunikationstechnik - - 20 20 40 III
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 120 120 280
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Mit Laborübungen im Ausmaß der halben Stundenanzahl. *3) Nach REFA.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Betriebstechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Fertigung, im Vertrieb, im Service technischer Produkte sowie in der Planung und Organisation von technisch orientierten Dienstleistungen zu übernehmen. Kernbereiche der Ausbildung sind Betriebstechnik und - management sowie Fertigungstechnik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch theoretische und praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis der Betriebstechnik und der Fertigungstechnik sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine, betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Betriebstechnik verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung, Konstruktion und Ausführung von maschinentechnischen Anlagen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Bewertung von Produktionsprozessen und Abstimmung von Produktionsfaktoren,
- Anwendung einschlägiger maschinentechnischer Software und der Einsatz von CAD- und CAM-Systemen,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Betriebstechnik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für das Fachgebiet relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Fertigungsplanung sowie im Vertrieb und Service technischer Produkte. Auch die Dokumentation von betrieblichen Prozessen und die Wartung von technischen Anlagen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
„Mechanik“, „Fertigungstechnik“, „Maschinenelemente“:
Siehe Anlage B.7.
11. ELEKTROTECHNIK UND STEUERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik beherrschen und Probleme mit typischen Lösungen auf den Gebieten der elektrischen Antriebe und die Wirkungsweise der wichtigsten elektrischen Mess-, Schalt- und Steuerungsgeräte kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen der Gleichstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Gleichstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung, Gleichstromquellen; Gleichstrommaschinen; Schutzmaßnahmen.
Grundlagen der Wechselstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Wechselstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung.
Elektrische Steuerungen:
Allgemeine Begriffe; Steuern, Regeln; Steuerungsarten und -elemente; Anwendungen im Fachgebiet.
12. BETRIEBSTECHNIK UND -MANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Studierenden sollen
- die Grundlagen der Planung und Steuerung gewerblicher und industrieller Betriebe kennen;
- die gebräuchlichen Kostenrechnungssysteme einschließlich der Kalkulation kennen und durchführen können;
- die Prinzipien, nach denen betriebliche Investitionsentscheidung getroffen werden kennen;
- Grundzüge des Marketings kennen.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Kostenrechnung:
Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung auf Voll- und Teilkostenbasis; betriebliche Entscheidungen auf Basis der Deckungsbeitragsrechnung
Investition und Finanzierung:
Übersicht über die Verfahren der Investitionsrechnung; statische Investitionsrechenverfahren, Überblick über dynamische Methoden;
Zinsrechnung
Unternehmensführung:
Planungs- und Kontrolltechniken; Fertigungsplanung und -steuerung;
Materialwirtschaft
Marketing:
Produktlebenszyklus; Marketingpolitisches Instrumentarium;
Marktforschung; Erstellen und Bewerten von Angeboten;
Verhandlungstechnik.
Aufgaben des betrieblichen Qualitätswesens. Technischer Arbeitsschutz. Maschinensicherheitsverordnung.
13. TECHNISCHES ZEICHNEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen und technische Zeichnungen auf der Basis praxisüblicher Konstruktionsunterlagen, gegebenenfalls auch EDV-gestützt, anfertigen können.
Lehrstoff:
1. Semester:
Grundlagen:
Zeichengeräte und ihre Handhabung; Zeichnungsnormen, Beschriftung;
Anfertigen von Fertigungsunterlagen; Bemaßung und Beschriftung;
Toleranzen und Passungen.
2. Semester:
Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper:
Maschinenelemente in den drei Hauptrissen und in Schnittdarstellung, genormte Axonometrie; CNC-gerechte Darstellung und Bemaßung. Werkzeichnungen.
14. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
„Metallbau“, „Hydraulik und Pneumatik“, „Umwelttechnik- und
–management“, „Qualitätsmanagement“:
Siehe Anlage B.7.
MARKETING
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundsätze des Marketings und einer auf den Markt ausgerichteten Unternehmensführung kennen;
- diese Grundsätze in kleinen und mittelständischen Unternehmen und im eigenen Wirkungsbereich anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundsätze des Marketings:
Verkäufer- und Käufermarkt; Orientierung der Unternehmen am Markt, an Kundenbedürfnissen und am Kundennutzen; das Unternehmen und seine Marktpartner; Marktsegmentierung und -positionierung; Marketing-Mix (Produkt, Kommunikation, Preis, Distribution); Marktforschung.
Angewandtes Marketing:
Produkt- und Sortimentspolitik; Produktentwicklung; Kommunikation und Werbung; Preispolitik; Distribution; Absatzlogistik.
BETRIEBSINFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen den Aufbau, die Funktionsweise und die betriebsinformatischen Einsatzmöglichkeiten von Datenverarbeitungsanlagen kennen und Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Betriebstechnik auswählen und einsetzen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Informationsverarbeitungssysteme:
Funktion und Zusammenwirken von Komponenten; Betriebssysteme; lokale Netzwerke; Datenfernverarbeitung; Datendienste.
Standardsoftware:
Tabellenkalkulation; einfache Modellbildungen mit facheinschlägigen Problemstellungen; Präsentationsgraphik.
Informationsbeschaffung:
Erfassen und Darstellen des innerbetrieblichen Informationsflusses; Methoden und Verfahren zur Planung und Gestaltung betrieblicher Abläufe; Leistungsverzeichnis und Auswertung von Angeboten.
Standardsoftware:
Datenbanksysteme; Lösen von betrieblichen Aufgaben.
COMPUTER AIDED MANUFACTURING
Siehe Anlage B.9.
SICHERHEITSTECHNIK
Siehe Anlage B.7.
LABOR FÜR BETRIEBSORGANISATION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
, aufbauend auf den theoretischen Unterrichtsgegenständen
- ihr Wissen mit Hilfe praxisnaher Anwendungsbeispiele vertiefen und mit den für ihre beruflichen Tätigkeit notwendigen EDV-Anwendungen arbeiten können;
- die kommunikativen und sozialen Techniken für die Betriebspraxis anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Aufgabenstellungen und Fallbeispiele aus Zeitermittlung und Arbeitsgestaltung, Qualitätsmanagement, Rechnungswesen und Controlling, Datenverarbeitung und Computerunterstützung im Betrieb, Marketing, Materialwirtschaft, Personalwesen, Mitarbeiterführung und Kommunikation.
ARBEITSSYSTEMGESTALTUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen das erforderliche Wissen für den praktischen Einsatz zur Gestaltung betrieblicher Arbeitssysteme und fundamentale Kenntnisse der Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung (auch nach REFA) erlangen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Arbeitsstudium und Arbeitsplatzgestaltung:
Organisation und Arbeitsrecht als Basis des Arbeitsstudiums;
Aufbau- und Ablauforganisation eines Betriebes, Gestaltung menschengerechter Arbeit; Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung;
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz und Arbeitssicherheit.
Betriebliche Daten:
Grundlagen der Datenermittlung für Fertigung und Verwaltung;
Aufgabengliederung in Arbeitssystemen; ABC-Analyse;
Ablaufdarstellung; Arbeitsanforderungen; Entgeltdifferenzierung.
KOMMUNIKATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen das für die Berufspraxis des Fachgebietes notwendige individuelle und soziale Verhalten in Gruppen und Organisationen kennen lernen, Zusammenhänge verstehen und praktisch anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen der Kommunikation:
Kommunikationspsychologische Ansätze; partnerzentriertes Gespräch; kontrollierter Dialog.
Rhetorik und Verhalten:
Statement, Überzeugungsrede, Fünf-Satz-Technik, Meinungsrede;
Rhetorische Stilmittel, verbale Stolperdrähte; Bewerbungsgespräch;
Körpersprache; Feedback-Regeln.
Gruppen:
Individuum und Gruppe; Strukturen von Gruppen und Rollenverhalten; Gruppenleistungsvorteil; Motivation.
Führungsstile:
Arten; Konsequenzen für Mitarbeitergespräch und Mitarbeiterbeurteilung; Interventionstechnik; Methoden der Moderation; Präsentation und Medieneinsatz.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.11
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
MASCHINENBAU - AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Mechanik 40 40 - - 80 (I)
9. Fertigungstechnik 20 20 20 20 80 I
10. Maschinenelemente 20 40 - - 60 I
11. Elektrotechnik und
Steuerungstechnik - 20 20 - 40 I
12. Mess- und Automati-
sierungstechnik - - 40 40 80 I
13. Manipulationstechnik - - 20 20 40 I
14. Technisches Zeichnen 20 20 - - 40 II
15. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 160 160 840
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Metallbau - - 20 20 40 I
Hydraulik und
Pneumatik *2) - - 20 20 40 I
Steuerungs- und
Regelungstechnik - - 40 40 80 I
Betriebstechnik - - 20 20 40 I
Umwelttechnik und
–management - - 20 20 40 II
Qualitätsmanagement - - 20 20 40 I
Computer Aided
Design *2) - - 20 20 40 I
Computer Aided
Manufacturing - - 40 40 80 I
Bauelemente und
Grundschaltungen der
Elektronik - - 40 40 80 I
Laboratorium für
Elektrotechnik und
Elektronik - - 40 40 80 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 120 120 280
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe
Anlage B, Abschnitt II.
*2) Mit Übungen.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Automatisierungstechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von fachpraktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Fertigungsplanung, automatisierte Fertigung von Einzelteilen, Baugruppen und Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Fertigungstechnik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik, angewandte Informatik sowie Mess- und Automatisierungstechnik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten im Laboratorium und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Automatisierung allgemein und über die Ausführung und Ausstattung von automatisierten Fertigungseinrichtungen im Besonderen sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Automatisierungstechnik verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung und Konstruktion der Details von Automatisierungslösungen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Kontrolle der Detailplanung und der Produktion,
- interdisziplinäre Koordination der beteiligten Technologieträger und Qualitätssicherung,
- Anwendung einschlägiger CAD-Systeme und Messgeräte,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau-Automatisierungstechnik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Fertigungsplanung, automatischen Fertigung von Einzelteilen oder Baugruppen sowie Erhaltung, Betrieb und Wartung von automatisierten Anlagen.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von Produkten und die Optimierung von Fertigungsprozessen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
„Mechanik“, „Fertigungstechnik“, „Maschinenelemente“:
Siehe Anlage B.7.
11. ELEKTROTECHNIK UND STEUERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die grundlegenden Gesetze der Elektrotechnik beherrschen und Probleme mit typischen Lösungen auf den Gebieten der elektrischen Antriebe und die Wirkungsweise der wichtigsten elektrischen Mess-, Schalt- und Steuerungsgeräte kennen.
Lehrstoff:
2. und 3. Semester:
Grundlagen der Gleichstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Gleichstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung, Gleichstromquellen; Gleichstrommaschinen; Schutzmaßnahmen.
Grundlagen der Wechselstromtechnik:
Gesetze, Größen und Einheiten im Wechselstromkreis; elektrische Arbeit und Leistung.
Elektrische Steuerungen:
Allgemeine Begriffe; Steuern, Regeln; Steuerungsarten und -elemente; Anwendungen im Fachgebiet.
12. MESS- UND AUTOMATISIERUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- geläufige Verfahren der Prozessmesstechnik, der Prozessrechentechnik und der Prozessleittechnik und ihre häufigsten Anwendungen kennen;
- einfache Automatisierungsaufgaben selbstständig lösen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Messgeräte:
Allgemeine Begriffe der Messtechnik; Messwertaufnehmer, Messwertumformung und -übertragung; Messwertschreiber.
Messverfahren:
Prinzip analoger und digitaler Messverfahren; Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen; Analog-Digital- und Digital-Analog-Konverter, Messfehler.
Fernmessung und -steuerung:
Analoge und digitale Messwertübertragung, Multiplexverfahren.
Automatisierung:
Prozess, Leiteinrichtung, Überwachung, Blockschaltbild.
Prozessrechner:
Aufbau von Prozessrechenhardware, Peripherie, Schnittstellentechnik, Bussysteme; Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Störsicherheit.
Fertigungsautomatisierung:
Steuerung von Manipulatoren und Industrierobotern;
Bearbeitungszentren; Fertigungszentren und Fertigungsstraßen;
Anwendungsbeispiele.
13. MANIPULATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den Aufbau, die Wirkungsweise, den Einsatz und die Steuerung moderner Manipulationseinrichtungen auf dem Gebiet der flexiblen Automation kennen;
- für eine gegebene Aufgabe das zweckmäßigste Manipulationssystem auswählen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Vorrichtungsbau:
Genormte Bauteile und Baugruppen, Werkstück- und Werkzeugaufnahme; Spannmittel und Spanneinrichtungen.
Werkstücktransport:
Werkstückmagazine und Werkstückspeicher, Greifeinrichtungen.
Werkstücktransport:
Transporteinrichtungen, Einrichtungen zum Werkstückordnen, Maschinenbeschickung.
Industrielle Manipulation:
Aufbau, Wirkungsweise und Anwendung; Verkettung von Manipulatoren und Bearbeitungsmaschinen; Fertigungsstraßen, Lagertechnik.
14. TECHNISCHES ZEICHNEN
Siehe Anlage B.10.
15. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
HYDRAULIK UND PNEUMATIK
Siehe Anlage B.7.
STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Siehe Anlage B.5.
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
COMPUTER AIDED DESIGN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Hardware-Komponenten von CAD-Systemen benutzen und mit den wesentlichen CAD-Softwarefunktionen erfolgreich arbeiten können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
CAD-Arbeitsplätze:
Hard- und Softwaresysteme und -komponenten von CAD-Arbeitsplätzen; Betriebssysteme.
Menü- und Benutzerführung:
Aufbau und Handling von CAD-Systemen; grundlegende und erweiterte Zeichenbefehle.
Computergestütztes Konstruieren:
Erstellen einfacher Zeichnungen nach Vorlage und nach selbstständigem Entwurf; Zeichnungshandling; Datenbanken, Normteilebibliotheken.
COMPUTER AIDED MANUFACTURING
Siehe Anlage B.9.
BAUELEMENTE UND GRUNDSCHALTUNGEN DER ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Bauelemente und die Grundschaltungen der Elektronik sowie einfache Anwendungen kennen.
Lehrstoff:
3. Semester:
Allgemeine Begriffe:
Elektrische Größen, analoge und digitale Signale; Schutzbestimmungen und Schutzmaßnahmen; Information und Nachricht.
Bauelemente:
Aufbau, Funktion und Betriebsverhalten von Widerständen, Kondensatoren, Induktivitäten, Transistoren und Operationsverstärkern. pn-Übergang und Diode.
4. Semester:
Grundschaltungen:
Vierpole, Filter, Verstärker, Kippschaltungen, Schwingungserzeuger.
Impulsgeneratoren, Gleichspannungsstabilisierungen; logische Grundschaltungen, integrierte Schaltungen.
LABORATORIUM FÜR ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Schaltungs-, Mess- und Prüfaufgaben der Fertigung und der Laboratoriumspraxis im Fachgebiet selbstständig und sorgfältig ausführen und kritisch auswerten können;
- die für die jeweilige Aufgabe geeigneten Messmethoden und Messgeräte unter Beachtung der Sicherheitserfordernisse auswählen können;
- Untersuchungsberichte zusammenstellen und die Ergebnisse interpretieren können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Übungen aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände „Elektrotechnik und Steuerungstechnik“, „Mess- und Automatisierungstechnik“, „Steuerungs- und Regelungstechnik“ und „Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik“ und ausgewählter schulautonomer Pflichtgegenstände.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.12
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
MASCHINENBAU - KRAFTFAHRZEUGTECHNIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Mechanik 40 40 - - 80 (I)
9. Fertigungstechnik 20 20 - - 40 I
10. Maschinenelemente 20 40 - - 60 I
11. Kraftfahrzeugmotoren - - 40 40 80 I
12. Antriebs- und
Fahrwerkstechnik - - 20 20 40 I
13. KFZ-Elektrik und
–Elektronik - 20 20 20 60 I
14. Technisches Zeichnen 20 20 20 - 60 II
15. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 160 160 840
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Betriebstechnik - - 20 20 40 II
Umwelttechnik und
–management - - 20 20 40 II
Fahrmechanik - - 20 20 40 I
Gemischbildungsanlagen
und Zündsysteme - - 40 40 80 I
KFZ-Elektronik –
Praktikum - - 20 20 40 III
KFZ-Messtechnik *2) - - 20 20 40 I
KFZ-Praktikum und
KFZ-Begutachtung - - 40 40 80 III
Schweißtechnik - - 20 20 40 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 120 120 280
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Mit Laborübungen.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Planung, in der Ausführung und in der Überwachung von fahrzeugtechnischen Arbeitsabläufen zu übernehmen. Kernbereiche der fahrzeugtechnischen Ausbildung sind Mechanik, Fertigungstechnik, Maschinenelemente, Kraftfahrzeugmotoren, Antriebs- und Fahrwerkskunde, KFZ-Elektrik und –Elektronik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten an Fahrzeugen und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion und Funktion unterschiedlicher Systeme sicher zu stellen, sodass logische Zusammenhänge sowohl in der Mechanik als auch in der Elektronik erkannt werden,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung und Konstruktion von Vorrichtungen, Komponenten und Anlagen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Überwachung der Durchführung von Fertigung und Reparatur,
- Koordination der Arbeitsabläufe und Arbeitsverteilung einschließlich Sicherstellung vorgegebener Qualitätskriterien,
- Anwendung einschlägiger Informationssysteme und Anwendung spezieller für den KFZ-Bereich vorgesehener Messgeräte,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Maschinenbau – Kraftfahrzeugtechnik insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Kraftfahrzeugtechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Werkstätten- oder Teamleitung bzw. der Koordinierung zugeteilter Werkstättenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, in der Annahme von Kundenfahrzeugen, in der Verantwortlichkeit der technischen Betreuung des Fuhrparks größerer Unternehmen, in der Überwachung der Fertigung bestimmter mechanischer Bauteile, im Diagnose- und Reklamationsbereich.
Auch das Anfertigen von Kostenvoranschlägen und die sach- und fachgerechte Dokumentation durchgeführter Arbeiten, die Wartung bzw. die Kontrolle der Wartung von technischen Werkstätteneinrichtungen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen ebenso zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung gesetzlicher Vorschriften in der KFZ-Technik sowie über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierter Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. MECHANIK
Siehe Anlage B.7.
9. FERTIGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften sowie Verfahren und Maschinen der Formgebung kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Werkstoffe:
Einteilung und normgerechte Bezeichnung; Aufbau und Eigenschaften der Metalle; Stahlherstellung; Stahlsorten; Eisengusswerkstoffe; Nichteisenmetalle und ihre Legierungen; nichtmetallische Stoffe und Verbundwerkstoffe; Zustandsdiagramme; Wärmebehandlung.
Werkstoffprüfung:
Zerstörende und zerstörungsfreie Verfahren.
Spanlose Bearbeitungsverfahren:
Überblick über spanlose Bearbeitungsverfahren.
Spanende Fertigung:
Zerspanungslehre, Schneidwerkstoffe; abtragende Techniken; Messen und Prüfen im Rahmen der Fertigung.
10. MASCHINENELEMENTE
Siehe Anlage B.7 mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
Kraftübertragung am KFZ:
Kupplung, Hauptgetriebe, Achsgetriebe, Wandler, Gelenkwellen; Berechnungen einfacher Maschinen und Maschinenteile.
11. KRAFTFAHRZEUGMOTOREN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Hauptformen der Verbrennungsmotoren sowie konstruktive Merkmale der wichtigsten Bauteile kennen und einfache Berechnungen vornehmen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Begriffe und Gesetze:
Grundgesetze der Wärmelehre; Arbeitsverfahren, Steuerdiagramme, Leistungs- und Wirkungsgrade, Kraftstoffe.
Bauprinzip von Verbrennungsmotoren:
Kurbeltrieb, Zylinderanordnung, Massenkräfte.
Otto- und Dieselmotor:
Bauarten, Bauelemente; Gemischaufbereitung, Gaswechsel, Zündung und Abgase; Kühlung und Schmierung; Betriebsverhalten und Regelung.
12. ANTRIEBS- UND FAHRWERKSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Bauweisen, Bauteile und Bauteilgruppen von Antrieben und Fahrwerken kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Kraftübertragung:
Antriebsarten; Haupt-, Zusatz- und Achsgetriebe; Wechsel- und Automatikgetriebe.
Fahrwerk:
Räder und Radaufhängung; Reifen; Bremsen; Federung und Dämpfung; Lenkung; Rahmen.
13. KFZ-ELEKTRIK UND -ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für den Ausbildungsbereich bedeutsamen Grundgesetze der Elektrotechnik, der Elektronik und ihre Anwendung kennen, Schaltpläne lesen und einfache elektrische Messungen durchführen können.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Allgemeine Elektrotechnik:
Elektromagnetismus; Größen und Einheiten im Gleich- und Wechselstromkreis; Gleich- und Wechselstromgesetze; Anwendungen (Starterbatterie, Starter, Relais).
Anwendungen der Wechselstromtechnik:
Verbraucher im Wechselstromkreis, Drehstrom (Transformator, Drehstromgenerator).
Schaltpläne:
Symbole, Leitungen, einfache Stromlaufpläne.
Elektronik:
Bauelemente und Grundschaltungen; Dioden- und Transistorenschaltungen, Komfort- und Sicherheitstechnik; Regeleinrichtungen (Einspritzregelung, Brems- und Schlupfregelung).
14. TECHNISCHES ZEICHNEN
Siehe Anlage B.7.
15. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
FAHRMECHANIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen das allgemeine Fachverhalten eines Kraftfahrzeuges beurteilen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Kräfte am Fahrzeug:
Fahrwiderstände, Vortriebskräfte, Kräfte bei der Kurvenfahrt.
Fahrverhalten:
Anfahr- und Bremsvorgang.
Unter- und Übersteuerung, Fahrschwingungen.
Unfallmechanik:
Einflussfaktoren, Wechselwirkung zwischen Rad und Fahrbahn; Sicherheitstechnik am KFZ.
GEMISCHBILDUNGSANLAGEN UND ZÜNDSYSTEME
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Aufbau und Wirkungsweise aller handelsüblichen Gemischbildungs- und Zündanlagen verstehen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Gemischbildungsanlagen:
Vergaser, Ansaugleitungen; Katalysatortechnik, Lambdaregelung;
Kraftstoffe; Kraftstoffeinspritzung bei Otto- und Dieselmotoren;
Kennlinien.
Zündsysteme:
Spezifische Zündsysteme; Zündelektronik; Kennlinien; Motormanagement.
KFZ-ELEKTRONIK - PRAKTIKUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten der elektronischen Einrichtungen im KFZ verstehen, Schaltpläne lesen und einfache elektronische Messungen durchführen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Aufbau und Funktion elektronischer Bauteile im KFZ.
Elektronik:
Anwendungsbeispiele; Grundschaltungen; Messungen an und Prüfvorgänge von elektronischen Bauteilen.
KFZ-MESSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die gängigen Methoden der KFZ- und Motormesstechnik kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Motormesstechnik:
Leistungsbremsen, Kraftstoffverbrauch, Emissionsmessungen; Prüfstandsmessungen; Messungen und Kontrollen mit Hilfe von KFZ-Diagnosegeräten.
Fahrzeugmesstechnik:
Allgemeines Fahrverhalten, Schwingungsverhalten, Rollenprüfstand, Vermessung der Radgeometrie und der Fahrzeugbodengruppe.
Motorenprüftechnik:
Dichtheits- und Verschließprüfungen, Arbeiten mit dem Motorteste,
Prüfen des Anlass- und Ladesystems.
Schallmessungen.
Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen.
KFZ-PRAKTIKUM UND KFZ-BEGUTACHTUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Wartungs- und Inspektionsarbeiten an Kraftfahrzeugen vornehmen können;
- darüber hinaus in der Lage sein, die zu begutachtenden Fahrzeuge nach ihrer Verkehrs- und Betriebssicherheit und Umweltverträglichkeit zu überprüfen;
- die dazu notwendigen Einrichtungen und speziellen Geräte kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
KFZ-Praktikum:
Arbeiten an Motoren, Gemischbildungsanlagen, Kupplungen, Getrieben, Ausgleichsgetrieben, Radaufhängungen, Federungen, Bremsen und Lenkungen.
KFZ-Begutachtung:
Rechtliche und qualifikationsmäßige Voraussetzungen; Begriffsbestimmungen; Einrichtungen der Prüfstellen; Mängelkatalog, Bewertung von Mängeln, Erstellung von Gutachten; Haftung für Begutachtungen.
SCHWEISSTECHNIK
Siehe Anlage B.7.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.13
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
HALBLEITERTECHNOLOGIE
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 40 - - 60 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Bauelemente und
Grundschaltungen der
Elektronik 40 40 20 - 100 I
9. Fertigungstechnologie 40 40 60 60 200 I
10. Prozessdaten-
messtechnik 20 40 - - 60 I
11. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 140 140 800
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 (I)
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Kommunikation und
Präsentation - - 20 20 40 I
Angewandte Mathematik - - 20 20 40 I
Angewandte Chemie - - 20 20 40 I
Betriebstechnik - - 40 - 40 I
Labor für
Betriebsorganisation - - - 40 40 I
Projektmanagement - - 20 20 40 I
Qualitätsmanagement - - 20 20 40 I
Sicherheitstechnik - - 20 20 40 II
Umwelttechnik und
–management - - 20 20 40 II
Mikroelektronik - - 40 40 80 I
Steuerungs- und
Regelungstechnik - - 20 20 40 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 160 160 360
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Halbleitertechnologie ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben im Zusammenhang mit der Produktion von Halbleitern zu übernehmen. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik, Fertigungstechnologie sowie Prozessdatenmesstechnik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Ausführung und Ausstattung der Prozesse zur Halbleiterherstellung sicher zu stellen;
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Halbleitertechnologie verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Wartung von Anlagen zur Herstellung von Halbleitern,
- Diagnose und Behebung von Fehlern in Verbindung mit Abweichungen in der Produktion,
- Bearbeitung von Aufträgen im Rahmen von Projekten,
- Kenntnis und Handhabung von Methoden der Qualitätssicherung in der Halbleiterproduktion,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Halbleitertechnologie insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Produktion sowie in der Erhaltung, im Betrieb und in der Wartung der für die Herstellung von Halbleitern erforderlichen Anlagen.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen (sowie die Analyse bei Prozessabweichungen) sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. BAUELEMENTE UND GRUNDSCHALTUNGEN DER ELEKTRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Bauelemente und die Grundschaltungen der Elektronik sowie einfache Anwendungen kennen.
Lehrstoff:
1. Semester:
Allgemeine Begriffe:
Eelektrische Größen, analoge und digitale Signale; Schutzbestimmungen und Schutzmaßnahmen; Information und Nachricht.
Passive Bauelemente:
Aufbau, Funktion und Betriebsverhalten von Widerständen, Kondensatoren, Induktivitäten. pn-Übergang und Diode.
2. Semester:
Aktive Bauelemente:
Aufbau, Funktion und Betriebsverhalten von Transistoren und Operationsverstärkern.
Grundschaltungen:
Vierpole, Filter, Verstärker, Kippschaltungen, Schwingungserzeuger.
3. Semester:
Impulsgeneratoren, Gleichspannungsstabilisierungen; logische Grundschaltungen, integrierte Schaltungen.
9. FERTIGUNGSTECHNOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Halbleiter- und Leiterplattenfertigung verwendeten Werkstoffe, Hilfsstoffe, Verfahren und Maschinen, Einflussfaktoren wie das Layout, die Maskenherstellung, das Assembling von Wafern unter Reinraumbedingungen sowie die Herstellung von Leiterplatten in Fabrikation und Test kennen und beurteilen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Werkstoffe:
Substrate, Halbleiterschichten, isolierende Schichten, hochleitende Schichten (Polysilizium, Silizide, Metalle).
Hilfsstoffe:
Säuren, Laugen, Schutzgase, Fotolacke.
Reinraum:
Reinraumklassifizierung, Ursachen, Arten und Auswirkungen von Verunreinigungen, Partikelmessung, reinraumgerechtes Verhalten, physikalische Anforderung an die Belüftung (Durchsatz, Strömung, Druck, Temperatur, Feuchtigkeit), technische Maßnahmen zur Luftreinhaltung, Kontrollmessungen.
Verfahren:
Epitoxie, Implantation, Diffusion, thermische Oxidation, CVD-Abscheideverfahren, Strukturierung, Nasschemie-Technologie, CMP, Trockenätzung, Rückseitenprozesse, Belichtungstechnik, Reinigung, Trennen der Scheiben, Chipmontage, Bestückung, Kontaktierung, Häusen, Funktionsprüfung.
Equipment:
Oxidations- und Diffusionsöfen, Anlagen für epitaktische, CVD- und physikalische Abscheideverfahren, Belackungs-, Belichtungs- und Enwicklungsanlagen, Plasmaätzanlagen, Nasschemische Ätzbecken und Reinigungsanlagen, Ionenimplantationsanlagen, Schichtdicken- und Strukturbreitenmessgeräte, Licht- und Rasterelektronenmikroskope, Montageequipment, Tester und Prober.
3. und 4. Semester:
Design/Lay-out:
Software Tools im Überblick, grundlegende Schritte über Entwurf, Simulation und Checks bis zum Datenfile; Mask.
Reticle-Lay-out:
Erstellung des Masken-Lay-outs für die gängigen Waferstepper; Modelle der Funktionalität der Waferstepper; Anwendung der spezifischen Softwarepakete.
Datenaufbereitung:
Funktionalität der Patterngeneratoren EBEAM bzw. LASERBEAM;
Anwendung der spezifischen Softwarepakete; Dokumentation und Archivierung der Daten; Datenformate, Datensicherung;
Datenkonversionen, Datentransfer via Netzwerk.
Maskenherstellungsprozess:
Belichtung mittels Patterngenerator; Entwicklerprozess; Ätzprozess; Defektinspektion; Partikelinspektion; Messmethoden zu den kritischen Parametern; Maskenreinigung.
Wafer Fabrication:
Implant, Diffusion, Foto, Etch, CVD, PECVD, PVD.
Leiterplattenfertigung:
Printmaterialien, Belichten, Entwickeln, Ätzen, Bohren, Bestücken.
Test:
Handler und Tester für den Schaltungstest, Anforderungen an Digital und Analogtester, Wafer Probe Test, Leiterplattentest, Final Test.
Assembly:
Galvanik, Assembly Technologien, Wafer Sägen, die Attach, Lead Bond, Mold, Packaging, Arten der Gehäuseformen.
10. PROZESSDATENMESSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die Messtechnik und damit die Erfassung prozessrelevanter Daten aus dem Fachgebiet sowie die Funktionsprinzipien, Eigenschaften und Anwendungsbereiche von Sensoren kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Messtechnik:
Optische, mechanische, elektrische Messtechnik; Messung charakteristischer Eigenschaften an aktiven und passiven Bauteilen (Widerstände, Dioden, Kondensatoren, Transistoren); Messschaltungen.
Sensorik:
Sensoren zur Erfahrung von Wegen, Längen, Winkeln, Druck, Temperatur, Durchflussmenge, Drehzahl, Füllstand, Erfassung von Zuständen und Zeiten, magnetischen, akustischen und optischen Größen, Signalübertragung, Schnittstellen.
11. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die wichtigsten Technologien der in modernen Unternehmen in Büro, Verwaltung, Konstruktion und Fertigung verwendeten Kommunikations- und Präsentationsmedien kennen und selbst in kreativer und wirkungsvoller Art anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Präsentations-, Bild- und Tonmedien bzw. Komponenten zur Kommunikation im betriebswirtschaftlichen (Büro und Verwaltung, kaufmännische Dienstleistung) bzw. im technischen Bereich (Konstruktion und Fertigung, technische Dienstleistung); einfache, fachgebietsspezifische Präsentationen.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage B.
ANGEWANDTE CHEMIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die für die Fachrichtung bedeutsamen Begriffe der Arbeitsstoffe, deren Eigenschaften, Reaktionen der Elemente und ihre Verbindungen kennen sowie Einsatzbereiche und Auswirkungen auf die Umwelt kritisch einschätzen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Säuren, Laugen, pH-Wertbestimmung, Kohlenstoffverbindungen, Alkohole, Lösungsmittel.
Reaktive Gase und deren Spaltprodukte, Gewinnung von Reinstwasser und Wiederaufbereitung, Anforderungen an Leitungs- und Behälterwerkstoffe, Armaturen.
LABOR FÜR BETRIEBSORGANISATION
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen, aufbauend auf den theoretischen Unterrichtsgegenständen
- ihr Wissen mit Hilfe praxisnaher Anwendungsbeispiele vertiefen und mit den für ihre beruflichen Tätigkeit notwendigen EDV-Anwendungen arbeiten können;
- die kommunikativen und sozialen Techniken für die Betriebspraxis anwenden können.
Lehrstoff:
4. Semester:
Aufgabenstellungen und Fallbeispiele aus Zeitermittlung und Arbeitsgestaltung, Qualitätsmanagement, Rechnungswesen und Controlling, Datenverarbeitung und Computerunterstützung im Betrieb, Marketing, Materialwirtschaft, Personalwesen, Mitarbeiterführung und Kommunikation.
PROJEKTMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Methoden zur Planung, Durchführung und Steuerung computer- und netzwerkbezogener Projekte beherrschen;
- Projekte im eigenen Wirkungsbereich leiten und durchführen können und zur Mitarbeit bei anspruchsvolleren Projekten im Betrieb bereit und fähig sein.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Methoden des Projektmanagements:
Methoden zur Findung, Setzung und Bewertung von Zielen;
Projektorganisation (Teambildung, Funktionen, Verantwortungen);
Steuerung und Kontrolle; Kommunikation und Dokumentation.
Fallstudien:
Hilfsmittel für Projektmanagement, Projektplanung; Erstellung von Pflichtenheften; Terminverfolgung; Kosten und Krisenmanagement; Qualitätssicherung; Regelkreise (Plan Do Act Check Zyklus).
QUALITÄTSMANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
SICHERHEITSTECHNIK
Siehe Anlage B.7.
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
MIKROELEKTRONIK
Siehe Anlage B.6.
STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Siehe Anlage B.5.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.14
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
PAPIERINDUSTRIE
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 (II)
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 (II)
8. Maschinen- und
Arbeitstechnik 20 20 20 20 80 I
9. Mess-, Regelungs- und
Prozessleittechnik 20 20 20 20 80 I
10. Halbstoffherstellung 40 50 40 - 130 I
11. Papier- und
Kartonherstellung - 30 60 60 150 I
12. Papierausrüstung und
Papierveredelung - - 60 80 140 I
13. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 260 260 1000
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 (I)
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Betriebstechnik - - 20 20 40 II
Arbeitssicherheit und
Umweltschutz 20 20 - - 40 II
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 40 40 60 60 200
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 320 320 1200
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Papierindustrie ist eine schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten in der Papierherstellung und -veredelung ausgerichtete Ausbildung. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben der Auswahl der Grund-Halbstoffe, der Papierproduktion und der Endfertigung zu übernehmen. Kernbereiche sind Maschinen- und Arbeitstechnik, Mess-, Papier- und Kartonherstellung, Papierausrüstung und Papierveredelung.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch theoretische und praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis des Maschinenbaus, der Fertigungstechnik und neuer Technologien sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine, betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Papierindustrie verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung, Konstruktion und Ausführung der einschlägigen Anlagentechnik,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsabwicklung,
- Anwendung einschlägiger anlagentechnischer Software und der Einsatz von CAD,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Papierindustrie insbesondere befähigt werden,
- produktionstechnische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Papierproduktion relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Papierherstellung und in der Papierveredelung. Auch die Dokumentation von technischen Arbeitsvorgängen mittels CAD, die Pflege und Wartung der Anlagen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. MASCHINEN- UND ARBEITSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Aufbau, Bauarten und Funktion der in der Papier- und Zellstoffindustrie gebräuchlichen Maschinen kennen sowie bedienen, warten und entstören können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Baugruppen:
Absperr- und Regelorgane, Dichtungen, Pumpen; Antriebe, Gebläse und Kompressoren, Walzen, Schaber.
