Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule
Für die Handelsakademien sowie deren Sonderformen werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen:
1. Handelsakademie (Anlage A1)
a) Handelsakademie – Digital Business (Anlage A1.1)
b) Handelsakademie – European and International Business (Anlage A1.2)
c) Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A1.3)
d) Handelsakademie – Industrial Business (Anlage A1.4)
e) Handelsakademie – Wirtschaft und Recht (Anlage A1.5)
2. Handelsakademie für Berufstätige (Anlage A2)
Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A2.1)
3. Zweisprachige Handelsakademie (Anlage A3)
4. Aufbaulehrgang der Handelsakademie (Anlage A4)
Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige (Anlage A4.1)
5. Kolleg der Handelsakademie (Anlage A5)
a) Kolleg der Handelsakademie – Digital Business (Anlage A5.1)
b) Kolleg der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A5.2)
6. Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige (Anlage A6)
a) Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Digital Business (Anlage A6.1)
b) Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A6.2)
Für die Handelsschulen sowie deren Sonderformen werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen:
1. Handelsschule (Anlage B1)
1a. Handelsschule für Berufstätige (Anlage B1B)
2. Zweisemestriger Vorbereitungslehrgang für Berufstätige für den Eintritt in den III. Jahrgang der Handelsakademie für Berufstätige (Anlage B2B)
Soweit an einer Schule die erforderlichen schulautonomen Lehrplanbestimmungen nicht getroffen werden, sind diese von der Schulbehörde erster Instanz zu erlassen.
(1) Diese Verordnung tritt wie folgt in Kraft:
1. Artikel I § 2 Z 1 sowie die Anlage B 1 treten mit 1. September 1994 in Kraft,
2. Artikel I § 1 Z 1 bis 3 und 7 bis 10, § 2 Z 3 bis 15, § 3 sowie die Anlagen A1, A1B, A2, A5B, A6B, A7B, A8, B3, B4, B5, B5B, B6B, B7B, B8B, B9B, B10, B10B, B11B, B12 und B12B treten
a) hinsichtlich des I. Jahrganges und des 1. Semesters mit 1. September 1994,
b) hinsichtlich des 2. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 1994/95,
c) hinsichtlich des II. Jahrganges und des 3. Semesters mit 1. September 1995,
d) hinsichtlich des 4. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 1995/96,
e) hinsichtlich des III. Jahrganges und des 5. Semesters mit 1. September 1996,
f) hinsichtlich des 6. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 1996/97,
g) hinsichtlich des IV. Jahrganges und des 7. Semesters mit 1. September 1997,
h) hinsichtlich des 8. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 1997/98 und
i) hinsichtlich des V. Jahrganges mit 1. September 1998 in Kraft,
3. Artikel I § 1 Z 4 bis 6, § 2 Z 2 sowie die Anlagen A3, A4, A4B und B2B treten
a) hinsichtlich des I. Jahrganges und des 1. Semesters mit 1. September 1995,
b) hinsichtlich des 2. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 1995/96,
c) hinsichtlich des II. Jahrganges und des 3. Semesters mit 1. September 1996,
d) hinsichtlich des 4. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 1996/97 und
e) hinsichtlich des III. Jahrganges mit 1. September 1997
in Kraft.
(2) § 1 und § 2, die Abschnitte I, II und V der Anlagen A1 und B1 sowie die Abschnitte I und V der Anlagen A1B, A2, A3, A4, A4B und B2B in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 325/2000 treten wie folgt in Kraft:
1. § 1 und § 2, die Abschnitte I und V der Anlagen A1B, A3, A4, A4B und B2B treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt in Kraft;
2. die Abschnitte I, II und V der Anlagen A1 und B1 sowie die Abschnitte I und V der Anlage A2 treten hinsichtlich des I. und II. Jahrganges bzw. hinsichtlich der 1. und 2. Klasse mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt und hinsichtlich des III. Jahrganges bzw. der 3. Klasse mit 1. September 2001 in Kraft.
(3) Die Anlagen A1, A1B, A2, A3, A4, A4B, B1 und B2B dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 283/2003 treten mit 1. September 2003 in Kraft.
(4) Die Anlage B1 dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 315/2003 tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) hinsichtlich der 1. Klasse mit 1. September 2003 und hinsichtlich der weiteren Klassen klassenweise aufsteigend in Kraft.
(5) Die Anlagen A1 und A2 dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 291/2004 treten (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) jeweils hinsichtlich den 1. Jahrgang mit 1. September 2004 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jahrgangsweise aufsteigend in Kraft.
(6) Die nachstehend genannten Bestimmungen dieser Verordnung sowie die Anlagen zu dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 283/2006 treten wie folgt in Kraft:
1. Die Änderungen der gemäß Abs. 5 bis zum Ablauf des 31. August 2008 auslaufend in Kraft befindlichen Anlagen A1 und A2 treten mit 1. September 2006 in Kraft;
2. die Änderungen der Anlagen A1, A2 und B1 treten mit 1. September 2006 in Kraft;
3. die Anlagen A1B, A4 und A4B treten (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) jeweils hinsichtlich des 1. Semesters mit 1. September 2006, hinsichtlich des 2. Semesters mit Beginn des 2. Semesters des Schuljahres 2006/07 und hinsichtlich der weiteren Klassen semesterweise aufsteigend in Kraft;
4. die Anlage A3 tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) hinsichtlich des I. Jahrganges mit 1. September 2006 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jahrgangsweise aufsteigend in Kraft.
(7) Die Anlagen A1, A2 und A3 sowie die Anlage B1 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 209/2014 treten (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht sowie weiters mit Ausnahme der Festlegung der Bildungs- und Lehraufgaben, der Lehrstoffe und der didaktischen Grundsätze ab der 10. Schulstufe als Kompetenzmodule und deren Aufteilung auf der 10. bis zur vorletzten Schulstufe auf die einzelnen Semester) jeweils hinsichtlich der I. Jahrgänge der Handelsakademie, der zweisprachigen Handelsakademie, des Aufbaulehrganges der Handelsakademie und hinsichtlich der 1. Klasse der Handelsschule mit 1. September 2014 sowie hinsichtlich der weiteren Jahrgänge und Klassen jeweils mit 1. September der Folgejahre aufsteigend in Kraft. Die Festlegung der Bildungs- und Lehraufgaben, der Lehrstoffe und der didaktischen Grundsätze ab der 10. Schulstufe als Kompetenzmodule und deren Aufteilung auf der 10. bis zur vorletzten Schulstufe auf die einzelnen Semester treten hinsichtlich der II. Jahrgänge der Handelsakademie, der zweisprachigen Handelsakademie, des Aufbaulehrganges der Handelsakademie und hinsichtlich der 2. Klasse der Handelsschule mit 1. September 2017 sowie hinsichtlich der weiteren Jahrgänge und Klassen jeweils mit 1. September der Folgejahre aufsteigend in Kraft.
(8) Die nachstehend genannten Bestimmungen dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 152/2015 treten wie folgt in Kraft:
1. Die Anlagen A4 und A4B treten (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) hinsichtlich der 1. Semester mit 1. September 2015, hinsichtlich der 2. Semester mit 1. Februar 2016 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils mit 1. September bzw. 1. Februar der Folgejahre semesterweise aufsteigend in Kraft,
2. Die Änderungen der Anlagen A1, A2 und A3 sowie B1 treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung dieser Verordnung im Bundesgesetzblatt in Kraft.
(9) Anlage A1B in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 205/2015 tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) hinsichtlich der 1. Semester mit 1. September 2015, hinsichtlich der 2. Semester mit 1. Februar 2016 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils mit 1. September bzw. 1. Februar der Folgejahre semesterweise aufsteigend in Kraft.
(10) Art. I § 1 sowie die Anlage A1DB (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 105/2018 treten hinsichtlich des 1. Jahrganges mit 1. September 2018 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jeweils mit 1. September der Folgejahre jahrgangsweise aufsteigend in Kraft.
(11) Die nachstehend genannten Bestimmungen dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 235/2019 treten wie folgt in Kraft:
1. Die Abschnitte IV und VII der Anlage A1, die Abschnitte IV und VII der Anlage A3 und die Abschnitte IV und VII der Anlage B1 treten mit 1. September 2019 in Kraft;
2. die Abschnitte IV und VII der Anlage A1DB treten hinsichtlich des I. und II. Jahrganges mit 1. September 2019 und hinsichtlich des III. Jahrganges mit 1. September 2020 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jeweils mit 1. September der Folgejahre jahrgangsweise aufsteigend in Kraft.
(12) Art. I § 1 sowie die Anlagen A1EIB, A1KM, A1IB und A1WR (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 191/2020 treten hinsichtlich des 1. Jahrganges mit 1. September 2020 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jeweils mit 1. September der Folgejahre jahrgangsweise aufsteigend in Kraft.
(13) Die nachstehend genannten Bestimmungen dieser Verordnung sowie die Anlagen zu dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 393/2020 treten wie folgt in Kraft:
1. Art. I § 1, die Anlagenbezeichnung der Anlage A3 (in der Fassung der Z 3), die Anlagenbezeichnung und die Überschrift der der Anlage A4 (in der Fassung der Z 4), der I., IV. und V. Abschnitt der Anlage A4, die Anlagenbezeichnung und die Überschrift der Anlage A5 (in der Fassung der Z 10), der I. Abschnitt der Anlage A5, die Anlagenbezeichnung der Anlage A2 (in der Fassung der Z 13), die Anlagenbezeichnung und die Überschrift der Anlage A1.1 (in der Fassung der Z 14), der I., IV. und V. Abschnitt der Anlage A1.1, die Anlagenbezeichnung und die Überschrift der Anlage A6 (in der Fassung der Z 19) sowie der I. und VII. Abschnitt der Anlage A6 treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt in Kraft,
2. die Anlagenbezeichnung der Anlage A1.2 (in der Fassung der Z 29), die Anlagenbezeichnung der Anlage A1.3 (in der Fassung der Z 30), die Anlagenbezeichnung der Anlage A1.4 (in der Fassung der Z 31) und die Anlagenbezeichnung der Anlage A1.5 (in der Fassung der Z 32) treten hinsichtlich des 1. Jahrganges mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt, hinsichtlich des 2. Jahrganges mit 1. September 2021 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jeweils mit 1. September der Folgejahre jahrgangsweise aufsteigend in Kraft,
3. die Anlagen A2.1, A4.1, A5.1, A5.2, A6.1 und A6.2 (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) treten hinsichtlich der 1. Semester mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt, hinsichtlich der 2. Semester mit 1. Februar 2021 und hinsichtlich der 3. Semester mit 1. September 2021 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils mit 1. September bzw. 1. Februar der Folgejahre semesterweise aufsteigend in Kraft.
(14) Die nachstehend genannten Bestimmungen dieser Verordnung sowie die Anlagen zu dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 250/2021 treten wie folgt in Kraft:
1. Die Abschnitte IV und VII der Anlage A1, die Abschnitte IV und VII der Anlage A1.1, die Abschnitte IV und VII der Anlage A1.2, die Abschnitte IV und VII der Anlage A1.3 und die Abschnitte IV und VII der Anlage A1.4, die Abschnitte IV und VII der Anlage A3, die Abschnitte IV und VII der Anlage A4 sowie die Abschnitte IV und VII der Anlage B1 treten hinsichtlich des I. Jahrganges bzw. der 1. Klasse mit 1. September 2021 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge bzw. der weiteren Klassen jeweils mit 1. September der Folgejahre jahrgangsweise bzw. klassenweise aufsteigend in Kraft; (Anm. 1)
2. die Abschnitte IV und VII der Anlage A2, die Abschnitte IV und VII der Anlage A2.1, die Abschnitte IV und VII der Anlage A4.1, die Abschnitte IV und VII der Anlage A5, die Abschnitte IV und VII der Anlage A5.1, die Abschnitte IV und VII der Anlage A5.2, die Abschnitte IV und VII der Anlage A6, die Abschnitte IV und VII der Anlage 6.1, die Abschnitte IV und VI der Anlage A6.2, die Abschnitte IV und VII der Anlage B1 sowie die Abschnitte I und V der Anlage B2B treten hinsichtlich des 1. Semesters mit 1. September 2021, hinsichtlich des 2. Semesters mit 1. September 2022 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils mit 1. September bzw. 1. Februar der Folgejahre semesterweise aufsteigend in Kraft.
(15) Die nachstehend genannten Bestimmungen dieser Verordnung sowie die Anlage zu dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 1/2022 treten wie folgt in Kraft:
1. Art. I § 2 Z 1a tritt mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt in Kraft;
2. Anlage B1B (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) tritt hinsichtlich der 1. Semester mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt, hinsichtlich der 2. Semester mit 1. Februar 2022 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils mit 1. September bzw. 1. Februar der Folgejahre semesterweise aufsteigend in Kraft.
(____________________
Anm. 1: in der Aufzählung fehlen offensichtlich die Abschnitte IV und VII der Anlage A1.5)
(1) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung und der Anlagen zu dieser Verordnung tritt die Verordnung des Bundesministers für Unterricht, Kunst und Sport über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule, BGBl. Nr. 387/1988 in der Fassung der Verordnungen BGBl. Nr. 399/1990, BGBl. Nr. 529/1991 und BGBl. Nr. 582/1992 hinsichtlich der im § 4 genannten Lehrpläne und Stufen außer Kraft.
(2) Die Anlagen A5B, A6B, A7B, A8, B3, B4, B5, B5B, B6B, B7B, B8B, B9B, B10, B10B, B11B, B12 und B12B dieser Verordnung treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung im Bundesgesetzblatt außer Kraft.
Auf Grund des § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 326/1993, wird bekanntgemacht:
Die in den Anlagen wiedergegebenen Lehrpläne für den Religionsunterricht wurden von den betreffenden Kirchen und Religionsgesellschaften erlassen und werden hiemit gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, in seiner jeweils geltenden Fassung, bekanntgemacht.
Die Handelsakademie umfasst fünf Schulstufen und dient gemäß § 65 und § 74 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) der Erwerbung höherer kaufmännischer Bildung für alle Zweige der Wirtschaft. Im Rahmen der Ausbildung an der Handelsakademie wird in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung vermittelt. Die Ausbildung an der Handelsakademie wird durch die Reife- und Diplomprüfung beendet, führt zur Universitätsreife und befähigt zur Ausübung eines gehobenen Berufes auf kaufmännischem Gebiet.
Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Studierfähigkeit (studiability). Von zentraler Bedeutung ist eine umfassende Entrepreneurship Education, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument aktiv und verantwortungsbewusst zu agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mit zu gestalten.
Nach Abschluss der Handelsakademie verfügen die Schülerinnen und Schüler über die Kompetenz,
– ihr umfassendes und vernetztes wirtschaftliches Wissen sowie ihre praktischen Erfahrungen in ihrem beruflichen Handlungsfeld und ihrer Lebenssituation einzusetzen,
– eine aktive und verantwortungsbewusste Rolle als Unternehmerin und Unternehmer, als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer oder als Konsumentin und Konsument einzunehmen,
– kreative und anspruchsvolle Lösungen für wirtschaftliche Problemstellungen zu erarbeiten,
– die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen selbstständig zu beschaffen und zu bewerten sowie Informations- und Kommunikationstechnologien einzusetzen,
– im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen,
– in korrektem Deutsch sowie in den besuchten Fremdsprachen situationsadäquat zu kommunizieren,
– sich mit Religionen, Kulturen und Weltanschauungen auseinanderzusetzen, am Kulturleben teilzunehmen sowie Verständnis und Achtung für andere aufzubringen,
– sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten sowie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
– unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte zu handeln,
– die Notwendigkeit des eigenständigen, berufsbegleitenden Weiterlernens zu erkennen und entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu setzen,
– sozial verantwortlich zu agieren, was sich in Respekt, angemessener Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein zeigt,
– ein breites Spektrum an Kommunikationsformen (verbal, nonverbal, schriftlich) einzusetzen,
– sich kooperativ, verantwortlich und zielorientiert einzubringen,
– aufgabenorientiert selbstständig und im Team zu arbeiten,
– mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umzugehen,
– Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Motivationsfähigkeit zu zeigen,
– Arbeitskontexte zu leiten und zu beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Änderungen auftreten,
– situationsgerecht in ihrem äußeren Erscheinungsbild und in der ihnen zukommenden Rolle aufzutreten,
– kontrolliert, reflektiert und mit Eigeninitiative das Arbeitsumfeld zu gestalten,
– Aufgaben systematisch zu entwickeln, strukturiert umzusetzen und Vernetzung mit anderen Situationen herzustellen,
– lebenslanges Lernen als immanenten Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung umzusetzen,
– durch integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) das für das selbständige und unselbständige Berufsleben erforderliche Sprachwissen und die Fähigkeit der korrekten Sprachanwendung (Fremdsprachenkompetenz).
Zudem verfügen die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Handelsakademie über umfassende Kenntnisse von politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, wissen über die Bedeutung der Europäischen Union und die Stellung Österreichs innerhalb dieser Bescheid, können sich auf gehobenem Niveau mit den Werten der Demokratie auseinandersetzen und sind über die Notwendigkeit der Förderung von Benachteiligten in der Gesellschaft sensibilisiert.
Im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, ihre individuelle Berufskarriere zu gestalten und sich situationsadäquat in Gesellschaft und Öffentlichkeit zu verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre jeweils aktuelle Ausgangssituation für die Planung ihrer Karriere sowie für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen und darauf Weiterbildungsaktivitäten und Entwicklungsschritte aufbauen. Zudem verfügen sie über die Kompetenz, sich selbst zu organisieren.
Sie können soziale Situationen in Beruf und Gesellschaft analysieren und sich sowohl als Gruppenmitglied als auch in Führungspositionen rollengerecht verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können die Charakteristika von Unternehmen und Branchen auch in verschiedenen Kulturen beschreiben, typische Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale akzeptieren und mitgestalten. Sie können sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens im In- und Ausland angemessen verhalten und ihre Mehrsprachigkeit nutzen.
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung körperlicher Bewegung und Fitness für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit einschätzen, kennen den Stellenwert des Sports im gesellschaftlichen Leben und für die Wirtschaft und können sich in Leistungs- und Wettbewerbssituationen fair und regelkonform verhalten.
Im Cluster „Sprachen und Kommunikation“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, die Unterrichtssprache als Basis aller Lernprozesse einzusetzen. Sie erwerben außerdem eine profunde praxisorientierte Sprachkompetenz, die auch als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben gesehen wird.
In der Unterrichtssprache Deutsch erwerben die Schülerinnen und Schüler profunde Kenntnisse in den Fertigkeiten Lesen, Sprechen, Zuhören und Schreiben, die nicht nur Grundlagen für eine Beherrschung der Unterrichtssprache auf hohem Niveau sind, sondern auch die Bereiche Kunst und Kultur nahebringen. Die Schülerinnen und Schüler können die Sprache situationsangemessen gebrauchen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in privaten und beruflichen Sprechsituationen anwenden. Sie können Texte formal und inhaltlich erschließen und analysieren, die grundlegenden Sprachnormen anwenden und haben einen umfassenden Wortschatz. Sie können Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die jeweils spezifischen Textmerkmale gezielt einsetzen. Sie können Texte redigieren sowie grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden. Die Schülerinnen und Schüler können zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen sowie gesellschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen. Durch die intensive Beschäftigung mit Kunst und Kultur können sie zu künstlerischen, insbesondere literarischen Werken und Erscheinungen Stellung nehmen (literarische Rezeptionskompetenz) sowie die Darstellungs- und Vermittlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien bewerten (Medienkompetenz).
Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens zwei Fremdsprachen situationsadäquat kommunizieren: in Englisch einschließlich Wirtschaftssprache auf dem Niveau B2 laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) sowie in einer weiteren lebenden Fremdsprache auf dem Niveau B1. Sie können die Fremdsprache dem Niveau entsprechend fließend, korrekt und wirkungsvoll einsetzen, sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen schriftlich als auch mündlich praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen. Sie zeigen interkulturelle Kompetenz, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen und der fremden Kultur bewusst sind, kulturspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede reflektieren und in beruflichen Situationen nutzen.
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau. Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über personale und soziale Kompetenzen wie Lösungs- und Zielorientiertheit, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstreflexion, Selbstmotivation, Entscheidungsfreude, Teamfähigkeit, Kundenorientierung, Ausdauer, Belastbarkeit, Hands-on-Mentalität, Konfliktlösungskompetenz, Leistungsbereitschaft und Engagement aufgebaut.
Arbeitstechniken wie die Beschaffung und Bewertung fachspezifischer Informationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten, Selbstorganisationsfähigkeit, Projektmanagement, Networking, analytisches Denken, Präsentationsfähigkeit und Argumentationsfähigkeit werden im Unterricht laufend trainiert und sind im Repertoire der Schülerinnen und Schüler vorhanden.
Die Schülerinnen und Schüler haben Entrepreneurshipkompetenzen aufgebaut, das sind zentrale Kompetenzen, wie Kreativität und Innovationsbereitschaft, unternehmerisches Denken, Markt- und Branchenwissen, Fachwissen im Bereich der Unternehmensgründung und Unternehmensführung. Dazu gehört es, die Folgen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen abschätzen und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen zu können, die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen zu können, die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme darstellen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen zu können sowie in der Lage zu sein Managementtechniken anzuwenden.
Im Rahmen der Leistungserstellung und -verwertung können die Schülerinnen und Schüler Marketingkonzepte analysieren, strategische und operative Marketinginstrumente anwenden, Beschaffungsprozesse komplett durchführen und optimieren, Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln sowie vertragsrechtliche Fragen klären und Markteintrittsmaßnahmen vornehmen.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Management und Intrapreneurship strategische und operative Planungsprozesse durchführen, evaluieren und bewerten, Aufgaben im Personalmanagement inkl. Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und Maßnahmen unter den Gesichtspunkten Ethik und Nachhaltigkeit bewerten.
Im Bereich Finanz- und Investitionsmanagement können die Schülerinnen und Schüler, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren, Finanzpläne erstellen und Finanzkennzahlen interpretieren, Bank-, Wertpapier- und Versicherungsgeschäfte durchführen und diesbezüglich beraten sowie Steuerungsvorgänge im Unternehmen bewerten.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Unternehmensrechnung laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen, unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln, den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, Jahresabschlüsse erstellen, interpretieren und beurteilen, Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen, eine Betriebsabrechnung durchführen, Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen.
In den Bereichen Recht und Volkswirtschaft können die Schülerinnen und Schüler einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitsnehmers sowie der Konsumentin und des Konsumenten klären. Sie sind in der Lage, als mündige Staatsbürgerin bzw. mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz zu agieren, sich Informationen zu beschaffen, kritisch zu analysieren sowie eine eigene Position zu ökonomischen Fragestellungen zu entwickeln.
Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie können die Schülerinnen und der Schüler Informatiksysteme einsetzen, mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen, kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen, dazu eine Datenbank einsetzen sowie Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Cluster „Gesellschaft und Kultur“ wird der Aufbau einer ganzheitlichen Ausbildung fokussiert, durch die das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozessen sowie auch ein umfassendes Demokratieverständnis gefördert wird.
Die Schülerinnen und Schüler können aktuelle Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur kritisch reflektieren, kontroverse Positionen analysieren und ideologischen Positionen zuordnen, fremde Kulturen und Lebensweisen verstehen und auf Übereinstimmungen mit demokratisch-humanistischen Werten prüfen sowie ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Gesellschaft und Politik reflektieren.
Die Schülerinnen und Schüler können im Cluster „Mathematik und Naturwissenschaften“ die für weiterführende Ausbildungen und für die Berufspraxis notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe und Methoden anwenden, Sachverhalte beschreiben, analysieren und interpretieren.
Sie können mathematische und naturwissenschaftliche Modelle beschreiben und analysieren sowie in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren und interpretieren. Sie können zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert für ihre Rechenverfahren einsetzen.
Die Schülerinnen und Schüler können außerdem Zusammenhänge zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen.
Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Dies verlangt auch, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiter entwickeln. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.
Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der fünf Jahrgänge in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.
Die Betriebswirtschaft steht als Leitfach im Zentrum der Ausbildung. Zur Festigung und Vernetzung der in den unterschiedlichen Clustern erworbenen Kompetenzen dient das didaktische Konzept der Übungsfirma dem Erwerb einer ganzheitlich-integrativen Handlungsfähigkeit.
Wegen der Bedeutung der Fremdsprachenkompetenz für die berufliche Praxis sind Unterrichtssequenzen mit integriertem Fremdsprachenlernen (Content Integrated Learning – CLIL) von großer Wichtigkeit. Unter CLIL versteht man die Verwendung der Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lehrinhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Pflichtgegenstandes Englisch unter Einbeziehung von Elementen der Fremdsprachendidaktik
Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu lehren.
Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungsziele des jeweiligen Clusters und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie weiters die didaktischen Grundsätze und die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.
Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Nach Lernjahren und Kompetenzmodulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu planen, wobei die im Lehrplan bei den entsprechenden Gegenständen definierten Kompetenzen über die Schulstufen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind.
Eine möglichst enge Vernetzung zwischen den einzelnen Unterrichtsgegenständen ist anzustreben, wobei der Betriebswirtschaft als Leitfach der Ausbildung eine besondere Bedeutung zukommt.
Der Aufbau einer praxisorientierten Wirtschaftskompetenz ist durch die Berücksichtigung des Bezuges zu einer Übungsfirma und zu Wirtschaftspartnern in allen Unterrichtsgegenständen zu fördern.
Der gründlichen Erarbeitung von Basiskenntnissen und dem Training grundlegender Fähigkeiten ist der Vorzug vor einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.
Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung bzw. Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.
Teambesprechungen (auch in Form von Fach- oder Klassenlehrerkonferenzen) sind im Sinne der Vernetzung der Unterrichtsgegenstände abzuhalten, wenn es für die Lehrstoffplanung durch die betreffenden Lehrerinnen und Lehrer zweckmäßig ist.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Auf deren situationsadäquaten Einsatz und deren Weiterentwicklung in Wort und Schrift (korrekter Gebrauch der Standardsprache Deutsch – Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) hat jede einzelne Lehrerin und jeder einzelne Lehrer hinzuwirken. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) sowie die Bestimmungen der Leistungsbeurteilungsverordnung maßgeblich.
Dem Aufbau von personalen und sozialen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist in allen Unterrichtsgegenständen besonderes Augenmerk zu schenken.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Es ist ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion einzusetzen. Besonderer Wert ist auch auf den Aufbau von Methodenkompetenz zu legen.
– Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schülern geweckt wird.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (zB Arbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen) sind anzustreben.
– Lernarrangements sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln und aus ihren Fehlern lernen können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen.
– Thematische Schwerpunkte können in Abstimmung mit Einrichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Geeignete Arten von Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben.
– Die Vermittlung des Integrierten Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) hat integrativ so zu erfolgen, dass sowohl im fachlichen als auch im sprachlichen Bereich die Schülerinnen und Schüler bei der Herausbildung von Wissen und Fähigkeiten einerseits, als auch sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen andererseits unterstützt werden und damit die Beschäftigungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in einem globalen Arbeitsmarkt gestärkt wird.
– Die Organisation künstlerischer und kultureller Aktivitäten und der Besuch künstlerischer und kultureller Veranstaltungen und Institutionen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur motivieren.
Das didaktische Konzept der Übungsfirma fördert die Individualisierung und den Aufbau von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern. Die Übungsfirma ist der Ort, an dem kompetenter- und praxisorientierter Unterricht im Sinne des kaufmännischen Bildungsziels erfolgt.
Im Betriebswirtschaftlichen Zentrum wird die Arbeit in einem Unternehmen in verschiedenen Abteilungen und unterschiedlichen Positionen trainiert und die Praxis realitätsgetreu simuliert. Der Einsatz von Fremdsprachen soll durch den Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Übungsfirmen forciert werden.
Der Pflichtgegenstand „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ bildet durch seine Vernetzung mit allen anderen Unterrichtsgegenständen die Grundlage für die Umsetzung des Unterrichtsprinzips Entrepreneurship Education in allen Jahrgängen.
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Einzelne Unterrichtsgegenstände können teilweise in Form von Blockunterricht abgehalten werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung. Es ist dabei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Die Qualität des Unterrichts sowie die systematische Förderung der Kompetenzen stehen im Mittelpunkt der Schulentwicklung. Qualitätsziele auf Schul-, Landes- und Bundesebene unterstützen die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts. Die nachvollziehbare Darstellung der Unterrichtsziele und transparente Kriterien der Leistungsbeurteilung tragen wesentlich zur Motivation und zum guten Schulklima bei. Eine Kultur der offenen Rückmeldung ist anzustreben.
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen – soweit es mit den Bildungszielen, der Bildungs- und Lehraufgabe sowie den Anforderungen der Reife- und Diplomprüfung vereinbar ist – im Unterricht und in Prüfungssituationen verwendet werden.
Das Pflichtpraktikum ist in den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ sowie „Business Behaviour“ unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung, Bezug nehmend auf das zu erstellende Praxisportfolio, vor- und nachzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler haben in geeigneter Weise Aufzeichnungen zu führen; diese sind in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantin oder als Praktikant zu informieren und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Problemen auch an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer der entsprechenden Unterrichtsgegenstände sollen mit den Betrieben (Praxisstätten), in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt halten. Auslandspraktika sind in Hinblick auf (fremd)sprachliche Kompetenzen empfehlenswert, wobei vor allem die Eignung ausländischer Praxisstellen nach Möglichkeit zu überprüfen ist.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Diese Unterrichtsprinzipien sind insbesondere
– Entrepreneurship Education Befähigung des Einzelnen zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken und Handeln als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, und auch als Konsumentin und Konsument, aktives und verantwortungsbewusstes Agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten,
– Wirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung – kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft,
– Umwelterziehung – Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
– Politische Bildung – Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken sowie zur Weltoffenheit,
– Europapolitische Bildungsarbeit – Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsrahmen, Transparenzinstrumente),
– Gender Mainstreaming – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern,
– Medienbildung – Sensibilisierung für bewussten Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
– Gesundheitserziehung – Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln.
| Lehr-ver-pflich-tungs-gruppe | ||||||||
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Jahrgang | ||||||
| I. | II. | III. | IV. | V. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | |||||||
___________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 Der Lehrstoff der im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich), angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Jahrgang für jeweils zwei Wochenstunden konzipiert.
7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
11 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Stundentafel der Deutschförderklasse
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
| 1. Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (I) |
| 2. Religion | 2 | (III) |
| 3. Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen 1 | x 2 | Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand, Verbindliche Übung |
| Gesamtwochenstundenzahl | x 3 | |
| Freigegenstände 4 | ||
______________________________
1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Handelsakademie; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen erfolgt durch die Schulleitung.
2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.
3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel der Handelsakademie.
4 Wie Stundentafel der Handelsakademie.
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel der Handelsakademie zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Der Stammbereich ist in allen Parallelklassen gleich zu gestalten, sofern nicht die Profilbildung der Schule eine Abweichung erfordert.
2. Autonome Verschiebungen zwischen den Clustern sind nicht möglich.
3. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen sechs Wochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden.
4. Pflichtgegenstände mit bis zu vier Gesamtwochenstunden dürfen um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden schulautonom verändert werden. Innerhalb eines Clusters dürfen dabei höchstens drei Gesamtwochenstunden verändert werden. Das gilt nicht für den Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, in dem nur eine Erhöhung der Gesamtwochenstunden um bis zu zwei Wochenstunden, welche aus dem Erweiterungsbereich zu entnehmen sind, in jedem Unterrichtsgegenstand dieses Clusters möglich ist.
5. Der Pflichtgegenstand „Mathematik und angewandte Mathematik“ ist ab dem ersten Jahrgang als Pflichtgegenstand zu führen.
6. Wird schulautonom in der Stundentafel bei einem Unterrichtsgegenstand mehr als eine Wochenstunde verändert, ist eine Anpassung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes vorzunehmen.
7. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können bis zu drei Wochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII, Unterabschnitt A. 2. 1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je sechs Wochenstunden (zwei Wochenstunden pro Schulstufe) verschoben werden.
8. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 18 Wochenstunden (eine oder zwei Wochenstunden pro Seminar) angeboten werden, wobei einem Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt eine Wochenstunde entspricht. Seminare mit einer Wochenstunde (einem Kompetenzmodul) können ab dem II. Jahrgang mit zwei Wochenstunden in einem Semester geblockt werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
Die Jahreswochenstundenzahl von 38 pro Jahrgang darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 168 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“, „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) ab dem III. Jahrgang mindestens 72 Unterrichtsstunden pro Jahrgang in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Jahrgängen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 16 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Business Behaviour“ sowie „Bewegung und Sport“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur individuellen Weiterentwicklung einsetzen,
– die Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren,
– eigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
– an sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen, planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren,
– die Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen,
– Konflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden,
– mit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
– mit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
– sich selbst in der Öffentlichkeit positiv darstellen,
– bei individuellen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen,
– gesellschaftliche Werte beschreiben und reflektieren.
Personale Kompetenz:
Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen
Soziale Kompetenz:
Erstellen und Einhalten von Regeln, auch Klassen- und Schulregeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und -bewältigung
Methodenkompetenz:
Lern- und Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement und Kalenderführung, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten im schulischen Bereich
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten,
– die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen,
– das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten und organisieren.
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Angeleitete Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums (Auswahl eines geeigneten Unternehmens, Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch, Zeitmanagement), Dokumentation durch ein Portfolio
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
– sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen,
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen.
Kundentypen, Kundengruppen, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen, auch in einer Fremdsprache
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Verkaufsgespräche und Produktpräsentationen in einer Fremdsprache durchführen,
– die Chancen und Schwierigkeiten vom Arbeiten und Studieren im Ausland abschätzen,
– ihre Einstellung zur Verschiedenheit von Menschen analysieren und in ihrem Umgang berücksichtigen,
– Diversity Management im beruflichen Leben anwenden.
Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation in einer Fremdsprache, Formen der Verschiedenheit und deren gesellschaftliche Relevanz, Diversity-Management, Wohnen und Arbeiten im Ausland, Kulturschock und Reintegration
IV. Jahrgang
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen,
– Besprechungen und Verhandlungen in einer Fremdsprache vorbereiten, leiten und dokumentieren.
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation in einer Fremdsprache
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Tätigkeitsfelder und Anforderungen verschiedener Berufe unter Einbeziehung der Erfahrungen im Pflichtpraktikum beschreiben und mit den eigenen Fähigkeiten und Erwartungen in Beziehung setzen,
– Entwicklungen am Arbeitsmarkt beobachten und für die Planung der eigenen Berufskarriere nutzen,
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen,
– geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Berufsfähigkeit ergreifen.
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum unter den Gesichtspunkten von Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeitsfelder, Rechtsform, Organisation, Produktpalette, rechtliche Rahmenbedingungen des Dienstverhältnisses
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 284/2006.
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Die Schülerinnen und Schüler
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– einen guten Grundwortschatz,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine verständliche Aussprache,
– sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
– verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird,
– das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
– Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– einen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen,
– in Texten aus dem beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen,
– in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
– klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
– vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
– die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren,
– berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
– einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen,
– Gespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
– Texte adressatenadäquat formulieren,
– Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
– Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
– über Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
– mit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen:
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung
Bereich Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen:
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache
Eine zweistündige Schularbeit
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen, Argumentationsstrategien entwickeln
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung)
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Offener Brief, Zusammenfassung, Kommentar, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren, Präsentieren
Lesen:
Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Wiederholung relevanter informierender und meinungsbildender Textsorten, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst und Kultur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine dreistündige Schularbeit
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache und kurze Alltagstexte,
– können sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen,
– können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft
Beruflicher Bereich:
Übungsfirmenbezug (Junior-, Miniübungs- sowie Übungsfirma)
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Notiz, Leaflet, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung, Beschreibung, einfache Präsentation
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Present Tenses, Past Tenses, Present Perfect Tenses, Past Perfect Tenses, Future Tenses, Modalverben, Passiv, Wortarten (Pronomen, Nomen, Adjektiv, Adverb, Präpositionen), Syntax
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt,
– können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht,
– können sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen,
– können Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Konditionalsätze, Infinitivkonstruktionen, indirekte Rede
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
– kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation,
– können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien
Beruflicher Bereich:
Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen)
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
– können komplexere grammatische Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen dürfen, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, unregelmäßiger Geschäftsfall
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Presseaussendung, Kommentar, Report, Artikel, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung der Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich:
Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und -formate
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B1 gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Jugendlichen ist zu berücksichtigen. Die im Übungsfirmenunterricht erworbenen Kompetenzen sind im Fremdsprachenunterricht in der beruflichen Domäne einzusetzen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Schülerinnen und Schüler ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in vertrauten Situationen angemessen und ausreichend korrekt verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt klar, was ausgedrückt wird.
Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Schulpartnerschaften, internationale Projekte, Praktika, Projektwochen usw. gefördert werden.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Wohnen und Umgebung, Einkaufen, Essen und Trinken, Tagesablauf
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails, Postings, und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben,
– können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
– können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der im I. Jahrgang erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Einkaufen, Bekleidung und Aussehen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken)
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders wenn Bilder dabei helfen,
– können über einige Themen des täglichen Leben in mehreren Sätzen Auskunft geben,
– können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
– können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der im I. Jahrgang erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von, Einkaufen, Körper und Aussehen, Verkehrsmittel, Reisen
Erlebnisse und Erfahrungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, Notizen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften)
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Gespräche über vertraute Themen und auch Einzelheiten in einfachen Texten, wenn das Thema bekannt ist und langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Texte, wenn das Thema vertraut ist und können einfachen Alltags- und Sachtexten, die sich auf vertraute Situationen beziehen, die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können sich in einfachen routinemäßigen Situationen in privaten wie berufsrelevanten Bereichen verständigen, wenn es um einen direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten handelt,
– können eine einfache Geschichte verfassen, wenn Stichwörter und Bilder helfen,
– können mit einem begrenzten Wortschatz zu vertrauten Themen kurze, zusammenhängende Texte verfassen, Ereignisse, vergangene Handlungen und Erfahrungen beschreiben und dabei einfache Strukturen korrekt verwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule, Berufe, Freizeit und Hobbys, Körper, Gesundheit und Aussehen, Verkehrsmittel, Reisen
Erlebnisse und Erfahrungen
Medien
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen)
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
– verstehen einfache Sachtexte, wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen und einfache berufliche Standardkorrespondenz, die einem häufig verwendeten Schema folgt und sich auf vertraute Situationen bezieht,
– können an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen,
– können Ratschläge annehmen und erteilen, Einladungen annehmen oder ablehnen,
– können über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten,
– können kurze Ausschnitte aus gelesenen Texten in einfachen Sätzen wiedergeben,
– können mit einem ausreichend großen Wortschatz und relativ einfachen Strukturen vertraute Themen routinemäßig erledigen und einfache, konkrete Bedürfnisse erfüllen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine einfache Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen geben.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule, Berufe, Reisen
Erlebnisse und Erfahrungen, Pläne
Medien
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften, Internetseiten), einfache berufliche Mails und Briefe
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Fragen und Auskünfte zu verschiedenen Themen des Alltags und beruflichen Umfelds, mit denen sie gut vertraut sind sowie Geschichten und Erzählungen aus dem Alltag und beruflichen Umfeld, wenn es sich um vertraute Themenbereiche handelt und deutlich gesprochen wird,
– verstehen im Großen und Ganzen Texte, in denen Gefühle, Wünsche und Erlebnisse beschrieben werden und Texte aus dem beruflichen Alltag, wenn es um vertraute Themen geht,
– können mit einfachen Mitteln vertraute Gegenstände im beruflichen Bereich kurz beschreiben und vergleichen,
– können kurze eingeübte Präsentationen vortragen und einige einfache Nachfragen dazu beantworten,
– können über ein reales oder fiktives Ereignis berichten, ausführliche Briefe und E Mails schreiben und darin auch über Ereignisse, Erfahrungen und Gefühle berichten und Vermutungen äußern,
– können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Sätze mit einer Auswahl an Konnektoren verbinden,
– können in einfachen Gesprächen zwischen zwei Personen die Rolle der Sprachmittlerin und des Sprachmittlers übernehmen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Freizeit und Feste, Hobbys und Vorlieben, Wohnen und Umwelt, Bekleidung und Mode, Gesundheit und Ernährung
Erlebnisse und Erfahrungen
Vorfälle, Pläne
Medien und Werbung
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung über Firmen, Produkte, Geschäftskonditionen, Arbeitswelt und Büroroutine, Geschäftsreise
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Artikel in Zeitschriften und Internetblogs
Anfrage, Memo, Präsentationen, Reservierung, Mail, Rundschreiben, Einladung, Telefonnotizen
Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen in Gesprächen in direktem Kontakt und in den Medien das Wichtigste über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird, und können dabei Fakten und Meinungen von Sprechern unterscheiden, wenn dies deutlich zum Ausdruck gebracht wird,
– verstehen klar strukturierte Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht,
– können einfachen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, die klar gegliedert sind, die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können über vertraute Themen auch Gefühle ausdrücken und auf Gefühlsäußerungen reagieren,
– können ohne Vorbereitung zu vertrauten Themen Fragen stellen oder beantworten sowie ihre Meinung sagen und begründen,
– können Pläne, Ziele, Träume, Hoffnungen, Wünsche, Annahmen beschreiben,
– können Vorhaben, Termine und Treffen vereinbaren,
– können Diagramme, Umfrageergebnisse beschreiben,
– können über ein reales oder fiktives Ereignis berichten, ausführliche auch berufsbezogene Briefe und E-Mails schreiben.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken usw.
Anfrage, Angebot, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben usw.), Beschreibung von Infografiken, Memo
Eine zweistündige Schularbeit
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse,
– können Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen,
– können zu vertrauten beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen,
– können eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht,
– können im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. detailliert beschreiben, ein berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden,
– können Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen,
– können detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken usw.
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben usw.), Beschreibung von Infografiken, Bericht, Memo
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse,
– können Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen,
– können zu vertrauten privaten wie beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen,
– können eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht,
– können im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. detailliert beschreiben, ein privates oder berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden,
– können Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen,
– können detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Festigung in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben), Beschreibung von Infografiken usw., Bericht, Memo
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– einen Businessplan erstellen und analysieren,
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
– unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
– betriebliche Abläufe planen und organisieren,
– unternehmerische Zielbündel entwickeln,
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
– Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
– Jahresabschlüsse erstellen,
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
– eine Betriebsabrechnung durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten.
Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
– die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
– einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
– Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
– Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen:
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
– Methoden der Marktanalyse einsetzen,
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
– Beschaffungsprozesse optimieren,
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
– Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen,
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren,
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren,
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
– Arten der Investitionen unterscheiden,
– Investitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
– die Bedeutung des Ratings erläutern,
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
– verschiedene Wertpapierarten erläutern,
– Derivate charakterisieren,
– das Börsengeschäft erläutern,
– Arten der Börse unterscheiden.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
– moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
– Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
– Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
– den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern,
– Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
– Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
– Marketingstrategien entwickeln,
– die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G V, Plan-Bilanz)
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Businessplan
einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan:
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien:
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliches Rechnen
– Grundrechnungsarten sicher anwenden,
– Ergebnisse schätzen und deren Plausibilität beurteilen,
– einfache Schlussrechnungen, Kettensatz, Prozentrechnungen und Zinsenrechnungen von Hundert sowie Währungsumrechnungen durchführen.
Bereich Grundlagen des Rechnungswesen
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
– die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
– den Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
– Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaftliches Rechnen:
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens, Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen), Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsenrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
– die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
– die Stammdatenpflege durchführen,
– laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
– die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
– Datensicherung vornehmen.
Bereich Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Teilbereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– Deckungsbeiträge ermitteln,
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln.
Bereich Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung
– Kalkulationen durchführen.
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
– Inventur und Inventar unterscheiden,
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Bewertungsverfahren anwenden,
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln
Anlagenbewertung:
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Buchungsübungen
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften: Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung
Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
– weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Eine zweistündige Schularbeit
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
– Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
– kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
– Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
– sich selbst Ziele setzen und eigene oder vorgegebene Ziele konsequent verfolgen,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
– bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und
– abschließend ihre selbst gesetzten oder vorgegebenen Ziele auf Zielerreichung evaluieren.
Kommunikation im betrieblichen Bereich
Präsentationstechniken
Zieldefinition, Zielverfolgung, Methoden der Evaluation, Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Abwicklung von Geschäftsfällen aus dem Lehrstoff Betriebswirtschaft und Unternehmensrechnung, Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
– unternehmerisch denken und handeln,
– eine Geschäftsidee im Team entwickeln, nachvollziehbar dokumentieren und präsentieren,
– für ihre selbst entwickelte Geschäftsidee einen einfachen Businessplan erstellen,
– den einfachen Businessplan im Rahmen einer Lernfirma umsetzen,
– einfache Qualitätsmanagementmethoden anwenden,
– Geschäftsfälle zwischen Lernfirmen abwickeln,
– laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit ihrer Lernfirma auf der Grundlage von Originalbelegen in der Doppelten Buchführung unter Verwendung einer kaufmännischen Standardsoftware erfassen und
– die Ergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung evaluieren und reflektieren.
Geschäftsidee, einfacher Businessplan in Vernetzung mit Betriebswirtschaft
Arbeiten in Lernfirmen im Betriebswirtschaftlichen Zentrum als Vorbereitung auf die Übungsfirma
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
– Projektabgrenzungen durchführen,
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Projekte laufend evaluieren,
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
– fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
– Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen,
– betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren,
– sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren,
– arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden,
– einfache Geschäftsfälle in der Übungsfirma unter Einbeziehung von Standardsoftware abwickeln,
– Managementtechniken übungsfirmenbezogen anwenden.
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden,
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren,
– Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen,
– strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account Management anwenden,
– unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen,
– nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
Bereich Management
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden,
– Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten,
– die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
II. Jahrgang:
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
– Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
– Daten in Registerblättern organisieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
– Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
– benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
– Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
– beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen
– einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
– einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, MITTELWERT, MINIMUM, MAXIMUM, ANZAHL, RUNDEN), einfache Entscheidungen durchführen (WENN-Funktion).
Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
– aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang:
5.Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
– Auswertungen mit Funktionen durchführen,
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, SVERWEIS, UND, ODER), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
– Daten importieren und exportieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
– Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
– Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.
Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Berechnungen, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbanken – Tabellen
– Einsatzbereiche einer Datenbank beschreiben,
– Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
– nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
– optimal aufbereitete Daten importieren und exportieren.
Bereich Datenbanken – Abfragen
– einfache Abfragen aus einer Tabelle erstellen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– einfache Formulare erstellen,
– Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
– einfache Berichte erstellen und ändern.
Bereich Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk) – Kaufentscheidung, Fehleranalyse
– gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen,
– Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten,
– auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden,
– Hilfssysteme nutzen,
– Dateien aufgrund von gestellten Anforderungen optimal im Netzwerk bzw. im Internet organisieren.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
– automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen,
– Sicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery),
– die Sicherheit von Daten gewährleisten,
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und –berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen
IT-Arbeitsumgebung funktionell einrichten (Hard- und Software, Fehlerbehebung, Hilfesysteme), Anschaffungsentscheidungen
Datensicherheit
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
– Abfragen mit komplexen Kriterien erstellen,
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
– Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
– Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen,
– Parameterabfragen erstellen,
– Berechnungen in Abfragen vornehmen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement
– die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
– Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
– Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).
Bereich Datenbanken – Import und Export
– Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
– Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, komplexe Abfragen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbanken – Datenbankmodellierung
– ein bestehendes Datenmodell in der Datenbank abbilden,
– unterschiedliche Arten der Beziehungen unterscheiden,
– aufgrund einer Aufgabenstellung selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und in Beziehung setzen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration
– im Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen,
– Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen,
– Benutzer im Netzwerk verwalten.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkkonfiguration
– Ressourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren,
– überprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind,
– Änderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen,
– einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Datenmodellierung, Wiederholung und Vertiefung von Datenauswertung, Reporting und Datenmanagement
Netzwerkressourcen konfigurieren und nutzen, Benutzerverwaltung, Netzwerkeinstellungen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
– mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
– Sicherheits- und Sicherungssysteme in Unternehmen bewerten und konfigurieren,
– grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden,
– grobe Verstöße gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen aufzeigen,
– beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
– die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen,
– E-Business-Anwendungen nutzen.
Bereich Tabellenkalkulation – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
– komplexe Berechnungsmodelle erstellen und damit betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen,
– Makros zur Rationalisierung von Arbeitsschritten einsetzen.
IT und Recht (E-Commerce, E Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Komplexe betriebswirtschaftliche Anwendungen zu deren Lösung die erlernten Applikationen (Tabellenkalkulationen, Datenbanken usw.) einsetzen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
– Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
– Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
– Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
– Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
– Drucker installieren und einrichten,
– einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
– einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
– sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
– Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– sichere Passwörter wählen,
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System blind schreiben (150 Anschläge pro Minute),
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
– Druckoptionen festlegen,
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
– einfache Präsentationen erstellen,
– kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen.
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk):
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet):
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 180 Anschläge pro Minute,
– mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
– kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
– Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten.
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
– anspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
– im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
– mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
– Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, multimediale Präsentation, Termin- und Aufgabenverwaltung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 200 Anschläge pro Minute,
– einfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
– umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
– Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Seriendokumente
– Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten).
Schreibgeschwindigkeit 200 Anschläge pro Minute, Seriendokumente, umfassende Dokumente, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 210 Anschläge pro Minute,
– komplexe Tabellen erstellen,
– eigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
– Bilder bearbeiten.
Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
– ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
– Seriendruckfunktionen anwenden.
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
– zielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen,
– eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
– ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, zielgruppengerechte Präsentationen, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolien
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 220 Anschläge pro Minute,
– Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
– Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche),
– bei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen,
– fallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen,
– Schriftstücke nach Phonogramm schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
– im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
– im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen),
– mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten.
Schreibgeschwindigkeit 220 Anschläge pro Minute, umfangreiche Dokumente, Formulare, Protokolle, Fallbeispiele, Formulieren, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechtsordnung
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
– die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen,
– bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben,
– den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
– die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären,
– die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
– die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
– die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
– die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
– beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
– Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
– darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
– die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen,
– die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
– analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
– einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E Government
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bund und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren in der jeweils geltenden Fassung, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
– ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen,
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– Die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
– vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
– die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten,
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht, E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, strafsatzbestimmende Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schülern aufzubauen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern,
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen,
– unterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen,
– politische Herausforderungen analysieren,
– die historische Bedeutung der Demokratie reflektieren.
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen,
– bei Entscheidungen ihre Meinung begründen,
– sich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen,
– Unterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen,
– österreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen,
– eigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessenvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der europäischen Gemeinschaft
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– historische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen,
– den Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben,
– unterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren,
– wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären,
– grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren,
– unterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern,
– zivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen.
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen,
– idealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen,
– kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären,
– Motive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen,
– Verläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
– Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren,
– Phänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen,
– Ursachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern,
– friedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen.
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
Totalitäre und autoritäre Systeme: Faschismus, Nationalsozialismus, Austrofaschismus, Realer Sozialismus, Militärjuntas
Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozess und Konfliktlösungsstrategien)
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– unterschiedliche historische und gegenwärtige weltpolitische Einflusssphären benennen, deren Wirkungen kritisch analysieren sowie deren Bedeutung für regionale Konflikte und Entwicklungen einschätzen,
– die Herausbildung einer bipolaren Welt und deren Mechanismen als ideologische und machtpolitische Konfrontation bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren,
– das Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen,
– unterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren,
– aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen in modernen, zunehmend vernetzten Informations- und Dienstleistungsgesellschaften identifizieren und diskutieren,
– die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Europäisierung und Amerikanisierung, Kolonialisierung und Entkolonialisierung, Neokolonialisierung
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs
Lebenswelten West und Ost, Nord und Süd
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt
Lebenswelten entwickelter Staaten: Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Globalisierung, Konsumgesellschaft, dynamische Arbeitswelt, Rolle von Bildung und Erziehung, multikulturelle Gesellschaft, Gender Mainstreaming
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären,
– Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden,
– kartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden,
– sich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden,
– Ursachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln,
– ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären,
– naturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren,
– demografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren,
– Unterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären,
– Probleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren.
Räumliche Orientierung:
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung)
Weltbevölkerung:
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen:
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten
Entwicklungs- und Schwellenländer:
Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– kartografische Darstellungen interpretieren, anwenden und für Problemdarstellungen nutzen,
– topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Anwendungen nutzen,
– bedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen,
– Konvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren,
– ausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen.
Räumliche Orientierung:
Topografische Grundlagen
Zentren der Weltwirtschaft:
Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume:
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen
Lebens- und Wirtschaftsraum Europa:
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– kartografische Darstellungen interpretieren, anwenden und für Problemdarstellungen nutzen,
– topografische Kenntnisse erweitern und für unterschiedliche Anwendungen nutzen,
– naturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären,
– demografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren,
– die Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären,
– sozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedlichen Lebenswelt bewerten,
– die Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen,
– den Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen,
– die Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Räumliche Orientierung:
Topografische Grundlagen
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten
Internationalisierung und Globalisierung
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)” erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden,
– unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
– die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären,
– die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
– wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten,
– Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
– ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Schülerinnen und Schüler
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
– die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben,
– anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
– die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
– die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
– die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
– die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
– Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
– grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
– beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
– Ergebnisse von Berechnungen abschätzen,
– Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
– Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
– die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden und begründen,
– mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
– die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
– lineare Gleichungen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
– die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff und lineare Funktionen
– die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären,
– Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
– das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
– lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
– die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
– den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden.
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen
– die Potenzschreibweise mit rationalen Exponenten beschreiben, die damit zusammenhängenden Rechengesetze anwenden und begründen,
– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
– in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
– verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
– die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
– die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
– lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
– Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
– die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Lineare Funktionen und lineare Gleichungen
– den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
– die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkt zweier Geraden interpretieren.
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit rationalen Exponenten, lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen, Matrizen, lineare Gleichungssysteme in mehr als zwei Variablen
Funktionale Zusammenhänge:
Lineare Funktionen
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
– die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
– quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen,
– die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
– zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
– Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
– quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen,
– die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren,
– den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
– das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
– mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie:
Quadratische Gleichungen, Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge:
Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
– den Begriff des Logarithmus beschreiben,
– logarithmische Rechengesetze anwenden,
– mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
– komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
– den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
– den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
– Exponentialfunktionen grafisch darstellen,
– Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
– die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren,
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
– die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^( lambda*x) beschreiben,
– mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
– die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
– die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
– diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldtilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren,
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten,
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
– die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
– Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Funktionale Zusammenhänge:
Rentenrechnung, Schuldentilgung, Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
– die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
– den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
– den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
– Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
– mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
– Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
– die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
– das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
– mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis – Stammfunktionen
– den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
– den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben,
– Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
– den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
– das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
– die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
– die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
– Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
– die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral- und Streumaße
– verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
– unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
– Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren,
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
– den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
– die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Analysis:
Integralrechnung
Stochastik:
Beschreibende Statistik
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
– den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
– die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren,
– die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
– den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
– die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
– die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Stochastik:
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Experimente, Übungen, Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Schülerinnen und Schülern eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Schülerinnen und Schülern auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen (Beobachtung, Messung, Experiment) planen und durchführen sowie die Ergebnisse dokumentieren und präsentieren,
– die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen,
– den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden,
– Eigenschaften von Stoffen beschreiben,
– den Aufbau der Atome erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
– einfache chemische Formeln erklären,
– Vorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen sowie die dazu passenden Gefahrensymbole benennen und die entsprechenden Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten,
– den Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilze, Tiere und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben,
– die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen,
– Aufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären,
Arbeitsweise und Methoden in den Naturwissenschaften:
Teilbereiche (Biologie, Chemie, Physik), Beobachtungen, Experimente, Messungen, Modelle, Naturgesetze, Größen, Einheiten, Größenordnungen, internationales Einheitensystem
Grundlagen der Physik:
Stoffeigenschaften, Aggregatzustände, Dichte, Materie, Energie, Kräfte (Adhäsion, Kohäsion, Auftrieb, Luftdruck usw.), Stromleitung, Stromkreis anhand einfacher Experimente
Grundlagen der Chemie:
Atome, Moleküle, Makromoleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise, Nomenklatur, chemische Reaktionen als Stoffumwandlungen anhand einfacher Experimente, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Allgemeine Biologie:
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchungen biologischer Objekte (Mikroskopieren usw.), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen
Ökologie:
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft, Freilanduntersuchungen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Aufbau der Atome mit Modellen erklären,
– die Entstehung von chemischen Bindungen erklären,
– den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen,
– beschreiben, wie sich Masse und Energie im Verlauf von chemischen Reaktionen verändern,
– Redoxreaktionen als Aufnahme und Abgabe von Elektronen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
– Säure-Basen-Reaktionen als Aufnahme und Abgabe von Protonen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
– einfache Experimente zu chemischen Reaktionen planen, durchführen und dokumentieren,
– ihr Wissen über chemische Bindungen und chemische Reaktionen bei der Beschreibung anorganischer Rohstoffe und ihrer Nutzung anwenden,
– Informationen über anorganische Rohstoffe beschaffen und die Ergebnisse bewerten und präsentieren.
Chemische Bindungen und Reaktionen:
Atommodelle, chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, endotherme und exotherme Reaktionen, Redoxreaktionen, Elektrochemie, Säuren und Basen
Anorganische Rohstoffe:
Metallgewinnung und Metallindustrie, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren usw.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
– funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
– den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
– Produkte der Erdölchemie und fossile Rohstoffe (Erdgas und Rohöl) als beschränkte Ressourcen erkennen,
– Gärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären und dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren,
– die Eigenschaften und Reaktionen unterschiedlicher Alkohole bewerten,
– ihr Wissen über Kohlenwasserstoffe und deren Derivate bei der Beschreibung organischer Rohstoffe und deren Nutzung anwenden,
– Informationen über organische Rohstoffe beschaffen und die Ergebnisse interpretieren und präsentieren.
Grundlagen der organischen Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Erdölchemie, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Reaktionen der Kohlenwasserstoffe, Seifen und Reinigungsmittel
Organische Rohstoffe:
Textilien, Holz, Papier, Kunststoffe, Farbstoffe usw.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für den Aufbau von biologischen Strukturen und den Stoffwechsel wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
– Stoffwechselprozesse verschiedener Lebewesen hinsichtlich Massen- und Energieumsatz erklären, miteinander vergleichen und verknüpfen,
– die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen,
– einen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Produktion und Verarbeitung erklären sowie deren physiologischen Wert und Qualität beurteilen,
– verschiedene Ernährungsformen erklären, miteinander vergleichen und deren Auswirkungen reflektieren,
– Bau und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben, ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
– funktionelle Zusammenhänge von Organsystemen des Menschen erklären,
– humanökologische Inhalte analysieren, deren Standpunkte darlegen und begründen sowie Schlüsse für die eigene Lebensweise ziehen.
Biochemie:
Fette, Proteine, Kohlenhydrate, Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose), Stoffwechsel (Fotosynthese, Atmung, Verdauung)
Landwirtschaft und Ernährung:
Formen der Landwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel (Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao und alkoholische Genussmittel), Ernährungsweisen
Organsysteme des Menschen:
Atmungssystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem usw.
Gesamtsicht und funktionelle Zusammenhänge
Humanökologie:
Immunsystem, Gesundheit und Krankheit, Abhängigkeit und Suchtmittel, Psychohygiene und Stress, Lernbiologie, Ergonomie und Bewegungsapparat, Ethologie usw.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
– die wichtigsten Größen der Mechanik und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen sowie dazu passende Experimente planen,
– mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Probleme aus der Mechanik anwenden,
– die Relativitätstheorie als Erweiterung der klassischen Mechanik erkennen,
– die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
– die Hauptsätze der Thermodynamik als Spezialfälle des Energieerhaltungssatzes verstehen,
– die wichtigsten Energieträger und deren Einsatz in Technik und Wirtschaft benennen,
– Energieträger in Hinblick auf Nachhaltigkeit beurteilen, mögliche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln sowie für die Gesellschaft daraus ziehen und diese auch begründen,
– einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Gesetze, Hypothesen, Modellbildungen, Theorien, Weltbilder
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Arbeit, Energie, Leistung, Newton´sche Gesetze, Relativitätstheorie
Energie und Energiewirtschaft:
Energieformen, Energieerhaltung (Hauptsätze der Thermodynamik), Energieumwandlung, Wirkungsgrad, Energieträger (fossile und regenerative Energieträger, Kernenergie), Klima, Treibhauseffekt, Nachhaltigkeit
Mikro- und Makrokosmos:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Quantenphysik, Kepler´sche Gesetze, Gravitation, Astrophysik usw.
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente durchführen,
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente durchführen,
– einen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären,
– mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Problemstellungen aus den Themengebieten Elektrizität, Magnetismus, Schwingungen und Wellen anwenden,
– aktuelle Entwicklungen der Informationstechnologie und deren Bedeutung für ihr Umfeld sowie für die Gesellschaft reflektieren,
– die Funktionsweise von Nervensystem und Sinnesorganen erklären,
– biophysikalische Phänomene erklären und Zusammenhänge mit medizinischen und technischen Anwendungen herstellen sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft reflektieren.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter (Dioden und Transistoren), technische Anwendungen
Schwingungen und Wellen:
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Biophysik
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Bedeutung des Hormonsystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
– Vor- und Nachteile von Verhütungsmethoden einschätzen,
– Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen,
– die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern,
– wesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen,
– für das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
– den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären,
– die wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen und facheinschlägig recherchieren.
Biologische Steuerung beim Menschen:
Hormonsystem, Fortpflanzung und Reproduktionsbiologie
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik
Ökosysteme:
Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität
Waren:
Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
Den Schülerinnen und Schülern ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren,
– ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden,
– ökologisches Wissen zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen,
– einige aktuelle technologische Verfahren erklären,
– nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
– Fragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
– ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden)
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
– ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte analysieren und vernetzt betrachten,
– Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Baustoffe und Bauphysik, Nahrungsmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Social Media
– die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
– einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
– Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
– eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
– Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
– vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webdesign
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
– ein CMS redaktionell bedienen,
– Anforderungen analysieren und dokumentieren,
– ein Web-Projekt mit CMS planen,
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
– das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
– das Web-Projekt publizieren.
Web-Projekt mit CMS.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
– Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
– Ton aufnehmen und bearbeiten,
– Animationen für Webseiten erstellen,
– ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Audio-, Videobearbeitung und Animation
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webserver und Domain
– einen Webspace einrichten und verwalten,
– eine Website bereitstellen,
– eine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
– einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
– Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
– Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
– mit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern,
– durch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
– die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
– das Controlling im Unternehmen einordnen,
– Teilbereiche des Controllings definieren,
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Unternehmensleitbilder analysieren,
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
– Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
– die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
– englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
– beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
– Stundensätze berechnen.
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
– Abweichungsanalysen interpretieren,
– Korrekturmaßnahmen entwickeln,
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Reporting
– Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
– Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
– die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit dem Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen
– die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
– die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
– einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
– die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
– die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
– die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
– einen Kontoauszug interpretieren,
– Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
– Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
– die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
– Sparbuchtypen und -arten unterscheiden und zuordnen,
– Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzierung
– die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
– Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
– Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
– die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
– die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
– den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
– die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und -fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen
– die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
– die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
– wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
– den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
– die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
– eine Schadensmeldung erstellen,
– den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
– den Sinn der Obliegenheiten erklären,
– Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
– den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
– die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
– die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
– die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
– am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
– die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
– die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
– das Bonus-Malus-System anwenden,
– die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personenversicherung
– die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
– die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
– die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
– eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
– die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
– die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
– Ausschlüsse benennen und begründen,
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
– die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
– die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
– die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
– die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
– in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
– die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Veranlagung
– die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
– die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
– ein Wertpapierprospekt interpretieren,
– die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
– die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
– einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
– zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
– die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
– das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
– die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
– einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanz- und Risikomanagement
– vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
– die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
– die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
– das Controlling im Unternehmen einordnen,
– Teilbereiche des Controllings definieren,
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden,
– Beiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen,
– Arbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen,
– Arbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen,
– mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren,
– komplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern
Besondere Fälle der Personalverrechnung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
– alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
– das Umsatzsteuerrecht anwenden,
– die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
– Abweichungsanalysen interpretieren,
– Korrekturmaßnahmen entwickeln,
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerrecht
– mit Online-Informationssystemen arbeiten,
– Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
– laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
– Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
– die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
– die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
– Steuererklärungen erstellen.
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
– unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
– Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
– die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
– zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
– die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
– mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
– mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
– den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
– eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Gründungsphase
– aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
– die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
– einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
– die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
– ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
– Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
– sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
– im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
– Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
– eine SWOT-Analyse erstellen,
– Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
– Networking erläutern und anwenden.
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
– Wachstumsstrategien entwickeln,
– eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
– einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
– unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
– für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
– Planungstechniken einsetzen.
