§ 2 § 2 — Bezeichnung von Leistungen, die bei der Berechnung der Höhe des für die Gewährung von Mindestsicherung maßgeblichen Einkommens und Vermögens nicht zu berücksichtigen sind
(1) Bei der Berechnung der Höhe des für die Gewährung von Mindestsicherung maßgeblichen Einkommens sind nicht zu berücksichtigen:
a)Schmerzengelder und Versehrtenrenten (§§ 203, 205a, 209 und 210 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, BGBl. Nr. 189/1955, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 145/2024, sowie §§ 101, 104, 107 und 108 des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes, BGBl. Nr. 200/1967, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 110/2024), diese auch bei Abfindung (§ 184 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes sowie § 95 des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes), samt Sonderzahlungen gemäß § 105 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes und § 46 des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes,
b)Kinderzuschüsse (§ 207 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes sowie § 105 des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes),
c) Betriebsrenten (§§ 149d bis 149f, 149k und 149l des Bauern- Sozialversicherungsgesetzes, BGBl. Nr. 559/1978, zuletzt geändert durch das Gesetz BGBl. I Nr. 145/2024), diese auch bei Abfindung oder Abfertigung (§ 148j des Bauern- Sozialversicherungsgesetzes),
Rückverweise
d)Versehrtengelder (§ 212 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, § 149g des Bauern- Sozialversicherungsgesetzes sowie § 109 des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes) und
e)Integritätsabgeltungen (§ 213a des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes sowie § 149m des Bauern- Sozialversicherungsgesetzes).
(2) Leistungen nach Abs. 1 sind zudem bei der Berechnung der Höhe des für die Gewährung von Mindestsicherung maßgeblichen verwertbaren Vermögens außer Betracht zu lassen.