Arbeitstechnik:
Allgemeine Bedienungs-, Reinigungs- und Entstörtechniken; Schmierung und Schmierstoffe; Bedienungs-, Reinigungs- und Entstörtechniken für Stoffaufbereitungsmaschinen und Pumpen.
Spezielle Maschinenkunde:
Maschinen der Stoffaufbereitung; Papiermaschinen (Stoffauflauf-, Sieb- und Pressenpartie).
3. und 4. Semester:
Spezielle Maschinenkunde:
Papiermaschinen (Trockenpartie, Leimpresse, Glättwerk, Aufrollung, Antriebe).
Arbeitstechnik:
Bedienungs-, Reinigungs- und Entstörtechniken, Anfahren und Abstellen von Papiermaschinen; Papiersortenwechsel; Prozesssteuerung; Entstörung bei Papierabrissen sowie bei mechanischen, elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und regeltechnischen Fehlern.
Baugruppen:
Messer; Transporteinrichtungen; hydraulische und pneumatische Anlagen.
Ausrüstungsmaschinen:
Rollenschneider, Querschneider, Planschneider, Kalander, Verpackungsmaschinen.
Dampfanlagen:
Wärme (Begriff, Übertragung); Dampfeinströmung, Dampfkopf, Kondensatableiter, Entlüfter.
9. MESS-, REGELUNGS- UND PROZESSLEITTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Funktion, Aufbau und Bauarten der in der Papier-, Pappe- und Zellstoffindustrie gebräuchlichen Mess-, Steuer- und Regelanlagen und deren Geräte kennen;
- einschlägige Normen und Richtlinien kennen sowie einfache und komplexe Regelkreise und Prozesszusammenhänge darstellen können;
- mit eingesetzten Energieformen, insbesondere der elektrischen Energie und deren Anwendung im Zusammenhang mit der Regel- und Steuerungstechnik vertraut sein;
- die Gefahren radioaktiver Isotope im Einsatz der MSR-Geräte und Qualitätsleitanlagen, sowie deren gesetzliche Richtlinien kennen;
- Grundkenntnisse der zentralen und dezentralen Prozessleitanlagen und üblicher bzw. neuer Signalübertragung (Einheitssignale, Feldbus) erwerben;
- Fehlerursachen erkennen und bei deren Behebung durch das MSR-Personal mitwirken können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen der Messtechnik:
SI-System, Symbole, Darstellungsweisen, Genauigkeit und Sensibilität von Messinstrumenten; Interpretation verfahrenstechnischer Pläne von Stoffaufbereitungsanlagen und Papiermaschinen.
Grundlagen der Regeltechnik:
Der Regelkreis, einfache und vermaschte Regelkreise, Regelstrecken und deren bestimmende Größen; Simulationen und reale Trainingsanlagen.
Stellgeräte:
Wesentliche Stellglieder und Regelorgane in der Papier- und Zellstoffindustrie, Auswahl und Wirkungsweise.
Messtechnik:
Niveau, Stoffdichte, Druck, Durchfluss, Temperatur; Grundlagen der Physik.
Regeltechnik:
Regelstrategien für Stoffaufbereitungsmaschinen; Übung an Simulationsprogrammen.
Steuerungstechnik:
Interpretation von Verriegelungsplänen; Stromverteilung und Schutzmaßnahmen; Grundlagen der Elektrotechnik; Übung an Simulationsprogrammen und an Modellen.
3. und 4. Semester:
Messtechnik:
Sondermessungen in der Stoffaufbereitung, an der Papiermaschine und an Zellstoffanlagen; Grundlagen der Strahlenphysik, Anwendung radioaktiver Strahlen in der Qualitätsmesstechnik (Scanner) und Prozessmesstechnik; Funktionsweise von Qualitätsleitsystemen.
Regeltechnik:
Regelstrategien und Ausführungen von Regelkonzepten; Drehzahlregelung von Stoffpumpen.
Prozessleittechnik:
Grundlagen für Prozessleitsysteme, de- und zentrale Anlagen, Stellglieder (Sonderausführungen); Training an Simulationsprogrammen; Grundlagen der EDV; vermaschte Regelkreise für qualitätsbezogene Größen; Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Prozessführung; Training an Simulationsprogrammen der Stoffaufbereitung, der Papiermaschine und Ausrüstung.
10. HALBSTOFFHERSTELLUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Papier- und Zellstoffindustrie verwendeten Grund- und Halbstoffe sowie chemische Additive und einschlägigen Normen kennen und über deren Aufbereitung und Prüfung Bescheid wissen;
- prozessoptimierende Analysen durchführen können.
Lehrstoff:
1. bis 3. Semester:
Holzstoff:
Holzrohstoff, Holzstoffarten, Zerfaserungsprozess, Holzstofferzeugungsanlagen, Sortieren, Eindicken; Einflussgrößen bei der Erzeugung von Steinschliff, Druckschliff und Refinerholzstoff; Holzstoffbleiche; Qualitätsfragen.
Zellstoff:
Holzvorbereitung, Grundlagen der Chemie und Technologie der Sulfit- und Sulfatzellstoffherstellung, Chemikalienrückgewinnung; Anlagen und Verfahren der Halbzellstoffherstellung; alternative Zellstoffverfahren; Zellstoffaufbereitung; Chemie und Technologie der Zellstoffbleiche.
Altpapier:
Altpapiersorten, Recyclingkreislauf, Verunreinigungen von Altpapier und Hilfsmittel zur Aufbereitung von Altpapier; Auflösung, Reinigungs- und Sortiermaschinen, Deinking von Altpapier.
Stoffaufbereitung:
Halbstoffauswahl, Auflösung, Reinigung, Entstippung und Lagerung.
Stoffmahlung:
Ziel der Mahlung, Stoffbegriffe, Mahlungszustände von Faserstoffen und Prüfung des Mahlungszustandes; Auswirkungen der Mahlung auf die Papiereigenschaften; Aufbau und Schaltungen von Mahlanlagen; Einflussgrößen der Mahlung, Regelung von Mahlanlagen.
Stoffprüfung:
Stoffdichte- und Trockengehaltsbestimmungen, Bestimmung des Entwässerungsverhaltens; Faserfraktionierung und Prüfblattherstellung; Deinkingversuche, Ermittlung des Mahlverhaltens von Faserstoffen, Wirkung von Zusatzstoffen und chemischen Additiven.
Chemische Additive:
Chemischer Aufbau von Füllstoffen, Leimstoffen, Farbstoffen und weiteren chemischen Additiven sowie deren Einsatz; optische Aufheller, Stärke, Retentionsmittel, Schleimbekämpfungsmittel, Entschäumer und andere chemische Additive zur Verbesserung der Papiereigenschaften und der Produktion.
11. PAPIER- UND KARTONHERSTELLUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Papierindustrie verwendeten Anlagen und Verfahren der Papier- und Kartonherstellung sowie die einschlägigen Normen kennen;
- prozessoptimierende Analysen durchführen, anspruchsvolle Prüfverfahren anwenden und somit vollständige Papieranalysen durchführen können.
Lehrstoff:
2. Semester:
Stoff- und Wasserführung:
Wasserkreislaufsysteme, Charakterisierung der Abwässer, Verfahren der Wasseraufbereitung (Sedimentation, Flotation, Filtration); Wasserhaushalt, spezifischer Abwasseranfall, spezifischer Frischwasserverbrauch, Frischwassereinsparung.
Blattbildung:
Konstantteil der Papiermaschine, Blattbildungssysteme, Stoffauflauftypen und Funktion; Turbulenzen, Blattbildung und Formation, Entwässerungselemente (Formierkästen, -walzen, Streichleisten).
Pressen:
Pressvorgang, Pressentypen, Walzenmaterial und Härte;
Linienkräfte, Trockengehalte, Papier- und Filzführungen; Nassfilz im Betrieb; vibrieren, springen und rupfen der Presswalzen;
Papierfehler in der Pressenpartie.
Bespannung:
Entwässerungssieb (Material, Herstellung, Arten).
Papierprüfung:
Identifizierung von Faserstoffen mit dem Mikroskop (Holzstoffe, Zellstoffe); physikalische Grundlagen zur Papierprüfung, Normen.
3. und 4. Semester:
Bespannung:
Entwässerungssieb (Einfluss auf die Blattbildung und Entwässerung), Abrieb, Schäden; Nassfilz (Materialien, Herstellung, Typen, Reinigung, Einfluss auf die Papierqualität); Trockenfilz, Trockensieb (Materialien, Typen, Nähte, Einfluss auf die Trocknung).
Papierprüfung:
Grundlagen der Papierprüfung; Prüfung von mechanischen und chemischen Papiereigenschaften; Saugfähigkeitsprüfungen, Leimungsgrad, Glätte, Glanz, Weiße, Farbe, Luftdurchlässigkeit, Opazität; Prüfung von physikalischen, chemischen, optischen und Oberflächeneigenschaften von Papieren.
Stoff- und Wasserführung:
Stoffentlüftung (mechanisch, chemisch), Wasserkreislaufführung, Stoffverluste; Kreislaufschließung, Verknüpfung der inneren und äußeren Wasserkreisläufe, Umweltauswirkungen.
Blattbildung:
Sauger und Siebsaugwalze (Aufbau und Einstellung), Egoutteurarbeit, Stoffauflaufregelung; Profilkorrektur, Papierbahnabnahme vom Sieb, Überwachung der Siebarbeit.
Trocknen:
Dampf- und Kondensationssysteme; Trocknungsvorgang;
Trocknungsarten; Luft- und Klimatechnik in der Trockenpartie;
Einfluss der Trocknung auf die Papiereigenschaften; Kontrolle der Trockenpartie; Feuchtigkeitsverhalten; Papierbahnführung; Einflüsse der Trocknung auf die Papiereigenschaften.
12. PAPIERAUSRÜSTUNG UND PAPIERVEREDELUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Papierindustrie verwendeten Anlagen und Verfahren der Papierausrüstung und –veredelung sowie die einschlägigen Normen kennen;
- die für die gegebenen Aufgaben der Papierausrüstung und –veredelung technisch und wirtschaftlich günstigsten Anlagen und Verfahren auswählen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Papierstabilisierung:
Klima; Feuchten, Konditionieren; Gleichgewichtsbeziehungen, Dimensionsstabilität.
Satinieren und Prägen:
Theorie der Satinage; Satinagevorgang und Einflussgrössen; Glätte- und Satinagemaschinen (Funktion, Bedienung, Wartung, Anlagenentstörung); Qualitäts- und Wirkungsgradsteigerung an Satinageeinrichtungen; Satinage diverser Papiersorten (Naturpapiere und gestrichene Papiere); spezielle Satinageverfahren; Bürsten von Papier und Karton; Prägemaschinen und Prägearten, Einflussgrößen auf den Prägevorgang.
Schneiden:
Grundlegende Vorgänge beim Rollen-, Quer- und Planschneiden;
Kleben und Klebemittel; Anlagenentstörung; Rollenschneiden, Querschneiden, Planschneiden; Vorgänge am Messer (Längs-, Querschnitt); Schnittgenauigkeit und Schnittkorrektur;
Gegenüberstellung verschiedener Schneidmaschinen; Sortierung am Querschneider; Rollen- und Stapelqualität; Anlagenentstörung.
Veredelung:
Imprägnieren, Beschichten, Kaschieren, Leimen, Pigmentieren, Streichen (Streichrohpapiere - Streichmassen – Streichverfahren); Eigenschaften und Verwendung von gestrichenen Papier- und Kartonsorten.
Finalvorgänge:
Sortieren und Zählen; Rollen- und Formatpacken, Palettieren; Normformate und Normgewichte, Toleranzen.
Druck:
Reproduktionsverfahren; Druckverfahren (Hochdruck, Tiefdruck, Offsetdruck, Durchdruck); moderne Drucksysteme für die Bürokommunikation; Anforderungen an die verschiedenen Druckpapiere.
13. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
ARBEITSSICHERHEIT UND UMWELTSCHUTZ
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Probleme der Arbeitssicherheit sowie umweltschädliche Faktoren in der Papier- und Zellstoffindustrie identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ihrer Beseitigung angeben können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Rechtliche Grundlagen:
Arbeitnehmerschutz, Arbeitsaufsicht, Umweltgesetze.
Sicherheitstechnik:
Maschinenschutz und Sicherheitstechnik; Brand-, Elektro-, Gas-, Strahlenschutz.
Arbeitshygiene:
Vorbeugender Gesundheitsschutz, Verhütung von Berufskrankheiten; Erste-Hilfe-Leistung.
Umwelttechnologien:
Analyse der Umwelteinflüsse der Papier- und Zellstoffproduktion;
Abwasserbelastung, verfahrenstechnische Grundlagen der physikalisch-chemischen und biologischen Abwasserreinigung;
Reststofferfassung, verfahrenstechnische Grundlagen der Reststoffbehandlung; Abluftprobleme und ihre Bekämpfung;
Energieerzeugung und Umwelt, Kraft-Wärme-Kopplung; Lärmquellen und ihre Bekämpfung.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.15
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
SCHUHINDUSTRIE
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro
Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht - - 20 20 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
7. Maschinenkunde 40 40 - - 80 I
8. Werkstoffkunde und
Verfahrenstechnik 40 40 20 20 120 I
9. Schuh-Fertigungs-
technik - 40 40 40 120 I
10. Arbeitssystem-
gestaltung *2) - - 40 40 80 I
11. Technisches Zeichnen
und Entwerfen 40 40 20 - 100 II
12. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 260 260 1000
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 (I)
Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Betriebstechnik und
–management - 20 40 40 100 I
Marketing - - 20 20 40 II
Computer Aided Design - - 20 20 40 I
Computer Aided
Manufacturing - - 20 20 40 I
Qualitätsmanagement - - 20 20 40 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 120 120 280
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Nach REFA.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Schuhindustrie ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Planung und Herstellung von Schuhen bzw. Schuhprodukten zu übernehmen. Kernbereiche der schuhtechnischen Ausbildung sind Maschinenkunde, Werkstoffkunde und Verfahrenstechnik, Schuh- und Fertigungstechnik und Arbeitssystemgestaltung.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Ausführung und Ausstattung von Schuhen bzw. Schuhteilen sicher zu stellen;
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Schuhindustrie verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Entwerfen und Mitwirkung in der Planung von Schuhteilen und Schuhen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Überwachung und Durchführung der Produktion,
- Qualitätssicherung,
- richtige Anwendung der Betriebs- und Hilfsmittel,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Schuhindustrie insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in den Bereichen der Planung, Konstruktion, Kalkulation und Herstellung sowie Erhaltung, Betrieb und Wartung von Maschinen und Betriebsmittel.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen, die qualitative Beurteilung von Schuhteilen bzw. Schuhen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
7. MASCHINENKUNDE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Aufbau und Wirkungsweise der in der Schuhindustrie wichtigsten facheinschlägigen Maschinen, Geräte und Werkzeuge kennen sowie deren Handhabung beherrschen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Maschinen und Werkzeuge der Stepperei I:
Aufbau und Funktion der Maschinen, Werkzeuge und Hilfsmittel in der Zuschneiderei und Vorrichterei; Entwicklung, Einsatz, Wartung und Störungsbehebung.
Sicherheitstechnik:
Vorschriften, Schutzmaßnahmen.
Maschinen und Werkzeuge der Stepperei II:
Aufbau und Funktion der Maschinen, Werkzeuge und Hilfsmittel in der Näherei inklusive der erforderlichen Zusatzmaschinen; Entwicklung, Einsatz, Wartung und Störungsbehebung, Energieversorgung im Betrieb.
8. WERKSTOFFKUNDE UND VERFAHRENSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Herkunft, Eigenschaften, Bearbeitung und Verwendung der in der Schuhindustrie gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie Verfahren und Vorschriften zu deren sicherer Lagerung, Kontrolle und Prüfung kennen;
- Krankheitsquellen und Unfallursachen sowie umweltschädliche Faktoren im Betrieb identifizieren und geeignete Maßnahmen zur ihrer Beseitigung angeben können;
- die neuen und klassischen Verfahrenstechniken der Schuhindustrie kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Lederrohstoffe:
Herkunft, Konservierung, Gerbung, Eigenschaften, Fehlerbeurteilung.
Klebstoffe und Lösungsmittel:
Arten, Herstellung, Eigenschaften, fachgerechter Einsatz; Sicherheitsvorschriften.
Kleinmaterialien :
Garne, Nähte, Nadeln, Vorder- und Hinterkappen, Furnituren und Verstärkungsstoffe.
Lederbearbeitung:
Oberleder, Futterleder, Bodenleder, fachgerechter Einsatz und Zurichtung.
Bodenmaterial:
Brandsohle, Lederersatzmaterialien, Einbauteile; Bodenleder, Kunststoffsohlen; Gummibodenmaterialien, Absatzbau, Gelenksstücke.
Sicherheitstechnik:
Verhalten bei Störungen und Unfällen; Erste Hilfe.
3. und 4. Semester:
Kunststoffe:
Herstellung, Eigenschaften, Fehlerbeurteilung.
Kunststoffarten:
Einsatzbereiche, fachgerechter Einsatz.
Synthetische Materialien:
Herstellung, Eigenschaften, Fehlerbeurteilung, fachgerechter Einsatz.
Verfahrenstechnik für Leder:
Lederprüfungsverfahren, Feststellung der Gerbarten, Lederauswertungssysteme.
Finish-Präparate:
Arten, Herstellung, Eigenschaften, Anwendung, Reparatur, Spritzen, Polieren, Verpacken.
Umweltschutz:
Problematische Werkstoffe der Schuhverarbeitung, fachgerechte und umweltgerechte Entsorgung; ausgewählte Bestimmungen des Umweltschutzrechtes.
9. SCHUH-FERTIGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Praxis der Schuhindustrie verwendeten Fertigungsverfahren und Maschinen der Formgebung kennen und für gegebene Aufgaben wirtschaftliche Fertigungsverfahren auswählen können.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Werkstoffe:
Materialien in der Laufsohlenfertigung.
Fertigungsverfahren:
Fertigung von Brandsohlen, Gesundheits- und Polsterbrandsohlen; Absatz-, Keil- und Plateaufertigung.
Fertigungsmaschinen:
Laufsohlenbearbeitungsmaschinen, Stempel- und Prägemaschinen, Rau-, Glas- und Schleifmaschinen; Fertigungsautomaten.
Fertigungsverfahren:
Fertigung von Leisten, Schäften, Kappen, Schaftspitzen; Bodenbefestigung, Laufsohlen verpressen, Absatzbefestigung und Ausleisten.
Fertigungsmaschinen:
Zwickereimaschinen; Überholmaschinen- bzw. Automaten-Aufrauhmaschinen; Zementier- und Spritzgussautomaten.
Klebetechnik:
Klebetechnik von Sohlen, Einsatz von Spezialklebstoffen, kostensparende Spezialklebstoffe, Klebstoffe auf Wasserbasis (umweltschonend), Einsatzbereiche und Auswirkungen auf die Umwelt.
10. ARBEITSSYSTEMGESTALTUNG
Siehe Anlage B.10.
11. TECHNISCHES ZEICHNEN UND ENTWERFEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die einschlägigen Zeichnungsnormen und die Handhabung der Zeichengeräte sicher beherrschen und technische Zeichnungen auf der Basis praxisüblicher Konstruktionsunterlagen anfertigen können;
- einfache Schuhmodelle entwerfen und zeichnen können.
Lehrstoff:
1. bis 3. Semester:
Elemente des technischen Zeichnens:
Zeichengeräte und ihre Handhabung (Arten, Aufbau, Handhabung); Zeichnungsnormen, Beschriftung, Anfertigung von Fertigungsunterlagen; aus Strecken und Kursbogen zusammengesetzte Konstruktionen; maßstäbliches Zeichnen; Fußanatomie und Maßlinien, Leistenaufbau und Leistenkopierverfahren.
Entwerfen und Modellzeichnen:
Entwurfzeichnung, Modellzeichnung, Modellerzeugnis, Detaillieren, Serienfertigung; Werkzeuge.
Schnitte:
Klassischer und moderner Schnittaufbau.
Modellerzeugung:
Erstellung und Detaillierung von Grundmodellen.
12. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Kommunikation und Schriftverkehr“:
Siehe Anlage B.
BETRIEBSTECHNIK UND -MANAGEMENT
Siehe Anlage B.10.
MARKETING
Siehe Anlage B.10.
COMPUTER AIDED DESIGN
Siehe Anlage B.11.
COMPUTER AIDED MANUFACTURING
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Anlage B.9 mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
Funktionsweise von in der Schuhindustrie eingesetzten CNC-gesteuerten Fertigungsmaschinen, Montagerobotern und CAM-Softwareprodukten; Umwandlung EDV-gestützt erstellter einfacher Konstruktionszeichnungen in CNC- Produktionsprogramme.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.16
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
INFORMATIONSTECHNOLOGIE
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 III
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht 20 20 - - 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 40 40 20 140 I
8. Hardware 40 40 40 40 160 I
9. Internettechnologien - - 20 20 40 I
10. Netzwerk- und
Kommunikationstechnik - - 40 40 80 I
11. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 220 220 180 180 800
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Betriebstechnik - - 20 20 40 I
Projektmanagement - - 20 20 40 II
Mikroelektronik - - 20 20 40 I
Betriebssysteme 20 20 20 20 80 I
Systemmanagement - - 40 40 80 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 40 40 140 140 360
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 260 260 320 320 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Informationstechnologie ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, technischen Planung, Inbetriebnahme und Verwaltung von vernetzten EDV-Systemen zu übernehmen. Kernbereiche der IT-Ausbildung sind Hardware, angewandte Informatik, Netzwerk- und Kommunikationstechnik, Internettechnologien, Betriebssysteme, Projektmanagement und Systemmanagement.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Planung und praxisbezogener Realisierung von EDV-Projekten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Aufbau, Funktionsweise, Verwaltung und Fehlerbeseitigung von komplexeren Server-Client-Netzwerksystemen sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Informationstechnologie verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- eigenverantwortliche Planung und Realisation kleinerer und mittlerer EDV-Netzwerke, Mitwirkung in der Planung und Realisation von Großprojekten,
- ökologische und ökonomische Komponentenauswahl, Angebotseinholung und Bewertung sowie praktische Realisation von EDV-Anlagen,
- systematische Fehleranalyse und –beseitigung sowie Präventionsverfahren mittels redundanter Systeme,
- Koordination mehrerer in einem EDV-Projekt eingebundener Teilanbieter einschließlich Qualitätssicherung,
- Dokumentation, Wartung und Benutzerschulung von Hard- und Software Projekten,
- Erstellung von einfacheren Programmen und Softwareprojekten,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Informationstechnologie insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für den Informations- und Kommunikationstechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Systemplanung und Systembetreuung vernetzter EDV-Systeme, der Koordinierung aller an einem System beteiligten Teilanbieter, in der Dokumentation von Hard- und Softwareprojekten, sowie in der systematischen Fehlerbehebung und Prävention.
Auch die Einschulung von Benutzern und anderen Systembetreuern in vorhandene oder neu errichtete EDV-Infrastruktur oder Software sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften sowie elektrischer Schutzmaßnahmen, ökologische und ökonomische Optimierung sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“:
Siehe Anlage B.
7. ANGEWANDTE INFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Aufbau und Funktionsweise moderner Betriebssysteme verstehen, anwendergerecht installieren und konfigurieren können;
- Textverarbeitung nach den geltenden Normen computergerecht gestalten können;
- Tabellenkalkulationsprogramme nutzen und gestalten können;
- Datenbanken erstellen und warten können;
- Präsentationsprogramme erstellen und präsentieren können;
- einfache Programmieraufgaben erfassen, aufbereiten und mit Hilfe einer Programmiersprache lösen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Betriebssysteme:
Funktion, Aufgaben, Installation, Konfiguration und Bedienung.
Textverarbeitung, Kalkulation:
Grundlagen der Formatanordnung und der formalen Gliederung;
computerunterstützte Baustein-Korrespondenz, Serien- und Standardbriefe; Grundlagen der Tabellenkalkulation;
computerunterstütztes Anlegen, Bearbeiten, Speichern und Ausdrucken von Tabellen; Zellbezüge; automatische Berechnung; Verknüpfung mit Datenquellen.
Präsentation:
Grundlagen der Präsentation; computerunterstütztes Erstellen, Bearbeiten, Speichern, Ausdrucken und Vorführen von Präsentationen.
Tabellenkalkulation:
Komplexe Berechnungen; automatische Diagrammerstellung aus Datenreihen; Grundlagen einer Makrosprache; Automatisieren von wiederkehrenden Vorgängen durch Makros.
Datenbank:
Grundlagen, computerunterstütztes Anlegen, Bearbeiten, Speichern und Ausdrucken; Import fremder Datenquellen;
Bearbeitungsmöglichkeiten, Verknüpfungen, Datenbanken im Netzwerk;
Grundlagen von Makro und Datenbankprogrammiersprachen.
3. und 4. Semester:
Präsentation:
Einbinden von Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Grafikprogrammen in eine Präsentation; Erstellen einer audiovisuellen Präsentation.
Standardsoftware-Installation:
Anwenderspezifische Installation, Fehlerbehebung, Updates, Einbinden von mehreren Produkten des Office-Bereiches.
Grundlagen der Programmierung:
Logischer Programm-Ablauf (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe), Konstrukte der Ablaufsteuerung, Darstellungsformen; Hilfsmittel von Betriebssystemen zur Steuerung von Standardsoftware.
Einführung in eine Programmiersprache:
Syntax; Entwerfen, Kodieren, Testen von Programmen, Fehlersuche, Programmdurchführung; Zusammenhang mit dem verwendeten Betriebssystem; Hilfsmittel, Standards und unterstützende Software für die Erstellung von Programmabläufen; Programmoptimierung.
8. HARDWARE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den prinzipiellen Aufbau und die Funktionsweise eines Computers kennen;
- die für betriebliche Entscheidungen relevanten Kriterien (Preis Leistungsverhältnis, Betriebssicherheit, Betriebskosten, Ergonomie, Umweltaspekte, Erweiterbarkeit) kennen und dem entsprechende Entscheidungen treffen können;
- Computersysteme aus Einzelkomponenten zusammenstellen, aufrüsten und mit zusätzlichen Komponenten erweitern können;
- Interaktionen von Computer und peripheren Elementen kennen und die Anbindung zusätzlicher Elemente vornehmen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen:
Sicherheitsvorschriften; Gewährleistung; mechanischer Aufbau;
fachspezifische Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik;
fachspezifische Grundlagen der elektrischen Messtechnik; elektrische Eigenschaften der Hardware; elektro-magnetische Kompatibilität;
Reparaturfreundlichkeit.
Prinzipieller Aufbau und Funktionsweise eines Computers:
Hauptbestandteile, ihre Funktion und Interaktionen; Einfluss der Einzelkomponenten auf die Gesamtsystemleistung; Kosten; Ergonomie; Umweltaspekte.
3. und 4. Semester:
Praktische Arbeiten am Computer:
Umgang mit Einzelkomponenten, Erstellung eines funktionsfähigen Systems aus Einzelkomponenten; Inbetriebnahme; Bios;
Hardwareoptimierung; Schnittstellen; Eingabegeräte; Ausgabegeräte;
Multimediakomponenten; Netzwerkkomponenten und -erweiterungen;
externe Datenspeicher und Kommunikationskomponenten; Treiber;
Systemressourcen; Kosten; Betriebssicherheit. Erweiterung durch zusätzliche Komponenten und Aufrüstung von Computersystemen. Messungen an Computersystemen und Netzwerken.
9. INTERNETTECHNOLOGIEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die wesentlichen Internetdienste für ihre berufliche Praxis verwenden können;
- Webseiten konzipieren, gestalten und ins Internet übertragen können;
- die gesellschaftlichen Auswirkungen des Interneteinsatzes analysieren können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen:
Entwicklung des Internets; Zugangsmöglichkeiten zum Internet; Aufbau von E-Mail- und Webadressen; Domainkonzepte; Providing und Hosting von Webseiten.
Internetdienste:
E-Mail-Software; Internetbrowser (Benutzeroberfläche, Installation, Konfiguration); Informationssuche im Netz;
Suchmaschinen; elektronische Dienstleistungen über das Internet;
Datenaustausch im Betrieb, Systematik und Ordnungsstruktur.
Webseitengestaltung:
Hypertextkonzepte; Zielsetzung und Gestaltung von Homepages und anderen Webseiten; Editieren und Programmieren von Webseiten; Dialogelemente und Zugriffsfunktionen bei Webseiten; Übertragung von Webseiten ins Internet. Gesellschaftliche und berufspraktische Auswirkungen der Internettechnologien.
10. NETZWERK- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die gängigen Netzwerktypen kennen und verstehen;
- ein einfaches Netzwerk errichten und in Betrieb nehmen können;
- ein Netzwerk warten und betreuen können;
- die notwendigen Maßnahmen für Datensicherheit und Datenschutz treffen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen:
Referenzmodelle, Übertragungstechnik, Vermittlungstechnik, Netzwerk Komponenten, Topologien, Normen und Protokolle, Sicherheit, Netzwerkadressierung.
Installation:
Netzwerkbetriebssysteme; Installation von Netzelementen; Aufbau und Inbetriebnahme sowie Messtechnik in lokalen PC-Netzwerken.
Betrieb:
Wartungstätigkeiten bei Netzwerk-Hardware und Netzwerk-Software; Internetdienste; Fehleranalyse und Fehlerbehebung; Datenschutz und Datensicherheit.
11. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
PROJEKTMANAGEMENT
Siehe Anlage B.13.
MIKROELEKTRONIK
Siehe Anlage B.6.
BETRIEBSSYSTEME
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- den Aufbau und die Wirkungsweise der Systemsoftware in den Grundzügen sowie für aktuelle Betriebssysteme kennen;
- Unterschiede der Betriebssysteme und mit Vor- und Nachteilen im Hinblick auf den praktischen Einsatz beurteilen können;
- Grundzüge der Automatisierung von immer wiederkehrenden Vorgängen mit den Hilfsmitteln des Betriebssystems anwenden können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Grundlagen:
Historische Entwicklung; Kompatibilität; Aufgaben von Betriebssystemen (Programmübersetzung, Datenmanagement, Jobsteuerung, Systemsteuerung, Netzwerkfähigkeit).
Vergleich aktueller Betriebssysteme:
Einschränkungen, Stabilität, Ergonomie, Sicherheit, Netzwerkeigenschaften.
3. und 4. Semester:
Betriebssystemaufbau:
Systemkern, Monitore, Bibliothekskonzepte, Systemdateien, betriebssicherheitsrelevante Schutzmechanismen, Konzepte der Systemprogrammierung, relevante Dienst und Hilfsprogramme.
Detaillierter Vergleich aktueller Betriebssysteme:
Hardwarebedarf, modularer Aufbau von Betriebssystemen, Systemgenerierung; Unterschiede von Betriebsformen und ihre technische Realisierung; Betriebssysteme und Anwendungen; Multimediatauglichkeit.
SYSTEMMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Interaktionen komplexer, vernetzter Computersysteme in den Grundzügen kennen;
- auftretende Störungen systematisch analysieren und eigenständig oder mit Hilfe von Experten kurzfristig beseitigen können;
- Konfigurationsänderungen an Netzwerksystemen durchführen und Netzwerkbenutzer einschulen können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Systemdienste:
Interaktionen von Hardware und Software;
Fehlerbehebungsstrategien; systematische Fehleranalyse; Messen an Computersystemen und Netzwerken; Treiberprobleme; Hilfsprogramme zur Fehleranalyse; Verwendung von „Workarounds“ zur kurzfristigen, temporären Lösung nicht behebbarer Probleme; Internet als Hilfsmittel bei der Fehlerbehebung; Einrichten, Modifikation, Konfiguration und Verwalten von Netzwerken; Datensicherheit; Erstellung von Fortbildungskonzepten und Einschulung von Netzbenutzern.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.17
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR
MECHATRONIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht 20 20 - - 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 60 60 - - 120 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 - - - 40 I
8. Grundlagen der
Elektrotechnik und
Elektronik 20 20 - - 40 I
9. Mechanik 20 20 - - 40 I
10. Mechatronik 20 20 - - 40 I
11. Fertigungstechnik *2) - 20 40 40 100 I
12. Elektronik und
Digitaltechnik - 20 80 60 160 I
13. Steuerungs- und
Regelungstechnik - - 40 40 80 I
14. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 240 240 200 200 880
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
Kommunikation und
Schriftverkehr - - 20 20 40 II
Kommunikation und
Präsentation - - 20 20 40 III
Betriebstechnik - - 20 20 40 I
Soziologie und
Mitarbeiterführung 20 20 - - 40 II
Maschinen und Anlagen 20 20 - - 40 I
Elektrische Maschinen
und Anlagen - - 20 20 40 I
Mess- und Prüftechnik - - 20 20 40 I
Robotertechnik - - - 20 20 I
Hydraulik und
Pneumatik - - 40 40 80 I
Qualitätsmanagement - - 20 - 20 I
Umwelttechnik und
–management - - - 20 20 II
Laboratorium für
Mechatronik - - - 20 20 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 40 40 100 100 280
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 300 300 1160
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
*2) Einschließlich Konstruktionsübungen im Ausmaß von 20 Unterrichtseinheiten je Semester.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von fachtheoretischen und fachpraktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Planung und Fertigung von automatisierten technischen Systemen zu übernehmen. Kernbereiche der mechatronischen Ausbildung sind Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Ausführung und Ausstattung von technischen Systemen sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik verfügen über folgende technische
Kompetenzen:
- Mitwirkung in der Planung und Konstruktion von mechatronischen Systemen,
- ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
- Koordination der Fertigung sowie Qualitätssicherung,
- Anwendung einschlägiger Software und der Einsatz von CAD-Systemen,
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik insbesondere befähigt werden,
- Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Mechatronik liegen in den Bereichen der Planung, Konstruktion, Kalkulation, Herstellung sowie Erhaltung, Betrieb und Wartung von mechatronischen Anlagen.
Auch die Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von Produkten sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“:
Siehe Anlage B.
8. GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
Siehe Anlage B.5.
9. MECHANIK
Siehe Anlage B.7.
10. MECHATRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- das prinzipielle Verständnis des umfassenden Konzeptes der Mechatronik als Kombination von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik erwerben und
- den Aufbau von einfacheren mechatronischen Systemen beschreiben können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Mechatronische Systeme:
Überblick über mechatronische Geräte und Produkte in Industrie und Gewerbe, Handel und Dienstleistung, Gesundheits- und Privatbereich, wie Industrieroboter und Fertigungsautomaten, Geräte der Büroautomatisierung und der Automatisierung im Dienstleistungsbereich, medizinischer Geräte und Implantate, Haushaltselektronik und -automation, gemeinsame Prinzipien mechatronischer Systeme.
Mechatronische Bauelemente:
Typische mechanische, elektronische und informationstechnische Bauelemente.
Mechatronische Geräte:
Synthese der Bauelemente zu mechatronischen Geräten und Automaten, das mechatronische Konzept.
11. FERTIGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Praxis des Fachgebietes verwendeten Werkstoffe und ihre Eigenschaften sowie Verfahren und Maschinen der Formgebung kennen;
- wirtschaftliches Fertigungsverfahren für gestellte Aufgaben auswählen können.