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
– Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
– Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
– die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
– die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
– Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Konfliktmanagement, Social Networking
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
– Optimierungsprozesse analysieren und reflektieren,
– ein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
– mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren,
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
– die Eigenwirksamkeit reflektieren,
– Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
– für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmenslebenszyklus
– das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden,
– alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
– die Eigenwirksamkeit reflektieren,
– Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
– für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
Unternehmerische Haltungen:
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
– Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
– volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
– Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
– die Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen,
– die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
– zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
– die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern,
– das Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
– den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
– die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
– strategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
– aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
– den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
– die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen,
– die Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
– Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
– zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
– den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
– die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
– die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
– die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
– die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
– die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben,
– die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
– Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
– die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
– die verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
– Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Cross Cultural Management
– die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
– unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
– kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
– Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
– verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
– im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
– eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
– eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
– am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
– die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
– die Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
– die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
– die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
– die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern,
– Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
– die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben,
– die wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
Wettbewerbsrecht, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
– weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Schülerinnen und Schüler Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
– die Grundlagen der Kommunikation benennen,
– den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
– Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
– Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
– quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
– die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Markt- und Meinungsforschung
– die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
– die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
– die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
– die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
– mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
– Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung formulieren in der Öffentlichkeit
– für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
– für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
– die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
– die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
– unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
– einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
– unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
– adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
– die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
– die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
– Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
– produktpolitische Strategien beschreiben,
– für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
– wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
– vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
– Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
– in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
– anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
– die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
– die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
– die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
– die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
– die Bedeutung von Lobbying darlegen,
– die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
– sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
– die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
– die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
– die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
– die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
– die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Leistungserstellung
– die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
– die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
– die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
– die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
– die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
– die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
– spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und -funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Distributionslogistik
– die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
– den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
– geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
– unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
– für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
– geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
– Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktionslogistik
– die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und -steuerung erläutern,
– Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
– den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
– den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
– Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
8. Semester (Kompetenzmodul 8):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Beschaffung
– die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
– geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
– situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
– Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Beschaffungsziele und -aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und -strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und -auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Logistikcontrolling
– die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
– die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
– geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
– unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Schülerinnen und Schüler sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
– qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
– Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
– Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
– die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
– den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
– den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
– ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Management
– die Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären,
– auf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren,
– die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
– den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren,
– die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
– einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
– Prozesse analysieren,
– den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
– die Bedeutung von Normen erklären,
– die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
– Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
– Aufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären,
– den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten,
– wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
– den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Total Quality Management
– den Begriff TQM erklären,
– die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
– die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
– die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben,
– Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären,
– die RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
– Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
– ausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden,
– die statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben,
– komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltmanagement
– wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
– die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
– die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
– Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
– die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
– wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
– den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
– vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
– ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das GAP-Modell erklären,
– den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
–ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
– die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
– die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
– Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
– an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
– das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
– die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
– das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
– die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
– hinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten,
– in Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern,
– die ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
– Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
– Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
– die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Ökomarketing
– auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
– Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
– die Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen,
– die Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen,
– die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
– die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
– den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
– die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
– die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
– das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltzertifizierungen
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
– mit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
– umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
– Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
– Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
– Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
– Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
– Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltrecht
– die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
– den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
– zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen,
– Grundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
– die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
– mögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren,
– das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht)
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
–ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
Die in den Bildungs- und Lehraufgaben angeführten Kompetenzen und der entsprechende Lehrstoff der Seminare erfordern eine Abstimmung mit dem allgemeinbildenden, fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildungsziel. Sie sind daher als Ergänzung oder Vertiefung der Pflichtgegenstände des Stammbereiches und/oder des Ausbildungsschwerpunktes zu sehen. Auf eine Berücksichtigung der Entrepreneurship Education sowie einen Praxisbezug ist zu achten.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwareentwicklung
– eine Entwicklungsumgebung verwenden,
– die Konzepte einer Programmiersprache nutzen (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays),
– Algorithmen in Programmen umsetzen,
– Datenkapselung, Klassen- und Objekt-Begriff, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) und Vererbung von Objekten (Basisklassen, abgeleitete Klassen) erklären,
– eine objektorientierte Programmiersprache nutzen.
Grundlagen der Programmierung unter Einsatz einer Entwicklungsumgebung
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwareentwicklung
– mindesten zwei unterschiedliche Datenquellen (Dateien, Datenbanken, Netz) einsetzen,
– für eine Datenquelle die notwendige Technologie nutzen,
– fertige Klassenbibliotheken einsetzen,
– Daten importieren, manipulieren und exportieren,
– eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen,
– Steuerelemente (Labels, Buttons, Textboxen usw.) nutzen,
– in einer Anwendung Datenquellen einbinden,
– Klassen-und Objekte, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) einsetzen,
– mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden).
Entwicklung von Anwendungen, Konzepte der Objektorientierung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
– eine Entwicklungsumgebung für eine mobile Plattform verwenden,
– Konzepte der Zielsprache verwenden (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays),
– eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen,
– Designrichtlinien der Zielplattform einsetzen (Auflösung, Orientierung, Steuerelemente, Bedienungskonzepte).
Entwicklung von Applikationen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
– bestehende Bibliotheken verwenden,
– Hardwarekomponenten des Endgerätes ansteuern (Kamera, Sensoren),
– Daten im Netz nutzen,
– eine Datenbeschreibungssprache nutzen.
Entwicklung von Applikationen unter Einbindung von Hardwarekomponenten des Endgerätes
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Desktop Publishing und Film
– typografische Grundlagen auf Publikationen anwenden,
– können Texte durch grafische Elemente strukturieren,
– vorhandene Bilder in Texte einfügen und die Konturenführung verwenden,
– Tabellen erstellen und formatieren,
– ein Dokument für den Vier-Farben-Druck vorbereiten (Druckvorstufe).
Publikation und Druckvorstufe mit einem DTP-Programm
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Desktop Publishing und Film
– Fotomaterial für das Desktop-Publishing vorbereiten oder aufbereiten,
– Bildmaterial und Grafiken für den Druck optimieren (Druckvorstufe),
– PDF-Formulare mit Formularelementen erstellen,
– multimediale Publikationen (Film) erstellen und veröffentlichen.
Publikation von Fotos, Formularen und multimedialen Formaten
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerkmanagement
– Netzwerkgrundlagen erklären (Client/Server, Netzwerkkomponenten, Netzwerktopologien),
– Netzwerk-Adressierung erklären (IP-Adresse, Subnetmaske, Netzwerkadressierung, Netzwerkprotokolle, MAC-Adresse, Gateway, Namensauflösung),
– Virtualisierungen erklären und nutzen,
– Client-Betriebssystem installieren und verwenden (lokale Benutzer, Drucker, Gerätetreiber, Netzwerkeinbindung),
– Client seitig auftretende technische Probleme lösen,
– ein aktuelles Server-Betriebssystem verwenden (Printserver, Fileserver, Benutzerberechtigung, Freigaben),
– Server seitig auftretende technische Probleme lösen,
– ein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen.
Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkomponenten, Aufbau von Netzwerken mit mindestens einem Client und einem Server, Fileserver, Netzwerkadministration
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerkmanagement
– DNS und DHCP Dienste einrichten und nutzen,
– vom gewählten Serverbetriebssystem angebotene Backupfunktionalitäten planen und einrichten,
– ein Peer-Peer Netzwerk einrichten,
– ein Client-Server Netzwerk einrichten,
– eine Domäne einrichten und administrieren (Domänenbenutzer, Gruppenrichtlinien).
Domänencontroller, DNS, DHCP, Gruppenrichtlinien
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und konditionen) erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten,
– einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden,
– Artikelbestände analysieren,
– Umbuchungen am Lager abwickeln,
– Stornierungen der Wareneingänge durchführen,
– die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung),
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft Vertiefung
– Retouren der Beschaffung abbilden,
– einen durchgängigen Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels abbilden (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto),
– fällige Posten zum Lieferanten auswerten,
– die Beschaffung von Anlagegütern abbilden,
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– Warenbewegungen für Umbuchungen und Umlagerungen vornehmen,
– die Bedarfs- und Bestandssituation eines Artikels analysieren,
– die Materialbedarfsplanung durchführen und die Dispositionsliste bearbeiten,
– einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Bedarfs- und Bestandssituation analysieren,
– eine Umlagerungsbestellung durchführen,
– die Materialbeschaffung über ein Konsignationslager abwickeln,
– eine Rahmenbestellung mit Limit abbilden,
– Einkaufsvorgänge über Rahmenverträge (Mengenkontrakt, Wertkontrakt, Lieferplan) abwickeln,
Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels, Beschaffung von Anlagen, Umlagerungen, Materialbedarfsplanung, Umlagerungsbestellung, Lieferantenkonsignationslager, Rahmenbestellung mit Limit, Einkauf über Rahmenverträge, operatives Einkaufsreporting, Integration der Materialwirtschaft
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Fertigung
– die relevanten Stammdaten der Produktion (Materialstämme wie Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigfabrikate, Arbeitsplätze) erkennen, einpflegen und ändern,
– das technische Mengengerüst (Stückliste wie lagerhaltige Komponenten, nichtlagerhaltige Komponenten) Standardarbeitsplan, Normalarbeitsplan (Eigenleistungen, Fremdleistungen) erkennen, einpflegen und ändern,
– das technische Mengengerüst analysieren und darstellen (Baukastenstückliste, Strukturstückliste, Materialeinsatzliste bzw. Mengenübersicht),
– Fertigungsaufträge für die anonyme Lagerfertigung direkt erzeugen,
– Rückmeldungen für Fertigungsaufträge erfassen (Leistungsrückmeldungen, Fremdleistungen, Komponenteneinsätze, fremd bezogene Komponenten, Ausschuss, Gutmengen),
– Kalkulationen am Kostenträger durchführen (mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation),
– die auftretenden Abweichungen analysieren (Mengenabweichungen, Strukturabweichungen, Preisabweichungen),
– Maßnahmen zur Verbesserung des Kalkulationsergebnisses (HSK) vorschlagen,
– Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
Materialstamm, Stückliste, Arbeitsplan, Fertigungsauftrag, Rückmeldungen zum Fertigungsauftrag, Kalkulationen am Kostenträger, Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten,
– einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden,
– die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken,
– Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen,
– den aktuellen Stand der Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– Vertriebsbelege stornieren,
– offene Posten zum Kunden auswerten,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb Vertiefung
– verschiedene Arten von Kundenbestellungen erkennen und abbilden (Terminauftrag, Barverkauf, Sofortauftrag),
– Teillieferungen und Teilfakturen abbilden,
– die Kundenaufträge filtern und auswerten,
– Drauf- und Dreingaben abbilden,
– verschiedene Arten von Retouren Gutschriften erkennen und abbilden (Gutschriftanforderung, Rechnungskorrekturanforderung, Retouren, kostenlose Lieferung),
– Zusammenfassen von Lieferungen und Fakturen,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling bei den Retouren und Gutschriften erkennen und interpretieren,
– die Phasen der Kundenkonsignation verstehen und abbilden (Konsignationsbeschickung, Konsignationsentnahme, Konsignationsretouren, Konsignationsabholung, die dabei entstandenen mengen- und wertmäßigen Veränderungen der Materialbestände analysieren, die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren),
– ein Dreiecksgeschäft (Streckengeschäft) verstehen und abbilden und die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren,
– Rahmenverträge mit den Kunden abschließen und abbilden (Lieferplan, Mengenkontrakt, Wertkontrakt),
– Bestellungen des Kunden mit Bezug auf Rahmenverträge abbilden,
Arten von Kundenbestellungen, Teillieferungen, Teilfakturen, Drauf- und Dreingaben, Retouren Gutschriften, Zusammenfassen von Lieferungen, Fakturen, Kundenkonsignation, Dreiecksgeschäft, Rahmenverträge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Exporte
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzwesen
– Stammdaten der Finanzbuchhaltung (Sachkonto, Kreditorenstamm, Debitorenstamm) erkennen, einpflegen und ändern,
– Buchungen (Sachkontenbuchung, Debitorenrechnung/-gutschrift, Kreditorenrechnung/ gutschrift) mit Controlling-Kontierungsobjekten durchführen,
– verbuchte Belege analysieren.
Bereich Controlling Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Controllings (Kostenarten, Kostenstellen (Primärkostenstellen, Hilfskostenstellen), Standardhierarchie, statistische Kennzahlen erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Controllings filtern und auswerten,
– Buchungen im Bereich „Material Management“ mit Controlling-Kontierungsobjekten abbilden,
– Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen,
– Umbuchungen zwischen einzelnen CO-Kontierungsobjekten durchführen,
– Umlagen im Ist mittels statistischer Kennzahlen durchzuführen,
– Kostenstellen-Analysen durchführen.
Stammdaten der Finanzbuchhaltung, Buchungen mit Controlling-Kontierung, Stammdaten des Controllings, Innenaufträge, Umbuchungen, Umlagen, Kostenstellen-Analysen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Controlling Vertiefung
– Stammdaten der direkten Leistungsverrechnung (Leistungsarten, Tarife) erkennen, einpflegen und ändern,
– eine direkte Leistungsverrechnung vornehmen,
– statistische Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen,
– Kosten auf Kostenträgern analysieren,
– Investitionsaufträge erfassen und abrechnen,
– Abgrenzungen im Ist mittels Abgrenzungssaufträge abbilden,
– Kostenstellen-Analysen durchführen,
– Abweichungsanalysen durchführen,
– eine Kostenstellungplanung auf Basis von statistischen Kennzahlen, Leistungsarten, Primär- und Sekundärkosten abbilden,
– eine iterative Tarifermittlung durchführen und interpretieren,
– die interne Leistungsverrechnung mit den ermittelten, iterativen Tarifen durchführen,
– eine Umlage im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen,
– eine Abgrenzung im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen.
Direkte Leistungsverrechnung, Kostenträgeranalyse, Investitionsaufträge, Abgrenzungssaufträge, Kostenstellen-Analysen, Kostenstellungplanung, iterative Tarifermittlung, Umlagen, Abgrenzungen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb
– die Vertriebsbelege (ablaufende Angebote, in einem Zeitraum erzeugte Aufträge, rückständige Aufträge wie Lieferverzug, ABC-Analyse) selektieren und die daraus resultierenden Folgemaßnahmen initiieren,
– relevante Auswertungen zum Vertrieb finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für den Vertrieb darlegen.
Bereich Materialwirtschaft
– Bestellwertanalysen (Einkaufsvolumen) auf der Ebene (Material, Einkäufergruppe, Lieferant) durchführen und einkaufspolitische Maßnahmen setzten,
– Bestellungen hinsichtlich (Lieferstatus, Eingangsrechnungsstatus) analysieren und die daraus resultierende Bedeutung für den Einkauf erläutern,
– relevante Auswertungen zur Materialwirtschaft (Einkauf, Lager, Bestandsführung) finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für die Materialwirtschaft darlegen.
Bereich Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
– stufenweise Deckungsbeiträge auf der Ebene (Kunde, Branche, Kundenherkunftsland, Sparte, Unternehmen) analysieren und marketing- und vertriebsspezifische Maßnahmen empfehlen,
– die Ergebnisse managementgerecht in Diagrammen darstellen.
Bereich Individuelle Auswertungen
– mit einem Werkzeug zur Generierung von Berichten, einfache Listanforderungen erstellen (Materialliste, Materialliste mit Bestandsinformation, Kundenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Lieferantenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Individuelle Informationen aus Bestellungen, Individuelle Informationen aus Vertriebsbelegen, ABC-Analysen),
– Grundfunktionen des individuellen Listreportings anwenden (sortieren, gruppieren, summieren),
– die Listergebnisse in eine Tabellenkalkulation exportieren und dort weiterverarbeiten.
Bereich Monats-/Jahresabschluss
– entsprechende Tätigkeiten des Monats- bzw. Jahresabschlusses ausführen:
– Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung,
– Anlagevermögen (Inventur, Abschreibungslauf, Anlagespiegel)
– Umlaufvermögen (körperliche Inventur, Bewertung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe),
– Bewertung von Forderungen/Verbindlichkeiten,
– Fremdwährungsbewertung,
– Einzelwertberichtigung (pauschal, Sonderhauptbuchvorgang),
– Rechnungsabgrenzung,
– Saldovorträge (Debitoren, Kreditoren, Hauptbuch),
– Bilanzauswertungen (Bilanz, Saldenlisten wie Debitoren, Kreditoren, Sachkonten, Belegjournal, Hauptbuch).
Vertriebsanalysen (Angebote, Kundenaufträge, ABC), Analysen der Materialwirtschaft (Bestellwert, Bestellstatus, Bestände), stufenweise Deckungsbeiträge, individuelles Reporting (Materialliste, Bestände, Lieferanten, Kunden, Bestellungen, Vertriebsbelege), notwendige Arbeiten zum Monats-/Jahresabschluss, Bilanzauswertungen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Customizing
– betriebswirtschaftliche Anpassungen (Kontrahierungs- und Konditionenpolitik, Zahlungsbedingungen usw.),
– technische Anpassungen (Modellierung der Unternehmensstruktur, Formularanpassung usw.)
vornehmen.
Bereich Datenexport und Auswertung
– Datenexport und Auswertung (Stamm- und Bewegungsdaten filtern, exportieren und mit Drittsoftware verarbeiten und auswerten usw.) vornehmen.
Customizing von ERP-Systemen und Datenauswertung
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Programmierung
– Datenmodellierung (Überblick und eventuelle Anpassungen des Datenmodells des ERP-Systems usw.),
– Datenimport,
– Reporting (Erstellung individueller Auswertungen und Ausgabeformen usw.),
vornehmen.
Datenimport und individuelles Reporting
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Kreditmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kreditmanagement
– einen Finanzierungsvorschlag für eine private Wohnbaufinanzierung erstellen und präsentieren,
– Kundenrating erstellen (Haushaltsrechnung, Vermögensaufstellung, Softfacts, Sicherheiten),
– Liegenschaftsbewertungen durchführen,
– Grundbuchauszüge interpretieren,
– Förderungen für den Wohnbau im Überblick nennen,
– Risiken in der Finanzierung aufzeigen und sinnvoll absichern,
– die verschiedenen Zinsindikatoren wie zB 3 Monats EURIBOR verwenden,
– den Sinn der Verbraucherbestimmungen erklären,
– das pfändbare Einkommen berechnen und den Privatkonkurs analysieren.
Wohnbaufinanzierung, Kundenrating, Liegenschaftsbewertung, Energieausweis, Förderungen, Grundbuch, Risikomanagement, Zinsindikatoren, Verbraucherbestimmungen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kreditmanagement
– einen Finanzierungsvorschlag für eine Unternehmensfinanzierung erstellen und präsentieren,
– Kundenrating erstellen (Bilanzanalyse, Cashflow, Planrechnung, Softfacts, Sicherheiten),
– Firmenbuchauszüge interpretieren (Gesellschaftsformen, Haftungsverhältnisse),
– erweitertes Produktwissen im Zessionskredit, Factoring, Leasing und Unternehmensanleihen anwenden,
– Unternehmensförderungen im Überblick nennen,
– einen Überblick über das Insolvenzrecht geben.
Unternehmensfinanzierung, Kundenrating, Firmenbuch, Zessionskredit, Factoring, Leasing, Unternehmensanleihen, Unternehmensförderungen, Insolvenzrecht
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Risiko- und Bedarfsmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Risikomanagement
– eine umfassende Risikoerhebung für einen Privatkunden durchführen,
– einen Risikoerhebungsbogen erstellen („Beratungsprotokoll“),
– einen Risikoerhebungsbogen ausarbeiten und präsentieren,
– anhand von Fallbeispielen eine Risikoerhebung durchführen,
– beschreiben, welche von den erhobenen Risiken – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten – inwieweit abgesichert sind,
– Lösungsansätze der Privatversicherung erarbeiten und erklären.
Sozialversicherung, Versicherungssparten (Unfall, Privathaftpflicht, KFZ, Rechtsschutz, Sachversicherung)
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bedarfsmanagement
– eine umfassende Bedarfserhebung für einen Privatkunden durchführen,
– einen Fragenkatalog zur Erkennung von individuellen Motiven erstellen,
– den Fragebogen zum Erkennen der individuellen Bedürfnisse und Motive einer Person praktisch anwenden,
– Lösungsansätze der Privatversicherung – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten – erarbeiten und erklären.
Versicherungssparten (Pensionsversicherungen, Krankenversicherung, Pflegeversicherung)
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Private Banking dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Private Banking
– eine objektive, umfassende und individuelle Finanzplanung durchführen,
– Anlegerprofil laut Wertpapieraufsichtsgesetz erstellen,
– Anlagevorschläge ausarbeiten und präsentieren,
– steuerrechtliche Aspekte in der Veranlagung nennen,
– aktuelle volkswirtschaftliche Zusammenhänge im Bereich der Veranlagung aufzeigen,
– erweitertes Produktwissen in den Anlagegruppen Zertifikate, Optionen, Termingeschäften anwenden,
– den Sinn von Ratingagenturen beschreiben.
Wertpapieraufsichtsgesetz, Zertifikate, Optionen, Termingeschäfte, Steuerrecht in der Veranlagung, Einflüsse der Volkswirtschaft auf die Finanzwelt
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Private Banking
– Grundzüge eines Portfoliomanagement verstehen und erklären,
– Finanzmathematik anwenden,
– Risiken im Portfolio aufzeigen und sinnvoll absichern,
– Grundzüge fundamentaler und technischer Analyse beschreiben,
– Assetklassen wie Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle zum Portfolio sinnvoll zusammenstellen.
Portfoliomanagement, Finanzmathematik, Risikomanagement, fundamentale und technische Analyse, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kostenrechnung in der Praxis
– Bedeutung der Kostenrechnung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären,
– verschiedene Arten der Kostenrechnung unterscheiden,
– den Zusammenhang zwischen Finanzbuchführung und Kostenrechnung in Verbindung mit einem Softwarepaket herstellen und konkrete Beispiele lösen,
– Kostenarten unterscheiden und Kostenstellen bilden,
– Innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchführen,
– Zuschlagssätze ermitteln und Kalkulationen mit Hilfe einer Standardsoftware erstellen,
– Nachkalkulationen durchführen und die Auswirkungen auf das Unternehmen ermitteln,
– kurzfristige Erfolgsrechnungen durchführen.
Ist-Kostenrechnung zu Voll- und Teilkosten, Plankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Target Costing, zusammenhängende Beispiele zur Überleitung von Daten aus der Finanzbuchführung in die Kostenrechnung, Kalkulationssatzermittlung, Vor- und Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeitsüberprüfung, kurzfristige Erfolgsrechnung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensgründung
– die Bedeutung der KMUs für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– individuelle und rechtliche Voraussetzungen der Unternehmensgründung erläutern,
– Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen darstellen und beurteilen,
– Business-Pläne erstellen,
– innovative Unternehmenskonzepte und Leitbilder entwickeln,
– Förderungsmöglichkeiten ermitteln und einen Förderantrag erstellen.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer, individuelle Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Unternehmensrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen usw.)
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie, Leitbild und Corporate Identity, Business Plan (Geschäftsidee, Aufbau, formale Gestaltung, Präsentation und Argumentation)
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Management, Controlling und Accounting“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken erläutern und beurteilen,
– Veränderungen als Managementaufgabe reflektieren,
– eine Wertebasis entwickeln, welche die besondere ethische Verantwortung des Managements berücksichtigt,
– Stellung nehmen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung, die mit der beruflichen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind,
– Trends und Tendenzen im Management aufzeigen.
Bereich Informations- und Kommunikationsmanagement
– die Auswirkungen der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens auf den Unternehmenserfolg erläutern,
– potenzielle Konfliktsituationen aufzeigen, etwaige Folgen für das Unternehmen analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten,
– Personalentwicklung als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen und einsetzen,
– über Qualität als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor diskutieren,
– Qualitätssicherungsmaßnahmen untersuchen und bewerten,
– Qualitätskosten als wesentliches Steuerungsinstrument im Qualitätsmanagement erläutern und die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten.
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Trends im Management (Sustainability-Management, Corporate-Social-Responsibility-Management, Change-Management usw.)
Informations- und Kommunikationsmanagement:
Unternehmenskultur, Führungsverhalten, Konfliktmanagement, Personalentwicklung (Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterinnengespräch und Mitarbeitergespräch), Qualität als Managementaufgabe (Zielsetzungen, Techniken, Qualitätskosten)
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategisches Controlling
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Unternehmensleitbilder analysieren,
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
– Entscheidungsalternativen entwickeln,
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen,
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
– Konzepte zur Vermeidung bzw. Bewältigung von Unternehmenskrisen interpretieren.
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (interne und externe Analysen, Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.), Krisenmanagement
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
– alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
– das Umsatzsteuerrecht anwenden,
– die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeits- und Sozialrecht
– die unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts und deren Auswirkungen beschreiben und anwenden,
– komplexe prozessorientierte Fallstudien aus dem Bereich Arbeits- und Sozialrecht lösen.
Sozialversicherung: Beitragsrecht im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, im Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz usw.
Arbeitszeitregelungen, Stundenaufzeichnungen als Grundlage der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Berechnung Überstunden und Mehrarbeitsstunden, Abrechnung von Sonderzahlungen, Krankenstand, Urlaubsentschädigung und Abfertigung
Lohn- und Gehaltsexekution, Arbeitnehmerveranlagung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
– Nachhaltigkeit in Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen analysieren,
– die Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und Vernetzungen aufzeigen,
– Kriterien der nachhaltig orientierten Beschaffung, Lagerung und Verkauf anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
– Möglichkeiten der Integration der Nachhaltigkeitsorientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen
Ökologisierung der Ökonomie, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit (Sustainability), aktuelle Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Vermeidungsstrategien, Kriterien der nachhaltig orientierten betrieblichen Organisation der Geschäftsprozesse (Beschaffung, Lagerung, Verkauf), Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
– die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
– die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen,
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen,
– die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
– mögliche Lösungsstrategien diskutieren.
Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse, Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme (ÖKOLOG, Ökoprofit usw.) Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen, Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens, Lösungsstrategien, Social Entrepreneurship
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
– Gründe und Einwände zu einer Streitfrage finden, analysieren und bewerten,
– konkrete Vorschläge entwickeln und begründen,
– ihre Positionen in einem Team abstimmen,
– eine Debatte nach festen Regeln durchführen,
– eine strukturierte Rede halten, ihre eigene Position beziehen und mit einer eindeutigen Antwort abschließen,
– den Verlauf einer Debatte schriftliche festhalten,
– die Rede eines Anderen kritisch analysieren, bewerten und hinterfragen,
– können als Schlussredner die wichtigsten Gründe zu einer Streitfrage bündeln und eine Konsequenz daraus ziehen,
– können Beiträgen einer Debatte differenziert und konstruktiv rückmelden.
Demokratisches Sprechen und strukturiertes Reden, Formulieren von Argumenten, kontroverse Themen bearbeiten und analysieren, mit Impulstexten arbeiten, Kommunikations- und Argumentationsübungen, Analyse von Debatten und deren kritische Reflexion, Probedebatten, Überzeugungs- und Konkurrenzdebatten
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kultur und Identität
– den Begriff Kultur definieren und adäquat beschreiben,
– ausgehend von ihrer Herkunftskultur den Zusammenhang zwischen Kultur und Identität erläutern,
– ihr erworbenes Wissen im Umgang mit anderen Kulturen sensibel anwenden,
– Wertschätzung und Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen Kulturen entwickeln.
Definition des Begriffs Kultur, Kultur und Identität, Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kultur, Selbstbild und Fremdbild, Zusammenhang zwischen Kultur und Bildung, Kommunikation mit anderen Kulturen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Interkulturelle Kommunikation
– ein interkulturelles Event planen, strukturiert umsetzen und die Ergebnisse reflektieren
Kulturinstitutionen in Österreich und in anderen Ländern, Formen kultureller Begegnung, schriftliche und mündliche Kommunikation mit Vertretern von Kulturinstitutionen anderer Länder, Einführung in das Kulturmanagement (Planung, Organisation, Durchführung und Controlling eines interkulturellen Projektes)
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Kommunikationsmanagement und Marketing“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messen und Ausstellungen
– Funktionen von Messen und Ausstellungen im Auslandsgeschäft erläutern,
– die wichtigsten Informationsquellen zur Planung von internationalen Messen und Ausstellungen für ein Unternehmen anführen,
– Kosten und Nutzen des Messeauftritts für ein Unternehmen erheben und bewerten,
– den Messe- bzw. Ausstellungsauftritt als Teil des Gesamtmarketings von Unternehmen planen.
Bereich Geschäftsanbahnung und Kundenakquise
– Verhandlungssituationen analysieren und eine auf die Verhandlungssituation bezogene Verhandlungsstrategie entwickeln,
– den eigenen Verhandlungstyp charakterisieren und daraus resultierende Stärken und Schwächen reflektieren,
– die Phasen von Kaufentscheidungen und verkaufspsychologischen Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede beschreiben,
– die verschiedenen Techniken im Rahmen der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung und Abschluss eines Verkaufsgespräches unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede anwenden.
Internationale Messen und Ausstellungen:
Funktionen von Messen und Ausstellungen, Arten von Messen und Ausstellungen, Messe- und Ausstellungsmanagement, Messeplanung
Geschäftsanbahnung und Kundenakquise:
Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Verhandlungsstrategien, Kaufentscheidungsprozesse, Kundenberatung, Cross Cultural Management
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messen und Ausstellungen
– den Planungsprozess im Rahmen eines internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritts beschreiben,
– einen internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritt im schulischen Alltag (Übungsfirmenmessen usw.) planen, durchführen und evaluieren,
– die wesentlichen Elemente zur multisensualen Inszenierung von Messeständen zielgruppenadäquat einsetzen,
– die für eine konkrete internationale Messe bzw. Ausstellung geeigneten kommunikationspolitischen Maßnahmen entwickeln.
Messen und Ausstellungen:
Standgestaltung, Kreativitätstechniken, Branding, Corporate Identity, Public Relations
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein Repertoire an sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– können Sachverhalte beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben,
– können sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist,
– können Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Sachverhalte klar und systematisch beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben,
– klare und detaillierte Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen,
– sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist,
– Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– sprachlich Situationen bewältigen, in denen es darum geht, eine Lösung auszuhandeln.
– routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler
– verwenden verhältnismäßig korrekt ein Repertoire gebräuchlicher Strukturen und Redeformeln, die mit eher vorhersehbaren Situationen zusammenhängen,
– können ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden,
– können sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessens- oder Berufsgebiet verständigen,
– können zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben,
– können für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
– können in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen,
– können durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen,
– können beschreiben, wie man etwas macht und genaue Anweisungen geben,
– können einfache Sachinformationen herausfinden und weitergeben.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessen- oder Berufsgebiet verständigen,
– Informationen austauschen, prüfen und bestätigen,
– zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben,
– für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
– eine vorbereitete, unkomplizierte Präsentation zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet so klar vortragen, dass man ihr mühelos folgen kann, wobei die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden,
– in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen,
– durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Präsentation
– Statistiken (Tabellen und Grafiken) analysieren und deren Aussagekraft kritisch bewerten,
– beurteilen, wem die Aussage einer Statistik Nutzen stiftet, wem sie schadet und ob Unklarheiten oder Mängel einer Statistik auf eine Interessensgebundenheit hindeuten,
– die Grundlagen visueller Kommunikation nennen und ihr kreatives Potenzial bei der Gestaltung von Präsentationen anwenden,
– Statistiken (Tabellen und Grafiken) zielgruppenadäquat aufbereiten und mittels geeigneter Präsentationssoftware präsentieren,
– verschiedene Präsentationsmedien (Computer und Beamer, Whiteboards, Flipcharts, Pinnwände), -techniken und -methoden wirkungsvoll einsetzen,
– die Grundregeln der Körpersprache erklären und in Präsentationen anwenden,
– mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommene Videosequenzen) die persönliche Wirkung bei Präsentationen reflektieren und optimieren.
Bereich Moderation
– die Grundlagen der Moderation erläutern und unter Zuhilfenahme geeigneter Werkzeuge die einzelnen Phasen der Moderation in Workshops und Gruppenarbeiten meinungsbildende Prozesse begleiten.
Analyse und Aufbereitung von Statistiken (Tabellen und Grafiken), Präsentationstechniken und -methoden, Präsentationssoftware, Gestaltung von Flipcharts und nicht-digitalen Medien, Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt im Präsentationskontext), Präsentationstraining
Moderationstechniken zur Leitung von Workshops und Gruppenarbeiten, Moderationstraining
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verkauf
– sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters identifizieren und die für ein erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten einsetzen,
– sowohl die Phasen von Kaufentscheidungen als auch verkaufspsychologische Grundlagen beschreiben,
– die verschiedenen Techniken der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung, des Einwands und der Reklamation sowie des Abschlusses anwenden,
– sich in den verschiedenen Phasen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen sicher bewegen und lernen mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommenen Videosequenzen) den individuellen Stil in Beratungs- und Verkaufsgesprächen zu reflektieren und zu optimieren,
– in unterschiedlichen Vertriebssituationen (Telefonverkauf, Beratung und Verkauf im Call-Center, Messeverkauf usw.) erfolgreich Beratungsgespräche durchführen,
– öffentlichkeitswirksame Events (Tag der Offenen Tür usw.) oder Verkaufsveranstaltungen (Übungsfirmenmesse usw.) optisch ansprechend gestalten und inszenieren.
Kaufentscheidungsprozesse, Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung, Kundentypen, Kundenerwartungen, Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen und auf Messen, Storebranding, Gestaltung und Inszenierung von Geschäftslokalen, Verkaufs- oder Messeständen, Akquise von Neukunden und Gewinnen von Stammkunden durch Customer Relationship Management
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Medien
– die Wirkung der Medien und ihren Einfluss in der Informationsgesellschaft erklären,
– für bestimmte Themen eine Öffentlichkeit schaffen, indem sie wissen, wie Kontakte zu Medien und Journalisten herzustellen sind,
– einen Überblick über die gängigen Social-Media-Plattformen geben sowie deren Vor- und Nachteile analysieren,
– die unterschiedlichen Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen) voneinander unterscheiden.
Bereich Schreibwerkstatt
– eine Presseaussendung auf seinen Nachrichtenwert hin untersuchen, Fakten von Behauptungen trennen und entsprechende printtaugliche Textsorten entwickeln,
– Instrumente der Online-Kommunikation wie Blogging dialoggruppenadäquat einsetzen,
– mit den neuen Formen des Online-Journalismus (Twitter, Blogging, Social Media usw.) arbeiten,
– die grundlegenden Anforderungen an wirksame (Presse-) Bilder erläutern.
Bereich Bilder in Medien
– Basisfunktionen einer digitalen Kamera anwenden, Bilddaten auf den Computer übertragen und mit einer geeigneten Software bearbeiten,
– wichtige Quellen zur externen Beschaffung von Bildmaterial benennen.
Wirkung der Medien, Redaktionsalltag, Berufsbild Journalist, Gestaltung von Zeitungen
Presseaussendungen verfassen, Online-Journalismus, Instrumente der Online-Kommunikation (Blogging, Social Networks), Bedeutung von Bildern in der journalistischen Praxis, Grundlagen der Fotografie inklusive Bearbeitung von Bildmaterial
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Interviewertraining
– erfolgreich Interviews führen,
– Interviews transkribieren und redigieren.
Bereich Qualitätssicherung im Journalismus
– die Selektionsprozesse des Journalismus beschreiben und Strategien zur Qualitätssicherung bewerten,
– Texte anschaulich, attraktiv und aktiv (Triple A-Style) verfassen und die Erstfassung eigener und fremder Texte redigieren,
– die Qualitätskriterien journalistischer Berufsethik abrufen und in ihrem eigenen Medienschaffen berücksichtigen,
– medienethische Fragestellungen in der journalistischen Praxis erkennen und zwischen eigener Verantwortung und dem Einfluss der Infrastrukturen auf die journalistische Tätigkeit unterscheiden.
Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training
Qualitätssicherung im Journalismus, Verfassen unterschiedlicher journalistischer Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen), Online-Journalismus, Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training, Journalistische Berufsethik, Medienethik
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Internationale Wirtschaft“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebswirtschaftliche Simulation
– anhand eines computergestützten Unternehmensplanspieles Marktforschungsberichte analysieren,
– aus den für ihr Planspiel-Unternehmen relevanten Markt- und Geschäftsdaten geeignete Basisstrategien entwickeln,
– Entscheidungen in den klassischen Marketingbereichen Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik und Kommunikationspolitik treffen und gegenüber ihren Teammitgliedern argumentieren,
– Preise für die Produkte ihres Unternehmens auf Basis einer Kostenträgerrechnung kalkulieren und Preisentscheidungen in Abstimmung mit Konkurrenz, Produktqualität und Nachfrage treffen,
– für ihr Planspiel-Unternehmen eine Liquiditätsplanung durchführen und die Finanzierung von Investitionsvorhaben planen,
– Entscheidungen in den Bereichen Personal und Fertigung (Leistungserstellung) treffen und die folgenden mangelnder Auslastung folgern und diskutieren,
– aus den Ergebnissen einer Spielperiode ihre (Team-) Entscheidungen reflektieren und diskutieren und daraus Strategien für weitere Geschäftsjahre entwickeln,
– wesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und die Performance ihres Planspiel-Unternehmens beurteilen,
– Statistiken, Kennzahlen und Ergebnisse grafisch aufbereiten und im Rahmen von Geschäftsführer-Meetings, Gesellschafterversammlungen oder Investoren-Roadshows präsentieren.
Analyse von Marktforschungs- und Geschäftsberichten, Strategische Planung, Basisstrategien, Unternehmensführung, Management by Objectives, Marketing-Mix (Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik), Kalkulation von Produkten, Kostenträgerrechnung, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Bilanzanalyse, Errechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, Reporting
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Logistikmanagement“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die Bedeutung, die Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
– die Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen und die wichtigsten Marktforschungsinstrumente anwenden.
Bereich Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
– Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens aufgrund unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien analysieren,
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln,
– einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Risiken bei internationaler Geschäftstätigkeit geben,
– die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
– die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten strukturieren und bewerten.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung
Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement, Incoterms, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht, Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
– die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
– die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden einsetzen und deren Unterschiede erläutern,
– den Prozess eines Dokumentenakkreditivs erklären und anhand eines Beispiels durchführen.
Bereich Exportförderung
– Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems nennen und bewerten,
– die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
– eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
– anhand eines internationalen Geschäftsfalls Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung planen und durchführen,
– vernetzte Beispiele aus dem Import- bzw. Exportbereich in Form von Fallstudien lösen.
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung, Zahlungsabwicklung
Exportförderung:
Exportgarantien, Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Import- und Exportkalkulation, Verkehrsträger und Infrastruktur, Transportversicherung, Schadensabwicklung, Zollabwicklung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft
– die Bedeutung von Abfallmanagement erklären,
– die Grundprinzipien der österreichischen Abfallwirtschaft beschreiben,
– die ökologische und ökonomische Bedeutung der Abfallwirtschaft (Abfallvermeidung, -trennung und -entsorgung) für eine Organisation darlegen,
– relevante rechtliche Vorschriften aus dem AWG nennen und anhand von Fallbeispielen und konkreten Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation Schule anwenden.
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (AWG, Verordnungen zum AWG), Struktur der österreichischen Abfallwirtschaft (Sammel- und Verwertungssysteme)
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft
– die grundlegenden Inhalte zur Erfüllung der Funktion der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten wiedergeben,
– die rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten erklären,
– die Rolle und die Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten in der Organisation erklären,
– Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten im Rahmen der Abfallwirtschaft in der Organisation Schule durchführen,
– einfache Ansätze für die Umsetzung abfallwirtschaftlicher Konzepte in Organisationen entwickeln.
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (Anforderungen an eine Abfallbeauftrage und einen Abfallbeauftragten), Melde und Aufzeichnungspflichten, Klassifizierung betriebseigener Abfälle nach den relevanten ÖNORMEN, Abfallwirtschaftskonzept
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
– die rechtlichen Grundlagen des Arbeitnehmerinnenschutzes und des Arbeitnehmerschutzes erläutern,
– Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen sowie anhand eines konkreten Fallbeispiels diese ermitteln,
– die Rolle einer Sicherheitsvertrauensperson erklären,
– den Prozess der Evaluation von Arbeitsplätzen beschreiben und Büroarbeitsplätze hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit analysieren,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen für ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzsystem entwickeln,
– Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen und für Büroarbeitsplätze entwickeln.
Rechtliche Grundlagen Arbeitnehmerinnenschutz und Arbeitnehmerschutz, Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Ergonomie, Bildschirmarbeitsplätze, Beleuchtung, psychische und physische Belastungen, Maschinen- und Gerätesicherheit, Arbeitsstoffe, Brand- und Explosionsschutz, Schutz vor elektrischen Gefahren, Lärm, Vibrationen, Staub und sonstige sicherheits- und gesundheitsgefährdende Faktoren), Rolle der Sicherheitsvertrauensperson, Evaluierung von Arbeitsplätzen, Prävention und Bekämpfung von Gefahren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ( Schutzausrüstung, Unterweisung, Schulung, Arbeitsmittel), Dokumente und Aufzeichnungen für Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Fallstudien für Büroarbeitsplätze
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Prozessorientiertes Auditieren von Managementsystemen nach der ISO 9001
– den Zweck und die Arten von Audits erläutern,
– Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren beschreiben,
– die Rolle einer Auditorin und eines Auditors erklären,
– das Prozessmanagement-Modell der ISO 9001 erläutern,
– die Normforderungen der ISO 9001 erklären und anhand von konkreten Fallbeispielen interpretieren,
– die Organisation und Durchführung von Audits beschreiben und für ein konkretes Fallbeispiel planen,
– den Ablauf eines Auditgespräches beschreiben und damit zusammenhängende kommunikationstheoretische Grundlagen und Kommunikationstechniken beschreiben,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen für den Auditprozess entwickeln,
– typische Audit-Situationen in Form von Rollenspielen darstellen und deren Ergebnis analysieren.
Zweck und Arten von Audits, Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren, Rolle einer Auditorin und eines Auditors, Prozessmanagement-Modell der ISO 9001, Normforderungen der ISO 9001, Organisation und Durchführung von Audits, Audit-Gesprächsführung (Kommunikationstheoretische Grundlagen, Kommunikationstechniken), Auditdokumente und aufzeichnungen, Rollenspiele zu typischen Audit-Situationen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wissensmanagement
– die Grundlagen des Wissensmanagements erläutern,
– die einer Wissensmanagerin und eines Wissensmanagers erklären,
– den Wissensmanagementkreislauf beschreiben und anhand von Fallbeispielen analysieren,
– den Anwendungsbereich von Wissensmanagementinstrumenten erklären und ausgewählte Instrumente anwenden.
Grundlagen des Wissensmanagements (Begriff, Arten, Nutzen, Erfolgsfaktoren, Bereiche, Strategien), Rolle der Wissensmanagerin und des Wissensmanagers, Wissensmanagementkreislauf, Wissensmanagementinstrumente, Fallstudien zum Wissensmanagement
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 300 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen und ist zwischen dem II. und vor Eintritt in den V. Jahrgang zu absolvieren. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, BGBl. Nr. 599/1987, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2013, und das Arbeitszeitgesetz, BGBl. Nr. 461/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 71/2013 sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Beachtung.
Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
– nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
– über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
– sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
– eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
– unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
– die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.
Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Schulbezogene Veranstaltungen gemäß § 13a des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 76/2013, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse. Der korrekte Gebrauch (Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) soll intensiv trainiert und vertieft werden.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“ und „Sprachbewusstsein“.
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und individuelle Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis
Lesen:
Lesestrategien, Lesetechniken
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener Texte, Wortschatzübungen
Sprachbewusstsein:
Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
II. Jahrgang:
Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und individuelle Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis
Lesen:
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren von Texten, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
Training der Schreibhaltungen: Zusammenfassen, Erzählen
Sprachbewusstsein:
Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und individuelle Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Zuhören und Sprechen:
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache, Rollenspiel zur Argumentation mit vorbereiteten Strukturen
Lesen:
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren von Texten, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf, Verfassen von Gebrauchstexten
Training der Schreibhaltungen: Zusammenfassen, Berichten, Kommentieren, Argumentieren
Sprachbewusstsein:
Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
III. Jahrgang:
Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und individuelle Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis, situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Lesen:
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Training der Schreibhaltungen: Informieren, Analysieren und Interpretieren
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und individuelle Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Zuhören und Sprechen:
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache, situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Lesen:
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Training der Schreibhaltungen: Kommentieren, Argumentieren und Appellieren
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
Die Schülerinnen und Schüler
– vertiefen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in allen Unterrichtsgegenständen,
– trainieren ihr eigenes Handeln zu reflektieren, indem sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und zielgerichtet an der Verbesserung ihrer Defizite in allen Unterrichtsgegenständen arbeiten,
– können ihr Leistungspotential in Hinblick auf eigenverantwortliches Handeln entwickeln,
– erwerben die für die individuelle Entwicklung und für das schulische Weiterkommen notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen,
– trainieren die Anwendung der Standardsprache Deutsch für den schriftlichen und mündlichen Einsatz, indem sie das Augenmerk vor allem auf die kommunikative Angemessenheit sowie die formale Richtigkeit legen,
– können in der Fremdsprache Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden.
Erstellung von individuellen Zielvereinbarungen, Übungen zu Selbsteinschätzung, Feedbackkultur, Lerntraining, Lernbegleitung, Lerntechniken und Lernstrategien, Zeitmanagement, Arbeit mit Kompetenzrastern
Individuelles Sprachtraining als Lernbegleitung der Unterrichtsgegenstände des Clusters „Sprachen und Kommunikation“
Individuelles Training und Unterstützung der Unterrichtsgegenstände des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Übungen anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen, Simulationen
Eigenverantwortliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie im jeweiligen Jahrgang des entsprechenden Pflichtgegenstandes, unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.
Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.
Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jeden Jugendlichen nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände etwa Mathematik, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder Geographie und Wirtschaftskunde zu erarbeiten und die Förderung der Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.
Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
– Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;
– Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;
– Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.
Ausgangssituation
Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern )Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.
Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum
Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den Erziehungsberechtigten der Lernenden. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.
Mehrsprachigkeit
Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein ( language awareness ) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.
Alltagssprache vs. Bildungssprache
Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.
Sprachförderung als Teamarbeit
Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.
Methodische Erläuterungen
Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Besonderes Augenmerk ist auf die unterschiedlichen Strukturen und Laute der Erstsprache und der deutschen Sprache zu legen. Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.
Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib )Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert gelenkten bis sehr offenen spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).
Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb
Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.
Umgang mit Heterogenität
Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u. U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör )Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.
Einsatz von Diagnoseinstrumenten
Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Lehrstoff:
Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in vier Lernbereiche gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:
Lernbereich 1:
Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten
– Hörverstehen und Hör /Sehverstehen
– Sprechen/Mündliches Sprachhandeln
– Lesen und Leseverstehen
– Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln
Lernbereich 2:
Linguistische Kompetenzen
– Wortschatz
– Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)
– Aussprache
– Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb
– Rechtschreibung (Orthografie)
Lernbereich 3:
Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)
Lernbereich 4:
Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit
Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.
Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör /Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) vor den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.
Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib und Lesefähigkeit ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind geht diesen Prozessen voraus.
Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Jugendlichen unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.
Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.
Kommunikative Kompetenzen
Lernbereich 1:
Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen
Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen
Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.
Die Schülerin/der Schüler
– versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen, Ankündigungen, Erklärungen).
– versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.
– erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen und Gespräche im Unterrichtsalltag bzw. einfacher Sachdarstellungen aus dem Sprechkontext und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen
– versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer (auch literarischer), gesprochener Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).
– folgt kurzen und sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltags- sowie Sachthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.
Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln
Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.
Die Schülerin/der Schüler
– reagiert auf einfache Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.
– wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an, kann sie an unterschiedliche Sprechsituationen anpassen und neu kombinieren, sofern es sich um einen vertrauten Kontext handelt.
– bewältigt in einfacher Form Gespräche mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).
– holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.
– benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).
– drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Beobachtungen, Meinungen, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, ua.).
– begründet in einfacher Form Handlungen, Meinungen, Wünsche, Ziele, Absichten.
– erzählt eine einfache zusammenhängende Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen bzw. gibt in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Handlung von Geschichten, Büchern, Filmen wieder.
– fasst in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Hauptaussage von Sachtexten zu vertrauten Themen zusammen.
Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen
Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).
Die Schülerin/der Schüler
– verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort- und Satzebene.
– versteht wesentliche Informationen kurzer, konkreter schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.
– liest einfache (auch literarische) Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt die wesentlichen Informationen.
– versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Detailinformationen (zB Texte aus Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Gebrauchsanweisungen, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne u. Ä.).
– liest einen kurzen einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.
– erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt von kurzen, einfachen Texten mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke.
– nutzt Textsignale (Überschrift, Zwischenüberschrift, Hervorhebungen, Absätze, Einrückungen, Gliederungszeichen, begleitende Bildelemente) zum Textverständnis.
– erschließt sich, mit Unterstützung, das Internet als Lesequelle.
Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln
Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.
Die Schülerin/der Schüler
– verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.
– benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).
– verfasst einfache persönliche Mitteilungen (Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media ua.).
– verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen und stellt dabei einfache Satzverbindungen her (und, aber, weil, zuerst, dann, und dann).
– bewältigt in einfacher Form schriftliche Sprachhandlungen mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).
– verfasst einfache, kurze zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (Notizen, Beschreibungen, Zusammenfassungen).
– hält gehörte, gelesene und medial vermittelte einfache und kurze Informationen stichwortartig fest.
– verfasst einfache Präsentationen zu bekannten Themen und fasst Arbeitsergebnisse in einfacher Form schriftlich zusammen (Mind-Maps, Cluster u. Ä.).
– gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen, wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte, Leserbriefe.
– verwendet die wichtigsten Satzzeichen sinnbezogen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen).
Lernbereich 2:
Linguistische Kompetenzen
Kompetenzbereich Wortschatz
Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.
Die Schülerin/der Schüler
– verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf sein/ihr unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.
– erweitert in Ansätzen ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz und Fachwortschatz über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.
– verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (chunks).
– erweitert ihren/seinen Wortschatz in vernetzter Form auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe, Stilebenen).
– fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen, Zusammenhängen und erschließt sich Bedeutungen aus dem Kontext sowie mit Hilfe von Wortbildungsregeln.
– nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps etc.).
Kompetenzbereich Strukturen
Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zum Beispiel Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.
Die Schülerin/der Schüler
– verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.
– beschreibt ihr/ihm vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.
– drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Erwartungen, Verneinungen und Verpflichtungen aus.
– drückt Modalitäten aus, zB mit Modalverben.
– verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB und, und dann, dann, wenn, aber, weil).
– formuliert Fragen und Antworten.
– stellt in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) Formen und Strukturen (auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.
Kompetenzbereich Aussprache
Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.
Die Schülerin/der Schüler
– bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.
– bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.
– bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in hoffen/Hof).
– bildet Konsonantenhäufungen (zB in Herbst, springst, ängstlich).
– macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.
– wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Zungenbrechern u. Ä. an.
Kompetenzbereich Schrift
Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.
Die Schülerin/der Schüler
– entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt.
– erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).
– kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.
– wandelt Buchstaben in Laute um.
– stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).
– ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.
– ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch, usw.).
– schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.
– verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.
– kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.
Kompetenzbereich Rechtschreibung
Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.
Die Schülerin/der Schüler
– kennt und verwendet orthografische und grammatische Regel- und Merkelemente, wobei es zum Teil noch zu Übergeneralisierungen kommt.
– kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.
– fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung und verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).
Überfachliche Kompetenzen
Lernbereich 3:
Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)
Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz
Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.
Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).
Lernbereich 4:
Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit
Kompetenzbereich Selbstkompetenz
Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.
Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge
Kompetenzbereich Soziale Kompetenz
Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.
Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge
Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit
Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.
Wie Abschnitt VI
Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen sind sowohl die Bildungs- und Lehraufgabe als auch der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 bis A.3 anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Für die Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Die Handelsakademie – Digital Business umfasst fünf Schulstufen und dient gemäß § 65 und § 74 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl. Nr. 242/1962, der Erwerbung höherer kaufmännischer Bildung für alle Zweige der Wirtschaft. Im Rahmen der Ausbildung an der Handelsakademie – Digital Business wird in integrierter Form Allgemeinbildung, kaufmännische und IT-spezifische Bildung vermittelt. Die Ausbildung an der Handelsakademie – Digital Business wird durch die Reife- und Diplomprüfung beendet, führt zur Universitätsreife und befähigt zur Ausübung eines gehobenen Berufes auf kaufmännischem und digitalem Gebiet.
Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Studierfähigkeit (studiability). Von zentraler Bedeutung ist eine umfassende Entrepreneurship Education, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument aktiv und verantwortungsbewusst zu agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mit zu gestalten.
Nach Abschluss der Handelsakademie – Digital Business verfügen die Schülerinnen und Schüler über die Kompetenz,
– ihr umfassendes und vernetztes wirtschaftliches Wissen sowie ihre praktischen Erfahrungen in ihrem beruflichen Handlungsfeld und ihrer persönlichen Lebenssituation einzusetzen,
– eine aktive und verantwortungsbewusste Rolle als Unternehmerin und Unternehmer, als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer oder als Konsumentin und Konsument einzunehmen,
– kreative und anspruchsvolle Lösungen für wirtschaftliche und spezifische informationstechnologische Problemstellungen zu erarbeiten,
– die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen selbstständig zu beschaffen und zu bewerten sowie Informations- und Kommunikationstechnologien einzusetzen,
– rechtliche Fragestellungen, die sich insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung ergeben, zB zu geistigem Eigentum/Intellectual Property, kompetent zu analysieren,
– im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen,
– in korrektem Deutsch sowie in den besuchten Fremdsprachen situationsadäquat zu kommunizieren,
– sich mit Religionen, Kulturen und Weltanschauungen auseinanderzusetzen, am Kulturleben teilzunehmen sowie Verständnis und Achtung für andere aufzubringen,
– wirtschaftsethische Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen Moral und Wettbewerb reflektiert zu beantworten,
– sich mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
– unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte zu handeln,
– die Notwendigkeit des eigenständigen, berufsbegleitenden Weiterlernens zu erkennen und entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu setzen,
– sozial verantwortlich zu agieren, was sich in Respekt, angemessener Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein zeigt,
– ein breites Spektrum an Kommunikationsformen (verbal, nonverbal, schriftlich) einzusetzen,
– sich kooperativ, verantwortlich und zielorientiert einzubringen,
– mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umzugehen,
– Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Motivationsfähigkeit zu zeigen,
– Arbeitskontexte zu leiten und zu beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Änderungen auftreten,
– situationsgerecht in ihrem äußeren Erscheinungsbild und in der ihnen zukommenden Rolle aufzutreten,
– kontrolliert, reflektiert und mit Eigeninitiative das Arbeitsumfeld zu gestalten,
– Aufgaben systematisch zu entwickeln, strukturiert umzusetzen und Vernetzung mit anderen Situationen herzustellen,
– lebenslanges Lernen als immanenten Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung umzusetzen,
– durch integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) das für das selbständige und unselbständige Berufsleben erforderliche Sprachwissen und die Fähigkeit der korrekten Sprachanwendung (Fremdsprachenkompetenz).
Zudem verfügen die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Handelsakademie – Digital Business über umfassende Kenntnisse von politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, wissen über die Bedeutung der Europäischen Union und die Stellung Österreichs innerhalb dieser Bescheid, können sich auf gehobenem Niveau mit den Werten der Demokratie auseinandersetzen und sind über die Notwendigkeit der Förderung von Benachteiligten in der Gesellschaft sensibilisiert.
Im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, ihre individuelle Berufskarriere zu gestalten und sich situationsadäquat in Gesellschaft und Öffentlichkeit zu verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre jeweils aktuelle Ausgangssituation für die Planung ihrer Karriere sowie für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen und darauf Weiterbildungsaktivitäten und Entwicklungsschritte aufbauen. Zudem verfügen sie über die Kompetenz, sich selbst zu organisieren.
Sie können soziale Situationen in Beruf und Gesellschaft analysieren und sich sowohl als Gruppenmitglied als auch in Führungspositionen rollengerecht verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können die Charakteristika von Unternehmen und Branchen auch in verschiedenen Kulturen beschreiben, typische Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale akzeptieren und mitgestalten. Sie können sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens im In- und Ausland angemessen verhalten und ihre Sprachkompetenz nutzen.
Sie können netzbasierte kollaborative Arbeitstechniken (Einsatz von Lernplattformen, webbasierten Social Media Tools für Mindmapping, Blogs, Wikis, Cloudservices etc.) einbeziehen wie mobile Anwendungen auf Smartphones oder Tablets sowie IKT-Kompetenzen und kollaboratives Lernen trainieren.
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung körperlicher Bewegung und Fitness für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit einschätzen, kennen den Stellenwert des Sports im gesellschaftlichen Leben und für die Wirtschaft und können sich in Leistungs- und Wettbewerbssituationen fair und regelkonform verhalten.
Im Cluster „Sprachen und Kommunikation“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, die Unterrichtssprache als Basis aller Lernprozesse einzusetzen. Sie erwerben außerdem eine profunde praxisorientierte Sprachkompetenz, die auch als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben gesehen wird.
In der Unterrichtssprache Deutsch erwerben die Schülerinnen und Schüler profunde Kenntnisse in den Fertigkeiten Lesen, Sprechen, Zuhören und Schreiben, die nicht nur Grundlagen für eine Beherrschung der Unterrichtssprache auf hohem Niveau sind, sondern auch die Bereiche Kunst und Kultur nahebringen. Die Schülerinnen und Schüler können die Sprache situationsangemessen gebrauchen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in privaten und beruflichen Sprechsituationen anwenden. Sie können Texte formal und inhaltlich erschließen und analysieren, die grundlegenden Sprachnormen anwenden und haben einen umfassenden Wortschatz. Sie können Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die jeweils spezifischen Textmerkmale gezielt einsetzen. Sie können Texte redigieren sowie grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden. Die Schülerinnen und Schüler können zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen sowie gesellschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen. Durch die intensive Beschäftigung mit Kunst und Kultur können sie zu künstlerischen, insbesondere literarischen Werken und Erscheinungen Stellung nehmen (literarische Rezeptionskompetenz) sowie die Darstellungs- und Vermittlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien bewerten (Medienkompetenz).
Die Schülerinnen und Schüler können in Englisch einschließlich Wirtschaftssprache auf dem Niveau B2 laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat kommunizieren. Sie können die Fremdsprache dem Niveau entsprechend fließend, korrekt und wirkungsvoll einsetzen, sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen schriftlich als auch mündlich praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen. Sie zeigen interkulturelle Kompetenz, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen und der fremden Kultur bewusst sind, kulturspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede reflektieren und in beruflichen Situationen nutzen.
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau. Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über personale und soziale Kompetenzen wie Lösungs- und Zielorientiertheit, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstreflexion, Selbstmotivation, Entscheidungsfreude, Teamfähigkeit, Kundenorientierung, Ausdauer, Belastbarkeit, Hands-on-Mentalität, Konfliktlösungskompetenz, Leistungsbereitschaft und Engagement .
Arbeitstechniken wie die Beschaffung und Bewertung fachspezifischer Informationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten, Selbstorganisationsfähigkeit, Projektmanagement, Networking, analytisches Denken, Präsentationsfähigkeit und Argumentationsfähigkeit werden im Unterricht laufend trainiert und sind im Repertoire der Schülerinnen und Schüler vorhanden.
Die Schülerinnen und Schüler haben Entrepreneurshipkompetenzen aufgebaut, das sind zentrale Kompetenzen wie Kreativität und Innovationsbereitschaft, unternehmerisches Denken, Markt- und Branchenwissen, Fachwissen im Bereich der Unternehmensgründung und Unternehmensführung. Dazu gehört es, die Folgen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen abschätzen und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen zu können, die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen zu können, die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme darstellen, und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen zu können sowie in der Lage zu sein Managementtechniken anzuwenden.
Im Rahmen der Leistungserstellung und -verwertung können die Schülerinnen und Schüler Marketingkonzepte analysieren, strategische und operative Marketinginstrumente anwenden, Beschaffungsprozesse komplett durchführen und optimieren, Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln sowie vertragsrechtliche Fragen klären und Markteintrittsmaßnahmen vornehmen.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Management und Intrapreneurship strategische und operative Planungsprozesse durchführen, evaluieren und bewerten, Aufgaben im Personalmanagement inkl. Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und Maßnahmen unter den Gesichtspunkten Ethik und Nachhaltigkeit bewerten.
Im Bereich Finanz- und Investitionsmanagement können die Schülerinnen und Schüler, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren, Finanzpläne erstellen und Finanzkennzahlen interpretieren, Bank-, Wertpapier- und Versicherungsgeschäfte durchführen und diesbezüglich beraten sowie Steuerungsvorgänge im Unternehmen bewerten.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Unternehmensrechnung laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen, unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln, den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, Jahresabschlüsse erstellen, interpretieren und beurteilen, Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen, eine Betriebsabrechnung durchführen, Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen.
In den Bereichen Recht und Volkswirtschaft können die Schülerinnen und Schüler einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitsnehmers sowie der Konsumentin und des Konsumenten klären. Sie sind in der Lage, als mündige Staatsbürgerin bzw. mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz zu agieren, sich Informationen zu beschaffen, kritisch zu analysieren sowie eine eigene Position zu ökonomischen Fragestellungen zu entwickeln.
Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie können die Schülerinnen und Schüler Informatiksysteme einsetzen, mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen, kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen, eine Datenbank erstellen sowie Daten verwalten, sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Cluster „Gesellschaft und Kultur“ wird der Aufbau einer ganzheitlichen Ausbildung fokussiert, durch die das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozessen sowie auch ein umfassendes Demokratieverständnis gefördert wird.
Die Schülerinnen und Schüler können aktuelle Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur kritisch reflektieren, kontroverse Positionen analysieren und ideologischen Positionen zuordnen, fremde Kulturen und Lebensweisen verstehen und auf Übereinstimmungen mit demokratisch-humanistischen Werten prüfen sowie ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Gesellschaft und Politik reflektieren.
Die Schülerinnen und Schüler können im Cluster „Mathematik und Naturwissenschaften“ die für weiterführende Ausbildungen und für die Berufspraxis notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe und Methoden anwenden, Sachverhalte beschreiben, analysieren und interpretieren.
Sie können mathematische und naturwissenschaftliche Modelle beschreiben und analysieren sowie in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren und interpretieren. Sie können zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert für ihre Rechenverfahren einsetzen.
Die Schülerinnen und Schüler können außerdem Zusammenhänge zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise erkennen.
Im Erweiterungsbereich „Digital Business“ erwerben die Schülerinnen und Schüler, entsprechend den Anforderungen der Wirtschaft, neben kaufmännischer Fachkompetenz auch besondere Kompetenzen im Bereich der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologie.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der Betriebssysteme und Netzwerkmanagement eine bestehende Netzwerkinfrastruktur verstehen und beurteilen, Netzwerkinstallationen und administrationen vornehmen, digitale Sicherheitskonzepte entwickeln und anpassen und geeignete Betriebssysteme auswählen, installieren, konfigurieren und in eine bestehende Netzwerkinfrastruktur integrieren.
Sie können im Bereich Internet, Multimedia und Contentmanagement den Einsatz und Nutzung vielseitiger Kommunikationsmedien (Webauftritt, soziale Medien, Printmaterialien) nennen und beurteilen. Zusätzlich können sie entsprechend gestalterischer Überlegungen (Mediengestaltung) digitale Kommunikationsmedien entwickeln (Medientechnik) und den aktuellen Anforderungen anpassen.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich E-Business und E-Business-Center, Case Studies Geschäftsprozesse inklusive deren digitalen Belegflüsse verstehen, optimieren und weiterentwickeln. Sie können unternehmensübergreifende Informationsflüsse durch automatisierte Schnittstellen verstehen und definieren.
Sie können im Bereich angewandte Programmierung und Softwareentwicklung Front- und Backendapplikationen basierend auf praxisnahen Frameworks sowie universelle Anwendungen und Apps plattformunabhängig konzipieren und programmieren.
Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten bzw. auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Dies verlangt auch, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiter entwickeln. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.
Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der fünf Jahrgänge in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.
Die Betriebswirtschaft steht als Leitfach im Zentrum der Ausbildung. Zur Festigung und Vernetzung der in den unterschiedlichen Clustern erworbenen Kompetenzen dient das didaktische Konzept der Übungsfirma dem Erwerb einer ganzheitlich-integrativen Handlungsfähigkeit.
Wegen der Bedeutung der Fremdsprachenkompetenz für die berufliche Praxis sind Unterrichtssequenzen mit integriertem Fremdsprachenlernen (Content Integrated Learning – CLIL) von großer Wichtigkeit. Unter CLIL versteht man die Verwendung der Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lehrinhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Pflichtgegenstandes Englisch unter Einbeziehung von Elementen der Fremdsprachendidaktik.
Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu lehren.
Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungsziele des jeweiligen Clusters und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie weiters die didaktischen Grundsätze und die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.
Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Nach Lernjahren und Kompetenzmodulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu planen, wobei die im Lehrplan bei den entsprechenden Gegenständen definierten Kompetenzen über die Schulstufen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind.
Eine möglichst enge Vernetzung zwischen den einzelnen Unterrichtsgegenständen ist anzustreben, wobei der Betriebswirtschaft als Leitfach der Ausbildung eine besondere Bedeutung zukommt.
Der Aufbau einer praxisorientierten Wirtschaftskompetenz ist durch die Berücksichtigung des Bezuges zu einer Übungsfirma und zu Wirtschaftspartnern in allen Unterrichtsgegenständen zu fördern.
Der gründlichen Erarbeitung von Basiskenntnissen und dem Training grundlegender Fähigkeiten ist der Vorzug vor einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.
Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung bzw. Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.
Teambesprechungen (auch in Form von Fach- oder Klassenlehrerkonferenzen) sind im Sinne der Vernetzung der Unterrichtsgegenstände abzuhalten, wenn es für die Lehrstoffplanung durch die betreffenden Lehrerinnen und Lehrer zweckmäßig ist.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Auf deren situationsadäquaten Einsatz und deren Weiterentwicklung in Wort und Schrift (korrekter Gebrauch der Standardsprache Deutsch – Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) hat jede einzelne Lehrerin und jeder einzelne Lehrer hinzuwirken. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) sowie die Bestimmungen der Leistungsbeurteilungsverordnung, BGBl. Nr. 371/1974, maßgeblich.
Dem Aufbau von personalen und sozialen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist in allen Unterrichtsgegenständen besonderes Augenmerk zu schenken.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Es ist ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion einzusetzen. Besonderer Wert ist auch auf den Aufbau von Methodenkompetenz zu legen.
– Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schülern geweckt wird.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (zB Arbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen) sind anzustreben.
– Lernarrangements sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln und aus ihren Fehlern lernen können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen.
