Zur "Vertrauenswürdigkeit" als Voraussetzung für die ärztliche und psychotherapeutische Berufsausübung besteht langjährige Judikatur des VwGH (vgl. zum ÄrzteG 1998 z.B. die hg. Entscheidungen vom 17. Dezember 1998, 97/11/0317, vom 24. Februar 2005, 2003/11/0252, vom 20. April 2010, 2010/11/0047, vom 24. Juli 2013, 2010/11/0075, und vom 8. September 2016, Ra 2015/11/0117; zum PsychotherapieG vgl. das E vom 10. Juni 2015, 2013/11/0210). § 6 Abs. 1 Z. 2 ZahnärzteG 2006 gleicht im Wesentlichen § 4 Abs. 2 Z. 2 ÄrzteG 1998 und § 11 Z. 4 des PsychotherapieG; dass anlässlich der Schaffung eines eigenen Zahnärztegesetzes das Begriffsverständnis der "Vertrauenswürdigkeit" gegenüber dem des ÄrzteG 1998 verändert werden sollte, ist nicht ersichtlich. Das VwG hat zur Auslegung des § 6 Abs. 1 ZahnärzteG 2006 zu Recht die Judikatur des VwGH zu den genannten Vorschriften herangezogen.
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