Lehrstoff:
2. Semester:
Werkstoffe:
Einteilung und normgerechte Bezeichnung; Aufbau, Eigenschaften und Herstellung der Metalle; Stahlsorten; Eisengusswerkstoffe;
Nichteisenmetalle und ihre Legierungen; Pulvermetallurgie und Sinterwerkstoffe. Nichtmetallische und Verbundwerkstoffe;
Zustandsdiagramme; Wärmebehandlung.
3. Semester:
Werkstoffprüfung:
Zerstörende und zerstörungsfreie Verfahren.
Spanlose Bearbeitungsverfahren:
Gießen, Schmieden, Walzen, Ziehen, Tiefziehen, Biegen, Richten, Fließ- und Strangpressen; Schneiden, Stanzen, Schweißen, Löten, Kleben; Sonderbearbeitungsverfahren.
Vorrichtungen:
Spannvorrichtungen, genormte Bauteile, Baugruppen.
4. Semester:
Spanende Fertigung:
Zerspanungslehre, Schneidwerkstoffe; Abtragende Techniken; Feinbearbeitung; Sonderbearbeitungsverfahren; Messen und Prüfen im Rahmen der Fertigung.
Werkzeugmaschinen:
Bohr-, Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen; CNC-Technik und CNC-Maschinen; Steuerungen; flexible Fertigungszellen, Fertigungsstraßen, Roboter.
12. ELEKTRONIK UND DIGITALTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Grundkenntnisse und Verständnis über Aufbau und Anwendung von elektronischen und digitalen Schaltungen erwerben,
- die wichtigsten Komponenten und Technologien der in der Mechatronik und in verwandten Fachgebieten verwendeten Prozessoren und Computer kennen und ihre Anwendung beschreiben können.
Lehrstoff:
2. bis 4. Semester:
Analoge Schaltungen:
Bauelemente der Elektronik (Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, Thyristoren, optoelektronische Bauelemente);
Grundschaltungen (Wirkungsweise, einfache Schaltungstechnik und Anwendung des Transistors als Verstärker und als Schalter);
Stromrichtertechnik und Operationsverstärker;
Stromversorgungstechnik (grundsätzliche Methoden zur Spannungs- und Stromstabilisierung mit aktuellen Schaltungstechniken).
Digitale Schaltungen:
Mikroprozessor-Grundlagen (Grundschaltungen, Adressierung, Speicherelemente, Datenübertragung, Datensicherheit);
Personal Computer (PC-Grundschaltungen, Peripheriebausteine, Bussysteme); Schaltkreisfamilien, Charakteristika von Mikroelektronikbauteilen, Schaltungstechnologie, Fertigungstechnologie, Mikrocomputeraufbau; Interfacetechnik (Systematik und Definition von Schnittstellen, Standardschnittstellen, technische Bussysteme, Eigenschaften von Busbausteinen, Standardbussysteme);
Computertechnik (Rechnerarchitektur, externe Speicher, Ein-/Ausgabegeräte); programmierbare Bauelemente, Controller, Umsetzer, Prozessperipherie, Standardschaltungen, Mikroprozessorkonzepte, Netzwerk-Hardware.
Prozessor- und Computertechnik:
Hardware (Aufbau, Funktion und Organisation von Mikroprozessoranlagen, Organisation von Mikroprozessorsystemen, Signalübertragung, Prinzipien und Grundbegriffe der Signalübertragung, physikalische und mathematische Beschreibung von Signalen, Übertragungswege, Modulation und Demodulation);
Hardware (Aufbau, Funktion und Organisation von Computer-Anlagen, Schnittstellen, Aufbau und Funktion der Stand der Praxis entsprechenden und aktuellen Schnittstellen, Netzwerke, Aufbau und Funktion der lokalen und globalen Vernetzung).
13. STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Siehe Anlage B.7.
14. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
B. Schulautonome Pflichtgegenstände
„Englisch“, „Kommunikation und Schriftverkehr“, „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage B.
KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION
Siehe Anlage B.13.
SOZIOLOGIE UND MITARBEITERFÜHRUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Grundsätze und Regeln hinsichtlich der soziologischen Erscheinungen in Wirtschaft und Politik kennen und interpretieren können;
- die wichtigsten Grundsätze der Mitarbeiterführung in Bezug auf Konfliktmanagement und Personalentwicklung kennen und für sich und die Mitarbeiter anwenden können;
- in der Gruppe Erfahrungen auf dem Gebiet der Sozialkompetenz und der Kommunikation erleben und interpretieren können, das in der Gruppe erlebte mit Kommunikationshilfen darstellen, auswerten und zum Lehrstoff der Pflichtgegenstände in Bezug setzen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Wirtschaftssoziologie:
Gesellschafts- und Sozialsysteme, Sozialanalysen, Sozial- und Wirtschaftspsychologie, Organisationssoziologie, Führungstheorien, politische Soziologie, Technik- und Arbeitssoziologie, Gesellschaftspolitik, Sozialpartnerschaft.
Konfliktmanagement:
Grundsätze für Konfliktmanagement, Personalentwicklung und Personalmanagement in Betrieben und Gruppen, Selbstmanagement, Durchspielen von ausgewählten Situationen.
Anwendung:
Praktische Beispiele aus den Themenbereichen wie zB “Kommunikation und Schriftverkehr”, “Mitarbeiterführung und -ausbildung”, “Fremdsprache und Kommunikation”, “Kommunikation und Präsentation”.
MASCHINEN UND ANLAGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die in der Praxis gebräuchlichsten Maschinenelemente und Maschinenanlagen sowie die in der Praxis verwendeten Aktoren kennen;
- den Aufbau und das Betriebsverhalten der Aktoren in Hinblick auf mechatronische Fragestellungen kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Verbindungselemente:
Lösbare Verbindungen mit Sicherungselementen; nicht lösbare Verbindungen.
Federelemente:
Biegefeder, Torsionsfeder, Gasfeder.
Elemente der drehenden Bewegung:
Achsen, Wellen, Lager, Kupplungen; Mitnehmerverbindungen; Zahnräder und Zahnradgetriebe.
Normkennzeichnung:
Zeichnungsnormen, Beschriftung, Bemaßung, Hauptrisse und Schnittdarstellung.
Kolbenmaschinen:
Kolbenpumpen, Kolbenverdichter, Verbrennungskraftmaschinen.
Strömungsmaschinen:
Wasserturbinen, Verdrängerpumpen, Kreiselpumpen, Dampfturbinen, Gasturbinen, Verdichter.
Fördertechnik:
Hebezeuge; Krananlagen; Aufzüge; Förderanlagen.
Thermische Anlagen:
Dampferzeuger, Wärmetauscher, Wärmepumpen.
Pneumatische Aktoren:
Komponenten der Pneumatik, pneumatische Steuerungen.
Hydraulische Aktoren:
Komponenten der Hydraulik, hydraulische Steuerungen.
ELEKTRISCHE MASCHINEN UND ANLAGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Kenntnisse der in der Praxis verwendeten elektrischen Maschinen, Transformatoren und elektrischen Anlagen zur Erzeugung und Anwendung elektrischer Energie erwerben;
- den Aufbau und das Betriebsverhalten dieser Maschinen und Anlagen kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Antriebstechnik:
Grundlegende Bauformen, Schutzarten und Betriebsarten.
Elektrische Maschinen:
Gleichstrommaschinen (Aufbau, Betriebsverhalten);
Drehfeldmaschinen (Aufbau und Betriebsverhalten von Asynchronmaschinen); Drehzahlregelungen bei Asynchronmotoren;
Einphasenmotoren; Universalmotoren; Synchronmaschinen;
Schrittmotoren.
Transformatoren:
Bauformen, Betriebsverhalten.
Elektroinstallationstechnik:
Elektroinstallationen in Gebäuden und Räumen besonderer Art, Errichtungsvorschriften, Leitungsberechnung, Installationspläne; Schutzmaßnahmen in elektrischen Anlagen bis 1000 Volt, Räume und Anlagen besonderer Art, Blitzschutzanlagen.
MESS- UND PRÜFTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die in der Maschinenbaupraxis verwendeten Mess- und Prüfverfahren sowie Verfahren der Qualitätssicherung kennen und anwenden können.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Grundlagen der Messtechnik:
Größe und Einheiten für Längen- und Winkelmessung; Mess-, Form- und Lagetoleranzen, Passungen.
Messtheorie:
Messverfahren, Messkette, Messgrößenwandlungen; berührungsfreies Messen; Messmaschinen; CNC-Messtechnik; analoges Messen; Messmittelverwaltung und -überwachung.
Auswertung von Messdaten:
Regelkarten, Stichprobenmessung, Kennzahlen; Messsystemüberwachung.
ROBOTERTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen Aufbau und Wirkungsweise der Roboter im Hinblick auf Fragestellungen der Automatisierung kennen.
Lehrstoff:
4. Semester:
Robotertechnik:
Aufbau und Komponenten, Programm- und Sensorsteuerung, Koordinaten-Systeme, Bewegungserzeugung, Betriebsarten.
Automatisierung mit Robotern:
Montageautomatisierung, Fertigungsautomatisierung.
HYDRAULIK UND PNEUMATIK
Siehe Anlage B.7.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen die gebräuchlichen Formen der Qualitätskontrolle, der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements kennen.
Lehrstoff:
3. Semester:
Qualitätskontrolle:
Fertigungskontrolle unter Berücksichtigung der statistischen Qualitätskontrolle.
Qualitätsmanagement:
Qualitätssicherungsnormen; Qualitätssicherungssysteme; Q-Handbuch; Q-Audit; TQM - Total-Quality-Management
UMWELTTECHNIK UND -MANAGEMENT
Siehe Anlage B.7.
LABORATORIUM FÜR MECHATRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- Zusammenbau-, Programmier-, Betriebs-, Reparatur- oder Prüfaufgaben bzw. Übungen in der Mechatronik und in verwandten Fachgebieten selbstständig ausführen und auswerten können;
- begleitende Arbeits- und Untersuchungsberichte erstellen, die Aufgaben und Übungen interpretieren und zum Lehrstoff der Pflichtgegenstände in Bezug setzen können.
Lehrstoff:
4. Semester:
Übungen aus den Themenbereichen der fachbezogenen Pflichtgegenstände wie zB „Mechatronik“, „Elektronik und Digitaltechnik“, „Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik“, „Maschinen und Anlagen“, „Robotertechnik“, „Mess- und Prüftechnik“, „Elektrische Maschinen und Anlagen“.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
Anlage B.18
LEHRPLAN DER WERKMEISTERSCHULE FÜR HÜTTENINDUSTRIE
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten
pro Unterrichtsgegenstand)
____________________________________________________________________
Lehrver-
A. Pflichtgegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
1. Religion 20 20 20 20 80 (III)
2. Kommunikation und
Schriftverkehr 20 20 - - 40 II
3. Wirtschaft und Recht 20 20 - - 40 III
4. Mitarbeiterführung
und –ausbildung - - 20 20 40 III
5. Angewandte Mathematik 20 20 - - 40 I
6. Naturwissenschaft-
liche Grundlagen 20 20 - - 40 II
7. Angewandte Informatik 40 40 - - 80 I
8. Grundlagen der
Elektrotechnik und
Elektronik 20 20 - - 40 (I)
9. Maschinenelemente 20 20 20 - 60 I
10. Betriebstechnik - - 40 40 80 II
11. Technologie der
Werkstoffe 40 40 20 20 120 II
12. Hüttentechnik 20 20 60 60 160 I
13. Technologie der
Formgebung 20 20 40 40 120 I
14. Feuerfeste Bau- und
Mörtelstoffe - - 40 40 80 I
15. Projektstudien - - - 20 20 II
____________________________________________________________________
Summe A 260 260 260 260 1040
____________________________________________________________________
Lehrver-
B. Schulautonome Unterrichtseinheiten pflich-
Pflichtgegenstände Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Englisch 20 20 20 20 80 I
____________________________________________________________________
Auswahlsumme B 20 20 20 20 80
____________________________________________________________________
Gesamtsumme
(A und B) 280 280 280 280 1120
____________________________________________________________________
Gesamtstundenrahmen
(A und B) für
Abweichungen durch
schulautonome
Lehrplanbestimmungen
mindestens 260 260 260 260 1040
höchstens 320 320 320 320 1280
____________________________________________________________________
Lehrver-
C. Freigegenstände Unterrichtseinheiten pflich-
Semester tungs-
1. 2. 3. 4. Summe gruppe
____________________________________________________________________
Unternehmensführung - - 40 40 80 II
Zweitsprache Deutsch 80 80 - - 160 I
Deutsch - - 80 80 160 I
Englisch - - 80 80 160 I
Angewandte Mathematik - - 80 80 160 I
____________________________________________________________________
*1) Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Fachspezifisches Bildungsziel und Qualifikationsprofil:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Hüttenindustrie ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Herstellung von Produkten der Hüttenindustrie sowie in der Wartung hüttentechnischer Anlagen zu übernehmen. Kernbereiche der Ausbildung sind Hüttentechnik, Technologie der Werkstoffe und der Formgebung, feuerfeste Bau- und Mörtelstoffe, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Maschinenelemente, Betriebstechnik und Projektmanagement.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
- die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch theoretische und praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
- ein ausreichendes Verständnis des Maschinenbaus, der fachspezifischen Fertigungstechnik und neuer Technologien sicher zu stellen,
- eine angemessene allgemeine, betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung zu vermitteln.
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für
Hüttenindustrie verfügen über folgende technische Kompetenzen:
- Kenntnis und Anwendung der gebräuchlichen metallurgischen Herstellungsverfahren,
- Kenntnis über die Werkstofftechnik, Werkstoffprüfung und feuerfeste Baustoffe,
- Überprüfung, Instandhaltung und Wartung von hüttentechnischen Anlagen,
- Mitwirkung in der Produktionsplanung und Vorbereitung bei der Herstellung von Werkstoffen der Hüttenindustrie
- Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Hüttenindustrie insbesondere befähigt werden,
- praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
- Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
- sich in den für die Hüttenindustrie relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
- mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Produktion und Weiterverarbeitung von Erzeugnissen der Hüttenindustrie, in der Produktionsvorbereitung und in der Wartung von hüttentechnischen Anlagen. Auch die Dokumentation von Arbeitsvorgängen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.
III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage B.
IV. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage B.
V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage B.
A. Pflichtgegenstände
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“:
Siehe Anlage B.
7. ANGEWANDTE INORMATIK
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff:
2. Semester:
Netzwerke:
Aufbau, Funktionsweise, Grundbegriffe der Netzwerkadministration.
8. GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
Siehe Anlage B.5.
9. MASCHINENELEMENTE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- mit der Bedeutung, dem Aufbau und der Wirkungsweise der wichtigsten Maschinenelemente vertraut sein;
- freihändig Skizzen anfertigen und technische Zeichnungen lesen können.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Verbindungselemente:
Lösbare Verbindungen mit Sicherungselementen; nicht lösbare Verbindungen.
Rohrleitungssysteme:
Rohre, Rohrverbindungen, Armaturen.
Elemente der drehenden Bewegung:
Achsen, Wellen, Lager, Mitnehmerverbindungen.
Federelemente:
Biegefedern, Torsionsfedern, Gasfedern, Silent-Elemente.
3. Semester:
Elemente der Antriebstechnik:
Zahnräder, Zahnradgetriebe, Kupplungen.
Technische Zeichnungen:
Darstellung von Anlagen der Hüttenindustrie.
10. BETRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundlagen der Planung und Steuerung gewerblicher und industrieller Betriebe kennen;
- die gebräuchlichen Kostenrechnungssysteme einschließlich der Kalkulation kennen und durchführen können;
- die Prinzipien, nach denen betriebliche Investitionsentscheidung getroffen werden kennen;
- Grundzüge des Marketings kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Kostenrechnung:
Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung auf Voll- und Teilkostenbasis; betriebliche Entscheidungen auf Basis der Deckungsbeitragsrechnung.
Investition und Finanzierung:
Übersicht über die Verfahren der Investitionsrechnung; statische Investitionsrechenverfahren, Überblick über dynamische Methoden; Zinsrechnung.
Unternehmensführung:
Planungs- und Kontrolltechniken; Fertigungsplanung und -steuerung; Materialwirtschaft.
Marketing:
Produktlebenszyklus; Marketingpolitisches Instrumentarium;
Marktforschung; Erstellen und Bewerten von Angeboten;
Verhandlungstechnik.
Aufgaben des betrieblichen Qualitätswesens. Technischer Arbeitsschutz. Maschinensicherheitsverordnung.
11. TECHNOLOGIE DER WERKSTOFFE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die Grundlagen über den Aufbau der Metalle und ihre Veränderungen bei der Weiterverarbeitung in Hüttenbetrieben kennen;
- eine Übersicht über die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung kennen lernen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Metallische und nichtmetallische Werkstoffe; Legierungslehre;
Erstarrung; Rekristallisation; Verformungstheorie;
Zustandsschaubilder.
Eisen-Kohlenstoff-System; die wichtigsten Legierungselemente des Stahles.
3. und 4. Semester:
Glüh- und Wärmebehandlung von Stählen;
Randschichtverfestigungsverfahren.
Prüfverfahren für die metallischen Werkstoffe; Probenahme im Betrieb; Vermittlung der Kenntnisse der gebräuchlichsten Betriebsprüfungen mit praktischen Übungen; Korrosionsschutz.
12. HÜTTENTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die notwendigen Maßnahmen, die zur Führung eines wirtschaftlichen, störungsfreien Betriebes eines Hochofens notwendig sind, kennen;
- die wichtigsten Stahlherstellungsverfahren kennen;
- die Grundlagen der Wärmeentwicklung und Wärmeübertragung im Hüttenbetrieb kennen;
- die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von Abgasen, Abwässern und Abwärmen kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Rohstoffquellen zur Wärmeerzeugung; Anforderungen an Brennstoffe; Verbrennung; Wärmerückgewinnung; Brenner; Möglichkeiten der elektrischen Wärmeerzeugung; Wärmeübertragung.
Beurteilung und Prüfung der Erze und Rohstoffe sowie Aufbereitung der Rohstoffe; Eisenerzvorbereitung (Sintern und Pelletieren); Koks und Zuschläge; Bau des Hochofens; Rohstoffe für die Stahlerzeugung einschließlich Schrottwirtschaft.
3. und 4. Semester:
Metallurgische Vorgänge im Hochofen und dessen Betrieb; Schlackenaufarbeitung und -verwertung; Energieversorgung, Kühlung, Ausmauerung und Rohstoffzufuhr bei der Roheisenerzeugung; Störungen im Hochofenbetrieb; alternative Roheisenerzeugungsverfahren.
Chemisch-physikalische Grundlagen bei den Stahlherstellungsprozessen; Verfahren und Anlagentechnik bei den Stahlherstellungsprozessen (LD-Konverter und Elektrolichtbogenofen); Sekundärmetallurgie; Vergießen des Stahles; Einfluss von Begleitelementen auf die Qualität des Stahles; Fehler bei der Stahlerzeugung.
13. TECHNOLOGIE DER FORMGEBUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen
- die wichtigsten Verarbeitungsverfahren von Stahl (Gießen, Walzen und Schmieden) kennen;
- die Anlagen- und Maschinentechnik in Hüttenwerken kennen.
Lehrstoff:
1. und 2. Semester:
Einführung in die Walzwerkskunde, Walzgerüste und ihr Aufbau; Grundlagen des Schmiedens; Werkstoffe in der Schmiede.
Grundlagen der Gießereitechnik; Vor- und Nachteile des Gießens von Werkstoffen gegenüber anderen Fertigungsverfahren; Formerei, Kernmacherei, Modelle, Form- und Hilfsstoffe.
3. und 4. Semester:
Walzenwerkstoffe, Walzenkühlung, Hilfseinrichtungen der Walzwerke, Kühlanlagen, Schneid- und Kanteinrichtungen sowie Rollgänge;
Technologie des Schmiedens; Freiformschmieden und Gesenkschmieden;
Schmiedefehler und Prüfverfahren; Walz- und Schmiedeprodukte;
Schmiede- und Walzwerksöfen; Fehler beim Walzen und Schmieden von Stahl; Halbzeugstraßen, Blech- und Bandstraßen sowie Profilwalzanlagen (Draht-, Schienen-, Rohrwalzwerk);
Schmiedemaschinen für das Freiform- und Gesenkschmieden.
Die wichtigsten Aggregate zur Schmelz- und Legierungstechnik;
Einfluss der Begleitelemente auf die Qualität des Gussstückes;
Gießverfahren und Wärmebehandlung der Gussstücke; Gussfehler und Gussputzerei.
14. FEUERFESTE BAU- UND MÖRTELSTOFFE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden sollen alle geformten sowie ungeformten feuerfesten Werkstoffe der Hüttenindustrie kennen.
Lehrstoff:
3. und 4. Semester:
Produktentwicklung, Verfahrens- und Sintertechnologie; Konstruktionsbeispiele, Einsatz und Produktwahl in Wärme- und Schmelzaggregaten insbesondere der Eisen- und Stahlindustrie.
Verschleißmechanismen und Beständigkeit feuerfester Werkstoffe unter dem Einfluss von Hochtemperaturbeanspruchung und korrosiven Medien dargelegt, anhand von ausgewählten Beispielen aus der Betriebspraxis.
15. PROJEKTSTUDIEN
Siehe Anlage B.
ENGLISCH
Siehe Anlage B.
C. Freigegenstände
Siehe Anlage B.
| Lehrver- | ||||||||||
| A. | Pflichtgegenstände | Unterrichtseinheiten | pflich- | |||||||
| Semester | tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | |||||
| 1. | Religion | 20 | 20 | 20 | 20 | 80 | (III) | |||
| 2. | Kommunikation und Schriftverkehr | 20 | 20 | – | – | 40 | II | |||
| 3. | Wirtschaft und Recht | – | – | 20 | 20 | 40 | III | |||
| 4. | Mitarbeiterführung und –ausbildung | – | – | 20 | 20 | 40 | III | |||
| 5. | Angewandte Mathematik | 60 | 60 | – | – | 120 | I | |||
| 6. | Angewandte Informatik und Informationssysteme | 20 | 20 | 20 | – | 60 | I | |||
| 7. | Holzbe- und Holzverarbeitung | 30 | 20 | 30 | 20 | 100 | I | |||
| 8. | Holztechnologie | 30 | 20 | 30 | 30 | 110 | I | |||
| 9. | Unternehmensführung | 20 | 30 | 30 | 20 | 100 | II | |||
| 10. | Betriebstechnik | 30 | 30 | 30 | 20 | 110 | I | |||
| 11. | Elektrotechnik, Mess- und Regeltechnik | 20 | 20 | – | – | 40 | I | |||
| 12. | Ressourcenmanagement, Energie- und Umwelttechnik | – | 20 | 20 | 20 | 60 | I | |||
| 13. | Projektstudien und Projektmanagement | – | – | 20 | 20 | 40 | I | |||
| Summe A | 250 | 260 | 240 | 190 | 940 | |||||
| Lehrver- | ||||||||||
| B. | Schulautonome Pflichtgegenstände | Unterrichtseinheiten | pflich- | |||||||
| Semester | tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | |||||
| Englisch | 20 | 20 | 20 | 20 | 80 | (I) | ||||
| Holzbau | – | – | 30 | 30 | 60 | I | ||||
| Säge- und Holzbearbeitungstechnik | – | – | 30 | 30 | 60 | I | ||||
| Holzwerkstoffe | – | – | 30 | 30 | 60 | I | ||||
| Möbel- und Innenausbau | – | – | 30 | 30 | 60 | I | ||||
| Material- und Produktprüfung | – | – | 20 | 20 | 40 | I | ||||
| Konstruktionsübungen | 20 | 20 | – | – | 40 | I | ||||
| Auswahlsumme B | 20 | 20 | 30 | 30 | 100 | |||||
| Gesamtsumme (A und B) | 270 | 280 | 270 | 220 | 1040 | |||||
| Gesamtstundenrahmen (A und B) für | ||||||||||
| Abweichungen durch schulautonome | ||||||||||
| Lehrplanbestimmungen | ||||||||||
| mindestens | 260 | 260 | 260 | 260 | 1040 | |||||
| höchstens | 320 | 320 | 320 | 320 | 1280 | |||||
| Lehrver- | ||||||||||
| C. | Freigegenstände | Unterrichtseinheiten | pflich- | |||||||
| Semester | tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | |||||
| Unternehmensführung | – | – | 40 | 40 | 80 | II | ||||
| Zweitsprache Deutsch | 60 | 60 | – | – | 120 | I | ||||
| Deutsch | – | – | 60 | 60 | 120 | I | ||||
| Englisch | – | – | 40 | 40 | 60 | I | ||||
| Angewandte Mathematik | – | – | 60 | 60 | 120 | I | ||||
_______________
1 Zur Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen siehe Anlage B, Abschnitt II.
Siehe Anlage B mit folgenden Ergänzungen:
Ziel der Ausbildung:
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik-Produktion ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der industriellen Holzbe- und -verarbeitung und für die jeweiligen Roh-, Halbfertig- und Fertigprodukte zu übernehmen. Kernbereiche der holztechnischen Ausbildung sind Holztechnologie, Holzbe- und Holzverarbeitung, Unternehmensführung und Betriebstechnik sowie Resourcenmanagement, Energie- und Umwelttechnik.
Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
– die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten und praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen,
– eine spezifische allgemeine und betriebswirtschaftliche/betriebstechnische Bildung zu vermitteln,
– eine angemessene Vorbereitung auf allfällige Führungsaufgaben zu bieten.
Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik- Produktion verfügen über folgende technische Kompetenzen:
– Planung, Auswahl, Einsatz und Wartung der Produktionsmittel,
– Planung der betrieblichen Abläufe, deren Überwachung und Ausführung,
– Anwendung einschlägiger Software, insbesondere EDV-gestützter Planungs- und Produktions-systeme,
– Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik-Produktion insbesondere befähigt werden,
– praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
– Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
– sich in den für die Fachrichtung relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden
– mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen sowie Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Holztechnik-Produktion und Dokumentation von planenden und ausführenden Tätigkeiten mittels einschlägiger Software, die Auswahl, Wartung und Instandhaltung von holztechnischen Betriebseinrichtungen, die Beurteilung und Analyse von einschlägigen Produkten. Auch das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählt zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind Bestandteil aller Tätigkeiten.
Siehe Anlage B.
Siehe Anlage B.
Siehe Anlage B.
„Kommunikation und Schriftverkehr“, „Wirtschaft und Recht“, „Mitarbeiterführung und -ausbildung“ und „Angewandte Mathematik“:
Siehe Anlage B.
Die Studierenden sollen
– die Funktion von computergestützten Anlagen kennen;
– berufsbezogene EDV-Programme und Standardsoftware einsetzen können;
– den Aufbau und die Einsatzgebiete gängiger Enterprise Resource Planning -Systeme in Unternehmen erläutern können;
– die erforderlichen Stammdaten für die Herstellung und den Vertrieb eines Produktes in einem Enterprise Resource Planning -System anlegen und die entsprechenden Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden können.
1. und 2. Semester:
Grundlagen:
Hardware, Software, Betriebssysteme, Netzwerke, Standardsoftwareprodukte (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation).
Branchensoftware:
Benutzerführung spezieller Branchensoftware.
3. Semester:
Enterprise Resource Planning (ERP) – Systeme:
ERP-Systeme und Anbieter, Module eines ERP-Systems.
Anmeldung, Oberfläche, Menü, Navigation, Systemhilfen, Reports, Ausdrucke.
Anwendung von Enterprise Resource Planning (ERP)-Systemen:
Materialwirtschaft, Produktionsplanung und –steuerung, Vertrieb, Beschaffung.
Die Studierenden können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.
Die Studierenden sollen
– den Aufbau und die Wirkungsweise der wichtigsten Holzbearbeitungsmaschinen sowie deren Werkzeuge kennen.
1. Semester:
Maschinenelemente, die wichtigsten Maschinenelemente aus denen Holzbearbeitungsmaschinen aufgebaut sind; lösbare Verbindungen, unlösbare Verbindungen, Lagerungen, Wellen, Kraftübertragungselemente (Hülltriebe, ZR), Kupplungen, Holzbearbeitungswerkzeuge und deren Instandsetzung.
2. Semester:
Sägewerkshauptmaschinen und Nebenmaschinen.
3. Semester:
Fördertechnik (in der Holzverarbeitung und pneumatische Förderer), Sicherheit bei Absauganlagen, Grundlagen der Hydraulik.
4. Semester:
Kehlmaschinen, Werkzeugkunde und Maschinenaufbau, Sonderzubehör.
Grundlagen der CNC-Technik (computergestützte numerische Steuerung).
Die Studierenden sollen
– die anatomischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften von Holz kennen;
– die einheimischen Holzarten und die wichtigsten Importhölzer bestimmen und ihre Eigenschaften ermitteln können;
– Holzmerkmale erkennen und deren Auswirkungen auf die Holzeigenschaften abschätzen können;
– die wichtigsten Holzwerkstoffe bestimmen, ihre Eigenschaften ermitteln und ihre Produktionsprozesse analysieren können;
– die Verfahren der Holzbehandlung und -vergütung (Trocknen, Dämpfen, Modifikation) kennen;
– die wichtigsten Klebstoffe und Oberflächenbehandlungen (Holzschutz ua.), ihre Eigenschaften und deren Verarbeitung kennen;
– bei Produktentwicklungen und für bestimmte Anforderungen Klebstoffe und Oberflächenbehandlungen auswählen können.
1. Semester:
Dendrologie, Holzanatomie, Anatomie und chemischer Aufbau des Holzes, physikalische und mechanische Eigenschaften des Holzes, Brandverhalten von Holz, sortierrelevante Merkmale von Holz und Sortierung von Holz.
2. Semester:
Kochen und Dämpfen des Holzes, Klebstoffe und deren Verarbeitung, Holzmodifikation, Holzschutz, Oberflächenbehandlung von Holz, Klebstoffprüfung.
3. Semester und 4. Semester:
Herstellung und Prüfung von Massivholzwerkstoffen, Herstellung und Prüfung von Furnier-, Span-, Faser- und Verbundwerkstoffen, Halb- und Fertigprodukte aus Holz.
Die Studierenden sollen
– Organisationsformen grafisch darstellen und hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen charakterisieren können;
– Prozessbeschreibungen grafisch darstellen können;
– die wesentlichen Regeln und Begriffe in Zusammenhang mit der Erstellung eines Jahresabschlusses kennen;
– wesentliche Informationen aus dem Jahresabschluss entnehmen können;
– den Aufbau eines Kosten- und Leistungsrechnungssystems kennen sowie mit vorgegebenen Daten Produktkostenkalkulationen durchführen können;
– Verfahren der statischen und dynamischen Investitionsrechnung kennen und anwenden;
– wesentliche Arten der Unternehmensfinanzierung kennen;
– die Funktionsweise marketingpolitischer Instrumente und deren Auswirkungen beurteilen können.
1. Semester:
Unternehmensorganisation:
Unternehmensgründung, betriebliche Leistungserstellung, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Management-, Planungs- und Entscheidungstechniken.
2. Semester:
Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten, Jahresabschlussanalyse – Kennzahlen der Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens, Grundlagen des Controllings, Methoden und Werkzeuge des strategischen und operativen Controllings.
3. Semester:
Finanzierung und Investitionsrechnung:
Grundlagen der Finanzierung, Innen- und Außenfinanzierung, Kreditarten.
Grundlagen und Methoden der Investitionsrechnung, Investitionsarten, Investitionsentscheidungsprozess, statische Investitionsrechnung, dynamische Investitionsrechnung, Aufbau und Zweck eines Liquiditätsplans.
4. Semester:
Personalmanagement:
Aufgaben des Personalmanagements, angewandte Personalentwicklung und Mitarbeiterführung.
Marketing und Innovationsmanagement:
Grundlagen des Marketings, Marktforschung, Marketing-Mix, Innovationsmanagement, Prozessmanagement, Methoden und Werkzeuge.
Die Studierenden sollen
– den Ablauf und die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen beschreiben können und die wichtigsten Beschaffungsstrategien kennen;
– die wichtigsten Lagerarten, Kommissioniersysteme und innerbetriebliche Fördermittel kennen;
– die wesentlichen Instrumente der Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung kennen und diese für ein einfaches Fertigungsteil anwenden können;
– Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen können;
– Arbeitsplätze und Funktionsbereiche nach ergonomischen und sicherheitstechnischen Vorgaben beurteilen können.
1. Semester:
Materialwirtschaft und Logistik:
Grundlagen der Materialwirtschaft, Aufgaben und Ziele, Bereiche der Logistik, Lagerung und Transport, Beschaffungsarten und -strategien, Beschaffungsprozesse.
2. Semester:
Arbeitsvorbereitung und PPS (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem):
Aufgaben der Arbeitsvorbereitung, Erzeugnisstruktur, Stücklisten, Arbeitsplan, Zeitermittlung.
Produktionsplanung und Produktionssteuerung:
Aufgaben, Ziele, Instrumente, Systeme.
3. Semester:
Qualitäts- und Umweltmanagement:
Aufgaben, Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements, Normenreihe ISO 9000ff und ISO 14000ff, Dokumentation, Audits und Zertifizierung, Ökobilanzen.
4. Semester:
Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung:
Gestaltungs- und Planungsgrundsätze für Funktionsbereiche, Arbeitsumgebung, Ergonomie.
Die Studierenden sollen
– die grundlegenden Funktionsprinzipien von elektrischen und elektronischen Komponenten von Fertigungsanlagen und der dazu gehörigen Energieübertragungseinrichtungen verstehen;
– die Grundlagen der Signalverarbeitung in Steuerungssystemen und der Messtechnik verstehen;
– einfache Schaltkreise lesen, darstellen und berechnen können;
– elektrische Leistungs- und Energieberechnungen durchführen können;
– in Zusammenarbeit mit Spezialisten Steuerungssysteme konzipieren können;
– Systeme der Produktionssteuerung und der Messtechnik anwenden können;
– Fehler in elektrischen Anlagen grundlegend beurteilen und Mängel bei Schutzeinrichtungen erkennen können;
– Antriebssysteme vergleichen und bewerten können;
– Sensoren für bestimmte Anforderungen vergleichen und auswählen können.
1. und 2. Semester:
Elektrotechnikgrundlagen, Stromversorgungsnetze, Schutztechnik, Grundlagen der Steuerungstechnik, Sensorik, Aktorik und Messtechnik, Antriebstechnik.
Steuerungstechnik, Regelungstechnik, Messtechnik, Prozessautomatisierungssysteme.
Die Studierenden sollen
– die gängigen Produktionsprozesse im Energieverbrauch bewerten können;
– Anlagen zur Energieerzeugung vergleichen und bewerten können;
– Einsparpotentiale aufzeigen können.
2. Semester:
Qualitäts- und Mengenermittlung von Roh- und Halbfertigprodukten, Wertschöpfungskette Holz, Logistik, Warenströme, Holzmärkte.
3. und 4. Semester:
Grundlagen der Energie- und Umwelttechnik, Energiemanagement, Energieerzeugung (thermisch), Verbrennungsanlagen, alternative Energieformen.
Die Studierenden sollen:
– die Werkzeuge des Projektmanagements zur Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten anwenden können;
– Aufgaben aus dem Fachgebiet in Projektform umsetzen können.
3. Semester:
Projektmerkmale, Projektarten, Projektphasen, Projektorganisation, Werkzeuge des Projektmanagements, Projektcontrolling.
4. Semester:
Projektarbeit(en) aus den Themenbereichen der Pflichtgegenstände.
„Englisch“:
Siehe Anlage B.