– Thematische Schwerpunkte können in Abstimmung mit Einrichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Geeignete Arten von Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben.
– Die Vermittlung des Integrierten Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) hat integrativ so zu erfolgen, dass sowohl im fachlichen als auch im sprachlichen Bereich die Schülerinnen und Schüler bei der Herausbildung von Wissen und Fähigkeiten einerseits, als auch sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen andererseits unterstützt werden und damit die Beschäftigungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in einem globalen Arbeitsmarkt gestärkt wird.
– Die Organisation künstlerischer und kultureller Aktivitäten und der Besuch künstlerischer und kultureller Veranstaltungen und Institutionen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur motivieren.
Das didaktische Konzept der Übungsfirma fördert die Individualisierung und den Aufbau von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern. Die Übungsfirma ist der Ort, an dem kompetenter und praxisorientierter Unterricht im Sinne des kaufmännischen Bildungsziels erfolgt.
Im Betriebswirtschaftlichen Zentrum wird die Arbeit in einem Unternehmen in verschiedenen Abteilungen und unterschiedlichen Positionen trainiert und die Praxis realitätsgetreu simuliert. Der Einsatz der Fremdsprache soll durch den Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Übungsfirmen forciert werden.
Der Pflichtgegenstand „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ bildet durch seine Vernetzung mit allen anderen Unterrichtsgegenständen die Grundlage für die Umsetzung des Unterrichtsprinzips Entrepreneurship Education in allen Jahrgängen.
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Einzelne Unterrichtsgegenstände können teilweise in Form von Blockunterricht abgehalten werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung. Es ist dabei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Die Qualität des Unterrichts sowie die systematische Förderung der Kompetenzen stehen im Mittelpunkt der Schulentwicklung. Qualitätsziele auf Schul-, Landes- und Bundesebene unterstützen die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts. Die nachvollziehbare Darstellung der Unterrichtsziele und transparente Kriterien der Leistungsbeurteilung tragen wesentlich zur Motivation und zum guten Schulklima bei. Eine Kultur der offenen Rückmeldung ist anzustreben.
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen – soweit es mit den Bildungszielen, der Bildungs- und Lehraufgabe sowie den Anforderungen der Reife- und Diplomprüfung vereinbar ist – im Unterricht und in Prüfungssituationen verwendet werden.
Das Pflichtpraktikum ist in den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ sowie „Business Behaviour“ unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung, Bezug nehmend auf das zu erstellende Praxisportfolio, vor- und nachzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler haben in geeigneter Weise Aufzeichnungen zu führen; diese sind in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantin oder als Praktikant zu informieren und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Problemen auch an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer der entsprechenden Unterrichtsgegenstände sollen mit den Betrieben (Praxisstätten), in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt halten. Auslandspraktika sind in Hinblick auf (fremd)sprachliche Kompetenzen empfehlenswert, wobei vor allem die Eignung ausländischer Praxisstellen nach Möglichkeit zu überprüfen ist.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Diese Unterrichtsprinzipien sind insbesondere
– Entrepreneurship Education Befähigung des Einzelnen zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken und Handeln als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, und auch als Konsumentin und Konsument, aktives und verantwortungsbewusstes Agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten,
– Wirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft,
– Umwelterziehung Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
– Politische Bildung Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken sowie zur Weltoffenheit,
– Europapolitische Bildungsarbeit Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsrahmen, Transparenzinstrumente),
– Gender Mainstreaming Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern,
– Medienbildung Sensibilisierung für bewussten Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
– Gesundheitserziehung Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln.
| Lehr-ver-pflich-tungs-gruppe | ||||||||
| A. | Pflichtgegenstände | Wochenstunden Jahrgang | ||||||
| I. | II. | III. | IV. | V. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | |||||||
____________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 Siehe V. Abschnitt Schulautonome Lehrplanbestimmungen.
7 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Stundentafel der Deutschförderklasse
| Pflichtgegenstände | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
| 1. Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (I) |
| 2. Religion | 2 | (III) |
| 3. Weitere Pflichtgegenstände 1 | x 2 | Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand |
| Gesamtwochenstundenzahl | x 3 | |
| Freigegenstände 4 | ||
______________________________
1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) gemäß der Stundentafel der Handelsakademie – Digital Business; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände erfolgt durch die Schulleitung.
2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.
3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel der Handelsakademie – Digital Business.
4 Wie Stundentafel der Handelsakademie – Digital Business.
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel der Handelsakademie – Digital Business zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
In der Schulautonomie können weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“, „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) ab dem III. Jahrgang mindestens 72 Unterrichtsstunden pro Jahrgang in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Jahrgängen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 16 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz, BGBl. Nr. 472/1986.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen, privaten und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Business Behaviour“ sowie „Bewegung und Sport“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur persönlichen Weiterentwicklung einsetzen,
– die Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren,
– eigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
– an sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen, planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren,
– die Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen,
– Konflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden,
– mit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
– mit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
– sich selbst in der Öffentlichkeit positiv darstellen,
– bei persönlichen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen,
– gesellschaftliche Werte beschreiben und reflektieren.
Personale Kompetenz
Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen
Soziale Kompetenz
Erstellen und Einhalten von Regeln, auch Klassen- und Schulregeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und -bewältigung
Methodenkompetenz
Lern- und Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement und Kalenderführung, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten im privaten und schulischen Bereich
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft
Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale mittragen und gestalten,
– sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens angemessen verhalten,
– das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten (geeignete Unternehmen auswählen, professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen, Vorstellungstermine wahrnehmen) und organisieren (Zeitmanagement).
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Angeleitete Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation im Portfolio
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren,
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihrem Verhaltensrepertoire berücksichtigen,
– die Chancen und Schwierigkeiten von Arbeiten und Studieren im Ausland abschätzen.
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation in englischer Sprache
Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation in englischer Sprache
Wohnen und Arbeiten im Ausland
Kulturschock und Reintegration
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– unterschiedliche Kundentypen und -gruppen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
– ihre Einstellung zur Verschiedenheit von Menschen analysieren und in ihrem persönlichen Umgang berücksichtigen,
– Diversity Management im beruflichen und privaten Leben anwenden.
Kundentypen, Kundengruppen, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen, auch in einer Fremdsprache
Formen der Verschiedenheit und deren gesellschaftliche Relevanz, Diversity-Management
Begleitung bzw. Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die wachsende Bedeutung von digitalen Informationen für den Wandel zur Informationsgesellschaft beschreiben und reflektieren,
– ethische Aspekte der digitalen Informationsverarbeitung beschreiben und diskutieren,
– wirtschaftsethische Fragestellungen und Problembereiche der zunehmenden Digitalisierung erkennen und reflektiert beurteilen,
– das wirtschaftsethische Spannungsfeld „Wettbewerb/Moral“ erkennen und anhand konkreter Beispiele erläutern,
– die eigene Mediennutzung kritisch reflektieren,
– Begrifflichkeiten wie Netiquette, Sharerity, eGovernment, eDemocracy erklären,
– die Tätigkeitsfelder und Anforderungen verschiedener Berufe auf dem Hintergrund der Erfahrungen im Pflichtpraktikum beschreiben und mit den eigenen Fähigkeiten und Erwartungen in Beziehung setzen,
– Entwicklungen am Arbeitsmarkt beobachten und für die Planung der eigenen Berufskarriere nutzen,
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen,
– geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Berufsfähigkeit ergreifen.
Wirtschafts- und Informationsethik (Informationsfreiheit, digitale Kluft, informationelle Selbstbestimmung), Wahrung der Privatsphäre und Überwachung im Netz, Beschränkung der Verbreitung von Informationen (Jugendschutz, Zensur) im Kontext von Netz-, Medien-, Technik-, Zukunfts- und Computerethik, Technikfolgeabschätzung
Gefahren durch Automatismen und Manipulationen im Netz – Cyberkriminalität, eGovernment und eDemocracy
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und -entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment für Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum unter den Gesichtspunkten von Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeitsfeldern, Rechtsform, Organisation, Produktpalette, rechtliche Rahmenbedingungen des Dienstverhältnisses
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 in der geltenden Fassung
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Die Schülerinnen und Schüler
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens einer Fremdsprache auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachermittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
– ein Alltagsproblem oder berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
im Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen,
– Gespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
im Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
– Texte adressatenadäquat formulieren,
– Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
– Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
– über Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
– mit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio
Bereich Sprachbewusstsein
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
im Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
im Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
im Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
im Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
im Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, psychologischer, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
im Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
im Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
im Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren
Lesen
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache
Eine zweistündige Schularbeit
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
im Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen, Argumentationsstrategien entwickeln
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren
Lesen
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von persönlichem Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Lesen
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung)
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Lesen
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Offener Brief, Zusammenfassung, Kommentar, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
im Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
im Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
im Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
im Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren, Präsentieren
Lesen
Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Wiederholung relevanter informierender und meinungsbildender Textsorten, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst und Kultur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine dreistündige Schularbeit
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache und kurze Alltagstexte,
– können sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen,
– können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft
Beruflicher Bereich
Übungsfirmenbezug (Junior-, Miniübungs- sowie Übungsfirma)
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Notiz, Broschüre, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung, Beschreibung, einfache Präsentation
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen
Present Tenses, Past Tenses, Present Perfect Tenses, Past Perfect Tenses, Future Tenses, Modalverben, Passiv, Wortarten (Pronomen, Nomen, Adjektiv, Adverb, Präpositionen), Syntax
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt,
– können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht,
– können sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen,
– können Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich
Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Broschüre, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen
Konditionalsätze, Infinitivkonstruktionen, indirekte Rede
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
– kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und öffentlicher Bereich
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung
Beruflicher Bereich
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen
Gerundium, Partizipialkonstruktionen
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation,
– können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien
Beruflicher Bereich
Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessensvertretungen, humanitäre Organisationen)
Beruflicher Bereich
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Broschüre, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
– können komplexere grammatische Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen dürfen, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich
Bankwesen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Broschüre
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations
Beruflicher Bereich
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, unregelmäßiger Geschäftsfall
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Presseaussendung, Kommentar, Report, Artikel, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung der Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich
Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Festigung der schriftlichen Textsorten und -formate
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Persönliche und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
im Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
im Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– einen Businessplan erstellen und analysieren,
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
– unternehmerisch denken und handeln.
im Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
– betriebliche Abläufe planen und organisieren,
– unternehmerische Zielbündel entwickeln,
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
– Managementtechniken anwenden.
im Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
im Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
im Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
im Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
– Jahresabschlüsse erstellen,
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
– eine Betriebsabrechnung durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
im Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten.
im Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
im Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
– die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
– einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
im Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
– Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
– Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Rechtliche Grundlagen
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Businessplan
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Fallstudien
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
im Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
im Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
im Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
– Methoden der Marktanalyse einsetzen,
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
im Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Kaufvertrag
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
im Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
– Beschaffungsprozesse optimieren,
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
im Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
im Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
im Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
im Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Materialwirtschaft
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
im Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
im Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
im Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
– Methoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern,
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen,
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
im Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren,
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
im Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
im Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik in der Unternehmensführung
Management
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren,
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
im Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
im Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen.
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
im Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
– Arten der Investitionen unterscheiden,
– Investitionen steuern und kontrollieren.
im Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Fertigungsbetriebe
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Finanzmanagement
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Businessplan
Finanz- und Investitionsplanung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
im Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
im Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
im Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
– die Bedeutung des Ratings erläutern,
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
im Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit
Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Dienstleistungsbetriebe
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin/aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
im Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
– verschiedene Wertpapierarten erläutern,
– Derivate charakterisieren,
– das Börsengeschäft erläutern,
– Arten der Börse unterscheiden.
im Bereich Non-Profit-Organisationen
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern.
im Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
im Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Wertpapiere, Derivate und Börse
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Non-Profit-Organisationen
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagement
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Businessplan
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
im Bereich Businessplan
– einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
im Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
im Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmen, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsumenten), Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaftliches Rechnen
– Grundrechnungsarten sicher anwenden,
– Ergebnisse schätzen und deren Plausibilität beurteilen,
– einfache Schlussrechnungen, Kettensatz, Prozentrechnungen und Zinsenrechnungen von Hundert sowie Währungsumrechnungen durchführen.
im Bereich Grundlagen des Rechnungswesen
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
im Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
– die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
– den Erfolg ermitteln.
im Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
– Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaftliches Rechnen
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens, Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen), Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsenrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Grundlagen des Rechnungswesens
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Fallstudien
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen,
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
– die Summen- und Saldenbilanz ermitteln.
im Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Doppelte Buchführung in der Praxis
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz
Sonstige Geschäftsfälle
Anzahlungen, Emballagen, Aktien und Anleihen
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
im Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
im Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
– die Stammdatenpflege durchführen,
– laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
– die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
– Datensicherung vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Personalverrechnung
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Bereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
im Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
im Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– Deckungsbeiträge ermitteln,
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
im Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln.
Grundlagen der Kostenrechnung
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
Betriebserfolgsermittlung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
– Inventur und Inventar unterscheiden,
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
im Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Bewertungsverfahren anwenden,
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
im Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln
Anlagenbewertung
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Buchungsübungen
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt Rückstellung) vornehmen.
im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften (Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung)
Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
– weitere Verkehrsteuern und sonstige Steuern erläutern,
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerlehre
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrsteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
im Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung für die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Eine zweistündige Schularbeit
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Informatiksysteme
– Einsatzgebiete von verschiedenen Zahlensystemen erläutern,
– zwischen den Zahlensystemen (Binär-, Dezimal- und Hexadezimal) umrechnen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
– Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
– Daten in Registerblättern organisieren.
im Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
– Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
– benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
im Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
– Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
– beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
– einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
– einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, MITTELWERT, MINIMUM, MAXIMUM, ANZAHL, RUNDEN), einfache Entscheidungen durchführen (WENN-Funktion),
– Auswertungen mit Funktionen durchführen,
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, SVERWEIS, UND, ODER), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
– aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
– Daten importieren und exportieren.
im Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
– Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
– Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.
im Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Ergänzende Zahlensysteme (Binär- und Hexadezimalsystem)
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Berechnungen, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
II. Jahrgang:
3.Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Tabellen
– Einsatzbereiche einer Datenbank beschreiben,
– Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
– nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
– optimal aufbereitete Daten importieren und exportieren.
im Bereich Datenbanken – Abfragen
– einfache Abfragen aus einer Tabelle erstellen.
im Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– einfache Formulare erstellen,
– Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
– einfache Berichte erstellen und ändern.
im Bereich Datenmodellierung
– Fremd- und Primärschlüssel verstehen und im Rahmen der Datenmodellierung aufgabengerecht anwenden, um Beziehungen unterschiedlicher Art (1:1, 1:n, n:m, is-a) zwischen den Tabellen herzustellen,
– referentielle Integrität verstehen und im Rahmen der Modellierung anwenden,
– Normalformen (bis zur 3. Normalform) im Rahmen der Modellierung anwenden, um Redundanzen und Datenanomalien im Datenmodell zu vermeiden,
– ein gegebenes Datenmodell (zB fertiges ER-Diagramm oder Relationenschema) in einer Datenbank abbilden,
– aufgrund einer Aufgabenstellung über die Verwendung von ER-Diagrammen und deren Ableitung in Form von Relationenschemata selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und diese entsprechend in Beziehung setzen, sowie die entsprechenden Felddatentypen festlegen.
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte),
Datenmodellierung und Datenbankerstellung,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
– Abfragen mit komplexen Kriterien erstellen,
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
– Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
– Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen,
– Parameterabfragen erstellen,
– Berechnungen in Abfragen vornehmen.
im Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
im Bereich Datenbanken – Import und Export
– Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
– Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, komplexe Abfragen,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – DQL
– mit einer standardisierten Datenbanksprache (wie SQL) Datenauswertungen und Datenabfragen in umfangreichen Datenständen durchführen, im Speziellen:
– Abfragen mit komplexen Kriterien
– Abfragen über mehrere Tabellen
– Funktionen
– Gruppierungen
– Sortierungen
– Limitierungen
im Bereich Datenbanken – DML, DDL, DCL
– mit einer standardisierten Datenbanksprache Datensätze einfügen, ändern, löschen,
– Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zur Erstellung, Änderung und zum Löschen von Tabellen bzw. Datenbanken erklären,
– Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zum Setzen von Berechtigungen erklären,
Standardisierte Datenbanksprache
Auswertung von umfangreichen Datenständen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Datenaustauschformate
– gängige Datenaustauschformate für Datenbanken (u.a. XML, CSV) verstehen und erläutern.
im Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken
– komplexe Berechnungsmodelle erstellen und damit betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen,
– komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen mit Hilfe eines geeigneten Datenbankmanagementsystems lösen (Modellierung, Implementierung, Datenerfassung und Auswertung),
– komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen, die den integrativen Einsatz der erlernten Werkzeuge (Tabellenkalkulation und Datenbankmanagementsystem) erfordern.
– Makros zur Rationalisierung von Arbeitsschritten einsetzen.
Datenaustauschformate, Betriebswirtschaftliche Anwendungen (Tabellenkalkulation, Datenbanken)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
– gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen,
– Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten,
– auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden,
im Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
– Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
– Hilfssysteme nutzen,
– Daten aufgrund von gestellten Anforderungen lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
– Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
– Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
– Drucker installieren und einrichten,
– einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
– einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
– sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
– Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
– automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen,
– Sicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery),
– die Sicherheit von Daten gewährleisten,
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
– sichere Passwörter wählen,
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System blind schreiben (150 Anschläge pro Minute),
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
– Druckoptionen festlegen,
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
– einfache Präsentationen erstellen,
– kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen.
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk)
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
IT-Arbeitsumgebung funktionell einrichten (Hard- und Software, Fehlerbehebung, Hilfesysteme), Anschaffungsentscheidungen
Datensicherheit
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet)
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 180 Anschläge pro Minute,
– mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
– kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
– Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
– anspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
im Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
– im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
– mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
– Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, multimediale Präsentation, Termin- und Aufgabenverwaltung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 200 Anschläge pro Minute,
– einfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
– umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
– Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Seriendokumente
– Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten).
Schreibgeschwindigkeit 200 Anschläge pro Minute, Seriendokumente, umfassende Dokumente, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen auf annähernd 210 Anschläge pro Minute,
– komplexe Tabellen erstellen,
– eigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
– Bilder bearbeiten.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
– ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
– Seriendruckfunktionen anwenden.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
– zielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen,
– eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
– ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, zielgruppengerechte Präsentationen, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis der ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolien
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit auf annähernd 220 Anschläge pro Minute erhöhen,
– Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
– Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche),
– im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
– bei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen,
– fallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen,
– Schriftstücke nach Phonogramm schreiben.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
– mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
– Sicherheits- und Sicherungssysteme in Unternehmen bewerten und konfigurieren,
– grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden,
– grobe Verstöße gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen aufzeigen,
– beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
– die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen,
– E-Business-Anwendungen nutzen.
Schreibgeschwindigkeit 220 Anschläge pro Minute, umfangreiche Dokumente, Formulare, Protokolle, Fallbeispiele, Formulieren, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
IT und Recht (E-Commerce, E Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Das Schwergewicht des Unterrichts soll – ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – in der selbsttätigen Erschließung von einschlägigen Rechtsquellen liegen. Dabei soll sowohl das österreichische als auch das europäische Normensystem behandelt werden. Die Schulung in der Kommunikation mit Behörden, Interessensvereinigungen und Rechtsabteilungen von Unternehmen – vor allem mit Hilfe elektronischer Medien – hat dabei Vorrang vor der bloßen Anhäufung von theoretischem Basiswissen in rechtlichen Belangen. Gefördert werden soll insbesondere die Methodenkompetenz im Umgang mit digitalisierter Rechtsinformation.
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge zwischen Rechtsnormen erklären,
– die einzelnen Arten von Rechtsakten (beispielsweise Bescheid, Urteil, Beschluss) benennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen,
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung in behördlichen und gerichtlichen Verfahren erklären,
– unter Anwendung elektronischer Hilfsmittel selbsttätig neue Rechtsbereiche erschließen (beispielsweise RIS, EUR-LEX),
– mit den zuständigen Beratungsstellen, Körperschaften öffentlichen Rechts (Bund, Länder, Gemeinden) und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren,
– Serviceangebote für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer (beispielsweise aus den Bereichen Gewerberecht, Betriebsanlagengenehmigung, Unternehmensgründung) nutzen,
– Firmenbuch-, Gewerberegister-, Grundstücksdaten und Daten aus der gerichtlichen Ediktsdatei beschaffen und interpretieren,
– erklären, welche rechtlichen Bestimmungen bei Erstellung einer Website beachtet werden müssen und welche Bedeutung das E-Commerce-Gütezeichen hat,
– in Grundzügen darlegen, welche rechtlichen Bestimmungen im rechtsgeschäftlichen Online-Verkehr eingehalten werden müssen (beispielsweise Fernabsatz, Online-Auktionen), und ihre Rechte in konkreten Fällen durchsetzen,
– sich eine digitale Signatur beschaffen und diese in der beruflichen Praxis einsetzen,
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten (beispielsweise Bescheid und Urteil), Rechtsdurchsetzung in Grundzügen (Beteiligte, Abläufe, Fristen, Kosten)
Gesetzgebung und Rechtsinformationssystem, E Government, gesetzliche Interessensvertretungen, Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups
E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz, E-Commerce-Gütesiegel, Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich, gesetzliche Bestimmungen über den Fernabsatz
Gesetzliche Bestimmungen über die digitale Signatur, Zertifizierungsdienste und Zertifikatstypen, Telekommunikationsgesetz
Konsumenten- und Datenschutzrecht, Rechtsschutzinstrumente im Konsumenten Datenschutz, Domainrecht (Vergabestellen, Vergabevorgang, Verfahren bei Domainstreitigkeiten)
Links (Inline-Links, Links auf rechtswidrige Seiten, Kopie von Linksammlungen)
Tauschbörsen und Online-Auktionen und ihre rechtliche Problematik (Erfüllung, Leistungsstörungen, Schadenersatz)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären,
– einen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
– die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen sowie einige wichtige Vertragsarten erläutern,
– Vertragsstörungen (insbesondere Verzug, Gewährleistung und Garantie) charakterisieren,
– Wesen und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen untersuchen,
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche benennen und die Haftungsformen für eigenes, fremdes sowie ohne Verschulden vergleichen,
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen erklären,
– die Ansprüche aus der Produkthaftung erklären und sie von den Gewährleistungsansprüchen abgrenzen,
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie Konkurs und Sanierungsplan vergleichen,
– die Merkmale einer gewerbsmäßigen Tätigkeit, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
Grundzüge des Privatrechts (Sachenrecht, Vertragsrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung, Konsumentenschutzrecht)
Grundzüge des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes (Urheberrecht, Marken-, Namens- und Patentrecht), des Wettbewerbsrechts, des Insolvenzrechts
Grundlagen des Strafrechts, Wirtschaftskriminalität (Verbreitung von Computerviren, Hackerangriffe, Software- und Musikpiraterie, Spamming), Medienrecht (Impressum, Offenlegung, Kennzeichnung)
Grundlagen des geistigen Eigentums (Intellectual Property)
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (zB Szenario-Methode, Rollenspiel) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schülern aufzubauen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
– die Bedeutung von Modellen für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
im Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären.
im Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
im Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– Möglichkeiten der unterschiedlichen Berechnungen des Wohlstandes aufzeigen,
– den Stellenwert der Bruttoinlandsprodukt-Berechnung für Wohlstand und Nachhaltigkeit einer Volkswirtschaft reflektieren und mögliche Alternativen erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
im Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmten Instrumenten der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
im Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Erscheinungsformen, die Funktionen, den Geldschöpfungsprozess sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion und deren geldpolitische Strategien bzw. Instrumente erläutern,
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage benennen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
im Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren sowie erkennen, wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen.
im Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik sowie Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Internationale Wirtschaft
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen,
– unterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen,
– politische Herausforderungen analysieren,
– die historische Bedeutung der Demokratie reflektieren.
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen,
– bei Entscheidungen ihre Meinung begründen,
– sich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen,
– Unterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen,
– österreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen,
– eigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessensvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der europäischen Gemeinschaft
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– historische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen,
– den Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben,
– unterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren,
– wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären,
– grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren,
– unterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern,
– zivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen.
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle sowie mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen,
– idealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen,
– kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären,
– Motive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen,
– Verläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
– Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren,
– Phänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen,
– Ursachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern,
– friedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen.
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
Totalitäre und autoritäre Systeme, Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozesse und Konfliktlösungsstrategien)
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– unterschiedliche historische und gegenwärtige weltpolitische Einflusssphären benennen, deren Wirkungen kritisch analysieren sowie deren Bedeutung für regionale Konflikte und Entwicklungen einschätzen,
– die Herausbildung einer bipolaren Welt und deren Mechanismen als ideologische und machtpolitische Konfrontation bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren,
– das Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen,
– unterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren,
– aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen in modernen, zunehmend vernetzten Informations- und Dienstleistungsgesellschaften identifizieren und diskutieren,
– die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Europäisierung und Amerikanisierung, Kolonialisierung und Entkolonialisierung, Neokolonialisierung
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt
Lebenswelten entwickelter Staaten: Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Globalisierung, Konsumgesellschaft, dynamische Arbeitswelt, Rolle von Bildung und Erziehung, multikulturelle Gesellschaft, Gender Mainstreaming
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären,
– Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden,
– kartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden,
– sich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden,
– Ursachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln,
– ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären,
– naturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren,
– demografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren,
– Unterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären,
– Probleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren.
Räumliche Orientierung
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung)
Weltbevölkerung
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten
Entwicklungs- und Schwellenländer
Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– kartografische Darstellungen interpretieren, anwenden und für Problemdarstellungen nutzen,
– topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Anwendungen nutzen,
– bedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen,
– Konvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren,
– ausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen.
Räumliche Orientierung
Topografische Grundlagen
Zentren der Weltwirtschaft
Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen
Lebens- und Wirtschaftsraum Europa
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– kartografische Darstellungen interpretieren, anwenden und für Problemdarstellungen nutzen,
– topografische Kenntnisse erweitern und für unterschiedliche Anwendungen nutzen,
– naturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären,
– demografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren,
– die Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären,
– sozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedlichen Lebenswelt bewerten,
– die Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen,
– den Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen,
– die Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Räumliche Orientierung
Topografische Grundlagen
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten
Internationalisierung und Globalisierung
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)” erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden,
– unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
– die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären
– die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
– wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren.
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure und aktuelle Fallbeispiele
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– aktuelle Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Ökologie strukturieren, analysieren und kritisch reflektieren,
– kontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft analysieren und bewerten,
– Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen verstehen und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
– ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“ und „Naturwissenschaften“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Schülerinnen und Schüler
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise erkennen,
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
im Bereich Mathematik und angewandte Mathematik
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
im Bereich Naturwissenschaften
Die Schülerinnen und Schüler können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
– die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben.
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zahlen und Maße
– die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
– die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
– die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
– die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären,
– Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
– grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
– beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
– Ergebnisse von Berechnungen abschätzen,
– Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
– Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
im Bereich Algebra und Geometrie
– die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden und begründen,
– mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
– die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
– lineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
– die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
– die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen und erklären,
– Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
– das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
– lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
– die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
– den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden.
Zahlen und Maße
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie
Potenzen mit ganzzahligen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen
Funktionale Zusammenhänge
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich „Algebra und Geometrie“
– die Potenzschreibweise mit rationalen Exponenten beschreiben, die damit zusammenhängenden Rechengesetze anwenden und begründen,
– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
– in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren,
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
– verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
– die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren,
– die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
– lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
– Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
– den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
– die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte linearer Funktionen interpretieren.
Algebra und Geometrie
Potenzen mit rationalen Exponenten, lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen, Matrizen, lineare Gleichungssysteme in mehr als zwei Variablen
Funktionale Zusammenhänge
Lineare Funktionen
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Zahlen und Maße
– die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
im Bereich Algebra und Geometrie
– quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen,
– die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
– zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
– Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
– quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt aufstellen,
– die Auswirkungen der einzelnen Koeffizienten einer Polynomfunktion 2. Grades der Form f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf beschreiben und diese interpretieren,
– den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
– das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
– mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Zahlen und Maße
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie
Quadratische Gleichungen, Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge
Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Algebra und Geometrie
– den Begriff des Logarithmus beschreiben,
– logarithmische Rechengesetze anwenden,
– mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
– komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge
– den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
– den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
– Exponentialfunktionen grafisch darstellen,
– Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
– die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren,
– die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^( lambda*x) beschreiben,
– mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
– die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten,
– die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
– diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Algebra und Geometrie
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldtilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
im Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
– die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
– Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Funktionale Zusammenhänge
Rentenrechnung, Schuldentilgung, Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
– die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
– den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
im Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
– den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
– Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
– mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
– Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
im Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
– die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
– das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
– mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
im Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Analysis
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Analysis – Stammfunktionen
– den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
– den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben,
– Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktion f(x)=1/x und f(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
im Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
– den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
– das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
– die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
im Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
– die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
– Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
– die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
im Bereich Stochastik – Zentral- und Streumaße
– verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
– unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
– Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
im Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
– den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
– die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Analysis
Integralrechnung
Stochastik
Beschreibende Statistik
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
– den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
– die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren,
– die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
im Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
– den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
– die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
– die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Stochastik
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Die Schülerinnen und Schülern sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Experimente, Übungen, Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik und Ökologie sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Schülerinnen und Schülern eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher ist das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und ist deshalb den Schülerinnen und Schülern auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen (Beobachtung, Messung, Experiment) planen und durchführen sowie die Ergebnisse dokumentieren und präsentieren,
– die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems anwenden,
– den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden,
– Eigenschaften von Stoffen beschreiben,
– den Aufbau der Atome erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
– einfache chemische Formeln erklären,
– Vorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen sowie die dazu passenden Gefahrensymbole benennen und die entsprechenden Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten,
– den Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilze, Tiere und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben,
– die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen,
– Aufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären,
Arbeitsweise und Methoden in den Naturwissenschaften
Teilbereiche (Biologie, Chemie, Physik), Beobachtungen, Experimente, Messungen, Naturgesetze, Größen, Einheiten, Größenordnungen, internationales Einheitensystem
Grundlagen der Physik
Stoffeigenschaften, Aggregatzustände, Dichte, Materie, Energie, Kräfte (Adhäsion, Kohäsion, Auftrieb, Luftdruck usw.), Stromleitung, Stromkreis anhand einfacher Experimente
Grundlagen der Chemie
Atome, Moleküle, Makromoleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise, Nomenklatur, chemische Reaktionen als Stoffumwandlungen anhand einfacher Experimente, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Allgemeine Biologie
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchungen biologischer Objekte (Mikroskopieren usw.), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen
Ökologie
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft, Freilanduntersuchungen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Aufbau der Atome mit Modellen erklären,
– die Entstehung von chemischen Bindungen erklären,
– den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen,
– die Veränderungen von Masse und Energie im Verlauf von chemischen Reaktionen beschreiben,
– Redoxreaktionen als Aufnahme und Abgabe von Elektronen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
– Säure-Basen-Reaktionen als Aufnahme und Abgabe von Protonen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
– einfache Experimente zu chemischen Reaktionen planen, durchführen und dokumentieren,
– ihr Wissen über chemische Bindungen und chemische Reaktionen bei der Beschreibung anorganischer Rohstoffe und ihrer Nutzung anwenden,
– Informationen über anorganische Rohstoffe beschaffen, die Ergebnisse bewerten und präsentieren.
Chemische Bindungen und Reaktionen
Atommodelle, chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, endotherme und exotherme Reaktionen, Redoxreaktionen, Elektrochemie, Säuren und Basen
Anorganische Rohstoffe
Metallgewinnung und Metallindustrie, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren usw.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
– funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
– den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
– Produkte der Erdölchemie und fossile Rohstoffe (Erdgas und Rohöl) als beschränkte Ressourcen interpretieren,
– Gärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären sowie dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren,
– die Eigenschaften und Reaktionen unterschiedlicher Alkohole bewerten,
– ihr Wissen über Kohlenwasserstoffe und deren Derivate bei der Beschreibung organischer Rohstoffe und deren Nutzung anwenden,
– Informationen über organische Rohstoffe beschaffen sowie die Ergebnisse interpretieren und präsentieren.
Grundlagen der organischen Chemie
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Erdölchemie, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Reaktionen der Kohlenwasserstoffe, Seifen und Reinigungsmittel
Organische Rohstoffe
Textilien, Holz, Papier, Kunststoffe, Farbstoffe usw.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für den Aufbau von biologischen Strukturen und den Stoffwechsel wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
– Stoffwechselprozesse verschiedener Lebewesen hinsichtlich Massen- und Energieumsatz erklären, miteinander vergleichen und verknüpfen,
– die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen,
– einen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Produktion und Verarbeitung erklären sowie deren physiologischen Wert und Qualität beurteilen,
– verschiedene Ernährungsformen erklären, miteinander vergleichen und deren Auswirkungen reflektieren,
– Bau und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben, ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
– funktionelle Zusammenhänge von Organsystemen des Menschen erklären,
– humanökologische Inhalte analysieren, deren Standpunkte darlegen und begründen sowie Schlüsse für die persönliche Lebensweise ziehen.
Biochemie
Fette, Proteine, Kohlenhydrate, Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose), Stoffwechsel (Fotosynthese, Atmung, Verdauung)
Landwirtschaft und Ernährung
Formen der Landwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel (Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao und alkoholische Genussmittel), Ernährungsweisen
Organsysteme des Menschen
Atmungssystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem usw.
Gesamtsicht und funktionelle Zusammenhänge
Humanökologie
Immunsystem, Gesundheit und Krankheit, Abhängigkeit und Suchtmittel, Psychohygiene und Stress, Lernbiologie, Ergonomie und Bewegungsapparat, Ethologie usw.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
– die wichtigsten Größen der Mechanik und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen bzw. dazu passende Experimente planen,
– mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Probleme aus der Mechanik anwenden,
– die Relativitätstheorie als Erweiterung der klassischen Mechanik erkennen,
– die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
– die Hauptsätze der Thermodynamik als Spezialfälle des Energieerhaltungssatzes verstehen,
– die wichtigsten Energieträger und deren Einsatz in Technik und Wirtschaft begründen,
– Energieträger in Hinblick auf Nachhaltigkeit beurteilen sowie mögliche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln und für die Gesellschaft daraus ziehen,
– einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Gesetze, Hypothesen, Modellbildungen, Theorien, Weltbilder
Mechanik
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Arbeit, Energie, Leistung, Newton´sche Gesetze, Relativitätstheorie
Energie und Energiewirtschaft
Energieformen, Energieerhaltung (Hauptsätze der Thermodynamik), Energieumwandlung, Wirkungsgrad, Energieträger (fossile und regenerative Energieträger, Kernenergie), Klima, Treibhauseffekt, Nachhaltigkeit
Mikro- und Makrokosmos
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Quantenphysik, Kepler´sche Gesetze, Gravitation, Astrophysik usw.
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene anwenden und dazu passende Experimente durchführen,
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen anwenden und dazu passende Experimente durchführen,
– einen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären,
– mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Problemstellungen aus den Themengebieten Elektrizität, Magnetismus, Schwingungen und Wellen anwenden,
– aktuelle Entwicklungen der Informationstechnologie und deren Bedeutung für ihr persönliches Umfeld sowie für die Gesellschaft reflektieren,
– die Funktionsweise von Nervensystem und Sinnesorganen erklären,
– biophysikalische Phänomene erklären und Zusammenhänge mit medizinischen und technischen Anwendungen herstellen sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft reflektieren.
Elektrizität und Magnetismus
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter (Dioden und Transistoren), technische Anwendungen
Schwingungen und Wellen
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum
Biologische Steuerung beim Menschen
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Biophysik
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Bedeutung des Hormonsystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
– Vor- und Nachteile von Verhütungsmethoden einschätzen,
– Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen sowie persönlichen Gesichtspunkten erklären und beurteilen,
– die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt reflektieren,
– wesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen,
– für das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
– den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären,
– die wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen facheinschlägig recherchieren und anwenden.
Biologische Steuerung beim Menschen
Hormonsystem, Fortpflanzung und Reproduktionsbiologie
Genetik und Evolution
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik
Ökosysteme
Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität
Waren
Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
Im Teilbereich Betriebssysteme sollen Kenntnisse in zwei unterschiedlichen Betriebssystemen erworben und vertieft werden. Weiters sollen aktuelle Sicherungs- und Sicherheitskonzepte umgesetzt werden.
Im Teilbereich Netzwerkmanagement sollen Grundlagen der Netzwerktechnik, die Installation von Einzelkomponenten und die Wartung des Gesamtsystems gezeigt und vermittelt werden. Der Schwerpunkt soll die Bereiche File-, Druck-, FTP- und Web-Server umfassen.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
– Unterschiede von Client/Server erklären,
– den Nutzen von Virtualisierungen erklären,
– eine virtuelle Umgebung erzeugen und nutzen,
– ein Betriebssystem installieren,
– und für den Praxiseinsatz konfigurieren,
– und auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.
im Bereich Netzwerk – Grundlagen
– Netzwerkhardware und Netzwerktopologien erklären,
– den Aufbau von IP-Adressen erläutern,
– Subnetting erklären,
– Netzwerkadressierung erläutern,
– Netzwerkprotokolle erklären,
– Mac-Adressen erläutern,
– Gateways erklären,
– Namensauflösungen erläutern.
im Bereich Netzwerk – Konfiguration
– Ressourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren,
– überprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind,
– Änderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen,
– einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Client/Server-Betriebssysteme, Virtualisierung, Netzwerkhardware, Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkonfiguration
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
– Serverdienste (DNS, DHCP, Dateifreigabe, Druck) einrichten,
– ein weiteres Betriebssystem installieren,
– und für den Praxiseinsatz konfigurieren,
– und auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.
im Bereich Netzwerk – Administration
– serverseitig auftretende technische Probleme lösen.
Client/Server-Betriebssysteme, Serverdienste, Sicherungskonzepte, Fehlerbehebung
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
– einen Domänencontroller einrichten und einsetzen,
– Domänenbenutzer einrichten,
– Arbeitsstationen in die Domäne aufnehmen,
– Gruppenrichtlinien erarbeiten, zuordnen und verwalten.
im Bereich Netzwerk – Konfiguration
– im Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen,
– Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen,
– Cloud-Services einrichten und anwenden.
im Bereich Netzwerk – Administration
– client- und/oder serverseitig auftretende technische Probleme lösen.
Verzeichnisdienst, Gruppenrichtlinien, Cloud-Services
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
im Bereich Betriebssysteme
– zwei unterschiedliche FTP- und Webserver installieren, konfigurieren und vergleichen.
im Bereich Netzwerk
– Drahtlosnetzwerke planen und einrichten,
– ein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen,
– Konzepte für die zentrale Integration und Verwaltung von mobilen Devices in Computernetzwerken entwickeln und umsetzen.
Serverdienste, Drahtlosnetzwerke, Client/Server-Netzwerke, Mobile Device Management
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
– Firewall einrichten und Sicherheitskonzepte (NAT, DMZ, Portfilter) umsetzen,
– praxistaugliches Netzwerk unter Einsatz der erworbenen Kenntnisse planen und umsetzen.
im Bereich Netzwerktechnik
– Techniken und Werkzeuge einsetzen, um Computernetzwerke (auch remote) zu inventarisieren, zu bewerten, zu überwachen und zu betreiben.
Client/Server-Netzwerke, Sicherheitskonzepte, Infrastruktur-Assessement, Monitoring, Remote-Management
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Betriebssysteme
– vertiefende Sicherheitskonzepte planen und umsetzen,
– aktuelle Trends im Bereich Betriebssysteme aufgreifen, analysieren und in authentischen Problemsituationen zur Anwendung bringen.
im Bereich Netzwerk – Infrastruktur
– einfache Infrastrukturen nach der DevOps-Philosophie und unter Anwendung entsprechender Werkzeuge bzw. Techniken aufbauen und anwenden,
– aktuelle Trends im Bereich Netzwerktechnik aufgreifen, analysieren und in authentischen Problemsituationen zur Anwendung bringen.
Client/Server-Netzwerke, Sicherheitskonzepte, aktuelle Entwicklungen und neue Konzepte, DevOps (Containertechnologien, Continuous Integration, Continuous Deployment, Configuration Management, Infrastructure as Code, Virtualisierungsplattformen)
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Layout
– die Grundregeln des Designs anwenden,
– typografische Kenntnisse im Screendesign anwenden,
– Erkenntnisse der Farbpsychologie im Screendesign umsetzen.
im Bereich Webdesign
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
im Bereich Webserver und Domain
– die Kommunikation zwischen Browser und Webserver verstehen,
– einen Webspace einrichten und verwalten,
– eine Website unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte veröffentlichen und warten,
– eine Domain verwalten.
Gestaltungsprinzipien, Farbpsychologie, Farbsysteme und Symbolik, Typografie, HTML, CSS, Internet, Domain, Webserver
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Fotografie
– Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
– Prinzipien der Bildgestaltung anwenden,
– einfache Postproduktionen vornehmen.
im Bereich Bildbearbeitung
– Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Fotografie, Bildbearbeitung, Komprimierungstechniken, Dateiformate
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Bildbearbeitung
– grafische Elemente als Vektorgrafiken erstellen.
im Bereich Grafische Benutzeroberfläche (GUI)
– benutzerfreundliche und barrierefreie Websites (Screendesign) konzipieren
– und in eine statische Website (HTML, CSS) umsetzen.
Bildbearbeitung, Grafische Benutzeroberfläche
III. Jahrgang
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen lokalen Webserver für Testzwecke einrichten,
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
– ein CMS redaktionell bedienen,
– Anforderungen analysieren und dokumentieren,
– ein Web-Projekt mit CMS planen,
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
– das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
– das Web-Projekt publizieren.
Web-Projekt mit CMS
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Web-Projekte – CMS
– Erweiterungen installieren und konfigurieren,
– individuelle Templates entwickeln und einbinden.
im Bereich Web-Projekte – Webshop
– einen Überblick über die gängige Webshop-Systeme geben,
– Anforderungen analysieren und dokumentieren,
– ein Web-Projekt mit Webshop planen,
– einen Webshop installieren und konfigurieren,
– das Layout und Design des Webshops anpassen,
– einen Webshop administrieren.
Web-Projekte mit CMS und Webshop
IV. Jahrgang
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Websites mit dynamischen Elementen
– bestehenden Scriptcode in eine Website einbinden und anpassen,
– clientseitigen Scriptcode erstellen.
Websites mit dynamischen Elementen
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Audio- und Videobearbeitung
– Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
– Videos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen produzieren,
– Ton aufnehmen und bearbeiten,
– Videos mit visuellen Effekten in der Postproduktion versehen,
– Videos für unterschiedliche Plattformen bereitstellen,
– ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Audio- und Videobearbeitung
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Webprojekt und Multimediaproduktion
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen,
– Entwicklungen und Trends analysieren.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen (zB 3D-Modellierung, 3D-Druck)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Webprojekt und Multimediaproduktion
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen,
– Entwicklungen und Trends analysieren und anwenden.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen, Aktualisierung
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen der Cluster „Entrepreneurship, Wirtschaft und Management“ und „Erweiterungsbereich“, Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Der kompetenzorientierte Unterricht soll in allen Modulen die notwendigen Veränderungen der gesamten Unternehmensorganisation (Struktur und Abläufe) für Digital-Business-Lösungen aufzeigen und Lösungsvorschläge für Organisationsprobleme bringen.
Es werden neue Berufsbilder, neue Arbeits- und Wirtschaftsformen und die Möglichkeiten, Chancen und Risiken im Bereich des Digital-Business dargestellt.
Die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung, die mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden ist, sowie die Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung im Bereich des Digital-Business werden verständlich gemacht.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS Zertifizierung) werden gesetzt.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software zB SAP) einzusetzen.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen E-Business
– grundlegende Begriffe des E-Business erklären,
– das Potential des E-Business für die Marktteilnehmer beschreiben,
– die mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen der ökonomischen Abläufe erklären,
– die mit dem digitalen Wandel verbundenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen bzw. sozioökonomischen und psychologische Konsequenzen der Arbeitswelt 4.0 beschreiben,
– einen Webauftritt einer Firma analysieren (Erfolgsfaktoren, Funktionen, Usability, Barrierefreiheit, weitere Analysefaktoren),
– eine Marktübersicht von E-Business-Anwendungen erstellen und bewerten,
– Möglichkeiten der Erfassung und Verwertung von Kundendaten erkennen.
im Bereich ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Hauptbuch durchführen,
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Kreditorenbuch durchführen,
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Debitorenbuch durchführen,
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Anlagenbuch durchführen,
– Kassabuch führen.
im Bereich ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten,
– einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden,
– Artikelbestände analysieren,
– Umbuchungen am Lager abwickeln,
– Stornierungen der Wareneingänge durchführen,
– die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung),
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
im Bereich ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten,
– einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden,
– die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken,
– Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen,
– den aktuellen Stand der Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– Vertriebsbelege stornieren,
– offene Posten zum Kunden auswerten,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Grundlagen E-Business
Begriffe (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeitswelt 4.0, ERP), E-Business Potentiale, Geschäftsprozessbeschreibung, -analyse und -optimierung, Rationalisierungsprozesse, Webauftritt, Marktübersicht, Verwertungsmöglichkeiten
ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung
Stammdaten, Buchungen und Auswertungen in den Büchern der Finanzbuchhaltung
ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen
ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich E-Marketing
– Grundlagen des E-Marketing verstehen,
– Übersicht über die E-Marketing-Werkzeuge erstellen (zB E-Mail, Newsletter, Social Media, Videomarketing, Mobile Marketing, Cross-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, affiliate Marketing, weitere neue Entwicklungen),
– den Erfolg von E-Marketing-Maßnahmen kaufmännisch beurteilen (Web-Analytics, weitere Beurteilungsmaßnahmen).
– gesellschaftliche und psychologische Auswirkungen von E-Marketing (E-Mail, Newsletter, Social Media etc.)
im Bereich E-Recht
– gesetzliche Informationspflichten eines Webauftrittes einhalten (Kaufvertrag, Informationspflichten, AGB, Preisauszeichnung, weitere gesetzliche Regelungen),
– verschiedene Gütesiegel kennen,
– einen Webauftritt anhand von Gütesiegelkriterien analysieren.
im Bereich E-Payment
– eine Übersicht über die verschiedenen E-Payment-Methoden erstellen,
– einzelne E-Payment-Methoden im Ablauf darstellen (Online-Banking, Mobile-Banking, Kreditkarte, weitere Methoden),
– verschiedene E-Payment-Methoden aus Kunden- und Unternehmersicht beurteilen.
im Bereich E-Rechnung
– die gesetzlichen Anforderungen wiedergeben,
– eine E-Rechnung erstellen (via ebInterface, weitere neue Technologien),
– Einsparungspotential erkennen.
im Bereich E-Sicherheit
– einen Überblick über Sicherheitskonzepte im Unternehmen geben,
– einzelne Sicherungskonzepte erklären (Verschlüsselungstechniken, Digitale Signatur, Digitale Zertifikate, Zugriffskontrollen, weitere neue Technologien).
im Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
– fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
– Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen,
– betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren,
– sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren (Bewerbungsmappe, Bewerbungsgespräch, Webauftritt, Bewerbungsvideo, weitere Varianten),
– arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden.
E-Marketing
Grundlagen, Werkzeuge, Erfolgskontrolle
E-Recht
Rechtliche Grundlagen, Webauftritt (Impressum, Datenschutz, etc.) und Gütesiegel
E-Payment
Übersicht, Methoden, Ablauf, Beurteilung
E-Rechnung
Gesetzliche Bestandteile, Erstellung, Einsparungspotential
E-Sicherheit
Überblick, Sicherheitskonzepte
Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma, Bewerbungstraining und Bewerbung
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich E-Business-Center (Übungsfirma)
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, eventuell auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
– betriebliche und persönliche Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
im Bereich E-Business
– E-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen,
– ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben,
– einzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen),
– Angebote des E Government einsetzen.
im Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden,
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
im Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in mein Arbeitsverhalten integrieren,
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E Government
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren,
– Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen,
– strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account Management anwenden,
– unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen,
– nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
im Bereich Management
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden,
– Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten,
– die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
im Bereich E-Business
– E-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen,
– ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben,
– einzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen),
– Angebote des E Government einsetzen.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management
E-Business
Funktion IT: Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E Government
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich E Government
– einen Überblick über die aktuellen Angebote aus dem Bereich E Government geben,
– ausgewählte Behördenwege online abwickeln und präsentieren (Bürgerkarte, Steuererklärungen mit FinanzOnline als CBT, weitere Technologien).
im Bereich E-Procurement
– einen Überblick über elektronische Beschaffungswege geben (Ausschreibung, Auktion, weitere Technologien),
– Potenziale des E-Procurement erläutern (Einsparungspotenzial, weitere Potenziale).
im Bereich Supply-Chain-Management
– den Begriff erklären,
– die wirtschaftlichen Vorteile erkennen (Tracking Tracing, weitere Messgrößen),
– den Ablauf des SCM reflektieren.
im Bereich Business Analytics/Intelligence
– den Begriff und Werkzeuge erklären,
– Unternehmensdaten als Grundlage für Unternehmensentscheidungen systematisch auswerten und darstellen,
– statistische Methoden auf große Datenbestände anwenden, um neue Querverbindungen und Trends zu ermitteln
im Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma IT-unterstützt bearbeiten.
E Government
Überblick, Behördenwege, Präsentation
E-Procurement
Überblick, Potenziale
Supply-Chain-Management
Begriff, wirtschaftliche Vorteile, Ablauf
Business Analytics/Intelligence
Big Data, Data Analytics, Data Mining
Case Studies
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Übungsfirmenarbeit
Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business 10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Case Studies
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Übungsfirmenarbeit
Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Schülerin bzw. des Schülers stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Schülerinnen und Schüler. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Programmierung
– eine Entwicklungsumgebung verwenden,
– die Konzepte einer Programmiersprache (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Operatoren, Kontrollstrukturen, Prozeduren, Funktionen und Arrays) nutzen,
– syntaktische Fehler erkennen und beheben,
– Algorithmen in Programmen umsetzen und grafisch darstellen.
im Bereich Objektorientierte Programmierung
– objektorientierte Konzepte verstehen (Klassen- und Objekt-Begriff, Elementvariablen, Methoden) erläutern.
Grundlagen der Programmierung, Algorithmen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung
II. Jahrgang:
3.Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Programmierung
– algorithmische Fehler erkennen und beheben.
im Bereich Objektorientierte Programmierung
– Klassen und Objekte, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) sowie deren Zugriffsmodifikatoren einsetzen,
– mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden),
– fertige Klassenbibliotheken einsetzen,
– generische Datenstrukturen anwenden.
im Bereich Benutzerschnittstellen
– Anwendungen mit grafischer Benutzeroberfläche erstellen,
– ereignisgesteuerte Programmierung erklären.
Fehlerbehebung, objektorientierte Programmierung, Klassenbibliotheken und Datenstrukturen, grafische Benutzeroberfläche
4.Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Programmierung
– programmatische Fehlerbehandlungen einsetzen (Exception-Handling),
– Ereignisgesteuert programmieren (Event-Handling).
im Bereich Benutzerschnittstellen
– programmatisch Steuerelemente verwenden,
– Steuerelemente zur Darstellung komplexer Daten nutzen.
im Bereich Persistente Datenspeicherung
– Datenspeicherungsformen verstehen und vergleichen,
– für das Einbinden von Datenquellen die entsprechende Technologie nutzen,
– eingebundene Datenquellen lesend und schreibend nutzen,
– eingelesene Daten aufbereiten.
Fehlerbehandlung, Ereignisgesteuerte Programmierung, Steuerelemente, Datenspeicherung und Datenmanipulation
III. Jahrgang:
5.Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Objektorientierte Programmierung
– komplexe objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Polymorphismus, Schnittstellen) einsetzen
– wesentliche objektorientierte Entwurfsprinzipien erklären (Zuständigkeitsprinzip, Open/Closed-Prinzip)
im Bereich Persistente Datenspeicherung
– verschiedene Datenformate nutzen,
– Datenbanken mittels SQL-Statements (Select, Insert, Update, Delete) nutzen
objektorientierte Konzepte, Entwurfsprinzipien, Datenaustauschformate (zB csv, xml, Office Dokumente), Datenbanken
III. Jahrgang:
6.Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Persistente Datenspeicherung
– eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung erläutern,
– eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung unter Anwendung der Instrumente des Projektmanagements konzipieren und implementieren.
Datenbankapplikationen
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Schülerin bzw. des Schülers stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Schülerinnen und Schüler. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
Die Kooperation und der Austausch mit der Softwareindustrie fördern die Praxisnähe und Aktualität der Unterrichtsinhalte und -methoden. Auf den Einsatz vielseitiger, situationsadäquater Instruktionsdesigns (Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), problembasiertes und kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, direkte Instruktion) ist zu achten.
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Allgemeines Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
– Projektabgrenzungen durchführen,
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Projekte laufend evaluieren,
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Software Projektmanagement
– Phasen des Projektmanagements in der Softwareentwicklung erläutern,
– phasenbezogene Dokumente – in Abhängigkeit vom Projekt – unterscheiden und erklären,
– die zyklische Sichtweise des Phasenmodells zur Fehlerbereinigung im Sinne einer umfassenden Qualitätssicherung darlegen,
– und auf eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation aus „Angewandter Programmierung“ anwenden.
Planungsphase (Machbarkeitsstudie, Lastenheft), Definitionsphase (Produktspezifikation unter Berücksichtigung ergonomischer Anforderungen, Pflichtenheft), Entwurfsphase (Produktentwurf, Prototyping), Implementierungsphase (Modellierung, Programmierung, Technische Dokumentation, Test und Qualitätssicherung, Testprotokoll, Produkt), Abnahme (Übergabe, Abnahmetest, Abnahmeprotokolle), Einführungsphase (Schulung, Manual), Wartungs- und Pflegephase (Helpdesk).
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Projektmanagement
– die Instrumente des allgemeinen Projektmanagements anhand eines Referenzprojektes anwenden,
– die Instrumente des softwarespezifischen Projektmanagements in diesem Referenzprojekt anwenden.
im Bereich Softwareentwicklung
– objektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen,
– N-Tier Architekturen charakterisieren,
– Kriterien zur Wahl der Technologie eines bestimmten Tiers (Backend, Business-Layer, Frontend) anwenden,
– Client/Server-Anwendungen umsetzen,
– das Referenzprojekt aus dem Bereich Projektmanagement entwerfen, implementieren und testen.
Instrumente des Projektmanagements, objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen, Client/Server-Anwendungen, Referenzprojekt
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Softwareentwicklung
– N-Tier Architekturen umsetzen,
– serverseitige Schnittstellen definieren und implementieren,
– komplexe Client/Server-Anwendungen umsetzen.
N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen (zB REST), Client/Server-Anwendungen, Moderne Webframeworks
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Softwareentwicklung und Projektmanagement
– praxisorientierte Anwendungen unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente erstellen,
– aktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.
Praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik (zB IoT, AR/VR, KI)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Softwareentwicklung und Projektmanagement
– praxisorientierte Anwendungen unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente erstellen,
– aktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.
Praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik
Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 300 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen und ist zwischen dem II. und vor Eintritt in den V. Jahrgang zu absolvieren. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, BGBl. Nr. 599/1987, und das Arbeitszeitgesetz, BGBl. Nr. 461/1969, sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Anwendung.
Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
– die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
– nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
– über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
– sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
– eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
– unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
– die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.
Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für persönliche Situationen in der Arbeitswelt vermitteln. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Schulbezogene Veranstaltungen gemäß § 13a des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
III. Jahrgang:
Kompetenzmodul 5 oder 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– das Binärsystem und das Hexadezimalsystem als unterschiedliche Zahlensysteme beschreiben,
– in diesen Zahlensystemen Zahlen umrechnen,
– die Grundbegriffe der Aussagenlogik und der Boolschen Algebra anführen und anwenden,
– Modelle zur Verschlüsselung von Informationen beschreiben, erklären und mit Hilfe von Technologieeinsatz anwenden.
Zahlensysteme, Aussagen-Logik und Boolsche Algebra, Kryptografie und Codierungstheorie
Eine einstündige Schularbeit
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse. Der korrekte Gebrauch (Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) soll intensiv trainiert und vertieft werden.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“ und „Sprachbewusstsein“.
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Bereiche Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis
Bereich Lesen
Lesestrategien, Lesetechniken
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener Texte, Wortschatzübungen
Bereich Sprachbewusstsein
Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Bereiche Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren von Texten, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
Training der Schreibhaltungen: Zusammenfassen, Erzählen
Bereich Sprachbewusstsein
Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Bereiche Zuhören und Sprechen
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache, Rollenspiel zur Argumentation mit vorbereiteten Strukturen
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren von Texten, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf, Verfassen von Gebrauchstexten
Training der Schreibhaltungen: Zusammenfassen, Berichten, Kommentieren, Argumentieren
Bereich Sprachbewusstsein
Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzungen, Fehleranalyse
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Bereiche Zuhören und Sprechen
Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen aus dem Gedächtnis, situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Training der Schreibhaltungen: Informieren, Analysieren und Interpretieren
Bereich Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für Beruf und persönliche Entwicklung notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen anwenden,
– ihre schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– schrittweise die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen,
– unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und berufsorientierte Sprechakte realisieren.
Bereiche Zuhören und Sprechen
Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache, situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Bereich Lesen
Lesestrategien, sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen
Bereich Schreiben
Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Training der Schreibhaltungen: Kommentieren, Argumentieren und Appellieren
Bereich Sprachbewusstsein
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
Die Schülerinnen und Schüler
– vertiefen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in allen Unterrichtsgegenständen,
– trainieren ihr eigenes Handeln zu reflektieren, indem sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und zielgerichtet an der Verbesserung ihrer Defizite in allen Unterrichtsgegenständen arbeiten,
– können ihr Leistungspotential in Hinblick auf eigenverantwortliches Handeln entwickeln,
– erwerben die für die persönliche Entwicklung und für das schulische Weiterkommen notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen,
– trainieren die Anwendung der Standardsprache Deutsch für den schriftlichen und mündlichen Einsatz, indem sie das Augenmerk vor allem auf die kommunikative Angemessenheit sowie die formale Richtigkeit legen,
– können in der Fremdsprache Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden.
Erstellung von individuellen Zielvereinbarungen, Übungen zu Selbsteinschätzung, Feedbackkultur, Lerntraining, Lernbegleitung, Lerntechniken und Lernstrategien, Zeitmanagement, Arbeit mit Kompetenzrastern
Individuelles Sprachtraining als Lernbegleitung der Unterrichtsgegenstände des Clusters „Sprachen und Kommunikation“
Individuelles Training und Unterstützung der Unterrichtsgegenstände des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Übungen anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen, Simulationen
Eigenverantwortliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen
Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Wie im jeweiligen Jahrgang des entsprechenden Pflichtgegenstandes, unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Wie Anlage A1 Abschnitt VII Unterabschnitt F Z 1
Wie Abschnitt VI
Für die weiteren Pflichtgegenstände sind sowohl die Bildungs- und Lehraufgabe als auch der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 und A.2 anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Für die Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
(Anm.: Anlage A1EIB, jetzt Anlage A1.2, als PDF dokumentiert, nachstehende Änderungen können daher nicht eingearbeitet werden und lauten:
Art. 1 Z 29 der Novelle BGBl. II Nr. 393/2020 lautet:
„Die Anlage A1EIB (Lehrplan der Handelsakademie – European and International Business) in der Fassung BGBl. II Nr. 191/2020 erhält die Anlagenbezeichnung „Anlage A1.2“.“
Art. 3 Z 10 bis 13 der Novelle BGBl. II Nr. 250/2021 lauten:
„10. In Anlage A1.2 (Lehrplan der Handelsakademie – European and International Business) Abschnitt IV (Stundentafel) wird in Abschnitt A.1 der Stundentafel (Stammbereich) die den Pflichtgegenstand Religion betreffende Zeile durch folgende Zeile ersetzt:
| „1.1 | Religion/Ethik 12 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III“ |
11. In Anlage A1.2 Abschnitt IV wird nach der Fußnote 11 folgende Fußnote 12 eingefügt:
„12 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.“
12. In Anlage A1.2 Abschnitt VII (Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände) Unterabschnitt A.1 (Stammbereich) wird im Unterabschnitt über die Bildungsziele des Clusters Persönlichkeit und Bildungskarriere nach der Wendung „„Religion“,“ die Wendung „„Ethik“,“ eingefügt.
13. In Anlage A1.2 Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 wird nach dem den Unterrichtsgegenstand Religion betreffenden Unterabschnitt 1.1 folgender Unterabschnitt eingefügt:
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung“)
(Anm.: Anlage A1KM, jetzt Anlage A1.3, als PDF dokumentiert, nachstehende Änderungen können nicht eingearbeitet werden und lauten:
Art. 1 Z 30 der Novelle BGBl. II Nr. 393/2020 lautet:
„Die Anlage A1KM (Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik) in der Fassung BGBl. II Nr. 191/2020 erhält die Anlagenbezeichnung „Anlage A1.3“.
Art. 3 Z 14 bis 17 der Novelle BGBl. II Nr. 250/2021 lauten:
„14. In Anlage A1.3 (Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik) Abschnitt IV (Stundentafel) wird in Abschnitt A.1 der Stundentafel (Stammbereich) die den Pflichtgegenstand Religion betreffende Zeile durch folgende Zeile ersetzt:
| „1.1 | Religion/Ethik 10 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III“ |
15. In Anlage A1.3 Abschnitt IV wird nach der Fußnote 9 folgende Fußnote 10 eingefügt:
„10 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.“
16. In Anlage A1.3 Abschnitt VII (Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände) Unterabschnitt A.1 (Stammbereich) wird im Unterabschnitt über die Bildungsziele des Clusters Persönlichkeit und Bildungskarriere nach der Wendung „„Religion“,“ die Wendung „„Ethik“,“ eingefügt.
17. In Anlage A1.3 Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 wird nach dem den Unterrichtsgegenstand Religion betreffenden Unterabschnitt 1.1 folgender Unterabschnitt eingefügt:
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung“)
(Anm.: Anlage A1IB, jetzt Anlage 1.4, als PDF dokumentiert, nachstehende Änderungen können nicht eingearbeitet werden und lauten:
Art. 1 Z 31 der Novelle BGBl. II Nr. 393/2020 lautet:
„Die Anlage A1IB (Lehrplan der Handelsakademie – Industrial Business) in der Fassung BGBl. II Nr. 191/2020 erhält die Anlagenbezeichnung „Anlage A1.4“.“.
Art. 3 Z 18 bis 21 der Novelle BGBl. II Nr. 250/2021 lauten:
„18. In Anlage A1.4 (Lehrplan der Handelsakademie – Industrial Business) Abschnitt IV (Stundentafel) wird in Abschnitt A.1 der Stundentafel (Stammbereich) die den Pflichtgegenstand Religion betreffende Zeile durch folgende Zeile ersetzt:
| „1.1 | Religion/Ethik 11 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III“ |
19. In Anlage A1.4 Abschnitt IV wird nach der Fußnote 10 folgende Fußnote 11 eingefügt:
„11 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.“
20. In Anlage A1.4 Abschnitt VII (Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände) Unterabschnitt A.1 (Stammbereich) wird im Unterabschnitt über die Bildungsziele des Clusters Persönlichkeit und Bildungskarriere nach der Wendung „„Religion“,“ die Wendung „„Ethik“,“ eingefügt.
21. In Anlage A1.4 Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 wird nach dem den Unterrichtsgegenstand Religion betreffenden Unterabschnitt 1.1 folgender Unterabschnitt eingefügt:
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung“)
(Anm.: Anlage A1WR, jetzt Anlage A1.5, als PDF dokumentiert, nachstehende Änderungen können nicht eingearbeitet werden und lauten:
Art. 1 Z 32 der Novelle BGBl. II Nr. 393/2020 lautet:
„Die Anlage A1WR (Lehrplan der Handelsakademie – Wirtschaft und Recht) in der Fassung BGBl. II Nr. 191/2020 erhält die Anlagenbezeichnung „Anlage A1.5“.“.
Art. 3 Z 22 bis 25 der Novelle BGBl. II Nr. 250/2021 lauten:
„22. In Anlage A1.5 (Lehrplan der Handelsakademie – Wirtschaft und Recht) Abschnitt IV (Stundentafel) wird in Abschnitt A.1 der Stundentafel (Stammbereich) die den Pflichtgegenstand Religion betreffende Zeile durch folgende Zeile ersetzt:
| „1.1 | Religion/Ethik 10 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III“ |
23. In Anlage A1.5 Abschnitt IV wird nach der Fußnote 9 folgende Fußnote 10 eingefügt:
„10 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.“
24. In Anlage A1.5 Abschnitt VII (Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände) Unterabschnitt A.1 (Stammbereich) wird im Unterabschnitt über die Bildungsziele des Clusters Persönlichkeit und Bildungskarriere nach der Wendung „„Religion“,“ die Wendung „„Ethik“,“ eingefügt.
25. In Anlage A1.5 Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 wird nach dem den Unterrichtsgegenstand Religion betreffenden Unterabschnitt 1.1 folgender Unterabschnitt eingefügt:
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung“)
Die Handelsakademie für Berufstätige vermittelt Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form umfassende Allgemeinbildung und höhere kaufmännische Bildung, die zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung befähigen. Die Handelsakademie für Berufstätige schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab und führt zur Universitätsreife.
In den ersten beiden Semestern erwerben die Studierenden eine allgemeine und wirtschaftliche kompetenzorientierte Grundbildung. Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Entrepreneurship Education.
