Bei der Beurteilung der Verhältnismäßigkeit eines Eingriffs in das Familienleben muss die im Zeitpunkt der Entscheidung absehbare Geburt eines gemeinsamen Kindes im Blick behalten werden. Den Kindesvater von seiner Familie in derartigen Situationen zu trennen und auf bloße Besuchskontakte zu seinem (künftigen) Kind zu verweisen, kann sich dementsprechend als unverhältnismäßig darstellen (vgl. etwa VwGH 2.2.2023, Ra 2022/18/0164; vgl. auch VwGH 19.12.2019, Ra 2019/21/0282).
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