Die Studierenden sollen
– die wesentlichen Bauteile im Massivbau und Holzbau kennen;
– die wesentlichen Bauteile im Holzbau technisch vergleichen und bewerten können;
– die Grundlagen und Anforderungen in den Bereichen Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz kennen;
– die Grundlagen und Anforderungen in der Bauökologie und der Baubiologie kennen;
– die wesentlichen Bauteile im Holzbau bauphysikalisch, ökologisch und baubiologisch vergleichen und bewerten können;
– die verschiedenen Vorfertigungsgrade der wesentlichen Holzbausysteme kennen;
– die wesentlichen Verbindungssysteme im vorgefertigten Holzbau kennen;
– den Grad der Vorfertigung projekt- und firmenbezogen beurteilen können;
– die wichtigsten Instrumente der Raumordnung (REK, FWP, BBP, BPE) kennen.
3. Semester:
Bauteile und Baukonstruktionen:
Grundlegender Aufbau von Wandkonstruktionen im Massiv- und Holzbau; grundlegender Aufbau von Deckenkonstruktionen im Massiv- und Holzbau; Dachstuhl und Ausbauteile.
Bauphysik und Bauökologie:
Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz Ökologie und Baubiologie.
4. Semester:
Holzbausysteme:
Blockbau, Holzrippenbau, Brettsperrholzbau und firmengebundene Systeme.
Industrieller Holzbau:
Fertighausbau, vorgefertigter Holzbau.
Ingenieurmäßiger Holzbau:
Hallenbau und Brückenbau.
Rahmenbedingungen:
Raumordnung, OIB Richtlinien.
Die Studierenden sollen
– die wesentliche Abläufe und Planungsschritte im Säge- und Hobelwerk kennen;
– sowie den Einsatz von CNC Anlagen beherrschen.
3. Semester:
Sägewerkstechnologie:
Abläufe im Sägewerk, Einschnittplanung und Einschnittoptimierung, branchenbezogene EDV-Programme.
Massivholzbe- und Massivholzverarbeitung:
Hobeltechnik, Anlagen und Produktionsabläufe für Massivholzwerkstoffe, Klebetechnologie in der Massivholzverarbeitung.
4. Semester:
CNC-Technik (computergestützte numerische Steuerung):
CNC-Programmerstellung, Übungen an der CNC-Maschine, Ausführung, Planung und Optimierung von Produktionsabläufen.
Die Studierenden sollen
– die wesentliche Abläufe und Produktionsschritte in der Holzwerkstoffproduktion kennen;
– die wichtigsten Holzwerkstoffe, ihre Zusammensetzung, ihre Eigenschaften und Anwendungen kennen.
3. Semester:
Rohstoffe für die Span- und Faserplattenproduktion:
Holz und verholzte Materialien, Übernahme, chemische Bestandteile und ihre Eigenschaften.
Holzwerkstoffe:
Normen, Bezeichnungen und Eigenschaften von Furnier-, Span- und Faserwerkstoffen.
Holzwerkstoffproduktion:
Maschinen, Anlagen und Produktionsabläufe für die Herstellung von Furnier, Span- und Faserwerkstoffen.
4. Semester:
Holzwerkstoffproduktion:
Maschinen, Anlagen und Produktionsabläufe für die Herstellung von Furnier, Span- und Faserwerkstoffen, Engineered Wood Products, Sonderformen von Holzwerkstoffen.
Beschichtungen:
Beschichtungsmaterialien für die Kanten- und Flächenbeschichtung, Herstellung von Beschichtungsmaterialien, Beschichtungstechnologie und Anlagen für die Beschichtung von Holzwerkstoffen.
Qualitätssicherung und Produktprüfung in der Holzwerkstoffindustrie.
Verarbeitung von Holzwerkstoffen.
Die Studierenden sollen
– die wesentliche Materialien und Bauteile für den Möbelbau und den Innenausbau kennen;
– die wichtigsten Möbelkonstruktionen kennen;
– Fertigungen und Anlagen für den industriellen Möbelbau und den Innenausbau kennen.
3. und 4. Semester:
Grundlagen des Möbelbaus, Tischler- und Möbelkonstruktionen, Beschläge, Materialien und Bauteile für den Möbelbau und den Innenausbau.
Planung und Entwurf von Möbel- und Einrichtungsgegenständen und Innenausbau.
Maschinen und Anlagen für die Möbelfertigung.
Die Studierenden können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
Die Studierenden sollen aufbauend auf den theoretischen Unterrichtsgegenständen
– Laboreinrichtungen kennen und mit der praktischen Anwendung vertraut sein;
– normgerechte Materialprüfungen und Produktprüfungen kennen und anwenden.
3. und 4.Semester:
Prüf- und Messeinrichtungen, Laboreinrichtungen, normgerechte Material- und Produktprüfungen.
Die Studierenden sollen
– Grundkenntnisse im Umgang mit einem CAD (computer-aided design) -Programm erwerben;
– einfache Zeichnungen mit CAD (computer-aided design) erstellen oder von anderen erstellte Zeichnungen modifizieren und ausdrucken können.
1. Semester:
CAD (computer-aided design)-Oberfläche, kartesisches Koordinatensystem, Zeichnungsansichten, Linientypen, Erstellen von Linien, Ändern von Elementen, Zeichenhilfen, weitere Zeichenbefehle (Kreis, Bogen, Polygon ua.), Objekterzeugung (Bogen, Kreis, Ellipse).
2. Semester:
Erstellen einer Zeichnungsvorlage mit definierten Layern, Manipulation von Objekten, Schraffur, Text und Bemaßung, Layoutmodus, Drucken von Zeichnungen, Übungen.
Siehe Anlage B.
Die Bauhandwerkerschulen für Berufstätige dienen im Sinne des § 59 unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes im Rahmen der Aufgabe der österreichischen Schule zur
a) Erweiterung der Fachbildung von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, um sie zur Ausübung einer gehobenen Tätigkeit auf dem Gebiet des Bauwesens zu befähigen;
b) Befähigung, als mittlere Führungskräfte in den einschlägigen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung tätig zu werden;
c) Entwicklung und Förderung von sozialen und personalen Kompetenzen.
Zur Bewältigung der Lebens-, im Besonderen der Berufsrealität, erwerben die Absolventinnen und Absolventen der Bauhandwerkerschulen für Berufstätige die im Folgenden genannten Kompetenzen:
– Anwendung der im Alltag und in der Berufspraxis benötigten Fertigkeiten und Kenntnisse nach dem Stand der Technik sowie Einsatz von Maschinen, Geräten sowie analogen und digitalen Verfahren, den gesetzlichen Vorschriften entsprechend;
– Darstellung von Sachverhalten des Alltags- und Berufslebens in korrektem Deutsch in Wort und Schrift sowie situationsadäquate und adressatenbezogene Kommunikation;
– Bewältigung kommunikativer Situationen, um gängige Sachverhalte, Produkte und Abläufe des Alltags- und Berufslebens schriftlich und mündlich zu beschreiben und zu präsentieren sowie Auseinandersetzung mit und Verständnis für anderssprachige Kulturen;
– Bewusstsein betreffend der eigenen kulturellen Identität und deren Bezug zu anderen Kulturen sowie Wahrnehmung und Reflexion von Gemeinsamkeiten und Unterschieden;
– Berücksichtigung der Anliegen von Menschen mit Behinderungen und anderer Interessengruppen;
– Beachtung der Grundsätze der Nachhaltigkeit;
– Beschreibung von Sachverhalten – auch in mathematisch-naturwissenschaftlicher Symbolik – und deren Darstellung in graphischer Form sowie Einsatz verschiedener Präsentationstechniken;
– Kenntnisse über betriebliche Prozesse sowie über rechtliche und betriebswirtschaftliche Fakten und Zusammenhänge;
– Beteiligung an gemeinsamen Lösungsprozessen im Team, Bereitschaft zur Weiterbildung sowie soziale, personale und kommunikative Kompetenzen;
– Teilnahme am öffentlichen Geschehen, Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien, Streben nach Objektivität sowie Begegnung fremder Standpunkte mit Achtung und Toleranz.
Das fachbezogene Qualifikationsprofil des Lehrplans erfüllt zumindest die aktuellen kollektivvertraglichen Anforderungen für die Einstufung als gehobene Führungskraft ähnlich einer Polierin oder einem Polier.
Die 6-semestrige Bauhandwerkerschule für Berufstätige wird geblockt in Form von drei Doppelsemestern geführt.
Darüberhinausgehend werden den Absolventinnen und Absolventen mit dem Unterricht im 5. und 6. Semester zusätzliche Kompetenzen vermittelt, die spezifischen Anforderungen des regionalen Arbeitsmarktes in besonderer Weise wie der Digitalisierung und der Automatisation sowie dem vernetzten, kreativen, situativen und lösungsorientierten Denken Rechnung tragen. Die Bauhandwerkerschule für Berufstätige ist eine bautechnische Ausbildung, die bereits (im Vorfeld) erworbene fachpraktische und fachtheoretische Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen vertieft und miteinander verknüpft. Darüber hinaus werden in der Bauhandwerkerschule für Berufstätige die Grundlagen zur unternehmerischen Selbstständigkeit geschaffen. Die Praxisnähe der Ausbildung wird durch den fachpraktischen Unterricht in besonderer Weise vertieft.
Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, als Schnittstelle zwischen Planung und Bauaufsicht einerseits und den Ausführenden auf der Baustelle andererseits zu fungieren. Darin sind Fähigkeiten der Personalführung, der Baustellenorganisation sowie der Qualitätssicherung und Vertragserfüllung enthalten. Darüber hinaus sind sie zum Umgang mit den Anforderungen der digitalisierten und automatisierten Baustelle befähigt. Sie sind in der Lage kreative Lösungen in wechselnden Systemen für komplexe Anforderungen anzubieten und Entscheidungen im Ablauf von Bauvorhaben unter Beachtung der ganzheitlichen und nachhaltigen Grundsätze zu treffen.
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Die im Cluster „Allgemein“ zusammengefassten Module vermitteln den Absolventinnen und Absolventen der Bauhandwerkerschule für Berufstätige die für eine Tätigkeit im mittleren Management des Bauwesens notwendigen kognitiven, sozialen und kommunikativen Fähigkeiten.
Die im Cluster „Organisation“ zusammengefassten Module vermitteln den Absolventinnen und Absolventen der Bauhandwerkerschule für Berufstätige die für organisatorische Tätigkeiten im Bauwesen notwendigen Fähigkeiten.
Die im Cluster „Konstruktion“ zusammengefassten Module vermitteln den Absolventinnen und Absolventen der Bauhandwerkerschule für Berufstätige die für das konstruktive Verständnis im Bauwesen notwendigen Fähigkeiten.
Die im Cluster „Planung“ zusammengefassten Module vermitteln den Absolventinnen und Absolventen der Bauhandwerkerschule für Berufstätige die für die Interpretation und Erstellung von Planunterlagen im Bauwesen notwendigen Fähigkeiten.
Der Deutschunterricht hat zum Ziel, die Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionsfähigkeit sowie das fachliche Wissen der Studierenden durch Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu fördern. Somit ist der Deutschunterricht eine wichtige Grundlage für Identitätsfindung und eine aktive, emotionale und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben. Die sprachliche Bildung hat sich in besonderem Maße an der technischen berufspraktischen Ausbildung zu orientieren.
In den Bereichen Zuhören und Sprechen , die im Lehrplan gemeinsam zu betrachten sind, können die Absolventinnen und Absolventen
– aktiv zuhören sowie mündlichen Darstellungen folgen und sie verstehen;
– Sprache verbal und nonverbal situationsangemessen, geschlechterspezifisch und sozial verantwortlich gebrauchen;
– passende Gesprächsformen in privaten und beruflichen Situationen anwenden, sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie berufsbezogene Informationen einholen und geben;
– Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Im Bereich Lesen können die Absolventinnen und Absolventen
– Texte aus dem privaten und beruflichen Umfeld formal und inhaltlich erschließen;
– sich mit Texten, Bildern, Filmen und anderen Medien kritisch auseinandersetzen.
Im Bereich Schreiben können die Absolventinnen und Absolventen
– Texte aus dem jeweiligen Berufsfeld adressatenadäquat verfassen und spezifische Gestaltungsmittel gezielt einsetzen;
– zu Texten kritisch Stellung nehmen und ihre Standpunkte mit Argumenten untermauern;
– eigene und fremde Texte be- und überarbeiten.
Im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität und Konzepte von Realität können die Absolventinnen und Absolventen
– unterschiedliche Medien erkennen sowie über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren;
– zu Problemen von Individuum, Gemeinschaft und Gesellschaft Stellung nehmen;
– sich mit aktuellen technischen Entwicklungen auseinandersetzen und über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– Einblicke in andere Kulturen und Lebenswelten gewinnen.
Im Bereich Sprachbewusstsein werden folgende übergreifende Lernergebnisse erreicht
– Kenntnisse und Fertigkeiten in der Text-, Satz- und Wortgrammatik sowie Anwendung der Regeln der Orthografie und Zeichensetzung;
– umfassender Wortschatz einschließlich relevanter Fachsprachen sowie zielgerichteter Einsatz verschiedener Hilfsmittel;
– konstruktiver Umgang mit Fehlern.
Im Bereich Algebra, Geometrie und Analysis, im Bereich Algebra, Geometrie und Statistik und im Bereich Analysis können die Absolventinnen und Absolventen die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren nachhaltig anwenden. Sie können Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren. Sie sind in der Lage die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit zu erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einzusetzen.
Die Lernergebnisse der „Angewandten Informatik“ versetzen die Absolventinnen und Absolventen in die Lage, moderne Informationstechnologien sicher und kompetent im beruflichen Alltag anzuwenden und an den technologischen Entwicklungen einer modernen vernetzten Gesellschaft teilzuhaben.
Im Bereich Informatiksysteme, Mensch und Gesellschaft kennen die Absolventinnen und Absolventen die gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien und können zu aktuellen IT-Themen kritisch Stellung nehmen. Sie können Kaufentscheidungen für gängige PC-Hardware treffen, Standardsoftware installieren und Netzwerkressourcen nutzen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen und Datensicherheit berücksichtigen.
Im Bereich Publikation und Kommunikation können die Absolventinnen und Absolventen Dokumente unterschiedlicher Formate on- und offline nutzen, erstellen und publizieren sowie das Internet nutzen und über das Netz kommunizieren.
Im Bereich Tabellenkalkulation können die Absolventinnen und Absolventen mit geeigneten Funktionen Berechnungen durchführen und Diagramme erstellen.
Im Bereich IT-Sicherheit können die Absolventinnen und Absolventen Bedrohungen und Angriffsvektoren benennen. Sie kennen die Grundbegriffe der Datensicherheit und können das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Privatsphäre erkennen. Sie sind in der Lage die Grundlagen verschiedener Authentifizierungsmethoden und grundlegende Zugriffsschutzmechanismen zu erklären bzw. exemplarisch einzurichten. Sie können digitale Identität erklären und digitale Signaturen verwenden sowie rechtliche Rahmenbedingungen nennen.
Im Bereich Geometrische Grundlagen können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau geometrischer Objekte erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen.
Im Bereich Baugeometrie können die Absolventinnen und Absolventen den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen, diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen sowie die enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Konstruktionsmethoden raumgeometrische Aufgabenstellungen aus der Baupraxis lösen.
Im Bereich Bauphysik und Bauchemie können die Absolventinnen und Absolventen Aufgaben auch unter Anwendung fachspezifischer Software selbstständig lösen.
Im Bereich Recht können die Absolventinnen und Absolventen die Voraussetzungen für den Abschluss und die Erfüllung eines Vertrages erläutern sowie Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche geltend machen. Sie können die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen und deren Organisation erläutern. Sie können die wesentlichen Bestimmungen des Arbeitsrechts sowie des Gewerberechts erläutern und im beruflichen Umfeld einsetzen.
Im Bereich Rechnungswesen können die Absolventinnen und Absolventen die Struktur des Jahresabschlusses beschreiben, aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen, eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung durchführen und die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen auf den Jahresabschluss beurteilen. Sie können die wichtigsten Kostenbegriffe erläutern, mit vorgegebenen Daten Kalkulationen durchführen. Sie können die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.
Im Bereich Entrepreneurship können die Absolventinnen und Absolventen den Prozess einer Unternehmensgründung erläutern und die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erklären, die wesentlichen Unternehmensbereiche und Abläufe im Unternehmen charakterisieren.
Im Bereich Mitarbeiterführung können die Absolventinnen und Absolventen die Aufgaben der Führungskraft für die Erreichung der Unternehmensziele erläutern, Managementmodelle und Führungsstile beschreiben.
Im Bereich Personalentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Personalentwicklungsmaßnahmen treffen und kennen die relevanten Gesetze.
Im Bereich Betriebssoziologie können die Absolventinnen und Absolventen Konfliktsituationen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkennen und Lösungsstrategien entwickeln. Sie sind in der Lage gruppendynamische Prozesse zu erkennen und zu analysieren.
Die Lernergebnisse der in den Stundentafeln zusätzlich enthaltenen A. Pflichtgegenstände und die B. Schulautonomen Pflichtgegenstände werden in den jeweiligen Lehrplananlagen C.1, C.2 und C.3 dargestellt.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1b des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen im vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel und der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände). Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulort sowie aus den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Studierenden, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das Ausbildungsziel des Lehrplanes und die damit verbundenen gewerblichen Berechtigungen Bedacht zu nehmen sowie den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) und schulautonome Pflichtgegenstände gemäß Anlage C.1, C.2 und C.3 das vorgesehene Stundenausmaß um insgesamt bis zu 80 Jahresstunden pro Klasse reduziert werden, um – im Ausmaß der Reduktion – andere Pflichtgegenstände zu vertiefen oder zu erweitern. Bei der Festlegung zusätzlicher schulautonomer Pflichtgegenstände haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen jedenfalls auch die Bildungs- und Lehraufgabe und den Lehrstoff sowie die Aufteilung der Unterrichtseinheiten auf die Jahresstunden zu enthalten.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände und unverbindliche Übungen, ein Förderunterricht sowie ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und Förderunterrichtsbereichen festgelegt werden.
Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Unterrichtsgegenstände vorgesehen werden, für die dieser Lehrplan keinen Lehrstoff enthält, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die diesbezüglichen Bestimmungen zu enthalten. Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzliche Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffumschreibungen und didaktische Grundsätze vorgenommen werden.
Bei der Schaffung zusätzlicher Unterrichtsgegenstände und bei der Veränderung bestehender Unterrichtsgegenstände ist auf das fachliche Ausbildungsziel des Lehrplanes und die folgenden Richtlinien zu achten:
Die Studierenden sollen allgemeine oder fachliche Kompetenzen erwerben, die die in den anderen Pflichtgegenständen vermittelten Haltungen, Kenntnisse und Fertigkeiten unter Berücksichtigung regionaler Erfordernisse vertiefen oder ergänzen.
Soweit sich der Lehrstoff auf Inhalte erstreckt, die nicht innerhalb der lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtsgegenstände durch entsprechende Erhöhung des Stundenausmaßes abgedeckt werden können, sind folgende zusätzliche Fachgebiete vorgesehen:
Fachgebiet „Fremdsprache“:
Eine lebende Fremdsprache mit einer zum Pflichtgegenstand „Englisch“ analogen Gestaltung des Lehrstoffes (Lehrverpflichtungsgruppe I).
Fachgebiet „Persönlichkeitsbildung“:
Förderung der Persönlichkeitsentwicklung durch allgemein bildende, musische oder berufsbezogene Unterrichtsangebote. (Hinsichtlich der Einstufung in Lehrverpflichtungsgruppe siehe § 7 des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes.)
Fachgebiet „Wirtschaft und Technik“:
Unterrichtsangebote, die die Vertiefung der wirtschaftlichen Bildung in Bezug zur jeweiligen Fachrichtung vertiefen (Lehrverpflichtungsgruppe II).
Fachgebiet „Recht und Politische Bildung“:
Unterrichtsangebote, die die rechtlichen Pflichtgegenstände vor allem im Hinblick auf die selbstständige Ausübung eines Handwerkes oder gebundenen Gewerbes bzw. die Politische Bildung vertiefen (Lehrverpflichtungsgruppe III).
Fachgebiet „Umwelt“:
Einführende Darstellung zur Ergänzung der technisch-naturwissenschaftlichen Bildung in allgemein-naturwissenschaftlichen Bereichen (Lehrverpflichtungsgruppe III).
Fachgebiet „Spezielle Fachtheorie“:
Die Fachtheorie vertiefende oder ergänzende Unterrichtsangebote mit nicht-enzyklopädischem Charakter (Lehrverpflichtungsgruppe I).
Fachgebiet „Projekt“:
Unterrichtsangebote, die eine gegenstandsübergreifende Vertiefung zum Ziel haben, unter Einbeziehung von fachtheoretischen sowie fachpraktischen Elementen mit Laboratoriumscharakter bzw. Konstruktionsübungen (Lehrverpflichtungsgruppe I).
Fachgebiet „Allgemeine Fachtheorie“:
Einführung in technisch-gewerbliche bzw. kunstgewerbliche Disziplinen, die nicht den Schwerpunkt der Fachausbildung darstellen (Lehrverpflichtungsgruppe II).
Im Bereich der Pflichtgegenstände kann vorgesehen werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Zur Erreichung des Bildungszieles ist von der Vorbildung der Studierenden auszugehen und der Lehrstoff in praxisnaher Form nach den Erfordernissen und dem Stand der Technik auszuwählen.
Der Vertiefung und Festigung von wesentlichen Lehrstoffinhalten ist gegenüber einer überblicksmäßigen Darstellung der Vorzug zu geben. Zur Förderung der Motivation ist problemorientiert in neue Themenbereiche einzuführen. Das Herstellen von Querverbindungen innerhalb eines Gegenstandes sowie zwischen verschiedenen Gegenständen ist für die Festigung des Lehrstoffes sowie für die Entwicklung interdisziplinärer Fähigkeiten von Bedeutung.
Entscheidend für den Unterrichtserfolg ist, dass der Lehrstoff in einer übersichtlichen Form und der Altersstufe entsprechend dargestellt wird. Einen wichtigen Beitrag dazu bilden Unterrichtsmittel und Verständnishilfen, vor allem auch jene, die von den Lehrenden selbst hergestellt werden.
Zur rechtzeitigen Bereitstellung von Vorkenntnissen und zur Vermeidung von Doppelgleisigkeiten ist die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer unerlässlich. Besonders empfehlenswert ist der Aufbau eines Beziehungsnetzes zwischen inhaltlich zusammenhängenden Gegenständen in Form von abgestimmten Lehrstoffverteilungsplänen.
Die Anpassung des Unterrichtes an den aktuellen Stand der Technik verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dem Lehrplan kommt die Bedeutung eines richtungsweisenden Rahmens zu.
Die Bearbeitung von Unterrichtsprojekten in Gruppenform erweist sich für die Vorbereitung auf die berufliche Situation als besonders nützlich und ist so anzulegen, dass sie zur Stärkung der kommunikativen Kompetenz der Studierenden beiträgt. Der Umgang mit Anregungen und der Kritik der Mitstudierenden bei der Problemlösung und die Selbstdiagnose sind für den Lernfortschritt und spätere berufliche Arbeitsformen wichtig.
Elemente eines „Blended Learning“ können helfen, eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht als solchen, aber auch Heimarbeiten und Praktika zu ergänzen und damit auch bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden und Studierenden elektronisch Kontakt zu halten.
Unter „Blended Learning“ versteht man die Unterrichtsorganisation, die eine Integration von elektronisch aufbereiteten Lernmaterialien in die Ausbildung gestattet. Diese Unterstützung funktioniert über den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen oder Online-Dienste.
Exkursionen und Lehrausgänge, Vorträge von schulexternen Fachleuten fördern die Einsicht in technische und betrieblich-organisatorische Zusammenhänge sowie in das soziale Umfeld der Arbeitswelt.
Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann ganz oder teilweise in Form eines Blockunterrichtes erfüllt werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrende entsprechend ihrer Vorbildung und ihres Fachwissens unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation der Lehrerinnen und Lehrer im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Studierenden anzustreben ist.
Der Schule sind Bildungs- und Erziehungsaufgaben („Unterrichtsprinzipien“) gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend zu bewältigen sind. Die Unterrichtsprinzipien umfassen die Sensibilisierung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, die Entwicklung des Unternehmergeistes, die Wahrnehmung und Reflexion in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie eine Bewusstseinsbildung in den Bereichen Europapolitik und Medien sowie über das Leben als Verbraucherin und Verbraucher.
Ein weiteres Unterrichtsprinzip stellt die Entwicklung der sozialen Kompetenzen (soziale Verantwortung, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Führungskompetenz und Rollensicherheit) sowie der personalen Kompetenzen (Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sowie Stressresistenz) dar.
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
3. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
4. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
5. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
6. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
7. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
– die deutsche Standardsprache in Wort und Schrift im Alltag und bei beruflichen Anlässen unmissverständlich gebrauchen;
– die in der gewerblichen Praxis üblichen Schriftstücke sprachlich richtig und verständlich verfassen;
– Grundkenntnisse der Kommunikation, Präsentation und Rhetorik anwenden;
– verschiedene Lehr- und Arbeitsmethoden anwenden sowie Informationen beschaffen und erschließen;
– Medien und ihre Funktion in der Gesellschaft verstehen;
– ausgewählten einfachen mündlichen und schriftlichen Darstellungen in verschiedenen Medien folgen, diese erfassen, Sprache aufmerksam und wertschätzend verwenden und sensibel mit Mehrsprachigkeit und Multikulturalität umgehen.
Bereich Zuhören und Sprechen:
Grundlagen der verbalen und nonverbalen Kommunikation, Darstellung von einfachen Sachverhalten in Standardsprache, Analysen und Stellungnahmen zu Problemen unter Einbringung von Objektivität und Toleranz, einfache Präsentationstechniken, Diskussion; Feedbackkultur, Fachreferate.
Bereich Lesen:
Vergleich von Themenkreisen in verschiedenen Darstellungsformen aus eigenen und anderen Kulturen und Lebenswelten, sinnerfassendes und empathisches Lesen; Erkennen und Filtern relevanter Inhalte, Informationsbeschaffung und Auswertung (Nachschlagewerke, Internet).
Bereich Schreiben:
Berufsbezogene Textsorten (Lebenslauf, Bewerbung, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, Rechnung, Zahlungsbestätigung, Urgenz, Mahnung, Reklamation ua.), Schriftverkehr mit Behörden, Stellung nehmen; Sprachnormen, Wortschatzarbeit.
Schularbeiten: je eine von der Aufgabenstellung abhängige ein- oder zweistündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– die deutsche Standardsprache in Wort und Schrift im Alltag und bei beruflichen Anlässen unmissverständlich gebrauchen;
– die in der gewerblichen Praxis üblichen Schriftstücke sprachlich richtig, exakt formuliert und verständlich verfassen;
– Grundkenntnisse der Kommunikation, Präsentation und Rhetorik anwenden;
– verschiedene Lehr- und Arbeitsmethoden anwenden sowie Informationen zielorientiert beschaffen und erschließen;
– Medien und ihre Funktion in der Gesellschaft verstehen und aus dem Medienangebot kritisch auswählen;
– ausgewählten mündlichen und schriftlichen Darstellungen in verschiedenen Medien folgen, diese erfassen, Sprache aufmerksam und wertschätzend verwenden und sensibel mit Mehrsprachigkeit und Multikulturalität umgehen.
Bereich Zuhören und Sprechen:
Grundlagen der verbalen und nonverbalen Kommunikation, Darstellung von einfachen Sachverhalten in Standardsprache, Analysen und Stellungnahmen zu Problemen unter Einbringung von Objektivität und Toleranz, einfache Präsentationstechniken, Diskussion, Feedbackkultur, Fachreferate.
Bereich Lesen:
Vergleich von Themenkreisen in verschiedenen Darstellungsformen aus eigenen und anderen Kulturen und Lebenswelten, sinnerfassendes und empathisches Lesen, Erkennen und Filtern relevanter Inhalte, Informationsbeschaffung und Auswertung (Nachschlagewerke, Internet).
Bereich Schreiben:
Berufsbezogene Textsorten (Lebenslauf, Bewerbung, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, Rechnung, Zahlungsbestätigung, Urgenz, Mahnung, Reklamation ua.); Schriftverkehr mit Behörden, Stellung nehmen, Sprachnormen, Wortschatzarbeit.
Schularbeiten: je eine von der Aufgabenstellung abhängige ein- oder zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können
– die deutsche Standardsprache in Wort und Schrift im Alltag und bei beruflichen Anlässen unmissverständlich gebrauchen sowie mit Fehlern konstruktiv umgehen;
– die in der gewerblichen Praxis üblichen Schriftstücke sprachlich richtig, exakt formuliert und verständlich verfassen;
– vertiefte Kenntnisse der Kommunikation, Präsentation und Rhetorik anwenden;
– verschiedene Lehr- und Arbeitsmethoden anwenden sowie Informationen zielorientiert beschaffen und erschließen;
– Medien und ihre Funktion in der Gesellschaft verstehen und aus dem Medienangebot kritisch auswählen;
– mündlichen und schriftlichen Darstellungen in verschiedenen Medien folgen, diese erfassen, Sprache aufmerksam und wertschätzend verwenden und sensibel mit Mehrsprachigkeit und Multikulturalität umgehen.
Bereich Zuhören und Sprechen:
Einfache Stellungnahmen, Wege zum freien Sprechen, Grundlagen der Gesprächsführung und Diskussion, Präsentationstechniken, Fachreferate, Feedbackkultur.
Bereich Lesen:
Auseinandersetzung mit nicht literarischen und literarischen Texten zu verschiedenen Themenkreisen, Analyse und Interpretation von Texten aus eigenen und anderen Kulturen und Lebenswelten, Erkennen und Filtern relevanter Inhalte, Informationsbeschaffung und Auswertung (Nachschlagewerke, Internet).
Bereich Schreiben:
Zeugnisse und Bescheinigungen (Arbeitsbestätigung, Lehrzeugnis, Dienstzeugnis, Bescheinigung, Vollmacht ua.), Protokollieren und Mitschriften verfassen; Zusammenfassen sowie einfache Formen des Argumentierens, Verbalisieren von Sachverhalten, Sprachnormen, Wortschatzarbeit.
Schularbeiten: je eine von der Aufgabenstellung abhängige ein- oder zweistündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können
– die deutsche Standardsprache in Wort und Schrift im Alltag und bei beruflichen Anlässen unmissverständlich gebrauchen;
– mit Fehlern reflexiv umgehen sowie Sprache sensibel und gendergerecht anwenden;
– die in der gewerblichen Praxis üblichen Schriftstücke sprachlich richtig, exakt formuliert und verständlich verfassen sowie Sachverhalte aus dem beruflichen Umfeld darlegen;
– monologische oder dialogische Sprechsituationen unter Einbeziehung der Fachrichtung bewältigen;
– vertiefte Kenntnisse der Kommunikation, Präsentation und Rhetorik mit Medienunterstützung umsetzen;
– verschiedene Lehr- und Arbeitsmethoden anwenden sowie Informationen zielorientiert beschaffen und erschließen;
– mündlichen und schriftlichen Darstellungen in verschiedenen Medien folgen, diese erfassen, Sprache aufmerksam und wertschätzend verwenden und sensibel mit Mehrsprachigkeit und Multikulturalität umgehen.
Bereich Zuhören und Sprechen:
Einfache Stellungnahmen, Wege zum freien Sprechen, Grundlagen der Gesprächsführung und Diskussion, Präsentationstechniken, Fachreferate, Feedbackkultur.
Bereich Lesen:
Auseinandersetzung mit nicht literarischen und literarischen Texten zu verschiedenen Themenkreisen, Analyse und Interpretation von Texten aus eigenen und anderen Kulturen und Lebenswelten, Erkennen und Filtern relevanter Inhalte; Informationsbeschaffung und Auswertung (Nachschlagewerke, Internet).
Bereich Schreiben:
Zeugnisse und Bescheinigungen (Arbeitsbestätigung, Lehrzeugnis, Dienstzeugnis, Bescheinigung, Vollmacht ua.), Protokollieren und Mitschriften verfassen, Zusammenfassen sowie einfache Formen des Argumentierens, Strukturieren sowie Aufbereiten von Informationen unter Einbeziehung von Fachliteratur, Verbalisieren von Sachverhalten, Sprachnormen, Wortschatzarbeit.
Schularbeiten: je eine von der Aufgabenstellung abhängige ein- oder zweistündige Schularbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie, Statistik
– die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren nachhaltig anwenden;
– Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren;
– die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einsetzen.
Vertiefung und Ergänzung von Vorkenntnissen.
Bereich Algebra und Geometrie, Statistik:
Grundrechenoperationen, Umformung von Termen, Verhältnisse und Proportionen, direkte und indirekte Proportionalität, Prozentrechnung, Potenzen und Wurzeln; Überschlagsrechnung, statistische Kennzahlen.
Häufigkeitsverteilung, Kenngrößen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie, Analysis
– die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren nachhaltig anwenden;
– Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren;
– die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einsetzen.
Bereich Algebra und Geometrie, Analysis:
Winkelmessung, Flächeninhalt und Umfang ebener Figuren; Satz des Pythagoras, Ähnlichkeit, Trigonometrie des rechtwinkeligen Dreiecks.
Volumen- und Oberflächenberechnung.
Lineare Funktionen und lineare Gleichungssysteme.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie, Analysis
– die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren nachhaltig anwenden;
– Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren;
– die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einsetzen.
Bereich Algebra und Geometrie, Analysis:
Trigonometrie, quadratische Funktionen und quadratische Gleichungen.
Exponentialfunktion, Exponentialrechnungen, Anwendungen.
Differenzialrechnung (Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differenzialrechnung).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis
– die für die Berufspraxis notwendigen numerischen, algebraischen, geometrischen und statistischen Verfahren nachhaltig anwenden;
– Sachverhalte aus dem Fachgebiet mathematisch darstellen, durch Anwendung geeigneter Methoden Ergebnisse gewinnen und interpretieren;
– die für die Berufspraxis erforderliche Rechensicherheit erwerben und moderne Rechenhilfen praxisgerecht einsetzen.
Bereich Analysis:
Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung).
Wahrscheinlichkeit (Additions- und Multiplikationsregel), diskrete und stetige Verteilungen.
Anwendungen aus dem Fachgebiet.
Eine Schularbeit im Semester.
1. Semester – Kompetenzmodul 1 :
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme, Mensch und Gesellschaft
– Hardware-Komponenten und deren Funktionen benennen und erklären, Anschaffungsentscheidungen treffen sowie einfache Fehler der Hardware erkennen;
– marktübliche Betriebssysteme benennen, Daten verwalten, Software installieren und deinstallieren und die Arbeitsumgebung einrichten und gestalten;
– Netzwerksressourcen nutzen;
– Daten sichern, sie vor Beschädigung und unberechtigtem Zugriff schützen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen berücksichtigen;
– die gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien erkennen und zu aktuellen IT-Themen kritisch Stellung nehmen.
Bereich IT-Sicherheit
– Bedrohungen und Angriffsvektoren benennen;
– die Grundbegriffe der Datensicherheit;
– das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Privatsphäre erkennen.
Bereich Informatiksysteme, Mensch und Gesellschaft:
Arbeitsspeicher, Festplatten und andere Speichermedien, Monitore, Drucker, Scanner, Hardware für Internetzugang und mobile Endgeräte.
Marktübliche Betriebssysteme, Desktopeinstellungen, Druckerverwaltung, Dateiverwaltung, Installation.
Netzwerkkomponenten, Verwendung von Druckern im Netzwerk, Einstellungen im Mail-Client, im Browser und in Cloud-Diensten.
Medien zur Datensicherung, Virenschutz.
Grundsätze des Datenschutz- und Telekommunikationsgesetzes, Bedeutung des Urheberrechts (Copyright, Lizenzverträge – Shareware, Freeware, Open Source), gesellschaftliche Auswirkungen der Informationstechnologie.