Die Konzeption dieses, mit dem Lehrplan der Handelsschule abgestimmten Lehrplanes erlaubt es Studierenden, nach vier Semestern einen Handelsschulabschluss (Abschlussprüfung) anzustreben.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf die Handelsakademie für Berufstätige Anwendung (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1), mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
| Lehrver-pflich-tungs-gruppe | |||||||||||
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||||||
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 11 | |||||||||
| 1.1 | Religion/Ethik 10 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 8 | (III)/III |
| 1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 1 | III |
| 1.3 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | - | 1 | - | - | 1 | - | - | - | 2 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 62 | |||||||||
| 2.1 | Deutsch | 4 | 4 | 3 | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 22 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 4 | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 2 | 22 | I |
| 2.3 | Lebende Fremdsprache 3 | - | - | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 18 | (I) |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 74 | |||||||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 22 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 4 | 3 | 4 | 4 | 2 | 3 | 2 | 2 | 2 | 22 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 | - | 1 | 1 | 3 | - | - | 1 | 1 | 7 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | - | - | - | - | 2 | 2 | 1 | - | 5 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | 3 | 4 | 2 | 1 | - | - | - | - | 10 | II |
| 3.6 | Recht | 2 | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 4 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | 2 | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 4 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 10 | |||||||||
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | - | 3 | - | - | - | 2 | - | - | 5 | III |
| 4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 3 | - | - | - | - | - | - | - | 3 | III |
| 4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 30 | |||||||||
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | - | - | 3 | 4 | 3 | 4 | 3 | 3 | 20 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | - | - | 2 | 2 | 2 | 2 | - | - | 8 | III |
| 5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | - | - | - | - | - | - | 2 | - | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 25 | 25 | 25 | 25 | 22 | 23 | 23 | 19 | 187 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 | ||||||||||
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt 6 7 | - | - | - | - | 2 | 2 | 2 | - | 6 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 8 | - | - | - | - | - | - | - | - | 0-10 | I/III 9 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | - | - | - | - | - | - | - | - | 0-10 | I-III |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 25 pro Sem.) | 25 | 25 | 25 | 25 | 24 | 25 | 25 | 19 | 193 | ||
| B. | Freigegenstände 5 | ||||||||||
| C. | Unverbindliche Übungen 5 | ||||||||||
| D. | Förderunterricht | ||||||||||
_______________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des II. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 Der Lehrstoff der im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils zwei Wochenstunden konzipiert.
7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
10 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A 1).
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Semesterwochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die dafür vorgesehenen sechs Semesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden.
2. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist insoweit zulässig, als die Übereinstimmung mit dem Lehrplan der Handelsschule gewährleistet ist. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
a) Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit bis zu acht Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden und Pflichtgegenstände mit neun bis zwanzig Gesamtwochenstunden um höchstens vier Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als 20 Gesamtwochenstunden um höchstens sechs Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
b) Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf insgesamt bis zu zwölf Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden.
3. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Punkt 2, Absatz b.
4. Die Gesamtwochenstunden des Pflichtgegenstandes „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ dürfen nicht vermindert werden.
5. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, unter Bedachtnahme auf regionale Gegebenheiten geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
6.
Die Semesterwochenstundenzahl von 25 pro Semester (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 193 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“ „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“ sowie „Bewegung und Sport“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung; Grundrechte, Soziale Beziehungen
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft; Autoritäten und Vorbilder
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
2. Semester – Kompetenzmodul 2
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Umweltmodelle, globale und lokale Umweltthemen, Nachhaltigkeit, Klima
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
4. Semester – Kompetenzmodul 4
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
5. Semester – Kompetenzmodul 5
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation; Umgang mit dem Fremden, Diversität und Transkulturalität
ärztliches und pflegerisches Berufsethos, Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6
Konzepte der Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien
7. Semester – Kompetenzmodul 7
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, Friedenssicherung, Völkerrecht
Naturrecht und Positives Recht, ethische Dimensionen des Strafrechts, Recht auf Widerstand, Zivilcourage
8. Semester – Kompetenzmodul 8
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
– ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur individuellen Weiterentwicklung einsetzen,
– die Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren,
– eigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
– an sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen, planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren,
– die Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen,
– Konflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden,
– mit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
– mit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
– sich selbst in der Öffentlichkeit positiv darstellen,
– bei individuellen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen,
– gesellschaftliche Werte beschreiben und reflektieren,
Personale Kompetenz:
Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen
Soziale Kompetenz:
Erstellen und Einhalten von Regeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und –bewältigung
Methodenkompetenz:
Lern- und Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten, Präsentationstechniken, Kommunikationsformen
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten,
– die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen,
– Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können
– unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
– sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen,
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen,
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und –entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Die Studierenden
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– einen guten Grundwortschatz,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine verständliche Aussprache,
– sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
– verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird,
– das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
– Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– einen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen,
– in Texten aus dem beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen,
– in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
– klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
– vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
– die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren,
– berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
– einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen,
– Gespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
– Texte adressatenadäquat formulieren,
– Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
– Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
– über Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
– mit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen:
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und –auswertung
Bereich Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen:
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Erwerb interkultureller Kompetenz, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen,
Argumentationsstrategien entwickeln
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und –auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
- mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung)
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Offener Brief, Zusammenfassung, Kommentar, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine dreistündige Schularbeit
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache und kurze Alltagstexte,
– können sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen,
– können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Erlebnisse und Erfahrungen berichten
Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft
Beruflicher Bereich:
Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Brief, E-Mail, Textmessage, Notiz, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Present Tenses, Past Tenses, Present Perfect Tenses, Past Perfect Tenses, Future Tenses, Wortarten (Pronomen, Nomen, Adjektiv, Adverb, Präpositionen), Syntax
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt,
– können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht,
– können sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen,
– können Texte zu vertrauten Themen verfassen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Modalverben, Passiv, Konditionalsätze, Infinitivkonstruktionen, indirekte Rede, Syntax
Eine einstündige Schularbeit
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden
– können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
– kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut, Fehler, die nicht sinnstörend sind, kommen vor.
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation,
– können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien
Beruflicher Bereich:
schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Bezahlung, Auftragsbestätigung ), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden
– beherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen)
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog, Report, Appell
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
– können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland
Beruflicher Bereich:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B1 gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in vertrauten Situationen angemessen und ausreichend korrekt verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt klar, was ausgedrückt wird.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem vertrauten Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Einkaufen uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Tagesablauf, Wohnen und Umwelt, Gesundheit und Aussehen, Essen und Trinken, Reisen uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben,
– können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
– können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Urlaub, Leben in der Stadt, Gesundheit, Erinnerungen an Vergangenes uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken uä.)
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden
- verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
- verstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders wenn Bilder dabei helfen,
- können über einige Themen des täglichen Leben in mehreren Sätzen Auskunft geben,
- können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
- können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Zwischenmenschliche Beziehungen, Lebensabschnitte, Wohnen, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Ausbildung und Berufe
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften uä.)
Eine zweistündige Schularbeit
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden
- verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
- verstehen im Großen und Ganzen Texte, in denen Gefühle, Wünsche und Erlebnisse beschrieben werden und Texte aus dem beruflichen Alltag, wenn es um vertraute Themen geht,
- können an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen,
- können über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten,
- können mit einfachen Mitteln vertraute Gegenstände im beruflichen Bereich kurz beschreiben und vergleichen,
- können kurze eingeübte Präsentationen vortragen und einige einfache Nachfragen dazu beantworten,
- können über ein reales oder fiktives Ereignis berichten, ausführliche Briefe und E-Mails schreiben und darin auch über Ereignisse, Erfahrungen und Gefühle berichten und Vermutungen äußern,
- können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Sätze mit einer Auswahl an Konnektoren verbinden
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise, Unternehmen, Werbung
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften, Internetseiten), einfache berufliche Mails und Briefe, Artikel in Zeitungen uä.
Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden
- verstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse,
- können Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen,
- können zu vertrauten beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen,
- können eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht,
- können im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. beschreiben, ein berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden,
- können Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen,
- können detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen uä.
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken,
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.), Beschreibung von Infografiken, Bericht, Memo
Eine dreistündige Schularbeit
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
- die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
- die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
- sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
- eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
- sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
- fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
- sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
- Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
- die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
- eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
- die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- einen Businessplan erstellen und analysieren,
- rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und –führung anwenden,
- Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
- unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
- die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
- die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
- die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
- betriebliche Abläufe planen und organisieren,
- unternehmerische Zielbündel entwickeln,
- aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
- die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
- Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und –verwertung
- strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
- Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
- Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
- rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
- Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
- Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
- sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
- Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
- die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
- Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
- Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
- laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
- unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
- den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
- Jahresabschlüsse erstellen,
- den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
- Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
- eine Betriebsabrechnung durchführen,
- Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
- die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
- einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
- Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
- mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
- kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
- eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
- im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester –Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
- die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
- unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
- Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten.
Bereich Vertragswesen
- Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
- die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
- die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
- einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
- Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
- Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Vertragswesen:
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe)
Schularbeit:
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Businessplan
- eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
- die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
- den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- für Unternehmerinnen und Unternehmer und für Unternehmen, Einzelunternehmen darstellen.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
- die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
Unternehmerinnen und Unternehmer, Unternehmen, Einzelunternehmen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
- Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
- die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
- für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
- in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
- wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Unternehmensgründung
- die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
- Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
- situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Kaufvertrag
- die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
- die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
- für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
- Methoden der Marktanalyse einsetzen,
- eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
- verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
- einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
- die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
- Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
- Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
- Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
- Beschaffungsprozesse optimieren,
- ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
- verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
- die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
- eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
- Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
- das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
- die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
- die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
- die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
- die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
- die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
- Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
- das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
- Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
- die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
- die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
- die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
- das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
- die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
- die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
- Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Businessplan
- auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten, einfachen Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik sowie in der Fertigung
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
- Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
- die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren,
- in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
- die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
- Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
- die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
- den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
- den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
- die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
- Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
- strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
- die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
- die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
- verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
- die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
- Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
- Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
- die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
- verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
- verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
- Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
- Methoden der Personalanwerbung und –auswahl einsetzen,
- Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und –auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
- verschiedene Führungstheorien identifizieren,
- verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
- Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
- Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
- Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
- Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
- verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
- den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
- die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
- Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
- Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
- Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
- Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
- die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
- Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
- Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
- Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Finanzmanagement
- finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
- die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
- Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
- Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
- die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
- einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
- Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
- eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
- Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
- Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
- Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
- Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
- Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
- Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
- den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
- Arten der Investitionen unterscheiden,
- Investitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
- die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
- die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
- als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
Bereich Unternehmenssteuerung
- Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
- Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
- Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
- die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und –zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
- die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
- Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
- Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
- Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
- finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
- die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
- die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
- die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
- die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
- das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
- die Bedeutung des Ratings erläutern,
- den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
- die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
- die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
- die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
- die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
- risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
- das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
- die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
- eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
- Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
- verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
- verschiedene Wertpapierarten erläutern,
- Derivate charakterisieren,
- das Börsengeschäft erläutern,
- Arten der Börse unterscheiden.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
- die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
- die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Unternehmensgründung
- die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
- Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
- situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
- Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
- Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
- Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
- die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
- die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
- die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
- moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (e Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
- Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
- Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
- Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
- den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern,
- Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
- Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
- Marketingstrategien entwickeln,
- die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Businessplan
- die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
- einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen,
- einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen, Stakeholder-Management, Corporate-Governance-Konzepte
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und –zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G V, Plan-Bilanz
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse etc.)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung
Eine zweistündige Schularbeit
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
- die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
- Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
- Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
- eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
- Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
- die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
- die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
- die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
- den Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
- den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
- Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
- Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
- Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
- den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
- die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
- Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
- die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
- die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
- die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
- laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
- Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
- außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
- die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
- die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
- die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
- den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
- die Stammdatenpflege durchführen,
- laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
- einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
- die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
- die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
- Datensicherung vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Teilbereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
- Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
- die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
- Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
- die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
- mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
- Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
- Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
- Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
- den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
- mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
- mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
- Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
- Deckungsbeiträge ermitteln,
- unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
- den Betriebserfolg ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
5. Semester – Kompetenzmodul 5
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
- die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
- Inventur und Inventar unterscheiden,
- die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
- die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
- die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
- weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
- die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
- das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
- den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
- die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
- Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
- Bewertungsverfahren anwenden,
- daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
- die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
- die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
- die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
- die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
- die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
- die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
- Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
- Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
- die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
- die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
- beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
- die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
- die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
- die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
- den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
- Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
- Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
- die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
- die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
- den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
- die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
- die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung:
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerlehre
- die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
- die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
- die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
- vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
- weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
- den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
- den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
- die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
- finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
- Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
- die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, – eine Jahresabschlusskritik erstellen,
- eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
- Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
- Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
2. Semester: Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
- Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
- kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
- Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
- Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
- bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
- laufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr
Präsentationstechniken
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
- Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
- Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
- Projektabgrenzungen durchführen,
- Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
- mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
- unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
- Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- Projekte laufend evaluieren,
- die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- Führungstechniken anwenden,
- Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten, -
- kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
- zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
- aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
- Auswertungen mit Funktionen durchführen,
- passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
- Daten importieren und exportieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
- Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
- Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.
Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
- Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk) – Kaufentscheidung, Fehleranalyse
- gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen,
- Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten,
- auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden,
- Hilfssysteme nutzen,
- Dateien aufgrund von gestellten Anforderungen optimal im Netzwerk bzw. im Internet organisieren.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit
- unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
- automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen,
- Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
Diagramme, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6.Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken – Tabellen
- Einsatzbereiche einer Datenbank beschreiben,
- Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
- nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
- optimal aufbereitete Daten importieren und exportieren,
Bereich Datenbanken – Abfragen
- einfache Abfragen erstellen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- einfache Formulare erstellen,
- Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
- einfache Berichte erstellen und ändern.
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
- Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
- Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
- Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen,
- Parameterabfragen erstellen,
- Berechnungen in Abfragen vornehmen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
- Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
- Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement
- die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
- Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
- Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).
Bereich Datenbanken – Import und Export
- Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
- Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Bereich Datenbanken – Datenbankmodellierung
- ein bestehendes Datenmodell in der Datenbank abbilden,
- unterschiedliche Arten der Beziehungen unterscheiden,
- aufgrund einer Aufgabenstellung selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und in Beziehung setzen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration
- im Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen,
- Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkkonfiguration
- einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und –berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen
Datenmodellierung, Reporting und Datenmanagement
Netzwerkressourcen nutzen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
- mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
- grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und grobe Verstöße dagegen aufzeigen,
- beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
- die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen,
- E-Business-Anwendungen nutzen.
Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
- komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen.
IT und Recht (E-Commerce, E Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Komplexe betriebswirtschaftliche Anwendungen zu deren Lösung die erlernten Applikationen (Tabellenkalkulationen, Datenbanken usw.) einsetzen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
- Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
- Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
- Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
- Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
- Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
- Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
- Drucker installieren und einrichten,
- einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
- einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
- sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
- Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- sichere Passwörter wählen,
- Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
- lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
- sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- mit dem 10-Finger-System blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
- Druckoptionen festlegen,
- Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
- Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
- kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen,
- Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
- Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche).
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- einfache Präsentationen erstellen,
- anspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk)
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet)
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
- kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
- Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten,
- einfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
- umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
- Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
- im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
- mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
- Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
- ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
- Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten),
- Seriendruckfunktionen anwenden.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
- mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten.
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung
Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich „Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
- mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen, blind schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
- komplexe Tabellen erstellen,
- eigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
- Bilder bearbeiten.
- bei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen,
- fallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen,
- Schriftstücke nach Phonogramm schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
- zielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen,
- eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
- ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
- im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
- im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen),
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolios, umfangreiche Dokumente, Fallbeispiele, Formulieren, Corporate Design, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
- Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
- Daten in Registerblättern organisieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
- Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
- benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
- Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
- beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen
- einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
- einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden).
Dateneingabe und –bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen,
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
- die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
- die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen,
- bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
- die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben,
- den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
- die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären,
- die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
- die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
- die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
- die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
- beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
- Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
- darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
- die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen,
- die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
- analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
- einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
- die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
- die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E Government
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
- ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
- die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen,
- zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
- die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
- Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
- die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
- vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
- die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten,
Bereich Rechtsdurchsetzung
- die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
- die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
- die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden,
- die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen,
- die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
- die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
- volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
- die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
- die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
- das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
- häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
- wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
- den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
- die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
- die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern,
- die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
- die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
- angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
- die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
- wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
- die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
8. Semester Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Internationale Wirtschaft
- den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
- die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
- sich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen,
- unterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen, politische Herausforderungen analysieren,
- die Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen,
- sich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen,
- Unterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen,
- österreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen,
- eigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
- Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren,
- Phänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen,
- Ursachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern,
- friedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen,
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessenvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der europäischen Gemeinschaft
Totalitäre und autoritäre Systeme: Faschismus, Nationalsozialismus, Austrofaschismus, Realer Sozialismus, Militärjuntas
Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozess und Konfliktlösungsstrategien)
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs
Lebenswelten West und Ost, Nord und Süd
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
- historische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen,
- den Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben,
- unterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren,
- wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären,
- grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren,
- Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
- unterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern,
- zivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen,
- gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen,
- idealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen,
- kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären,
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
- die Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären,
- Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden,
- kartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden,
- sich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden,
- Ursachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln,
- ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären,
- naturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren,
- demografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren,
- Unterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären,
- Probleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren,
- bedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen,
Räumliche Orientierung:
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung)
Weltbevölkerung:
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen:
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten
Entwicklungs- und Schwellenländer:
Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien
Zentren der Weltwirtschaft:
Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume:
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen
Lebens- und Wirtschaftsraum Europa:
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten
Internationalisierung und Globalisierung
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können
- die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden,
- unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
- die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären,
- die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
- wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können
- aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten,
- Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
- ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
- kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
- können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
- können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
- können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
- sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
- die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
- einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
- zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
- Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
- die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
- aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
- einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
- gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
- die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
- die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben,
- anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
- naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
- die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
- die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
- die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
- die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
- Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
- grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
- beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
- Ergebnisse von Berechnungen abschätzen,
- Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
- Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
- die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten anwenden und begründen,
- mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
- Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
- die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
- lineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- lineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
- die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären,
- in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
- quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen,
- die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen, quadratische Gleichungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
- die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
- lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
- verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
- lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
- die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
- Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
- die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
- lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
- Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
- die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
- Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
- zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff, lineare Funktionen und lineare Gleichungen
- die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
- Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären,
- Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
- das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
- lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
- die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
- den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden,
- den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
- die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom-, und Winkelfunktionen
- Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
- quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen,
- die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren,
- den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
- das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
- mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie:
Lineare Gleichungssysteme in zwei und mehreren Variablen, Matrizen
Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
- den Begriff des Logarithmus beschreiben,
- logarithmische Rechengesetze anwenden,
- mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
- komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
- den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
- den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
- Exponentialfunktionen grafisch darstellen,
- Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
- die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
- die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben,
- mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
- die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
- die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
- diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
- den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
- die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
- den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
- Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
- die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
- Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung)
Rentenrechnung, Schuldentilgung
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
- die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
- den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
- den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
- den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
- Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
- mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
- Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
- die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
- das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
- mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie
- Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
- die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
- Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
- den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
- die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
- typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
- den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
- den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
- den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben,
- Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
- den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
- das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
- die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie Integralrechnung
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
- mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
- Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
- die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
- Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
- die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral und Streumaße
- verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
- unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
- Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
- den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
- die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
- den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
- die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren,
- die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
- den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
- die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
- die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
- die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Stochastik:
Beschreibende Statistik
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
- einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
- unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
- die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
- allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
- zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Die Studierenden sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Studierenden auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können
- naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
- den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden,
- den Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
- einfache chemische Formeln erklären,
- Gefahrensymbole kennen benennen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten können,
- die Entstehung von chemischen Bindungen erklären und den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen,
- chemische Reaktionen beschreiben (Energiebilanz) und auf Teilchenebene erklären (Redoxreaktionen, Säure-Basen-Reaktionen),
- eine einfache naturwissenschaftliche Untersuchung durchführen und dokumentieren,
- die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
- die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen,
- die Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Grundlagen:
Teilbereiche (Biologie, Chemie, Physik)
Grundlagen der Chemie:
Stoffeigenschaften, Aggregatszustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen;
Atome, Moleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise und Nomenklatur
Chemische Bindungen und Reaktion:
Chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, Säuren und Basen
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Beobachtungen, Experimente, Messungen
Größen, Einheiten, Größenordnungen, Internationales Einheitensystem
Gesetze, Hypothesen, Modellbildung, Theorien, Weltbilder
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft (Newtonsche Gesetze)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können
- den Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilzen, Tieren und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben,
- die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen,
- Aufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären,
- sich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten,
- Bau- und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben und ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
- Informationen über anorganische und organische Rohstoffe beschaffen und die Ergebnisse bewerten und präsentieren,
- den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären.
Allgemeine Biologie:
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchung biologischer Objekte (Mikroskopieren), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen
Ökologie:
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Ökosphäre, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft
Organsysteme des Menschen:
Atmungssysteme, Immunsystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem, Fortpflanzungssystem, Bewegungsapparat usw.
Gesundheit und Krankheit:
Abhängigkeit, Suchtmittel, Stress, Ergonomie
Produktlebenszyklus anorganischer und organischer Waren anhand ausgewählter Beispiele:
Metalle, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren, Textilien, Holz, Papier usw.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können
- den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
- funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
- den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
- Gärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären und dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren,
- die für den Aufbau von biologischen Strukturen wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
- Zellatmung und Fotosynthese erklären,
- die Bedeutung des Hormon- und Nervensystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
- Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen,
- die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern,
- wesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen.
Organische Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Kunststoffe
Biochemie:
Fette, Proteine, Kohlenhydrate
Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose)
Fotosynthese, Atmung, Kohlenstoffkreislauf
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Hormonsystem
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik
Reproduktionsbiologie
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
- die Größen Arbeit, Energie und Leistung und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen,
- aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
- die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
- die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente beschreiben,
- aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik und Informationstechnologie erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
- die wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente beschreiben,
- einen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären,
- einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Mechanik:
Arbeit, Energie, Leistung
Energieformen, Energieerhaltung, Energieumwandlung, Wirkungsgrad
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter; technische Anwendungen
Schwingungen und Wellen:
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum
Mikro- und Makrokosmus:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Gravitation, Kepler’sche Gesetze, Relativitätstheorie usw.
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können
- ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden und zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen,
- nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
- ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen,
- naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
- die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen,
- einen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Wert und Qualität beurteilen.
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
Landwirtschaft und Ernährung:
Formen der Landwirtshaft, Nahrungs- und Genussmittel (zB Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao, alkoholische Getränke)
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden)
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele alternativer Energieformen
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
- die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
- einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
- Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
- eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
- Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
- vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bereich Webdesign
- HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
- HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
- einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
- ein CMS redaktionell bedienen,
- Anforderungen analysieren und dokumentieren,
- ein Web-Projekt mit CMS planen,
- einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
- das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
- das Web-Projekt publizieren.
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
- Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
- Ton aufnehmen und bearbeiten,
- Animationen für Webseiten erstellen,
- ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Web-Projekt mit CMS
Audio-, Videobearbeitung und Animation
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Webserver und Domain
- einen Webspace einrichten und verwalten,
- eine Website bereitstellen,
- eine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
- Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
- mit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern,
- durch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
- die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
- das Controlling im Unternehmen einordnen,
- Teilbereiche des Controllings definieren,
- Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
- Unternehmensleitbilder analysieren,
- strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
- Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Bereich Accounting
- die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
- englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
- beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
- Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
- Stundensätze berechnen.
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
- Abweichungsanalysen interpretieren,
- Korrekturmaßnahmen entwickeln,
- die Zuständigkeiten zuordnen.
Bereich Accounting
- einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Reporting
- Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
- Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
- die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
- unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
- die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit dem Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
- die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
- einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
- die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
- die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
- die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
- einen Kontoauszug interpretieren,
- Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
- Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
- die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
- Sparbuchtypen und –arten unterscheiden und zuordnen,
- Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Bereich Finanzierung
- die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
- Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
- Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
- die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
- die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
- den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
- die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und –fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
- die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
- die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
- wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
- den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
- die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
- eine Schadensmeldung erstellen,
- den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
- den Sinn der Obliegenheiten erklären,
- Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
- den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
- die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
- die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
- die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
- am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
- die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
- die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
- das Bonus-Malus-System anwenden,
- die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Bereich Personenversicherung
- die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
- die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
- die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
- eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
- die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
- die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
- Ausschlüsse benennen und begründen,
- die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
- die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
- die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
- die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
- die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
- die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
- in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
- die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Veranlagung
- die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
- die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
- ein Wertpapierprospekt interpretieren,
- die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
- die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
- einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
- zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
- die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
- das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
- die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
- einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Bereich Finanz- und Risikomanagement
- vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
- die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
- die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
- das Controlling im Unternehmen einordnen,
- Teilbereiche des Controllings definieren,
- Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
- den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
- notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden,
- Beiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen,
- Arbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen,
- Arbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen,
- mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren,
- komplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
- alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
- das Umsatzsteuerrecht anwenden,
- die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
- Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern
Besondere Fälle der Personalverrechnung
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
- Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
- die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
- die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
- Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
- Abweichungsanalysen interpretieren,
- Korrekturmaßnahmen entwickeln,
- die Zuständigkeiten zuordnen.
Bereich Accounting
- einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
- Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
- aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
- reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
- ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerrecht
- mit Online-Informationssystemen arbeiten,
- Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
- laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
- Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
- die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
- die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
- Steuererklärungen erstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
- unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
- Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
- die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
- zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
- die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
- mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
- mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
- den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
- eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Bereich Gründungsphase
- aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
- die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
- einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
- die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
- ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
- Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
- die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
- sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
- im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
- Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
- eine SWOT-Analyse erstellen,
- Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
- Networking erläutern und anwenden.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
- Wachstumsstrategien entwickeln,
- eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
- einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
- die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
- unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
- unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten,
- die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
- die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
- für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
- Planungstechniken einsetzen,
- Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
- Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
- Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
- Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
- Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
- die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
Konfliktmanagement, Social Networking
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
- Optimierungsprozesse analysieren und reflektieren,
- ein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
- mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren,
- unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
- die Eigenwirksamkeit reflektieren,
- Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
- für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen,
- die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
- die Eigenwirksamkeit reflektieren,
- Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
- für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Bereich Unternehmenslebenszyklus
- das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden,
- alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
- Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
- volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
- Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
- die Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen,
- die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
- zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
- die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
- die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
- die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern,
- das Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
- die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
- strategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
- aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
- den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
- die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen,
- die Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
- zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
- Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen,
- Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
- den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
- die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
- die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
- die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
- die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben,
- die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
- Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
- die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
- die verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
- Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Bereich Cross Cultural Management
- die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
- unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
- kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
- Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
- verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
- im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
- eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
- eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
- am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
- die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- die Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
- die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
- die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
- die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern,
- Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
- die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben,
- die wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
- weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
Wettbewerbsrecht, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
- die Grundlagen der Kommunikation benennen,
- den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
- Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
- Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
- quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
- die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Bereich Markt- und Meinungsforschung
- die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
- die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
- die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
- die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
- mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
- Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung formulieren in der Öffentlichkeit
- für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
- für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
- die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
- die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
- unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
- einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
- unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
- adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
- die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
- Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
- produktpolitische Strategien beschreiben,
- für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
- wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
- vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
- Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
- in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
- anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
- die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
- die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
- die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
- die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
- die Bedeutung von Lobbying darlegen,
- die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
- sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
- die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
- die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
- die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
- die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
- die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Leistungserstellung
- die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
- die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
- die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
- die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
- die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
- die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
- spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Bereich Distributionslogistik
- die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
- den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
- geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
- unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
- für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
- geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
- Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und –funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionslogistik
- die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und –steuerung erläutern,
- Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
- den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
- den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
- Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Bereich Beschaffung
- die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
- geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
- situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
- Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozintograph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
Beschaffungsziele und –aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und –strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und –auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Logistikcontrolling
- die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
- die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
- geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
- unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
- qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
- Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
- Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
- die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
- den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
- den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
- ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Bereich Management
- die Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären,
- auf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren,
- die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
- den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren,
- die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
- einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
- Prozesse analysieren,
- den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
- die Bedeutung von Normen erklären,
- die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
- Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
- Aufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären,
- den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten,
- wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
- den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
- einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden,
- das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
- Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
- ausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden,
- die statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben,
- komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Bereich Total Quality Management
- den Begriff TQM erklären,
- die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
- die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
- die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben,
- Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären,
- die RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltmanagement
- wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
- die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
- die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
- Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
- die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
- wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
- den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
- vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
- ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
- das GAP-Modell erklären,
- den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
durch den Einsatz von Fallstudien
-ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
- die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
- die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
- die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
- die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
- Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
- an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
- das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
- die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
- das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
- die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
- hinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten,
- in Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern,
- die ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
- Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
- Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
- die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Ökomarketing
- auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
- Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
- die Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen,
- die Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen,
- die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
- die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
- den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
- die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
- die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
- das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Bereich Umweltzertifizierungen
- die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
- mit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
- umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
- Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
- Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
- Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
- Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
- Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltrecht
- die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
- den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
- zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen,
- Grundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
- die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
- mögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren,
- das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht)
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Die Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik vermittelt Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form eine umfassende Allgemeinbildung und höhere kaufmännische Bildung, IT-Ausbildung und dazu eine intensive Medien- und Kommunikationsausbildung, die zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung befähigt. Die Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab und führt zur Universitätsreife.
In den ersten vier Semestern erwerben die Studierenden eine allgemeine und wirtschaftliche kompetenzorientierte Grundbildung. Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Entrepreneurship Education.
Die Konzeption dieses, mit dem Lehrplan der Handelsschule abgestimmten, Lehrplanes erlaubt es Studierenden, nach vier Semestern einen Handelsschulabschluss (Abschlussprüfung) anzustreben. Andererseits können Absolventinnen und Absolventen einer Handelsschule, die eine Reife- und Diplomprüfung einer Handelsakademie anstreben, gemäß § 5 Abs. 3 Z 1 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge (SchUG-BKV), BGBl. I Nr. 33/1997, die Aufnahme in das 5. Semester ohne Ablegung einer Einstufungsprüfung begehren.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik auf die Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik Anwendung (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3), mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrver-pflichtungs-gruppe | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||||||
____________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des II. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
5 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
6 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
7 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
8 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A1.3).
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Semesterwochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist insoweit zulässig, als die Übereinstimmung mit dem Lehrplan der Handelsschule gewährleistet ist. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit bis zu acht Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden und Pflichtgegenstände mit mehr als acht Gesamtwochenstunden um höchstens vier Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden.
3. Die Gesamtwochenstunden des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ dürfen nicht vermindert werden.
4. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, unter Bedachtnahme auf regionale Gegebenheiten, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
5. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens sechs Semesterwochenstunden (eine oder zwei Semesterwochenstunden pro Seminar) angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
6. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens sechs Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
Die Semesterwochenstundenzahl von 25 pro Semester (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 193 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“ „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung; Grundrechte, Soziale Beziehungen
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft; Autoritäten und Vorbilder
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
2. Semester – Kompetenzmodul 2
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Umweltmodelle, globale und lokale Umweltthemen, Nachhaltigkeit, Klima
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
4. Semester – Kompetenzmodul 4
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
5. Semester – Kompetenzmodul 5
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation; Umgang mit dem Fremden, Diversität und Transkulturalität
ärztliches und pflegerisches Berufsethos, Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6
Konzepte der Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien
7. Semester – Kompetenzmodul 7
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, Friedenssicherung, Völkerrecht
Naturrecht und Positives Recht, ethische Dimensionen des Strafrechts, Recht auf Widerstand, Zivilcourage
8. Semester – Kompetenzmodul 8
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
– ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur individuellen Weiterentwicklung einsetzen;
– die Bedeutung von Regeln erkennen, sich an deren Erstellung und Umsetzung aktiv beteiligen sowie deren Einhaltung reflektieren;
– eigene Lernprozesse organisieren, strukturieren und dokumentieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln;
– an sie gestellte Arbeitsaufträge erfassen; planen, durchführen und das Ergebnis evaluieren;
– die Entwicklungsphasen von Gruppen feststellen sowie unterschiedliche Rollen und Funktionen einnehmen;
– Konflikte identifizieren, ansprechen und Strategien der Konfliktlösung anwenden;
– mit anderen, persönlich und in digitalen Netzwerken, lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren;
– mit einer Gruppe und mit Menschen unterschiedlicher Charaktere adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen;
– sich selbst in der Öffentlichkeit positiv darstellen;
– bei individuellen Schwierigkeiten geeignete Beratungsstellen in Anspruch nehmen;
– gesellschaftliche Werte beschreiben und reflektieren;
Personale Kompetenz:
Stärken-/Schwächenanalyse, Selbst- und Fremdbild, Selbstwert, Selbstmotivation, Selbstwirksamkeit, Selbstreflexion, Feedback, Umgang mit Krisen und Konflikten, Angebot Beratungsstellen.
Soziale Kompetenz:
Erstellen und Einhalten von Regeln, soziale Interaktion, persönliche und digitale Netzwerke, Gruppenprozesse, Rollen und Funktionen in Gruppen, Konfrontation und Kritik, Elemente einer positiven Kommunikation, Konfliktphasen und -bewältigung.
Methodenkompetenz:
Lern- und Arbeitstechniken, Organisation des Lernumfeldes, Zeitmanagement, Informationsbeschaffung, situationsgerechtes Verhalten, Präsentationstechniken, Kommunikationsformen.
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Gesellschaftliche Unterschiede, kulturelle Vielfalt, Respekt und Akzeptanz, Werte und Wertewandel.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen;
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten;
– die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen;
– Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren;
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden;
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben.
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können
– unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen;
– sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen;
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen;
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen;
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen;
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen;
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen.
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache.
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance.
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ sowie „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
Die Studierenden
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere;
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben;
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister);
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik);
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens einer Fremdsprache auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz);
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen;
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft;
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken;
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen;
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird;
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen;
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist;
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz;
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen;
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist;
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist;
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren;
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen;
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen;
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen;
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren;
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern;
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten;
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen;
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen;
– Gespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in beruflichen Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen;
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen;
– Texte adressatenadäquat formulieren;
– Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten;
– Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen;
– über Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden;
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren;
– mit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien.
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur.
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren.
Lesen:
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung.
Bereich Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen.
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen;
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen;
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen;
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden;
– Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien.
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien.
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren.
Lesen:
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben;
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen;
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden;
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren.
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen.
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Erwerb interkultureller Kompetenz, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
– den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache.
Eine zweistündige Schularbeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren;
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen.
Argumentationsstrategien entwickeln.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung).
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen.
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren.
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine dreistündige Schularbeit.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden;
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen einfache und kurze Alltagstexte;
– können sich in einfachen routinemäßigen Sprachsituationen verständigen;
– können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Lebensbedingungen, Alltagsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Leben in der Gesellschaft.
Beruflicher Bereich:
Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Brief, E-Mail, Textmessage, Notiz, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, private Einladung.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden;
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt;
– können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen geht;
– können sich in einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen verständigen;
– können Texte zu vertrauten Themen verfassen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich Menschen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. in einfachen Sätzen beschreiben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden
– können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden;
– beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen;
– kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen;
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen;
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte;
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut, Fehler, die nicht sinnstörend sind, kommen vor;
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
– verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen;
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen;
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz;
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation;
– können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien.
Beruflicher Bereich:
Schriftliche und mündliche Kommunikation in der Übungsfirma, Strukturen einer Übungsfirma Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Bezahlung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden
– beherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz;
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, einfache Broschüre, Blog.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen).
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Hand-out, Erstellen eines Fragebogens, Blog, Report, Appell.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
– können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility.
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene.
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland.
Beruflicher Bereich:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Officemanagement und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren;
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden;
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren;
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen;
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten;
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren;
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren;
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen;
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen;
– einen Businessplan erstellen und analysieren;
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden;
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren;
– unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen;
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen;
– betriebliche Abläufe planen und organisieren;
– unternehmerische Zielbündel entwickeln;
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren;
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen;
– Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden;
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren;
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen;
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen;
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären;
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren;
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen;
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren;
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln;
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln;
– Jahresabschlüsse erstellen;
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen;
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen;
– eine Betriebsabrechnung durchführen;
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen);
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen;
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten);
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen;
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester -Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden;
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten;
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen;
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten.
Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern;
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen;
– die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen;
– einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen;
– Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen;
– Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld.
Vertragswesen:
Vertragstypen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe).
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln;
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen;
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmerinnen und Unternehmer und für Unternehmen, Einzelunternehmen darstellen.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren;
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens.
Unternehmerinnen und Unternehmer, Unternehmen, Einzelunternehmen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz.
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen.
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern;
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
– Methoden der Marktanalyse einsetzen;
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing.
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement.
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen;
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren;
– Beschaffungsprozesse optimieren;
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen;
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern;
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen;
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren;
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen;
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen;
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren;
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen;
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen;
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten, einfachen Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik sowie in der Fertigung.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen;
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren;
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren;
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren;
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren;
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden;
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren;
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
– Methoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern;
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren;
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren;
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern;
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben;
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell.
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen;
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren;
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen;
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden;
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen;
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen;
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern;
– Arten der Investitionen unterscheiden;
– Investitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen;
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen;
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement.
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
– die Bedeutung des Ratings erläutern;
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren;
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
– verschiedene Wertpapierarten erläutern;
– Derivate charakterisieren;
– das Börsengeschäft erläutern;
– Arten der Börse unterscheiden;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM.
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine zweistündige Schularbeit.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren;
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern;
– moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen;
– Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
– Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern;
– den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern;
– Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
– Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben;
– Marketingstrategien entwickeln;
– die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
– einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen, Stakeholder-Management, Corporate-Governance-Konzepte.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen.
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G V, Plan-Bilanz.
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte.
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse etc.).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Eine zweistündige Schularbeit.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen;
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden;
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen;
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren;
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen;
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen;
– die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen;
– den Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden;
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden;
– Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft.
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung.
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung.
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan.
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen;
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen;
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen;
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen;
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen;
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen;
– die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen;
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
– die Stammdatenpflege durchführen;
– laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen;
– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen;
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen;
– die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren;
– Datensicherung vornehmen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft.
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung.
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung.
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge.
Auswertungen.
Stammdatenpflege, Datensicherung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Teilbereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden;
– Deckungsbeiträge ermitteln;
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung.
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing.
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
– Inventur und Inventar unterscheiden;
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen;
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen;
– Bewertungsverfahren anwenden;
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen;
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen;
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen;
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen;
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen;
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden;
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen;
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen;
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung.
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen.
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen.
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten.
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung.
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges.
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren;
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen;
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen;
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen;
– weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern;
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen;
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln;
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen.
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren;
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, eine Jahresabschlusskritik erstellen;
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren;
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen;
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen.
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
2. Semester Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
– Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten;
– kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen;
– Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
– bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen;
– laufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Kommunikation-Präsentation:
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr.
Präsentationstechniken.
Lernfirma:
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen;
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
– Projektabgrenzungen durchführen;
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
– Projekte laufend evaluieren;
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden;
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren;
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Übungsfirma:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement:
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
Zeitmanagement und Organisation:
Zeitmanagementtools, Arbeitsverhalten.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich wissenschaftlichen Arbeitens
– die Ansprüche an wissenschaftlichem Arbeiten erkennen;
– die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens anwenden;
– eine Forschungsfrage formulieren;
– ein Konzept erstellen;
– wissenschaftliche Quellen klassifizieren und zitieren;
– eine empirische Umfrage durchführen und die Ergebnisse darstellen;
– die Grundlagen des Zeitmanagements anwenden.
Wissenschaftliches Arbeiten:
Definition, Ansprüche an wissenschaftliches Arbeiten, Durchführung einer empirischen Untersuchung, Eigenständigkeitserklärung, Forschungsfrage, Aufbau einer Arbeit, Informationsbeschaffung, Quellenarbeit, Literaturrecherche, Strukturierung von Texten, Zitierregeln, Quellenangabe, Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Terminplanung.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Case Studies:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Case Studies:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung: Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
– aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen;
– Auswertungen mit Funktionen durchführen;
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen;
– Daten importieren und exportieren;
– Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen;
– Daten mit Pivot-Tabellen auswerten;
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informatiksysteme
– gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen;
– Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten;
– auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden;
– Hilfssysteme nutzen;
– Dateien aufgrund von gestellten Anforderungen optimal im Netzwerk bzw. im Internet organisieren.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren;
– automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen;
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
Tabellenkalkulation:
Diagramme, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände.
Informatiksysteme:
Entscheidungsfunktionen, einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit:
Absicherung von Eingaben.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken
– Einsatzbereiche einer Datenbank beschreiben;
– Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern;
– nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen;
– optimal aufbereitete Daten importieren und exportieren;
– einfache Abfragen aus einer Tabelle erstellen;
– einfache Formulare erstellen;
– Daten in ein Formular eingeben und sortieren;
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen;
– Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen;
– Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen;
– Parameterabfragen erstellen;
– Berechnungen in Abfragen vornehmen;
– Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen;
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen;
Bereich Datenbanken-Datenbankmodellierung
– ein bestehendes Datenmodell in der Datenbank abbilden;
– unterschiedliche Arten der Beziehungen unterscheiden;
– aufgrund einer Aufgabenstellung selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und in Beziehung setzen.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration und -figuration
– im Netzwerk freigegebene Ressourcen verbinden und nutzen;
– Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen;
– einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Datenbanken:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen.
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen.
Datenbankmodellierung:
Datenmodellierung, Reporting und Datenmanagement.
Informatiksysteme – Netzwerkadministration und -figuration:
Netzwerkressourcen nutzen.
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
– mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen;
– grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und grobe Verstöße dagegen aufzeigen;
– beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen;
– die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen;
– E-Business-Anwendungen nutzen.
Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
– komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht:
IT und Recht (E-Commerce, E Government, Urheberrecht, Datenschutz).
Tabellenkalkulation und Datenbanken – Komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen:
Komplexe betriebswirtschaftliche Anwendungen zu deren Lösung die erlernten Applikationen (Tabellenkalkulationen, Datenbanken usw.) einsetzen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben);
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären;
– Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren;
– Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren;
– Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen;
– Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen;
– Drucker installieren und einrichten;
– einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.);
– einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen;
– sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren;
– Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– sichere Passwörter wählen;
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren;
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden;
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation
– mit dem 10-Finger-System schreiben;
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche);
– Druckoptionen festlegen;
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen;
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate);
– Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben;
– Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche);
– einfache Präsentationen erstellen;
– anspruchsvolle Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Informatiksysteme:
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung.
Publikation und Kommunikation:
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach modernen Grundsätzen der Zypografie, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation
– mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen;
– kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben;
– Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten;
– einfache Phonogramme (Fließtexte) schreiben;
– umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen);
– Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse usw.) erstellen;
– im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen;
– mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten);
– Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren);
– ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen;
– Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten);
Publikation und Kommunikation:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung.
Datenaustausch, erweiterte Seriendruckfunktionen, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Korrespondenz nach Tonträgern und diversen Vorlagen.
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation
– komplexe Tabellen erstellen;
– eigenständig Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen;
– Bilder bearbeiten;
– bei einem umfangreichen Dokument Indexeinträge, Literaturverzeichnis und andere Verzeichnisse erstellen;
– fallabhängige Schriftstücke des betrieblichen Warenkreislaufes inhaltlich und formal richtig erstellen;
– Schriftstücke nach Phonogramm schreiben;
– zielgruppengerechte Präsentationsunterlagen erstellen;
– eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen;
– ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen;
– im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten;
– im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen).
Publikation und Kommunikation:
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, rationelles Gestalten von Schriftstücken auf Basis ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen und Portfolios, umfangreiche Dokumente, Fallbeispiele, Formulieren, Corporate Design, Webpublishing.
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
– Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen;
– Daten in Registerblättern organisieren;
– Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen;
– benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden;
– Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken);
– beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen;
– einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen;
– einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden).
Tabellenkalkulation:
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusstwerden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären;
– die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen;
– bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben;
– den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben;
– die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären;
– die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten;
– die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen;
– die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen;
– die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Normen der Union beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
– beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern;
– Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen;
– darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern;
– die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen;
– die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren;
– analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen;
– einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären;
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E Government.
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU.
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz.
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten;
– ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden;
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen;
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten;
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung eines Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
– vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen;
– die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten;
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen;
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht.
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden;
– die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen;
– die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz.
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
8. Semester Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ sowie „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Politische Willensbildung
– sich kritisch mit politischen Programmen auseinandersetzen und deren Auswirkungen auf Individuen und die Gesellschaft einschätzen;
– unterschiedliche Wertvorstellungen kritisch beurteilen, politische Herausforderungen analysieren.
Bereich Politisches System Österreichs
– die Funktionsweise der österreichischen Demokratie erklären und diese mit anderen Modellen vergleichen;
– sich kritisch mit der Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung auseinandersetzen;
– Unterschiede zwischen Information und Manipulation wahrnehmen;
– österreichische und europäische Problemstellungen benennen, diese einschätzen und dazu Stellung nehmen;
– eigene politische Meinungen entwickeln, begründen und verteidigen.
Bereich Phänomene politischer Instrumentalisierung
– Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren;
– Phänomene politischer Instrumentalisierung und deren Gefahren einschätzen;
– Ursachen, Motive und Bedeutung von Kriegen analysieren und erörtern.
Bereich Krieg und Friedenssicherung
– friedensstiftende Maßnahmen zur politischen Stabilisierung nennen, die Bedeutung internationaler Organisationen zur Friedenssicherung einschätzen und deren Aktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit kritisch beurteilen;
– die Herausbildung einer bipolaren Welt und deren Mechanismen als ideologische und machtpolitische Konfrontation bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren;
– das Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen;
– unterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren.
Politische Willensbildung:
Politischen Parteien und ihre ideologischen Grundsätze, politische Willensbildung, Grund- und Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Wertevorstellungen und Wertekonflikte, politische Differenzierung und Meinungsbildung, aktuelle politische Herausforderungen.
Politisches System Österreich:
Das politische System Österreichs, Parlamentarismus und politische Debatte, Wahlen, Möglichkeiten der Interessenvertretung und Lobbyismus, Populismus und Politik, Medien, Österreich als Mitglied der Europäischen Union.
Phänomene politischer Instrumentalisierung:
Totalitäre und autoritäre Systeme: Faschismus, Nationalsozialismus, Austrofaschismus, Realer Sozialismus, Militärjuntas.
Krieg und Friedenssicherung:
Eskalation politischer Auseinandersetzungen: Krieg, Bürgerkrieg und Genozid, der Mensch im Krieg, Holocaust.
Friedensregelungen (Friedensverträge, Friedensprozess und Konfliktlösungsstrategien).
Verantwortung im Umgang mit Geschichte: Formen des Widerstands, Versöhnung und Restitution.
Bipolare Welt: Supermächte, Kalter Krieg, Wettrüsten und Abrüstung.
Blockfreie und neutrale Staaten am Beispiel von Österreichs Besatzungszeit, Staatsvertrag, internationale Rolle Österreichs.
Lebenswelten West und Ost, Nord und Süd.
Politische Transformationen in Europa, Südamerika, China und der arabischen Welt.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Historische Veränderungsprozesse
– historische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen;
– den Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben;
– unterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren;
– wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären;
– grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren;
– Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren;
– unterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern;
– zivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen;
– gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen.
Bereich Wirtschaftsordnungen
– idealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen;
– kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären.
Bereich Nationalismen
– Motive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen;
– Verläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Historische Veränderungsprozesse:
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft.
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen.
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit.
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen.
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat.
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung.
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten.
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung.
Wirtschaftsordnungen:
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre.
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft.
Nationalismen:
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Räumliche Orientierung
– die Erde als sich dynamisch verändernde Umwelt wahrnehmen und erklären;
– Zusammenhänge zwischen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in ihrer Dynamik verstehen, erklären sowie diese Erkenntnisse in alltags- und berufsrelevanten Situationen anwenden;
– kartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Fragestellungen anwenden;
– sich weltweit topografisch orientieren und topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Themenbereichen anwenden.
Bereich Geoökologische Wirtschaftsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen
– Ursachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln;
– ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären;
– naturräumliche Nutzungspotenziale und Grenzen analysieren.
Bereich Weltbevölkerung, globale Zentrums- und Peripheriestrukturen
– demografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren;
– Unterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären;
– Probleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren;
– bedeutende außereuropäische Wirtschaftsräume und ihre Steuerungszentralen analysieren sowie deren Bedeutung und ihre wechselseitigen Beziehungen einschätzen;
– Konvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren;
– ausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen.
Bereich Wirtschafts- und Lebensraum Österreich
– naturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären;
– demografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren;
– die Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären;
– sozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedliche Lebenswelt bewerten;
– die Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen;
– den Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen.
Bereich Internationalisierung und Globalisierung
– die Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Räumliche Orientierung:
Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen.
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung).
Weltbevölkerung:
Bevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung.
Globale Zentrums- und Peripheriestrukturen:
Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten.
Entwicklungs- und Schwellenländer: Merkmale, Probleme, Entwicklungstheorien.
Zentren der Weltwirtschaft: Steuerungszentralen der Weltwirtschaft, Wirtschaftsbündnisse.
Außereuropäische Lebens- und Wirtschaftsräume: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen und Prozesse, Zentrum- und Peripherie-Strukturen.
Divergenzen und Konvergenzen europäischer Regionen und Staaten, europäischer Einigungsprozess und EU-Erweiterung, Strukturen der EU, europäische Regionen bzw. Staaten außerhalb der EU.
Wirtschafts- und Lebensraum Österreich:
Naturräumliche Nutzungspotenziale, demografische Strukturen, Wirtschaftsstandort, Infrastruktur und Raumplanung, Energie- und Verkehrspolitik, Tourismus, sozioökonomische Disparitäten.
Internationalisierung und Globalisierung:
Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Raumkonzepte
– die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden;
– unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten.
Bereich Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik
– die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären;
– die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden;
– wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozioökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Raumkonzepte:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz.
Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik:
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge.
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
– aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten;
– Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen;
– ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln.
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration.
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden;
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren;
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren;
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen;
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden;
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern;
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen;
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren;
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren;
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen;
– die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen;
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben;
– anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen;
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben;
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
– die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen;
– die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen;
– die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben;
– die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
– Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen;
– grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen;
– beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln;
– Ergebnisse von Berechnungen abschätzen;
– Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen;
– Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
– die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten anwenden und begründen;
– mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen;
– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen;
– die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können;
– lineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen;
– die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
– lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären;
– in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
– quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen;
– die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten.
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen, quadratische Gleichungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
– die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
– verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen;
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen;
– die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
– Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
– die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten;
– lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen;
– Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen;
– die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
– Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren;
– zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff, lineare Funktionen und lineare Gleichungen
– die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben;
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären;
– Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen;
– das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden;
– lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln;
– die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“;
– den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden;
– den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben;
– die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
– Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren;
– quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen;
– die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren;
– den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren;
– das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden;
– mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad).
Algebra und Geometrie:
Lineare Gleichungssysteme in zwei und mehreren Variablen, Matrizen.
Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck.
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
– den Begriff des Logarithmus beschreiben;
– logarithmische Rechengesetze anwenden;
– mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen;
– komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
– den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben;
– den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben;
– Exponentialfunktionen grafisch darstellen;
– Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen;
– die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
– die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben;
– mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten;
– die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
– die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
– diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen.
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung).
Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
– die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren;
– den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren;
– den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
– den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten;
– Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren;
– mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten;
– Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
– die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen;
– das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten;
– mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren;
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
– den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben;
– den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben;
– Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
– den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben;
– das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen;
– die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie Integralrechnung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
– die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
– Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
– die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen;
– Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren;
– die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral und Streumaße
– verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren;
– unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren;
– Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
– den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren;
– die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
– den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten;
– die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren;
– die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
– den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären;
– die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren;
– die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen;
– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung.
Stochastik:
Beschreibende Statistik.
Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden;
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Die Studierenden sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Studierenden auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Naturwissenschaftliche Grundlagen
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen;
– den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden;
– den Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen;
– einfache chemische Formeln erklären;
– Gefahrensymbole kennen benennen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten;
– die Entstehung von chemischen Bindungen erklären und den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen;
– chemische Reaktionen beschreiben (Energiebilanz) und auf Teilchenebene erklären (Redoxreaktionen, Säure-Basen-Reaktionen);
– eine einfache naturwissenschaftliche Untersuchung durchführen und dokumentieren;
– die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären;
– die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen;
– die Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Naturwissenschaftliche Grundlagen:
Grundlagen der Chemie: Stoffeigenschaften, Aggregatszustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen; Atome, Moleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise und Nomenklatur.
Chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, Säuren und Basen.
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften: Beobachtungen, Experimente, Messungen: Größen, Einheiten, Größenordnungen, internationales Einheitensystem.
Gesetze, Hypothesen, Modellbildung, Theorien, Weltbilder.
Mechanik: Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft (Newtonsche Gesetze).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Biologie
– den Aufbau von Lebewesen (Bakterien, Pflanzen, Pilzen, Tieren und Menschen) aus Molekülen, Zellen, Organen und Organsystemen beschreiben;
– die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen.
Bereich Ökologie
– Aufbau und Funktionsweise von Ökosystemen erklären;
– sich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten.
Bereich Organsystem des Menschen
– Bau- und Funktionsweise von exemplarisch ausgewählten Organsystemen des Menschen beschreiben und ergänzende medizinische Informationen selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren.
Bereich Produktlebenszyklus anorganischer und organischer Waren
– Informationen über anorganische und organische Rohstoffe beschaffen und die Ergebnisse bewerten und präsentieren;
– den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären.
Allgemeine Biologie:
Kennzeichen des Lebens, Zellen, Viren, Bakterien, Pilze, Organismen, Untersuchung biologischer Objekte (Mikroskopieren), Organe und Organsysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen.
Ökologie:
Ökosysteme, Nahrungsketten und Nahrungsnetze, Ökosphäre, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, Wasserkreislauf, Wasserwirtschaft.
Organsysteme des Menschen:
Atmungssysteme, Immunsystem, Verdauungs- und Ausscheidungssystem, Herz- und Kreislaufsystem, Fortpflanzungssystem, Bewegungsapparat usw.
Gesundheit und Krankheit: Abhängigkeit, Suchtmittel, Stress, Ergonomie.
Produktlebenszyklus anorganischer und organischer Waren anhand ausgewählter Beispiele:
Metalle, Salze und Kunstdünger, Mineralien und Gesteine, Glas und Tonwaren, Textilien, Holz, Papier usw.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der organischen Chemie
– den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden;
– funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen;
– den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären;
– Gärungsprozesse als Stoffwechselvorgänge von Mikroorganismen erklären und dazu passende Versuche durchführen und dokumentieren.
Bereich Biochemie
– die für den Aufbau von biologischen Strukturen wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen;
– Zellatmung und Fotosynthese erklären.
Bereich Biologische Steuerung beim Menschen
– die Bedeutung des Hormon- und Nervensystems zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären.
Bereich Genetik und Evolution
– Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen;
– die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern;
– wesentliche Aussagen der Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen.
Grundlagen der organischen Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur, Derivate der Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Karbonsäuren und Gärungsprozesse, Kunststoffe.
Biochemie:
Fette, Proteine, Kohlenhydrate.
Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose).
Fotosynthese, Atmung, Kohlenstoffkreislauf.
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Hormonsystem.
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen, Phylogenie und Evolution, Gentechnik.
Reproduktionsbiologie.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Mechanik
– die Größen Arbeit, Energie und Leistung und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Bereich Elektrizität und Magnetismus
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren;
– die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben;
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik und Informationstechnologie erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren;
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
– einen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären.
Bereich Mikro- und Makrokosmos
– einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Mechanik:
Arbeit, Energie, Leistung.
Energieformen, Energieerhaltung, Energieumwandlung, Wirkungsgrad.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter; technische Anwendungen.
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum.
Mikro- und Makrokosmos:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Gravitation, Kepler’sche Gesetze, Relativitätstheorie usw.
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Technologie, Ökologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Technologie, der Angewandten Ökologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Technologie, der Ökologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Ökologisches Wirtschaften
– ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden und zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen;
– nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten;
– technologische, ökologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen;
– naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen.
Bereich Landwirtschaft und Ernährung
– die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen.
Bereich Angewandte Ökologie
– einen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Wert und Qualität beurteilen.
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung.
Ausgewählte Beispiele der Warenlehre: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft.
Landwirtschaft und Ernährung:
Formen der Landwirtshaft, Nahrungs- und Genussmittel (zB Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao, alkoholische Getränke usw.).
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden).
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
Im Sinne einer vernetzten und digitalen Arbeitswelt ist die digitale Erfassung, Bearbeitung und Weitergabe von Information und multimedial aufbereiteten Inhalten ein erfolgsrelevanter Faktor. Die Fähigkeit mit der Unternehmensumwelt (einer interessierten Öffentlichkeit, den Kundinnen und Kunden, den Lieferanten, den Behörden, den Gesellschaftern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, uvm.) effektiv, zeitrelevant, zielgruppenadäquat und respektvoll zu kommunizieren und Information weiterzugeben, ist ein überlebensnotwendiger Faktor von Unternehmen und Organisationen. Die Aufbereitung und Weitergabe von Information mit Hilfe der neuen multimedialen Techniken über moderne Kommunikationskanäle ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation in einer aufgeklärten und vernetzten Zivilgesellschaft.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Medienkunde
– die wesentlichsten Mediensysteme und -strukturen wie Strukturen kennen (Medienkunde);
– sich analytisch und reflexiv mit Medien auseinandersetzen (Medienkritik);
– Manipulation in Medieninhalten in einer multimedialen Welt erkennen und diese nach ethischen Kriterien analysieren;
– wesentliche technische Möglichkeiten für die in Unternehmen relevanten multimedialen Bereiche benennen;
– Bild- und Videomaterial bewerten und interpretieren;
– die rechtlichen Grundlagen bezüglich der Verwendung von Bild- und Videomaterial benennen.
Bereich Webdesign
– einen einfachen HTML- und CSS-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
– aktuelle Trends bei der Gestaltung von Websites benennen.
Bereich E Government
– einen Überblick über die aktuellen Angebote aus dem Bereich E Government geben;
– ausgewählte Behördenwege online abwickeln.
Bereich Urheberrecht
– die für ihre Geschäftsidee bzw. Werke notwendigen externen Ressourcen erschließen und die Idee rechtlich schützen, sowie unerlaubte Verwertungen ihrer Werke abwehren;
– die Begriffe geistiges Eigentum und Urheberrecht definieren und aktuelle gesetzliche Entwicklungen analysieren;
– Voraussetzungen für den Schutz eines Werkes analysieren, schützenswerte Werke definieren und die gewerberechtlichen Voraussetzungen analysieren;
– die Unterschiede zwischen Werkschutz, Patentschutz und Markenschutz definieren.
Bereich künstliche Intelligenz
– die Anwendungsgebiete des Wirtschaftsfaktors künstliche Intelligenz unternehmensbezogen und gemeinwohlorientiert beschreiben und bewerten;
– aktuelle Geschäftsmodelle im Bereich der künstlichen Intelligenz beschreiben.
Medienkunde:
Medienkunde, Medienkritik, Mediengestaltung, Mediennutzung.
Bildbearbeitung.
Webdesign:
HTML-Grundlagen.
E Government:
Angebote des E Governments.
Urheberrecht:
Datenschutz, Urheberrecht, Markenschutzrecht, Gewerberecht, Patentrecht, Behörden wie Patentamt.
Künstliche Intelligenz:
Anwendungsgebiete künstlicher Intelligenz in Unternehmen und im öffentlichen Bereich.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen HTML-Quelltext interpretieren sowie manuell selbst erstellen und anpassen;
– ein HTML-Dokument mit Hilfe von CSS (oder Ähnlichem) formatieren;
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
– ein CMS redaktionell bedienen;
– Anforderungen analysieren und dokumentieren;
– ein Web-Projekt mit CMS planen;
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
– die rechtlichen Bedingungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Veröffentlichung von Websites anwenden;
– Anwendungsmöglichkeiten für BOTs in Unternehmen identifizieren und bewerten;
– Möglichkeiten von Algorithmen und künstlicher Intelligenz zur Generierung und Verteilung von Content beschreiben.
Webprojekte mit CMS:
Web-Projekt mit CMS (zB Webshop), notwendige rechtliche Grundlagen, BOTs, künstliche Intelligenz und Content Generierung.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner elektronischer Kommunikationstechniken zur Lösung zeitgemäßer Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Die elektronischen Möglichkeiten des Informationsaustausches, der Kommunikation und des E-Commerce mit Hilfe des Internets sollen die Studierenden anhand von praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientiertem Unterricht zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, selbstständig und im Team sowie zum anwendungsorientiertem Entscheiden und Handeln führen. Die strategische Planung und der Aufbau und die praktische Anwendung von internen und externen Kommunikationsplattformen bzw. -möglichkeiten und der diesbezügliche Informationsaustausch steht im Vordergrund. Darüber hinaus sind Wirtschaftsethik und die Verantwortung von Unternehmen bzw. Organisationen gegenüber der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Umwelt und einer interessierten Öffentlichkeit bedeutende Inhalte.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
– die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben;
– einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben;
– neue Methoden und Strategien im Social Media Marketing beschreiben sowie deren Bedeutung und möglicher Risiken abschätzen;
– Empfehlungen für Unternehmen im Bereich Social Media Marketing ableiten;
– Methoden und Trends frühzeitig erkennen, für Unternehmen nutzbar machen bzw. deren Chancen und Risiken bewerten;
– Maßnahmen zur effizienten Betreuung und Erweiterung des Kundenstamms planen und umsetzen;
– Inhalte plattformspezifisch bereitstellen;
– Kampagnen auf verschiedenen Plattformen planen und ausarbeiten;
– Netikette anwenden und Krisen (zB Shitstorm) managen;
– Influencer identifizieren und einsetzen;
– Maßnahmen zur Erfolgskontrolle der Aktionen auf diversen Plattformen benennen.
Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
– wichtige Grundlagen und Modelle erfolgreicher Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beschreiben;
– eine Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gestalten und wissen, wie man Vertrauen aufbaut und Handlungsspielräume schafft;
– die Bedeutung von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit als Teil der strategischen Unternehmensführung erkennen;
– Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategien planen, durchführen und evaluieren;
– die wichtigsten rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen der Unternehmenskommunikation benennen;
– den Kommunikationserfolg messen, bewerten und steuern.
Social Media:
Social Media Plattformen, Tools zum Kampagnen- und Analysemanagement im Internet, elektronische Informationskanäle.
Grundlagen der Kommunikationspsychologie:
Modelle und Theorien, Theorie und Praxis der Öffentlichkeitsarbeit (Konzept und Planung von PR Strategien), Abgrenzung von Marketing vs. Öffentlichkeitsarbeit (to sell vs. to tell), Anwendungsfelder und Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit.
Evaluierung der Unternehmenskommunikation (Methoden und Instrumente).
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Studierenden können im
Bereich Technologische Entwicklungen
– einen Überblick über die umfassende Vernetzung in der heutigen Zeit (Internet der Dinge bzw. Internet of everything) geben;
– einen Überblick über die geänderten Anforderungen an Unternehmen sowie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer durch die Digitalisierung geben.
Bereich IT-Systemsicherheit
– zu aktuellen technologischen Entwicklungen im IT-Bereich einen Überblick geben sowie Vorteile und Risiken für Unternehmen beschreiben (zB Vernetzung Mensch-Maschine-Daten).
Bereich Datensicherheit
– potentielle Gefahrenquellen für IT-Systeme identifizieren und weitgehend beseitigen;
– Möglichkeiten des Schutzes von Unternehmen vor Cybercrime-Angriffen benennen;
– unterschiedliche Cloud-Lösungen benennen.
Bereich Datenanalyse
– Methoden zur Sammlung komplexer Datenmengen (Big Data) benennen sowie die für die Gesellschaft dadurch entstehenden Chancen und Risiken kritisch bewerten;
– abschätzen, für welche Zwecke Unternehmen ihre gesammelten Daten auswerten;
– Anwendungsgebiete maschinellen Lernens beschreiben und Beispiele für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen angeben;
– große Datenmengen mit einer geeigneten Software auswerten und bedarfsorientiert aufbereiten.
Technologische Entwicklungen:
Grundlagen der Funktionsweise des Internets, Internet der Dinge, aktuelle Trends bezüglich Digitalisierung, Vorteile und Risiken der Vernetzung.
IT-Systemsicherheit:
Allgemeine und aktuelle Bedrohungen für IT-Systeme, Bedrohungen aus dem Internet, Firewalls, Gefahren beim Online-Geschäften, Abwehrmaßnahmen.
Datensicherheit:
Technologische Entwicklungen im Bereich der Datensicherung, Cloud-Lösungen.
Datenanalyse:
Methoden zur Aggregation und Auswertung umfangreicher Datenmengen in Unternehmen, maschinelles Lernen.
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Studierenden können im
Bereich Online-Sales und E-Commerce
– die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von online Sales und E-Commerce einschätzen und beurteilen sowie Trends in der Branche erkennen;
– Strategien für ein Unternehmen entwickeln;
– unterschiedliche Online-Geschäftsmodelle (wie zB Online-Shop, Marktplatz, Plattformen, Abo-Modell, Deal-Modell etc.) unterscheiden und deren Bedeutung einschätzen;
– den Aufbau von Online-Shops und online Marktplätzen für verschiedene Endgeräte und Schnittstellen beschreiben;
– die Bestandteile von Onlineshops und online Marktplätzen (Navigation, Suche, Empfehlungsdienste) sowie deren gesetzliche Erfordernisse beschreiben;
– Online-Shops und online Marktplätze bedienen (usability);
– Kundenbewertungssysteme und deren Bedeutung analysieren;
– Kriterien für die Barrierefreiheit eines Online-Shops benennen;
– die Grundsätze des Customer-Experience-Managements beschreiben;
– Online-Marktforschungsinstrumente für Shop-Managementsysteme einsetzen;
– Online-Shops und Marktplätze diverser Wettbewerber hinsichtlich Warenpräsentation, Warenangebot, Specials, Aktionen usw. analysieren;
– unterschiedliche Werbeformen im Display-Marketing (zB Retargeting, Behavioural Targeting) einsetzen;
Bereich Externe Kommunikation
– die strategische Bedeutung eines Employer Brandings erkennen;
– die Wichtigkeit der Positionierung und der Identität des Unternehmens erkennen;
– die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens erklären;
– die moderne Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten analysieren und deren Anwendungen verstehen;
– eine Zielgruppendefinition hinsichtlich konkreter Adressatinnen und Adressaten vornehmen;
– ausgewählte aktuelle Kommunikationsanwendungen einsetzen und deren Reichweite beurteilen.
Bereich Kommunikationsinstrumente
– Instrumente der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit aufeinander abstimmen;
– die grundlegenden Regeln für die externe Kommunikation benennen und umsetzen;
– die Gefahren und Probleme, die mit den Instrumenten des Web 2.0 verbunden sein können, einschätzen und grundlegende Fehler verhindern.
Online-Sales und E-Commerce:
Online-Geschäftsmodelle inklusive Webs-Shops, Plattformen, Marktplätze.
Online-Marktforschungsinstrumente, Online-Marketinginstrumente.
CRM und Beschwerdemanagement.
Design von Webshops und Websites, Search Engine Optimization (SEO).
Rechtliche Grundlagen des E-Commerce, Robotic-Process-Automation, Blockchain.
Externe Kommunikation:
Kommunikationspolitik bei Unternehmen/Organisationen, Theorie und Praxis der Corporate Identity und Corporate Responsibility, Marke als Vertrauensbild, Employer Branding (Aufbau, Entwicklung und Maßnahmen).
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit über verschiedene Kanäle und Instrumente (Blogs, Print, Video, Foren, Newsletter, Kundenkontakt, Telefongespräche, Chat, Videogespräche und Videokonferenzen, Schriftverkehr, Storytelling, Podiumsdiskussionen etc.).
Erfolgsfaktoren und Gefahren, Lobbying und Networking als Instrumente der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Seminar stellt eine Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikation und Medieninformatik“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der ERP-Software
– in einer Standard ERP-Software den grundlegenden Systemaufbau beschreiben;
– im System richtig navigieren;
– die Hilfefunktionen nützen;
– die Funktion von Transaktionen beschreiben;
– Voreinstellungen durchführen und nutzen.
Bereich Grundlagen der Finanzbuchhaltung
– die relevanten Stammdaten in der Finanzbuchhaltung erkennen, einpflegen und ändern (Sachkosten, Lieferanten);
– Belegverbuchung im Bereich Einkauf im Programm durchführen;
– Stornobuchungen durchführen;
– Auswertungen im Hauptbuch vornehmen.
Grundlagen ERP-Software:
Programmlogik, Systemaufbau, Navigation.
Grundlagen der Finanzbuchhaltung:
Stammdaten der Buchhaltung, Buchung von Kassabelegen, Eingangsrechnungen, Gutschriften, Bankbelege, Auswertung von Kosten, Salden und offene Posten, Journal, Prozessanalyse.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich der Finanzbuchhaltung
– die relevanten Stammdaten in der Finanzbuchhaltung erkennen, einpflegen und ändern (Kunden, Anlagen);
– die Belegverbuchung im Bereich Verkauf und im Bereich Anlagen im Programm durchführen;
– Stornobuchungen durchführen;
– einen Mahnlauf durchführen und den Mahnstatus erheben;
– Anlagenbestandslisten aufrufen und das Anlagenbuch auswerten;
– die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
– Reports der Finanzbuchhaltung erstellen und auswerten;
– die Schnittstellen zur Materialwirtschaft und zum Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Finanzbuchhaltung:
Stammdaten der Kundinnen und Kunden sowie der Anlagen, Buchung Ausgangsrechnungen, Gutschriften, Kundenzahlungen, Auswertung von Konten, Salden und offene Posten, Mahnlauf, Journal, Anlagenverzeichnis, Reports, Prozessanalyse, Integration des grundlegenden Einkaufs- und Verkaufsprozesses.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Die Handelsakademie umfasst fünf Schulstufen und dient gemäß § 65 und § 74 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) der Erwerbung höherer kaufmännischer Bildung für alle Zweige der Wirtschaft. An der zweisprachigen Handelsakademie ist der Unterricht gemäß Art. II des Bundesgesetzes, mit dem das Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten geändert wird, BGBl. Nr. 420/1990, in allen Klassen in etwa gleichem Ausmaß in slowenischer und deutscher Unterrichtssprache zu erteilen Im Rahmen der Ausbildung an der zweisprachigen Handelsakademie wird in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung vermittelt. Die Ausbildung an der zweisprachigen Handelsakademie wird durch die Reife- und Diplomprüfung beendet, führt zur Universitätsreife und befähigt zur Ausübung eines gehobenen Berufes auf kaufmännischem Gebiet.
Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Studierfähigkeit (studiability). Von zentraler Bedeutung ist eine umfassende Entrepreneurship Education, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument aktiv und verantwortungsbewusst zu agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mit zu gestalten.
Nach Abschluss der zweisprachigen Handelsakademie verfügen die Schülerinnen und Schüler über die Kompetenz,
– ihr umfassendes und vernetztes wirtschaftliches Wissen sowie ihre praktischen Erfahrungen in ihrem beruflichen Handlungsfeld und ihrer Lebenssituation einzusetzen,
– eine aktive und verantwortungsbewusste Rolle als Unternehmerin und Unternehmer, als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer oder als Konsumentin und Konsument einzunehmen,
– kreative und anspruchsvolle Lösungen für wirtschaftliche Problemstellungen zu erarbeiten,
– die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen selbstständig zu beschaffen und zu bewerten sowie Informations- und Kommunikationstechnologien einzusetzen,
– im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen,
– in korrektem Slowenisch und Deutsch sowie in den besuchten Fremdsprachen situationsadäquat zu kommunizieren,
– sich mit Religionen, Kulturen und Weltanschauungen auseinanderzusetzen, am Kulturleben teilzunehmen sowie Verständnis und Achtung für andere aufzubringen,
– sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten sowie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
– unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte zu handeln,
– die Notwendigkeit des eigenständigen, berufsbegleitenden Weiterlernens zu erkennen und entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu setzen,
– sozial verantwortlich zu agieren, was sich in Respekt, angemessener Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein zeigt,
– ein breites Spektrum an Kommunikationsformen (verbal, nonverbal, schriftlich) einzusetzen,
– sich kooperativ, verantwortlich und zielorientiert einzubringen,
– aufgabenorientiert selbstständig und im Team zu arbeiten,
– mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umzugehen,
– Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Motivationsfähigkeit zu zeigen,
– Arbeitskontexte zu leiten und zu beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Änderungen auftreten,
– situationsgerecht in ihrem äußeren Erscheinungsbild und in der ihnen zukommenden Rolle aufzutreten,
– kontrolliert, reflektiert und mit Eigeninitiative das Arbeitsumfeld zu gestalten,
– Aufgaben systematisch zu entwickeln, strukturiert umzusetzen und Vernetzung mit anderen Situationen herzustellen,
– lebenslanges Lernen als immanenten Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung umzusetzen,
– durch integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) das für das selbständige und unselbständige Berufsleben erforderliche Sprachwissen und die Fähigkeit der korrekten Sprachanwendung (Fremdsprachenkompetenz).
Zudem verfügen die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der zweisprachigen Handelsakademie über umfassende Kenntnisse von politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, wissen über die Bedeutung der Europäischen Union und die Stellung Österreichs innerhalb dieser Bescheid, können sich auf gehobenem Niveau mit den Werten der Demokratie auseinandersetzen und sind über die Notwendigkeit der Förderung von Benachteiligten in der Gesellschaft sensibilisiert.
Im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, ihre individuelle Berufskarriere zu gestalten und sich situationsadäquat in Gesellschaft und Öffentlichkeit zu verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre jeweils aktuelle Ausgangssituation für die Planung ihrer Karriere sowie für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen und darauf Weiterbildungsaktivitäten und Entwicklungsschritte aufbauen. Zudem verfügen sie über die Kompetenz, sich selbst zu organisieren.
Sie können soziale Situationen in Beruf und Gesellschaft analysieren und sich sowohl als Gruppenmitglied als auch in Führungspositionen rollengerecht verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können die Charakteristika von Unternehmen und Branchen auch in verschiedenen Kulturen beschreiben, typische Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale akzeptieren und mitgestalten. Sie können sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens im In- und Ausland angemessen verhalten und ihre Mehrsprachigkeit nutzen.
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung körperlicher Bewegung und Fitness für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit einschätzen, kennen den Stellenwert des Sports im gesellschaftlichen Leben und für die Wirtschaft und können sich in Leistungs- und Wettbewerbssituationen fair und regelkonform verhalten.
Im Cluster „Sprachen und Kommunikation“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz, die Unterrichtssprachen Slowenisch und Deutsch als Basis aller Lernprozesse einzusetzen. Sie erwerben außerdem eine profunde praxisorientierte Sprachkompetenz, die auch als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben gesehen wird.
In den Unterrichtssprachen Slowenisch und Deutsch erwerben die Schülerinnen und Schüler profunde Kenntnisse in den Fertigkeiten Lesen, Sprechen, Zuhören und Schreiben, die nicht nur Grundlagen für eine Beherrschung der Unterrichtssprachen auf hohem Niveau sind, sondern auch die Bereiche Kunst und Kultur nahebringen. Die Schülerinnen und Schüler können die Sprachen situationsangemessen gebrauchen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in privaten und beruflichen Sprechsituationen anwenden. Sie können Texte formal und inhaltlich erschließen und analysieren, die grundlegenden Sprachnormen anwenden und haben einen umfassenden Wortschatz. Sie können Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die jeweils spezifischen Textmerkmale gezielt einsetzen. Sie können Texte redigieren sowie grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken anwenden. Die Schülerinnen und Schüler können zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen sowie gesellschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen. Durch die intensive Beschäftigung mit Kunst und Kultur können sie zu künstlerischen, insbesondere literarischen Werken und Erscheinungen Stellung nehmen (literarische Rezeptionskompetenz) sowie die Darstellungs- und Vermittlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien bewerten (Medienkompetenz).
Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens zwei Fremdsprachen situationsadäquat kommunizieren: in Englisch einschließlich Wirtschaftssprache auf dem Niveau B2 laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) sowie in einer weiteren lebenden Fremdsprache auf dem Niveau B1. Sie können die Fremdsprache dem Niveau entsprechend fließend, korrekt und wirkungsvoll einsetzen, sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen schriftlich als auch mündlich praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen. Sie zeigen interkulturelle Kompetenz, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen und der fremden Kultur bewusst sind, kulturspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede reflektieren und in beruflichen Situationen nutzen.
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau. Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über personale und soziale Kompetenzen wie Lösungs- und Zielorientiertheit, Flexibilität, Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstreflexion, Selbstmotivation, Entscheidungsfreude, Teamfähigkeit, Kundenorientierung, Ausdauer, Belastbarkeit, Hands-on-Mentalität, Konfliktlösungskompetenz, Leistungsbereitschaft und Engagement aufgebaut.
Arbeitstechniken wie die Beschaffung und Bewertung fachspezifischer Informationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten, Selbstorganisationsfähigkeit, Projektmanagement, Networking, analytisches Denken, Präsentationsfähigkeit und Argumentationsfähigkeit werden im Unterricht laufend trainiert und sind im Repertoire der Schülerinnen und Schüler vorhanden.
Die Schülerinnen und Schüler haben Entrepreneurshipkompetenzen aufgebaut, das sind zentrale Kompetenzen, wie Kreativität und Innovationsbereitschaft, unternehmerisches Denken, Markt- und Branchenwissen, Fachwissen im Bereich der Unternehmensgründung und Unternehmensführung. Dazu gehört es, die Folgen betriebswirtschaftlicher Entscheidungen abschätzen und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen zu können, die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen zu können, die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme darstellen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen zu können sowie in der Lage zu sein Managementtechniken anzuwenden.
Im Rahmen der Leistungserstellung und –verwertung können die Schülerinnen und Schüler Marketingkonzepte analysieren, strategische und operative Marketinginstrumente anwenden, Beschaffungsprozesse komplett durchführen und optimieren, Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln sowie vertragsrechtliche Fragen klären und Markteintrittsmaßnahmen vornehmen.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Management und Intrapreneurship strategische und operative Planungsprozesse durchführen, evaluieren und bewerten, Aufgaben im Personalmanagement inkl. Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und Maßnahmen unter den Gesichtspunkten Ethik und Nachhaltigkeit bewerten.
Im Bereich Finanz- und Investitionsmanagement können die Schülerinnen und Schüler, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren, Finanzpläne erstellen und Finanzkennzahlen interpretieren, Bank-, Wertpapier- und Versicherungsgeschäfte durchführen und diesbezüglich beraten sowie Steuerungsvorgänge im Unternehmen bewerten.
Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich Unternehmensrechnung laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen, unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln, den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, Jahresabschlüsse erstellen, interpretieren und beurteilen, Kosten- und Preiskalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen, eine Betriebsabrechnung durchführen, Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen.
In den Bereichen Recht und Volkswirtschaft können die Schülerinnen und Schüler einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitsnehmers sowie der Konsumentin und des Konsumenten klären. Sie sind in der Lage, als mündige Staatsbürgerin bzw. mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz zu agieren, sich Informationen zu beschaffen, kritisch zu analysieren sowie eine eigene Position zu ökonomischen Fragestellungen zu entwickeln.
Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie können die Schülerinnen und der Schüler Informatiksysteme einsetzen, mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen, kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen, dazu eine Datenbank einsetzen sowie Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Cluster „Gesellschaft und Kultur“ wird der Aufbau einer ganzheitlichen Ausbildung fokussiert, durch die das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozessen sowie auch ein umfassendes Demokratieverständnis gefördert wird.
Die Schülerinnen und Schüler können aktuelle Themen der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur kritisch reflektieren, kontroverse Positionen analysieren und ideologischen Positionen zuordnen, fremde Kulturen und Lebensweisen verstehen und auf Übereinstimmungen mit demokratisch-humanistischen Werten prüfen sowie ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Gesellschaft und Politik reflektieren.
Die Schülerinnen und Schüler können im Cluster „Mathematik und Naturwissenschaften“ die für weiterführende Ausbildungen und für die Berufspraxis notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe und Methoden anwenden, Sachverhalte beschreiben, analysieren und interpretieren.
Sie können mathematische und naturwissenschaftliche Modelle beschreiben und analysieren sowie in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren und interpretieren. Sie können zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert für ihre Rechenverfahren einsetzen.
Die Schülerinnen und Schüler können außerdem Zusammenhänge zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen.
Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Dies verlangt auch, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiter entwickeln. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.
Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der fünf Jahrgänge in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.
Die Betriebswirtschaft steht als Leitfach im Zentrum der Ausbildung. Zur Festigung und Vernetzung der in den unterschiedlichen Clustern erworbenen Kompetenzen dient das didaktische Konzept der Übungsfirma dem Erwerb einer ganzheitlich-integrativen Handlungsfähigkeit.
Wegen der Bedeutung der Fremdsprachenkompetenz für die berufliche Praxis sind Unterrichtssequenzen mit integriertem Fremdsprachenlernen (Content Integrated Learning – CLIL) von großer Wichtigkeit. Unter CLIL versteht man die Verwendung der Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lehrinhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Pflichtgegenstandes Englisch unter Einbeziehung von Elementen der Fremdsprachendidaktik.
Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu lehren.
Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungsziele des jeweiligen Clusters und die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie weiters die didaktischen Grundsätze und die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.
Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Nach Lernjahren und Kompetenzmodulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu planen, wobei die im Lehrplan bei den entsprechenden Gegenständen definierten Kompetenzen über die Schulstufen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind.
Eine möglichst enge Vernetzung zwischen den einzelnen Unterrichtsgegenständen ist anzustreben, wobei der Betriebswirtschaft als Leitfach der Ausbildung eine besondere Bedeutung zukommt.
Der Aufbau einer praxisorientierten Wirtschaftskompetenz ist durch die Berücksichtigung des Bezuges zu einer Übungsfirma und zu Wirtschaftspartnern in allen Unterrichtsgegenständen zu fördern.
Der gründlichen Erarbeitung von Basiskenntnissen und dem Training grundlegender Fähigkeiten ist der Vorzug vor einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.
Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung bzw. Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.
Teambesprechungen (auch in Form von Fach- oder Klassenlehrerkonferenzen) sind im Sinne der Vernetzung der Unterrichtsgegenstände abzuhalten, wenn es für die Lehrstoffplanung durch die betreffenden Lehrerinnen und Lehrer zweckmäßig ist.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Auf deren situationsadäquaten Einsatz und deren Weiterentwicklung in Wort und Schrift (korrekter Gebrauch der Standardsprache Deutsch – Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) hat jede einzelne Lehrerin und jeder einzelne Lehrer hinzuwirken. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) sowie die Bestimmungen der Leistungsbeurteilungsverordnung maßgeblich.
Dem Aufbau von personalen und sozialen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist in allen Unterrichtsgegenständen besonderes Augenmerk zu schenken.
Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Es ist ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion einzusetzen. Besonderer Wert ist auch auf den Aufbau von Methodenkompetenz zu legen.
– Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schülern geweckt wird.
– Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (zB Arbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen) sind anzustreben.
– Lernarrangements sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln und aus ihren Fehlern lernen können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen.
– Thematische Schwerpunkte können in Abstimmung mit Einrichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Geeignete Arten von Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben.
– Die Vermittlung des Integrierten Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) hat integrativ so zu erfolgen, dass sowohl im fachlichen als auch im sprachlichen Bereich die Schülerinnen und Schüler bei der Herausbildung von Wissen und Fähigkeiten einerseits, als auch sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen andererseits unterstützt werden und damit die Beschäftigungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in einem globalen Arbeitsmarkt gestärkt wird.
– Die Organisation künstlerischer und kultureller Aktivitäten und der Besuch künstlerischer und kultureller Veranstaltungen und Institutionen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur motivieren.
Das didaktische Konzept der Übungsfirma fördert die Individualisierung und den Aufbau von Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern. Die Übungsfirma ist der Ort, an dem kompetenz- und praxisorientierter Unterricht im Sinne des kaufmännischen Bildungsziels erfolgt.
Im Betriebswirtschaftlichen Zentrum wird die Arbeit in einem Unternehmen in verschiedenen Abteilungen und unterschiedlichen Positionen trainiert und die Praxis realitätsgetreu simuliert. Der Einsatz von Fremdsprachen soll durch den Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Übungsfirmen forciert werden.
Der Pflichtgegenstand „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ bildet durch seine Vernetzung mit allen anderen Unterrichtsgegenständen die Grundlage für die Umsetzung des Unterrichtsprinzips Entrepreneurship Education in allen Jahrgängen.
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Einzelne Unterrichtsgegenstände können teilweise in Form von Blockunterricht abgehalten werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung. Es ist dabei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Die Qualität des Unterrichts sowie die systematische Förderung der Kompetenzen stehen im Mittelpunkt der Schulentwicklung. Qualitätsziele auf Schul-, Landes- und Bundesebene unterstützen die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts. Die nachvollziehbare Darstellung der Unterrichtsziele und transparente Kriterien der Leistungsbeurteilung tragen wesentlich zur Motivation und zum guten Schulklima bei. Eine Kultur der offenen Rückmeldung ist anzustreben.
Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen – soweit es mit den Bildungszielen, der Bildungs- und Lehraufgabe sowie den Anforderungen der Reife- und Diplomprüfung vereinbar ist – im Unterricht und in Prüfungssituationen verwendet werden.
Das Pflichtpraktikum ist in den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ sowie „Business Behaviour“ unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung, Bezug nehmend auf das zu erstellende Praxisportfolio, vor- und nachzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler haben in geeigneter Weise Aufzeichnungen zu führen; diese sind in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantin oder als Praktikant zu informieren und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Problemen auch an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer der entsprechenden Unterrichtsgegenstände sollen mit den Betrieben (Praxisstätten), in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt halten. Auslandspraktika sind in Hinblick auf (fremd)sprachliche Kompetenzen empfehlenswert, wobei vor allem die Eignung ausländischer Praxisstellen nach Möglichkeit zu überprüfen ist.
In allen Jahrgängen der zweisprachigen Handelsakademie ist der Unterricht in etwa gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen, nur in den Pflichtgegenständen Deutsch und Slowenisch ist die jeweilige Unterrichtssprache zu verwenden.
Bei Abschnitten, die in slowenischer Sprache unterrichtet werden, sollen die deutschen Fachausdrücke aus den Lehrbüchern vermittelt werden. Umgekehrt, wenn Deutsch als Unterrichtssprache verwendet wird, sollen die slowenischen Ausdrücke erarbeitet werden.
Bei der Wiederholung und Festigung bereits erarbeiteter Lehrinhalte ist auf die Ausgewogenheit der sprachlichen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in beiden Sprachen zu achten.
Nach Kenntnis des Lehrstoffes in einer Sprache und nach Bearbeitung der Begriffe in der jeweiligen anderen Sprache kann der Transfer des Wissens von einer Sprache zur anderen stattfinden.
Da die Schülerinnen und Schüler den Lehrstoff in allen Unterrichtsgegenständen – außer in „Deutsch“ und „Slowenisch“ – in beiden Sprachen beherrschen müssen, kann die Aufgabenstellung bei den Schularbeiten in slowenischer und deutscher Sprache verfasst werden.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Diese Unterrichtsprinzipien sind insbesondere
– Entrepreneurship Education – Befähigung des Einzelnen zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken und Handeln als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, und auch als Konsumentin und Konsument, aktives und verantwortungsbewusstes Agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten,
– Wirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung – kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft,
– Umwelterziehung – Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
– Politische Bildung – Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken sowie zur Weltoffenheit,
– Europapolitische Bildungsarbeit – Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsrahmen, Transparenzinstrumente),
– Gender Mainstreaming – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern,
– Medienbildung – Sensibilisierung für bewussten Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
– Gesundheitserziehung – Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln.
| Lehr-ver-pflich-tungs-gruppe | ||||||||
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Jahrgang | ||||||
| I. | II. | III. | IV. | V. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | |||||||
_________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 Der Lehrstoff der im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Jahrgang für jeweils zwei Wochenstunden konzipiert.
7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
11 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel der zweisprachigen Handelsakademie zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Der Stammbereich ist in allen Parallelklassen gleich zu gestalten, sofern nicht die Profilbildung der Schule eine Abweichung erfordert.
2. Autonome Verschiebungen zwischen den Clustern sind nicht möglich.
3. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen sechs Wochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden.
4. Pflichtgegenstände mit bis zu vier Gesamtwochenstunden dürfen um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden schulautonom verändert werden. Innerhalb eines Clusters dürfen dabei höchstens drei Gesamtwochenstunden verändert werden. Das gilt nicht für den Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, in dem nur eine Erhöhung der Gesamtwochenstunden um bis zu zwei Wochenstunden, welche aus dem Erweiterungsbereich zu entnehmen sind, in jedem Unterrichtsgegenstand dieses Clusters möglich ist.
5. Der Pflichtgegenstand „Mathematik und angewandte Mathematik“ ist ab dem ersten Jahrgang als Pflichtgegenstand zu führen.
6. Wird schulautonom in der Stundentafel bei einem Unterrichtsgegenstand mehr als eine Wochenstunde verändert, ist eine Anpassung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes vorzunehmen.
7. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können bis zu drei Wochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII. Unterabschnitt A. 2. 1 vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je sechs Wochenstunden (zwei Wochenstunden pro Schulstufe) verschoben werden.
8. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 18 Wochenstunden (eine oder zwei Wochenstunden pro Seminar) angeboten werden, wobei einem Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt eine Wochenstunde entspricht. Seminare mit einer Wochenstunde (einem Kompetenzmodul) können ab dem II. Jahrgang mit zwei Wochenstunden in einem Semester geblockt werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
Die Jahreswochenstundenzahl von 38 pro Jahrgang darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 168 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“, „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) ab dem III. Jahrgang mindestens 72 Unterrichtsstunden pro Jahrgang in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Jahrgängen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 16 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen, privaten und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Business Behaviour“ sowie „Bewegung und Sport“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester)
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender;
Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte
Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
8. Semester– Kompetenzmodul 8:
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
V. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.
10. Semester:
Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 284/2006.
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Slowenisch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“
Die Schülerinnen und Schüler
– gebrauchen die Unterrichtssprachen Deutsch und Slowenisch als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in den Unterrichtssprachen in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprachen hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und anderen Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– einen guten Grundwortschatz,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine verständliche Aussprache,
– sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
– verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird,
– das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
– Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– einen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen,
– in Texten aus dem privaten und beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen,
– in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
– klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im privaten und beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
– vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
– die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren,
– berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
– einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler unter Einbeziehung der Aspekte der Sprachmittlung in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung in einer zwei- und mehrsprachigen Gesellschaft mit Slowenisch als Sprache der slowenischen Volksgruppe in Österreich und als Nachbarsprache notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben. Im Unterricht werden die bei den Schülerinnen und Schülern manifesten Unterschiede in der Sprachbeherrschung als Basis eines differenzierenden und individualisierten Unterrichts genommen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen,
– Gespräche führen, indem sie sich konstruktiv an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in privaten und beruflichen Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
– Texte adressatenadäquat formulieren,
– Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
– Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
– über Aspekte der eigenen Lebenswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
– strukturelle Unterschiede zwischen Slowenisch und Deutsch erkennen und sprachliche Interferenzen vermeiden,
– mit Fehlern konstruktiv umgehen und häufige Fehlerquellen erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Erkennen von und Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen:
Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation, Lesetechniken und Lesestrategien (punktuelles Lesen, kursorisches Lesen, Querlesen und Parallellesen), sinnerfassendes, stilles und lautes, gestaltendes Lesen, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Nacherzählung, Inhaltsangabe, Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Präsentationen), kreative Textformen
Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Beschreiben, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Problemen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von ein- und zweisprachigen Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– strukturelle Unterschiede zwischen Slowenisch und deutsch erkennen und sprachliche Interferenzen vermeiden,
– Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien
Grundlagen der Rhetorik wie Sprechtechnik, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen:
Lesetraining, Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Protokoll, Zusammenfassung, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog, Posting; Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Dokumentieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwicklung von Kulturbewusstsein, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von ein- und zweisprachigen Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; ein- und zweisprachige Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief,, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
III. Jahrgang:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben,
– über Aspekte der Berufs– und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand Deutsch)
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten und ihr historisches Umfeld beschreiben und analysieren,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache
Eine zweistündige Schularbeit
IV. Jahrgang:
7. Semester – Kompetenzmodul 7:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
im Bereich „Sprechen“
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten und ihr historisches und aktuelles Umfeld beschreiben und analysieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen, Argumentationsstrategien entwickeln
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der slowenischsprachigen Literatur, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
8. Semester – Kompetenzmodul 8:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung)
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der slowenischsprachigen Literatur vornehmlich des 19. Und 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
9. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die slowenische Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der slowenischsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
10. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen,
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die slowenische Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren, Präsentieren
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Kommentar, offener Brief, Meinungsrede, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der slowenischsprachigen Gegenwartsliteratur, Kulturportfolio (gemeinsam mit dem Unterrichtsgegenstand „Deutsch“)
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine dreistündige Schularbeit
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1)
Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie hat die Aufgabe, Personen, die eine Handelsschule oder einen Vorbereitungslehrgang kaufmännischer Richtung erfolgreich abgeschlossen haben, gemäß § 65 und § 75 Abs. 1 lit. b des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) zum Bildungsziel der Handelsakademie zu führen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf den Aufbaulehrgang Anwendung (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
| Wochenstunden | Lehrver- | |||||
| A. | Pflichtgegenstände | Jahrgang | pflichtungs- | |||
| I. | II. | III. | Summe | gruppe | ||
| A.1 | Stammbereich 2 | |||||
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 5 | ||||
| 1.1 | Religion/Ethik 11 | 1 | 1 | 1 | 3 | (III)/III |
| 1.2 | Business Behaviour | 1 | – | 1 | 2 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 25 | ||||
| 2.1 | Deutsch | 3 | 3 | 2 | 8 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 2 | 8 | I |
| 2.3 | Lebende Fremdsprache 3 | 3 | 3 | 3 | 9 | I |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 23 | ||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 2 | 2 | 2 | 6 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 4 | 3 | 2 | 2 | 7 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement und Case Studies 4 | – | 1 | 1 | 2 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | – | 2 | 1 | 3 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | – | 1 | – | 1 | II |
| 3.6 | Recht | – | – | 2 | 2 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | – | – | 2 | 2 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 4 | ||||
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | 1 | 1 | – | 2 | III |
| 4.2 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | – | – | 2 | 2 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 20 | ||||
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 5 | 4 | 3 | 12 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | 3 | 3 | – | 6 | III |
| 5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | – | – | 2 | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 25 | 26 | 26 | 77 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 | |||||
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt 6 7 | 2 | 2 | 2 | 6 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 8 | – | – | – | 0–12 | I/III 9 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | 0–12 | I–III | |||
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 38 pro Jg.) | 27 | 28 | 28 | 83 | ||
| B. | Pflichtpraktikum | 150 10 | ||||
| C. | Freigegenstände 5 | |||||
| D. | Unverbindliche Übungen 5 | |||||
| E. | Förderunterricht | |||||
_______________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 In Amtsschriften ist die Bezeichnung des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
7 Der Lehrstoff der im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich), angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Jahrgang für jeweils zwei Wochenstunden konzipiert.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
11 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Stundentafel der Deutschförderklasse
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
| 1. Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (I) |
| 2. Religion | 2 | (III) |
| 3. Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen 1 | x 2 | Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand, Verbindliche Übungen |
| Gesamtwochenstundenzahl | x 3 | |
| Freigegenstände 4 | ||
______________________________
1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel des Aufbaulehrganges der Handelsakademie; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen erfolgt durch die Schulleitung.
2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.
3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel des Aufbaulehrganges der Handelsakademie.
4 Wie Stundentafel des Aufbaulehrganges der Handelsakademie.
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel des Aufbaulehrganges der Handelsakademie zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Der Stammbereich ist in allen Parallelklassen gleich zu gestalten, sofern nicht die Profilbildung der Schule eine Abweichung erfordert.
2. Autonome Verschiebungen zwischen den Clustern sind möglich.
3. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen sechs Wochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden.
4. Pflichtgegenstände mit bis zu vier Gesamtwochenstunden dürfen um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden schulautonom verändert werden. Im Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ ist nur eine Erhöhung der Gesamtwochenstunden möglich.
5. Wird schulautonom in der Stundentafel bei einem Unterrichtsgegenstand mehr als eine Wochenstunde verändert, ist eine Anpassung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes vorzunehmen.
6. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können bis zu drei Wochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII, Unterabschnitt A. 2. 1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je sechs Wochenstunden (zwei Wochenstunden pro Schulstufe) verschoben werden.
7. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 12 Wochenstunden (eine oder zwei Wochenstunden pro Seminar) angeboten werden, wobei einem Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt eine Wochenstunde entspricht. Seminare mit einer Wochenstunde (einem Kompetenzmodul) können ab dem II. Jahrgang mit zwei Wochenstunden in einem Semester geblockt werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
Die Jahreswochenstundenzahl von 32 pro Jahrgang darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 90 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrenden zu fördern.
Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Verhaltensrepertoire und Haltungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen, privaten und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion,“ „Ethik“, und „Business Behaviour“.
Siehe die Lehrpläne für den Religionsunterricht, Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2012.
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, Friedenssicherung, Völkerrecht
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
Vertiefung : Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale mittragen und gestalten,
– sich in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens angemessen verhalten,
– Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
– das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten (geeignete Unternehmen auswählen, professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen, Vorstellungstermine wahrnehmen) und organisieren (Zeitmanagement).
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken
angeleitete Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation im Portfolio
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren,
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihrem Verhaltensrepertoire berücksichtigen.
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation auch in englischer Sprache
Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation in englischer Sprache, Wohnen und Arbeiten im Ausland, Kulturschock und Reintegration
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können, möglichst unter Einbeziehung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum,
– die Tätigkeitsfelder und Anforderungen verschiedener Berufe auf dem Hintergrund der Erfahrungen im Pflichtpraktikum beschreiben und mit den eigenen Fähigkeiten und Erwartungen in Beziehung setzen,
– Entwicklungen am Arbeitsmarkt beobachten und für die Planung der eigenen Berufskarriere nutzen,
– ihre Einstellung zur Verschiedenheit von Menschen analysieren und in ihrem Umgang berücksichtigen,
– Diversity Management im beruflichen und privaten Leben anwenden,
– geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Berufsfähigkeit ergreifen.
Formen der Verschiedenheit und deren gesellschaftliche Relevanz
Diversity Management, Konfliktmanagement, Work-Life-Balance
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und entwicklung
Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum unter anderem unter den Gesichtspunkten von Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeitsfelder, Rechtsform, Organisation, Produktpalette, rechtliche Rahmenbedingungen des Dienstverhältnisses
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Besprechungen und Verhandlungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen,
– die Chancen und Schwierigkeiten von Arbeiten und Studieren im Ausland abschätzen,
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Fachsprache für die Kundenberatung und Produktpräsentation auch in einer lebenden Fremdsprache, internationale Studienangebote, Bewerbung und Assessment für Beruf und Studium
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“
Die Schülerinnen und Schüler
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– einen guten Grundwortschatz,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine verständliche Aussprache,
– sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Hören“
– den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
– verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird,
– das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem privaten und beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
– Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Lesen“
– einen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen,
– in Texten aus dem privaten und beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen,
– in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
– klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– Gespräche in vertrauten privaten und beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im privaten und beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
– vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Schülerinnen und Schüler können in der Fertigkeit „Schreiben“
– Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse,
– die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren,
– berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
– einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ und „Sprachbewusstsein“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen,
– Stil- und Sprachebenen unterscheiden und zuordnen
– in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit Sachtexten auseinandersetzen, diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– literarische Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zu ihren Erfahrungen sowie zum eigenen Weltwissen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie fremde Texte kriterienorientiert und konstruktiv kommentieren und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Probleme erkennen, beschreiben und analysieren,
– über den Informations- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung nutzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen sowie bei der Rezeption von Medien, Anwendung von Sprech- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Gespräche führen
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Exzerpt, Zusammenfassung, Leserbrief, Redigieren fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Argumentieren, Kommentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen,
– Stil- und Sprachebenen unterscheiden, zuordnen und differenziert einsetzen,
– in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit Sachtexten und literarischen Texten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen,
– Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu ihrem Welt- und Fachwissen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Probleme im jeweiligen Kontext erklären,
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren,
– typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Strategien zur Fehlermeldung nutzen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Diskutieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie offener Brief, Empfehlung, Textanalyse, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Sicherung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, Entwicklung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen,
– in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren,
– Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie eigene Texte formal und inhaltlich überarbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben sowie die daraus erkennbaren Haltungen erschließen,
– zu künstlerischen Werken und kulturellen Erscheinungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumentationsstrategien entwickeln
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Kommentar, Meinungsrede, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Analysieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen,
– in unterschiedlichen Gesprächssituationen lösungsgerecht argumentieren,
– Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– sachliche Kritik äußern,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten herstellen, Texte auf ihre Intention hin erklären und interpretieren,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben und erschließen sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen in Beziehung setzen,
– zu künstlerischen Werken und kulturellen Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institution und Wirtschaftsfaktor erklären,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung untersuchen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten mit anderen Sprachen vergleichen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Moderieren
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten ermitteln, interpretieren und bewerten sowie Inhalte zu ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen,
– in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht und lösungsorientiert argumentieren, zielgerichtet appellieren und sachlich diskutieren,
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin erklären, interpretieren und bewerten,
– Texte zuordnen, reflektieren und mit dem eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Gattungsmerkmale und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken beschreiben und erschließen und mit den daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen in Beziehung setzen,
– künstlerische Werke und kulturelle Erscheinungen bewerten,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen und zu diesen Stellung nehmen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Wirtschaftsfaktor bewerten,
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung untersuchen und reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene analysieren,
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung untersuchen,
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten mit anderen Sprachen vergleichen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Empfehlung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten ermitteln, interpretieren und bewerten sowie Inhalte zu ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Bereich Sprechen
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin erklären, interpretieren und bewerten,
– Texte zuordnen, reflektieren und mit dem eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen in Beziehung setzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– künstlerische Werke und kulturelle Erscheinungen bewerten,
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen und zu diesen Stellung nehmen,
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung untersuchen und reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren, Präsentieren
Lesen:
Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Wiederholung relevanter informierender und meinungsbildender Textsorten wie Erörterung, Kommentar, offener Brief, Meinungsrede, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst und Kultur, Kulturportfolio
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 gemäß GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können. Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Schulpartnerschaften, internationale Projekte, Praktika, Projektwochen usw. gefördert werden.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler
– können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
– beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen,
– kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte,
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Wiederholung und Festigung folgender Themen: Alltagsleben, Umfeld, Soziale Netzwerke, Medien, Tourismus, Transportmittel, Bildung und Ausbildung, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Struktur einer Firma
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, einfache Firmen-/Produktpräsentation, Hand-out, einfache Anweisung, Produktbeschreibung
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Schwerpunktmäßige Wiederholung der Zeitstrukturen, Formulierung direkter und indirekter Fragen, Konditionalsätze, indirekte Rede
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen, die es ihnen ermöglichen, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen,
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation,
– können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Interkulturelle Vielfalt, multikulturelle und soziale Beziehungen, Medien und soziale Netzwerke, Tourismus, Transportwesen
Beruflicher Bereich:
Büro- und Informationsmanagement, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung)
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung), Bericht, E-Mail, Blog, Artikel, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Hand-out, Ausfüllen eines Fragebogens bzw. Formulars
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen, Infinitivkonstruktionen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, öffentliche Einrichtungen, Werbung, Werbemittel, Werbestrategien, Umwelt und Lebensqualität
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken, Produkte, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), Bericht, E-Mail, Broschüre, Präsentation, Hand-out, einfache Broschüre, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen, EU, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Antrag, Leserbrief, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Broschüre, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
– können komplexere grammatische Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen dürfen, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
–
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Marketing, Public Relations, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Karriere und Karriereplanung (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf), Customer Relations, unregelmäßiger Geschäftsfall
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), Antrag, E-Mail, Report, Artikel, Kommentar, Broschüre
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Marketing, Public Relations, Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich:
Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland, Internationale Wirtschaft, Global Players
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz, E-Mail/Brief, Präsentation, Kommentar, Report, Artikel, Werbetexte, Corporate Blogs
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent User B1 gemäß GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Jugendlichen ist zu berücksichtigen. Die im Übungsfirmenunterricht erworbenen Kompetenzen sind im Fremdsprachenunterricht in der beruflichen Domäne einzusetzen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Schülerinnen und Schüler sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Sie können mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Schulpartnerschaften, internationale Projekte, Praktika, Projektwochen usw. gefördert werden.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Informationen über die eigene Person, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Essen und Trinken, Tagesablauf
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, E-Mails, kurze Mitteilungen und Notizen, Formulare
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können Anweisungen, die langsam und deutlich an sie/ihn gerichtet werden, verstehen und können kurzen, einfachen Wegerklärungen folgen elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Wohnen und Umgebung, Stadt- und Wegbeschreibungen, Einkaufen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, E-Mails, kurze Mitteilungen und Notizen, Formulare
Eine einstündige Schularbeit
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails, Postings, und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben,
– können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
– können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und „Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Einkaufen, Bekleidung und Aussehen, Körper und Gesundheit, Ernährung
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (E-Mails, Anzeigen, kurze Mitteilungen und Notizen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken)
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn Klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Texte, wenn das Thema vertraut ist und können einfachen Alltags- und Sachtexten, die sich auf vertraute Situationen beziehen, die wichtigsten Informationen entnehmen,
– verstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders wenn Bilder dabei helfen,
– können über einige Themen des täglichen Leben in mehreren Sätzen Auskunft geben,
– können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
– können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der in den vorherigen Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Reisen, Verkehrsmitteln, Beschwerden
Erlebnisse und Erfahrungen
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Ausstattung, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate, Terminvereinbarung, Einladung
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (E-Mails, Notizen/Telefonnotizen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften, Anzeigen)
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
– verstehen Gespräche über vertraute Themen und auch Einzelheiten in einfachen Texten, wenn das Thema bekannt ist und langsam und deutlich gesprochen wird,
– können sich in einfachen routinemäßigen Situationen in privaten wie berufsrelevanten Bereichen verständigen, wenn es um einen direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten handelt,
– können Ratschläge annehmen und erteilen, Einladungen annehmen oder ablehnen,
– können über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten,
– können eine einfache Geschichte verfassen, wenn Stichwörter und Bilder helfen,
– können mit einem begrenzten Wortschatz zu vertrauten Themen kurze, zusammenhängende Texte verfassen, Ereignisse, vergangene Handlungen und Erfahrungen beschreiben und dabei einfache Strukturen korrekt verwenden.
Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von Medien
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate, Arbeitswelt (Lebenslauf, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung, Terminvereinbarung), Einladungen, Programme
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Private und berufliche E-Mails, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften, Einladungen, Programme, Anfragen, Bestellungen, Reservierungen
Eine einstündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen,
– verstehen einfache Sachtexte, wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen,
– verstehen einfache berufliche Standardkorrespondenz, die einem häufig verwendeten Schema folgt und sich auf vertraute Situationen bezieht,
– können an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews im privaten und beruflichen Bereich (Verkaufsgespräch) teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen,
– können kurze Ausschnitte aus gelesenen Texten in einfachen Sätzen wiedergeben,
– können einen ausreichend großen Wortschatz und relativ einfache Strukturen in vertrauten, routinemäßigen Situationen anwenden und konkrete Bedürfnisse erfüllen,
– können eine kurze, eingeübte Präsentation zu einem Thema aus ihrem/seinem Alltag vortragen und dabei kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben,
– können mit einer begrenzten Anzahl unkomplizierter Nachfragen umgehen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine einfache Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen geben.
Aufbau und Festigung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der in den vorhergehenden Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen unter Einbeziehung von gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen
Beruflicher Bereich:
Einfache Firmen- und Produktpräsentation, Verkaufsgespräche, Beschwerden, Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Übungsfirma, Arbeitswelt (Lebenslauf, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung, Terminvereinbarung), Geschäftsreise, Messe
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften/Internetseiten, private und einfache berufliche E-Mails und Briefe, Formulare, Anfragen, Bestellungen, Reservierungen
Eine einstündige Schularbeit
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– einen Businessplan erstellen und analysieren,
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
– unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
– betriebliche Abläufe planen und organisieren,
– unternehmerische Zielbündel entwickeln,
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
– Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Finanzierung und Investition:
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
– Jahresabschlüsse erstellen,
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
– eine Betriebsabrechnung durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt im Pflichtpraktikum. Dieses stellt sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten,
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen, Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
– Methoden der Marktanalyse einsetzen,
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Marktorientierung
Rechtliche Grundlagen:
AG, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Marketing-Mix, Ethik im Marketing
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären,
– Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
– Beschaffungsprozesse optimieren,
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in den Bereichen Materialwirtschaft, Logistik und Fertigung
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
– Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
– Marketingstrategien entwickeln,
– die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
– moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
– Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Bank- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
– die Bedeutung des Ratings erläutern,
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels-, Dienstleistungs- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
– Arten der Investitionen unterscheiden,
– Investitionen steuern und kontrollieren,
– Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
– den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern,
– Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden (Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen).
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln, das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
– verschiedene Wertpapierarten erläutern,
– Derivate charakterisieren,
– das Börsengeschäft erläutern,
– Arten der Börse unterscheiden.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen (auch anhand einfacher betriebswirtschaftlicher Fallstudien)
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden, dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G V, Plan-Bilanz)
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
– Methoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern,
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen,
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren,
– verschiedene Führungskonzepte reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen,
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen,
– einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-Cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und -zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion), Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse
Fallstudien:
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Bereich Personalverrechnung
– Besonderheiten bei den laufenden Bezügen (Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Aktien und Anleihen
Personalverrechnung:
Abrechnung von Besonderheiten bei laufenden und sonstigen Bezügen, Schriftverkehr
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– Deckungsbeiträge ermitteln,
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln.
Bereich Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung
– Kalkulationen durchführen.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung
Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung:
Kalkulationen
Eine einstündige Schularbeit
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Summen- und Saldenbilanz ermitteln.
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Bewertungsverfahren anwenden,
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt Rückstellung) vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Summen- und Saldenbildung
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschlussarbeiten (Reihenfolge, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln)
Anlagenbewertung:
Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften (Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung)
Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
– weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholung des Lehrstoffes zu den Kompetenzbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger aktueller Ergänzungen
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung für die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Internationale Rechnungslegung:
die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) für ausgewählte Bilanzpositionen mit dem Unternehmensrecht vergleichen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
– Projektabgrenzungen durchführen,
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Projekte laufend evaluieren,
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Bereich Business Training
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen, Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling)
Business Training:
einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere mit anderen Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Business Training
– ihre in den Pflichtgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Case Studies:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Case Studies:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe, Formatierung, Berechnungen, Datenausgabe
– Daten erfassen, berechnen, formatieren, organisieren, drucken, austauschen, auswerten und in Diagrammen darstellen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktion
– Auswertungen mit Funktionen durchführen,
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung wie SVERWEIS, UND, ODER, usw.),
– anspruchsvolle Funktionen effizient einsetzen (Textfunktionen, Datumsfunktionen usw.).
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkadministration
– Verbindungen mit unterschiedlichen Geräten auf Basis unterschiedlicher Technologien herstellen,
– Ressourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren,
– Benutzer im Netzwerk verwalten.
Bereich Informatiksysteme – Netzwerkkonfiguration
– überprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind,
– Änderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen,
– einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Wiederholen und aktualisieren der Themenbereiche Berechnungen, Formatierungen, Daten sortieren und filtern, Druck, Diagramme, Datenimport, Datenexport
Funktionen, Auswertung umfangreicher Datenbestände
Netzwerkressourcen konfigurieren und nutzen, Benutzerverwaltung, Netzwerkeinstellungen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
– erkennen, welche Abfragen zur Aufgabenlösung zu erstellen sind,
– Abfragen mit komplexen Kriterien erstellen,
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
– Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen filtern,
– Parameterabfragen erstellen,
– Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– Ergebnisse der Datenauswertung in Berichten darstellen und dabei auch Gruppierungen und Berechnungen durchführen,
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– Systeme wiederherstellen (System Recovery),
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen,
– mögliche Bedrohungsszenarien für digital gespeicherte Daten aufzeigen,
– Sicherheits- und Sicherungssysteme in Unternehmen bewerten und konfigurieren,
– die Bedeutung der Datenverschlüsselung beschreiben und Daten sicher übertragen.
Wiederholen und aktualisieren einfacher Abfragen, Formulare und Berichte
Daten auswerten, analysieren und darstellen, komplexe Abfragen
Datensicherheit
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf, komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.),
– die Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.),
– komplexe Berechnungsmodelle erstellen und damit betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement, Import und Export
– die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
– Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
– Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder),
– Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
– Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Wiederholen und aktualisieren von Abfragen und Berichten
Wiederverwertbare Berechnungsmodelle, Absicherung von Eingaben
Daten aufbereiten
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware, Betriebssystem, Netzwerk
– die Arbeitsoberfläche und Dateien sinnvoll organisieren,
– Peripheriegeräte unterscheiden und anschließen,
– Schnittstellen unterscheiden und erklären,
– Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet
– eigenständig ein praxisgerechtes Formular erstellen,
– ein Leistungs-Portfolio schriftlich und elektronisch erstellen.
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk):
Wiederholen und aktualisieren der Benutzeroberfläche
Computer und Peripheriegeräte, Software, Datenverwaltung
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet):
Wiederholen und aktualisieren der Themenbereiche Formatierungen, Drucken, Vorlagen, Geschäftskorrespondenz, E-Mail, Kontakt- und Terminverwaltung
Formulare, Portfolio
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet
– in einem bestehenden Content Management System Beiträge im Web veröffentlichen und einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen.
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Webpublishing, Präsentation, Internet):
Schreibgeschwindigkeit 220 Anschläge pro Minute
Wiederholen und aktualisieren von umfangreichen Dokumenten, Serienbriefen und Präsentationen
Arbeiten mit einem Content Management System
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaftslehre vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen (beispielsweise einfache Gesetzestexte, Medienberichte) zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu erfassen und zu erledigen, ist im Unterricht durch Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechtsordnung
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
– die einzelnen Arten von Rechtsakten (beispielsweise Bescheid, Urteil, Beschluss) erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen,
– sich über Rechtsnormen informieren, diese analysieren und die Bedeutung einzelner Arten des Rechts erklären,
– bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt einschlägige Rechtsauskünfte einholen,
– konkrete rechtliche Problemstellungen mit Hilfe des elektronischen Behördenverkehrs lösen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung charakterisieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben und bewerten,
– den Verwaltungsaufbau (inklusive Rechtskontrolle) sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
– die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären und bewerten,
– die Zuständigkeit einzelner Gerichte und den entsprechenden Instanzenzug erläutern,
– die Menschen- und Bürgerrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
– die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
– die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
– die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
– beurteilen, wann eine gewerbsmäßigen Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
– Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb gerichtet sind sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
– darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
– die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
– analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein -Normalarbeitsverhältnis und atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
– einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes wiedergeben sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
im Bereich Rechtsdurchsetzung
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Rechtsordnung:
Wiederholung des Stufenbaus der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, elektronischer Amtshelfer und Rechtsinformationssystem, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Vertiefung der Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnis und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigste Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Rechtsdurchsetzung:
Wiederholung der Kernbereiche des Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahrens, des arbeits- und sozialgerichtliches Verfahrens, des Insolvenzverfahrens
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– jene Gesetze (ABGB und Nebengesetze) nennen, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
– ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtliche Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft vergleichen,
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– einen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen,
– die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen begründen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
– die Vertragsstörungen (insbesondere Verzug) charakterisieren und Gewährleistungs- und Garantiefälle lösen sowie Möglichkeiten der Erfüllungssicherung von Verträgen erklären und anwenden,
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche nennen und die Haftungsformen für eigenes und fremdes Verschulden sowie die Haftung ohne Verschulden in Beziehung setzen,
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie strafgerichtlichen Verfahren erklären sowie die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung und die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
Wiederholung der Kernbereiche des Personen-, Familien-, Ehe- und Erbrechts,
Sachenrecht, Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wiederholung der Kernbereiche des Mietrechts, Wohnungseigentumsrecht, Konsumentenschutzrecht, E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Datenschutzrecht, Umgang mit Social Networks, Strafrecht
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über das Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (zB Szenario-Methode, Rollenspiel) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Schülerinnen und Schülern aufzubauen.
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
– Volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik skizzieren.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– Möglichkeiten der unterschiedlichen Berechnungen des Wohlstandes aufzeigen,
– den Stellenwert der Bruttoinlandsprodukt-Berechnung für Wohlstand und Nachhaltigkeit einer Volkswirtschaft reflektieren und mögliche Alternativen erläutern.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
– erläutern, welche Gruppen besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind und Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmten Instrumenten der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Erscheinungsformen, die Funktionen, den Geldschöpfungsprozess sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
– die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion und deren geldpolitische Strategien bzw. Instrumente erläutern,
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären und reflektieren.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konjunktur und Budget
– Indikatoren zur Bestimmung der Konjunkturlage aufzählen,
– wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
– erläutern, welchen Zweck ein Budget erfüllt,
– begründen, welche Folgen wiederholte Budgetdefizite auf die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft haben.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und aufzeigen, wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik sowie Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Kultur“:
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster soll im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Geschichte anregen und das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse fördern. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können
– historische Quellen zur kritischen, multiperspektivischen Re- und Dekonstruktion von Geschichte anführen,
– historische Epochengliederungen erklären und diese Periodisierungen kritisch reflektieren,
– wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und zivilisatorische Leistungen zeitlich einordnen,
– grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren.
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte, Periodisierungen und Zeitenwenden, Gesellschaft im Wandel, zivilisatorische Leistungen und Innovationen und ihre Auswirkungen auf Produktionsprozesse und Arbeitswelt
Quellenkritische und multiperspektivische Betrachtung historischer Entwicklungsprozesse
Grundlagen des modernen Staates
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang diskutieren,
– kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen begründen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären.
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen (Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre)
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren,
– Entstehungsbedingungen für autoritäre Systeme analysieren,
– mediale Meinungsbildungsmechanismen, politische Instrumentalisierung und mögliche Gefahren identifizieren.
Staat und Religion (Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen)
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat
Populismus, Medien und Politik
Verantwortung im Umgang mit Geschichte
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– unterschiedliche historische und gegenwärtige weltpolitische Einflusssphären benennen sowie deren Bedeutung für regionale Konflikte und Entwicklungen interpretieren,
– machtpolitische Konfrontationen bewerten sowie deren regionale Ausformungen analysieren,
– unterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren,
– die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes exemplarisch untersuchen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Bipolare Welt, blockfreie und neutrale Staaten, Österreich in Europa und der Welt
Multikulturelle Gesellschaft, Gender Mainstreaming
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die in den Unterrichtsgegenständen „Geografie (Wirtschaftsgeografie)” und „Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)” und anderen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in eigenständigen Analysen anwenden,
– unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten,
– die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären,
– die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden,
– wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozio-ökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten,
– kontroverse Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft analysieren und bewerten,
– Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf der Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen,
– ihre/seine individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“:
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Schülerinnen und Schüler
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften“ sowie „Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern,
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren,
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
– die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen,
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben.
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
– die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen,
– die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen,
– die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben,
– die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
– Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen,
– grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen,
– beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln,
– Ergebnisse von Berechnungen abschätzen,
– Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen,
– Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
– die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen Exponenten anwenden und begründen,
– mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen,
– die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können,
– lineare Gleichungen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen,
– die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff und lineare Funktionen
– die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben,
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen verstehen und erklären,
– Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen,
– lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln,
– die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“,
– den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden.
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
– die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen
– die Potenzschreibweise mit rationalen Exponenten beschreiben, die damit zusammenhängenden Rechengesetze anwenden und begründen,
– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
– in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen,
– verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen,
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen,
– die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
– Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
– die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten,
– lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen,
– Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen,
– die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten,
– quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
– die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren,
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
– Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren,
– zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Lineare Funktionen und lineare Gleichungen
– das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden,
– den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben,
– die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren,
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
– Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren,
– quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen,
– die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren,
– den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren,
– das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden,
– mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad)
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit rationalen Exponenten, lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen, Matrizen, lineare Gleichungssysteme in mehr als zwei Variablen, quadratische Gleichungen, Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
Funktionale Zusammenhänge:
Lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
– den Begriff des Logarithmus beschreiben,
– logarithmische Rechengesetze anwenden,
– mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen,
– komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
– den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben,
– den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben,
– Exponentialfunktionen grafisch darstellen,
– Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen,
– die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
– die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^( lambda*x) beschreiben,
– mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten,
– die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
– die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
– diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldtilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
– die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren,
– Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung, Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
– die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren,
– den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
– den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten,
– Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren,
– mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten,
– Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
– die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen,
– das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
– mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren,
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
– den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben,
– den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
– Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen,
– den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben,
– das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen,
– die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie, Integralrechnung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
– die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen,
– Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren,
– die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral- und Streumaße
– verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren,
– unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren,
– Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
– den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren,
– die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
– den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten,
– die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.,
– die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
– den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären,
– die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
– die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen,
– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Stochastik:
Beschreibende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Experimente, Übungen, Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Auf den Grundlagen aufbauend sollen Aspekte von Biologie, Chemie und Physik sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Schülerinnen und Schülern eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Schülerinnen und Schülern auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen,
– den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung naturwissenschaftlicher Phänomene verwenden,
– Eigenschaften von Stoffen kennen und Produkte des täglichen Gebrauches mit diesem Wissen bewerten,
– den Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
– einfache chemische Formeln verstehen und erklären,
– Gefahrensymbole gefährlicher Stoffe erkennen, dazu gehörige Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen und Produkte des täglichen Lebens mit diesem Wissen bewerten,
– die Entstehung von chemischen Bindungen erklären,
– den Zusammenhang von chemischen Bindungen und Stoffeigenschaften erkennen,
– Veränderungen von Masse und Energie im Verlauf von chemischen Reaktionen beschreiben,
– Redoxreaktionen als Aufnahme und Abgabe von Elektronen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
– Säure-Basen-Reaktionen als Aufnahme und Abgabe von Protonen beschreiben und in Form von chemischen Gleichungen darstellen,
Wiederholung des Lehrstoffes zu den angeführten Themenbereichen im Umfang des Lehrplanes der Handelsschule unter Berücksichtigung etwaiger Ergänzungen
Arbeitsweise und Methoden in den Naturwissenschaften:
Teilbereiche der Biologie, Chemie und Physik: Beobachtungen, Hypothesen, Theorien, Modelle und Weltbilder, Naturgesetze
Größen, Einheiten, Größenordnungen, Internationales Einheitensystem
Allgemeine und anorganische Chemie:
Stoffeigenschafen (Leitfähigkeit, Dichte, Schmelzpunkt, Siedepunkt)
Atommodelle und Periodensystem, Isotope
Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Chemische Bindungen
Energie bei chemischen Reaktionen, endotherme und exotherme Reaktionen, Redoxreaktionen, Elektrochemie, Säuren und Basen
Anorganische Rohstoffe:
Am Beispiel von Metallgewinnung und Metallindustrie, Mineralien und Gesteine, Baustoffe, Glas und Tonwaren
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Aufbau von Kohlenwasserstoffen erklären und die Regeln der Nomenklatur anwenden,
– funktionelle Gruppen erkennen und Formeln sowie Namen den unterschiedlichen Stoffklassen der organischen Chemie zuordnen,
– den Zusammenhang zwischen dem chemischen Aufbau organischer Stoffe und deren Eigenschaften erklären,
– Produkte der Erdölindustrie beschreiben und fossile Rohstoffe (Kohle, Erdöl, Erdgas) als beschränkte Ressourcen verstehen,
– Eigenschaften und Reaktionen unterschiedlicher Alkohole erklären,
– die Kennzeichen des Lebens beschreiben und Lebewesen von Viren abgrenzen, und den Aufbau von Lebewesen beschreiben,
– die für den Aufbau von biologischen Strukturen und den Stoffwechsel wesentlichen biochemischen Moleküle erklären und vergleichen,
– Stoffwechselprozesse den entsprechenden biologischen Strukturen zuordnen,
– Stoffwechselprozesse verschiedener Lebewesen hinsichtlich Massen- und Energieumsatz erklären, miteinander vergleichen und verknüpfen,
– Versuche zu verschiedenen Stoffwechselvorgängen durchführen und dokumentieren,
– chemisches Grundwissen bei der Beschreibung organischer Rohstoffe anwenden.
Grundlagen der organischen Chemie:
Kohlenwasserstoffe, Nomenklatur
Derivate der Kohlenwasserstoffe (Alkohole, Karbonsäuren, usw.)
Reaktionen der Kohlenwasserstoffe und ihrer Derivate (Verseifung, Veresterung)
Biochemie:
Kennzeichen des Lebens, biologische Strukturen (Organellen, Zellen, Gewebe, Organe) Viren
Zelle als biochemisches System (Membranen, Diffusion, Osmose)
Fette, Proteine, Kohlenhydrate, Stoffwechsel (Fotosynthese, Atmung, Verdauung, Gärungsprozesse)
Organische Rohstoffe:
Am Beispiel von Textilien, Holz, Papier, Kunststoffe
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären,
– die wichtigsten Größen der Mechanik und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen sowie dazu passende Experimente planen,
– mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Probleme aus der Mechanik anwenden,
– die Relativitätstheorie als Erweiterung der klassischen Mechanik erkennen,
– die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben,
– die Hauptsätze der Thermodynamik als Spezialfälle des Energieerhaltungssatzes verstehen,
– Energieträger in Hinblick auf Nachhaltigkeit beurteilen, mögliche Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln sowie für die Gesellschaft daraus ziehen und diese auch begründen,
– einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären,
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektronischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente durchführen,
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren,
– mathematische Verfahren zur Lösung physikalischer Problemstellungen aus den Themengebieten er Elektrizität und des Magnetismus anwenden.
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Arbeit, Energie, Leistung
Newton´sche Gesetze, Relativitätstheorie
Energie und Energiewirtschaft:
Energieformen, Energieerhaltung (Hauptsätze der Thermodynamik)
Energieumwandlung, Wirkungsgrad
Energieträger (fossile und regenerative Energieträger, Kernenergie)
Mikro- und Makrokosmos:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Quantenphysik
Kepler´sche Gesetze, Gravitation, Astrophysik usw.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Stromkreise, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm’sches Gesetz
Magnetismus, Elektromagnetismus
Arten der Stromleitung, Halbleiter
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Funktionsweise von Nervensystemen und Sinnesorganen erklären,
– die Bedeutung des Hormonsystems für die Steuerung von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper erklären,
– biophysikalische Phänomene erklären und Zusammenhänge mit medizinischen und technischen Anwendungen herstellen sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft reflektieren,
– die wesentlichen Begriffe der Genetik und Gentechnik erklären, weiterführende Informationen dazu beschaffen und deren Bedeutung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erläutern,
– die Evolutionslehre als eine naturwissenschaftlich begründete Theorie verstehen,
– Methoden der Reproduktionsbiologie nach ethischen und eigenen Gesichtspunkten beurteilen,
– für Ökosysteme wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
– sich zu aktuellen ökologischen Fragen selbstständig mit Hilfe von Freilanduntersuchungen sowie aus Medien Informationen beschaffen, die Ergebnisse dokumentieren und bewerten.
Biologische Steuerung beim Menschen:
Nervensystem, Bau und Funktionsweise von Sinnesorganen, Hormonsystem, Biophysik
Genetik und Evolution:
DNA, molekulargenetisches Prinzip, Zellteilung, Vererbungslehre, Mutationen
Phylogenie und Evolution
Gentechnik, Reproduktionsbiologie
Grundlagen der Ökologie (Ökosysteme):
Natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, Freilanduntersuchungen
Den Schülerinnen und Schülern ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Produktzyklus anhand von Beispielen erklären,
– die Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren,
– ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden,
– einige aktuelle technologische Verfahren erklären,
– nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
– Fragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
– ökologische und technologische Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Treibhauseffekt, Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden)
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
– ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte analysieren und vernetzt betrachten,
– Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Baustoffe und Bauphysik, Nahrungsmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Social Media
– die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
– einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
– Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
– eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
– Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
– vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webdesign“
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
– ein CMS redaktionell bedienen,
– Anforderungen analysieren und dokumentieren,
– ein Web-Projekt mit CMS planen,
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
– das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
– das Web-Projekt publizieren.
Web-Projekt mit CMS.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
– Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
– Ton aufnehmen und bearbeiten,
– Animationen für Webseiten erstellen,
– ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Audio-, Videobearbeitung und Animation
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Webserver und Domain
– einen Webspace einrichten und verwalten,
– eine Website bereitstellen,
– eine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
– einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
– Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
– Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
– mit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern,
– durch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
– die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
– das Controlling im Unternehmen einordnen,
– Teilbereiche des Controllings definieren,
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Unternehmensleitbilder analysieren,
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
– Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
– die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
– englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
– beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
– Stundensätze berechnen.
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
– Abweichungsanalysen interpretieren,
– Korrekturmaßnahmen entwickeln,
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Reporting
– Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
– Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
– die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit dem Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen
– die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
– die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
– einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
– die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
– die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
– die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
– einen Kontoauszug interpretieren,
– Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
– Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
– die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
– Sparbuchtypen und -arten unterscheiden und zuordnen,
– Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzierung
– die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
– Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
– Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
– die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
– die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
– den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
– die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und -fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen
– die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
– die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
– wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
– den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
– die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
– eine Schadensmeldung erstellen,
– den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
– den Sinn der Obliegenheiten erklären,
– Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
– den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
– die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
– die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
– die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
– am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
– die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
– die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
– das Bonus-Malus-System anwenden,
– die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz:
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personenversicherung
– die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
– die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
– die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
– eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
– die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
– die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
– Ausschlüsse benennen und begründen,
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
– die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
– die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
– die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
– die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
– in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
– die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Veranlagung
– die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
– die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
– ein Wertpapierprospekt interpretieren,
– die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
– die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
– einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
– zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
– die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
– das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
– die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
– einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanz- und Risikomanagement
– vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
– die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
– die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
– das Controlling im Unternehmen einordnen,
– Teilbereiche des Controllings definieren,
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden,
– Beiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen,
– Arbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen,
– Arbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen,
– mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren,
– komplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern
Besondere Fälle der Personalverrechnung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
– alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
– das Umsatzsteuerrecht anwenden,
– die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Operative Planung:
Investitionscontrolling
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
– Abweichungsanalysen interpretieren,
– Korrekturmaßnahmen entwickeln,
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerrecht
– mit Online-Informationssystemen arbeiten,
– Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
– laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
– Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
– die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
– die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
– Steuererklärungen erstellen.
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
– unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
– Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
– die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
– zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
– die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
– mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
– mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
– den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
– eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Gründungsphase
– aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
– die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
– einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
– die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
– ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
– Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
– sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
– im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
– Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
– eine SWOT-Analyse erstellen,
– Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
– Networking erläutern und anwenden.
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
– Wachstumsstrategien entwickeln,
– eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
– einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
– unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
– für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
– Planungstechniken einsetzen.