Bereich IT-Sicherheit:
Grundbegriffe der Datensicherheit, Bedrohungen, Angriffsvektoren, Erkennung von Schadsoftware, Schutz personenbezogener Daten, Sicherheitseinstellungen und Dokumentenschutz.
2. Semester – Kompetenzmodul 2 :
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation
– Daten eingeben, bearbeiten, formatieren, drucken sowie Dokumente erstellen und bearbeiten;
– Präsentationen erstellen;
– das Internet nutzen und über das Netz kommunizieren.
Bereich Tabellenkalkulation
– Berechnungen durchführen, Diagramme erstellen und Daten austauschen.
Bereich IT-Sicherheit
– die Grundlagen verschiedener Authentifizierungsmethoden erklären;
– grundlegende Zugriffsschutzmechanismen erklären und exemplarisch einrichten;
– digitale Identität erklären und digitale Signaturen verwenden sowie rechtliche Rahmenbedingungen nennen.
Bereich Publikation und Kommunikation:
Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten mit Textverarbeitungsprogrammen, Erstellen von Präsentationen.
LAN, WLAN, Internetdomänen, Suchmaschinen, Webmail, E-Mail, einfache Bildbearbeitung, Kommunikationsdienste und -plattformen.
Bereich Tabellenkalkulation:
Erstellung und Bearbeitung von Tabellen und Diagrammen, Arbeiten mit Formeln und vordefinierten Funktionen, Beispiele aus der Fachtheorie.
Bereich IT-Sicherheit:
Authentifizierung, Autorisierung, Überwachungsmechanismen, sichere Datenträger.
Anwendungssicherheit, Schadsoftwareschutz, digitale Identität, digitale Signatur, rechtliche Grundlagen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Geometrische Grundlagen
– den Aufbau geometrischer Objekte erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen.
Bereich Geometrische Grundlagen:
Abbildungsverfahren (Normal- und Parallelrisse), Raumvorstellungsübungen und geometrische Freihandskizzen.
Konstruieren in Normalrissen (wahre Länge, wahre Größe), Grundlagen der Dachausmittlung; einfache Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Baugeometrie
– den Aufbau geometrischer Objekte aus dem Baubereich erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen;
– die in Rissen enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Konstruktionsmethoden einfache raumgeometrische Aufgabenstellungen lösen.
Bereich Baugeometrie:
Abbildungsverfahren (Normal- und Parallelrisse), Raumvorstellungsübungen und geometrische Freihandskizzen.
Konstruieren in Normalrissen (wahre Länge, wahre Größe), Grundlagen der Dachausmittlung, einfache Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Baugeometrie
– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen.
Bereich Baugeometrie:
Verschneidung ebenflächig begrenzter bautechnischer Objekte; Darstellung und konstruktive Behandlung krummflächig begrenzter Objekte; Grundlagen der Perspektive.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Baugeometrie
– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und diese in geeigneten Rissen auch CAD unterstützt darstellen;
– die in Rissen enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Konstruktionsmethoden raumgeometrische Aufgabenstellungen aus der Baupraxis lösen.
Bereich Baugeometrie:
Verschneidung ebenflächig begrenzter Objekte, Darstellung und konstruktive Behandlung krummflächig begrenzter Objekte, Perspektive.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Bauphysik und Bauchemie
– Aufgaben auch unter Anwendung fachspezifischer Software unter Anleitung lösen.
Bereich Bauphysik und Bauchemie:
Bauphysik (Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz).
Untersuchungsmethoden für bauphysikalische und bauchemische Verfahren.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Bauphysik und Bauchemie
– Aufgaben auch unter Anwendung fachspezifischer Software selbstständig lösen.
Bereich Bauphysik und Bauchemie:
Bauphysik (Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz).
Untersuchungsmethoden für bauphysikalische und bauchemische Verfahren.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Recht
– die Rechts-, Geschäfts- und Deliktsfähigkeit von Personen erklären und ihre Relevanz hinsichtlich der Rechtsgültigkeit von Rechtsgeschäften beurteilen;
– die Begründung und den Schutz des Eigentums und anderer dinglicher Rechte erklären;
– beurteilen, ob ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist;
– Erfüllungsmängel bei Verträgen erkennen und rechtskonforme Lösungen erarbeiten;
– Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche erkennen und argumentieren;
– die wesentlichen Schritte von zivilgerichtlichen Verfahren und von Insolvenzverfahren darstellen;
– die möglichen Folgen von zivilgerichtlichen Verfahren, Exekutionsverfahren und Insolvenzverfahren erläutern;
– Parteien und sonstige Beteiligte in den jeweiligen Verfahren nennen;
– die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Organe sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern;
– die Voraussetzungen zum Antritt eines Gewerbes erläutern.
Bereich Recht:
Überblick über die Grundstrukturen des österreichischen Rechts.
Grundzüge des Zivilrechts: Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts, Grundzüge des Konsumentenschutzes.
Unternehmensrecht: Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Rechtsformen von Unternehmen, Stellvertretung.
Gewerberecht: Arten von Gewerben, Voraussetzungen für den Gewerbeantritt.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Recht
– die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern;
– das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.
Bereich Rechnungswesen
– eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung erstellen;
– die Inhalte und den Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung beschreiben;
– den Aufbau eines Kostenrechnungssystems erläutern;
– Kalkulationen durchführen.
Bereich Recht:
Steuerrecht: Einkommensteuer (veranlagte Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer), Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer.
Bereich Rechnungswesen:
Einnahmen-Ausgabenrechnung.
Kostenrechnung: einfache Fälle der Kalkulation, Kostenarten, Kostenstellen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Entrepreneurship
– Ideenfindungsmethoden anwenden;
– ein Geschäftsmodell entwerfen;
– die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erklären sowie deren Zusammenhänge beurteilen;
– die wesentlichen Unternehmensbereiche und Abläufe im Unternehmen charakterisieren.
Bereich Entrepreneurship:
Businessplan-Marketing: Ideenfindung und Geschäftsmodell, Businessplan, Marketing-Mix.
Organisation: Elemente und Formen der Aufbauorganisation, Unternehmensbereiche, Funktionen und Darstellung der Ablauforganisation.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Rechnungswesen
– Personalnebenkosten und den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären.
Bereich Recht
– die wichtigsten Begriffe des Arbeitsrechtes erläutern;
– die Voraussetzungen für die Begründung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen erklären;
– die wesentlichen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erklären;
– die Rolle und die Aufgaben der Sozialpartner erläutern.
Bereich Rechnungswesen:
Personalverrechnung: Bruttobezug, Lohnsteuer, Personalnebenkosten, Sozialversicherungsbeiträge.
Bereich Recht:
Arbeitsrecht: Sozialpartnerschaft, Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts, individuelles Arbeitsrecht (Begründung und Beendigung, Rechte, Pflichten und Ansprüche aus Arbeitsverhältnissen).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Mitarbeiterführung
– die Aufgaben der Führungskraft für die Erreichung der Unternehmensziele erläutern;
– Managementmodelle und Führungsstile beschreiben.
Bereich Personalentwicklung
– Personalentwicklungsmaßnahmen treffen.
Bereich Mitarbeiterführung:
Führungsaufgaben, Führungsmethoden und –stile, Motivationstheorien, Managementmodelle.
Bereich Personalentwicklung:
Arbeitnehmerschutz, relevante Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes und des Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetzes.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssoziologie
– Konfliktsituationen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkennen und Lösungsstrategien entwickeln;
– gruppendynamische Prozesse erkennen und analysieren;
– Lern- und Arbeitsprozesse planen und organisieren.
Bereich Betriebssoziologie:
Konfliktlösungsstrategien; Gruppendynamik, Rollen, Teamarbeit.
Lernpsychologie, Lerntheorien, Lehrverhalten, Lernmotivation, Planung, Organisation und Kontrolle von Lernprozessen, Aus- und Weiterbildungssysteme in Österreich.
Die Bildungs- und Lehraufgaben und die Lehrstoffe der in den Stundentafeln zusätzlich enthaltenen A. Pflichtgegenstände werden in den jeweiligen Lehrplananlagen C.1 und C.3 dargestellt.
Siehe den gleichnamigen schulautonomen Pflichtgegenstand gemäß Anlage C.1.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
– die für ihr schulisches Fortkommen und ihre persönliche Entwicklung notwendige Sprachkompetenz erwerben und festigen;
– ihre Kommunikationsfähigkeit in Deutsch verbessern und unterschiedliche alltägliche und aus ihrer Lebenswelt resultierende Sprechakte realisieren;
– Texten relevante Informationen entnehmen und diese nutzen;
– die Standardsprache schriftlich und mündlich unter Beachtung der Sprachnormen verwenden;
– soziokulturelle Unterschiede erkennen;
– verschiedene Lerntechniken erwerben und sich Methoden des selbstständigen Arbeitens und selbstständigen Lernens aneignen.
Bereich Zuhören und Sprechen:
Wortschatzübungen zu Themenbereichen aus Alltag, Lebenswelt und Beruf, kurze, einfache Sprechsituationen in Standardsprache, Übungen zur phonetisch bewussten Verwendung der Standardsprache.
Bereich Lesen:
Training und Erweiterung der Lesekompetenz anhand verschiedener Texte, sinnerfassendes Lesen.
Bereich Schreiben:
Einfache sprachliche Produktion unterschiedlicher Textformen, Training und Sicherung der zentralen Sprachstrukturen des Deutschen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– die für ihr schulisches Fortkommen und ihre persönliche Entwicklung notwendige Sprachkompetenz erweitern und festigen;
– ihre Kommunikationsfähigkeit in Deutsch verbessern und unterschiedliche alltägliche und aus ihrer – Lebenswelt resultierende Sprechakte realisieren;
– Texten relevante Informationen entnehmen und diese nutzen;
– die Standardsprache schriftlich und mündlich unter Beachtung der Sprachnormen verwenden;
– soziokulturelle Unterschiede erkennen;
– verschiedene Lerntechniken und Methoden des selbstständigen Arbeitens trainieren und erweitern.
Bereich Zuhören und Sprechen:
Wortschatzübungen zu fachspezifischen Themenbereichen, komplexere Sprechsituationen in Standardsprache, Übungen zur phonetisch bewussten Verwendung der Standardsprache.
Bereich Lesen:
Steigerung der Lesekompetenz anhand von gesellschaftlich relevanten und fachspezifischen Texten, Übungen zum Textverständnis, Lesetraining (Einsatz von Lesestrategien).
Bereich Schreiben:
Übungen zum Fachwortschatz, individualisiertes Training normativer Sprachrichtigkeit mit aktuellen Schwerpunktsetzungen, Übungen zum Strukturieren von Texten.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Sicherheit
– die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Hinweise zur Anwendung benennen;
– die Beurteilungskriterien zu Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb benennen und anwenden;
– die Risiken und Belastungen am Arbeitsplatz erkennen;
– Möglichkeiten zur Behebung von Arbeitsplatzrisken und -belastungen benennen.
Bereich Sicherheit:
Einschlägige gesetzliche Bestimmungen und Hinweise zur Anwendung; Beurteilungskriterien zu Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb, Risiken und Belastungen am Arbeitsplatz und Möglichkeiten zu deren Behebung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Sicherheit
– arbeitspsychologische, arbeitsmedizinische und ergonomische Grundkenntnisse wiedergeben;
– Evaluierung vornehmen und entsprechende Unterweisungen durchführen;
– anhand von Fallbeispielen den Inhalt der Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson in der Praxis anwenden.
Bereich Sicherheit:
Arbeitspsychologische, arbeitsmedizinische und ergonomische Grundkenntnisse, Evaluierung (Gefährdungsbeurteilung) und Unterweisung, interaktives Arbeiten mit praktischen Übungen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen
– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.
Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten
– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.
Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen:
Rechtliche und normative Grundlagen des Klebens im Holzbau (ONORM B 1995-1-1), Einfluss von Holzeigenschaften auf die Klebung, Verklebungstechniken und –systeme; Umweltaspekte, Vorbehandlung der Fügeteile, praktische Durchführung der Klebung; Kontrolle der Funktionalität der Klebung.
Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten:
Ursachen von Schäden; Schadensbeurteilung; Planung von Instandsetzungen; Techniken für Instandsetzungen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen
– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.
Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten
– im Umfang des in der Norm geforderten Ausmaßes Verklebungsarbeiten planen und überwachen.
Bereich Verklebung von tragenden Holzbauteilen:
Rechtliche und normative Grundlagen des Klebens im Holzbau (ONORM B 1995-1-1); Einfluss von Holzeigenschaften auf die Klebung, Verklebungstechniken und –systeme, Umweltaspekte; Vorbehandlung der Fügeteile, praktische Durchführung der Klebung, Kontrolle der Funktionalität der Klebung.
Bereich Ausführung von Instandsetzungsarbeiten:
Ursachen von Schäden, Schadensbeurteilung; Planung von Instandsetzungen; Techniken für Instandsetzungen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Führen von Hubstaplern
– die relevanten Grundbegriffe und Grundlagen der Mechanik und der Elektrotechnik von Hubstaplern erfassen;
– Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern verstehen;
– mechanische und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern benennen;
– Sicherheitseinrichtungen, Betrieb und Wartung aufzählen;
– Arbeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern benennen und anwenden.
Bereich Führen von Hubstaplern:
Grundbegriffe und Grundlagen der Mechanik und der Elektrotechnik, Aufbau und Arbeitsweise von Hubstaplern, mechanische und elektrische Ausrüstung von Hubstaplern, Sicherheitseinrichtungen, Betrieb und Wartung von Hubstaplern, Arbeitnehmerschutzvorschriften, sonstige Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinien zum sicheren Führen von Hubstaplern.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Führen von Hubstaplern
– die theoretischen Kenntnisse in der Praxis anwenden;
– Hubstapler im Umfang des in der „Fachkenntnisnachweis – Verordnung“ geforderten Ausmaßes bedienen und führen;
– Aufnehmen und Stapeln von Lasten (Gitterbox- und Flachpaletten) mit möglichst wenig Fahrbewegungen durchführen.
Bereich Führen von Hubstaplern:
Anwendung theoretischer Kenntnisse in der Praxis; Führen von Hubstaplern gemäß „Fachkenntnisnachweis – Verordnung“ idgF, Aufnehmen und Stapeln von Lasten (Gitterbox- und Flachpaletten) mit möglichst wenig Fahrbewegungen.
1. und 2. Semester – Kompetenzmodul 1 und 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Planerstellung
– Einfache Objekte, Gebäude und/oder Bauwerke mit einschlägigen CAD-Programmen in 2D-Plänen darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Planerstellung:
Einschlägige CAD-Programme (2D-Pläne von einfachen Objekten, Gebäuden und/oder Bauwerken).
3. und 4. Semester – Kompetenzmodul 3 und 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Planerstellung
– Komplexe Objekte, Gebäude und/oder Bauwerke mit einschlägigen CAD-Programmen in 2D-Plänen darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Planerstellung:
Einschlägige CAD-Programme (2D-Pläne von komplexen Objekten, Gebäuden und/oder Bauwerken).
5. und 6. Semester – Kompetenzmodul 5 und 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Planerstellung und Modelle
– Objekte, Gebäude und/oder Bauwerke mit einschlägigen CAD-Programmen in 2D-Plänen darstellen und in 3D-Modellen anfertigen.
Lehrstoff:
Bereich Planerstellung und Modelle:
Einschlägige CAD-Programme (2D-Pläne und 3D-Modelle von Objekten, Gebäuden und/oder Bauwerken).
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand)
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | ||||||||
| A. | Pflichtgegenstände 2 | Semester | Summe | pflich- | |||||
| tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | |||
| 1. | Allgemein | ||||||||
| 1.1 | Religion | 7 | 6 | 7 | 6 | 7 | 6 | 39 | (III) |
| 1.2 | Deutsch und Kommunikation | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | II |
| 1.3 | Angewandte Mathematik | 26 | 26 | 26 | 26 | - | - | 104 | I |
| 1.4 | Angewandte Informatik | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I |
| 1.5 | Darstellende Geometrie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I |
| 1.6 | Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | II |
| 2. | Organisation | ||||||||
| 2.1 | Wirtschaft und Recht 3 | 13 | 13 | 7 | 6 | - | - | 39 | II bzw. III |
| 2.2 | Mitarbeiterführung und –ausbildung | - | - | 26 | 26 | - | - | 52 | III |
| 2.3 | Baubetrieb und Baumaschinen | 20 | 19 | 20 | 19 | - | - | 78 | I |
| 2.4 | Berichts- und Protokollwesen | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III |
| 3. | Konstruktion | ||||||||
| 3.1 | Baukonstruktion | 26 | 26 | 20 | 19 | - | - | 91 | I |
| 3.2 | Baustatik und Festigkeitslehre | 26 | 26 | 26 | 26 | - | - | 104 | I |
| 3.3 | Produktionstechnik | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | IV |
| 3.4 | Tragwerke | - | - | - | - | 26 | 26 | 52 | I |
| 4. | Planung | ||||||||
| 4.1 | Konstruktionsübungen und CAD | 33 | 32 | 26 | 26 | - | - | 117 | II |
| 4.2 | Vermessungswesen | - | - | 20 | 19 | - | - | 39 | I |
| 4.3 | Bauplanung, Marketing und Projekt | - | - | - | - | 85 | 84 | 169 | I |
| Schulautonome Pflichtgegenstände gemäß Abschnitt B. | 81 bis 90 | 83 bis 92 | 80 bis 89 | 84 bis 93 | 133 bis 142 | 135 bis 144 | 596 bis 650 | ||
| Gesamtunterrichtseinheiten 4 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 1701 bis 1755 | ||
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | ||||||||
| B. | Schulautonome Pflichtgegenstände 2 | Semester | Summe | pflich- | |||||
| tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | |||
| 1. | Allgemein | ||||||||
| 1.1 | Soziale und personale Kompetenz | 7 | 6 | 7 | 6 | - | - | 26 | III |
| 1.2 | Englisch | 7 | 6 | 7 | 6 | 7 | 6 | 39 | I |
| 2. | Organisation | ||||||||
| Baubetrieb und Baumaschinen | |||||||||
| 2.1 | Leadership | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III |
| 2.2 | Baumanagement | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | III |
| 2.3 | Projektmanagement | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | III |
| Baudurchführung und Qualitätssicherung | |||||||||
| 2.4 | Baukoordination und Sicherheit am Bau | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | III |
| 2.5 | Digitalisierte und automatisierte Baustelle | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | I |
| 2.6 | Unternehmerische Rechtskunde und Rechnungswesen | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | III |
| 3. | Konstruktion | ||||||||
| Baukonstruktion | |||||||||
| 3.1 | Sanierungstechnik | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I |
| 3.2 | Laboratorium für Bauphysik | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I |
| 3.3 | Gebäudetechnik | 7 | 6 | 7 | 6 | - | - | 26 | I |
| 3.4 | Kommunaler Tiefbau | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I |
| 3.5 | Bautechnisches Praktikum und Produktionstechnik | 33 | 32 | - | - | - | - | 65 | IV |
| Baustatik und Festigkeitslehre | |||||||||
| 3.6 | Stahlbetonbau | - | - | 13 | 13 | - | - | 26 | I |
| 3.7 | Stahl- und Holzbau | - | - | 13 | 13 | - | - | 26 | I |
| 3.8 | Laboratorium für Konstruktion | - | - | 13 | 13 | - | - | 26 | I |
| Aktuelle Technologien | |||||||||
| 3.9 | Ressourcenoptimiertes Bauen | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I |
| 3.10 | Ingenieurbau | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I |
| 3.11 | Vermessungswesen und Bauaufnahme | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I |
| 3.12 | Schadensanalyse und Bewertung | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I |
| 3.13 | Spezialtiefbau | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I |
| 4. | Planung | ||||||||
| Konstruktionsübungen | |||||||||
| 4.1 | Digitale Planungsmedien und Projektstudien | 20 | 19 | 13 | 13 | - | - | 65 | I |
| 4.2 | Projektbezogene Hochbautechnologie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I |
| 4.3 | Projektbezogene Tiefbautechnologie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I |
| Bauplanung und Projekt | |||||||||
| 4.4 | Gebäudelehre | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | II |
| 4.5 | Building Information Modeling | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I |
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | ||||||||
| C. | Freigegenstände | Semester | Summe | pflich- | |||||
| tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | |||
| Englisch | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | I | |
| Sprachtraining Deutsch | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I | |
| Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |
| Klebetechnik | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | IV | |
| Staplerführerschein | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | IV | |
| CAD | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | I | |
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C und weiters:
Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und wiedergeben.
Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen die Aufgabenstellungen im Bauablauf und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie die grundlegenden Aufgaben, Ziele und Bereiche der Logistik erklären. Sie können eine Baustelleneinrichtungsplanung durchführen, ausgewählte Methoden der Zeitermittlung erläutern und einfache Arbeitspläne erstellen.
Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte können die Absolventinnen und Absolventen die gängigen Bauverfahren sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen erfassen und deren Einsatzbereich zuordnen.
Im Bereich Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Kostenermittlung erklären.
Im Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe können die Absolventinnen und Absolventen Ausschreibungsverfahren erklären, Werksvertragsnormen strukturell erfassen und deren Inhalte umsetzen. Sie können einfache Leistungsverzeichnisse selbstständig erstellen, Angebotsprüfungen durchführen und Preisspiegel erstellen und diesen interpretieren sowie Vergabevorschläge erarbeiten und die dafür geeignete EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Bauausführung und Projektentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes wiedergeben und die Grundlagen der Mengenermittlung erklären.
Im Bereich Bauorganisation und Bauausführung können die Absolventinnen und Absolventen ausgewählte Dokumentationen zu Bauabwicklungsprozessen durchführen sowie geeignete EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Rohbau und Ausbau können die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen und unter Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen sowie die bautechnischen Konstruktionen und Be- und Verarbeitungsverfahren anwenden.
Im Bereich Geotechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Geotechnik benennen, gebräuchliche Flachgründungen und Tiefgründungen und deren Funktionsweisen erfassen sowie gängige Böschungssicherungsmethoden benennen und erläutern.
Im Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung können die Absolventinnen und Absolventen Kräfte und Kraftsysteme erfassen sowie Gleichgewichte ermitteln. Sie kennen die Terminologie der Tragwerkslehre und können Bauwerke statisch erfassen. Sie kennen die Einwirkungen auf Bauwerke und die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren. Sie kennen die äußeren und inneren Kräfte von Stabtragwerken und können die Schnittgrößen statisch bestimmter Träger und Fachwerke ermitteln und darstellen. Sie können EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.
Im Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit können die Absolventinnen und Absolventen die Begriffe der Festigkeitslehre erläutern und die erforderlichen Querschnittswerte erfassen und ermitteln. Sie erkennen Stabilitätsprobleme und können grundlegende Bemessungsverfahren der Tragwerksplanung verstehen und anwenden. Sie kennen die Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.
Im Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften können die Absolventinnen und Absolventen die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen.
Im Bereich Konstruktive Ausarbeitung können die Absolventinnen und Absolventen Konstruktionsskizzen einfacher Bauteile der Tragwerksplanung anfertigen sowie die Verbindungstechnologien und Verbindungsmittel für diese Bauweisen verstehen.
Im Bereich Produktionstechnik können die Absolventinnen und Absolventen ein Werkstück herstellen. Sie können die Verarbeitungsrichtlinien unterschiedlicher Baumaterialien unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit anwenden.
Im Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit können die Absolventinnen und Absolventen die Regeln der Festigkeitslehre anwenden und die erforderlichen Querschnittswerte ermitteln. Sie erkennen Stabilitätsprobleme und können grundlegende Bemessungsverfahren der Tragwerksplanung analysieren und anwenden.
Im Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften können die Absolventinnen und Absolventen die für Tragwerke verwendeten Baustoffe im Hinblick auf ihre grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte einsetzen.
Im Bereich Konstruktive Ausarbeitung können die Absolventinnen und Absolventen Konstruktionsskizzen komplexer Bauteile der Tragwerksplanung anfertigen sowie die Verbindungstechnologien und Verbindungsmittel für diese Bauweisen einsetzen.
Im Bereich Plandarstellung können die Absolventinnen und Absolventen selbstständig Bauelemente und einfache Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren. Sie können praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen sowie Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen. Sie können die fachbezogenen Vorschriften und Normen anwenden.
Im Bereich Vermessungswesen können die Absolventinnen und Absolventen gängige Instrumente der Vermessung erfassen, Höhenmessungen vornehmen und Höhenpläne erstellen sowie eigene Lagemessungen durchführen und Lagepläne erstellen. Sie können die Grundlagen der modernen Vermessung und Geoinformationssystemen erfassen und Projektentwürfe in die Natur übertragen. Sie kennen die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Im Bereich Bausoftware können die Absolventinnen und Absolventen bauspezifische Software projektbezogen selbstständig anwenden.
Im Bereich Bauplanung und Projekt können die Absolventinnen und Absolventen einfache Bauaufgaben darstellen und konstruieren sowie Projektpläne gemäß den Regeln einer normgerechten Plandarstellung händisch und mit Hilfe von CAD erstellen. Sie können bauspezifische Software anwenden.
Im Bereich Marketing können die Absolventinnen und Absolventen auch mittels geeigneter Präsentations-Software Konstruktionen und Projekte dokumentieren und präsentieren.
Im Bereich Soziale und personale Kompetenz können die Absolventinnen und Absolventen sich im Umgang mit anderen Personen wertschätzend, achtsam und gendergerecht verhalten und das eigene Verhalten sowie das anderer Personen reflektieren sowie auf der Sach- und Beziehungsebene angemessen kommunizieren. Sie können die Sinnhaftigkeit von Normen, Regeln und Grenzen erkennen und verstehen sowie die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Sie kennen die Methoden zur Stressbewältigung und können Konflikte beschreiben, sich konstruktiv mit eigenen und fremden Interessen und Bedürfnissen auseinandersetzen und gemeinsame Lösungen finden. Sie sind in der Lage Lern- und Arbeitsprozesse zu planen und zu organisieren, diese auch bei unerwarteten Schwierigkeiten und Misserfolgen zielstrebig umzusetzen. Sie können Gruppenziele festlegen, in unvorhersehbaren Situationen bedarfsgerecht reagieren, ihr eigenes Arbeitsverhalten danach ausrichten, ihre Ressourcen und Kompetenzen in Arbeits- und Lerngruppen einbringen und die Zielerreichung evaluieren.
Die Absolventinnen und Absolventen sollen in den sprachlichen Fertigkeiten die Ziele der Bildungs- und Lehraufgaben auf dem Niveau „Basic User A2“ des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen sicher erreichen bzw. das Niveau „Independent User B1“ anstreben. Im produktiven Kompetenzbereich ist Verständlichkeit über sprachliche Richtigkeit und das Gesprochene über das Geschriebene zu stellen.
Im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung können die Absolventinnen und Absolventen die unterschiedlichen Führungsstile erkennen und den Unterschied zwischen Management und Leadership erläutern. Sie können ihre persönlichen Stärken und Schwächen erfassen und auf Grundlage ihres Persönlichkeitsprofiles einen authentischen und weitblickenden Führungsstil entwickeln und situationsadäquat einsetzen.
Im Bereich Mitarbeiterführung können die Absolventinnen und Absolventen die Persönlichkeitstypen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen. Sie reflektieren ihre Führungsrolle auf die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile ihres Teams. Die Absolventinnen und Absolventen können mit ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz ein Team strategisch ganzheitlich führen, zu ergebnisorientierten Handeln anleiten, die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Teams fördern und dabei selbst als Vorbild wirken.
Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen die maßgebenden Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht im Bauablauf erfassen und wiedergeben.
Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Im Bereich Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Kostenermittlung in für den Auftragnehmer relevanten Phasen anwenden.
Im Bereich Bauausführung und Projektentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Terminplanungen erstellen, Abrechnungen und Rechnungslegung durchführen und relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen sowie die dafür geeigneten EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte können die Absolventinnen und Absolventen gängige Bauverfahren erfassen, deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen Gerätekalkulationen durchführen sowie geeignete EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen maßgebenden Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Bauprojekt, Objekt- und Facility Management im Bauablauf erfassen und wiedergeben.
Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten im Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Im Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe können die Absolventinnen und Absolventen alternative Projektabwicklungsformen und Vertragsmodelle wiedergeben.
Im Bereich Bauausführung und Projektabwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Abrechnungen- und Rechnungsprüfungen durchführen, relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen sowie mit Hilfe von geeigneten EDV-Programmen Terminplanungen durchführen.
Im Bereich Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Kostenermittlung in für den Auftraggeber relevanten Phasen anwenden.
Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte können die Absolventinnen und Absolventen gängige Bauverfahren erfassen, deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Im Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen Gerätekalkulationen durchführen sowie geeignete EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Bauvorschriften können die Absolventinnen und Absolventen maßgebende Baugesetze, Bauvorschriften und -richtlinien anwenden.
Im Bereich Bauorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Im Bereich Bauausführung und Projektentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Aufgaben zum Baukoordinationsgesetz und zur Sicherheit am Bau durchführen sowie die geeigneten EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Rückbau und Recycling – Grundlagen können die Absolventinnen und Absolventen Begriffsbestimmungen im Rückbau und Recycling definieren und zuordnen.
Im Bereich Rückbau und Recycling – Baurestmassen können die Absolventinnen und Absolventen maßgebende Gesetze und Vorschriften sowie Richtlinien und Pflichten in Bezug auf Restmassenverwertung wiedergeben. Sie kennen die Grundsätze zur Abfallvermeidung in der Bauplanung als Teil zukunftsorientierter Planung sowie die Rahmenbedingungen bei der Verwertung und beim Recycling sowie die Abbau- und Aufbereitungsmethoden bei Problemstoffen.
Im Bereich Computerunterstützte Baustellenabläufe können die Absolventinnen und Absolventen Berechnungen mit branchenspezifischer Software erstellen und dokumentieren, Bauabläufe unter Einsatz entsprechender Software optimieren sowie technische Berichte softwareunterstützt erstellen.
Im Bereich Kalkulation – Kosten- und Baupreisermittlung können die Absolventinnen und Absolventen einfache Baupreisermittlung, Nachtrags- und Positionskalkulationen vorbereiten und durchführen sowie die dafür geeigneten EDV-Programme anwenden.
Im Bereich Unternehmensrecht können die Absolventinnen und Absolventen die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentenrechtsgeschäften unterscheiden. Sie können Gewährleistungs-, Garantie- und Schadensansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen. Die Absolventinnen und Absolventen können die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Vor- und Nachteile und deren Vertreter erfassen und sich Informationen aus dem Firmenbuch beschaffen. Sie kennen die Voraussetzungen für den Antritt und Anmeldung eines Gewerbes.
Im Bereich Unternehmensrechnung können die Absolventinnen und Absolventen die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragssteuern erfassen, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen sowie den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären. Weiters können sie die Struktur des Jahresabschlusses beschreiben, aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen, eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung durchführen und die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen auf den Jahresabschluss beurteilen.
Im Bereich Gesetze, Normen und Richtlinien können die Absolventinnen und Absolventen die für ein Projekt relevanten Gesetze, Normen und Richtlinien benennen und anwenden.
Im Bereich Grundlagen der Sanierungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen spezifische Schadensbilder zuordnen und deren Entstehung erläutern sowie die wesentlichen Techniken und Methoden zur Sanierung spezifischer Schadensfälle vorschlagen.
Im Bereich Energetisch – ökologische Sanierung können die Absolventinnen und Absolventen Techniken und Methoden zur energetischen Sanierung von Gebäuden benennen.
Im Bereich Bauwerksdokumentation und Diagnostik können die Absolventinnen und Absolventen Bestandsdokumentationen anhand einfacher Fallbeispiele erstellen.
Im Bereich Bestands- und Denkmalschutz können die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Fachbegriffe, Gesetze und Verordnungen benennen.
Im Bereich Baustoffe und Bauökologie – Ökologische Grundlagen und praktische Anwendungsbereiche können die Absolventinnen und Absolventen wesentliche Eigenschaften von bauökologisch wertvollen Baustoffen erfassen.
Im Bereich Baustoffe und Bauökologie – Bauökologische Bewertung können die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Unterschiede von bauökologischen Bewertungssystemen verstehen und Baustoffe nach ökologischen Kriterien auswählen.
Im Bereich Bauphysik in der Baupraxis können die Absolventinnen und Absolventen bauphysikalische Prüfmethoden erfassen und anwenden sowie relevante Daten ermitteln und interpretieren.
Im Bereich Angewandte Bauphysik können die Absolventinnen und Absolventen Energieausweise berechnen, Wärmeschutz- und Feuchtewerte ermitteln, enzyklopädisch die Bereiche der Bauphysik benennen und ihre Aufgaben erklären. Sie kennen die Grundlagen des Wärme-, Feuchtigkeits- und Schallschutzes sowie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
Im Bereich Gebäudetechnik können die Absolventinnen und Absolventen die technische Gebäudeausrüstung, Klima- und Raumlufttechnik sowie Solarnutzung benennen und ihre Aufgaben erklären.
Im Bereich Ressourcenschonende Anlagen können die Absolventinnen und Absolventen Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung erklären.
Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen Grundlagen der Elektroinstallation, Beleuchtung und Blitzschutz erklären.
Im Bereich Siedlungswasserbau und Leitungsbau können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe, gebräuchliche Baumaterialien und ihre Eigenschaften, Bauverfahren und wesentliche Konstruktionsregeln der Bauwerke beim Neubau, der Instandhaltung und der Sanierung erfassen. Sie können Bestands- und Konstruktionspläne des Siedlungswasser- und Leitungsbaus erläutern.
Im Bereich Verkehrswegebau können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe, gebräuchliche Baumaterialien und ihre Eigenschaften, Bauverfahren und wesentliche Konstruktionsregeln der Bauwerke beim Neubau, der Instandhaltung und der Sanierung erfassen. Sie können die grundlegenden Konstruktionsregeln von Verkehrswegebauten und einfachen verkehrstechnischen Aufschließungen anwenden sowie Bestands- und Konstruktionspläne des Verkehrswegebaus erläutern.
Im Bereich Facheinschlägige Handwerkstechniken können die Absolventinnen und Absolventen zeitgemäße Handwerkstechniken sowie den Umgang mit Maschinen und Baugeräten beherrschen. Sie können ihr Wissen über Baustoffe und Technologien anwenden.
Im Bereich Stahlbetonbau können die Absolventinnen und Absolventen einfache Aufgaben des Stahlbetonbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten, Schalungs- und Bewehrungspläne erstellen und auswerten sowie Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen.
Im Bereich Stahl- und Holzbau können die Absolventinnen und Absolventen einfache Aufgaben des Stahl- und Holzbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten, Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen sowie Ausführungspläne erstellen.
Im Bereich Baustoffe können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Verfahren zur Prüfung von Baustoffen benennen, praxisbezogen bewerten und anwenden.
Im Bereich Böden können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Verfahren zur Prüfung von Böden benennen, praxisbezogen bewerten und anwenden.
Im Bereich Energieeffizientes Bauen können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen des energieeffizienten Bauens erfassen und anwenden.
Im Bereich Alternativenergien können die Absolventinnen und Absolventen enzyklopädisch alternative Energieformen benennen und zeitgerechte Konzepte erläutern.
Im Bereich Fertigteil- und Montagebauweise – Bauelemente und Logistik können die Absolventinnen und Absolventen Bauteile in Bezug auf Gewicht, Transportmöglichkeiten, Montage und Logistik erkennen sowie projektbezogene Elemente und Anschlussdetails anwenden.
Im Bereich Brückenbau können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe, die gebräuchlichen Baumaterialien, ihre Eigenschaften und die wesentlichen Konstruktionsregeln der Bauwerke erfassen. Sie können die Bestands- und Konstruktionspläne des Brückenbaues erläutern.
Im Bereich Wasserbau können die Absolventinnen und Absolventen hydrographische und gewässerkundliche Grundlagen erfassen sowie Basisdaten für wasserbauliche Berechnungen erheben. Sie können die Bestands- und Konstruktionspläne des Wasserbaues erläutern.
Im Bereich Tunnelbau können die Absolventinnen und Absolventen tunnelbautechnische Grundbegriffe hinsichtlich Geologie, die Terminologie bezüglich Ausbruch und Vortriebsmethoden erfassen.
Im Bereich Bauaufnahme analog können die Absolventinnen und Absolventen analoge Methoden und Instrumente der Vermessungstechnik für Bauaufnahmen anwenden und entsprechende Pläne und Dokumentationen herstellen.
Im Bereich Bauaufnahme digital können die Absolventinnen und Absolventen digitale Methoden und Instrumente der Vermessungstechnik für Bauaufnahmen anwenden und entsprechende Pläne und Dokumentationen herstellen.
Im Bereich Schadensanalyse können die Absolventinnen und Absolventen physikalische und chemische Schadenursachen erfassen. Sie können eine Ursachenfeststellung und eine Schadensanalyse vornehmen.
Im Bereich Sanierung können die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Methoden der Sanierung und Instandhaltung anwenden.
Im Bereich Baugruben können die Absolventinnen und Absolventen die Sicherung von Baugruben in bebauten Gebieten beschreiben und die Gefahren für vorhandene Bausubstanz erkennen. Sie können die geeigneten Verbaumaßnahmen und die Möglichkeiten der Verankerung von Baugruben, Hängen und Böschungen beschreiben.
Im Bereich Tiefgründungen können die Absolventinnen und Absolventen die Arten und die Notwendigkeit von Tiefgründungen und geeignete Gründungsmaßnamen benennen.
Im Bereich Plandarstellung können die Absolventinnen und Absolventen Projektpläne händisch und mit Hilfe von CAD erstellen.
Im Bereich Nachhaltige Planung können die Absolventinnen und Absolventen innovative und nachhaltige Baumaterialien benennen und anwenden sowie die Planungsgrundlagen nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und selbstständig anwenden.
Im Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung können die Absolventinnen und Absolventen Projektpläne und Bewehrungspläne erstellen sowie die konstruktive Durchbildung von Ingenieurbauwerken konzipieren. Sie können spezifische Bauteile konstruieren und darstellen sowie bauspezifische Software anwenden.
Im Bereich Gebäudelehre können die Absolventinnen und Absolventen die wichtigsten Parameter komplexer Bauaufgaben wiedergeben und deren Funktionen und Funktionsabläufe erfassen. Sie können vorgegebene Funktions- und Raumprogramme skizzenhaft in räumliche Zusammenhänge setzen.
Im Bereich Gestaltungslehre können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Maß- und Proportionssysteme beschreiben und zentrale Auswirkungen von Konstruktionen auf Funktionen von Bauwerken erläutern. Sie können die wesentlichen Zusammenhänge von Form und Materie erkennen.
Im Bereich Baustilkunde können die Absolventinnen und Absolventen die grundlegenden Merkmale der europäischen Stilepochen benennen und in Bauwerken wiedererkennen.
Im Bereich BIM-Prozess und Anwendung können die Absolventinnen und Absolventen die Struktur des Planungs- und Ausführungsprozesses anhand eines BIM-Modells erkennen sowie ein BIM-Modell mithilfe einer aktuellen Software bearbeiten.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Cluster – 1. Allgemein: „Deutsch und Kommunikation“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“, „Darstellende Geometrie“ und „Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie“.
Cluster – 2. Organisation: „Wirtschaft und Recht“ und „Mitarbeiterführung und –ausbildung“.
Siehe Anlage C und weiters:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Bauvorschriften
– die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und wiedergeben.
Bereich Bauorganisation
– die Aufgabenstellungen im Bauablauf und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes erkennen und erklären.
Bereich Bauvorschriften:
Baugesetze; Grundbuch und Kataster; Normen und Richtlinien.
Bereich Bauorganisation:
Grundlagen des Projektablaufs mit den jeweiligen Projekt- und Baubeteiligten.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Bauvorschriften
– die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und wiedergeben.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– die gängigen Bauverfahren sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen erfassen und deren Einsatzbereich zuordnen.
Bereich Kosten- und Baupreisermittlung
– Grundlagen der Kostenermittlung erklären.
Bereich Bauvorschriften:
Ziviltechnikergesetz, Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes und der Abfallwirtschaft.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Arten und Einsatz.
Bereich Kosten- und Baupreisermittlung:
Grundlagen der Kostenermittlung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation
– die grundlegenden Aufgaben, Ziele und Bereiche der Logistik erklären.
Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe
– Ausschreibungsverfahren erklären;
– Werksvertragsnormen strukturell erfassen und deren Inhalte umsetzen;
– an der Erstellung von Leistungsverzeichnissen mitwirken;
– einfache Leistungsverzeichnisse selbstständig erstellen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauorganisation:
Einfache Kenntnisse zur Betriebsorganisation.
Grundlegende Aufgaben im Bau- und Projektmanagement.
Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe:
Ausschreibungs- und Vergabearten; Werkvertragsnormen, Leistungsbeschreibungen.
Grundlagen des Bauvertrages.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation
– eine Baustelleneinrichtungsplanung durchführen;
– ausgewählte Methoden der Zeitermittlung erläutern und einfache Arbeitspläne erstellen.
Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe
– Werksvertragsnormen strukturell erfassen und deren Inhalte umsetzen;
– an der Erstellung von Leistungsverzeichnissen mitwirken;
– einfache Leistungsverzeichnisse selbstständig erstellen;
– Angebotsprüfungen durchführen und Preisspiegel erstellen und diesen interpretieren;
– Vergabevorschläge erarbeiten;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung
– relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes wiedergeben;
– Grundlagen der Mengenermittlung erklären.
Bereich Bauorganisation:
Grundlegende Aufgaben im Bau- und Projektmanagement, Baustelleneinrichtungsplanung; einfache Bauzeitplanung.
Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe:
Ausschreibungs- und Vergabearten; Werkvertragsnormen; Leistungsbeschreibungen.
Grundlagen des Bauvertrages.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:
Baudokumentation.
Grundlagen der Bauabrechnung, Mengenermittlung; Bauübergabe.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation und Bauausführung
– ausgewählte Dokumentationen zu Bauabwicklungsprozessen durchführen.
Bereich Bauorganisation und Bauausführung:
Bauwerksdokumentation, Planverwaltung, elektronisches Dokumentenmanagement, interne und externe Baudokumentation in der Bauausführung, Leistungsmeldungen, Berichte, Aktenvermerke, Protokolle, Beweissicherungen, Dokumentationen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation und Bauausführung
– ausgewählte Dokumentation zu Bauabwicklungsprozessen durchführen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauorganisation und Bauausführung:
Bauwerksdokumentation, Planverwaltung, elektronisches Dokumentenmanagement, interne und externe Baudokumentation in der Bauausführung, Leistungsmeldungen, Berichte, Aktenvermerke, Protokolle, Beweissicherungen, Dokumentationen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Rohbau und Ausbau
– Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen;
– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen.
Bereich Geotechnik
– Grundlagen der Geotechnik benennen;
– gebräuchliche Flachgründungen und deren Funktionsweisen erfassen.
Bereich Rohbau und Ausbau:
Bauplatz (Baugrund, Abstecken, Erdarbeiten, Absicherungen); Gründungen (Fundamente); Baustoffe (Bausteine, Bindemittel, Beton; Stahl, Holz, Dämmstoffe).
Wände (Massiv-, Leicht-, Holz- und Zwischenwände; Fänge); Deckenkonstruktionen (Massiv- und Holzdecken, Gewölbe; Schalungen und Rüstungen).
Deckenunterschichten; Fußböden, Verputze, Abdichtungen.
Bereich Geotechnik:
Baugrubensicherungen und Wasserhaltung; Böschungs- und Hangsicherung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Rohbau und Ausbau
– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen;
– bautechnische Konstruktionen und Be- und Verarbeitungsverfahren anwenden.
Bereich Geotechnik
– gebräuchliche Tiefgründungen und deren Funktionsweisen erfassen;
– gängige Böschungssicherungsmethoden benennen und erläutern.
Bereich Rohbau und Ausbau:
Bauplatz (Baugrund, Abstecken, Erdarbeiten, Absicherungen).
Gründungen (Fundamente).
Baustoffe (Bausteine, Bindemittel; Beton; Stahl, Holz, Dämmstoffe).
Wände (Massiv-, Leicht-, Holz- und Zwischenwände; Fänge); Deckenkonstruktionen (Massiv- und Holzdecken, Gewölbe; Schalungen und Rüstungen).
Deckenunterschichten; Fußböden, Verputze, Abdichtungen.
Bereich Geotechnik:
Baugrubensicherungen und Wasserhaltung; Böschungs- und Hangsicherung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Rohbau und Ausbau
– Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen;
– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen.
Bereich Rohbau und Ausbau:
Dachkonstruktionen (Dachstühle, Dachausbauten, Flachdächer); Dachdeckung, Dach- und Fassadenverblechungen.
Fenster, Türen, Tore und Portale; Trockenbau und Bodenbeläge.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Rohbau und Ausbau
– Eigenschaften von Bau- und Werkstoffen in Hinblick auf Auswahl, Verwendung und Verarbeitung benennen;
– Bau- und Werkstoffe unter besonderer Beachtung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten einsetzen;
– bautechnische Konstruktionen und Be- und Verarbeitungsverfahren anwenden.
Bereich Rohbau und Ausbau:
Stiegen (Holz-, Massiv- und Stahlkonstruktionen; Stiegengeländer, Brüstungen, Geländer).
Fenster, Türen, Tore und Portale; Trockenbau und Bodenbeläge.
Heizung, Lüftung, Installationen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung
– Kräfte und Kraftsysteme erfassen sowie Gleichgewichte ermitteln;
– die Terminologie der Tragwerkslehre wiedergeben;
– grundlegende statische Systeme von Bauwerken erfassen;
– die wichtigsten Einwirkungen im Hoch- und Ingenieurbau wiedergeben;
– die äußeren und inneren Kräfte sowie die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren benennen;
– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen.
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:
Kräfte und Gleichgewicht, Terminologie der Tragwerkslehre.
Einwirkungen, Tragsysteme, Standsicherheit.
Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Gelenkträger).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung
– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit
– Begriffe der Festigkeitslehre erläutern;
– die erforderlichen Querschnittswerte erfassen und ermitteln.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften
– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen und wiedergeben.
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:
Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Gelenkträger).
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:
Dehnungen, Spannungen, Querschnittswerte.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:
Materialeigenschaften und Materialkennwerte.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung
– Bauwerke statisch erfassen;
– die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren zur Ermittlung der äußeren und inneren Kräfte anwenden;
– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen;
– Lastabtragungskonzepte von Bauwerken erläutern und Auflagerkonstruktionen erfassen;
– EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit
– Stabilitätsprobleme erkennen;
– grundlegende Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften
– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen und wiedergeben.
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:
Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Fachwerke).
Grundlagen statisch bestimmter und unbestimmter Systeme (Rahmentragwerke, Durchlaufträger, Flächentragwerke).
Lastabtragungskonzept, Fundamente, Auflagerkonstruktionen.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:
Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.
Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).
Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:
Materialeigenschaften und Materialkennwerte.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung
– Bauwerke statisch erfassen;
– grundlegende baustatische Berechnungsverfahren zur Ermittlung der äußeren und inneren Kräfte anwenden;
– Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen;
– das Lastabtragungskonzept von Bauwerken erläutern und Auflagerkonstruktionen erfassen;
– EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit
– Stabilitätsprobleme erkennen;
– grundlegende Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften
– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte erfassen und wiedergeben.
Bereich Konstruktive Ausarbeitung
– Konstruktionsskizzen einfacher Bauteile des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus anfertigen;
– die theoretisch erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse an Hand praxisorientierter Aufgabenstellungen anwenden.
Bereich Kräfte, Tragsysteme und Schnittgrößenermittlung:
Statisch bestimmte Stabtragwerke (Einfeldträger, Kragträger, Fachwerke).
Grundlagen statisch bestimmter und unbestimmter Systeme (Rahmentragwerke, Durchlaufträger, Flächentragwerke).
Lastabtragungskonzept, Fundamente, Auflagerkonstruktionen und Sicherheitskonzept.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:
Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.
Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).
Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:
Materialeigenschaften und Materialkennwerte.
Bereich Konstruktive Ausarbeitung:
Bauteile und Bauteilverbindungen des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus.
Schalungs- und Bewehrungsskizzen.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum jeweiligen Semester erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Studierenden können
– im jeweiligen Bereich die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe und ihre Lagerungs-, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten gemäß den einschlägigen Regelwerken erfassen und erläutern;
– die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung erfassen, diese in der Werkstätte und auf der Baustelle beurteilen und anwenden sowie die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung, Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung, Qualitätsprüfung und –sicherung, Instandhaltung, Recycling.
Herstellung facheinschlägiger Bauteile und Bauobjekte, Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis und/oder Ablauf- und Organisationsplanung für die praktische Baudurchführung und die Durchführung von Montagearbeiten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungs- und Herstellungstechniken und Materialien unter Nutzung der in den Bereichen angeführten Werkstätten.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionstechnik
– Entscheidungskriterien für die Produkt- bzw. Baustoffwahl finden;
– Verarbeitungsrichtlinien unterschiedlicher Baumaterialien unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit anwenden.
Bereich Produktionstechnik:
Baustoffauswahl, Herstellung eines Werkstückes, Festlegung der Entscheidungskriterien.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionstechnik
– Entscheidungskriterien für die Produkt- bzw. Baustoffwahl definieren und geeignete Hardware und Software für die Herstellung von Werkstücken anwenden;
– Verarbeitungsrichtlinien unterschiedlicher Baumaterialien anwenden.
Bereich Produktionstechnik:
Baustoffauswahl für die Herstellung des Werkstückes samt Festlegung der Entscheidungskriterien.
Herstellung von Modellen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit
– Stabilitätsprobleme analysieren;
– Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften
– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe im Hinblick auf ihre grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte einsetzen.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:
Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.
Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).
Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:
Materialeigenschaften und Materialkennwerte.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit
– Stabilitätsprobleme analysieren;
– Bemessungsverfahren für den Holzbau, Stahlbau und den Stahlbetonbau anwenden.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften
– die für Tragwerke verwendeten Baustoffe inklusive ihrer grundlegenden Eigenschaften und Kennwerte einsetzen.
Bereich Konstruktive Ausarbeitung
– Konstruktionsskizzen komplexer Bauteile des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus anfertigen;
– die theoretisch erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen anwenden.
Bereich Festigkeit, Stabilität und Tragsicherheit:
Sicherheitskonzept, Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit.
Stabilitätsprobleme (Knicken und Aussteifungen).
Tragelemente aus Holz, Stahl und Stahlbeton.
Bereich Baustoffe und Materialeigenschaften:
Materialeigenschaften und Materialkennwerte.
Bereich Konstruktive Ausarbeitung:
Bauteile und Bauteilverbindungen des Holz-, Stahl- und Stahlbetonbaus.
Schalungs- und Bewehrungspläne.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– unter Anleitung Bauelemente und einfache Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;
– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;
– Bauzeichensoftware anwenden;
– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;
– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.
Bereich Plandarstellung:
Skizzieren, Freihandzeichnen und computerunterstütztes Zeichnen.
Pläne zeichnen, Grundrisse, Schnitte und Ansichten nach Vorlage.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– selbstständig Bauelemente und einfache Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;
– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;
– Bauzeichensoftware anwenden;
– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;
– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.
Bereich Plandarstellung:
Skizzieren, Freihandzeichnen und computerunterstütztes Zeichnen.
Pläne zeichnen, Grundrisse, Schnitte, Ansichten und einfache Details nach Vorlage.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– selbstständig Bauelemente und Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;
– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;
– Bauzeichensoftware anwenden;
– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;
– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.
Bereich Plandarstellung:
Pläne zeichnen, Einreichpläne.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– selbstständig Bauelemente und Bauten darstellen und mit Hilfe von CAD-Software konstruieren;
– praxisnahe Konstruktionshilfen bedienen und einsetzen;
– Bauzeichensoftware anwenden;
– einfache Aufgaben der Hard- und Software-Installation und Betreuung ausführen;
– fachbezogene Vorschriften und Normen anwenden.
Bereich Plandarstellung:
Pläne zeichnen, Ausführungs- und Konstruktionspläne.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Vermessungswesen
– gängige Instrumente der Vermessung erfassen;
– Höhenmessungen durchführen und Höhenpläne erstellen;
– einschlägige gesetzliche Vorschriften benennen;
– Verfahren der Längenmessung verstehen.
Bereich Vermessungswesen:
Grundlagen des Vermessungspunkt- und Katasterwesens in Österreich; Höhenmessung sowie deren planliche Darstellung.
Grundlagen der Längenbestimmung und Koordinatenrechnungen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Vermessungswesen
– eigene Lagemessungen durchführen und Lagepläne erstellen;
– vermessungsspezifische, bautechnische Anwendungen erfassen;
– Grundlagen der modernen Vermessung und von Geoinformationssystemen erfassen;
– Projektentwürfe in die Natur übertragen.
Bereich Vermessungswesen:
Praktische Lagevermessung und Absteckung mit Lageplanerstellung; Verfahren moderner Vermessung mit GPS-Geräten; Geoinformationssysteme.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Bausoftware
– bauspezifische Software selbstständig anwenden.
Bereich Bausoftware:
Bauspezifische Software.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Bauplanung und Projekt
– Bauaufgaben darstellen und konstruieren;
– Pläne erstellen.
Bereich Marketing
– Konstruktionen und Projekte dokumentieren und präsentieren.
Bereich Bausoftware
– bauspezifische Software projektbezogen selbstständig anwenden.
Bereich Bauplanung und Projekt:
Planungsaufgaben, Projektpläne händisch und mit Hilfe von CAD.
Bereich Marketing:
Konstruktionen und Projekte; Präsentations-Software.
Bereich Bausoftware:
Bauspezifische Software.
1. und 2. Semester – Kompetenzmodul 1 und 2:
Die Studierenden können im
Bereich Soziale und personale Kompetenz
– sich in die Gemeinschaft, eine Arbeitsgruppe einordnen, Aufgaben und Funktionen übernehmen sowie gemeinsame Ziele festlegen und verfolgen;
– sich im Umgang mit anderen Personen wertschätzend, achtsam und gendergerecht verhalten und das eigene Verhalten sowie das anderer Personen reflektieren;
– das Konfliktverhalten anderer Personen reflektieren und Anzeichen eines entstehenden Konfliktes erkennen;
– Methoden zur Stressbewältigung anwenden;
– auf Arbeits- und Lernanforderungen aufgeschlossen und mit adäquater Selbstorganisation reagieren sowie Aufgaben zuverlässig übernehmen;
– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Benehmen situations- und personengerecht gestalten und reflektieren.
Bereich Soziale und personale Kompetenz:
Entstehung von Konflikten, Konfliktarten, Regeln zur Konfliktbewältigung.
Gesprächsregeln, erfolgreiches Sprechen mit einfachen Regeln, Ich-Botschaften, Geben und Nehmen von Rückmeldungen (Feedback).
Arbeiten in Arbeitsgruppen (Erkennen von Zielen, Teamregeln, Funktionen im Team, Verteilen von Aufgaben, Reflexion der Teamarbeit).
Erkennen von persönlichen Zielen, Umgang mit Stress und Angst, Strategien zur Stressvermeidung, Aspekte von Bewerbungssituationen.
Arbeits- und Lernorganisation (Arbeitsplatzgestaltung, Zeitplanung, Umgang mit Unterlagen, Methoden zum Üben, Wiederholen und Vorbereiten, Setzen von Lernzielen), exemplarische Übungen zum Umgang mit neuen Informationen (zielorientiertes Beschaffen, Strukturieren, Zusammenfassen, Aufbereiten, Visualisieren und Weitergeben von Informationen).
Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes, Bedeutung von Umgangsformen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Soziale und personale Kompetenz
– Konflikte beschreiben, sich konstruktiv mit eigenen und fremden Interessen und Bedürfnissen auseinandersetzen und gemeinsame Lösungen mit anderen für einen Konflikt erarbeiten;
– auf der Sach- und Beziehungsebene angemessen kommunizieren;
– Lern- und Arbeitsprozesse planen und organisieren, diese auch bei unerwarteten Schwierigkeiten und Misserfolgen zielstrebig umsetzen und mit der nötigen Ausdauer erledigen.
Bereich Soziale und personale Kompetenz:
Exemplarische Reflexionsprozesse (zB zum selbstständigen Umgang mit Verantwortlichkeiten und Regeln des Zusammenlebens), Übungen zur Argumentation und Diskussion, Selbst- und Fremdbild, Formulieren von persönlichen Konsequenzen aus einem Feedback.
Persönliche Lernstrategien, Bearbeiten fächerübergreifender Informationen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Soziale und personale Kompetenz
– den eigenen Standpunkt klarlegen und die Standpunkte anderer akzeptieren;
– Gruppenziele festlegen, in unvorhersehbaren Situationen bedarfsgerecht reagieren, ihr eigenes Arbeitsverhalten danach ausrichten, ihre Ressourcen und Kompetenzen in Arbeits- und Lerngruppen einbringen und die Zielerreichung evaluieren;
– die Sinnhaftigkeit von Normen, Regeln und Grenzen erkennen und verstehen sowie die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen;
– ihr Verhalten an die jeweilige soziale Rolle anpassen und mit neuen Rollen und Situationen angemessen umgehen.
Bereich Soziale und personale Kompetenz:
Übungen zum konstruktiven Formulieren eigener Standpunkte und Interessen, Konfliktstufen, Lösungsansätze bei Konflikten anhand von Fallbeispielen.
Arbeiten und Üben in Arbeitsgruppen (Setzen und Einhalten realistischer Gruppenziele, Erstellen eines Arbeitsplans für das Team, eigenverantwortliches Arbeiten im Team, Reflexion der eigenen Leistung im Team).
Übungen mit unterschiedlichen sozialen Rollen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
– Inhalte von ganz unmittelbarer Bedeutung in sehr einfachen Berufs- und Alltagsgesprächen sowie Hör- und Lesetexten verstehen, sofern deutlich und sehr langsam gesprochen wird bzw. kurze, leicht verständliche Lesetexte zu vertrauten konkreten Themen aus dem Alltagsleben vorliegen;
– Anweisungen, die langsam und deutlich an sie gerichtet werden, verstehen;
– grundlegende sprachliche Strukturen in sehr einfachen routinemäßigen Sprachsituationen anwenden sowie Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.
Produktiver Kompetenzbereich:
Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau eines aktiven Grundwortschatzes, Festigung der einfachen Sprachstrukturen.
Rezeptiver Kompetenzbereich:
Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau eines passiven Wortschatzes, Erfassen einfacher gesprochener und geschriebener Sprache.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– Inhalte von ganz unmittelbarer Bedeutung in einfachen Berufs- und Alltagsgesprächen sowie Hör- und Lesetexten verstehen, sofern deutlich und langsam gesprochen wird bzw. kurze, leicht verständliche Lesetexte zu vertrauten konkreten Themen aus dem Berufs- und Alltagsleben vorliegen;
– Anweisungen, die deutlich an sie gerichtet werden, verstehen;
– grundlegende sprachliche Strukturen in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen anwenden sowie Zustimmung und Ablehnung ausdrücken.
Produktiver Kompetenzbereich:
Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau und Erweiterung des aktiven Grundwortschatzes, Festigung der einfachen Sprachstrukturen.
Rezeptiver Kompetenzbereich:
Vertraute Themen aus dem beruflichen und privaten Umfeld der Studierenden, Aufbau eines passiven Wortschatzes, Erfassen einfacher gesprochener und geschriebener Sprache.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können
– Inhalte von unmittelbarer Bedeutung in Berufs- und Alltagsgesprächen sowie Hör- und Lesetexten verstehen, sofern deutlich gesprochen wird bzw. leicht verständliche Texte zu konkreten Themen vorliegen;
– Anweisungen und abteilungsspezifische Abläufe verstehen;
– grundlegende sprachliche Strukturen in routinemäßigen Sprachsituationen anwenden; einfache fachspezifische Prozesse beschreiben.
Produktiver Kompetenzbereich:
Vertraute Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Erweiterung der inhaltlich erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen und des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.
Rezeptiver Kompetenzbereich:
Vertraute Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Erweiterung der erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen und des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes, globales Erfassen gesprochener und geschriebener Sprache.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können
– Produkte und einfache Prozesse des Fachgebiets beschreiben;
– über allgemeine und fachspezifische Themen sprechen und Inhalte von einfachen fachspezifischen Hör- und Lesetexten verstehen und erfassen;
– konkrete Anweisungen und abteilungsspezifische Abläufe verstehen;
– sprachliche Strukturen in routinemäßigen Sprachsituationen anwenden.
Produktiver Kompetenzbereich:
Einfache Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Festigung der inhaltlich erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.
Rezeptiver Kompetenzbereich:
Einfache Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, Festigung der inhaltlich erforderlichen fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes, globales Erfassen gesprochener und geschriebener Sprache.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können
– Produkte und Prozesse des Fachgebiets beschreiben;
– über fachspezifische und gesellschaftlich relevante Themen sprechen und Inhalte von fachspezifischen Hör- und Lesetexten verstehen und erfassen;
– Anweisungen und abteilungsspezifische Abläufe verstehen;
– häufig verwendete sprachliche Strukturen anwenden.
Produktiver Kompetenzbereich:
Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, einfache Kommunikation im beruflichen Kontext, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.
Rezeptiver Kompetenzbereich:
Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, relevante Informationen aus komplexeren Hör- und Lesetexten im beruflichen Kontext – unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern – verstehen und erschließen, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– Produkte beschreiben und bewerben und Prozesse des Fachgebiets beschreiben und evaluieren;
– über fachspezifische und gesellschaftlich relevante Themen sprechen und Inhalte von fachspezifischen Hör- und Lesetexten verstehen und erfassen;
– Anweisungen geben und abteilungsspezifische Abläufe verstehen und erläutern;
– sprachliche Strukturen im Kontext anwenden.
Produktiver Kompetenzbereich:
Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, relevante Kommunikationsstrukturen im beruflichen Kontext, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.
Rezeptiver Kompetenzbereich:
Aktuelle Themen und Themen aus dem beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld der Studierenden, relevante Informationen aus komplexeren Hör- und Lesetexten im beruflichen Kontext – unter Zuhilfenahme von Wörterbüchern – verstehen und erschließen, Festigung der fachspezifischen Sprachstrukturen im Kontext, Erweiterung des für den Fachbereich relevanten Wortschatzes.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung
– unterschiedliche Führungsstile erkennen und den Unterschied zwischen Management und Leadership erläutern;
– ihre persönlichen Stärken und Schwächen erfassen und einen authentischen und weitblickenden Führungsstil entwickeln.
Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung:
Führungsstile, Managementmethoden. Persönlichkeitsanalyse und persönlicher Führungsstil.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Mitarbeiterführung
– die Persönlichkeitstypen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen und ihre Führungsrolle auf die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile ihres Teams reflektieren;
– Teams strategisch ganzheitlich führen, zu ergebnisorientierten Handeln anleiten, die Motivation von Mitarbeitern und Teams fördern und dabei selbst als Vorbild wirken.
Bereich Mitarbeiterführung:
Persönlichkeitstypen, Reflexionsmethoden. Ganzheitliche Führung, Motivationsmethoden, Teamentwicklungsmodelle, Dialogformen, Konfliktmanagement.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Bauvorschriften
– maßgebende Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht im Bauablauf erfassen und wiedergeben.
Bereich Bauorganisation
– Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauvorschriften:
Arbeitnehmerschutz; kollektives Arbeitsrecht.
Bereich Bauorganisation:
Projektablauf mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten in der Planungs- und Bauausführungsphase, Arbeitsvorbereitung.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Standardverfahren.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation
– Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Bereich Kosten- und Baupreisermittlung
– Grundlagen der Kostenermittlung in für den Auftragnehmer relevanten Phasen anwenden.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauorganisation:
Projektablauf mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten in der Planungs- und Bauausführungsphase, Arbeitsgemeinschaften.
Bereich Kosten- und Baupreisermittlung:
Kosten- und Preisermittlung.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Spezialverfahren.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung
– Abrechnungen und Rechnungslegung durchführen;
– relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung
– Gerätekalkulationen durchführen.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:
Bauleitung (Auftragnehmer); Baudokumentation; Bauabrechnung; Rechnungslegung; Baustellen-organisation.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Leistungsermittlung von Baugeräten; Baugeräteliste.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung:
Geräte (Kosten und Preise).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung
– Termin-, Ressourcen- und Kapazitätsplanungen durchführen;
– relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung
– Gerätekalkulationen durchführen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:
Bauleitung (Auftragnehmer); Baudokumentation; Baustellenorganisation (Ressourcen-, Kapazitäten und Bauzeitplanung); Bauübergabe.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Leistungsermittlung von Baugeräten; Baugeräteliste.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung:
Geräte (Kosten und Preise); K-Blätter.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Bauvorschriften
– maßgebenden Gesetze, Vorschriften und Richtlinien zum Bauprojekt, Objekt- und Facility Management im Bauablauf erfassen und wiedergeben.
Bereich Bauorganisation
– Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten im Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauvorschriften:
Bauprojekt und Objektmanagement; Facility Management; Normen.
Bereich Bauorganisation:
Projektablauf mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten in der Planungs- und Bauausführungsphase sowie nach Abschluss der Bauausführungsphase; Projektentwicklung.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Standardverfahren.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation
– Aufgabenstellungen im Bauablauf anwenden und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Bereich Kosten- und Baupreisermittlung
– Kosten und Preise in den Phasen der Objekterrichtung erklären und ermitteln.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauorganisation:
Projektablauf mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten in der Planungs- und Bauausführungsphase sowie nach deren Abschluss, Facility Management.
Bereich Kosten- und Baupreisermittlung:
Kosten- und Preisermittlung.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Spezialverfahren.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe
– alternative Projektabwicklungsformen und Vertragsmodelle wiedergeben.
Bereich Bauausführung und Projektabwicklung
– Abrechnungen- und Rechnungsprüfungen aufbereiten.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung
– Gerätekalkulationen durchführen.
Bereich Ausschreibung, Angebot und Vergabe:
Alternative Projektabwicklungsformen und Vertragsmodelle.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:
Bauaufsicht (Auftraggeber); Bauüberwachung; Baudokumentation; Grundlagen zur Abrechnungs- und Rechnungsprüfung; Baustellenorganisation.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Leistungsermittlung von Baugeräten; Baugeräteliste.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung:
Geräte (Kosten und Preise).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bauausführung und Projektabwicklung
– Abrechnungen- und Rechnungsprüfungen durchführen;
– relevante Beiträge zu den gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentationen während und nach Abschluss des Bauprojektes erstellen;
– Terminplanungen erstellen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte
– gängige Bauverfahren erfassen und deren Anwendungen planen sowie die dazu erforderlichen Geräte und Baumaschinen auswählen.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung
– Gerätekalkulationen durchführen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:
Bauaufsicht (Auftraggeber); Bauüberwachung; Baudokumentation; Abrechnungs- und Rechnungsprüfung; Baustellenorganisation (Ressourcen- und Bauzeitplanung); Bauübernahme.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:
Leistungsermittlung von Baugeräten; Baugeräteliste.
Bereich Bauverfahrenstechnik – Kosten- und Baupreisermittlung:
Geräte (Kosten und Preise); K-Blätter.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Bauvorschriften
– maßgebende Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien anwenden.
Bereich Bauorganisation
– Aufgabenstellungen im Bauablauf interpretieren und lösen und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Bereich Rückbau und Recycling – Grundlagen
– Begriffsbestimmungen im Rückbau und Recycling definieren und zuordnen.
Bereich Rückbau und Recycling – Baurestmassen
– maßgebende Gesetze und Vorschriften sowie Richtlinien und Pflichten in Bezug auf Restmassenverwertung wiedergeben;
– Grundsätze zur Abfallvermeidung in der Bauplanung als Teil zukunftsorientierter Planung erklären;
– Rahmenbedingungen bei der Verwertung und beim Recycling sowie die Abbau- und Aufbereitungsmethoden bei Problemstoffen beschreiben.
Bereich Bauvorschriften:
Bauarbeitenkoordinationsgesetz; spezielle Gesetze, Vorschriften und Normen.
Bereich Bauorganisation:
Vertiefung des Projektablaufs mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten in der Planungs- und Bauausführungsphase.
Bereich Rückbau und Recycling – Grundlagen:
Rückbau und Recycling (Abfall, Wertstoff, Deponierung, Aufbereitung ua.)
Bereich Rückbau und Recycling – Baurestmassen:
Gesetze und Vorschriften, Richtlinien und Pflichten in Bezug auf Restmassenverwertung (Schwellenwerte ua.).
Abfallvermeidung in der Planung (Rückbau).
Verwertung und Recycling, Abbau- und Aufbereitungsmethoden bei Problemstoffen (Asbest, Eluate ua.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Bauorganisation
– Aufgabenstellungen im Bauablauf interpretieren und lösen und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes sowie deren Verantwortungsbereiche richtig einordnen.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung
– grundlegende Aufgaben zum Baukoordinationsgesetz und zur Sicherheit am Bau durchführen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Rückbau und Recycling – Baurestmassen
– Grundsätze zur Abfallvermeidung in der Bauplanung als Teil zukunftsorientierter Planung erklären;
– Rahmenbedingungen bei der Verwertung und beim Recycling sowie die Abbau- und Aufbereitungsmethoden bei Problemstoffen beschreiben.
Bereich Bauorganisation:
Projektablauf mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten in der Planungs- und Bauausführungsphase.
Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:
Grundlagen des Bauarbeitenkoordinationsgesetzes, Vorankündigung, Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan, Unterlagen für spätere Arbeiten, Dokumentation, einfache Fallstudien.
Bereich Rückbau und Recycling – Baurestmassen:
Abfallvermeidung in der Bauplanung (Rückbau).
Verwertung und Recycling, Abbau- und Aufbereitungsmethoden bei Problemstoffen (Asbest, Eluate ua.).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Computerunterstützte Baustellenabläufe
– einfache Berechnungen mit branchenspezifischer Software erstellen und dokumentieren;
– einfache Bauabläufe unter Einsatz entsprechender Software optimieren;
– technische Berichte zu einfachen Abläufen softwareunterstützt erstellen.
Bereich Kalkulation – Kosten- und Baupreisermittlung
– einfache Baupreisermittlung unter Anleitung durchführen;
– Nachtrags- und Positionskalkulationen vorbereiten.
Bereich Computerunterstützte Baustellenabläufe:
Berechnung von einfachen Bauabläufen und Bauabschnitten unter Einsatz entsprechender Berechnungssoftware; softwareunterstützte Projektdokumentation.
Bereich Kalkulation – Kosten- und Baupreisermittlung:
Kostenermittlung, Personal, Material und Geräte (Kosten und Preise), K-Blätter, Bruttomittellohnermittlung, Positionskalkulation, Regieleistungen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Computerunterstützte Baustellenabläufe
– Berechnungen mit branchenspezifischer Software erstellen und dokumentieren;
– Bauabläufe unter Einsatz entsprechender Software optimieren;
– technische Berichte softwareunterstützt erstellen.
Bereich Kalkulation – Kosten- und Baupreisermittlung
– einfache Baupreisermittlung durchführen;
– Nachtrags- und Positionskalkulationen durchführen;
– geeignete EDV-Programme anwenden.