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
– Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
– Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
– die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
– die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
– Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Konfliktmanagement, Social Networking
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
– Optimierungsprozesse analysieren und reflektieren,
– ein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
– mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren,
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
– die Eigenwirksamkeit reflektieren,
– Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
– für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmenslebenszyklus
– das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden,
– alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren,
– die Eigenwirksamkeit reflektieren,
– Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren,
– für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
Unternehmerische Haltungen:
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
– Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
– volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
– Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
– die Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen,
– die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
– zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
– die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern,
- das Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
- den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
- die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
- strategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
- aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
- den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
- die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen,
- die Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
- Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
- Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
- zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
- Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen,
- Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
- den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
- die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
- die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
- die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
- die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
- die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben,
- die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
- Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
- die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
- die verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
- Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Cross Cultural Management
- die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
- unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
- kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
- Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
- verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
- im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
- eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
- eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
- am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
- die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- die Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing:
Instrumente des Ökomarketings
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
- die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
- die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
- die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern,
- Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
- die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben,
- die wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
- praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
UN-Kaufrecht, Schutz geistigen Eigentums, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
- weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Schülerinnen und Schüler Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
– die Grundlagen der Kommunikation benennen,
– den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
– Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
– Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
– quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
– die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Markt- und Meinungsforschung
– die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
– die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
– die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
– die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
– mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
– Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung in der Öffentlichkeit
– für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
– für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
– die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
– die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
– unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
– einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
– unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
– adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
– die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
– die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
– Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
– produktpolitische Strategien beschreiben,
– für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
– wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
– vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
– Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
– in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
– anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
– die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
– die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
– die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
– die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
– die Bedeutung von Lobbying darlegen,
– die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
– sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
– die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
– die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
– die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
– die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
– die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Leistungserstellung
– die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
– die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
– die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
– die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
– die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
– die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
– spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und -funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Distributionslogistik
– die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
– den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
– geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
– unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
– für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
– geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
– Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Produktionslogistik
– die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und -steuerung erläutern,
– Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
– den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
– den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
– Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Beschaffung
– die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
– geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
– situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
– Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Beschaffungsziele und -aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und -strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und -auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Logistikcontrolling
– die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
– die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
– geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
– unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Schülerinnen und Schüler sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
– qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
– Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
– Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
– die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
– den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
– den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
– ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Management
– die Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären,
– auf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren,
– die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
– den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren,
– die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
– einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
– Prozesse analysieren,
– den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
– die Bedeutung von Normen erklären,
– die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
– Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
– Aufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären,
– den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten,
– wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
– den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
4. Semester (Kompetenzmodul 4):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Total Quality Management
– den Begriff TQM erklären,
– die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
– die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
– die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben,
– Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären,
– die RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
– Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
– ausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden,
– die statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben,
– komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltmanagement
– wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
– die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
– die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
– Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
– die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
– wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
– den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
– vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
– ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das GAP-Modell erklären,
– den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
-ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
– die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
– die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
– Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
– an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
– das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
– die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
– das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
– die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
– hinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten,
– in Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern,
– die ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
– Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
– Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
– die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Ökomarketing
– auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
– Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
– die Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen,
– die Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen,
– die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
– die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
– den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
– die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
– die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
– das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltzertifizierungen
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
– mit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
– umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
– Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
– Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
– Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
– Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
– Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Umweltrecht
– die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
– den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
– zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen,
– Grundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
– die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
– mögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren,
– das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht)
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
-ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
Business Practice Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit betriebswirtschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Übungsfirma werden Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ angestrebt.
Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld sowie die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
I. Jahrgang:
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
– unternehmerisch denken und handeln,
– eine Geschäftsidee im Team entwickeln, nachvollziehbar dokumentieren und präsentieren,
– für ihre selbst entwickelte Geschäftsidee einen einfachen Businessplan erstellen,
– den einfachen Businessplan im Rahmen einer Lernfirma umsetzen,
– einfache Qualitätsmanagementmethoden anwenden,
– Geschäftsfälle zwischen Lernfirmen abwickeln,
– laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit ihrer Lernfirma auf der Grundlage von Originalbelegen unter Verwendung einer kaufmännischen Standardsoftware erfassen und
– die Ergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung evaluieren und reflektieren.
Abwicklung von Geschäftsfällen aus dem Lehrstoff der Gegenstände Betriebswirtschaft und Unternehmensrechnung, Geschäftsidee, einfacher Businessplan in Vernetzung mit Betriebswirtschaft, Arbeiten in Lernfirmen als Vorbereitung auf die Übungsfirma
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
– fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
– Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen,
– betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren,
– sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren,
– arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden,
– einfache Geschäftsfälle in der Übungsfirma unter Einbeziehung von Standardsoftware abwickeln,
– Managementtechniken übungsfirmenbezogen anwenden.
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden, Marktforschung und Marktanalyse, Aufbau- und Ablauforganisation, Bewerbungsverfahren, arbeitsrechtliche Grundlagen, Managementtechniken
II. Jahrgang:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
– eine Plangewinn- und -verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden,
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren,
– Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen,
– strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account Management anwenden,
– unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen,
– nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
Bereich Management
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden,
– Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten,
– die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management
III. Jahrgang – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analyse
– Prozesse aus der Übungsfirma analysieren, reflektieren und im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Maßnahmen ableiten,
– mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren und eine Empfehlung vorbereiten,
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren.
Analyseinstrumente, KVP, unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Entrepreneurial Controlling (Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analyse
– das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen und der Gestaltung der Umfeldbeziehungen anwenden,
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Fallstudien über alle Phasen des Unternehmenslebenszyklus, St. Galler Managementmodell
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
Die in den Bildungs- und Lehraufgaben angeführten Kompetenzen und der entsprechende Lehrstoff der Seminare erfordern eine Abstimmung mit dem allgemeinbildenden, fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildungsziel. Sie sind daher als Ergänzung oder Vertiefung der Pflichtgegenstände des Stammbereiches und/oder des Ausbildungsschwerpunktes zu sehen. Auf eine Berücksichtigung der Entrepreneurship Education sowie einen Praxisbezug ist zu achten.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwareentwicklung
– eine Entwicklungsumgebung verwenden,
– die Konzepte einer Programmiersprache nutzen (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays),
– Algorithmen in Programmen umsetzen,
– Datenkapselung, Klassen- und Objekt-Begriff, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) und Vererbung von Objekten (Basisklassen, abgeleitete Klassen) erklären,
– eine objektorientierte Programmiersprache nutzen.
Grundlagen der Programmierung unter Einsatz einer Entwicklungsumgebung
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwareentwicklung
– mindestens zwei unterschiedliche Datenquellen (Dateien, Datenbanken, Netz) einsetzen,
– für eine Datenquelle die notwendige Technologie nutzen,
– fertige Klassenbibliotheken einsetzen,
– Daten importieren, manipulieren und exportieren,
– eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen,
– Steuerelemente (Labels, Buttons, Textboxen usw.) nutzen,
– in einer Anwendung Datenquellen einbinden,
– Klassen und Objekte, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften einsetzen,
– mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden).
Entwicklung von Anwendungen, Konzepte der Objektorientierung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
– eine Entwicklungsumgebung für eine mobile Plattform verwenden,
– Konzepte der Zielsprache verwenden (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays),
– eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen,
– Designrichtlinien der Zielplattform einsetzen (Auflösung, Orientierung, Steuerelemente, Bedienungskonzepte).
Entwicklung von Applikationen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
– bestehende Bibliotheken verwenden,
– Hardwarekomponenten des Endgerätes ansteuern (Kamera, Sensoren),
– Daten im Netz nutzen,
– eine Datenbeschreibungssprache nutzen.
Entwicklung von Applikationen unter Einbindung von Hardwarekomponenten des Endgerätes
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Desktop Publishing und Film
– typografische Grundlagen auf Publikationen anwenden,
– können Texte durch grafische Elemente strukturieren,
– vorhandene Bilder in Texte einfügen und die Konturenführung verwenden,
– Tabellen erstellen und formatieren,
– ein Dokument für den Vier-Farben-Druck vorbereiten (Druckvorstufe).
Publikation und Druckvorstufe mit einem DTP-Programm
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Desktop Publishing und Film
– Fotomaterial für das Desktop-Publishing vorbereiten oder aufbereiten,
– Bildmaterial und Grafiken für den Druck optimieren (Druckvorstufe),
– PDF-Formulare mit Formularelementen erstellen,
– multimediale Publikationen (Film) erstellen und veröffentlichen.
Publikation von Fotos, Formularen und multimedialen Formaten
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerkmanagement
– Netzwerkgrundlagen erklären (Client/Server, Netzwerkkomponenten, Netzwerktopologien),
– Netzwerk-Adressierung erklären (IP-Adresse, Subnetmaske, Netzwerkadressierung, Netzwerkprotokolle, MAC-Adresse, Gateway, Namensauflösung),
– Virtualisierungen erklären und nutzen,
– Client-Betriebssystem installieren und verwenden (lokale Benutzer, Drucker, Gerätetreiber, Netzwerkeinbindung),
– Client seitig auftretende technische Probleme lösen,
– ein aktuelles Server-Betriebssystem verwenden (Printserver, Fileserver, Benutzerberechtigung, Freigaben),
– Server seitig auftretende technische Probleme lösen,
– ein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen.
Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkomponenten, Aufbau von Netzwerken mit mindestens einem Client und einem Server, Fileserver, Netzwerkadministration
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Netzwerkmanagement
– DNS und DHCP Dienste einrichten und nutzen,
– vom gewählten Serverbetriebssystem angebotene Backupfunktionalitäten planen und einrichten,
– ein Peer-Peer Netzwerk einrichten,
– ein Client-Server Netzwerk einrichten,
– eine Domäne einrichten und administrieren (Domänenbenutzer, Gruppenrichtlinien).
Domänencontroller, DNS, DHCP, Gruppenrichtlinien
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und konditionen) erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten,
– einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden,
– Artikelbestände analysieren,
– Umbuchungen am Lager abwickeln,
– Stornierungen der Wareneingänge durchführen,
– die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung),
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Materialwirtschaft Vertiefung
– Retouren der Beschaffung abbilden,
– einen durchgängigen Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels abbilden (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto),
– fällige Posten zum Lieferanten auswerten,
– die Beschaffung von Anlagegütern abbilden,
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– Warenbewegungen für Umbuchungen und Umlagerungen vornehmen,
– die Bedarfs- und Bestandssituation eines Artikels analysieren,
– die Materialbedarfsplanung durchführen und die Dispositionsliste bearbeiten,
– einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Bedarfs- und Bestandssituation analysieren,
– eine Umlagerungsbestellung durchführen,
– die Materialbeschaffung über ein Konsignationslager abwickeln,
– eine Rahmenbestellung mit Limit abbilden,
– Einkaufsvorgänge über Rahmenverträge (Mengenkontrakt, Wertkontrakt, Lieferplan) abwickeln,
Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels, Beschaffung von Anlagen, Umlagerungen, Materialbedarfsplanung, Umlagerungsbestellung, Lieferantenkonsignationslager, Rahmenbestellung mit Limit, Einkauf über Rahmenverträge, operatives Einkaufsreporting, Integration der Materialwirtschaft
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Fertigung
– die relevanten Stammdaten der Produktion (Materialstämme wie Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigfabrikate, Arbeitsplätze) erkennen, einpflegen und ändern,
– das technische Mengengerüst (Stückliste wie lagerhaltige Komponenten, nichtlagerhaltige Komponenten) Standardarbeitsplan, Normalarbeitsplan (Eigenleistungen, Fremdleistungen) erkennen, einpflegen und ändern,
– das technische Mengengerüst analysieren und darstellen (Baukastenstückliste, Strukturstückliste, Materialeinsatzliste bzw. Mengenübersicht),
– Fertigungsaufträge für die anonyme Lagerfertigung direkt erzeugen,
– Rückmeldungen für Fertigungsaufträge erfassen (Leistungsrückmeldungen, Fremdleistungen, Komponenteneinsätze, fremd bezogene Komponenten, Ausschuss, Gutmengen),
– Kalkulationen am Kostenträger durchführen (mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation),
– die auftretenden Abweichungen analysieren (Mengenabweichungen, Strukturabweichungen, Preisabweichungen),
– Maßnahmen zur Verbesserung des Kalkulationsergebnisses (HSK) vorschlagen,
– Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
Materialstamm, Stückliste, Arbeitsplan, Fertigungsauftrag, Rückmeldungen zum Fertigungsauftrag, Kalkulationen am Kostenträger, Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten,
– einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden,
– die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken,
– Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen,
– den aktuellen Stand der Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren,
– Vertriebsbelege stornieren,
– offene Posten zum Kunden auswerten,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb Vertiefung
– verschiedene Arten von Kundenbestellungen erkennen und abbilden (Terminauftrag, Barverkauf, Sofortauftrag),
– Teillieferungen und Teilfakturen abbilden,
– die Kundenaufträge filtern und auswerten,
– Drauf- und Dreingaben abbilden,
– verschiedene Arten von Retouren Gutschriften erkennen und abbilden (Gutschriftanforderung, Rechnungskorrekturanforderung, Retouren, kostenlose Lieferung),
– Zusammenfassen von Lieferungen und Fakturen,
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling bei den Retouren und Gutschriften erkennen und interpretieren,
– die Phasen der Kundenkonsignation verstehen und abbilden (Konsignationsbeschickung, Konsignationsentnahme, Konsignationsretouren, Konsignationsabholung, die dabei entstandenen mengen- und wertmäßigen Veränderungen der Materialbestände analysieren, die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren),
– ein Dreiecksgeschäft (Streckengeschäft) verstehen und abbilden und die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren,
– Rahmenverträge mit den Kunden abschließen und abbilden (Lieferplan, Mengenkontrakt, Wertkontrakt),
– Bestellungen des Kunden mit Bezug auf Rahmenverträge abbilden,
Arten von Kundenbestellungen, Teillieferungen, Teilfakturen, Drauf- und Dreingaben, Retouren Gutschriften, Zusammenfassen von Lieferungen, Fakturen, Kundenkonsignation, Dreiecksgeschäft, Rahmenverträge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Exporte
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Finanzwesen
– Stammdaten der Finanzbuchhaltung (Sachkonto, Kreditorenstamm, Debitorenstamm) erkennen, einpflegen und ändern,
– Buchungen (Sachkontenbuchung, Debitorenrechnung/-gutschrift, Kreditorenrechnung/ gutschrift) mit Controlling-Kontierungsobjekten durchführen,
– verbuchte Belege analysieren.
Bereich Controlling Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Controllings (Kostenarten, Kostenstellen (Primärkostenstellen, Hilfskostenstellen), Standardhierarchie, statistische Kennzahlen erkennen, einpflegen und ändern,
– die relevanten Stammdaten des Controllings filtern und auswerten,
– Buchungen im Bereich „Material Management“ mit Controlling-Kontierungsobjekten abbilden,
– Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen,
– Umbuchungen zwischen einzelnen CO-Kontierungsobjekten durchführen,
– Umlagen im Ist mittels statistischer Kennzahlen durchzuführen,
– Kostenstellen-Analysen durchführen.
Stammdaten der Finanzbuchhaltung, Buchungen mit Controlling-Kontierung, Stammdaten des Controllings, Innenaufträge, Umbuchungen, Umlagen, Kostenstellen-Analysen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Controlling Vertiefung
– Stammdaten der direkten Leistungsverrechnung (Leistungsarten, Tarife) erkennen, einpflegen und ändern,
– eine direkte Leistungsverrechnung vornehmen,
– statistische Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen,
– Kosten auf Kostenträgern analysieren,
– Investitionsaufträge erfassen und abrechnen,
– Abgrenzungen im Ist mittels Abgrenzungssaufträge abbilden,
– Kostenstellen-Analysen durchführen,
– Abweichungsanalysen durchführen,
– eine Kostenstellungplanung auf Basis von statistischen Kennzahlen, Leistungsarten, Primär- und Sekundärkosten abbilden,
– eine iterative Tarifermittlung durchführen und interpretieren,
– die interne Leistungsverrechnung mit den ermittelten, iterativen Tarifen durchführen,
– eine Umlage im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen,
– eine Abgrenzung im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen.
Direkte Leistungsverrechnung, Kostenträgeranalyse, Investitionsaufträge, Abgrenzungssaufträge, Kostenstellen-Analysen, Kostenstellungplanung, iterative Tarifermittlung, Umlagen, Abgrenzungen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vertrieb
– die Vertriebsbelege (ablaufende Angebote, in einem Zeitraum erzeugte Aufträge, rückständige Aufträge wie Lieferverzug, ABC-Analyse) selektieren und die daraus resultierenden Folgemaßnahmen initiieren,
– relevante Auswertungen zum Vertrieb finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für den Vertrieb darlegen.
Bereich Materialwirtschaft
– Bestellwertanalysen (Einkaufsvolumen) auf der Ebene (Material, Einkäufergruppe, Lieferant) durchführen und einkaufspolitische Maßnahmen setzten,
– Bestellungen hinsichtlich (Lieferstatus, Eingangsrechnungsstatus) analysieren und die daraus resultierende Bedeutung für den Einkauf erläutern,
– relevante Auswertungen zur Materialwirtschaft (Einkauf, Lager, Bestandsführung) finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für die Materialwirtschaft darlegen.
Bereich Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
– stufenweise Deckungsbeiträge auf der Ebene (Kunde, Branche, Kundenherkunftsland, Sparte, Unternehmen) analysieren und marketing- und vertriebsspezifische Maßnahmen empfehlen,
– die Ergebnisse managementgerecht in Diagrammen darstellen.
Bereich individuelle Auswertungen
– mit einem Werkzeug zur Generierung von Berichten, einfache Listanforderungen erstellen (Materialliste, Materialliste mit Bestandsinformation, Kundenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Lieferantenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Individuelle Informationen aus Bestellungen, Individuelle Informationen aus Vertriebsbelegen, ABC-Analysen),
– Grundfunktionen des individuellen Listreportings anwenden (sortieren, gruppieren, summieren),
– die Listergebnisse in eine Tabellenkalkulation exportieren und dort weiterverarbeiten.
Bereich Monats-/Jahresabschluss
– entsprechende Tätigkeiten des Monats- bzw. Jahresabschlusses ausführen:
– Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung,
– Anlagevermögen (Inventur, Abschreibungslauf, Anlagespiegel)
– Umlaufvermögen (körperliche Inventur, Bewertung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe),
– Bewertung von Forderungen/Verbindlichkeiten,
– Fremdwährungsbewertung,
– Einzelwertberichtigung (pauschal, Sonderhauptbuchvorgang),
– Rechnungsabgrenzung,
– Saldovorträge (Debitoren, Kreditoren, Hauptbuch),
– Bilanzauswertungen (Bilanz, Saldenlisten wie Debitoren, Kreditoren, Sachkonten, Belegjournal, Hauptbuch).
Vertriebsanalysen (Angebote, Kundenaufträge, ABC), Analysen der Materialwirtschaft (Bestellwert, Bestellstatus, Bestände), stufenweise Deckungsbeiträge, individuelles Reporting (Materialliste, Bestände, Lieferanten, Kunden, Bestellungen, Vertriebsbelege), notwendige Arbeiten zum Monats-/Jahresabschluss, Bilanzauswertungen
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Customizing
– betriebswirtschaftliche Anpassungen (Kontrahierungs- und Konditionenpolitik, Zahlungsbedingungen usw.),
– technische Anpassungen (Modellierung der Unternehmensstruktur, Formularanpassung usw.) vornehmen.
Bereich Datenexport und Auswertung
– Datenexport und Auswertung (Stamm- und Bewegungsdaten filtern, exportieren und mit Drittsoftware verarbeiten und auswerten usw.) vornehmen.
Customizing von ERP-Systemen und Datenauswertung
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Programmierung
– Datenmodellierung (Überblick und eventuelle Anpassungen des Datenmodells des ERP-Systems usw.),
– Datenimport,
– Reporting (Erstellung individueller Auswertungen und Ausgabeformen usw.),
vornehmen.
Datenimport und individuelles Reporting
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Kreditmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kreditmanagement
– einen Finanzierungsvorschlag für eine private Wohnbaufinanzierung erstellen und präsentieren,
– Kundenrating erstellen (Haushaltsrechnung, Vermögensaufstellung, Softfacts, Sicherheiten),
– Liegenschaftsbewertungen durchführen,
– Grundbuchauszüge interpretieren,
– Förderungen für den Wohnbau im Überblick nennen,
– Risiken in der Finanzierung aufzeigen und sinnvoll absichern,
– die verschiedenen Zinsindikatoren verwenden,
– den Sinn der Verbraucherbestimmungen erklären,
– das pfändbare Einkommen berechnen und den Privatkonkurs analysieren.
Wohnbaufinanzierung, Kundenrating, Liegenschaftsbewertung, Energieausweis, Förderungen, Grundbuch, Risikomanagement, Zinsindikatoren, Verbraucherbestimmungen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kreditmanagement
– einen Finanzierungsvorschlag für eine Unternehmensfinanzierung erstellen und präsentieren,
– Kundenrating erstellen (Bilanzanalyse, Cashflow, Planrechnung, Softfacts, Sicherheiten),
– Firmenbuchauszüge interpretieren (Gesellschaftsformen, Haftungsverhältnisse),
– erweitertes Produktwissen im Zessionskredit, Factoring, Leasing und Unternehmensanleihen anwenden,
– Unternehmensförderungen im Überblick nennen,
– einen Überblick über das Insolvenzrecht geben.
Unternehmensfinanzierung, Kundenrating, Firmenbuch, Zessionskredit, Factoring, Leasing, Unternehmensanleihen, Unternehmensförderungen, Insolvenzrecht
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Risiko- und Bedarfsmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Risikomanagement
– eine umfassende Risikoerhebung für einen Privatkunden durchführen,
– einen Risikoerhebungsbogen erstellen („Beratungsprotokoll“),
– einen Risikoerhebungsbogen ausarbeiten und präsentieren,
– anhand von Fallbeispielen eine Risikoerhebung durchführen,
– beschreiben, welche von den erhobenen Risiken – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten – inwieweit abgesichert sind,
– Lösungsansätze der Privatversicherung erarbeiten und erklären.
Sozialversicherung, Versicherungssparten (Unfall, Privathaftpflicht, KFZ, Rechtsschutz, Sachversicherung)
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bedarfsmanagement
– eine umfassende Bedarfserhebung für einen Privatkunden durchführen,
– einen Fragenkatalog zur Erkennung von individuellen Motiven erstellen,
– den Fragebogen zum Erkennen der individuellen Bedürfnisse und Motive einer Person praktisch anwenden,
– Lösungsansätze der Privatversicherung – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten erarbeiten und erklären.
Versicherungssparten (Pensionsversicherungen, Krankenversicherung, Pflegeversicherung)
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Private Banking dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Private Banking
– eine objektive, umfassende und individuelle Finanzplanung durchführen,
– Anlegerprofil laut Wertpapieraufsichtsgesetz erstellen,
– Anlagevorschläge ausarbeiten und präsentieren,
– steuerrechtliche Aspekte in der Veranlagung nennen,
– aktuelle volkswirtschaftliche Zusammenhänge im Bereich der Veranlagung aufzeigen,
– erweitertes Produktwissen in den Anlagegruppen Zertifikate, Optionen, Termingeschäften anwenden,
– den Sinn von Ratingagenturen beschreiben.
Wertpapieraufsichtsgesetz, Zertifikate, Optionen, Termingeschäfte, Steuerrecht in der Veranlagung, Einflüsse der Volkswirtschaft auf die Finanzwelt
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Private Banking
– Grundzüge eines Portfoliomanagement verstehen und erklären,
– Finanzmathematik anwenden,
– Risiken im Portfolio aufzeigen und sinnvoll absichern,
– Grundzüge fundamentaler und technischer Analyse beschreiben,
– Assetklassen wie Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle zum Portfolio sinnvoll zusammenstellen.
Portfoliomanagement, Finanzmathematik, Risikomanagement, fundamentale und technische Analyse, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kostenrechnung in der Praxis
– Bedeutung der Kostenrechnung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären,
– verschiedene Arten der Kostenrechnung unterscheiden,
– den Zusammenhang zwischen Finanzbuchführung und Kostenrechnung in Verbindung mit einem Softwarepaket herstellen und konkrete Beispiele lösen,
– Kostenarten unterscheiden und Kostenstellen bilden,
– Innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchführen,
– Zuschlagssätze ermitteln und Kalkulationen mit Hilfe einer Standardsoftware erstellen,
– Nachkalkulationen durchführen und die Auswirkungen auf das Unternehmen ermitteln,
– kurzfristige Erfolgsrechnungen durchführen.
Ist-Kostenrechnung zu Voll- und Teilkosten, Plankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Target Costing, zusammenhängende Beispiele zur Überleitung von Daten aus der Finanzbuchführung in die Kostenrechnung, Kalkulationssatzermittlung, Vor- und Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeitsüberprüfung, kurzfristige Erfolgsrechnung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensgründung
– die Bedeutung der KMUs für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– individuelle und rechtliche Voraussetzungen der Unternehmensgründung erläutern,
– Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen darstellen und beurteilen,
– Business-Pläne erstellen,
– innovative Unternehmenskonzepte und Leitbilder entwickeln,
– Förderungsmöglichkeiten ermitteln und einen Förderantrag erstellen.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer, individuelle Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Unternehmensrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen usw.)
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie, Leitbild und Corporate Identity, Business Plan (Geschäftsidee, Aufbau, formale Gestaltung, Präsentation und Argumentation)
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Management, Controlling und Accounting“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken erläutern und beurteilen,
– Veränderungen als Managementaufgabe reflektieren,
– eine Wertebasis entwickeln, welche die besondere ethische Verantwortung des Managements berücksichtigt,
– Stellung nehmen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung, die mit der beruflichen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind,
– Trends und Tendenzen im Management aufzeigen.
Bereich Informations- und Kommunikationsmanagement
– die Auswirkungen der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens auf den Unternehmenserfolg erläutern,
– potenzielle Konfliktsituationen aufzeigen, etwaige Folgen für das Unternehmen analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten,
– Personalentwicklung als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen und einsetzen,
– über Qualität als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor diskutieren,
– Qualitätssicherungsmaßnahmen untersuchen und bewerten,
– Qualitätskosten als wesentliches Steuerungsinstrument im Qualitätsmanagement erläutern und die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten.
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Trends im Management (Sustainability-Management, Corporate-Social-Responsibility-Management, Change-Management usw.)
Informations- und Kommunikationsmanagement:
Unternehmenskultur, Führungsverhalten, Konfliktmanagement, Personalentwicklung (Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterinnengespräch und Mitarbeitergespräch), Qualität als Managementaufgabe (Zielsetzungen, Techniken, Qualitätskosten)
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Strategisches Controlling
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Unternehmensleitbilder analysieren,
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
– Entscheidungsalternativen entwickeln,
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen,
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
– Konzepte zur Vermeidung bzw. Bewältigung von Unternehmenskrisen interpretieren.
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (interne und externe Analysen, Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.), Krisenmanagement
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden,
– alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen,
– das Umsatzsteuerrecht anwenden,
– die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeits- und Sozialrecht
– die unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts und deren Auswirkungen beschreiben und anwenden,
– komplexe prozessorientierte Fallstudien aus dem Bereich Arbeits- und Sozialrecht lösen.
Arbeits- und Sozialrecht:
Sozialversicherung: Beitragsrecht im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, im Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz usw.
Arbeitszeitregelungen, Stundenaufzeichnungen als Grundlage der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Berechnung Überstunden und Mehrarbeitsstunden, Abrechnung von Sonderzahlungen, Krankenstand, Urlaubsentschädigung und Abfertigung
Lohn- und Gehaltsexekution, Arbeitnehmerveranlagung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
– Nachhaltigkeit in Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen analysieren,
– die Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und Vernetzungen aufzeigen,
– Kriterien der nachhaltig orientierten Beschaffung, Lagerung und Verkauf anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
– Möglichkeiten der Integration der Nachhaltigkeitsorientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen
Ökologisierung der Ökonomie, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit (Sustainability), aktuelle Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Vermeidungsstrategien, Kriterien der nachhaltig orientierten betrieblichen Organisation der Geschäftsprozesse (Beschaffung, Lagerung, Verkauf), Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
– die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen,
– die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen,
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen,
– die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben,
– mögliche Lösungsstrategien diskutieren.
Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse, Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme (ÖKOLOG, Ökoprofit usw.) Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen, Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens, Lösungsstrategien, Social Entrepreneurship
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
– Gründe und Einwände zu einer Streitfrage finden, analysieren und bewerten,
– konkrete Vorschläge entwickeln und begründen,
– ihre Positionen in einem Team abstimmen,
– eine Debatte nach festen Regeln durchführen,
– eine strukturierte Rede halten, ihre eigene Position beziehen und mit einer eindeutigen Antwort abschließen,
– den Verlauf einer Debatte schriftliche festhalten,
– die Rede eines Anderen kritisch analysieren, bewerten und hinterfragen,
– können als Schlussredner die wichtigsten Gründe zu einer Streitfrage bündeln und eine Konsequenz daraus ziehen,
– können Beiträgen einer Debatte differenziert und konstruktiv rückmelden.
Demokratisches Sprechen und strukturiertes Reden, Formulieren von Argumenten, kontroverse Themen bearbeiten und analysieren, mit Impulstexten arbeiten, Kommunikations- und Argumentationsübungen, Analyse von Debatten und deren kritische Reflexion, Probedebatten, Überzeugungs- und Konkurrenzdebatten
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kultur und Identität
– den Begriff Kultur definieren und adäquat beschreiben,
– ausgehend von ihrer Herkunftskultur den Zusammenhang zwischen Kultur und Identität erläutern,
– ihr erworbenes Wissen im Umgang mit anderen Kulturen sensibel anwenden,
– Wertschätzung und Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen Kulturen entwickeln.
Definition des Begriffs Kultur, Kultur und Identität, Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kultur, Selbstbild und Fremdbild, Zusammenhang zwischen Kultur und Bildung, Kommunikation mit anderen Kulturen
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Interkulturelle Kommunikation
– ein interkulturelles Event planen, strukturiert umsetzen und die Ergebnisse reflektieren.
Kulturinstitutionen in Österreich und in anderen Ländern, Formen kultureller Begegnung, schriftliche und mündliche Kommunikation mit Vertretern von Kulturinstitutionen anderer Länder, Einführung in das Kulturmanagement (Planung, Organisation, Durchführung und Controlling eines interkulturellen Projektes)
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Kommunikationsmanagement und Marketing“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messen und Ausstellungen
– Funktionen von Messen und Ausstellungen im Auslandsgeschäft erläutern,
– die wichtigsten Informationsquellen zur Planung von internationalen Messen und Ausstellungen für ein Unternehmen anführen,
– Kosten und Nutzen des Messeauftritts für ein Unternehmen erheben und bewerten,
– den Messe- bzw. Ausstellungsauftritt als Teil des Gesamtmarketings von Unternehmen planen.
Bereich Geschäftsanbahnung und Kundenakquise
– Verhandlungssituationen analysieren und eine auf die Verhandlungssituation bezogene Verhandlungsstrategie entwickeln,
– den eigenen Verhandlungstyp charakterisieren und daraus resultierende Stärken und Schwächen reflektieren,
– die Phasen von Kaufentscheidungen und verkaufspsychologischen Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede beschreiben,
– die verschiedenen Techniken im Rahmen der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung und Abschluss eines Verkaufsgespräches unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede anwenden.
Internationale Messen und Ausstellungen:
Funktionen von Messen und Ausstellungen, Arten von Messen und Ausstellungen, Messe- und Ausstellungsmanagement, Messeplanung
Geschäftsanbahnung und Kundenakquise:
Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Verhandlungsstrategien, Kaufentscheidungsprozesse, Kundenberatung, Cross Cultural Management
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Messen und Ausstellungen
– den Planungsprozess im Rahmen eines internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritts beschreiben,
– einen internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritt im schulischen Alltag (Übungsfirmenmessen usw.) planen, durchführen und evaluieren,
– die wesentlichen Elemente zur multisensualen Inszenierung von Messeständen zielgruppenadäquat einsetzen,
– die für eine konkrete internationale Messe bzw. Ausstellung geeigneten kommunikationspolitischen Maßnahmen entwickeln.
Messen und Ausstellungen:
Standgestaltung, Kreativitätstechniken, Branding, Corporate Identity, Public Relations
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein Repertoire an sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– können Sachverhalte beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben,
– können sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist,
– können Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Sachverhalte klar und systematisch beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben,
– klare und detaillierte Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen,
– sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist,
– Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– sprachlich Situationen bewältigen, in denen es darum geht, eine Lösung auszuhandeln.
– routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler
– verwenden verhältnismäßig korrekt ein Repertoire gebräuchlicher Strukturen und Redeformeln, die mit eher vorhersehbaren Situationen zusammenhängen,
– können ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden,
– können sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessens- oder Berufsgebiet verständigen,
– können zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben,
– können für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
– können in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen,
– können durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen,
– können beschreiben, wie man etwas macht und genaue Anweisungen geben,
– können einfache Sachinformationen herausfinden und weitergeben.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessen- oder Berufsgebiet verständigen,
– Informationen austauschen, prüfen und bestätigen,
– zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben,
– für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben,
– eine vorbereitete, unkomplizierte Präsentation zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet so klar vortragen, dass man ihr mühelos folgen kann, wobei die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden,
– in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen,
– durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und Öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Präsentation
– Statistiken (Tabellen und Grafiken) analysieren und deren Aussagekraft kritisch bewerten,
– beurteilen, wem die Aussage einer Statistik Nutzen stiftet, wem sie schadet und ob Unklarheiten oder Mängel einer Statistik auf eine Interessensgebundenheit hindeuten,
– die Grundlagen visueller Kommunikation nennen und ihr kreatives Potenzial bei der Gestaltung von Präsentationen anwenden,
– Statistiken (Tabellen und Grafiken) zielgruppenadäquat aufbereiten und mittels geeigneter Präsentationssoftware präsentieren,
– verschiedene Präsentationsmedien (Computer und Beamer, Whiteboards, Flipcharts, Pinnwände), -techniken und -methoden wirkungsvoll einsetzen,
– die Grundregeln der Körpersprache erklären und in Präsentationen anwenden,
– mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommene Videosequenzen) die persönliche Wirkung bei Präsentationen reflektieren und optimieren.
Bereich Moderation
– die Grundlagen der Moderation erläutern und unter Zuhilfenahme geeigneter Werkzeuge die einzelnen Phasen der Moderation in Workshops und Gruppenarbeiten meinungsbildende Prozesse begleiten.
Analyse und Aufbereitung von Statistiken (Tabellen und Grafiken), Präsentationstechniken und -methoden, Präsentationssoftware, Gestaltung von Flipcharts und nicht-digitalen Medien, Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt im Präsentationskontext), Präsentationstraining
Moderationstechniken zur Leitung von Workshops und Gruppenarbeiten, Moderationstraining
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Verkauf
– sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters identifizieren und die für ein erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten einsetzen,
– sowohl die Phasen von Kaufentscheidungen als auch verkaufspsychologische Grundlagen beschreiben,
– die verschiedenen Techniken der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung, des Einwands und der Reklamation sowie des Abschlusses anwenden,
– sich in den verschiedenen Phasen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen sicher bewegen und lernen mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommenen Videosequenzen) den individuellen Stil in Beratungs- und Verkaufsgesprächen zu reflektieren und zu optimieren,
– in unterschiedlichen Vertriebssituationen (Telefonverkauf, Beratung und Verkauf im Call-Center, Messeverkauf usw.) erfolgreich Beratungsgespräche durchführen,
– öffentlichkeitswirksame Events (Tag der Offenen Tür usw.) oder Verkaufsveranstaltungen (Übungsfirmenmesse usw.) optisch ansprechend gestalten und inszenieren.
Kaufentscheidungsprozesse, Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung, Kundentypen, Kundenerwartungen, Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen und auf Messen, Storebranding, Gestaltung und Inszenierung von Geschäftslokalen, Verkaufs- oder Messeständen, Akquise von Neukunden und Gewinnen von Stammkunden durch Customer Relationship Management
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Medien
– die Wirkung der Medien und ihren Einfluss in der Informationsgesellschaft erklären,
– für bestimmte Themen eine Öffentlichkeit schaffen, indem sie wissen, wie Kontakte zu Medien und Journalisten herzustellen sind,
– einen Überblick über die gängigen Social-Media-Plattformen geben sowie deren Vor- und Nachteile analysieren,
– die unterschiedlichen Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen) voneinander unterscheiden.
Bereich Schreibwerkstatt
– eine Presseaussendung auf seinen Nachrichtenwert hin untersuchen, Fakten von Behauptungen trennen und entsprechende printtaugliche Textsorten entwickeln,
– Instrumente der Online-Kommunikation wie Blogging dialoggruppenadäquat einsetzen,
– mit den neuen Formen des Online-Journalismus (Twitter, Blogging, Social Media usw.) arbeiten,
– die grundlegenden Anforderungen an wirksame (Presse-) Bilder erläutern.
Bereich Bilder in Medien
– Basisfunktionen einer digitalen Kamera anwenden, Bilddaten auf den Computer übertragen und mit einer geeigneten Software bearbeiten,
– wichtige Quellen zur externen Beschaffung von Bildmaterial benennen.
Wirkung der Medien, Redaktionsalltag, Berufsbild Journalist, Gestaltung von Zeitungen
Presseaussendungen verfassen, Online-Journalismus, Instrumente der Online-Kommunikation (Blogging, Social Networks), Bedeutung von Bildern in der journalistischen Praxis, Grundlagen der Fotografie inklusive Bearbeitung von Bildmaterial
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Interviewtraining
– erfolgreich Interviews führen,
– Interviews transkribieren und redigieren.
Bereich Qualitätssicherung im Journalismus
– die Selektionsprozesse des Journalismus beschreiben und Strategien zur Qualitätssicherung bewerten,
– Texte anschaulich, attraktiv und aktiv (Triple A-Style) verfassen und die Erstfassung eigener und fremder Texte redigieren,
– die Qualitätskriterien journalistischer Berufsethik abrufen und in ihrem eigenen Medienschaffen berücksichtigen,
– medienethische Fragestellungen in der journalistischen Praxis erkennen und zwischen eigener Verantwortung und dem Einfluss der Infrastrukturen auf die journalistische Tätigkeit unterscheiden.
Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training
Qualitätssicherung im Journalismus, Verfassen unterschiedlicher journalistischer Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen), Online-Journalismus, Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training, Journalistische Berufsethik, Medienethik
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Internationale Wirtschaft“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Betriebswirtschaftliche Simulation
– anhand eines computergestützten Unternehmensplanspieles Marktforschungsberichte analysieren,
– aus den für ihr Planspiel-Unternehmen relevanten Markt- und Geschäftsdaten geeignete Basisstrategien entwickeln,
– Entscheidungen in den klassischen Marketingbereichen Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik und Kommunikationspolitik treffen und gegenüber ihren Teammitgliedern argumentieren,
– Preise für die Produkte ihres Unternehmens auf Basis einer Kostenträgerrechnung kalkulieren und Preisentscheidungen in Abstimmung mit Konkurrenz, Produktqualität und Nachfrage treffen,
– für ihr Planspiel-Unternehmen eine Liquiditätsplanung durchführen und die Finanzierung von Investitionsvorhaben planen,
– Entscheidungen in den Bereichen Personal und Fertigung (Leistungserstellung) treffen und die folgenden mangelnder Auslastung folgern und diskutieren,
– aus den Ergebnissen einer Spielperiode ihre (Team-) Entscheidungen reflektieren und diskutieren und daraus Strategien für weitere Geschäftsjahre entwickeln,
– wesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und die Performance ihres Planspiel-Unternehmens beurteilen,
– Statistiken, Kennzahlen und Ergebnisse grafisch aufbereiten und im Rahmen von Geschäftsführer-Meetings, Gesellschafterversammlungen oder Investoren-Roadshows präsentieren.
Analyse von Marktforschungs- und Geschäftsberichten, Strategische Planung, Basisstrategien, Unternehmensführung, Management by Objectives, Marketing-Mix (Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik), Kalkulation von Produkten, Kostenträgerrechnung, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Bilanzanalyse, Errechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, Reporting
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Logistikmanagement“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die Bedeutung, die Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
– die Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen und die wichtigsten Marktforschungsinstrumente anwenden.
Bereich Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
– Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens aufgrund unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien analysieren,
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln,
– einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Risiken bei internationaler Geschäftstätigkeit geben,
– die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
– die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten strukturieren und bewerten.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung
Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement, Incoterms, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht, Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
– die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
– die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden einsetzen und deren Unterschiede erläutern,
– den Prozess eines Dokumentenakkreditivs erklären und anhand eines Beispiels durchführen.
Bereich Exportförderung
– Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems nennen und bewerten,
– die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
– eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
– anhand eines internationalen Geschäftsfalls Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung planen und durchführen,
– vernetzte Beispiele aus dem Import- bzw. Exportbereich in Form von Fallstudien lösen.
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung, Zahlungsabwicklung
Exportförderung:
Exportgarantien, Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Import- und Exportkalkulation, Verkehrsträger und Infrastruktur, Transportversicherung, Schadensabwicklung, Zollabwicklung
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft
– die Bedeutung von Abfallmanagement erklären,
– die Grundprinzipien der österreichischen Abfallwirtschaft beschreiben,
– die ökologische und ökonomische Bedeutung der Abfallwirtschaft (Abfallvermeidung, -trennung und -entsorgung) für eine Organisation darlegen,
– relevante rechtliche Vorschriften aus dem AWG nennen und anhand von Fallbeispielen und konkreten Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation Schule anwenden.
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (AWG, Verordnungen zum AWG), Struktur der österreichischen Abfallwirtschaft (Sammel- und Verwertungssysteme)
Kompetenzmodul 2:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Abfallwirtschaft
– die grundlegenden Inhalte zur Erfüllung der Funktion der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten wiedergeben,
– die rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten der/des Abfallbeauftragten erklären,
– die Rolle und die Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten in der Organisation erklären,
– Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten im Rahmen der Abfallwirtschaft in der Organisation Schule durchführen,
– einfache Ansätze für die Umsetzung abfallwirtschaftlicher Konzepte in Organisationen entwickeln.
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (Anforderungen an eine Abfallbeauftrage und einen Abfallbeauftragten), Melde und Aufzeichnungspflichten, Klassifizierung betriebseigener Abfälle nach den relevanten ÖNORMEN, Abfallwirtschaftskonzept
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
– die rechtlichen Grundlagen des Arbeitnehmerinnenschutzes und des Arbeitnehmerschutzes erläutern,
– Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen sowie anhand eines konkreten Fallbeispiels diese ermitteln,
– die Rolle einer Sicherheitsvertrauensperson erklären,
– den Prozess der Evaluation von Arbeitsplätzen beschreiben und Büroarbeitsplätze hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit analysieren,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen für ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzsystem entwickeln,
– Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen und für Büroarbeitsplätze entwickeln.
Rechtliche Grundlagen Arbeitnehmerinnenschutz und Arbeitnehmerschutz, Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Ergonomie, Bildschirmarbeitsplätze, Beleuchtung, psychische und physische Belastungen, Maschinen- und Gerätesicherheit, Arbeitsstoffe, Brand- und Explosionsschutz, Schutz vor elektrischen Gefahren, Lärm, Vibrationen, Staub und sonstige sicherheits- und gesundheitsgefährdende Faktoren), Rolle der Sicherheitsvertrauensperson, Evaluierung von Arbeitsplätzen, Prävention und Bekämpfung von Gefahren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ( Schutzausrüstung, Unterweisung, Schulung, Arbeitsmittel), Dokumente und Aufzeichnungen für Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Fallstudien für Büroarbeitsplätze
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Prozessorientiertes Auditieren von Managementsystemen nach der ISO 9001
– den Zweck und die Arten von Audits erläutern,
– Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren beschreiben,
– die Rolle einer Auditorin und eines Auditors erklären,
– das Prozessmanagement-Modell der ISO 9001 erläutern,
– die Normforderungen der ISO 9001 erklären und anhand von konkreten Fallbeispielen interpretieren,
– die Organisation und Durchführung von Audits beschreiben und für ein konkretes Fallbeispiel planen,
– den Ablauf eines Auditgespräches beschreiben und damit zusammenhängende kommunikationstheoretische Grundlagen und Kommunikationstechniken beschreiben,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen für den Auditprozess entwickeln,
– typische Audit-Situationen in Form von Rollenspielen darstellen und deren Ergebnis analysieren.
Zweck und Arten von Audits, Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren, Rolle einer Auditorin und eines Auditors, Prozessmanagement-Modell der ISO 9001, Normforderungen der ISO 9001, Organisation und Durchführung von Audits, Audit-Gesprächsführung (Kommunikationstheoretische Grundlagen, Kommunikationstechniken), Auditdokumente und aufzeichnungen, Rollenspiele zu typischen Audit-Situationen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wissensmanagement
– die Grundlagen des Wissensmanagements erläutern,
– die einer Wissensmanagerin und eines Wissensmanagers erklären,
– den Wissensmanagementkreislauf beschreiben und anhand von Fallbeispielen analysieren,
– den Anwendungsbereich von Wissensmanagementinstrumenten erklären und ausgewählte Instrumente anwenden.
Grundlagen des Wissensmanagements (Begriff, Arten, Nutzen, Erfolgsfaktoren, Bereiche, Strategien), Rolle der Wissensmanagerin und des Wissensmanagers, Wissensmanagementkreislauf, Wissensmanagementinstrumente, Fallstudien zum Wissensmanagement
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 150 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, BGBl. Nr. 599/1987, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2013, und das Arbeitszeitgesetz, BGBl. Nr. 461/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 71/2013 sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Beachtung.
Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
– die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
– nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
– über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
– sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
– eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
– unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
– die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.
Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Schulbezogene Veranstaltungen gemäß § 13a des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 76/2013, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Wie Anlage A1 Abschnitt VII Unterabschnitt F Z 1
Wie Abschnitt VI
Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen sind sowohl die Bildungs- und Lehraufgabe als auch der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 bis A.3 anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Für die Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige hat die Aufgabe, Personen, die eine Handelsschule oder einen Vorbereitungslehrgang kaufmännischer Richtung erfolgreich abgeschlossen haben, gemäß § 65 und § 75 Abs. 1 lit. b des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl. Nr. 242/1962, zum Bildungsziel der Handelsakademie zu führen.
Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige vermittelt Studierenden, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, in integrierter Form eine umfassende Allgemeinbildung und höhere kaufmännische Bildung, die zur Ausübung von gehobenen Berufen in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung befähigen. Der Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab und führt zur Universitätsreife.
Die Ausbildung orientiert sich gleichermaßen an den Zielen der Beschäftigungsfähigkeit (employability) und der Entrepreneurship Education.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf den Aufbaulehrgang der Handelsakademie für Berufstätige Anwendung (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1), mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
| Wochenstunden | Lehrverpflichtungs-gruppe | ||||||||
| A. | Pflichtgegenstände | Semester | |||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||||
_______________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
5 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
6 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
7 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
8 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Gesellschaft und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“, und „Business Behaviour“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.
Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik
Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage
Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität
Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus
Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik
Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, Friedenssicherung, Völkerrecht
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung
säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung
Vertiefung : Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Kundenorientierung und Verkauf
– unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen;
– sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen;
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen;
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen;
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen.
Bereich Bildungskarriere
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Kundenorientierung und Verkauf:
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerden, Kundenberatung und Produktpräsentationen.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache.
Bildungskarriere:
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance.
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Die Studierenden
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere;
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben;
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister);
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik);
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau B1 (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz);
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen;
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft;
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken;
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen;
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird;
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen;
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist;
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz;
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen;
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist;
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist;
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren;
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen;
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen;
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen;
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren;
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern;
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten;
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen;
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können;
– einen guten Grundwortschatz;
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B1 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
– eine verständliche Aussprache;
– sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– den Hauptpunkten von längeren Gesprächen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird;
– verstehen, was in einem Alltagsgespräch gesagt wird;
– das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird;
– Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– einen klar strukturierten und sprachlich nicht zu komplexen Text global verstehen;
– in Texten aus dem beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen;
– in längeren Texten relevante Informationen auffinden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen;
– klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden;
– sich aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen Umfeld einfach, aber strukturiert beschreiben, erklären oder zusammenfassen;
– vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– Texte über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen;
– die eigene Meinung angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Begründungen illustrieren;
– berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen;
– einfache Präsentationen im beruflichen Bereich erstellen.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Sprachbewusstsein“ und „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ die für den Beruf, das Studium, die Weiterbildung und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz erwerben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen und Redeabsichten erkennen;
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben;
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben, indem sie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen;
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprachen anwenden und Begriffe definieren; Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden;
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren.
Lesen:
Rezeption von literarischen Texten und Sachtexten, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus verschiedenen Medien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, Leserbrief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur, Kunst und Medien, literarisches Lernen durch die Auseinandersetzung mit ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen;
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedlich Kulturen und Lebenswelten beschreiben;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen;
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht bewerten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Anwendung von rhetorischen Kenntnissen in Sprech- und Präsentationssituationen unter besonderer Berücksichtigung von para- und nonverbalen Äußerungen.
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Leserbrief, Kommentar, Textanalyse, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Erwerb interkultureller Kompetenz, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen;
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren;
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
– den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien erkennen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen verstehen, auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, gegensätzliche Standpunkte vorbringen und verteidigen.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche moderieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mit Hilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beiträge für Medien gestalten, literarisches Lernen anhand von ausgewählten literarischen Texten, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache.
Eine zweistündige Schularbeit.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen und Zusammenhänge herstellen;
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppenorientierung einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Weltwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren;
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen einsetzen, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) nützen, Sach- und Beziehungsebene unterscheiden, Argumente abwägen.
Argumentationsstrategien entwickeln.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Interpretieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Erörterung, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Analysieren, Erörtern, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Entwickeln eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mitteln der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen;
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Gestaltungsmittel unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen anwenden, sprachliche Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte) gezielt einsetzen, Kommunikations- und Argumentationsstrategien anwenden.
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Appellieren.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, produktorientierte Textarbeit (Texterschließung).
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Erörterung, Textinterpretation, Meinungsrede, kreative Textformen, Einführen in das wissenschaftliche Schreiben (Umgang mit Fachsprache, richtiges Zitieren, Anwenden elaborierter Schreibstrategien, Einsatz wissenschaftlicher Textsorten wie Exzerpt, wissenschaftliches Protokoll, Rezension, Mitschrift usw.), Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Erörtern, Interpretieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Zuhören und Sprechen
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen;
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel hinsichtlich Zielgruppen- und Kundenorientierung gezielt einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
– innere und äußere Mehrsprachigkeit in ihrer Bedeutung erfassen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Argumentationsstrategien gezielt einsetzen.
Sprechhandlungen: Analysieren, Interpretieren, Kommentieren, Argumentieren.
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Leserbrief, Zusammenfassung, Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte.
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Erörtern, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Kulturportfolio.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Eine dreistündige Schularbeit.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen;
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte;
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können grundlegende sprachliche Strukturen anwenden;
– beherrschen einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen, zum strukturierten Berichten und Beschreiben von Erfahrungen und Ereignissen, eigener Gefühle und Reaktionen;
– kommen mühelos in den meisten einfachen Routinegesprächen zurecht, können Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituationen Gedanken und Informationen austauschen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung von Menschen, Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben sowie über Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen berichten;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Medien, Fremdenverkehr, Transportmittel, Ausbildung.
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen in der Arbeitswelt, Berufe, einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, erste routinemäßige schriftliche Geschäftskommunikation (Anfrage und Angebot), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Erlebnisbericht, Ausfüllen eines Formulars, einfache Anweisung, Beschreibung, Handout, Ausfüllen eines Fragebogens.
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Gerundium, Partizipialkonstruktionen.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen alltägliche und vertraute berufsrelevante Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen;
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, die Bilder und Infografiken enthalten und können diesen die wesentlichen Informationen entnehmen;
– verstehen einfache berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen gut, Fehler, die nicht sinnstörend sind, kommen vor;
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante mündliche und schriftliche Kommunikation;
– können in einer kurzen und vorbereiteten Präsentation ein Thema aus ihrem Alltag und ihrer Ausbildung vorstellen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich eine detaillierte Beschreibung zu verschiedenen vertrauten Themen geben, detailliert über Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und Berufsroutine, Vorlieben oder Abneigungen usw. berichten, Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen detailliert beschreiben;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien.
Beruflicher Bereich:
Einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, Tourismus, Medien.
Beruflicher Bereich:
Einfache berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Unternehmensformen, Firmenprofile, Infografiken.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Bezahlung), E-Mail, Blog, Textmessage, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Rundschreiben, Handout, Ausfüllen eines Fragebogens, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen ein Repertoire an elementaren sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz, um sich mit Hilfe von einigen Umschreibungen über die meisten Themen des eigenen Alltagslebens äußern zu können;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen.
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Übungsfirmenbezug.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Auftragsbestätigung), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Handout, einfache Broschüre, Blog.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression aller Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen).
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen).
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Lieferverzug, Versandanzeige), Memo, Notiz, Proposal, Präsentation, Erstellen einfacher Werbematerialien wie Leaflet, Handout, Erstellen eines Fragebogens, Blog, Report, Appell.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
– können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility.
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility.
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Karriere und Karriereplanung (Letter of Motivation), Corporate Blogs.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), E-Mail, Memo, Notiz, Präsentation, Report, Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien wie Leaflet, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene.
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene.
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B1 gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in vertrauten Situationen angemessen und ausreichend korrekt verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt klar, was ausgedrückt wird.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird;
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.).
Bereich Produktive Fertigkeiten
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen;
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben;
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden;
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden;
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen.
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem vertrauten Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Einkaufen uä.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem vertrauten Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Schule, Berufe, Freizeit, Hobbys und Vorlieben, Einkaufen uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird;
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.).
Bereich Produktive Fertigkeiten
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen;
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben;
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden;
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden;
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen.
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Tagesablauf, Wohnen und Umwelt, Gesundheit und Aussehen, Essen und Trinken, Reisen uä.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus dem Umfeld wie Tagesablauf, Wohnen und Umwelt, Gesundheit und Aussehen, Essen und Trinken, Reisen uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen uä.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird;
– verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben;
– können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben;
– können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden;
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden;
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Urlaub, Leben in der Stadt, Gesundheit, Erinnerungen an Vergangenes uä.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Urlaub, Leben in der Stadt, Gesundheit, Erinnerungen an Vergangenes uä.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken uä.).
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird;
– verstehen im Großen und Ganzen kurze einfache Briefe, Karten, E-Mails, SMS, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, besonders, wenn Bilder dabei helfen.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können über einige Themen des täglichen Lebens in mehreren Sätzen Auskunft geben;
– können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen;
– können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu Themen des unmittelbaren Alltags verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Zwischenmenschliche Beziehungen, Lebensabschnitte, Wohnen, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Ausbildung und Berufe.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Zwischenmenschliche Beziehungen, Lebensabschnitte, Wohnen, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Ausbildung und Berufe.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken und Zeitschriften uä.).
Eine zweistündige Schularbeit.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Anweisungen, Fragen, Auskünfte und Mitteilungen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen und können einfachen Beschreibungen von Vorgängen und Arbeitsabläufen folgen;
– verstehen im Großen und Ganzen Texte, in denen Gefühle, Wünsche und Erlebnisse beschrieben werden und Texte aus dem beruflichen Alltag, wenn es um vertraute Themen geht.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können an einfachen kurzen Gesprächen oder Interviews teilnehmen, Interesse dafür ausdrücken, was jemand sagt, zustimmen, widersprechen und andere Vorschläge machen sowie Vereinbarungen treffen;
– können über Pläne, Ereignisse und Vorfälle schriftlich und mündlich berichten;
– können mit einfachen Mitteln vertraute Gegenstände im beruflichen Bereich kurz beschreiben und vergleichen;
– können kurze eingeübte Präsentationen vortragen und einige einfache Nachfragen dazu beantworten;
– können über ein reales oder fiktives Ereignis berichten, ausführliche Briefe und E-Mails schreiben und darin auch über Ereignisse, Erfahrungen und Gefühle berichten und Vermutungen äußern;
– können einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Sätze mit einer Auswahl an Konnektoren verbinden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise, Unternehmen, Werbung.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Medien uä.
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Verfügbarkeit, Reservierungen), Arbeitswelt (Bewerbung, Arbeitssuche, Arbeitserfahrung, Arbeitsplatzbeschreibung), Geschäftsreise, Unternehmen, Werbung.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Alltags- und Sachtexte (Prospekte, Anzeigen, kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Artikel in Zeitschriften, Internetseiten), einfache berufliche Mails und Briefe, Artikel in Zeitungen uä.
Eine zweistündige Schularbeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen;
– können zu vertrauten beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen;
– können eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht;
– können im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. beschreiben, ein berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden;
– können Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen;
– können detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Rezeptive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen uä.
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme.
Produktive Fertigkeiten:
Privater und öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Umwelt und Lebensqualität, Mode, Gesundheit und Ernährung, Erlebnisse und Erfahrungen, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen uä.
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken.
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.), Beschreibung von Infografiken, Bericht, Memo.
Eine dreistündige Schularbeit.
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren;
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden;
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren;
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen;
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten;
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren;
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren;
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen;
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen;
– einen Businessplan erstellen und analysieren;
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden;
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren;
– unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen;
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen;
– betriebliche Abläufe planen und organisieren;
– unternehmerische Zielbündel entwickeln;
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren;
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen;
– Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden;
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren;
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen;
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen;
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären;
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren;
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen;
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren;
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln;
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln;
– Jahresabschlüsse erstellen;
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen;
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen;
– eine Betriebsabrechnung durchführen;
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern;
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
– Methoden der Marktanalyse einsetzen;
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing.
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement.
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen;
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren;
– Beschaffungsprozesse optimieren;
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen;
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern;
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen;
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren;
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen;
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen;
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren;
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen;
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen;
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten, einfachen Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik sowie in der Fertigung.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen;
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren;
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren;
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren;
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren;
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden;
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren;
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
– Methoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern;
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren;
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren;
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern;
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben;
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell.
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen;
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren;
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen;
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden;
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen;
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen;
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern;
– Arten der Investitionen unterscheiden;
– Investitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen;
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen;
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement.
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
– die Bedeutung des Ratings erläutern;
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren;
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln, das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
– verschiedene Wertpapierarten erläutern;
– Derivate charakterisieren;
– das Börsengeschäft erläutern;
– Arten der Börse unterscheiden;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM.
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine zweistündige Schularbeit.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben;
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten;
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden;
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben;
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen;
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren;
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern;
– moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen;
– Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
– Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern;
– den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern;
– Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
– Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben;
– Marketingstrategien entwickeln;
– die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
– einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten;
durch den Einsatz von Fallstudien
- ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen, Stakeholder-Management, Corporate-Governance-Konzepte.
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme.
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung.
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen.
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-G V, Plan-Bilanz).
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte.
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse etc.).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Eine zweistündige Schularbeit.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen;
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen;
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen;
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen;
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen;
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen;
– die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen;
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft.
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden;
– Deckungsbeiträge ermitteln;
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung.
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing.
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
– Inventur und Inventar unterscheiden;
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen;
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen;
– Bewertungsverfahren anwenden;
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen;
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen;
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen;
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen;
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen;
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden;
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen;
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen;
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung.
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen.
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen.
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten.
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung.
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges.
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren;
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen;
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen;
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen;
– weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern;
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen;
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln;
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen.
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen).
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren;
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten, – eine Jahresabschlusskritik erstellen;
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren;
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen;
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen;
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen.
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen;
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
– Projektabgrenzungen durchführen;
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
– Projekte laufend evaluieren;
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement und Case Studies“ aller Jahrgänge unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig).
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären;
– die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen;
– bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben;
– den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben;
– die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären;
– die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten;
– die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen;
– die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen;
– die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Normen des Unionsrechts beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
– beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern;
– Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen;
– darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern;
– die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen;
– die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren;
– analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen;
– einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären;
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen.
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E Government.
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU.
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz.
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren in der jeweils geltenden Fassung, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten;
– ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden;
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen;
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten;
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalles finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
– vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen;
– die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten;
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen;
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht), Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht, E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz.
Rechtsdurchsetzung:
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung.
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
Der Cluster „Gesellschaft und Kultur“ umfasst die Unterrichtsgegenstände „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“. Der Unterricht im Cluster ist im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung so zu gestalten, sodass das Reflektieren von Zusammenhängen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse gefördert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei der Aufbau eines umfassenden Demokratieverständnisses einzunehmen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Historische Veränderungsprozesse
– historische Quellen zur kritischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Geschichte einsetzen;
– den Einfluss historischer Entwicklungen auf Individuum, Gesellschaft und den Staat beschreiben;
– unterschiedliche historische Epochen nennen und ihre wesentlichen Merkmale identifizieren;
– wesentliche historische Veränderungsprozesse beschreiben, deren Ursachen analysieren und erklären.
Bereich Formen der Staatenbildung
– grundlegende Formen der Staatenbildung nennen, diese vergleichen und diskutieren;
– Wechselwirkungen zwischen Staat und Religion beschreiben, kritisch beurteilen und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anhand ausgewählter Beispiele analysieren;
– unterschiedliche Herrschaftsformen und Führungsstrukturen beschreiben und ihre Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft erörtern.
Historische Veränderungsprozesse:
Grundlagen des modernen Staates und Umsetzungsversuche bzw. Gegenströmungen (antike Vorbilder, bürgerliche Revolution und Restauration, Herrschaftsformen und Führungsstrukturen), Staatenbildung.
Geschichte als Entwicklungsprozess: historische Prozesse und deren Einfluss auf individuelle Lebenssituationen und Identitäten innerhalb der Gesellschaft.
Meilensteine in der Entwicklungsgeschichte: Neolithische Revolution, Hochkulturen, Industrielle, mikroelektronische Revolution, kulturelle und zivilisatorische Leistungen, Innovationen.
Zeitenwenden und Epochen am Beispiel der Wende Mittelalter-Neuzeit.
Formen der Staatenbildung:
Grundlagen des modernen Staates.
Staat und Religion: Gottesstaat, Feudalstaat, säkularer Staat, Fundamentalismen.
Die Aufklärung und deren Bedeutung für den modernen Staat.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Formen der Staatenbildung
– zivilisatorische Leistungen den Epochen zuordnen.
Bereich Gesellschaftliche Entwicklungen und deren historische Entwicklung
– gesellschaftliche Entwicklungen darstellen, analysieren und deren Bedeutung im historischen Zusammenhang einschätzen.
Bereich Wirtschaftsordnungen
– idealtypische Modelle und reale Wirtschaftsordnungen anhand ihrer Merkmale beschreiben und vergleichen;
– kausale Zusammenhänge zwischen historischen und wirtschaftlichen Entwicklungen erkennen und deren mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Veränderungen erklären.
Bereich Nationalismen
– Motive für Nationalismen und Ausgrenzung identifizieren und diese kritisch hinterfragen;
– Verläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten.
Bereich Aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen
– aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen in modernen, zunehmend vernetzten Informations- und Dienstleistungsgesellschaften identifizieren und diskutieren;
– die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
Formen der Staatenbildung:
Nationalitäten- und Kulturkonflikte: das Entstehen der europäischen Staaten, Habsburgermonarchie und Nachfolgestaaten.
Wirtschaftsordnungen:
Veränderungen der Arbeitswelt und der Sozialstrukturen durch Industrialisierung und Globalisierung.
Wirtschaftsordnungen und deren ideologischen Grundlagen: Liberalismus und Kapitalismus, Marxismus, Christliche Soziallehre.
Idealtypische Modelle: Zentralverwaltungswirtschaft, Marktwirtschaft.
Nationalismen:
Zusammengehörigkeit und Ausgrenzung: Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus.
Aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen:
Lebenswelten entwickelter Staaten: Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Globalisierung, Konsumgesellschaft, dynamische Arbeitswelt, Rolle von Bildung und Erziehung, multikulturelle Gesellschaft.
Kunst als Ausdrucksform der gesellschaftlichen Entwicklung und des Zeitgeistes.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Raumkonzepte
– die im Unterrichtsgegenstand „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ erworbenen Kompetenzen in eigenständigen Analysen anwenden;
– unterschiedliche Wirtschafts- und Kulturraumkonzepte vergleichen und ihre politische und soziale Relevanz bewerten.
Bereich Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik
– die Prozesse der Globalisierung darlegen und ihrer sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen erklären;
– die wirtschafts- und sozialräumlichen Strukturen der globalisierten Welt erklären und diese Kenntnisse in regionalen oder sektoralen Fallstudien anwenden;
– wichtige Akteure der Weltwirtschaft und der Weltpolitik charakterisieren, deren historische Entwicklung erklären und mögliche sozioökonomische und politische Zukunftsszenarien analysieren und beurteilen.
Raumkonzepte:
Wirtschafts- und Kulturräume: historische Entwicklung, Raumkonzepte und ihre politische und soziale Relevanz.
Globalisierung, Weltwirtschaft und Weltpolitik:
Aspekte der Internationalisierung und Globalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, ökologische, politische und kulturelle Zusammenhänge.
Weltwirtschaft und Weltpolitik: Entwicklung und Akteure, Überblick und aktuelle Fallbeispiele.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
– aktuelle Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Ökologie analysieren, ihre Entwicklungsgeschichte kritisch reflektieren und ihre Auswirkungen bewerten;
– Verständnis für fremde Kulturen und Lebensweisen entwickeln und auf Basis von Demokratie und Menschenrechten überprüfen;
– ihre individuelle Lebenssituation in Bezug auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reflektieren.
Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft:
Konfliktfelder in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ihre historischen Wurzeln.
Aktuelle Herausforderungen in der modernen Gesellschaft: Gender und Diversität, multikulturelle Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Integration.