Bereich Computerunterstützte Baustellenabläufe:
Berechnung von Bauabläufen und Bauabschnitten unter Einsatz entsprechender Berechnungssoftware, softwareunterstützte Projektdokumentation.
Bereich Kalkulation – Kosten- und Baupreisermittlung:
Kostenermittlung, Personal, Material und Geräte (Kosten und Preise); K-Blätter, Bruttomittellohnermittlung, Positionskalkulation, Regieleistungen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Unternehmensrecht
– die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentenrechtsgeschäften unterscheiden;
– Gewährleistungs-, Garantie- und Schadensansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen;
– verschiedene Rechtsformen von Unternehmen, deren Vor- und Nachteile und deren Vertreter erfassen;
– sich Informationen aus dem Firmenbuch beschaffen;
– Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erfassen und ein Gewerbe anmelden.
Bereich Gesetze, Normen und Richtlinien
– die für ein Projekt relevanten Gesetze, Normen und Richtlinien benennen.
Bereich Unternehmensrecht:
Überblick über die Grundstrukturen des österreichischen Rechts; Grundzüge des Zivilrechts. Unternehmensrecht; Gewerberecht.
Bereich Gesetze, Normen und Richtlinien:
Bundesgesetze, Landesgesetze, Normen und Richtlinien.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Unternehmensrechnung
– die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragssteuern erfassen, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen;
– den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären;
– die Struktur des Jahresabschlusses beschreiben, aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen, eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung durchführen und die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen auf den Jahresabschluss beurteilen.
Bereich Gesetze, Normen und Richtlinien
– die für ein Projekt relevanten Gesetze, Normen und Richtlinien anwenden.
Bereich Unternehmensrechnung:
Kostenrechnung, Steuern; Doppelte Buchhaltung; Einnahmen-Ausgabenrechnung.
Bereich Gesetze, Normen und Richtlinien:
Bundesgesetze, Landesgesetze, Normen und Richtlinien.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Sanierungstechnik
– spezifische Schadensbilder zuordnen und deren Entstehung erläutern;
– wesentliche Techniken und Methoden zur Sanierung spezifischer Schadensfälle vorschlagen.
Bereich Grundlagen der Sanierungstechnik:
Schadensbilder, Schadensursachen, Sanierungsmethoden.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Energetisch – ökologische Sanierung
– Techniken und Methoden zur energetischen Sanierung von Gebäuden benennen.
Bereich Energetisch – ökologische Sanierung:
Methoden zur energetischen Sanierung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Bauwerksdokumentation und Diagnostik
– Bestandsdokumentationen anhand einfacher Fallbeispiele erstellen.
Bereich Bauwerksdokumentation und Diagnostik:
Bestandsdokumentation.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bestands- und Denkmalschutz
– wesentliche Fachbegriffe, Gesetze und Verordnungen benennen.
Bereich Bestands- und Denkmalschutz:
Wesentliche Fachbegriffe, Gesetze und Verordnungen.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Studierenden können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Baustoffe und Bauökologie – Ökologische Grundlagen und praktische Anwendungsbereiche
– wesentliche Eigenschaften von bauökologisch wertvollen Baustoffen erfassen.
Bereich Baustoffe und Bauökologie – Ökologische Grundlagen und praktische Anwendungsbereiche:
Bauökologische Bewertungssysteme.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Baustoffe und Bauökologie – Bauökologische Bewertung
– wesentliche Unterschiede von bauökologischen Bewertungssystemen verstehen;
– Baustoffe nach ökologischen Kriterien auswählen.
Bereich Baustoffe und Bauökologie – Bauökologische Bewertung:
Bauökologische Bewertungssysteme, Baustoffwahl.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Bauphysik in der Baupraxis
– bauphysikalische Prüfmethoden erfassen und anwenden;
– bauphysikalisch relevante Daten ermitteln.
Bereich Angewandte Bauphysik
– Wärmeschutz- und Feuchtewerte ermitteln;
– enzyklopädisch die Bereiche der Bauphysik benennen und ihre Aufgaben erklären;
– Grundlagen des Wärme- und Feuchtigkeitsschutzes verstehen;
– einschlägige gesetzlichen Vorschriften benennen.
Bereich Bauphysik in der Baupraxis:
Messtechnische Übungen und Ermittlung bauphysikalisch relevanter Daten für Schallschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz.
Bereich Angewandte Bauphysik:
Grundlagen des Wärme- und Feuchtigkeitsschutzes; einschlägige gesetzliche Vorschriften.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bauphysik in der Baupraxis
– bauphysikalische Prüfmethoden erfassen und anwenden;
– bauphysikalisch relevante Daten ermitteln und interpretieren.
Bereich Angewandte Bauphysik
– Energieausweise berechnen;
– Wärmeschutz- und Feuchtewerte ermitteln;
– Grundlagen des Schallschutzes verstehen;
– einschlägige gesetzlichen Vorschriften benennen.
Bereich Bauphysik in der Baupraxis:
Messtechnische Übungen und Ermittlung bauphysikalisch relevanter Daten für Schallschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz.
Bereich Angewandte Bauphysik:
Energieausweisberechnung auch mittels Software; Grundlagen des Schallschutzes; einschlägige gesetzliche Vorschriften.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Gebäudetechnik
– enzyklopädisch die Bereiche der Gebäudetechnik sowie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften benennen und ihre Aufgaben erklären.
Bereich Gebäudetechnik:
Vorschriften; Grundlagen der Wasserversorgung (Bedarfsermittlung, Verteilung, Speicherung), Grundlagen der Wasserinstallation, Ableitung der Schmutz-, Fäkal- und Niederschlagswässer.
2. Semester – - Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Ressourcenschonende Anlagen
– Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung erklären.
Bereich Ressourcenschonende Anlagen:
Grundlagen ressourcenschonender Heizungs- und Sanitärtechnik.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Gebäudetechnik
– Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung erklären.
Bereich Gebäudetechnik:
Grundlagen behaglichkeitsorientierter Klima- und Raumlufttechnik, Solarnutzung.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Elektrotechnik
– Grundlagen der Elektroinstallation, Beleuchtung und Blitzschutz erklären.
Bereich Elektrotechnik:
Grundlagen der Elektroinstallation, Beleuchtung, Blitzschutz.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Siedlungswasserbau und Leitungsbau
– Grundbegriffe, gebräuchliche Baumaterialien und ihre Eigenschaften, Bauverfahren und wesentliche Konstruktionsregeln der Bauwerke beim Neubau, der Instandhaltung und der Sanierung erfassen;
– Bestands- und Konstruktionspläne des Siedlungswasser- und Leitungsbaues erläutern.
Bereich Siedlungswasserbau und Leitungsbau:
Anlagen der Wasserversorgung und Entsorgung; Gas-, Strom-, Informations-, Fernwärme- und andere Leitungen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Verkehrswegebau
– Grundbegriffe, gebräuchliche Baumaterialien und ihre Eigenschaften, Bauverfahren und wesentliche Konstruktionsregeln der Bauwerke beim Neubau, der Instandhaltung und der Sanierung erfassen;
– grundlegende Konstruktionsregeln von Verkehrswegebauten und einfachen verkehrstechnischen Aufschließungen anwenden;
– Bestands- und Konstruktionspläne des Verkehrswegebaus erläutern.
Bereich Verkehrswegebau:
Straßen, Geh- und Radwege, Begleitflächen; Parkplätze; Kreuzungen und Einfahrten.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Studierenden können
– im jeweiligen Bereich die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe und ihre Lagerungs-, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten gemäß den einschlägigen Regelwerken erfassen und erläutern;
– die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung erfassen, diese in der Werkstätte und auf der Baustelle beurteilen und anwenden sowie die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung, Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung, Qualitätsprüfung und –sicherung, Instandhaltung, Recycling.
Herstellung facheinschlägiger Bauteile und Bauobjekte, Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis und/oder Ablauf- und Organisationsplanung für die praktische Baudurchführung und die Durchführung von Montagearbeiten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungs- und Herstellungstechniken und Materialien unter Nutzung der in den Bereichen angeführten Werkstätten.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Facheinschlägige Handwerkstechniken
– zeitgemäße Handwerkstechniken anwenden sowie mit den erforderlichen Maschinen und Baugeräten umgehen;
– Wissen über Baustoffe und Technologien anwenden;
– Austragungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden aus dem Fachbereich vorwiegend CAD-gestützt ausführen.
Bereich Facheinschlägige Handwerktechniken:
Zeitgemäße Handwerkstechniken, Umgang mit Maschinen und Baugeräten; Baustoffe.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Facheinschlägige Handwerkstechniken
– zeitgemäße Handwerkstechniken anwenden sowie mit den erforderlichen Maschinen und Baugeräten umgehen;
– Wissen über Baustoffe und Technologien anwenden;
– Austragungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden aus dem Fachbereich vorwiegend CAD-gestützt ausführen.
Bereich Facheinschlägige Handwerktechniken:
Zeitgemäße Handwerkstechniken, Umgang mit Maschinen und Baugeräten; Baustoffe.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Stahlbetonbau
– einfache Aufgaben des Stahlbetonbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten;
– Schalungspläne erstellen und auswerten;
– Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen.
Bereich Stahlbetonbau:
Normen und Bemessungsmethodik; Schalungen und Rüstungen.
Bemessung (Fundamente, Stützen, Wände; Rechteckquerschnitt bei einfacher Biegung, Stahlbetonplatten, Plattenbalken; Schubsicherung).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Stahlbetonbau
– einfache Aufgaben des Stahlbetonbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten;
– Schalungs- und Bewehrungspläne erstellen und auswerten;
– Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen.
Bereich Stahlbetonbau:
Normen und Bemessungsmethodik; Schalungen und Rüstungen.
Bemessung (Fundamente, Stützen, Wände; Rechteckquerschnitt bei einfacher Biegung, Stahlbetonplatten, Plattenbalken; Schubsicherung).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Stahl- und Holzbau
– einfache Aufgaben des Stahl- und Holzbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten;
– Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen.
Bereich Stahl- und Holzbau:
Normen und Bemessungsmethodik, Bemessung einfacher Bauteile.
Brandschutz von Holzbauteilen, Korrosionsschutz von Stahlbauteilen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Stahl- und Holzbau
– einfache Aufgaben des Stahl- und Holzbaues unter Anleitung statisch und konstruktiv bearbeiten;
– Materialien und Verarbeitungsrichtlinien normgerecht einsetzen;
– Ausführungspläne erstellen.
Bereich Stahl- und Holzbau:
Normen und Bemessungsmethodik; Bemessung einfacher Bauteile.
Brandschutz von Holzbauteilen; Korrosionsschutz von Stahlbauteilen.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Studierenden können im
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Baustoffe
– grundlegende Verfahren zur Prüfung von Baustoffen benennen, praxisbezogen bewerten und anwenden.
Bereich Baustoffe:
Eignungs- und Güteprüfung; Festigkeiten.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Boden
– grundlegende Verfahren zur Prüfung von Böden benennen, praxisbezogen bewerten und anwenden .
Bereich Boden:
Bestimmung von Arten, Aufbau, wichtige bodenmechanische Kennwerte.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Energieeffizientes Bauen
– Grundlagen des energieeffizienten Bauens erfassen und anwenden.
Bereich Fertigteil- und Montagebauweise – Bauelemente und Logistik
– Bauteile in Bezug auf Gewicht, Transportmöglichkeiten, Montage und Logistik erkennen.
Bereich Energieeffizientes Bauen:
Grundlagen des energieeffizienten Bauens.
Bereich Fertigteil- und Montagebauweise – Bauelemente und Logistik:
Transport und Montage vorgefertigter Elemente.
Modulordnungen, Elementierung, Raster, Fertigungsmöglichkeiten, Verbindungsmittel und neue Verbindersysteme.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Alternativenergien
– enzyklopädisch alternative Energieformen benennen und zeitgerechte Konzepte erläutern.
Bereich Fertigteil- und Montagebauweise – Bauelemente und Logistik
– Bauteile in Bezug auf Gewicht, Transportmöglichkeiten, Montage und Logistik erkennen;
– projektbezogene Elemente und Anschlussdetails anwenden.
Bereich Alternativenergien:
Alternative Energieformen, Smart Building, Niedrigenergiehaus, Passivhaus.
Bereich Fertigteil- und Montagebauweise – Bauelemente und Logistik:
Transport und Montage vorgefertigter Elemente.
Modulordnungen, Elementierung, Raster, Fertigungsmöglichkeiten; Verbindungsmittel und neue Verbindersysteme.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Brückenbau
– die Grundbegriffe, die gebräuchlichen Baumaterialien und ihre Eigenschaften und die wesentlichen Konstruktionsregeln der Bauwerke erfassen;
– Bestands- und Konstruktionspläne des Brückenbaues erläutern.
Bereich Wasserbau
– hydrographische und gewässerkundliche Grundlagen erfassen sowie Basisdaten für wasserbauliche Berechnungen erheben;
– Bestands- und Konstruktionspläne des Wasserbaues erläutern.
Bereich Brückenbau:
Einfache Brückentragwerke.
Bereich Wasserbau:
Hydrographie und Gewässerkunde; einfache Wasserbaumaßnahmen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Wasserbau
– hydrographische und gewässerkundliche Grundlagen erfassen sowie Basisdaten für wasserbauliche Berechnungen erheben;
– Bestands- und Konstruktionspläne des Wasserbaues erläutern.
Bereich Tunnelbau
– tunnelbautechnische Grundbegriffe hinsichtlich Geologie und die Terminologie bezüglich Ausbruch und Vortriebsmethoden erfassen.
Bereich Wasserbau:
Hydrographie und Gewässerkunde; einfache Wasserbaumaßnahmen.
Bereich Tunnelbau:
Bauweisen im Tunnelbau.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Bauaufnahme analog
– Methoden und Instrumente der Vermessungstechnik für Bauaufnahmen anwenden und entsprechende Pläne und Dokumentationen herstellen.
Bereich Bauaufnahme analog:
Grundrisse, Fassaden, Detailaufnahmen, Schnitte; Anfertigung von Plänen, Dokumentation für denkmalgeschützte Konstruktionen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Bauaufnahme digital
– Methoden und Instrumente der Vermessungstechnik für Bauaufnahmen anwenden und entsprechende Pläne und Dokumentationen herstellen.
Bereich Bauaufnahme digital:
Grundrisse, Fassaden, Detailaufnahmen, Schnitte; Anfertigung von Plänen, Dokumentation für denkmalgeschützte Konstruktionen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Schadenanalyse
– physikalische und chemische Schadenursachen erfassen;
– eine Ursachenfeststellung und eine Schadenanalyse vornehmen.
Bereich Schadenanalyse:
Physikalische und chemische Schadensursachen, statische und konstruktive Ursachen und Mängel; Schadensfeststellung; Bestandsaufnahme und Bauwerksüberprüfung; Vermeidung von Bauschäden; Korrosionserscheinungen, Korrosionsabläufe.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Sanierung
– verschiedene Methoden der Sanierung und Instandhaltung anwenden.
Bereich Sanierung:
Wiederherstellung des Korrosionsschutzes der Bewehrung sowie des ursprünglichen Zustandes; Reprofilierung.
Konstruktive Instandhaltung, Verstärkungsmaßnahmen und Umbauten, kathodischer Korrosionsschutz.
Schließen von Rissen und Hohlräumen.
Haftbrücken, Sanierungsmörtel, Anstriche, Imprägnierungen, Beschichtungen.
Instandsetzung von Betonschäden durch Spritzbeton, Fugen-Instandsetzung.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Baugruben
– die Sicherung von Baugruben in bebauten Gebieten beschreiben;
– Gefahren für vorhandene Bausubstanz erkennen;
– geeignete Verbaumaßnahmen beschreiben;
– Möglichkeiten der Verankerung von Baugruben, Hängen und Böschungen beschreiben.
Bereich Baugruben:
Sicherungsarten und deren Einsatz; Verankerungen.
6. Semester – - Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Tiefgründungen
– Arten und Notwendigkeit von Tiefgründungen benennen;
– geeignete Gründungsmaßnahmen benennen.
Bereich Tiefgründungen:
Gründungsarten und deren Einsatz.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– Projektpläne nach Vorlagen händisch und mit Hilfe von CAD erstellen.
Bereich Plandarstellung:
Pläne in verschiedenen Planungsphasen in einfachem Detailierungsgrad.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– Projektpläne nach Vorlagen händisch und mit Hilfe von CAD erstellen.
Bereich Plandarstellung:
Pläne in verschiedenen Planungsphasen mit entsprechendem Detailierungsgrad.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– Projektpläne händisch und mit Hilfe von CAD erstellen.
Bereich Plandarstellung:
Pläne in verschiedenen Planungsphasen mit einfachem Detailierungsgrad.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Plandarstellung
– Projektpläne händisch und mit Hilfe von CAD erstellen.
Bereich Plandarstellung:
Pläne in verschiedenen Planungsphasen mit entsprechendem Detailierungsgrad.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Nachhaltige Planung
– innovative und nachhaltige Baumaterialien benennen;
– Planungsgrundlagen nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und unter Anleitung anwenden.
Bereich Nachhaltige Planung:
Detailkonstruktionen und fachgerechter Materialeinsatz.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Nachhaltige Planung
– innovative und nachhaltige Baumaterialien anwenden;
– Planungsgrundlagen nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und anwenden.
Bereich Nachhaltige Planung:
Detailkonstruktionen und fachgerechter Materialeinsatz.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Nachhaltige Planung
– innovative und nachhaltige Baumaterialien benennen;
– Planungsgrundlagen nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und anwenden.
Bereich Nachhaltige Planung:
Detailkonstruktionen und fachgerechter Materialeinsatz.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Nachhaltige Planung
– innovative und nachhaltige Baumaterialien anwenden;
– Planungsgrundlagen nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten selbstständig erfassen und anwenden.
Bereich Nachhaltige Planung:
Detailkonstruktionen und fachgerechter Materialeinsatz.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung
– Projektpläne gemäß den Regeln einer normgerechten Plandarstellung händisch und mit Hilfe von CAD darstellen;
– bauspezifische Software anwenden.
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung:
Grundlagenerhebung; Projektpläne; Anwendung bauspezifischer Software.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung
– Projektpläne gemäß den Regeln einer normgerechten Plandarstellung händisch und mit Hilfe von CAD darstellen;
– bauspezifische Software anwenden.
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung:
Grundlagenerhebung, Schalungspläne und konstruktive Durchbildung einfacher Ingenieurbauwerke, Anwendung bauspezifischer Software.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung
– Projektpläne und Bewehrungspläne erstellen sowie die konstruktive Durchbildung von Ingenieurbauwerken konzipieren;
– bauspezifische Software anwenden.
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung:
Projekte aus dem Infrastruktur- und Tragwerkebereich; Anwendung bauspezifischer Software.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung
– Projektpläne und Bewehrungspläne erstellen sowie die konstruktive Durchbildung von Ingenieurbauwerken konzipieren;
– spezifische Bauteile konstruieren und darstellen;
– bauspezifische Software anwenden.
Bereich Konstruktionsübungen und Darstellung:
Projekte aus dem Infrastruktur- und Tragwerkebereich, Konstruktion und Darstellung spezifischer Bauteile und Ingenieurbauwerke, Anwendung bauspezifischer Software.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Gebäudelehre
– die wichtigsten Parameter einfacher Bauaufgaben wiedergeben;
– deren Funktionen und Funktionsabläufe erfassen;
– vorgegebene Funktions- und Raumprogramme skizzenhaft in räumliche Zusammenhänge setzen.
Bereich Gestaltungslehre
– grundlegende Maß- und Proportionssysteme beschreiben;
– die zentralen Auswirkungen von Konstruktionen auf Funktionen von Bauwerken erläutern.
Bereich Baustilkunde
– die grundlegenden Merkmale der europäischen Stilepochen benennen und in Bauwerken wiedererkennen.
Bereich Gebäudelehre:
Grundzüge der Gebäudelehre (Abmessungen, technische Anforderungen, Gesetze und Normen), einfache Gebäude.
Bereich Gestaltungslehre:
Maße und Proportionen, Konstruktion, Funktion.
Bereich Baustilkunde:
Grundbegriffe der Stilkunde; Stilelemente der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Gebäudelehre
– die wichtigsten Parameter komplexer Bauaufgaben wiedergeben;
– deren Funktionen und Funktionsabläufe erfassen;
– vorgegebene Funktions- und Raumprogramme skizzenhaft in räumliche Zusammenhänge setzen.
Bereich Gestaltungslehre
– die zentralen Auswirkungen von Konstruktionen auf Funktionen von Bauwerken erläutern und die wesentlichen Zusammenhänge von Form und Materie erkennen.
Bereich Baustilkunde
– die grundlegenden Merkmale der europäischen Stilepochen benennen und in Bauwerken wiedererkennen.
Bereich Gebäudelehre:
Grundzüge der Gebäudelehre (Abmessungen, technische Anforderungen, Gesetze und Normen), komplexe Gebäude.
Bereich Gestaltungslehre:
Konstruktion, Funktion, Raum und Raumgestaltung, Materie und Form.
Bereich Baustilkunde:
Grundbegriffe der Stilkunde; Stilelemente der Neuzeit, des 19. und 20. Jahrhunderts.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich BIM-Prozess und Anwendung
– die Struktur des Planungs- und Ausführungsprozesses anhand eines BIM-Modells erkennen.
Bereich BIM-Prozess und Anwendung:
Struktur des Planungs- und Ausführungsprozesses eines BIM-Modells.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich BIM-Prozess und Anwendung
– ein BIM-Modell mithilfe einer aktuellen Software bearbeiten.
Bereich BIM-Prozess und Anwendung:
BIM-Modell.
Siehe Anlage C.
____________________
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel gemäß Abschnitt IV abgewichen werden.
2 Die Pflichtgegenstände und die schulautonomen Pflichtgegenstände sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich im Ausmaß von 26 Unterrichtseinheiten auf den Bereich „Recht“.
4 Durch individuelle Zusammenstellung der schulautonomen Pflichtgegenstände kann das Ausmaß der Unterrichtseinheiten gemäß dem vorgegebenen Rahmen abweichen.
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand)
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | |||||||||||||||||
| A. | Pflichtgegenstände 2 | Semester | Summe | pflich- | ||||||||||||||
| tungs- | ||||||||||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | ||||||||||||
| 1. | Allgemein | |||||||||||||||||
| 1.1 | Religion | 7 | 6 | 7 | 6 | 7 | 6 | 39 | (III) | |||||||||
| 1.2 | Deutsch und Kommunikation | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | II | |||||||||
| 1.3 | Angewandte Mathematik | 26 | 26 | 26 | 26 | - | - | 104 | I | |||||||||
| 1.4 | Angewandte Informatik | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I | |||||||||
| 1.5 | Darstellende Geometrie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |||||||||
| 1.6 | Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | II | |||||||||
| 2. | Organisation | |||||||||||||||||
| 2.1 | Wirtschaft und Recht 3 | 13 | 13 | 7 | 6 | - | - | 39 | II bzw. III | |||||||||
| 2.2 | Mitarbeiterführung und -ausbildung | - | - | 26 | 26 | - | - | 52 | III | |||||||||
| 2.3 | Baubetrieb und Baumaschinen | 20 | 19 | 20 | 19 | - | - | 78 | I | |||||||||
| 2.4 | Berichts- und Protokollwesen | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III | |||||||||
| 3. | Konstruktion | |||||||||||||||||
| 3.1 | Baukonstruktion | 26 | 26 | 20 | 19 | - | - | 91 | I | |||||||||
| 3.2 | Baustatik und Festigkeitslehre | 26 | 26 | 26 | 26 | - | - | 104 | I | |||||||||
| 3.3 | Produktionstechnik | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | IV | |||||||||
| 3.4 | Tragwerke | - | - | - | - | 26 | 26 | 52 | I | |||||||||
| 4. | Planung | |||||||||||||||||
| 4.1 | Konstruktionsübungen und CAD | 33 | 32 | 26 | 26 | - | - | 117 | II | |||||||||
| 4.2 | Vermessungswesen | - | - | 20 | 19 | - | - | 39 | I | |||||||||
| 4.3 | Bauplanung, Marketing und Projekt | - | - | - | - | 85 | 84 | 169 | I | |||||||||
| Schulautonome Pflichtgegenstände gemäß Abschnitt B. | 81 bis 90 | 83 bis 92 | 80 bis 89 | 84 bis 93 | 133 bis 142 | 135 bis 144 | 596 bis 650 | |||||||||||
| Gesamtunterrichtseinheiten 4 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 1701 bis 1755 | |||||||||||
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | |||||||||||||||||
| B. | Schulautonome Pflichtgegenstände 2 | Semester | Summe | pflich- | ||||||||||||||
| tungs- | ||||||||||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | ||||||||||||
| 1. | Allgemein | |||||||||||||||||
| 1.1 | Soziale und personale Kompetenz | 7 | 6 | 7 | 6 | - | - | 26 | III | |||||||||
| 1.2 | Englisch | 7 | 6 | 7 | 6 | 7 | 6 | 39 | I | |||||||||
| 2. | Organisation | |||||||||||||||||
| Baubetrieb und Baumaschinen | ||||||||||||||||||
| 2.1 | Leadership | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III | |||||||||
| 2.2 | Baumanagement | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | III | |||||||||
| 2.3 | Projektmanagement | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | III | |||||||||
| Baudurchführung und Qualitätssicherung | ||||||||||||||||||
| 2.4 | Baukoordination und Sicherheit am Bau | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | III | |||||||||
| 2.5 | Digitalisierte und automatisierte Baustelle | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | I | |||||||||
| 2.6 | Unternehmerische Rechtskunde und Rechnungswesen | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | III | |||||||||
| 3. | Konstruktion | |||||||||||||||||
| Baukonstruktion | ||||||||||||||||||
| 3.1 | Sanierungstechnik | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |||||||||
| 3.2 | Laboratorium für Bauphysik | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |||||||||
| 3.3 | Gebäudetechnik | 7 | 6 | 7 | 6 | - | - | 26 | I | |||||||||
| 3.4 | Konstruktiver Holzbau | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I | |||||||||
| 3.5 | Bautechnisches Praktikum und Produktionstechnik | 33 | 32 | - | - | - | - | 65 | IV | |||||||||
| Baustatik und Festigkeitslehre | ||||||||||||||||||
| 3.6 | Stahl- und Holzbau | - | - | 13 | 13 | - | - | 26 | I | |||||||||
| 3.7 | Laboratorium für Konstruktion | - | - | 13 | 13 | - | - | 26 | I | |||||||||
| Aktuelle Technologien | ||||||||||||||||||
| 3.8 | Ressourcenoptimiertes Bauen | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 3.9 | Spezielle Gebiete der Bauphysik | - | - | - | - | 7 | 6 | 13 | II | |||||||||
| 3.10 | Ingenieurholzbau | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 3.11 | Vermessungswesen und Bauaufnahme | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 3.12 | Schadensanalyse und Bewertung | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 3.13 | Tragwerksanalyse | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 3.14 | Digitale Tragwerkssimulation | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 3.15 | Laboratorium für Angewandte Tragwerksanalyse | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| 4. | Planung | |||||||||||||||||
| Konstruktionsübungen | ||||||||||||||||||
| 4.1 | Digitale Planungsmedien und Projektstudien | 20 | 19 | 13 | 13 | - | - | 65 | I | |||||||||
| 4.2 | Projektbezogene Holzbautechnologie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |||||||||
| 4.3 | Angewandte Darstellende Geometrie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |||||||||
| Bauplanung und Projekt | ||||||||||||||||||
| 4.4 | Gebäudelehre | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | II | |||||||||
| 4.5 | Building Information Modeling | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |||||||||
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | |||||||||||||||||
| C. | Freigegenstände | Semester | Summe | pflich- | ||||||||||||||
| tungs- | ||||||||||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | ||||||||||||
| Englisch | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | I | ||||||||||
| Sprachtraining Deutsch | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I | ||||||||||
| Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | ||||||||||
| Klebetechnik | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | IV | ||||||||||
| Staplerführerschein | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | IV | ||||||||||
| CAD | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | I | ||||||||||
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C und Anlage C.1 und weiters:
Im Bereich Grundlagen des Holzbaues können die Absolventinnen und Absolventen facheinschlägig gebräuchliche Grundbegriffe anwenden. Sie können in konstruktiver und bauphysikalischer Hinsicht die grundlegenden Eigenschaften spezifischer Werkstoffe sowie deren Einsatzmöglichkeiten erläutern.
Im Bereich Holzbauweisen können die Absolventinnen und Absolventen zeitgemäße Holzbauweisen und Holzkonstruktionen hinsichtlich der technisch konstruktiven Entwicklung im enzyklopädischen Überblick sowie deren Einsatzmöglichkeiten in Bezug auf die Bauaufgabe einordnen, auswählen und erläutern.
Im Bereich Physikalische und ökologische Grundlagen können die Absolventinnen und Absolventen die für die Berufspraxis bedeutsamen physikalischen und ökologischen Grundlagen für praxisbezogene Aufgabenstellungen anwenden sowie die erforderlichen Grundlagen aus Normen, Richtlinien erheben und anwenden.
Im Bereich Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen holzbauspezifische Werkstoffe erkennen und den Einsatzbereich nachhaltiger und innovativer Baustoffe und deren Anwendung sowie die Anforderungen an den Holzschutz erfassen.
Im Bereich Moderne Fertigungsmethoden können die Absolventinnen und Absolventen moderne Fertigungsmethoden unter Berücksichtigung computerunterstützter Systeme anwenden.
Im Bereich Bauphysik können die Absolventinnen und Absolventen bauphysikalische Auswirkungen von Planungen verstehen und diese ökologisch und ökonomisch bewerten.
Im Bereich Tragsysteme können die Absolventinnen und Absolventen Tragsysteme erkennen.
Im Bereich Tragsysteme können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Tragsysteme erkennen und an einfachen Praxisbeispielen anwenden.
Im Bereich Tragwerksprogramme können die Absolventinnen und Absolventen einschlägige Software anwenden.
Im Bereich Modellieren konstruktiver Strukturen können die Absolventinnen und Absolventen freitragende und räumliche Strukturen erfassen, in geeigneten Darstellungen konstruieren und in 3D-Programmen modellieren.
Im Bereich Modellbau können die Absolventinnen und Absolventen Modelle herstellen und mit technischer Hilfe auf deren Funktion prüfen und analysieren.
Im Bereich Planungsgrundlagen können die Absolventinnen und Absolventen Planungsgrundlagen komplexer Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und anwenden.
Im Bereich Darstellung bautechnischer Objekte können die Absolventinnen und Absolventen den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und in geeigneten Rissen darstellen sowie die darin enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zur Konstruktion verwerten und darstellen.
Im Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie können die Absolventinnen und Absolventen Methoden der Darstellenden Geometrie für praxisbezogene Beispiele auswählen und anwenden.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Cluster – 1. Allgemein: „Deutsch und Kommunikation“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“, „Darstellende Geometrie“ und „Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie“.
Cluster – 2. Organisation: „Wirtschaft und Recht“ und „Mitarbeiterführung und –ausbildung“.
Siehe Anlage C.
Cluster – 2. Organisation: „Baubetrieb und Baumaschinen“ und „Berichts- und Protokollwesen“.
Cluster – 3. Konstruktion: „Baukonstruktion“, „Baustatik und Festigkeitslehre“, Produktionstechnik“ und „Tragwerke“.
Cluster – 4. Planung: „Konstruktionsübungen und CAD“, „Vermessungswesen“ und „Bauplanung, Marketing und Projekt“.
Siehe Anlage C.1.
Cluster – 1. Allgemein: „Soziale und personale Kompetenz“ und „Englisch“.
Cluster – 2. Organisation – Baubetrieb und Baumaschinen: „Leadership“, „Baumanagement“ und „Projektmanagement“.
Cluster – 2. Organisation – Baudurchführung und Qualitätssicherung: „Baukoordination und Sicherheit am Bau“, „Digitalisierte und automatisierte Baustelle“ und „Unternehmerische Rechtskunde und Rechnungswesen“.
Cluster – 3. Konstruktion – Baukonstruktion: „Sanierungstechnik“, „Laboratorium für Bauphysik“ und „Gebäudetechnik“.
Siehe Anlage C.1 und weiters:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Holzbaues
– facheinschlägig gebräuchliche Grundbegriffe anwenden;
– grundlegende Eigenschaften fachspezifischer Werkstoffe in konstruktiver und bauphysikalischer Hinsicht anwenden und deren Einsatzmöglichkeiten erfassen.
Bereich Holzbauweisen
– zeitgemäße Holzbauweisen und Holzkonstruktionen hinsichtlich der technisch konstruktiven Entwicklung einordnen und erläutern.
Bereich Grundlagen des Holzbaues:
Holzwerkstoffe, konstruktive Plattenwerkstoffe, Stangenware und Vollholz; Dämmstoffe und Folien im Kontext.
Bereich Holzbauweisen:
Stabförmige Bindersysteme und Dachkonstruktionen; Wand- und Deckenkonstruktionen von Skelett- und Holzmassivbauweisen im enzyklopädischen Überblick.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Holzbauweisen
– die Einsatzmöglichkeit zeitgemäßer Holzbauweisen und Holzkonstruktionen in Bezug auf die Bauaufgabe auswählen und erläutern.
Bereich Holzbauweisen:
Wand- und Deckenkonstruktionen von Skelett-, Holzmassiv- und Mischbauweisen.
Siehe Anlage C.1.
Siehe Anlage C.1.
Siehe Anlage C.1.
Siehe Anlage C.1.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Physikalische und ökologische Grundlagen
– die für die Berufspraxis bedeutsamen physikalischen und ökologischen Grundlagen für praxisbezogene Aufgabenstellungen anwenden;
– erforderliche Grundlagen aus Normen und Richtlinien erheben und anwenden.
Bereich Physikalische und ökologische Grundlagen:
Methodische Ermittlung und Analyse von bauphysikalischen Kenndaten (Energieoptimierung, Bearbeitung Energieausweis unter Berücksichtigung bauphysikalischer Zusammenhänge).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Physikalische und ökologische Grundlagen
– die für die Berufspraxis bedeutsamen physikalischen und ökologischen Grundlagen für praxisbezogene Aufgabenstellungen anwenden;
– erforderliche Grundlagen aus Normen und Richtlinien erheben und anwenden.
Bereich Physikalische und ökologische Grundlagen:
Methodische Ermittlung und Analyse von bauphysikalischen Kenndaten (Energieoptimierung, Bearbeitung Bauschadensanalyse unter Berücksichtigung bauphysikalischer Zusammenhänge).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Werkstoffe
– holzbauspezifische Werkstoffe erkennen und den Einsatzbereich nachhaltiger und innovativer Baustoffe und deren Anwendung sowie die Anforderungen an den Holzschutz erfassen.
Bereich Moderne Fertigungsmethoden
– moderne Fertigungsmethoden unter Berücksichtigung computerunterstützter Systeme anwenden.
Bereich Werkstoffe:
Eigenschaften und Handelsformen (Plattenwerkstoffe; Verbindungsmittel, verleimte Ware, Materialeigenschaften, Herstellungsverfahren innovativer und nachhaltiger Baustoffe, Einsatzbereiche, Anwendung innovativer und nachhaltiger Baustoffe, Dämmstoffe und Dichtungen; Ökobilanz, Anforderungen konstruktiver und chemischer Holzschutz).
Bereich Moderne Fertigungsmethoden:
Computerunterstützte Systeme.
6. Semester – - Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Bauphysik
– bauphysikalische Auswirkungen von Planungen verstehen und diese ökologisch und ökonomisch bewerten.
Bereich Tragsysteme
– Tragsysteme erkennen.
Bereich Bauphysik:
Ökologische und ökonomische Auswirkungen von Planungen (Schallschutz, Wärmeschutz, Vermeidung sommerlicher Überwärmung, thermische, akustische, energetische Optimierung, Prüfung auf Umweltverträglichkeit, Luft- und Winddichtheit, Thermographie, Brandschutz, Schallschutz und Akustik, thermische, akustische, energetische Optimierung; Prüfung auf Umweltverträglichkeit).
Bereich Tragsysteme:
Konstruktive Durchbildung (Rahmenbau, Massivtafelbau; Schwingungen im Holzbau; Verbund-konstruktionen, komplexe Holzbauteile und Holzbauwerke).
Siehe Anlage C.1.
Siehe Anlage C.1.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Tragsysteme
– grundlegende Tragsysteme erkennen und an einfachen Praxisbeispielen anwenden.
Bereich Tragsysteme:
Grundlagen (Stabwerke, Platten).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Tragsysteme
– grundlegende Tragsysteme erkennen und an einfachen Praxisbeispielen anwenden.
Bereich Tragsysteme:
Grundlagen (Scheiben, Schalen).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Tragwerksprogramme
– einschlägige Software unter Anleitung anwenden.
Bereich Tragwerksprogramme:
Einschlägige Software.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Tragwerksprogramme
– einschlägige Software anwenden.
Bereich Tragwerksprogramme:
Einschlägige Software.
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Studierenden können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Modellieren konstruktiver Strukturen
– freitragende und räumliche Strukturen erfassen, in geeigneten Darstellungen konstruieren und in 3D-Programmen modellieren.
Bereich Modellieren konstruktiver Strukturen:
Freitragende Strukturen (Konstruktion und Modellierung in 3D; Prüfung der Wirtschaftlichkeit; Verbindungsmittel, Detaillösungen, CNC Verarbeitung).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Modellbau
– Modelle herstellen und mit technischer Hilfe auf deren Funktion prüfen und analysieren.
Bereich Modellbau:
Modellherstellung und technische Prüfung.
Siehe Anlage C.1.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Planungsgrundlagen
– Planungsgrundlagen einfacher Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und unter Anleitung anwenden.
Bereich Planungsgrundlagen:
Einfache Bauwerke (Innovative Holzwerkstoffe; Herstellung, Manipulation und Anwendung; physikalische Kenndaten, Statik; Grundlagen der Detailentwicklung und fachgerechter Materialeinsatz am Beispiel einfacher Bauvorhaben).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Planungsgrundlagen
– Planungsgrundlagen komplexer Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und unter Anleitung anwenden.
Bereich Planungsgrundlagen:
Komplexe Bauwerke (Innovative Holzwerkstoffe, Herstellung, Manipulation und Anwendung, physikalische Kenndaten, Statik, Grundlagen der Detailentwicklung und fachgerechter Materialeinsatz am Beispiel komplexer Bauvorhaben).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Planungsgrundlagen
– Planungsgrundlagen einfacher Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und unter Anleitung anwenden.
Bereich Planungsgrundlagen:
Einfache Bauwerke (Hilfsstoffe, chemischer Holzschutz, Grundlagen der Detailentwicklung und fachgerechter Materialeinsatz am Beispiel einfacher Bauvorhaben).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Planungsgrundlagen
– Planungsgrundlagen komplexer Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen und anwenden.
Bereich Planungsgrundlagen:
Komplexe Bauwerke (Hilfsstoffe; chemischer Holzschutz, Grundlagen der Detailentwicklung und fachgerechter Materialeinsatz am Beispiel komplexer Bauvorhaben).
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte
– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und in geeigneten Rissen darstellen sowie die in Planrissen enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zur Konstruktion verwerten und darstellen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie
– Methoden der Darstellenden Geometrie für praxisbezogene Beispiele auswählen und anwenden.
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte:
Wahre Längen von Strecken, wahre Größe; ebene Figuren; Austragungen in Grund und Aufriss.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie:
Auswahl geeigneter Methoden.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte
– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und in geeigneten Rissen darstellen sowie die in Planrissen enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zur Konstruktion verwerten und darstellen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie
– Methoden der Darstellenden Geometrie für praxisbezogene Beispiele auswählen und anwenden.
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte:
Verschneidung von ebenen Flächen; einfache Dachausmittlungen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie:
Auswahl geeigneter Methoden.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte
– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und in geeigneten Rissen darstellen sowie die darin enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zur Konstruktion verwerten und darstellen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie
– Methoden der Darstellenden Geometrie für praxisbezogene Beispiele auswählen und anwenden.
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte:
Verschneidung von ebenen Flächen; Dachausmittlungen, Durchdringungen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie:
Auswahl geeigneter Methoden.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte
– den geometrischen Aufbau von bautechnischen Objekten erfassen und in geeigneten Rissen darstellen sowie die darin enthaltenen geometrischen Informationen räumlich interpretieren und unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zur Konstruktion verwerten und darstellen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie
– Methoden der Darstellenden Geometrie für praxisbezogene Beispiele auswählen und anwenden.
Bereich Darstellung bautechnischer Objekte:
Verschneidung von ebenen und gekrümmten Flächen.
Bereich Methoden der Darstellenden Geometrie:
Auswahl geeigneter Methoden.
Siehe Anlage C.1.
Siehe Anlage C.1.
Siehe Anlage C.
_________________________
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel gemäß Abschnitt IV abgewichen werden.
2 Die Pflichtgegenstände und die schulautonomen Pflichtgegenstände sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich im Ausmaß von 26 Unterrichtseinheiten auf den Bereich „Recht“.
4 Durch individuelle Zusammenstellung der schulautonomen Pflichtgegenstände kann das Ausmaß der Unterrichtseinheiten gemäß dem vorgegebenen Rahmen abweichen.
(Gesamtausmaß der Unterrichtseinheiten und Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand)
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | |||||||||
| A. | Pflichtgegenstände 2 | Semester | Summe | pflich- | ||||||
| tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | ||||
| 1. | Allgemein | |||||||||
| 1.1 | Religion | 7 | 6 | 7 | 6 | 7 | 6 | 39 | (III) | |
| 1.2 | Deutsch und Kommunikation | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | II | |
| 1.3 | Angewandte Mathematik | 26 | 26 | 26 | 26 | - | - | 104 | I | |
| 1.4 | Angewandte Informatik | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I | |
| 1.5 | Darstellende Geometrie | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |
| 1.6 | Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | II | |
| 2. | Organisation | |||||||||
| 2.1 | Wirtschaft und Recht 3 | 13 | 13 | 7 | 6 | - | - | 39 | II bzw. III | |
| 2.2 | Mitarbeiterführung und –ausbildung | - | - | 26 | 26 | - | - | 52 | III | |
| 2.3 | Baubetrieb und Baumaschinen | 20 | 19 | 20 | 19 | - | - | 78 | I | |
| 2.4 | Kalkulation und Angebot | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III | |
| 3. | Konstruktion | |||||||||
| 3.1 | Baukonstruktion | 26 | 26 | 20 | 19 | - | - | 91 | I | |
| 3.2 | Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich | 13 | 13 | 26 | 26 | 13 | 13 | 104 | I | |
| 3.3 | Produktionstechnik | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | IV | |
| 3.4 | Konstruktiver Steinbau | - | - | 26 | 26 | - | - | 52 | I | |
| 4. | Planung | |||||||||
| 4.1 | Konstruktionsübungen und CAD | 33 | 32 | 26 | 26 | - | - | 117 | II | |
| 4.2 | Vermessungswesen und Übertragungstechniken | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | I | |
| 4.3 | Bauplanung, Marketing und Projekt | - | - | - | - | 85 | 84 | 169 | I | |
| Schulautonome Pflichtgegenstände gemäß Abschnitt B. | 94 bis 103 | 96 bis 105 | 74 bis 83 | 77 bis 86 | 126 bis 135 | 129 bis 138 | 596 bis 650 | |||
| Gesamtunterrichts-einheiten 4 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 284 bis 293 | 283 bis 292 | 1701 bis 1755 | |||
| Unterrichtseinheiten | Lehrver- | |||||||||
| B. | Schulautonome Pflichtgegenstände 2 | Semester | Summe | pflich- | ||||||
| tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | gruppe | ||||
| 1. | Allgemein | |||||||||
| 1.1 | Soziale und personale Kompetenz | 7 | 6 | 7 | 6 | - | - | 26 | III | |
| 1.2 | Englisch | 7 | 6 | 7 | 6 | 7 | 6 | 39 | I | |
| 2. | Organisation | |||||||||
| Baubetrieb und Baumaschinen | ||||||||||
| 2.1 | Leadership | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III | |
| 2.1 | Baumanagement | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | III | |
| 2.3 | Projektmanagement | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | III | |
| Baudurchführung und Qualitätssicherung | ||||||||||
| 2.4 | Baukoordination und Sicherheit am Bau | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | III | |
| 2.5 | Digitalisierte und automatisierte Baustelle | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | I | |
| 2.6 | Unternehmerische Rechtskunde und Rechnungswesen | - | - | - | - | 20 | 19 | 39 | III | |
| 3. | Konstruktion | |||||||||
| Baukonstruktion | ||||||||||
| 3.1 | Sanierungstechnik | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |
| 3.2 | Laboratorium für Bauphysik | 13 | 13 | 13 | 13 | - | - | 52 | I | |
| 3.3 | Bautechnisches Praktikum und Produktionstechnik | 33 | 32 | - | - | - | - | 65 | IV | |
| 3.4 | Steinfertigung | 39 | 39 | 26 | 26 | - | - | 130 | IV | |
| 3.5 | Steintechnik und Steingestaltung | 39 | 39 | 39 | 39 | 33 | 32 | 221 | I | |
| 4. | Planung | |||||||||
| 4.1 | Restaurierung | - | - | - | - | 39 | 39 | 78 | I | |
| 4.2 | Gesteinskunde und Steintechnologie | 13 | 13 | 7 | 6 | 7 | 6 | 52 | I | |
| 4.3 | Versetz- und Montagetechnologie | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | |
| 4.4 | Darstellungstechnik, Modellbau und Entwurf | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | II | |
| 4.5 | Stilmerkmale der Kulturepochen | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | III | |
| 4.6 | Denkmalgestaltung | - | - | - | - | 13 | 26 | 39 | II | |
| Lehrver- | ||||||||||
| C. | Freigegenstände | Unterrichtseinheiten | pflich- | |||||||
| Semester | tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe | gruppe | |||
| Englisch | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | I | ||
| Sprachtraining Deutsch | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | I | ||
| Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson | - | - | - | - | 13 | 13 | 26 | I | ||
| Klebetechnik | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | IV | ||
| Staplerführerschein | 13 | 13 | - | - | - | - | 26 | IV | ||
| CAD | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 13 | 78 | I | ||
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C und Anlage C.1 und weiters:
Im Bereich Kalkulation können die Absolventinnen und Absolventen Mengen ermitteln, Arbeits- und Materialaufwand unter Berücksichtigung der kaufmännischen Aspekte kalkulieren und prüffähige Rechnungen erstellen.
Im Bereich Angebotslegung können die Absolventinnen und Absolventen diverse Kalkulationen und Kosten in einem Angebot kundenorientiert formulieren.
Im Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre kennen die Absolventinnen und Absolventen die gängigen Berechnungsmethoden und können diese nach Erfordernis richtig anwenden.
Im Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich kennen die Absolventinnen und Absolventen branchen- und materialrelevante Berechnungsmethoden und können diese in der Planung anwenden.
Im Bereich Konstruktion und Planung können die Absolventinnen und Absolventen normgerechte Werk- und Produktionszeichnungen mit allen notwendigen Details zur Umsetzung unter Einbeziehung von Zeichenwerkzeugen (Handzeichnen) und branchenüblichen CAD-Programmen anfertigen.
Im Bereich Vermessungswesen können die Absolventinnen und Absolventen Bauwerke mit branchenüblichen Messgeräten und Messmethoden aufmessen.
Im Bereich Übertragungstechniken können die Absolventinnen und Absolventen normgerechte Werk- und Produktionszeichnungen mit allen notwendigen Details zur Umsetzung anfertigen.
Siehe Anlage C und Anlage C.1 und weiters:
Im Bereich Handwerkstätte können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Werkstücke aus Natur- und Kunststein nach selbst hergestellten Schablonen herstellen, Schriften gestalten und hauen sowie Reliefs herstellen.
Im Bereich Maschinenwerkstätte können die Absolventinnen und Absolventen vorgegebene und individuelle Projekte unter Anwendung zeitgemäßer Technologien umsetzen.
Im Bereich Steintechnik können die Absolventinnen und Absolventen Natursteinelemente sowohl fachgerecht als auch materialgerecht konstruktiv umsetzen.
Im Bereich Steingestaltung können die Absolventinnen und Absolventen Natursteinelemente situations- und ortsbezogen unter Berücksichtigung der Kundenwünsche und der Materialeigenschaften entwerfen.
Im Historische Techniken können die Absolventinnen und Absolventen historische Bauelemente benennen, ihre Konstruktionen erkennen, diese rekonstruieren und auf eigene Bauwerke anwenden.
Im Bereich R estaurierungstechniken können die Absolventinnen und Absolventen Gesetze und Maßnahmen der Steinrestaurierung beschreiben und auf ausgewählte Beispiele exemplarisch anwenden.
Im Bereich Konzepterstellung können die Absolventinnen und Absolventen die Vorgeschichte eines Objektes ermitteln und Konzepte auf Grundlage der Befundung erstellen.
Im Bereich Dokumentation können die Absolventinnen und Absolventen Maßnahmen der Restaurierung vorschriftsmäßig dokumentieren.
Im Bereich Gesteinskunde können die Absolventinnen und Absolventen Natursteine, Terrazzo und künstlich hergestellte Steine bestimmen und gemäß ihren Eigenschaften diversen Bauwerken zuordnen.
Im Bereich Steintechnologie können die Absolventinnen und Absolventen Werkzeuge und Maschinen zum Abbau, zur Be- und Verarbeitung von Naturstein beschreiben und ihre Einsatzbereiche benennen. Sie können gängige Werk- und Hilfsstoffe sowie ihre Einsatzmöglichkeiten erläutern.
Im Bereich Versetz-, Verlege- und Montagetechniken können die Absolventinnen und Absolventen die im Fachgewerbe einschlägigen Versetz- und Montagetechniken benennen und diese beispielhaft, gemäß gängiger Normen, Merkblättern und Richtlinien in ihren Anwendungsbereichen beschreiben.
Im Bereich Darstellungstechniken können die Absolventinnen und Absolventen Grundkörper und komplexe Körper samt dazugehörigen Räumen perspektivisch korrekt mit Licht und Schatten unter Zuhilfenahme verschiedener Zeichenwerkzeuge und Grafikprogrammen darstellen.
Im Bereich Entwurf können die Absolventinnen und Absolventen Ideen in lesbare Entwürfe unter Zuhilfenahme geeigneter Darstellungsmittel kunden- und werkorientiert umsetzen.
Im Bereich Modellbau können die Absolventinnen und Absolventen dem Entwurf entsprechende Modelle aus plastischen und festen Materialien herstellen.
Im Bereich Stilkunde können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende Stilmerkmale zentraler Kulturepochen benennen und in diversen Bauwerken und Objekten wiedererkennen.
Im Bereich Denkmalgestaltung können die Absolventinnen und Absolventen Denkmäler aller Arten unter Berücksichtigung von Proportion, Schrift, Ornament, Symbol, örtlichen Vorschriften und Gegebenheiten entwerfen und mit geeigneten Mitteln darstellen.
Im Bereich Schriftgestaltung können die Absolventinnen und Absolventen die gängigen Schriften erkennen und schreiben sowie Schriften in Schriftbildern darstellen und die üblichen Übertragungsmöglichkeiten erläutern.
Im Bereich Ornament, Zeichen und Symbol können die Absolventinnen und Absolventen die für die Steinbranche relevanten Ornamente, Zeichen und Symbole erläutern und diese in ihren Entwürfen korrekt wiedergeben.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.
Cluster – 1. Allgemein: „Deutsch und Kommunikation“, „Angewandte Mathematik“, „Angewandte Informatik“, „Darstellende Geometrie“ und „Grundlagen der Bauphysik und Bauchemie“.
Cluster – 2. Organisation: „Wirtschaft und Recht“ und „Mitarbeiterführung und –ausbildung“.
Siehe Anlage C.
Siehe Anlage C.1 und weiters:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Kalkulation
– Mengen ermitteln, Arbeits- und Materialaufwand unter Berücksichtigung der kaufmännischen Aspekte kalkulieren und prüffähige Rechnungen erstellen.
Bereich Kalkulation:
Fachspezifische Vor-, Zwischen- und Nachkalkulation, Kalkulationsarten, Kostenbegriffe, Stundensatzrechnungen, Mengenaufstellungen für Angebot und Abrechnung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Angebotslegung
– Leistungsbeschreibungen und Angebote kundenorientiert formulieren.
Bereich Angebotslegung:
Angebotslegung und Leistungsbeschreibung.
Siehe Anlage C.1.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre
– die grundlegenden Berechnungsmethoden der Statik und Festigkeitslehre benennen.
Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre:
Grundlagen der statischen Berechnung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre
– die grundlegenden Berechnungsmethoden auf einfache statische Beispiele anwenden.
Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre:
Rechnen mit Kräften, Träger auf zwei Stützen, Einzel- und Flächenlasten, Schnittkräfte bestimmen, Momentberechnung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre
– die gängigen Berechnungsmethoden auf komplexe statische Beispiele anwenden.
Bereich Grundkenntnisse der Statik und Festigkeitslehre:
Rechnen mit Kräften, Träger auf zwei Stützen, Einzel- und Flächenlasten, Schnittkräfte bestimmen, Momentberechnung.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich
– die für die Branche relevanten Berechnungsmethoden anwenden.
Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich:
Rechnen mit Kräften, Träger auf zwei Stützen, Einzel- und Flächenlasten, Schnittkräfte bestimmen, Momentberechnung ua.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich
– branchen- und materialrelevante Berechnungsmethoden auf ausgewählte einfache praxisrelevante Beispiele anwenden.
Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich:
Branchen- und materialrelevante Berechnungen (Standsicherheit von Denkmälern; Windlasten an Fassaden; Belastungsfähigkeit von Säulen und Fundamenten; Bruchlasten von freitragenden oder punktweise aufliegenden Werkstücken ua.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich
– branchen- und materialrelevante Berechnungsmethoden auf ausgewählte komplexe praxisrelevante Beispiele anwenden.
Bereich Statik und Festigkeitslehre im Natursteinbereich:
Branchen- und materialrelevante Berechnungen (Standsicherheit von Denkmälern; Windlasten an Fassaden; Belastungsfähigkeit von Säulen und Fundamenten; Bruchlasten von Abdeckplatten, Treppenstufen ua.).
Siehe Anlage C.1.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Konstruktion und Planung
– normgerechte Werk- und Produktionszeichnungen mit allen notwendigen Details zur Umsetzung anfertigen.
Bereich Konstruktion und Planung:
Werk- und Produktionszeichnungen im Bereich Natursteinverarbeitung.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Konstruktion und Planung
– normgerechte Werk- und Produktionszeichnungen mit allen notwendigen Details zur Umsetzung unter Einbeziehung von Zeichenwerkzeugen (Handzeichnen) und branchenüblichen CAD-Programmen anfertigen.
Bereich Konstruktion und Planung:
Werk- und Produktionszeichnungen im Bereich Natursteinverarbeitung, Zeichengeräte (Handzeichnen), branchenübliche CAD-Programme.
Siehe Anlage C.1.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Vermessungswesen
– Bauwerke mit branchenüblichen Messgeräten und Messmethoden aufmessen.
Bereich Vermessungswesen:
Digitales Aufmaß, Maßermittlung mit branchenüblichen Vermessungssystemen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Übertragungstechniken
– normgerechte Werk- und Produktionszeichnungen mit allen notwendigen Details zur Umsetzung anfertigen.
Bereich Übertragungstechniken:
Übertragung der Aufmaße in diverse CAD-Systeme, Anfertigen von Schablonen.
Siehe Anlage C.1.
Cluster – 1. Allgemein: „Soziale und personale Kompetenz“ und „Englisch“.
Cluster – 2. Organisation – Baubetrieb und Baumaschinen: „Leadership“, „Baumanagement“ und „Projektmanagement“.
Cluster – 2. Organisation – Baudurchführung und Qualitätssicherung: „Baukoordination und Sicherheit am Bau“, „Digitalisierte und automatisierte Baustelle“ und „Unternehmerische Rechtskunde und Rechnungswesen“.
Cluster – 3. Konstruktion – Baukonstruktion: „Sanierungstechnik“, „Laboratorium für Bauphysik“ und „Bautechnisches Praktikum und Produktionstechnik“.
Siehe Anlage C.1 und weiters:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum jeweiligen Semester erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Studierenden können
– im jeweiligen Bereich die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe und ihre Lagerungs-, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten gemäß den einschlägigen Regelwerken erfassen und erläutern;
– die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung erfassen, diese in der Werkstätte und auf der Baustelle beurteilen und anwenden sowie die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung, Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Schutzmaßnahmen, Unfallverhütung, Qualitätsprüfung und –sicherung, Instandhaltung, Recycling.
Herstellung facheinschlägiger Bauteile und Bauobjekte, Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis und/oder Ablauf- und Organisationsplanung für die praktische Baudurchführung und die Durchführung von Montagearbeiten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungs- und Herstellungstechniken und Materialien unter Nutzung der in den Bereichen angeführten Werkstätten.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Handwerkstätte
– grundlegende Natursteinarbeiten und Arbeiten nach selbst hergestellten Schablonen durchführen.
Bereich Handwerkstätte:
Handwerkliche Herstellung von Werkstücken.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Handwerkstätte
– Schriften und Reliefs gestalten sowie Schriften hauen, vergolden, versilbern und kolorieren.
Bereich Handwerkstätte:
Schriftenhauen, Reliefgestaltung, Vergolden, Versilbern, Kolorieren.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Maschinenwerkstätte
– vorgegebene Projekte unter Anwendung zeitgemäßer Technologien umsetzen.
Bereich Maschinenwerkstätte:
Einstellungen an Maschinen, Pflege und Wartung von Maschinen und Werkzeugen, Zuschnitt von Natursteinplatten.
Fräs-, Schleif-, und Bohrarbeiten. Oberflächengestaltungen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Maschinenwerkstätte
– individuelle Projekte eigenständig umsetzen.
Bereich Maschinenwerkstätte:
Herstellung von Werkstücken unter Anwendung zeitgemäßer Techniken.
CNC Technologie; digitale Arbeitsvorbereitung.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnik
– Bodenbeläge aus Naturstein im Innen- und Außenbereich sowohl fachgerecht als auch materialgerecht konstruktiv umsetzen.
Bereich Steingestaltung
– Bodenbeläge aus Naturstein im Innen- und Außenbereich situationsbezogen entwerfen.
Bereich Steintechnik:
Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich, Bodenkonstruktionen, Rutschsicherheit, Pflege.
Bereich Steingestaltung:
Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnik
– Steinmauern aus Naturstein sowohl fachgerecht als auch materialgerecht konstruktiv umsetzen.
Bereich Steingestaltung
– Mauerwerksverbände und Maueröffnungen aus Naturstein situationsbezogen entwerfen.
Bereich Steintechnik:
Massiv- und Verblendmauerwerke, Bauwerksabdichtungen, Wasserführungen.
Bereich Steingestaltung:
Massiv- und Verblendmauerwerke, Wasserführungen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnik
– Steinfassaden aus Natursteinen objektbezogen berechnen, normgerecht planen und in Ausführungsplänen darstellen.
Bereich Steingestaltung
– Wandflächen aus Natursteinen durch Farbwahl, Materialwahl, Formatwahl und Komposition materialspezifisch und kundenorientiert gestalten.
Bereich Steintechnik:
Gebäudesockel, hinterlüftete Natursteinfassaden, Gesimse, Lisenen, Wärmedämmung, Windeinwirkung, Ankerformen, Verankerungsmethoden, Sonderverankerungen, Abdichtungen, Fugenausbildungen, Sicherungsmaßnahmen.
Bereich Steingestaltung:
Gebäudesockel, Horizontale und vertikale Gestaltungselemente, Fugenausbildungen, Farbwahl, Proportion und Rhythmus.
4. Semester – - Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnik
– Treppen und Treppenbeläge aus Natursteinen objektbezogen berechnen, normgerecht planen und in Ausführungsplänen darstellen.
Bereich Steingestaltung
– Treppen aus Natursteinen unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten kundenorientiert entwerfen.
Bereich Steintechnik:
Berechnungen von Treppen, Darstellung in diversen Rissen, Treppenkonstruktionen, Stufenverziehungen.
Bereich Steingestaltung:
Gestaltung von Treppen im Innen- und Außenbereich.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Historische Techniken
– historische Bauelemente benennen, ihre Konstruktionen erkennen und diese gegebenenfalls rekonstruieren.
Bereich Historische Techniken:
Gewölbeformen, Maß- und Stabwerke, Säulen, Pfeiler, Massivbauwerke, Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen, Lehr- und Montagegerüste.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Historische Techniken
– historische Bauelemente auf eigene Bauwerke anwenden.
Bereich Historische Techniken:
Gewölbeformen, Maß- und Stabwerke, Säulen, Pfeiler, Massivbauwerke, Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen, Lehr- und Montagegerüste.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Restaurierungstechniken
– Gesetze und Maßnahmen der Steinrestaurierung beschreiben und auf ausgewählte Beispiele exemplarisch anwenden.
Bereich Restaurierungstechniken:
Grundlagen der Denkmalpflege (Gesetze, Verordnungen, Reinigungsverfahren, Antragstechniken, Steinaustausch, Fugenrestaurierung, Steinfestigung und Hydrophobierung ua.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Konzepterstellung
– Konzepte auf Grundlage der Befundung erstellen.
Bereich Dokumentation
– die Vorgeschichte eines Objektes ermitteln und Maßnahmen dokumentieren.
Bereich Konzepterstellung:
Maßnahmen der Restaurierung, Konservierung und Renovierung.
Bereich Dokumentation:
Arbeitsdokumentation und Konzepterstellung für die Denkmalerhaltung.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Gesteinskunde
– Natursteine bestimmen.
Bereich Gesteinskunde:
Natürliche Steine (Arten, Eigenschaften, mineralogische und geologische Terminologie, petrographische Zuordnung ua.).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Gesteinskunde
– Natursteine, Terrazzo oder künstlich hergestellte Steine bestimmen und gemäß ihren Eigenschaften den Bauwerken zuordnen.
Bereich Gesteinskunde:
Natürliche Steine (Vorkommen und Gewinnung, Eignungs- und Güteprüfung von Natursteinen).
Terrazzo, künstliche Steine (Verbundsteine) und deren Bindungen (Arten und Eigenschaften).
3. Semester – - Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnologie
– die verwendeten Werkzeuge und Maschinen beschreiben.
Bereich Steintechnologie:
Funktion, Anwendung und Wartung von Abbaugeräte und Steinbearbeitungsmaschinen.
Schneid- und Schleifmittel.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnologie
– die verwendeten Werkzeuge und Maschinen bezüglich ihrer Einsatzbereiche und Einsatzmöglichkeiten beschreiben.
Bereich Steintechnologie:
Funktion, Anwendung und Wartung von Abbaugeräten und Steinbearbeitungsmaschinen.
Schneid- und Schleifmittel.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnologie
– die gängigen Werk- und Hilfsstoffe beschreiben.
Bereich Steintechnologie:
Werkstoffe (organische und anorganische), Hilfsstoffe (Dünnbettmörtel, Mörtel, Montagekleber, Steinkitte, Fliesenkleber ua.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Steintechnologie
– die Normen und Inhalte gängiger Werk- und Hilfsstoffe erläutern und ihre Einsatzmöglichkeiten beschreiben.
Bereich Steintechnologie:
Werk- und Hilfsstoffe.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Versetz-, Verlege- und Montagetechnik
– die im Fachgewerbe einschlägigen Versetztechniken benennen, diese beispielhaft gemäß gängiger Normen, in ihren Anwendungsbereichen beschreiben.
Bereich Versetz-, Verlege- und Montagetechnik:
Aktuelle Versetztechnologien, Fachnormen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Versetz-, Verlege- und Montagetechnik
– die im Fachgewerbe einschlägigen Montagetechniken benennen, diese beispielhaft gemäß gültiger Normen, Merkblätter und Richtlinien in ihren Anwendungsbereichen beschreiben.
Bereich Versetz-, Verlege- und Montagetechnik:
Aktuelle Montagetechnologien, Normen und Richtlinien.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Darstellungstechnik
– Grundkörper perspektivisch korrekt mit Licht und Schatten unter Zuhilfenahme verschiedener Zeichenwerkzeuge und Grafikprogrammen darstellen.
Bereich Darstellungstechnik:
Zeichenwerkzeuge (Bleistift, Kohle, Kreide, Marker, Aquarell ua.), Grafikprogramme; Strich, Schraffur, Perspektive, Darstellung von Grundkörpern.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Darstellungstechnik
– komplexe Körper samt dazugehörigen Räumen perspektivisch korrekt mit Licht und Schatten unter Zuhilfenahme verschiedener Zeichenwerkzeuge und Grafikprogrammen darstellen.
Bereich Darstellungstechnik:
Zeichenwerkzeuge (Bleistift, Kohle, Kreide, Marker, Aquarell ua.), Grafikprogramme; komplexe Körper, Räume, Licht und Schatten, diverse Darstellungseffekte.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Entwurf
– Ideen kunden- und werkorientiert entwickeln.
Bereich Entwurf:
Grundlagen der Gestaltungsmethoden; Grundlagen der Ideenfindung, Kreativitätstechniken, Skizze.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Entwurf
– Ideen in lesbare Entwürfe unter Zuhilfenahme geeigneter Darstellungsmittel umsetzen.
Bereich Entwurf:
Zeichnung, Vorder- und Hintergrund, Raumerfassung, Proportion, Rhythmus und Spannung.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Modellbau
– geeigneten Werkstoffe für den Modellbau materialgerecht bearbeiten.
Bereich Modellbau:
Plastische bzw. feste Werkstoffe (Ton, Plastilin, Gips, Holz, Schäume ua.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Modellbau
– geeigneten Werkstoffe zur Umsetzung diverser Entwürfe auswählen und Entwürfe in einem Modell darstellen.
Bereich Modellbau:
Plastische bzw. feste Werkstoffe (Ton, Plastilin, Gips, Holz, Schäume ua.).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Stilkunde
– grundlegende Stilmerkmale zentraler Kulturepochen benennen und in diversen Bauwerken und Objekten wiedererkennen.
Bereich Stilkunde:
Grundlegende Begriffe der Stilkunde, Stilmerkmale der Antike und des Mittelalters.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Stilkunde
– grundlegende Stilmerkmale zentraler Kulturepochen benennen und in diversen Bauwerken und Objekten wiedererkennen.
Bereich Stilkunde:
Stilmerkmale der Neuzeit, des 19. und des 20. Jahrhunderts.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Denkmalgestaltung
– Denkmäler aller Arten unter Berücksichtigung von Proportion, Schrift, Ornament, Symbol, örtlichen Vorschriften und Gegebenheiten entwerfen und mit geeigneten Mitteln darstellen.
Bereich Denkmalgestaltung:
Vorschriften und Normen, Gestaltung individueller Denkmäler.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Schriftgestaltung
– die gängigen Schriften erkennen und schreiben sowie Schriften in Schriftbildern darstellen und die üblichen Übertragungsmöglichkeiten erläutern.
Bereich Schriftgestaltung:
Entstehung und Entwicklung der Schrift, gängige Schriftarten, Schriftbildgestaltung.
Die Studierenden können im
Bereich Ornament, Zeichen und Symbol
– die für die Steinbranche relevanten Ornamente, Zeichen und Symbole erläutern und diese in ihren Entwürfen korrekt wiedergeben.
Bereich Ornament, Zeichen und Symbol:
Ornamente, Zeichen und Symbolik.
Siehe Anlage C.
____________________
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel gemäß Abschnitt IV abgewichen werden.
2 Die Pflichtgegenstände und die schulautonomen Pflichtgegenstände sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich im Ausmaß von 26 Unterrichtseinheiten auf den Bereich „Recht“.
4 Durch individuelle Zusammenstellung der schulautonomen Pflichtgegenstände kann das Ausmaß der Unterrichtseinheiten gemäß dem vorgegebenen Rahmen abweichen.
Auf Grund des § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 256/1993, wird bekannt gemacht:
Die in den Anlagen A, B und C jeweils unter Abschnitt IV enthaltenen Lehrpläne für den Religionsunterricht wurden von den betreffenden Kirchen und Religionsgesellschaften erlassen und werden hiermit gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 256/1993, bekannt gemacht.
– Fehler sind möglichst als förderliche Lernanlässe zu nutzen. Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind dabei zu nützen.
– Auf den Erwerb von Präsentations- und Medienkompetenz ist Augenmerk zu legen.
– Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
– Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden, sind im Unterricht und abhängig von den Aufgabenstellungen auch in Prüfungssituationen zu verwenden.
– Der Unterricht in sprachheterogenen Klassen stellt erhöhte Anforderungen an Lehrende und Lernende, die in gemeinsamer Verantwortung wahrzunehmen sind. Interkulturelles Lernen verbessert die Fähigkeit der Lernenden zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen und ist eine Chance zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität und zur Vorbereitung auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft.
– Sprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrkräfte verantwortlich.
– Fehler sind möglichst als förderliche Lernanlässe zu nutzen. Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind dabei zu nützen.
– Auf den Erwerb von Präsentations- und Medienkompetenz ist Augenmerk zu legen.
– Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
– Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden, sind im Unterricht und abhängig von den Aufgabenstellungen auch in Prüfungssituationen zu verwenden.
– Sprachheterogenität stellt im Unterricht erhöhte Anforderungen an Lehrende und Lernende, die in gemeinsamer Verantwortung wahrzunehmen sind. Interkulturelles Lernen verbessert die Fähigkeit der Lernenden zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen und ist eine Chance zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität und zur Vorbereitung auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft.
– Sprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrkräfte verantwortlich.
– Fehler sind möglichst als förderliche Lernanlässe zu nutzen. Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind dabei zu nützen.
– Auf den Erwerb von Präsentations- und Medienkompetenz ist Augenmerk zu legen.
– Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
– Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden, sind im Unterricht und abhängig von den Aufgabenstellungen auch in Prüfungssituationen zu verwenden.
– Der Unterricht in sprachheterogenen Klassen stellt erhöhte Anforderungen an Lehrende und Lernende, die in gemeinsamer Verantwortung wahrzunehmen sind. Interkulturelles Lernen verbessert die Fähigkeit der Lernenden zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen und ist eine Chance zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität und zur Vorbereitung auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft.
– Sprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrkräfte verantwortlich.
– Marketingstrategien unterscheiden und entsprechend einsetzen;
– die Kenntnisse der Kostenrechnung für die Kalkulation anwenden;
– die in der Personalverrechnung erforderlichen Aufzeichnungen und Abrechnungen durchführen.
– Fehler sind möglichst als förderliche Lernanlässe zu nutzen. Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind dabei zu nützen.
– Auf den Erwerb von Präsentations- und Medienkompetenz ist Augenmerk zu legen.
– Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
– Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden, sind im Unterricht und abhängig von den Aufgabenstellungen auch in Prüfungssituationen zu verwenden.
– Sprachheterogenität stellt im Unterricht erhöhte Anforderungen an Lehrende und Lernende, die in gemeinsamer Verantwortung wahrzunehmen sind. Interkulturelles Lernen verbessert die Fähigkeit der Lernenden zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen und ist eine Chance zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität und zur Vorbereitung auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft.
– Sprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrkräfte verantwortlich.
8. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
9. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
10. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
11. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.