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaften“ sowie „Technologie, Ökologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden;
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren;
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren;
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen;
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft usw.) anwenden;
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Naturwissenschaften sowie Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur und Umwelt beobachten, mit Hilfe von Formeln, Größen und Einheiten systematisch und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben, berechnen, darstellen und erläutern;
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen;
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren;
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, Lösungsansätze formulieren, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und Untersuchungsergebnisse interpretieren und dokumentieren;
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen;
– die Verlässlichkeit einer naturwissenschaftlichen Aussage abschätzen, Gültigkeitsgrenzen erkennen und Schlussfolgerungen daraus ziehen;
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben;
– anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen;
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben;
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Zahlenbereiche und Zahlenmengen
– die Zahlenbereiche der natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen beschreiben und damit rechnen;
– die Zahlenmengen auf der Zahlengeraden veranschaulichen;
– die Zahlenmengen mit Hilfe mathematischer Symbole beschreiben;
– die Beziehungen zwischen den Zahlenmengen herstellen und erklären.
Bereich Zahlen und Maße – Berechnungen und Umwandlungen
– Zahlen in Fest- und Gleitkommaschreibweise darstellen, die Darstellungsform wechseln und damit rechnen;
– grundlegende Maßeinheiten (Längen-, Flächen-, Raum- und Hohlmaße, Zeit, Masse) beschreiben, diese zueinander in Beziehung setzen und damit rechnen;
– beliebige Maßeinheiten nach vorgegebenen Kriterien umwandeln;
– Ergebnisse von Berechnungen abschätzen;
– Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen, Prozente bzw. Promille berechnen und mit Prozent- bzw. Promilleangaben in unterschiedlichem Kontext rechnen;
– Berechnungen mit sinnvoller Genauigkeit durchführen und Ergebnisse angemessen runden.
Bereich Algebra und Geometrie – Potenzen, Terme und lineare Gleichungen
– die Rechengesetze von Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten anwenden und begründen;
– mit Termen rechnen, Terme umformen und dies durch Rechenregeln begründen;
– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen;
– die Struktur eines Terms erkennen, um Terme mit der jeweiligen Technologie gezielt verarbeiten zu können;
– lineare Gleichungen aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
– lineare Gleichungen in einer Variablen lösen;
– die Lösungsmenge einer linearen Gleichung in einer Variablen interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
– lineare Gleichungen (Formeln) in mehreren Variablen nach einer variablen Größe explizieren, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren und erklären;
– in Formeln, die auch Potenzen mit rationalen Exponenten enthalten, die gegenseitige Abhängigkeit der Größen interpretieren, erklären und nach einer variablen Größe explizieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Quadratische Gleichungen
– quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen;
– die Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung in einer Variablen über der Grundmenge R interpretieren, dokumentieren und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren.
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen N, Z, Q, R, Symbole der mathematischen Schreibweise, Rechnen mit Zahlen, Dezimal- und Gleitkommadarstellung, Prozentrechnung, Maßeinheiten.
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten (inkl. Rechenregeln), Rechnen mit Termen, lineare Gleichungen, quadratische Gleichungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße – Winkelmaße
– die verschiedenen Winkelmaße nennen und mit Altgrad und Bogenmaß rechnen.
Bereich Algebra und Geometrie – Lineare Gleichungssysteme
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen für Aufgaben aus den Bereichen Prozentrechnung und Bewegung aufstellen;
– verschiedene Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen anführen;
– lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen;
– die Lösungsmenge linearer Gleichungssysteme interpretieren, dokumentieren (auch grafisch) und in Bezug auf die Aufgabenstellung argumentieren;
– Probleme aus verschiedenen Anwendungsbereichen in lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen übersetzen, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis in Bezug auf die Problemstellung interpretieren und argumentieren.
Bereich Algebra und Geometrie – Matrizen
– die Matrizenschreibweise als Darstellungsform nennen, die Matrixelemente interpretieren und deuten;
– lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise darstellen, mit Hilfe der Matrizenrechnung umformen und technologieunterstützt lösen;
– Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie die Berechnung der Inversen von Matrizen mit Hilfe der Technologie durchführen;
– die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
Bereich Algebra und Geometrie – Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck
– Sinus, Cosinus und Tangens eines Winkels als Seitenverhältnisse im rechtwinkeligen Dreieck modellieren, interpretieren und argumentieren;
– zumindest rechtwinkelige Dreiecke mit Hilfe der Winkelfunktionen auflösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Funktionsbegriff, lineare Funktionen und lineare Gleichungen
– die Definition der Funktion als eindeutige Zuordnung beschreiben;
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung von Zusammenhängen zwischen Größen verstehen und erklären;
– Funktionen in einer Variablen in einem kartesischen Koordinatensystem darstellen;
– das Modell der linearen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug (Kostenfunktion, Erlös- bzw. Umsatzfunktion, Gewinnfunktion, Fixkosten, variable Kosten und Break Even Point) beschreiben und selbstständig lineare Modellfunktionen bilden;
– lineare Funktionen implizit und explizit darstellen und zwischen diesen wechseln;
– die Darstellungsformen linearer Funktionen interpretieren und erklären, insbesondere die Bedeutung der Parameter „Steigung“ und „Achsenabschnitt“;
– den Begriff der Umkehrfunktion auf lineare Funktionen anwenden;
– den Zusammenhang zwischen linearer Funktion und linearer Gleichung in zwei Variablen beschreiben;
– die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems in zwei Variablen als Schnittpunkte zweier Geraden interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Potenz-, Polynom- und Winkelfunktionen
– Potenz- und Polynomfunktionen grafisch darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren;
– quadratische Funktionen aus drei gegebenen Punkten bzw. aus dem Scheitel und einem weiteren Punkt des Funktionsgraphen aufstellen;
– die Bedeutung der Koeffizienten einer quadratischen Funktion f mit f(x)=ax^2+bx+c auf deren Verlauf ihres Graphen beschreiben und interpretieren;
– den Zusammenhang zwischen der Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung und den Nullstellen einer quadratischen Funktion interpretieren und damit argumentieren;
– das Modell der quadratischen Funktion in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere mit Wirtschaftsbezug, anwenden;
– mit Hilfe des Einheitskreises die Sinus-, Cosinus- und Tangensfunktion eines Winkels modellieren, interpretieren und grafisch darstellen.
Zahlen und Maße:
Altgrad und Bogenmaß (rad).
Algebra und Geometrie:
Lineare Gleichungssysteme in zwei und mehreren Variablen, Matrizen.
Sinus, Cosinus, Tangens im rechtwinkeligen Dreieck.
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Umkehrfunktion, lineare Funktionen, Potenzfunktionen, quadratische Funktionen und Polynomfunktionen höheren Grades, Sinus, Cosinus, Tangens im Einheitskreis.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Algebra und Geometrie – Logarithmen und Exponentialgleichungen
– den Begriff des Logarithmus beschreiben;
– logarithmische Rechengesetze anwenden;
– mit Hilfe des Logarithmus Exponentialgleichungen vom Typ a^(k*x)=b nach der Variablen x auflösen;
– komplexere Exponentialgleichungen mit Einsatz von Technologie lösen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstums- und Abnahmeprozesse
– den Begriff der Exponentialfunktion und deren Eigenschaften beschreiben;
– den Begriff der Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion und ihre Eigenschaften beschreiben;
– Exponentialfunktionen grafisch darstellen;
– Exponentialfunktionen als Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse interpretieren und damit Berechnungen durchführen;
– die Bedeutung der einzelnen Parameter der Exponentialfunktionen der Form f(x)=a*b^x bzw. f(x)=a*e^(k*x) beschreiben, diese in unterschiedlichen Kontexten deuten und damit argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Wachstumsmodelle
– die stetigen Modelle für lineares, exponentielles und logistisches Wachstum sowie das stetige Modell für beschränktes Wachstum der Form f(x)=S-a*e^(-lambda*x) bzw. f(x)=S+a*e^(-lambda*x) beschreiben;
– mit diesen Modellen rechnen, diese grafisch darstellen, interpretieren und im allgemeinen und wirtschaftlichen Kontext deuten;
– die verschiedenen Modelle strukturell vergleichen und die Angemessenheit bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zins- und Zinseszinsrechnung
– die einfache dekursive Verzinsung und die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
– diese Verzinsungsmodelle kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Algebra und Geometrie:
Logarithmen und zugehörige Rechenregeln, Exponentialgleichungen.
Funktionale Zusammenhänge:
Wachstums- und Abnahmeprozesse (Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, lineares, exponentielles, beschränktes und logistisches Wachstum im stetigen Modell), Zins- und Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, einfacher Zins, Zinseszins, stetige Verzinsung).
Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis – Differenzen- und Differentialquotient
– die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen intuitiv erfassen und damit argumentieren;
– den Zusammenhang zwischen Differenzen- und Differenzialquotienten beschreiben und diese sowohl als mittlere/lokale Änderungsraten als auch als Sekanten-/Tangentensteigung interpretieren;
– den Differenzenquotienten auf Problemstellungen anwenden, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren.
Bereich Analysis – Ableitungsfunktionen und Ableitungsregeln
– den Begriff der Ableitungsfunktion beschreiben, diese grafisch darstellen und deren Verlauf deuten;
– Ableitungsfunktionen zur Beschreibung von Sachverhalten aus unterschiedlichen Themengebieten einsetzen, damit lokale Änderungsraten berechnen und interpretieren;
– mit Hilfe der Summen-, Faktor-, Ketten-, Produkt- und Quotientenregel, Potenz- und Polynomfunktionen sowie Exponentialfunktionen zur Basis e und die natürlichen Logarithmusfunktionen ableiten;
– Eigenschaften von Funktionen, insbesondere Monotonie- und Krümmungsverhalten mit Hilfe der Ableitungsfunktionen erklären und berechnen.
Bereich Analysis – Optimierung und Regressionsrechnung
– die Idee der Optimierung unter einschränkenden Bedingungen erklären und anhand des Modells: Hauptbedingung a*b unter Nebenbedingung a+b=konst. bzw. Hauptbedingung a+b unter Nebenbedingung a*b=konst., modellieren und berechnen;
– das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten;
– mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Analysis – Kosten- und Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum) berechnen und interpretieren;
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Bereich Analysis – Stammfunktionen
– den Begriff der Stammfunktion sowie den Zusammenhang zwischen Funktion, Stammfunktion und ihrer grafischen Darstellung beschreiben;
– den Begriff des unbestimmten Integrals und den Zusammenhang mit der Stammfunktion beschreiben;
– Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen sowie der Funktionen f mit f(x)=1/x und g mit g(x)=a*e^(k*x) mit Hilfe der notwendigen Integrationsregeln berechnen.
Bereich Analysis – Integral und Integralrechnung
– den Begriff des bestimmten Integrals auf Grundlage des intuitiven Grenzwertbegriffes erläutern, diesen als Grenzwert einer Summe von Produkten deuten und beschreiben;
– das bestimmte Integral als orientierten Flächeninhalt deuten und damit Berechnungen durchführen;
– die Integralrechnung auf wirtschaftliche Anwendungen, insbesondere auf Stammfunktionen von Grenzfunktionen und kontinuierliche Zahlungsströme anwenden, Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren.
Analysis:
Intuitiver Grenzwertbegriff, Intuitiver Begriff der Stetigkeit, Differenzen- und Differentialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen, Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie Integralrechnung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
– die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
– Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Daten und Darstellung von Daten
– die unterschiedlichen Datentypen (nominalskaliert, ordinalskaliert, metrisch) beschreiben und erhobene Daten entsprechend zuordnen;
– Daten erheben, Häufigkeitsverteilungen (absolute und relative Häufigkeiten) grafisch darstellen und interpretieren;
– die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise problembezogen argumentieren.
Bereich Stochastik – Zentral und Streumaße
– verschiedene Zentralmaße (arithmetisches Mittel, Median, Modus, geometrisches Mittel) berechnen, interpretieren und ihre Verwendung unter anderem in Bezug auf die verschiedenen Datentypen argumentieren;
– unterschiedliche Streumaße (Standardabweichung und Varianz, Spannweite, Quartile) berechnen und interpretieren;
– Median, Quartile und Spannweite in einem Boxplot darstellen und interpretieren.
Bereich Stochastik – Korrelations- und Gini-Koeffizient
– den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren;
– die Lorenzkurve und den Gini-Koeffizienten als Konzentrationsmaß nennen, die zugrundeliegende Idee erklären, berechnen und die Ergebnisse im Kontext deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsrechnung
– den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff beschreiben, diesen verwenden und deuten;
– die Additions- und Multiplikationsregel auf Ereignisse anwenden, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren;
– die Begriffe des Binomialkoeffizienten und der „Fakultät“ beschreiben, diese berechnen und deuten.
Bereich Stochastik – Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsdichte- und Verteilungsfunktion
– den Unterschied zwischen diskreten und kontinuierlichen Zufallsvariablen, die Begriffe Wahrscheinlichkeits- bzw. Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Verteilungsfunktion sowie Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung erklären;
– die Modelle der Binomial- und Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren;
– die Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung beschreiben und die Binomialverteilung in die Normalverteilung überführen;
– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren.
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung, Kurs- und Rentabilitätsrechnung.
Stochastik:
Beschreibende Statistik.
Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich – Wiederholung der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen anwenden;
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Wiederholende Aufgabenstellungen der vorhergehenden Jahrgänge entsprechend der festgelegten Kompetenzen.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Die Studierenden sollen durch den Unterricht ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild erhalten, wofür das Wissen über die Grundlagen der Biologie, Physik und Chemie Voraussetzung ist.
Dabei soll dem Lernen durch methodische Anschaulichkeit über Projekte und andere praxisorientierte Umsetzungen Rechnung getragen werden.
Aspekte von Biologie, Chemie, Physik, Ökologie und Warenlehre sollen jeweils thematisch vernetzt werden, damit die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Struktur, Funktion und Information in der Natur erkennen können.
Die Beziehung zur Mathematik ist innerhalb des Clusters insofern herzustellen, als in der Mathematik erlernte Methoden in den Naturwissenschaften zur Anwendung kommen, und naturwissenschaftliches Wissen aufgebaut wird, das zur Lösung mathematischer Problemstellungen verwendet werden kann.
Das naturwissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden eine Betrachtung der Welt in analytischer und rationaler Weise ermöglichen. Naturwissenschaftliche Grundbildung soll des Weiteren zu einer Orientierung in naturwissenschaftlichen, technischen Berufsfeldern und Studienrichtungen befähigen und gleichzeitig die Grundlage für lebenslanges Lernen in diesem Bereich legen. Daher sind das selbstständige Recherchieren und das Bewerten von Informationen von großer Bedeutung und sind deshalb den Studierenden auch im Unterricht immer wieder zu ermöglichen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Naturwissenschaftliche Grundlagen
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Biologie, Chemie, Physik) zuordnen;
– den Aufbau der Materie aus Teilchen verstehen und dieses Modell zur Beschreibung physikalischer Phänomene verwenden;
– den Aufbau der Atome mit Modellen erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen;
– einfache chemische Formeln erklären;
– Gefahrensymbole kennen benennen und Produkte des täglichen Gebrauchs mit diesem Wissen bewerten;
– die Entstehung von chemischen Bindungen erklären und den Zusammenhang von chemischer Bindung und Stoffeigenschaften erkennen;
– chemische Reaktionen beschreiben (Energiebilanz) und auf Teilchenebene erklären (Redoxreaktionen, Säure-Basen-Reaktionen);
– eine einfache naturwissenschaftliche Untersuchung durchführen und dokumentieren;
– die Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften anhand von Beispielen erklären;
– die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Einheitensystems benennen;
– die Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kraft und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Naturwissenschaftliche Grundlagen:
Grundlagen der Chemie:
Stoffeigenschaften, Aggregatszustände, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen.
Atome, Moleküle, Atombau und Periodensystem, Isotope, Formelschreibweise und Nomenklatur.
Chemische Bindungen und Reaktion:
Chemische Bindungen, Energie bei chemischen Reaktionen, Säuren und Basen.
Methoden und Prinzipien der Naturwissenschaften:
Beobachtungen, Experimente, Messungen.
Größen, Einheiten, Größenordnungen, Internationales Einheitensystem.
Gesetze, Hypothesen, Modellbildung, Theorien, Weltbilder.
Mechanik:
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft (Newtonsche Gesetze).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Mechanik
– die Größen Arbeit, Energie und Leistung und die dazu passenden Einheiten erklären sowie deren Zusammenhänge in Form von Tabellen, Diagrammen und Gleichungen herstellen.
Bereich Elektrizität und Magnetismus
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren;
– die wichtigsten Energieformen und Energieumwandlungen beschreiben;
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung elektrischer und magnetischer Phänomene benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
– aktuelle technische Entwicklungen aus der Elektrotechnik und Informationstechnologie erklären und dazu passende Informationen aus den Medien beschaffen sowie präsentieren.
Bereich Schwingungen und Wellen
– die wichtigsten Größen zur Beschreibung von Schwingungen und Wellen benennen und dazu passende Experimente beschreiben;
– einen Überblick über die Bereiche des elektromagnetischen Spektrums geben sowie die Wirkung und Bedeutung elektromagnetischer Wellen in Technik und Natur erklären.
Bereich Mikro- und Makrokosmos
– einige Phänomene des Mikro- und Makrokosmos physikalisch erklären.
Mechanik:
Arbeit, Energie, Leistung.
Energieformen, Energieerhaltung, Energieumwandlung, Wirkungsgrad.
Elektrizität und Magnetismus:
Elektrostatik, Feldbegriff, Elektrodynamik, Gleichstrom, Wechselstrom, Ohm´sches Gesetz, Magnetismus, Elektromagnetismus, Arten der Stromleitung, Halbleiter; technische Anwendungen.
Schwingungen und Wellen:
Grundbegriffe der Wellenlehre (Optik, Akustik), elektromagnetisches Spektrum.
Mikro- und Makrokosmus:
Kern- und Teilchenphysik, Radioaktivität, Gravitation, Kepler’sche Gesetze, Relativitätstheorie usw.
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können
– ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden und zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen;
– nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten;
– ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung.
Angewandte Ökologie:
Ausgewählte Beispiele: Wald- und Holzwirtschaft, Agrarindustrie und ökologische Landwirtschaft, Naturschutz und geschützte Gebiete (Naturreservate und Nationalparks usw.), Klimaveränderung, Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden).
Ausgewählte Beispiele: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft.
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Angewandte Warenlehre
– naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen;
– die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Bezug auf Bodenbearbeitung, Verwendung von Chemikalien, Kulturformen und Tierhaltung vergleichen;
– einen Überblick zum Marktangebot von Nahrungs- und Genussmitteln geben und anhand ausgewählter Beispiele deren Wert und Qualität beurteilen.
Bereich Themenfelder zur Wahl
– Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft.
Formen der Landwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel (zB Molkereiprodukte, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fette und Öle, Tee, Kaffee, Kakao, alkoholische Getränke).
Ausgewählte Beispiele alternativer Energieformen.
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
– die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben;
– einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben;
– Inhalte plattformübergreifend bereitstellen;
– eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
– Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen;
– vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Webdesign
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
– ein CMS redaktionell bedienen;
– Anforderungen analysieren und dokumentieren;
– ein Web-Projekt mit CMS planen;
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
– das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen;
– das Web-Projekt publizieren.
Web-Projekt mit CMS.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Audio-, Videobearbeitung und Animation
– Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen;
– Ton aufnehmen und bearbeiten;
– Animationen für Webseiten erstellen;
– ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Audio-, Videobearbeitung und Animation.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Webserver und Domain
– einen Webspace einrichten und verwalten;
– eine Website bereitstellen;
– eine Domain verwalten.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
– einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
– Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Webserver und Domain, Websites mit dynamischen Elementen, Webseiten mit Datenbankanbindung.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Websites mit Datenbankanbindung
– Webseiten mit Datenbankanbindung erstellen und in bestehende Webprojekte integrieren.
Bereich Security
– mit aktuellen Sicherheitstechnologien den elektronischen Datenaustausch absichern;
– durch Sicherheitseinstellungen und Privatsphäreneinstellungen Inhalte schützen und freigeben.
Security, Webseiten mit Datenbankanbindungen.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln;
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen;
– die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen;
– das Controlling im Unternehmen einordnen;
– Teilbereiche des Controllings definieren;
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen;
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen;
– Unternehmensleitbilder analysieren;
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren;
– Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings.
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Accounting
– die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden;
– englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden;
– beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
– Stundensätze berechnen.
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung.
Operative Planung:
Investitionscontrolling.
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren;
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen;
– Abweichungsanalysen interpretieren;
– Korrekturmaßnahmen entwickeln;
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung.
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung);
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden;
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen;
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung.
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen.
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Reporting
– Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
– Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten;
– die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten;
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten;
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen.
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
– die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären;
– die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen;
– einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
– die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen;
– die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen;
– die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen;
– einen Kontoauszug interpretieren;
– Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen;
– Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
– die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären;
– Sparbuchtypen und -arten unterscheiden und zuordnen;
– Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen.
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten.
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Finanzierung
– die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären;
– Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden;
– Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern;
– die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden;
– die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden;
– den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen;
– die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und -fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
– die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären;
– die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden;
– wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen;
– den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
– die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren;
– eine Schadensmeldung erstellen;
– den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen;
– den Sinn der Obliegenheiten erklären;
– Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden;
– den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen;
– die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
– die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären;
– die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären;
– am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden;
– die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden;
– die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen;
– das Bonus-Malus-System anwenden;
– die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz.
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers.
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz:
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Personenversicherung
– die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern;
– die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären;
– die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden;
– eine Personenversicherungspolizze interpretieren;
– die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen;
– die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren;
– Ausschlüsse benennen und begründen;
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
– die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden;
– die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen;
– die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern;
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen;
– die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen;
– in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen;
– die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung.
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Veranlagung
– die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären;
– die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden;
– ein Wertpapierprospekt interpretieren;
– die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären;
– die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren;
– einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen;
– zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen;
– die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden;
– das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären;
– die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären;
– einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Veranlagung:
Anlageberatung und -grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Finanz- und Risikomanagement
– vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Vernetzung anhand von Fallbeispielen.
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
– die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren;
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln;
– die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen;
– das Controlling im Unternehmen einordnen;
– Teilbereiche des Controllings definieren;
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen;
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen und anwenden;
– Beiträge und Leistungen den unterschiedlichen Sozialversicherungsträgern zuordnen;
– Arbeitsverhältnisse den entsprechenden Kollektivverträgen zuordnen;
– Arbeitsverhältnisse von deren Begründung bis zur Auflösung darstellen, die daraus folgenden Rechte und Pflichten ableiten und beurteilen;
– mit Rechts- und Wirtschaftsfachleuten fachbezogen kommunizieren;
– komplexe Aufgaben der Personalverrechnung lösen.
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänder in der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten.
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen.
Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts:
Arbeitsverhältnisse, arbeitsrechtliches Normensystem, Kollektivverträge und deren Folgen, Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Sozialversicherungsträgern.
Besondere Fälle der Personalverrechnung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden;
– alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen;
– das Umsatzsteuerrecht anwenden;
– die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Operative Planung:
Investitionscontrolling.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren;
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen;
– Abweichungsanalysen interpretieren;
– Korrekturmaßnahmen entwickeln;
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung.
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Studierenden können im
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (zB Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung);
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden;
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen;
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung.
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen.
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerrecht
– mit Online-Informationssystemen arbeiten;
– Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen;
– laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen;
– Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden;
– die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen;
– die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen;
– Steuererklärungen erstellen.
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
– unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren;
– Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
– die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren;
– zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden;
– die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
– mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln;
– mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
– den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern;
– eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit.
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung.
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken.
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Gründungsphase
– aus einer Geschäftsidee ein Geschäftsmodell entwickeln;
– die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen;
– einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
– die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen;
– ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen;
– Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren;
– sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
– im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen;
– Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
– eine SWOT-Analyse erstellen;
– Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– ihren Businessplan präsentieren und argumentieren;
– Networking erläutern und anwenden.
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung.
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs.
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen).
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung.
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse.
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
– Wachstumsstrategien entwickeln;
– eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen;
– einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
– unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln;
– für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen;
– Planungstechniken einsetzen.
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen- und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan.
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE).
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel).
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung.
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden;
– Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren;
– Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben;
– die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben;
– die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln;
– Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene).
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen.
Unternehmerische Haltungen:
Konfliktmanagement, Social Networking.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Konsolidierungsphase
– Optimierungsprozesse analysieren und reflektieren;
– ein Sanierungskonzept für ein Unternehmen analysieren.
Bereich Finanzierung in der Konsolidierungsphase
– mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren;
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren;
– die Eigenwirksamkeit reflektieren;
– Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren;
– für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Strategien in der Konsolidierungsphase:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Risikomanagement, Sanierungsmaßnahmen, Unternehmenskooperation.
Finanzierung in der Konsolidierungsphase:
Entrepreneurial Controlling, Bilanzanalyse, stiller Reserve, Umschichtungsfinanzierung, Private Equity.
Unternehmerische Haltungen:
Vernetztes Denken, Betriebswirtschaftliche Simulationen (Unternehmensplanspiel usw.), Coaching.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Unternehmenslebenszyklus
– das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua. anwenden;
– alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren;
– die Eigenwirksamkeit reflektieren;
– Entscheidungen im Rahmen von komplexen Aufgabenstellen vorbereiten und reflektieren;
– für sich selbst Ziele setzen und einen möglichen Karriereplan erstellen.
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmers, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.).
Unternehmerische Haltungen:
Wirtschaftliche Entwicklung (Globalen Entrepreneurship Monitor usw.), Karriereplanung.
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
– Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen;
– volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren;
– Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
– die Entwicklung und die Ziele der europäischen Integration in Grundzügen anführen;
– die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben;
– zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen;
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen;
– die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern;
– das Konzept für ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt entwickeln, die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat kommunizieren.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen.
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Recht, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen.
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
– den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben;
– die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren;
– strategische Planungsinstrumente (SWOT-Analyse, Szenarioanalyse, Portfolioanalyse, Produkt-Markt-Matrix usw.) in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten;
– aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten;
– den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
– die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüberstellen;
– die Bedeutung der Direktinvestition als Marktbearbeitungsstrategie darlegen und die Bedeutung aus der Sicht des Investitionslandes bzw. des investierenden Unternehmens erläutern.
Bereich Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
– Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
– zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen;
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten beurteilen;
– Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten;
– den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte.
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt, Direktinvestition.
Innerbetriebliche Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement.
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
– die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben;
– die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren;
– die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen;
– die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren;
– die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben;
– die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Risikomanagement
– Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
– die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden;
– die verfahrensmäßige Exportfinanzierung erklären.
Bereich Exportförderung
– Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken; Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung.
Zahlungsabwicklung.
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente.
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung.
Exportförderung:
Exportgarantiesystem.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Cross Cultural Management
– die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern;
– unterschiedliche Kulturmodelle anführen;
– kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
– Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
– verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren;
– im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln;
– eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln;
– eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen;
– am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
– die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
– die Internationalisierung eines Unternehmens unter Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle.
Käuferverhalten in internationalen Märkten.
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik.
Ökomarketing:
Instrumente des Ökomarketings.
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Exportreife eines Unternehmens, Standortpolitische Entscheidungen, Internationalisierungsstrategien.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
– die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen;
– die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
– die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdwährungsmanagements für Unternehmen erläutern;
– Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
– die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben;
– die wichtigsten Bestandteile einer EU-Ausschreibung analysieren.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
UN-Kaufrecht, Schutz geistigen Eigentums, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht.
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung.
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen.
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
– weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen.
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
– die Grundlagen der Kommunikation benennen;
– den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren;
– Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
– Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen;
– quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen;
– die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen.
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Markt- und Meinungsforschung
– die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen;
– die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen;
– die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren;
– die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Strategische Analyse
– mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen;
– Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber.
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung in der Öffentlichkeit
– für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren;
– für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren;
– die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren;
– die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen;
– unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten;
– einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
– unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen;
– adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen;
– die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren;
– die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen;
– Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren).
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing.
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets.
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf.
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
– produktpolitische Strategien beschreiben;
– für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen;
– wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen;
– vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen;
– Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen;
– in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen;
– anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
– die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen;
– die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
– die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren;
– die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern;
– die Bedeutung von Lobbying darlegen;
– die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln;
– sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten;
– die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings.
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility.
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
– die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen;
– die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen;
– die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren;
– die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien.
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Leistungserstellung
– die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln;
– die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären;
– die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
– die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen;
– die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen;
– die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen;
– spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und -funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung.
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Distributionslogistik
– die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen;
– den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
– geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten;
– unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen;
– für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
– geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden;
– Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution.
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister.
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionslogistik
– die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und -steuerung erläutern;
– Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen;
– den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen;
– den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen;
– Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Beschaffung
– die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen;
– geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen;
– situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern;
– Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Beschaffungsziele und -aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und -strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und -auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Logistikcontrolling
– die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern;
– die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen;
– geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
– unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung.
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
– qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden;
– Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen;
– Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben;
– die historische Entwicklung des Qualitätsmanagements (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
– den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren;
– den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären;
– ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen.
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Management
– die Säulen der Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication, Corporate Philosophy, Corporate Language) erklären;
– auf die Corporate Identity (CI) aufbauend die Bedeutung der Unternehmenskultur und deren Auswirkung auf die Organisation reflektieren;
– die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
– den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation demonstrieren;
– die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären;
– einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen;
– Prozesse analysieren;
– den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden.
Management:
Begriff und Säulen der Corporate Identity, Unternehmenskultur, Balanced Scorecard.
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Arten der Prozessdokumentation.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Qualitätsbezogene Normen
– die Bedeutung von Normen erklären;
– die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären;
– Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen;
– Aufbau und Vorteil eines Integrierten Managementsystems erklären;
– den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und konkrete Maßnahmen für Organisationen ableiten;
– wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären;
– den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen;
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse.
4. Semester – Kompetenzmodul 4-:
Die Studierenden können im
Bereich Total Quality Management
– den Begriff TQM erklären;
– die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern;
– die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen anwenden, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren;
– die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) im Überblick beschreiben;
– Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären;
– die RADAR-Logik des EFQM-Modells anwenden.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das Quality Function Deployment (QFD) erklären;
– Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen;
– ausgewählte Methoden und Konzepte aus dem Toyota Production System anwenden;
– die statistische Prozesskontrolle (SPC) beschreiben;
– komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen.
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, Toyota Production System, statistische Prozesskontrolle (SPC), Projektakquisition, Projektplanung.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltmanagement
– wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären;
– die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben;
– die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen;
– Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
– die wichtigsten SIGE-Normen nennen;
– wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären;
– den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
– vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Management
– ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus Integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das GAP-Modell erklären;
– den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden;
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus Integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept.
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen.
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines Integrierten Managementsystems.
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen.
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen;
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten;
– die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
– die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben;
– Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen.
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien).
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
– an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken;
– das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden;
– die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben;
– das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen;
– die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Wasserwirtschaft
– hinsichtlich verantwortungsvoller Wassernutzung beraten;
– in Bezug auf Abwasserbehandlung die Möglichkeiten der aktiven und passiven Umwelttechnik erläutern;
– die ökonomischen und ökologischen Grenzen der Abwasserbehandlung hinterfragen.
Bereich Logistik
– Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben;
– Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und -mitteln aufzeigen;
– die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe.
Wasserwirtschaft:
Verantwortungsvolle Wassernutzung, aktive und passive Umwelttechnik, ökonomische Grenzen der Abwasserbehandlung.
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und -mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Ökomarketing
– auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen;
– Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Bereich Ökocontrolling
– die Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten gegenüberstellen;
– die Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen;
– die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen;
– die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen.
Bereich Verpackung
– den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen;
– die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen;
– die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen;
– das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik.
Ökocontrolling:
Internalisierung und Externalisierung von Umweltkosten, Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen, Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse.
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltzertifizierungen
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Investitionsrechnung
– mit Hilfe von Fallbeispielen Entscheidungsgrundlagen für Investitionen im Bereich regenerative Energiegewinnung vorbereiten.
Bereich Anlagenbewertung
– umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
– Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen;
– Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
– Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen;
– Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen;
– Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen.
Investitionsrechnung:
Fallbeispiele zu Solaranlagen.
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse).
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden.
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Umweltrecht
– die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden;
– den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrundeliegende Spannungsfeld diskutieren.
Bereich Unternehmensgründung
– zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen auch ökologische und soziale Grundsätze berücksichtigen;
– Grundlagen des Umweltrechts mit einbeziehen.
Bereich Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens
– die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben;
– mögliche Lösungsstrategien des oben angeführten Dilemmas diskutieren;
– das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie-Soziales im Hinblick auf die Ethik des Wirtschaftens illustrieren.
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG).
Unternehmensgründung:
Unternehmensgründung unter Berücksichtigung eines sozial- und umweltverträglichen Wirtschaftens (Umweltrecht).
Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens:
Ökologisch, soziale Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft, Lösungsstrategien.
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Business Practice Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit betriebswirtschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Übungsfirma werden Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ angestrebt.
Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld sowie die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
– unternehmerisch denken und handeln;
– eine Geschäftsidee im Team entwickeln, nachvollziehbar dokumentieren und präsentieren;
– für ihre selbst entwickelte Geschäftsidee einen einfachen Businessplan erstellen;
– den einfachen Businessplan im Rahmen einer Lernfirma umsetzen;
– einfache Qualitätsmanagementmethoden anwenden;
– Geschäftsfälle zwischen Lernfirmen abwickeln;
– laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit ihrer Lernfirma auf der Grundlage von Originalbelegen unter Verwendung einer kaufmännischen Standardsoftware erfassen;
– die Ergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung evaluieren und reflektieren.
Abwicklung von Geschäftsfällen aus dem Lehrstoff der Gegenstände Betriebswirtschaft und Unternehmensrechnung, Geschäftsidee, einfacher Businessplan in Vernetzung mit Betriebswirtschaft, Arbeiten in Lernfirmen als Vorbereitung auf die Übungsfirma.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
– fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren;
– Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen;
– betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren;
– sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren;
– arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden;
– einfache Geschäftsfälle in der Übungsfirma unter Einbeziehung von Standardsoftware abwickeln;
– Managementtechniken übungsfirmenbezogen anwenden.
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden, Marktforschung und Marktanalyse, Aufbau- und Ablauforganisation, Bewerbungsverfahren, arbeitsrechtliche Grundlagen, Managementtechniken.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
– eine Plangewinn- und -verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden;
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren;
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
– Unternehmenskonzepte in Businesspläne umsetzen, präsentieren und argumentieren;
– Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen;
– strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account Management anwenden;
– unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen;
– nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
Bereich Management
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden;
– Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten;
– die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management.
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Studierenden können im
Bereich Analyse
– Prozesse aus der Übungsfirma analysieren, reflektieren und im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Maßnahmen ableiten;
– mit Hilfe von Controllinginstrumenten aus vorliegenden Bilanzen und gewinn- und Verlustrechnungen die Lage eines Unternehmens analysieren und eine Empfehlung vorbereiten;
– die Rolle von Entrepreneurship für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung aufzeigen und reflektieren.
Analyseinstrumente, KVP, unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Entrepreneurial Controlling (Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik).
6. Semester – Kompetenzmodul 6:
Die Studierenden können im
Bereich Analyse
– das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen und der Gestaltung der Umfeldbeziehungen anwenden;
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Fallstudien über alle Phasen des Unternehmenslebenszyklus, St. Galler Managementmodell.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung.
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
Die in den Bildungs- und Lehraufgaben angeführten Kompetenzen und der entsprechende Lehrstoff der Seminare erfordern eine Abstimmung mit dem allgemeinbildenden, fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildungsziel. Sie sind daher als Ergänzung oder Vertiefung der Pflichtgegenstände des Stammbereiches und/oder des Ausbildungsschwerpunktes zu sehen. Auf eine Berücksichtigung der Entrepreneurship Education sowie einen Praxisbezug ist zu achten.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Softwareentwicklung
– eine Entwicklungsumgebung verwenden;
– die Konzepte einer Programmiersprache nutzen (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays);
– Algorithmen in Programmen umsetzen;
– Datenkapselung, Klassen- und Objekt-Begriff, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) und Vererbung von Objekten (Basisklassen, abgeleitete Klassen) erklären;
– eine objektorientierte Programmiersprache nutzen.
Grundlagen der Programmierung unter Einsatz einer Entwicklungsumgebung.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Softwareentwicklung
– mindestens zwei unterschiedliche Datenquellen (Dateien, Datenbanken, Netz) einsetzen;
– für eine Datenquelle die notwendige Technologie nutzen;
– fertige Klassenbibliotheken einsetzen;
– Daten importieren, manipulieren und exportieren;
– eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen;
– Steuerelemente (Labels, Buttons, Textboxen usw.) nutzen;
– in einer Anwendung Datenquellen einbinden;
– Klassen und Objekte, Zugriffsmodifizierer, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften einsetzen;
– mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden).
Entwicklung von Anwendungen, Konzepte der Objektorientierung.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
– eine Entwicklungsumgebung für eine mobile Plattform verwenden;
– Konzepte der Zielsprache verwenden (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays);
– eine Anwendung mit einer grafischen Oberfläche erstellen;
– Designrichtlinien der Zielplattform einsetzen (Auflösung, Orientierung, Steuerelemente, Bedienungskonzepte).
Entwicklung von Applikationen.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Applikationsentwicklung für mobile Geräte
– bestehende Bibliotheken verwenden;
– Hardwarekomponenten des Endgerätes ansteuern (Kamera, Sensoren);
– Daten im Netz nutzen;
– eine Datenbeschreibungssprache nutzen.
Entwicklung von Applikationen unter Einbindung von Hardwarekomponenten des Endgerätes.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Desktop Publishing und Film
– typografische Grundlagen auf Publikationen anwenden;
– Texte durch grafische Elemente strukturieren;
– vorhandene Bilder in Texte einfügen und die Konturenführung verwenden;
– Tabellen erstellen und formatieren;
– ein Dokument für den Vier-Farben-Druck vorbereiten (Druckvorstufe).
Publikation und Druckvorstufe mit einem DTP-Programm.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Desktop Publishing und Film
– Fotomaterial für das Desktop-Publishing vorbereiten oder aufbereiten;
– Bildmaterial und Grafiken für den Druck optimieren (Druckvorstufe);
– PDF-Formulare mit Formularelementen erstellen;
– multimediale Publikationen (Film) erstellen und veröffentlichen.
Publikation von Fotos, Formularen und multimedialen Formaten.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Netzwerkmanagement
– Netzwerkgrundlagen erklären (Client/Server, Netzwerkkomponenten, Netzwerktopologien);
– Netzwerk-Adressierung erklären (IP-Adresse, Subnetmaske, Netzwerkadressierung, Netzwerkprotokolle, MAC-Adresse, Gateway, Namensauflösung);
– Virtualisierungen erklären und nutzen;
– ein Client-Betriebssystem installieren und verwenden (lokale Benutzer, Drucker, Gerätetreiber, Netzwerkeinbindung);
– Client seitig auftretende technische Probleme lösen;
– ein aktuelles Server-Betriebssystem verwenden (Printserver, Fileserver, Benutzerberechtigung, Freigaben);
– Server seitig auftretende technische Probleme lösen;
– ein Small Office/Home Office technisch und wirtschaftlich planen.
Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkomponenten, Aufbau von Netzwerken mit mindestens einem Client und einem Server, Fileserver, Netzwerkadministration.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Netzwerkmanagement
– DNS und DHCP Dienste einrichten und nutzen;
– vom gewählten Serverbetriebssystem angebotene Backupfunktionalitäten planen und einrichten;
– ein Peer-Peer Netzwerk einrichten;
– ein Client-Server Netzwerk einrichten;
– eine Domäne einrichten und administrieren (Domänenbenutzer, Gruppenrichtlinien).
Domänencontroller, DNS, DHCP, Gruppenrichtlinien.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Materialwirtschaft Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und konditionen) erkennen, einpflegen und ändern;
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten;
– einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden;
– Artikelbestände analysieren;
– Umbuchungen am Lager abwickeln;
– Stornierungen der Wareneingänge durchführen;
– die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung);
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Materialwirtschaft Vertiefung
– Retouren der Beschaffung abbilden;
– einen durchgängigen Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels abbilden (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto);
– fällige Posten zum Lieferanten auswerten;
– die Beschaffung von Anlagegütern abbilden;
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
– Warenbewegungen für Umbuchungen und Umlagerungen vornehmen;
– die Bedarfs- und Bestandssituation eines Artikels analysieren;
– die Materialbedarfsplanung durchführen und die Dispositionsliste bearbeiten;
– einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Bedarfs- und Bestandssituation analysieren;
– eine Umlagerungsbestellung durchführen;
– die Materialbeschaffung über ein Konsignationslager abwickeln;
– eine Rahmenbestellung mit Limit abbilden;
– Einkaufsvorgänge über Rahmenverträge (Mengenkontrakt, Wertkontrakt, Lieferplan) abwickeln;
Einkaufsprozess eines nichtlagerhaltigen Artikels, Beschaffung von Anlagen, Umlagerungen, Materialbedarfsplanung, Umlagerungsbestellung, Lieferantenkonsignationslager, Rahmenbestellung mit Limit, Einkauf über Rahmenverträge, operatives Einkaufsreporting, Integration der Materialwirtschaft.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Fertigung
– die relevanten Stammdaten der Produktion (Materialstämme wie Rohstoffe, Hilfsstoffe, Fertigfabrikate, Arbeitsplätze) erkennen, einpflegen und ändern;
– das technische Mengengerüst (Stückliste wie lagerhaltige Komponenten, nichtlagerhaltige Komponenten) Standardarbeitsplan, Normalarbeitsplan (Eigenleistungen, Fremdleistungen) erkennen, einpflegen und ändern;
– das technische Mengengerüst analysieren und darstellen (Baukastenstückliste, Strukturstückliste, Materialeinsatzliste bzw. Mengenübersicht);
– Fertigungsaufträge für die anonyme Lagerfertigung direkt erzeugen;
– Rückmeldungen für Fertigungsaufträge erfassen (Leistungsrückmeldungen, Fremdleistungen, Komponenteneinsätze, fremd bezogene Komponenten, Ausschuss, Gutmengen);
– Kalkulationen am Kostenträger durchführen (mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation);
– die auftretenden Abweichungen analysieren (Mengenabweichungen, Strukturabweichungen, Preisabweichungen);
– Maßnahmen zur Verbesserung des Kalkulationsergebnisses (HSK) vorschlagen;
– Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
Materialstamm, Stückliste, Arbeitsplan, Fertigungsauftrag, Rückmeldungen zum Fertigungsauftrag, Kalkulationen am Kostenträger, Fertigungsaufträge abrechnen und nachkalkulieren.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Vertrieb Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern;
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten;
– einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden;
– die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken;
– Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen;
– den aktuellen Stand des Vertriebsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
– Vertriebsbelege stornieren;
– offene Posten zum Kunden auswerten;
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“, „Entrepreneurship und Management“ sowie „Logistikmanagement“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Vertrieb Vertiefung
– verschiedene Arten von Kundenbestellungen erkennen und abbilden (Terminauftrag, Barverkauf, Sofortauftrag);
– Teillieferungen und Teilfakturen abbilden;
– die Kundenaufträge filtern und auswerten;
– Drauf- und Dreingaben abbilden;
– verschiedene Arten von Retouren Gutschriften erkennen und abbilden (Gutschriftanforderung, Rechnungskorrekturanforderung, Retouren, kostenlose Lieferung);
– Lieferungen und Fakturen zusammenfassen;
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling bei den Retouren und Gutschriften erkennen und interpretieren;
– die Phasen der Kundenkonsignation verstehen und abbilden (Konsignationsbeschickung, Konsignationsentnahme, Konsignationsretouren, Konsignationsabholung, die dabei entstandenen mengen- und wertmäßigen Veränderungen der Materialbestände analysieren, die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren);
– ein Dreiecksgeschäft (Streckengeschäft) verstehen und abbilden und die Vor- und Nachteile dieser Abwicklung diskutieren;
– Rahmenverträge mit den Kunden abschließen und abbilden (Lieferplan, Mengenkontrakt, Wertkontrakt);
– Bestellungen des Kunden mit Bezug auf Rahmenverträge abbilden;
Arten von Kundenbestellungen, Teillieferungen, Teilfakturen, Drauf- und Dreingaben, Retouren Gutschriften, Zusammenfassen von Lieferungen, Fakturen, Kundenkonsignation, Dreiecksgeschäft, Rahmenverträge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Exporte.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Finanzwesen
– Stammdaten der Finanzbuchhaltung (Sachkonto, Kreditorenstamm, Debitorenstamm) erkennen, einpflegen und ändern;
– Buchungen (Sachkontenbuchung, Debitorenrechnung/-gutschrift, Kreditorenrechnung/ gutschrift) mit Controlling-Kontierungsobjekten durchführen;
– verbuchte Belege analysieren.
Bereich Controlling Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Controllings (Kostenarten, Kostenstellen (Primärkostenstellen, Hilfskostenstellen), Standardhierarchie, statistische Kennzahlen erkennen, einpflegen und ändern;
– die relevanten Stammdaten des Controllings filtern und auswerten;
– Buchungen im Bereich „Material Management“ mit Controlling-Kontierungsobjekten abbilden;
– Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen;
– Umbuchungen zwischen einzelnen CO-Kontierungsobjekten durchführen;
– Umlagen im Ist mittels statistischer Kennzahlen durchführen;
– Kostenstellen-Analysen durchführen.
Stammdaten der Finanzbuchhaltung, Buchungen mit Controlling-Kontierung, Stammdaten des Controllings, Innenaufträge, Umbuchungen, Umlagen, Kostenstellen-Analysen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“, „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Controlling Vertiefung
– Stammdaten der direkten Leistungsverrechnung (Leistungsarten, Tarife) erkennen, einpflegen und ändern;
– eine direkte Leistungsverrechnung vornehmen;
– statistische Innenaufträge anlegen und deren Zweck als Kostensammler verstehen;
– Kosten auf Kostenträgern analysieren;
– Investitionsaufträge erfassen und abrechnen;
– Abgrenzungen im Ist mittels Abgrenzungssaufträge abbilden;
– Kostenstellen-Analysen durchführen;
– Abweichungsanalysen durchführen;
– eine Kostenstellungplanung auf Basis von statistischen Kennzahlen, Leistungsarten, Primär- und Sekundärkosten abbilden;
– eine iterative Tarifermittlung durchführen und interpretieren;
– die interne Leistungsverrechnung mit den ermittelten, iterativen Tarifen durchführen;
– eine Umlage im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen;
– eine Abgrenzung im Plan mittels statistischer Kennzahlen durchführen.
Direkte Leistungsverrechnung, Kostenträgeranalyse, Investitionsaufträge, Abgrenzungssaufträge, Kostenstellen-Analysen, Kostenstellungplanung, iterative Tarifermittlung, Umlagen, Abgrenzungen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Vertrieb
– die Vertriebsbelege (ablaufende Angebote, in einem Zeitraum erzeugte Aufträge, rückständige Aufträge wie Lieferverzug, ABC-Analyse) selektieren und die daraus resultierenden Folgemaßnahmen initiieren;
– relevante Auswertungen zum Vertrieb finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für den Vertrieb darlegen.
Bereich Materialwirtschaft
– Bestellwertanalysen (Einkaufsvolumen) auf der Ebene (Material, Einkäufergruppe, Lieferant) durchführen und einkaufspolitische Maßnahmen setzten;
– Bestellungen hinsichtlich (Lieferstatus, Eingangsrechnungsstatus) analysieren und die daraus resultierende Bedeutung für den Einkauf erläutern;
– relevante Auswertungen zur Materialwirtschaft (Einkauf, Lager, Bestandsführung) finden, ausführen und den darin enthaltenen Informationsgehalt für die Materialwirtschaft darlegen.
Bereich Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
– stufenweise Deckungsbeiträge auf der Ebene (Kunde, Branche, Kundenherkunftsland, Sparte, Unternehmen) analysieren und marketing- und vertriebsspezifische Maßnahmen empfehlen;
– die Ergebnisse managementgerecht in Diagrammen darstellen.
Bereich individuelle Auswertungen
– mit einem Werkzeug zur Generierung von Berichten, einfache Listanforderungen erstellen (Materialliste, Materialliste mit Bestandsinformation, Kundenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Lieferantenliste mit ABC-Kennzeichen, Incoterms und Zahlungsbedingungen, Individuelle Informationen aus Bestellungen, Individuelle Informationen aus Vertriebsbelegen, ABC-Analysen);
– Grundfunktionen des individuellen Listreportings anwenden (sortieren, gruppieren, summieren);
– die Listergebnisse in eine Tabellenkalkulation exportieren und dort weiterverarbeiten.
Bereich Monats-/Jahresabschluss
– entsprechende Tätigkeiten des Monats- bzw. Jahresabschlusses ausführen:
– Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung;
– Anlagevermögen (Inventur, Abschreibungslauf, Anlagespiegel);
– Umlaufvermögen (körperliche Inventur, Bewertung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe);
– Bewertung von Forderungen/Verbindlichkeiten;
– Fremdwährungsbewertung;
– Einzelwertberichtigung (pauschal, Sonderhauptbuchvorgang);
– Rechnungsabgrenzung;
– Saldovorträge (Debitoren, Kreditoren, Hauptbuch);
– Bilanzauswertungen (Bilanz, Saldenlisten wie Debitoren, Kreditoren, Sachkonten, Belegjournal, Hauptbuch).
Vertriebsanalysen (Angebote, Kundenaufträge, ABC), Analysen der Materialwirtschaft (Bestellwert, Bestellstatus, Bestände), stufenweise Deckungsbeiträge, individuelles Reporting (Materialliste, Bestände, Lieferanten, Kunden, Bestellungen, Vertriebsbelege), notwendige Arbeiten zum Monats-/Jahresabschluss, Bilanzauswertungen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Informations- und Kommunikationstechnologie – E-Business“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Customizing
– betriebswirtschaftliche Anpassungen (Kontrahierungs- und Konditionenpolitik, Zahlungsbedingungen usw.);
– technische Anpassungen (Modellierung der Unternehmensstruktur, Formularanpassung usw.) vornehmen.
Bereich Datenexport und Auswertung
– Datenexport und Auswertung (Stamm- und Bewegungsdaten filtern, exportieren und mit Drittsoftware verarbeiten und auswerten usw.) vornehmen.
Customizing von ERP-Systemen und Datenauswertung.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Programmierung
– Datenmodellierung (Überblick und eventuelle Anpassungen des Datenmodells des ERP-Systems usw.);
– Datenimport;
– Reporting (Erstellung individueller Auswertungen und Ausgabeformen usw.)
vornehmen.
Datenimport und individuelles Reporting.
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Kreditmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Kreditmanagement
– einen Finanzierungsvorschlag für eine private Wohnbaufinanzierung erstellen und präsentieren;
– Kundenrating erstellen (Haushaltsrechnung, Vermögensaufstellung, Softfacts, Sicherheiten);
– Liegenschaftsbewertungen durchführen;
– Grundbuchauszüge interpretieren;
– Förderungen für den Wohnbau im Überblick nennen;
– Risiken in der Finanzierung aufzeigen und sinnvoll absichern;
– die verschiedenen Zinsindikatoren verwenden;
– den Sinn der Verbraucherbestimmungen erklären;
– das pfändbare Einkommen berechnen und den Privatkonkurs analysieren.
Wohnbaufinanzierung, Kundenrating, Liegenschaftsbewertung, Energieausweis, Förderungen, Grundbuch, Risikomanagement, Zinsindikatoren, Verbraucherbestimmungen.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Kreditmanagement
– einen Finanzierungsvorschlag für eine Unternehmensfinanzierung erstellen und präsentieren;
– Kundenrating erstellen (Bilanzanalyse, Cashflow, Planrechnung, Softfacts, Sicherheiten);
– Firmenbuchauszüge interpretieren (Gesellschaftsformen, Haftungsverhältnisse);
– erweitertes Produktwissen im Zessionskredit, Factoring, Leasing und Unternehmensanleihen anwenden;
– Unternehmensförderungen im Überblick nennen;
– einen Überblick über das Insolvenzrecht geben.
Unternehmensfinanzierung, Kundenrating, Firmenbuch, Zessionskredit, Factoring, Leasing, Unternehmensanleihen, Unternehmensförderungen, Insolvenzrecht.
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Risiko- und Bedarfsmanagement dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Risikomanagement
– eine umfassende Risikoerhebung für einen Privatkunden durchführen;
– einen Risikoerhebungsbogen erstellen („Beratungsprotokoll“);
– einen Risikoerhebungsbogen ausarbeiten und präsentieren;
– anhand von Fallbeispielen eine Risikoerhebung durchführen;
– beschreiben, welche von den erhobenen Risiken – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten – inwieweit abgesichert sind;
– Lösungsansätze der Privatversicherung erarbeiten und erklären.
Sozialversicherung, Versicherungssparten (Unfall, Privathaftpflicht, KFZ, Rechtsschutz, Sachversicherung).
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Bedarfsmanagement
– eine umfassende Bedarfserhebung für einen Privatkunden durchführen;
– einen Fragenkatalog zur Erkennung von individuellen Motiven erstellen;
– den Fragebogen zum Erkennen der individuellen Bedürfnisse und Motive einer Person praktisch anwenden;
– Lösungsansätze der Privatversicherung – unter Berücksichtigung von sozialversicherungsrechtlichen Aspekten erarbeiten und erklären.
Versicherungssparten (Pensionsversicherungen, Krankenversicherung, Pflegeversicherung).
Das Seminar stellt eine Vertiefung des Ausbildungsschwerpunktes „Finanz- und Risikomanagement“ im Bereich Private Banking dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Private Banking
– eine objektive, umfassende und individuelle Finanzplanung durchführen;
– ein Anlegerprofil laut Wertpapieraufsichtsgesetz erstellen;
– Anlagevorschläge ausarbeiten und präsentieren;
– steuerrechtliche Aspekte in der Veranlagung nennen;
– aktuelle volkswirtschaftliche Zusammenhänge im Bereich der Veranlagung aufzeigen;
– erweitertes Produktwissen in den Anlagegruppen Zertifikate, Optionen, Termingeschäften anwenden;
– den Sinn von Ratingagenturen beschreiben.
Wertpapieraufsichtsgesetz, Zertifikate, Optionen, Termingeschäfte, Steuerrecht in der Veranlagung, Einflüsse der Volkswirtschaft auf die Finanzwelt.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Private Banking
– Grundzüge eines Portfoliomanagements verstehen und erklären;
– Finanzmathematik anwenden;
– Risiken im Portfolio aufzeigen und sinnvoll absichern;
– Grundzüge fundamentaler und technischer Analyse beschreiben;
– Assetklassen wie Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle zum Portfolio sinnvoll zusammenstellen.
Portfoliomanagement, Finanzmathematik, Risikomanagement, fundamentale und technische Analyse, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Kostenrechnung in der Praxis
– die Bedeutung der Kostenrechnung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären;
– verschiedene Arten der Kostenrechnung unterscheiden;
– den Zusammenhang zwischen Finanzbuchführung und Kostenrechnung in Verbindung mit einem Softwarepaket herstellen und konkrete Beispiele lösen;
– Kostenarten unterscheiden und Kostenstellen bilden;
– Innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchführen;
– Zuschlagssätze ermitteln und Kalkulationen mit Hilfe einer Standardsoftware erstellen;
– Nachkalkulationen durchführen und die Auswirkungen auf das Unternehmen ermitteln;
– kurzfristige Erfolgsrechnungen durchführen.
Ist-Kostenrechnung zu Voll- und Teilkosten, Plankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Target Costing, zusammenhängende Beispiele zur Überleitung von Daten aus der Finanzbuchführung in die Kostenrechnung, Kalkulationssatzermittlung, Vor- und Nachkalkulation, Wirtschaftlichkeitsüberprüfung, kurzfristige Erfolgsrechnung.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Unternehmensgründung
– die Bedeutung der KMUs für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben;
– individuelle und rechtliche Voraussetzungen der Unternehmensgründung erläutern;
– Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen darstellen und beurteilen;
– Businesspläne erstellen;
– innovative Unternehmenskonzepte und Leitbilder entwickeln;
– Förderungsmöglichkeiten ermitteln und einen Förderantrag erstellen.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer, individuelle Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld.
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Unternehmensrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen usw.).
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie, Leitbild und Corporate Identity, Businessplan (Geschäftsidee, Aufbau, formale Gestaltung, Präsentation und Argumentation).
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Management, Controlling und Accounting“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken erläutern und beurteilen;
– Veränderungen als Managementaufgabe reflektieren;
– eine Wertebasis entwickeln, welche die besondere ethische Verantwortung des Managements berücksichtigt;
– Stellung nehmen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung, die mit der beruflichen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind;
– Trends und Tendenzen im Management aufzeigen.
Bereich Informations- und Kommunikationsmanagement
– die Auswirkungen der Unternehmenskultur und des Führungsverhaltens auf den Unternehmenserfolg erläutern;
– potenzielle Konfliktsituationen aufzeigen, etwaige Folgen für das Unternehmen analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten;
– Personalentwicklung als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen und einsetzen;
– über Qualität als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor diskutieren;
– Qualitätssicherungsmaßnahmen untersuchen und bewerten;
– Qualitätskosten als wesentliches Steuerungsinstrument im Qualitätsmanagement erläutern und die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten.
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Trends im Management (Sustainability-Management, Corporate-Social-Responsibility-Management, Change-Management usw.).
Informations- und Kommunikationsmanagement:
Unternehmenskultur, Führungsverhalten, Konfliktmanagement, Personalentwicklung (Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterinnengespräch und Mitarbeitergespräch), Qualität als Managementaufgabe (Zielsetzungen, Techniken, Qualitätskosten).
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Strategisches Controlling
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen;
– Unternehmensleitbilder analysieren;
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren;
– Entscheidungsalternativen entwickeln;
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen;
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten;
– Konzepte zur Vermeidung bzw. Bewältigung von Unternehmenskrisen interpretieren.
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (interne und externe Analysen, Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.), Krisenmanagement.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Management, Controlling und Accounting“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– die formalen Vorschriften für die Erstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anwenden;
– alle mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung verbundenen Aufzeichnungen (Anlagenverzeichnis, Wareneingangsbuch, Kassa- und Bankbuch, Reisekostenabrechnung) erstellen;
– das Umsatzsteuerrecht anwenden;
– die erforderlichen Steuererklärungen ausfüllen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ sowie „Entrepreneurship und Management“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Arbeits- und Sozialrecht
– die unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts und deren Auswirkungen beschreiben und anwenden;
– komplexe prozessorientierte Fallstudien aus dem Bereich Arbeits- und Sozialrecht lösen.
Arbeits- und Sozialrecht:
Sozialversicherung: Beitragsrecht im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, im Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz usw.
Arbeitszeitregelungen, Stundenaufzeichnungen als Grundlage der Lohn- und Gehaltsverrechnung, Berechnung Überstunden und Mehrarbeitsstunden, Abrechnung von Sonderzahlungen, Krankenstand, Urlaubsentschädigung und Abfertigung.
Lohn- und Gehaltsexekution, Arbeitnehmerveranlagung.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen;
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten;
– Nachhaltigkeit in Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen analysieren;
– die Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und Vernetzungen aufzeigen;
– Kriterien der nachhaltig orientierten Beschaffung, Lagerung und Verkauf anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben;
– Möglichkeiten der Integration der Nachhaltigkeitsorientierung ins Rechnungswesen beschreiben und deren Vorteile aufzeigen
Ökologisierung der Ökonomie, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit (Sustainability), aktuelle Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Vermeidungsstrategien, Kriterien der nachhaltig orientierten betrieblichen Organisation der Geschäftsprozesse (Beschaffung, Lagerung, Verkauf), Integration der ökologischen Orientierung ins Rechnungswesen.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Entrepreneurship und Management – Sustainability und vernetztes Denken
– die Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten darstellen;
– die Funktionsweise einer Life-Cycle-Analysis sowie einer Input-Output-Analyse erläutern und anhand von Praxisbeispielen deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen;
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen;
– die ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der internationalen Verflechtung der Wirtschaft beschreiben;
– mögliche Lösungsstrategien diskutieren.
Betriebswirtschaftliche Modelle einer Kostenrechnung unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Kosten, Life-Cycle-Analysis, Input-Output-Analyse, Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme (ÖKOLOG, Ökoprofit usw.) Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen, Globalisierung und Ethik des Wirtschaftens, Lösungsstrategien, Social Entrepreneurship.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Argumentationstraining für Wirtschaft und Gesellschaft
– Gründe und Einwände zu einer Streitfrage finden, analysieren und bewerten;
– konkrete Vorschläge entwickeln und begründen;
– ihre Positionen in einem Team abstimmen;
– eine Debatte nach festen Regeln durchführen;
– eine strukturierte Rede halten, ihre eigene Position beziehen und mit einer eindeutigen Antwort abschließen;
– den Verlauf einer Debatte schriftliche festhalten;
– die Rede eines Anderen kritisch analysieren, bewerten und hinterfragen;
– als Schlussredner die wichtigsten Gründe zu einer Streitfrage bündeln und eine Konsequenz daraus ziehen;
– Beiträgen einer Debatte differenziert und konstruktiv rückmelden.
Demokratisches Sprechen und strukturiertes Reden, Formulieren von Argumenten, kontroverse Themen bearbeiten und analysieren, mit Impulstexten arbeiten, Kommunikations- und Argumentationsübungen, Analyse von Debatten und deren kritische Reflexion, Probedebatten, Überzeugungs- und Konkurrenzdebatten.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Kultur und Identität
– den Begriff Kultur definieren und adäquat beschreiben;
– ausgehend von ihrer Herkunftskultur den Zusammenhang zwischen Kultur und Identität erläutern;
– ihr erworbenes Wissen im Umgang mit anderen Kulturen sensibel anwenden;
– Wertschätzung und Einfühlungsvermögen im Umgang mit anderen Kulturen entwickeln.
Definition des Begriffs Kultur, Kultur und Identität, Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kultur, Selbstbild und Fremdbild, Zusammenhang zwischen Kultur und Bildung, Kommunikation mit anderen Kulturen.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Interkulturelle Kommunikation
– ein interkulturelles Event planen, strukturiert umsetzen und die Ergebnisse reflektieren.
Kulturinstitutionen in Österreich und in anderen Ländern, Formen kultureller Begegnung, schriftliche und mündliche Kommunikation mit Vertretern von Kulturinstitutionen anderer Länder, Einführung in das Kulturmanagement (Planung, Organisation, Durchführung und Controlling eines interkulturellen Projektes).
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Internationale Wirtschaft“ sowie „Kommunikationsmanagement und Marketing“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Messen und Ausstellungen
– Funktionen von Messen und Ausstellungen im Auslandsgeschäft erläutern;
– die wichtigsten Informationsquellen zur Planung von internationalen Messen und Ausstellungen für ein Unternehmen anführen;
– Kosten und Nutzen des Messeauftritts für ein Unternehmen erheben und bewerten;
– den Messe- bzw. Ausstellungsauftritt als Teil des Gesamtmarketings von Unternehmen planen.
Bereich Geschäftsanbahnung und Kundenakquise
– Verhandlungssituationen analysieren und eine auf die Verhandlungssituation bezogene Verhandlungsstrategie entwickeln;
– den eigenen Verhandlungstyp charakterisieren und daraus resultierende Stärken und Schwächen reflektieren;
– die Phasen von Kaufentscheidungen und verkaufspsychologischen Grundlagen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede beschreiben;
– die verschiedenen Techniken im Rahmen der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung und Abschluss eines Verkaufsgespräches unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede anwenden.
Internationale Messen und Ausstellungen:
Funktionen von Messen und Ausstellungen, Arten von Messen und Ausstellungen, Messe- und Ausstellungsmanagement, Messeplanung.
Geschäftsanbahnung und Kundenakquise:
Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Verhandlungsstrategien, Kaufentscheidungsprozesse, Kundenberatung, Cross Cultural Management.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Messen und Ausstellungen
– den Planungsprozess im Rahmen eines internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritts beschreiben;
– einen internationalen Messe- bzw. Ausstellungsauftritt im schulischen Alltag (Übungsfirmenmessen usw.) planen, durchführen und evaluieren;
– die wesentlichen Elemente zur multisensualen Inszenierung von Messeständen zielgruppenadäquat einsetzen;
– die für eine konkrete internationale Messe bzw. Ausstellung geeigneten kommunikationspolitischen Maßnahmen entwickeln.
Messen und Ausstellungen:
Standgestaltung, Kreativitätstechniken, Branding, Corporate Identity, Public Relations.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Studierenden berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden
– beherrschen ein Repertoire an sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
– können Sachverhalte beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben;
– können sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist;
– können Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
– können zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– Sachverhalte klar und systematisch beschreiben und darstellen und dabei wichtige Punkte und relevante stützende Details angemessen hervorheben;
– klare und detaillierte Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen;
– sich spontan und fließend verständigen, sodass ein Gespräch ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist;
– Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
– sprachlich Situationen bewältigen, in denen es darum geht, eine Lösung auszuhandeln;
– routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
– zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Lebens- und Erfahrungswelt der Studierenden berücksichtigt wird und insbesondere die mündliche Kommunikation in den Bereichen „Zusammenhängend Sprechen“ und „An Gesprächen teilnehmen“ anhand vielfältiger Situationen trainiert wird.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden
– verwenden verhältnismäßig korrekt ein Repertoire gebräuchlicher Strukturen und Redeformeln, die mit eher vorhersehbaren Situationen zusammenhängen;
– können ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden;
– können sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessens- oder Berufsgebiet verständigen;
– können zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben;
– können für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben;
– können in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen;
– können durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen;
– können beschreiben, wie man etwas macht und genaue Anweisungen geben;
– können einfache Sachinformationen herausfinden und weitergeben.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– ein einfaches, direktes Gespräch über vertraute oder interessierende Themen beginnen, in Gang halten und beenden;
– sich mit einiger Sicherheit über vertraute Routineangelegenheiten, aber auch über andere Dinge aus dem eigenen Interessen- oder Berufsgebiet verständigen;
– Informationen austauschen, prüfen und bestätigen;
– zu verschiedenen vertrauten Themen des eigenen Interessensbereichs unkomplizierte Beschreibungen oder Berichte geben;
– für Ansichten, Pläne oder Handlungen kurze Begründungen oder Erklärungen geben;
– eine vorbereitete, unkomplizierte Präsentation zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet so klar vortragen, dass man ihr mühelos folgen kann, wobei die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden;
– in Diskussionen kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen;
– durch kurze Begründungen und Erklärungen die eigene Meinung verständlich machen.
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen anhand ausgewählter Themen aus den Domänen „Privater und öffentlicher Bereich“, „Beruflicher Bereich“.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Situations- und adressatenadäquate, registerspezifische Anwendung der Sprache.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Präsentation
– Statistiken (Tabellen und Grafiken) analysieren und deren Aussagekraft kritisch bewerten;
– beurteilen, wem die Aussage einer Statistik Nutzen stiftet, wem sie schadet und ob Unklarheiten oder Mängel einer Statistik auf eine Interessensgebundenheit hindeuten;
– die Grundlagen visueller Kommunikation nennen und ihr kreatives Potenzial bei der Gestaltung von Präsentationen anwenden;
– Statistiken (Tabellen und Grafiken) zielgruppenadäquat aufbereiten und mittels geeigneter Präsentationssoftware präsentieren;
– verschiedene Präsentationsmedien (Computer und Beamer, Whiteboards, Flipcharts, Pinnwände), -techniken und -methoden wirkungsvoll einsetzen;
– die Grundregeln der Körpersprache erklären und in Präsentationen anwenden;
– mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommene Videosequenzen) die persönliche Wirkung bei Präsentationen reflektieren und optimieren.
Bereich Moderation
– die Grundlagen der Moderation erläutern und unter Zuhilfenahme geeigneter Werkzeuge die einzelnen Phasen der Moderation in Workshops und Gruppenarbeiten meinungsbildende Prozesse begleiten.
Analyse und Aufbereitung von Statistiken (Tabellen und Grafiken), Präsentationstechniken und methoden, Präsentationssoftware, Gestaltung von Flipcharts und nicht-digitalen Medien, Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt im Präsentationskontext), Präsentationstraining.
Moderationstechniken zur Leitung von Workshops und Gruppenarbeiten, Moderationstraining.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Verkauf
– sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters identifizieren und die für ein erfolgreiches, kundenorientiertes Verkäuferverhalten notwendigen kommunikativen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fähigkeiten einsetzen;
– sowohl die Phasen von Kaufentscheidungen als auch verkaufspsychologische Grundlagen beschreiben;
– die verschiedenen Techniken der Anbahnung, Argumentation, Fragestellung, des Einwands und der Reklamation sowie des Abschlusses anwenden;
– sich in den verschiedenen Phasen von Beratungs- und Verkaufsgesprächen sicher bewegen und lernen mit Hilfe von Videoanalysen (aufgenommenen Videosequenzen) den individuellen Stil in Beratungs- und Verkaufsgesprächen zu reflektieren und zu optimieren;
– in unterschiedlichen Vertriebssituationen (Telefonverkauf, Beratung und Verkauf im Call-Center, Messeverkauf usw.) erfolgreich Beratungsgespräche durchführen;
– öffentlichkeitswirksame Events (Tag der Offenen Tür usw.) oder Verkaufsveranstaltungen (Übungsfirmenmesse usw.) optisch ansprechend gestalten und inszenieren.
Kaufentscheidungsprozesse, Verkaufspsychologische Grundlagen der Kundenbetreuung, Kundentypen, Kundenerwartungen, Verkaufstechniken in unterschiedlichen Vertriebsformen: Direkter Kundenkontakt in Verkaufsräumen und auf Messen, Storebranding, Gestaltung und Inszenierung von Geschäftslokalen, Verkaufs- oder Messeständen, Akquise von Neukunden und Gewinnen von Stammkunden durch Customer Relationship Management.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Medien
– die Wirkung der Medien und ihren Einfluss in der Informationsgesellschaft erklären;
– für bestimmte Themen eine Öffentlichkeit schaffen, indem sie wissen, wie Kontakte zu Medien und Journalisten herzustellen sind;
– einen Überblick über die gängigen Social-Media-Plattformen geben sowie deren Vor- und Nachteile analysieren;
– die unterschiedlichen Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen) voneinander unterscheiden.
Bereich Schreibwerkstatt
– eine Presseaussendung auf seinen Nachrichtenwert hin untersuchen, Fakten von Behauptungen trennen und entsprechende printtaugliche Textsorten entwickeln;
– Instrumente der Online-Kommunikation wie Blogging dialoggruppenadäquat einsetzen;
– mit den neuen Formen des Online-Journalismus (Twitter, Blogging, Social Media usw.) arbeiten;
– die grundlegenden Anforderungen an wirksame (Presse-) Bilder erläutern.
Bereich Bilder in Medien
– Basisfunktionen einer digitalen Kamera anwenden, Bilddaten auf den Computer übertragen und mit einer geeigneten Software bearbeiten;
– wichtige Quellen zur externen Beschaffung von Bildmaterial benennen.
Wirkung der Medien, Redaktionsalltag, Berufsbild Journalist, Gestaltung von Zeitungen.
Presseaussendungen verfassen, Online-Journalismus, Instrumente der Online-Kommunikation (Blogging, Social Networks), Bedeutung von Bildern in der journalistischen Praxis, Grundlagen der Fotografie inklusive Bearbeitung von Bildmaterial.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Interviewtraining
– erfolgreich Interviews führen;
– Interviews transkribieren und redigieren.
Bereich Qualitätssicherung im Journalismus
– die Selektionsprozesse des Journalismus beschreiben und Strategien zur Qualitätssicherung bewerten;
– Texte anschaulich, attraktiv und aktiv (Triple A-Style) verfassen und die Erstfassung eigener und fremder Texte redigieren;
– die Qualitätskriterien journalistischer Berufsethik abrufen und in ihrem eigenen Medienschaffen berücksichtigen;
– medienethische Fragestellungen in der journalistischen Praxis erkennen und zwischen eigener Verantwortung und dem Einfluss der Infrastrukturen auf die journalistische Tätigkeit unterscheiden.
Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training.
Qualitätssicherung im Journalismus, Verfassen unterschiedlicher journalistischer Textsorten (Nachrichten, Kommentare, Kolumnen und Glossen, Features, Reportagen), Online-Journalismus, Interviews führen und journalistisch verwerten, Interviewer-Training, Journalistische Berufsethik, Medienethik.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Entrepreneurship und Management“, „Internationale Wirtschaft“, „Kommunikationsmanagement und Marketing“, „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebswirtschaftliche Simulation
– anhand eines computergestützten Unternehmensplanspieles Marktforschungsberichte analysieren;
– aus den für ihr Planspiel-Unternehmen relevanten Markt- und Geschäftsdaten geeignete Basisstrategien entwickeln;
– Entscheidungen in den klassischen Marketingbereichen Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik und Kommunikationspolitik treffen und gegenüber ihren Teammitgliedern argumentieren;
– Preise für die Produkte ihres Unternehmens auf Basis einer Kostenträgerrechnung kalkulieren und Preisentscheidungen in Abstimmung mit Konkurrenz, Produktqualität und Nachfrage treffen;
– für ihr Planspiel-Unternehmen eine Liquiditätsplanung durchführen und die Finanzierung von Investitionsvorhaben planen;
– Entscheidungen in den Bereichen Personal und Fertigung (Leistungserstellung) treffen und die folgenden mangelnder Auslastung folgern und diskutieren;
– aus den Ergebnissen einer Spielperiode ihre (Team-) Entscheidungen reflektieren und diskutieren und daraus Strategien für weitere Geschäftsjahre entwickeln;
– wesentliche betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und die Performance ihres Planspiel-Unternehmens beurteilen;
– Statistiken, Kennzahlen und Ergebnisse grafisch aufbereiten und im Rahmen von Geschäftsführer-Meetings, Gesellschafterversammlungen oder Investoren-Roadshows präsentieren.
Analyse von Marktforschungs- und Geschäftsberichten, Strategische Planung, Basisstrategien, Unternehmensführung, Management by Objectives, Marketing-Mix (Produktpolitik, Distributionspolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik), Kalkulation von Produkten, Kostenträgerrechnung, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Bilanzanalyse, Errechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, Reporting.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Logistikmanagement“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die Bedeutung, die Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen;
– die Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen und die wichtigsten Marktforschungsinstrumente anwenden.
Bereich Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte
– Konsequenzen auf das Management sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens aufgrund unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien analysieren;
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
– einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Risiken bei internationaler Geschäftstätigkeit geben;
– die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren;
– die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten strukturieren und bewerten.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen.
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung.
Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte:
Exportorientierte Aufbauorganisation, Projektorganisation, Besonderheiten im Personalmanagement, Incoterms, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz, Wettbewerbsrecht, Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente.
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
– die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren;
– die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden einsetzen und deren Unterschiede erläutern;
– den Prozess eines Dokumentenakkreditivs erklären und anhand eines Beispiels durchführen.
Bereich Exportförderung
– Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems nennen und bewerten;
– die Bedeutung der Bankgarantie im Auslandsgeschäft erläutern.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
– eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen;
– anhand eines internationalen Geschäftsfalls Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung planen und durchführen;
– vernetzte Beispiele aus dem Import- bzw. Exportbereich in Form von Fallstudien lösen.
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung, Zahlungsabwicklung.
Exportförderung:
Exportgarantien, Instrumente der Außenhandelsfinanzierung.
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Import- und Exportkalkulation, Verkehrsträger und Infrastruktur, Transportversicherung, Schadensabwicklung, Zollabwicklung.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“, „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ sowie „Ökologisch orientierte Unternehmensführung“ dar.
Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Abfallwirtschaft
– die Bedeutung von Abfallmanagement erklären;
– die Grundprinzipien der österreichischen Abfallwirtschaft beschreiben;
– die ökologische und ökonomische Bedeutung der Abfallwirtschaft (Abfallvermeidung, -trennung und -entsorgung) für eine Organisation darlegen;
– relevante rechtliche Vorschriften aus dem AWG nennen und anhand von Fallbeispielen und konkreten Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation Schule anwenden.
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (AWG, Verordnungen zum AWG), Struktur der österreichischen Abfallwirtschaft (Sammel- und Verwertungssysteme).
Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Abfallwirtschaft
– die grundlegenden Inhalte zur Erfüllung der Funktion der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten wiedergeben;
– die rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten der/des Abfallbeauftragten erklären;
– die Rolle und die Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten in der Organisation erklären;
– Aufgaben der Abfallbeauftragten und des Abfallbeauftragten im Rahmen der Abfallwirtschaft in der Organisation Schule durchführen;
– einfache Ansätze für die Umsetzung abfallwirtschaftlicher Konzepte in Organisationen entwickeln.
Grundlagen der österreichischen Abfallwirtschaft (Anforderungen an eine Abfallbeauftrage und einen Abfallbeauftragten), Melde und Aufzeichnungspflichten, Klassifizierung betriebseigener Abfälle nach den relevanten ÖNORMEN, Abfallwirtschaftskonzept.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
– die rechtlichen Grundlagen des Arbeitnehmerinnenschutzes und des Arbeitnehmerschutzes erläutern;
– Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen sowie anhand eines konkreten Fallbeispiels diese ermitteln;
– die Rolle einer Sicherheitsvertrauensperson erklären;
– den Prozess der Evaluation von Arbeitsplätzen beschreiben und Büroarbeitsplätze hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit analysieren;
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen für ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzsystem entwickeln;
– Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nennen und für Büroarbeitsplätze entwickeln.
Rechtliche Grundlagen Arbeitnehmerinnenschutz und Arbeitnehmerschutz, Einflussfaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Ergonomie, Bildschirmarbeitsplätze, Beleuchtung, psychische und physische Belastungen, Maschinen- und Gerätesicherheit, Arbeitsstoffe, Brand- und Explosionsschutz, Schutz vor elektrischen Gefahren, Lärm, Vibrationen, Staub und sonstige sicherheits- und gesundheitsgefährdende Faktoren), Rolle der Sicherheitsvertrauensperson, Evaluierung von Arbeitsplätzen, Prävention und Bekämpfung von Gefahren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (Schutzausrüstung, Unterweisung, Schulung, Arbeitsmittel), Dokumente und Aufzeichnungen für Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Fallstudien für Büroarbeitsplätze.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Prozessorientiertes Auditieren von Managementsystemen nach der ISO 9001
– den Zweck und die Arten von Audits erläutern;
– Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren beschreiben;
– die Rolle einer Auditorin und eines Auditors erklären;
– das Prozessmanagement-Modell der ISO 9001 erläutern;
– die Normforderungen der ISO 9001 erklären und anhand von konkreten Fallbeispielen interpretieren;
– die Organisation und Durchführung von Audits beschreiben und für ein konkretes Fallbeispiel planen;
– den Ablauf eines Auditgespräches beschreiben und damit zusammenhängende kommunikationstheoretische Grundlagen und Kommunikationstechniken beschreiben;
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen für den Auditprozess entwickeln;
– typische Audit-Situationen in Form von Rollenspielen darstellen und deren Ergebnis analysieren.
Zweck und Arten von Audits, Anforderungen an Auditorinnen und Auditoren, Rolle einer Auditorin und eines Auditors, Prozessmanagement-Modell der ISO 9001, Normforderungen der ISO 9001, Organisation und Durchführung von Audits, Audit-Gesprächsführung (Kommunikationstheoretische Grundlagen, Kommunikationstechniken), Auditdokumente und aufzeichnungen, Rollenspiele zu typischen Audit-Situationen.
Das Seminar stellt eine mögliche Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Logistikmanagement“ sowie „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ dar.
Kompetenzmodul:
Die Studierenden können im
Bereich Wissensmanagement
– die Grundlagen des Wissensmanagements erläutern;
– die einer Wissensmanagerin und eines Wissensmanagers erklären;
– den Wissensmanagementkreislauf beschreiben und anhand von Fallbeispielen analysieren;
– den Anwendungsbereich von Wissensmanagementinstrumenten erklären und ausgewählte Instrumente anwenden.
Grundlagen des Wissensmanagements (Begriff, Arten, Nutzen, Erfolgsfaktoren, Bereiche, Strategien), Rolle der Wissensmanagerin und des Wissensmanagers, Wissensmanagementkreislauf, Wissensmanagementinstrumente, Fallstudien zum Wissensmanagement.
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A 1).
Das Kolleg der Handelsakademie hat gemäß § 75 Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf das Kolleg der Handelsakademie Anwendung (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 6 | |||||
| 1.1 | Religion/Ethik 11 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (III)/III |
| 1.2 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | – | 1 | 1 | – | 2 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 25 | |||||
| 2.1 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 2 | 2 | 2 | 9 | I |
| 2.2 | Lebende Fremdsprache 3 | 4 | 4 | 4 | 4 | 16 | (I) |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 69 | |||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 5 | 5 | 4 | 4 | 18 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 4 | 5 | 6 | 4 | 4 | 19 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 | 1 | 1 | 4 | 4 | 10 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | – | 2 | 2 | – | 4 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | 4 | 4 | – | – | 8 | II |
| 3.6 | Recht | – | – | 3 | 3 | 6 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | – | – | 2 | 2 | 4 | III |
| 4. | Mathematik und Naturwissenschaften | 4 | |||||
| 4.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 1 | 1 | – | – | 2 | I |
| 4.2 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | 1 | 1 | – | – | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 25 | 28 | 27 | 24 | 104 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 | ||||||
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt 6 7 | – | – | 4 | 4 | 8 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 8 | – | – | – | – | 0–10 | I/III 9 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | – | – | – | – | 0–10 | I–III |
| Gesamtwochenstundenzahl | 25 | 28 | 31 | 28 | 112 | ||
| B. | Pflichtpraktikum | 150 10 | |||||
| C. | Freigegenstände 5 | ||||||
| D. | Unverbindliche Übungen 5 | ||||||
| E. | Förderunterricht | ||||||
__________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 Der Lehrstoff der im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils vier Wochenstunden konzipiert.
7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
10 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
11 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
1. Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann verschoben werden, wobei die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 nicht überschritten werden darf. Jeder Ausbildungsschwerpunkt hat acht Semesterwochenstunden zu umfassen.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Z 4.
3. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl von bis zu vier um höchstens eine Semesterwochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens drei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
4. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu acht Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann aber auch auf bis zu Null Gesamtsemesterstunden reduziert werden, wenn diese dem schulautonomen Erweiterungsbereich gewidmet sind.
5. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen acht Gesamtsemesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden
6. Das Semesterwochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf nicht vermindert werden.
7. Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können weiters bis zu drei Semesterwochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2.1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je acht Wochenstunden (vier Wochenstunden pro Semester) verschoben werden.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 32 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 136/2020 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik und Naturwissenschaften) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Bildungsziele des Clusters „Persönlichkeit und Bildungskarriere“:
Der Cluster „Persönlichkeit und Bildungskarriere“ umfasst Unterrichtsgegenstände zur Entwicklung von Persönlichkeit und sozialer Kompetenz sowie von Verhaltensrepertoire und Einstellungen, die zu einer erfolgreichen Gestaltung des öffentlichen und beruflichen Lebens beitragen. Er beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Ethik“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour“.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.
1.Semester – Kompetenzmodul 1
Identität und Moralentwicklung; Liebe und Sexualität; Glück, Sucht und Selbstverantwortung
Grundbegriffe und Prinzipien der Ethik; Konflikte und Konfliktbewältigung; Krieg und Frieden
2. Semester – Kompetenzmodul 2
Beginn des Lebens, Gesundheit und Krankheit, Ende des Lebens; Soziale Beziehungen, das Fremde
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
3. Semester– Kompetenzmodul 3
Konzepte und Positionen der Ethik; Moral und Recht; Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten
Judentum, Christentum, Islam; Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen; Religions- und Moralkritik, Humanismus
4. Semester– Kompetenzmodul 4
Umgang mit Natur, Tieren und Klima; Medien und Kommunikation; Wirtschaft und Konsum; Technik und Wissenschaft
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen,
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten,
– die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen,
– Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren,
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden,
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren
– das eigene Pflichtpraktikum vorbereiten und organisieren.
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen
Vorbereitung und Organisation des Pflichtpraktikums, Dokumentation durch ein Portfolio
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können
– unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen,
– sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen,
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen,
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen,
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen,
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen,
– Besprechungen und Verhandlungen vorbereiten, leiten und dokumentieren, auch in einer Fremdsprache,
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und –entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance
Nachbereitung der Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände, „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“.
Die Studierenden
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere,
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens zwei Fremdsprachen auf dem Niveau A2/A2+ (Lebende Fremdsprache(n)) bzw. auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft,
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken,
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen,
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird,
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen,
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist,
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und –tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz,
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen,
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist,
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist,
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen,
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren,
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen,
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben,
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen,
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen,
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren,
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern,
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten,
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressateninnen und Adressaten beziehen,
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Lebende Fremdsprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren,
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– einen ausreichenden Wortschatz, um sich mit Hilfe von Umschreibungen über vertraute Themen des privaten und beruflichen Alltagslebens äußern zu können,
– einen niveauentsprechend angemessenen Grundwortschatz,
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau A2/A2+ angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können,
– eine verständliche Aussprache,
– sprachliche Mittel, um ein ausreichendes Spektrum von Sprachfunktionen niveauentsprechend zu realisieren und auf sie zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– den Hauptpunkten von Gesprächen zu vertrauten Themen folgen, sofern deutlich artikuliert und in Standardsprache gesprochen wird,
– das Wesentliche von kurzen und klar strukturierten Berichten, Präsentationen, Vorträgen und Reden zu vertrauten Themen aus dem beruflichen Bereich verstehen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird,
– kurze Anweisungen, Auskünfte, Nachrichten und Mitteilungen sowie öffentliche Durchsagen in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen verstehen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– einen klar strukturierten und sprachlich wenig komplexen Text global verstehen,
– in Texten aus dem privaten und beruflichen Alltag wichtige Informationen auffinden und verstehen, um bestimmte Aufgabenstellungen zu lösen,
– klar strukturierte berufliche Standardkorrespondenz, die sich auf vertraute Situationen bezieht, gut genug verstehen, um angemessen zu reagieren.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– mit einfachen sprachlichen Mitteln Gespräche in vertrauten beruflichen Standardsituationen beginnen, in Gang halten und beenden,
– sich in einfacher Form aktiv an formellen und informellen Gesprächen und Diskussionen beteiligen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– Erlebnisse, Sachverhalte und Abläufe im beruflichen und privaten Umfeld einfach beschreiben, erklären oder zusammenfassen,
– vorbereitete, unkomplizierte Präsentationen und Berichte zu einem vertrauten Thema vortragen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– einfache Texte in unterschiedlichen Textsorten über Ereignisse, Erfahrungen und Erlebnisse verfassen,
– die eigene Meinung darstellen und durch einfache Beispiele und kurze Begründungen illustrieren,
– berufsbezogene schriftliche Kommunikation in vertrauten Bereichen erfolgreich bewältigen,
– einfache Berichte im beruflichen Bereich erstellen.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden
– beherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen,
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist,
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet,
– verstehen unkomplizierte Sachtexte und Infografiken, die mit den eigenen Interessen und berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen,
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz,
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen,
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Politik und Gesellschaft, EU, Werbung, Tourismus, Transportwesen, Umwelt, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Firmen, Dienstleistungen, Produkte, Übungsfirmenbezug, routinemäßige Bürotätigkeiten, Büroausstattung, Business Etikette, Geschäftsreisen (Reservierung, Stornierung), berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Aufbau und Layout eines Geschäftsbriefes, Anfrage und Angebot), E-Mail, Memo, Notiz, Leaflet, Präsentation, Leserbrief, Hand-out, Blog
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein,
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen,
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren,
– können einfache Infografiken erläutern und präsentieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Diversität in der Gesellschaft, nationale und internationale gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (NPOs, NGOs, Interessenvertretungen, humanitäre Organisationen)
Beruflicher Bereich:
Entrepreneurship, Nationale und internationale wirtschaftliche Organisationen, berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation, Beschreibung und Analyse von Infografiken, Messen und Ausstellungen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferverzug, Versandanzeige; Bezahlung), Proposal, Appell, Report, Erstellen eines Fragebogens und einfacher Werbematerialien (Broschüre); Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate des Modul 1
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen,
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz,
– können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden,
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht,
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren,
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, Diversität in der Gesellschaft, Wirtschaft und Ökologie, Corporate Social Responsibility
Beruflicher Bereich:
Bankwesen, Werbung, Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations, Medien, Übungsfirmenbezug (berufsbezogene schriftliche und mündliche Kommunikation zur Arbeit in der Übungsfirma, Strukturen und Arbeitsabläufe in der Übungsfirma, Übungsfirmenmesse) Firmenprofile, Infografiken
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen; Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz (Zahlungsverzug, Mängelrüge, Beschwerde), Artikel, Kommentar, Erstellen von Werbematerialien und Werbetexten, Rundschreiben, Corporate Blogs; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–2
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich:
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich:
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, Arbeitsmarkt, Aus- und Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland; Karriere und Karriereplanung
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation
Schriftliche Textsorten und –formate:
Bewerbungsschreiben, Lebenslauf; Letter of Motivation; Festigung der schriftlichen Textsorten und Formate der Module 1–3
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Basic Users A2/A2+ gemäß GER erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf hin auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten laut GER ausgewogen trainiert werden. Sprachliche Kommunikation findet im Rahmen der privaten, öffentlichen und beruflichen Domänen (Lebensbereiche) und der Domäne Bildung statt. Die Lebens- und Erfahrungswelt von Erwachsenen ist zu berücksichtigen.
Die sprachlichen Aktivitäten sind so zu wählen, dass die Studierenden ausreichende sprachliche Mittel erwerben, um sich in einfachen, vertrauten und routinemäßigen Situationen verständigen zu können. Dabei können Fehler vorkommen, aber es bleibt grundsätzlich einigermaßen klar, was ausgedrückt werden soll.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Themen aus vertrautem Umfeld wie Familie, Freunde und soziale Beziehungen; Schule und Ausbildung; Freizeit, Hobbys und Vorlieben; Wohnen und Umgebung; Transport;
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; SMS uä.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden
– verstehen einfache Nachrichten und kurze sachliche Mitteilungen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache Anleitungen und Vorschriften, einfache Berichte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Situationen (Arbeitsanleitungen, einfache Rezepte, Texte in Internetforen …),
– können aus einfachen Texten konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden,
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können mit einfachen sprachlichen Mitteln Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
– können ein elementares Spektrum sprachlicher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden und auf einfache Art Gegenstände, Geräte und deren Funktion beschreiben,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen und diese mit einfachen Bindewörtern verknüpfen.
Festigung und Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der Themenbereiche aus dem 1. Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Gesundheit Ernährung; Umwelt; Reisen;
Arbeitswelt:
Informationsbeschaffung (Preise, Abfahrtszeiten, Lieferzeiten usw.); einfache Kundenkontakte, einfache Unternehmens- und Produktpräsentationen
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kurze einfache Texte in sozialen Netzwerken, kurze Mitteilungen und Notizen; Mails; kurze und einfache Berichte; einfache Anfragen (zB Hotel, Tickets, Preise für Produkte)
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden
– verstehen Fragen und Auskünfte, das Wesentliche von einfachen Mitteilungen und Durchsagen und einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Texte und einfache persönliche wie berufliche Briefe und Mitteilungen,
– können einfache Informationen in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben, kurze Kontaktgespräche führen ohne das Gespräch selbst in Gang zu halten,
– beherrschen den notwendigen Wortschatz wie die sprachliche Strukturen, um über vertraute Themen zusammenhängend in mehrere Sätze Auskunft zu geben,
– können kurze, einfache Texte zu privaten wie beruflichen Themen verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der Themenbereiche aus dem 1. und 2. Semester so wie Erarbeiten der Bereiche Lebensqualität (zB ökologisches Wohnen, „gesunde“ Ernährung); gesellschaftliche Trends und Entwicklungen (zB Mode und Bekleidung, Urlaub am Bauernhof)
Arbeitswelt:
Vertiefung der Inhalte aus dem Vorsemester und Erarbeiten der Bereiche Arbeit und Büroroutine (zB Arbeitsplatzbeschreibung, Arbeitssuche, Bewerbung); Geschäftsreisen; Messe
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Alltags- und Sachtexte aus und in Prospekten, Anzeigen, aus und in sozialen Netzwerken; Mails, Berichte,
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen und einfache Texte auf Tonträgern, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Texte aus privatem wie beruflichem Umfeld, kurze sachliche Mitteilungen und einfache Berichte, vor allem dann, wenn konkrete vorhersehbare Informationen erwartet werden,
– können über Erfahrungen und Ereignisse berichten, einfache Pläne und Ziele erklären,
– können über Gegenwärtiges, Vergangenes und Zukünftiges sprechen,
– können mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Satzmustern kurze, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen bzw. zu Themen ihres persönlichen Interesses in verschiedenen Textformaten verfassen.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen exemplarisch in folgenden Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Vertiefung der Themenbereiche aus den vorhergehenden Semestern so wie Erarbeiten der Bereiche Zwischenmenschliche Beziehungen; Kommunikation und Medien;
Arbeitswelt:
Vertiefung der Bereiche aus den Vorsemestern und Erarbeiten regelmäßiger Geschäftsfälle bis zur Auftragsbestätigung;
Schriftliche Textsorten und –formate:
Einfache Kommunikation in sozialen Netzwerken, private wie geschäftliche Korrespondenz, Mails, Anzeigen und Inserate, Berichte, einfache Beschreibungen von Grafiken und Statistiken,
Einfache Anfragen, Angebote, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, einfache PR-Texte wie zB für Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben uä.
Eine zweistündige Schularbeit
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– einen Businessplan erstellen und analysieren,
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und –führung anwenden,
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
– unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
– betriebliche Abläufe planen und organisieren,
– unternehmerische Zielbündel entwickeln,
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
– Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und –verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
– Jahresabschlüsse erstellen,
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
– eine Betriebsabrechnung durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären,
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen sowie die Abläufe in der österreichischen Gesetzgebung und Verwaltung beschreiben,
– die wichtigen Schritte zur Rechtsdurchsetzung erklären.
Bereich Volkswirtschaft
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln,
– die unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben,
– die volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten,
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen,
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen:
– Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
– die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
– einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
– Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
– Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
– Methoden der Marktanalyse einsetzen,
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen:
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen,
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
– Beschaffungsprozesse optimieren,
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
– Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
– Methoden der Personalanwerbung und –auswahl einsetzen,
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und –auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren,
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Ethik in der Unternehmensführung
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln,
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen,
– Ethik und Nachhaltigkeit im Investitions- und Finanzmanagement,
– sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
– Arten der Investitionen unterscheiden,
– Investitionen steuern und kontrollieren,
– Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
– den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern.
Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
– als Entrepreneurin und Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten,
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
– die Bedeutung des Ratings erläutern,
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
– verschiedene Wertpapierarten erläutern,
– Derivate charakterisieren,
– das Börsengeschäft erläutern,
– Arten der Börse unterscheiden.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
– moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
– Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden, Dynamische Investitionsrechenverfahren
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion), Finanz- und Investitionsplanung
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, E Government, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren,
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
– Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
– Marketingstrategien entwickeln,
– die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Bereich Businessplan
einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
– Arten der Unternehmenskooperation und –zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan:
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien:
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Semester sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechnungswesens
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
– die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
– den Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
– Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
– die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
– Inventur und Inventar unterscheiden,
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Bewertungsverfahren anwenden,
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt-Rückstellung) vornehmen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
– die Stammdatenpflege durchführen,
– laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
– die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
– Datensicherung vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln Anlagenbewertung:
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Die Studierenden können im
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– Deckungsbeiträge ermitteln,
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften:
Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung
Abschluss der kleinen GmbH:
Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen, Leasing sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
– weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
– Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
– kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
– Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
– bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
– laufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr
Präsentationstechniken
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
– Projektabgrenzungen durchführen,
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Projekte laufend evaluieren,
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden,
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden,
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig) aus dem Teilbereich Case Studies
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
– Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
– Daten in Registerblättern organisieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
– Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
– benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
– Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
– beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen
– einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
– einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, Mittelwert, Minimum, Maximum, Anzahl, Runden), einfache Entscheidungen durchführen (Wenn-Funktion).
Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
– aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
– Auswertungen mit Funktionen durchführen,
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SummeWenn, MittelwertWenn, ZählenWenn, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, Sverweis, Und, Oder), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
– Daten importieren und exportieren.
Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
– Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
– Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.
Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit, Datenschutz und Recht
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
– grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen,
– E-Business-Anwendungen nutzen.
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Datensicherheit
IT und Recht (E-Commerce, E Government, Urheberrecht, Datenschutz)
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken – Tabellen
– Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
– nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
– optimal aufbereitete Daten (unterschiedliche Dateiformate) importieren und exportieren.
Bereich Datenbanken – Abfragen
– einfache Abfragen erstellen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– einfache Formulare erstellen,
– Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
– einfache Berichte erstellen und ändern.
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
– Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
– Parameterabfragen erstellen,
– Berechnungen in Abfragen vornehmen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement
– die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen,
– Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen,
– verschiedene Arten der Beziehungen unterscheiden,
– Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen
Reporting und Datenmanagement
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
– Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
– Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
– Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
– Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
– Drucker installieren und einrichten,
– einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
– einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
– sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
– Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– sichere Passwörter wählen,
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen,
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
– Druckoptionen festlegen,
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
– kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen,
– eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen,
– Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben,
– Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche).
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
– Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen und die Geschwindigkeit erhöhen,
– mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen,
– kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben,
– Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten,
– Schriftstücke entsprechend einem vorhandenen Corporate Design erstellen,
– Texte anhand von Audioaufzeichnungen schreiben.
Bereich Publikation und Kommunikation – Umfangreiche Dokumente
– umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen),
– Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse, Index usw.) erstellen,
– Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen,
Bereich Publikation und Kommunikation – Internet
– im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen,
– im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten,
– mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten),
– Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren).
Bereich Publikation und Kommunikation – Datenverknüpfungen und Seriendokumente
– ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen,
– Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten),
– Seriendruckfunktionen anwenden.
Bereich Publikation und Kommunikation – Webpublishing
– mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten,
– im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen).
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung
Datenaustausch, Seriendruck, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Korrespondenz nach Audioaufzeichnungen und diversen Vorlagen, Webpublishing
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst werden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären,
– die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen,
– bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben,
– den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben,
– die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären,
– die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten,
– die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen,
– die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen,
– die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Gemeinschaftsnormen beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
– beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern,
– Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen,
– darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern,
– die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen,
– die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren,
– analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen,
– einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten,
– ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden,
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen,
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren,
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten,
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung einen Besitzstörungsfalls finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen.
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E Government
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen,
– die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten,
– Möglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten,
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen,
– Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen,
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren,
– die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden,
– die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen,
– die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären,
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen,
– die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen,
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben,
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern,
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen,
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern,
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären,
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen,
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben,
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten,
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern,
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder)
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben,
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen,
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären,
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit
Bildungsziele des Clusters „Mathematik und Naturwissenschaften“
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“ sowie „Ökologie, Technologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden,
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren,
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Ökologie, Technologie und Warenlehre erkennen,
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden,
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren,
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen,
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten,
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden,
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen,
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren,
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen,
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben,
– anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
– durch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln,
– das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge –Zinseszinsrechnung
– die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben,
– dieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben,
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten,
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren,
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren,
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden,
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Funktionale Zusammenhänge:
Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben,
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Analysis – Regressionsrechnung
– das Prinzip der Methode der kleinsten Quadrate und die zugrundeliegenden Ideen erläutern und die Güte der Ergebnisse bewerten,
– mit Technologieeinsatz für vorgegebene Modellfunktionen mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate Funktionsgleichungen bestimmen.
Bereich Stochastik – Korrelationskoeffizient
– den Korrelationskoeffizienten nach Pearson berechnen und interpretieren.
Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren,
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären,
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren,
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen,
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren,
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum, Gewinnmaximum) berechnen und interpretieren,
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung
Analysis:
Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie
Stochastik:
Beschreibende Statistik
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Ökologie, Technologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Ökologie, der Angewandten Technologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Ökologie, der Technologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können
– naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen,
– den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären,
– die wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen und facheinschlägig recherchieren,
– für das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen,
– die Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren,
– ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden,
– ökologisches Wissen zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen.
Grundlagen der Technologie, Ökologie und Warenlehre
Arbeitsweisen der Technologie, Ökologie und Warenlehre, Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
Ökologie:
Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, fossile und regenerative Energieträger, Klima, Treibhauseffekt
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– einige aktuelle technologische Verfahren erklären,
– nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
– Fragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
– ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen,
– Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Angewandte Technologie:
Ausgewählte Beispiele: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.
Angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele: Baustoffe und Bauphysik, Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
– die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben,
– einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben,
– Inhalte plattformübergreifend bereitstellen,
– eine Social Media Kampagne planen.
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
– Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen,
– vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bereich Webdesign
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
– einen bestehenden Skriptcode in eine Website einbinden und anpassen.
Bereich Webserver und Domain
– einen Webspace einrichten und verwalten,
– eine Website bereitstellen,
– eine Domain verwalten.
Social Media, Fotografie und Bildbearbeitung
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen, Websites mit dynamischen Elementen, Webserver und Domain
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben,
– ein CMS redaktionell bedienen,
– Anforderungen analysieren und dokumentieren,
– ein Web-Projekt mit CMS planen,
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen,
– das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen,
– das Web-Projekt publizieren.
Bereich Audio-, Videobearbeitung
– Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen,
– Ton aufnehmen und bearbeiten.
Web-Projekt mit CMS
Audio-, Videobearbeitung
Der Ausbildungsschwerpunkt „Management, Controlling und Accounting“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Management und Controlling gegenüberstellen,
– die Anforderungen an die Controllerin und an den Controller systematisiert darstellen,
– das Controlling im Unternehmen einordnen,
– Teilbereiche des Controllings definieren,
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Grundlagen des strategischen Controllings
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Unternehmensleitbilder analysieren,
– strategische Zielsetzungen diskutieren und reflektieren,
– Instrumente der internen und externen Analysen anwenden und Entscheidungsalternativen entwickeln.
Bereich Accounting
– die formalen Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung anwenden,
– englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss verwenden,
– beurteilen, ob die Jahresabschlüsse den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Auswirkung von Bewertungsvorschriften aufzeigen.
Bereich Operative Steuerung
– Stundensätze berechnen.
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
– Abweichungsanalysen interpretieren,
– Korrekturmaßnahmen entwickeln,
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung Teilbereiche des Controllings:
Managementfunktionen, Berufsbild, Stellenbeschreibung, Anforderungen an Controllerinnen und Controller, Definition, Teilbereiche und Zielsetzungen des Controllings
Grundlagen des strategischen Controllings:
Leitbild, Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle
Accounting:
Formale Vorschriften für die Bilanz und die staffelförmige Gewinn- und Verlustrechnung, Englische Bezeichnungen für den Jahresabschluss, gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung
Operative Steuerung:
Stundensätze berechnen
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Operative Planung
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Accounting
– einen Jahresabschluss in Hinblick auf ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens erstellen (Anschaffungs- und Herstellungskosten, Gebäude im Betriebsvermögen, Pkw im Betriebsvermögen, Rückstellung für nicht konsumierte Urlaube, Rückstellung für Produkthaftung, sonstige langfristige Rückstellungen, KSt-Rückstellung),
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie anderer rechtlicher Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Bereich Reporting
– Informationen aufbereiten und regelmäßig, bedarfsbezogen, termingerecht und empfängerorientiert bereitstellen.
Bereich Instrumente des strategischen Controllings
– Stellung nehmen zur Notwendigkeit von strategischen Konzepten,
– die laufenden Veränderungen im dynamischen Wirtschaftsumfeld bewerten,
– unterschiedliche Instrumente des strategischen Controllings auswählen und anwenden sowie Schlussfolgerungen aus den verwendeten Konzepten ableiten,
– die Verbindung zwischen Strategie und operativer Unternehmenssteuerung herstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Operative Planung:
Investitionscontrolling
Accounting:
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung, Sonderfälle der Bewertung, Bildung und Auflösung von Gewinn- und Kapitalrücklagen, Abschlüsse verschiedener Rechtsformen, steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
Reporting:
Informationen aufbereiten und bereitstellen
Instrumente des strategischen Controllings:
Strategieplanungsprozess, interne und externe Analysen, Anwendung verschiedener Instrumente anhand von Fallbeispielen (Benchmarking, Branchenstrukturanalyse, Balanced Scorecard usw.)
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ ist eng verknüpft mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
– die Bedeutung der Banken für die Volkswirtschaft erklären,
– die Notwendigkeit einer Bankenaufsicht aufzeigen,
– einen allgemeinen Überblick über das Bankwesengesetz und die Bestimmungen gegen Geldwäsche geben.
Bereich Zahlungsverkehr
– die Bedeutung und die Merkmale des Girokontos nennen,
– die gesetzlichen Voraussetzungen bei einer Kontoeröffnung berücksichtigen,
– die Zahlungsverkehrsprodukte anwenden und begründen,
– einen Kontoauszug interpretieren,
– Inlands- und Auslandsüberweisungen (SEPA und Drittland) durchführen,
– Devisen und Valuta erklären und abrechnen.
Bereich Spareinlagen
– die Bedeutung des Sparens für die Volkswirtschaft erklären,
– Sparbuchtypen und –arten unterscheiden und zuordnen,
– Verfügungsmöglichkeiten über eine Spareinlage erklären.
Bereich Finanzierung
– die Bedeutung für Bank, Kunde und Volkswirtschaft erklären,
– Finanzierungsformen inklusive Leasing und Bausparkredit erklären und anwenden,
– Kreditgespräche vorbereiten und die Phasen eines Kreditgesprächs erläutern,
– die notwendigen Informationen selbstständig beschaffen und zielorientiert anwenden,
– die adäquaten Sicherheiten (Bürgschaft, Hypothek, Verpfändung, Eigentumsvorbehalt) anwenden,
– den Stellenwert und Nutzen einschlägiger Verbraucherschutzbestimmungen einschätzen,
– die Instrumente der Kreditüberwachung nennen.
Bereich Veranlagung
– die Kriterien der Veranlagung und das Anlegerprofil in den Grundzügen erklären,
– die Wertpapiere im Überblick erklären und unterscheiden,
– ein Wertpapierprospekt interpretieren,
– die Vor- und Nachteile der einzelnen Veranlagungsprodukte erklären,
– die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den einzelnen Wertpapierarten benennen und interpretieren,
– einen Kauf und Verkauf von Wertpapieren nachvollziehen,
– zur Funktion der Depotverwahrung Stellung nehmen,
– die Grundzüge des Steuerrechts in der Veranlagung erläutern und anwenden,
– das Bausparprinzip und die wichtigsten Grundmerkmale (Anspar- und Darlehensphase) erklären,
– die Vorteile des Bausparens und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung des Vertrages erklären,
– einen Überblick über das Börsengeschäft geben und deren Bedeutung erklären.
Grundlagen:
Bedeutung der Banken in der Volkswirtschaft, Aufgaben der OENB und Finanzmarktaufsicht (FMA), Bankwesengesetz (BWG), Geldwäschebestimmungen
Zahlungsverkehr:
Girokonto, Zahlungsverkehr (SEPA und Drittland), Zahlungsverkehrsprodukte, Devisen und Valuten
Spareinlagen:
Typen von Sparbüchern, Arten von Sparkonten, Verzinsung und Realisierung, Sparbuchverlust
Finanzierung:
Finanzierung, Finanzierungsformen (inklusive Leasing und Bausparkredit), Kreditantrag, Bonitätsprüfung (Kreditwürdigkeit und –fähigkeit), Sicherheiten, Verbraucherbestimmungen, Kreditüberwachung
Veranlagung:
Anlageberatung und –grundsätze, Anlegerprofil und Kriterien, Wertpapierarten, Kauf und Verkauf sowie Verwahrung von Wertpapieren, Grundzüge der Börse, Steuerrecht in der Veranlagung, Bausparen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen
– die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungen für Kunden und Volkswirtschaft erklären,
– die wesentlichen Begriffe im Versicherungsbereich erklären und anwenden,
– wesentliche rechtliche Bestimmungen nennen,
– den Geltungsbereich der einzelnen Versicherungssparten nennen und an konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Versicherungsvertrag und Personen
– die einschlägigen Formulare (Antrag und Polizze) interpretieren,
– eine Schadensmeldung erstellen,
– den Zusammenhang zwischen Leistung und Prämie aufzeigen,
– den Sinn der Obliegenheiten erklären,
– Rechte und Pflichten des Versicherers und der Versicherungsnehmerin sowie des Versicherungsnehmers interpretieren und anwenden,
– den ausreichenden Versicherungsschutz beurteilen,
– die beteiligten Personen im Versicherungsfall zuordnen.
Bereich Haftpflichtsparten, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
– die Doppelfunktion der Haftpflichtversicherung erklären,
– die verschiedenen Haftpflichtformen nennen und erklären,
– am konkreten Versicherungsfall Deckung und Haftung unterscheiden,
– die wesentlichen Versicherungen im KFZ-Bereich erklären und sinnvoll anwenden,
– die Anmeldung eines KFZ als Konsumentin und als Konsument durchführen,
– das Bonus-Malus-System anwenden,
– die Einsatzmöglichkeiten der Rechtsschutzversicherung nennen.
Bereich Personenversicherung
– die Grundzüge der gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich (Pflichtversicherung, gesetzliche Mitversicherung) erläutern,
– die Bereiche der gesetzlichen Sozialversicherung erklären,
– die gesetzliche Sozialversicherung von der privaten Personenversicherung unterscheiden,
– eine Personenversicherungspolizze interpretieren,
– die Leistungen der privaten Unfall-, Kranken- sowie der Lebensversicherung erklären und vergleichen,
– die wesentlichen Begriffe in der Personenversicherung interpretieren,
– Ausschlüsse benennen und begründen,
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen.
Bereich Sachversicherung
– die Sparten benennen, unterteilen und unterscheiden,
– die Zweckmäßigkeit der Bündelung von Sparten beurteilen,
– die in diesen Sparten verwendeten Fachbegriffe anwenden und erläutern,
– die Obliegenheiten von Versicherer und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmer benennen,
– die Leistungen am konkreten Beispiel interpretieren und begründen,
– in den einzelnen Sparten die Ermittlung der Versicherungssumme nachvollziehen,
– die Leistungen der Haushalts- und Eigenheimversicherung zuordnen.
Bereich Finanz- und Risikomanagement
– vernetzte Beispiele in Form von Fallbeispielen lösen.
Grundlagen:
Risikomanagement, Konsumentenschutzgesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz
Versicherungsvertrag und Personen:
Formularwesen (Antrag und Polizze), Versicherungsprämie, Versicherungsschutz, Rechte und Pflichten des Versicherers und Versicherungsnehmerin sowie Versicherungsnehmers
Haftpflichtversicherung, KFZ-Versicherung und Rechtsschutz
Allgemeine Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, KFZ-Kasko, Bonus-Malus-System, KFZ-Rechtsschutz und allgemeiner Rechtsschutz
Personenversicherung:
Grundzüge des österreichischen Sozialversicherungssystems, gesetzliche Kranken-, Unfall- und Personenversicherung, private Unfall- und Krankenversicherung, Lebensversicherung
Sachversicherung:
Haushaltsversicherung und Eigenheimversicherung
Finanz- und Risikomanagement
Vernetzung anhand von Fallbeispielen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ herzustellen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen, Begriffsklärung, Abgrenzung, Teilbereiche des Controllings
– die Berufsbilder der Controllerinnen und Controller, Steuerberaterinnen und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer laut Wirtschaftstreuhandberufsgesetz (WTBG) sowie Bilanzbuchhaltungsberufe laut Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG) definieren,
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen, abteilungsübergreifend und zielorientiert handeln,
– die Anforderungen an die Controllerin und den Controller systematisiert darstellen,
– das Controlling im Unternehmen einordnen,
– Teilbereiche des Controllings definieren,
– Zielsetzungen den Teilbereichen zuordnen,
– den Stellenwert des Controllings für die Unternehmensentwicklung erläutern und beurteilen.
Bereich Accounting
– Kenntnisse des Unternehmens- und Steuerrechts sowie andere rechtliche Bestimmungen selbstständig vertiefen und anwenden,
– aus einem Jahresabschluss mit Hilfe von Analyseinstrumenten betriebswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, diese interpretieren und daraus Handlungsalternativen für das Management erstellen,
– reflektieren, dass die Arbeit in diesem Bereich in besonderem Maße die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– ausgewählte Begriffe der internationalen Rechnungslegung erläutern.
Bereich Operative Planung
– Einflussfaktoren auf die Kosten- und Erlösplanung darstellen, auswerten und analysieren,
– die integrierte Unternehmensplanung mittels einer Controlling-Software durchführen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Investitionsentscheidungen analysieren und interpretieren.
Bereich Operative Steuerung
– Soll-Ist-Vergleiche durchführen,
– Abweichungsanalysen interpretieren,
– Korrekturmaßnahmen entwickeln,
– die Zuständigkeiten zuordnen.
Grundlagen:
Berufsbild Controllerin und Controller, Bilanzbuchhaltungsberufe, Wirtschaftstreuhandberufe, Stellenbeschreibung Controllerin und Controller, Wirtschaftstreuhänderinnen und Wirtschaftstreuhänderin der Beratung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten
Begriffe des Controllings, Teilbereiche und Zielsetzungen
Accounting:
Steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung
Berechnung und Interpretation von Kennzahlen, Interpretation von Jahresabschlüssen
Internationale Rechnungslegung:
Begriffe der internationalen Rechnungslegung und Unterschiede zur österreichischen Rechtslage
Operative Planung:
Planung und Planungsrechnung, Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung, Liquiditätsplanung
Investitionscontrolling
Operative Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen, Korrekturmaßnahmen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Steuerrecht
– mit Online-Informationssystemen arbeiten,
– Kenntnisse des Steuerrechts, der Bundesabgabenordnung sowie andere rechtliche Bestimmungen anwenden sowie den einschlägigen Schriftverkehr mit den Abgabenbehörden (FinanzOnline) führen,
– laufende Buchungsmitteilungen verbuchen und abstimmen,
– Sachverhalte aus dem Umsatzsteuerrecht (Aufzeichnungspflichten, buchmäßiger Nachweis, Voranmeldung, Vorauszahlung, Veranlagung, Binnenmarktregelung, Reverse Charge) anwenden,
– die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung (Entstehung des Abgabenanspruches, Abgabenbehörden und Parteien, Ermittlung der Grundlagen für die Abgabenerhebung und Festsetzung der Abgaben, Einhebung der Abgaben) in Grundzügen anwenden und Konsequenzen abschätzen,
– die Körperschaftsteuer und die KSt-Rückstellung berechnen,
– Steuererklärungen erstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-. Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Steuerrecht:
Kommunikation mit dem Finanzamt, Umsatzsteuerrecht, Bundesabgabenordnung, Körperschaftsteuer, Steuererklärungen
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Entrepreneurship Education verknüpft Individualisierung mit Lernen durch Herausforderungen. Unternehmerisch angelegte Lernarrangements regen die Lernenden an, sich mit eigenen Denkmustern zu beschäftigen und die Problemlösungsfähigkeit weiterzuentwickeln. Das fordert die Stärkung des Selbstvertrauens durch Lernarrangements, in denen Erfahrungen gemacht und eigenständige Lösungen erarbeitet werden können. Einen hohen Stellenwert hat das Entwickeln von Geschäftsmodellen unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Sustainability) und die Stärkung der sozialen Kompetenz (zB mit Hilfe von Networking, Projektmanagement und Argumentationstechnik).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns
– unternehmerische Persönlichkeiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und diskutieren,
– Wege in die Selbstständigkeit analysieren.
Bereich Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld
– die Relevanz neuer Geschäftsideen und von KMU´s für die wirtschaftliche Entwicklung analysieren,
– zeigen, wie durch Social Entrepreneurship soziale Probleme gelöst werden,
– die Marktchancen von nachhaltigem Wirtschaften erläutern.
Bereich Unternehmerische Haltung
– mit Kreativitätstechniken eigene Ideen entwickeln,
– mit Verkaufstechniken Kundinnen und Kunden gewinnen.
Bereich Vorgründungsphase
– den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Marktchance erläutern,
– eine Analyse der Marktattraktivität und des relativen Wettbewerbsvorteils durchführen.
Bereich Gründungsphase
– aus einer Geschäftsidee eine Geschäftsmodell entwickeln,
– die grundlegenden Entscheidungen im Bereich Unternehmensgründung treffen,
– einen Businessplan formulieren.
Bereich Marketing in der Gründungsphase
– die Marktpositionierung auf Basis der Marktforschung vornehmen,
– ein Marketingkonzept als Teil des Businessplans erstellen,
– Marketingmaßnahmen insbesondere für EPUs und Kleinunternehmen erarbeiten.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren,
– sich für die eigene Idee notwendige externe Ressourcen (zB Beratung) erschließen.
Bereich Finanzierung in der Gründungsphase
– im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Finanzplans unterstützen,
– Finanzierungsalternativen analysieren.
Bereich Chancen und Risiken in der Gründungsphase
– eine SWOT-Analyse erstellen,
– Businesspläne analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– ihren Businessplan präsentieren und argumentieren,
– Networking erläutern und anwenden.
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Gesellschaftliche Rolle und Image der Entrepreneurin und des Entrepreneurs, individuelle Voraussetzungen, Wege in die Selbstständigkeit
Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Umfeld:
Wirtschaftliche Entwicklung, Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeit (Sustainability) mit ihren aktuellen Entwicklungen und deren kritische Betrachtung
Unternehmerische Haltung:
Kreativitätstechniken, Verkaufstechniken
Vorgründungsphase:
Marktchancen, Umfeldanalyse, Marktattraktivität, Wettbewerbsvorteile
Gründungsphase:
Geschäftsidee, Geschäftsmodell, Businessplan, Unternehmensgründung
Marketing in der Gründungsphase:
Marktforschung, Marktpositionierung, Marketingmix, Marketingkonzept, kommunikationspolitische Maßnahmen für EPUs
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Gründungsphase:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, UGB, Steuerrecht, Marken- und Patentrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörden, Interessenvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen)
Finanzierung in der Gründungsphase:
Finanzierungsarten (Eigenfinanzierung, Business Angels, Förderungen usw.), Softwaretool für Finanzplanung
Chancen und Risiken in der Gründungsphase:
Analyse von Businessplänen, SWOT-Analyse
Unternehmerische Haltungen:
Präsentation- und Argumentationstraining, Networking
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Strategien in der Wachstumsphase
– Wachstumsstrategien entwickeln,
– eine Wachstumsstrategie bzw. ein Projekt analysieren und Empfehlungen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen,
– einen Businessplan bei einem Wettbewerb einreichen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase
– die rechtlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutieren.
Bereich Finanzierung in der Wachstumsphase
– unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen.
Bereich Chancen und Risiken in der Wachstumsphase
– unternehmerische Risiken erkennen, analysieren und bewerten,
– die Besonderheiten von Familienunternehmen beschreiben,
– die Herausforderungen der Führung eines Wachstumsunternehmens analysieren.
Bereich Unternehmerische Haltungen
– Probleme gemeinsam lösen und Entscheidungen ausverhandeln,
– für das Aufsetzen eines Projektes zentrale Schritte des Projektmanagements nutzen,
– Planungstechniken einsetzen,
– Strategien zur Bewältigung von Konflikten entwickeln,
– Netzwerke analysieren, aufbauen und pflegen.
Bereich Strukturen in der Wachstumsphase
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken anwenden,
– Informations- und Steuerungsinstrumente der Unternehmensführung zur Förderung des Unternehmergeistes interpretieren,
– Veränderung als Managementaufgabe erkennen und deren Bedeutung für das Unternehmen beschreiben,
– die Verantwortung erkennen, die mit dem Management von Organisationen verbunden ist.
Bereich Unternehmenslebenszyklus
– das St. Galler Managementmodell zur Strukturierung von Unternehmensprozessen ua anwenden,
– alternative Formen der Unternehmensgründung aufzeigen und vergleichen.
Strategien in der Wachstumsphase:
Mittel- und langfristige Planung unter Einbeziehung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien, Expansionsstrategien (zB Franchising), Entrepreneurial Marketing, Markterschließung, Kundinnen-und Kundenakquisition sowie Kundinnen- und Kundenpflege, Businessplan
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Wachstumsphase:
Umgründung eines Unternehmens, Unternehmensübernahme, Vertragsrecht (zB Franchising), Europäische Aktiengesellschaft (SE)
Finanzierung in der Wachstumsphase:
Wachstumsfinanzierung (zB Venture Capital, Private Equity, Going Public, Crowd Funding, Mezzanin Kapital), Eigenkapitalvorschriften bei Fremdfinanzierung (Basel)
Chancen und Risiken in der Wachstumsphase:
Markteinschätzung, Szenariotechnik, Investitionsrechnung
Familienunternehmen, Führung von Wachstumsunternehmen
Unternehmerische Haltungen:
Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Projektmanagement (Junior-Consulting-Projekt, Businessplanwettbewerb usw.)
Konfliktmanagement, Social Networking
Strukturen in der Wachstumsphase:
Personalentwicklung und Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Changemanagement, Entrepreneurial Leadership, Corporate Entrepreneurship, Nachhaltige Unternehmensführung (ökologische, soziale und wirtschaftliche Ebene)
Unternehmenslebenszyklus:
Fallstudien über alle Phasen, St. Galler Managementmodell, normatives Management, alternative Formen der Unternehmensgründung (Franchising aus der Sicht der Franchisenehmerin und des Franchisenehmer, Unternehmensnachfolge, Verein, Genossenschaft usw.)
Im Ausbildungsschwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ ist eine enge Verknüpfung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Clusters „Sprachen und Kommunikation“ anzustreben.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit
– Bedeutung, Struktur sowie Chancen und Risiken der internationalen Wirtschaft für Österreich und weltweit beurteilen,
– volkswirtschaftliche Begriffe wie Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz erklären und interpretieren,
– Formen des Außenhandels und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit
– die Grundlagen der Europäischen Union und des EU-Rechts beschreiben,
– zur Bedeutung der europäischen Integration und Mitgestaltungsmöglichkeiten als EU-Bürgerinnen und EU-Bürger Stellung nehmen,
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Organisationen und Abkommen nennen und aktuelle Entwicklungen reflektieren.
Bereich Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit
– die für die internationale Geschäftstätigkeit wesentlichen Informationsquellen nennen und als Basis für unternehmerische Entscheidungen auswählen,
– die wichtigsten Instrumente zur Marktforschung und Datengewinnung erläutern.
Bereich Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts
– den strategischen und operativen Planungsprozess im Rahmen der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie beschreiben,
– die Einflussfaktoren der Mikro- und Makroumwelt eines international tätigen Unternehmens analysieren,
– strategische Planungsinstrumente in Bezug auf die Auswahl von Auslandsmärkten anwenden und die Ergebnisse bewerten,
– aus den Ergebnissen der Marktanalyse Unternehmensziele ableiten,
– den Prozess der Marktauswahl beschreiben und reflektieren.
Bereich Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte
– die unterschiedlichen Markteintrittsmethoden erläutern und deren Vor- und Nachteile gegenüber stellen.
Bereich Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft
– zur ethischen Verantwortung in einer globalen Wirtschaft Stellung nehmen,
– Maßnahmen eines Unternehmens unter ethischem Gesichtspunkt kritisch bewerten,
– den Zusammenhang zwischen Marketingphilosophien und deren Auswirkung auf unternehmerisches Handeln in der globalen Wirtschaft reflektieren.
Bereich Durchführung eines Auslandsgeschäfts
– die für die Geschäftsanbahnung und Kundenakquise notwendigen Verkaufs- und Verhandlungstechniken beschreiben,
– die für den Ablauf internationaler Geschäfte notwendigen Entscheidungsfelder definieren,
– die für internationale Geschäfte relevanten vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten anführen und reflektiert empfehlen,
– die für internationale Geschäfte notwendigen Dokumente analysieren,
– die im Außenhandel üblichen Zahlungsmethoden und deren Unterschiede beschreiben.
Bereich Risikomanagement
– Risiken im Außenhandel identifizieren und geeignete risikopolitische Instrumente empfehlen.
Bereich Finanzmanagement
– die wichtigsten außenhandelsspezifischen Finanzierungsformen anwenden,
Bereich Exportförderung
– Maßnahmen im Rahmen des staatlichen Exportrisikogarantiesystems empfehlen.
Grundlagen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, volkswirtschaftliche Grundlagen
Institutioneller Rahmen für die internationale Geschäftstätigkeit:
Europäische Union und Grundzüge des EU-Rechts, Internationale Abkommen und Wirtschaftsorganisationen
Informationsbeschaffung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit:
Internationale Marktforschung, Fragetechniken, Fragebogengestaltung, Konzeption einer Befragung
Vorbereitung eines Auslandsgeschäfts:
Strategische und operative Planung für internationale Märkte, Analyse internationaler Märkte
Markteintrittsentscheidungen für internationale Märkte:
Eintrittsmethoden in den Auslandsmarkt
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft:
Nachhaltigkeit und CSR, Marketingphilosophien
Durchführung eines Auslandsgeschäfts:
Vorbereitung und Anbahnung von Auslandsgeschäften, Verkaufs- und Verhandlungstechniken,
Angebotserstellung (Vertragsgestaltung, Liefer- und Zahlungsbedingungen), Auftragsabwicklung,
Zahlungsabwicklung
Risikomanagement:
Risiken im Außenhandel und risikopolitische Instrumente
Finanzmanagement:
Instrumente der Außenhandelsfinanzierung
Exportförderung:
Exportgarantiesystem
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Cross Cultural Management
– die Unterschiedlichkeit von Kulturkreisen erläutern,
– unterschiedliche Kulturmodelle anführen,
– kulturelle Rahmenbedingungen und deren Ausprägungsformen identifizieren und einem Kulturmodell zuordnen.
Bereich Käuferinnenverhalten und Käuferverhalten in internationalen Märkten
– Faktoren des Käuferinnenverhaltens und des Käuferverhaltens im internationalen Kontext analysieren.
Bereich Internationales Marketing und Marketing-Mix
– verschiedene Maßnahmen der Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik beschreiben und ein Praxisbeispiel argumentieren,
– im Rahmen eines internationalen Geschäfts einen sinnvollen Marketing-Mix für konkrete Produkte/Dienstleistungen entwickeln,
– eine kommunikationspolitische Strategie unter Berücksichtigung von kulturellen Unterschieden auf Auslandsmärkten entwickeln,
– eine Import- bzw. Exportkalkulation durchführen,
– am konkreten Beispiel einen internationalen Geschäftsfall hinsichtlich Transport, Transportversicherung, Schadensabwicklung und Verzollung analysieren.
Bereich Ökomarketing
– die Instrumente des Ökomarketings erklären.
Bereich Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte
– die rechtlichen Rahmenbedingungen internationaler Geschäftstätigkeit anführen,
– die Auswirkungen von rechtlichen Regelungen auf unternehmerisches und individuelles Handeln in der globalen Wirtschaft bewerten.
Bereich Fremdwährungsmanagement
– Kurssicherungsentscheidungen treffen und sinnvolle Kurssicherungsmethoden beschreiben.
Bereich Organisationsformen des internationalen Marktes
– die Möglichkeiten der Geschäftsanbahnung am internationalen Absatz- und Beschaffungsmarkt beschreiben.
Bereich Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen unter Berücksichtigung rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Aspekte eines international tätigen Unternehmens durch Anwendung geeigneter Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente initiieren, planen, evaluieren und die Ergebnisse zielgruppenadäquat präsentieren.
Bereich Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit und aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
– weltweite Megatrends und wirtschaftliche Entwicklungen diskutieren und unter Einbeziehung der Unternehmerinnen- bzw. Konsumentinnenperspektive und Unternehmer- bzw. Konsumentenperspektive reflektieren.
Cross Cultural Management:
Kulturkreise, Kulturmodelle
Käuferverhalten in internationalen Märkten
Internationales Marketing und Marketing-Mix:
Leistungsprogrammpolitik, Kontrahierungspolitik (Import-/Exportkalkulation), Distributionspolitik (Verzollung, Import-/Exportlogistik), Kommunikationspolitik
Ökomarketing
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte:
Wettbewerbsrecht, Internationaler Datenschutz, internationale Produkthaftung und internationaler Konsumentenschutz
Fremdwährungsmanagement:
Kurssicherung
Organisationsformen des internationalen Marktes:
Öffentliche Konkurrenzaufrufe, EU-Ausschreibungen
Unternehmerisches Handeln auf internationalen Märkten:
Praxisorientierte Vernetzung und Vertiefung des bereits erworbenen Wissens im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
Trends in der internationalen Geschäftstätigkeit, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen
Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommunikationsmanagement und Marketing“ sollen die Studierenden Kompetenz für die künftige Arbeit im dynamischen Umfeld der Unternehmenskommunikation aufbauen. Auch der zunehmenden Vernetzung über Ländergrenzen hinweg wird im Ausbildungsschwerpunkt durch internationale Aspekte Rechnung getragen.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Die Studierenden erlangen dadurch die Qualifikation selbstständig praxisorientierte Aufgabenstellungen umzusetzen, und erwerben zusätzlich zu den fachlichen auch personale Kompetenzen (Zeitmanagement, Selbstmanagement usw.), die für ihre künftigen Aufgaben an der Nahtstelle von Management und Kommunikation notwendig sind.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen betrieblicher Kommunikation
– die Grundlagen der Kommunikation benennen,
– den Prozess (Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle ) umfassender und vernetzter, strategischer und zielgerichteter Kommunikation erläutern, um eine konsistente und aufeinander abgestimmte interne und externe Unternehmenskommunikation zu gewähren,
– Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen durchführen sowie Dialoggruppen einer Organisation/eines Betriebes herausfiltern.
Bereich Medien und Medienarbeit
– Medienprofile erstellen, um die Arten und Wirkung von verschiedenen klassischen und nicht-klassischen Medien darzustellen,
– quantitative und qualitative Anforderungen bei der Auswahl von Medien benennen,
– die Arbeitsweise von Zeitungs- und Onlineredaktionen verstehen.
Bereich Markt- und Meinungsforschung
– die vielfältigen Methoden der Markt- und Meinungsforschung voneinander unterscheiden und die Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung benennen,
– die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken nennen und selbstständig unter Anwendung der Projektmanagement-Tools ein Markt- und Meinungsforschungsprojekt online (mittels geeignetem EDV-Programm) wie offline (paper-pencil-Befragung) durchführen,
– die erhobenen Ergebnisse analysieren, reflektieren und zielgruppenadäquat präsentieren,
– die Auswertungen der Onlinebefragungen interpretieren und auf geeignete Art und Weise ihrem Auftraggeber präsentieren.
Bereich Formulieren von Kommunikationsbotschaften und deren Lancierung formulieren in der Öffentlichkeit
– für reale Produkte und Dienstleistungen den Grund- und Zusatznutzen benennen und werbewirksam formulieren,
– für Unternehmen und Organisationen Kommunikationsbotschaften skizzieren,
– die zur Vermittlung der jeweiligen Werbe- und Kommunikationsbotschaft geeigneten Medien auswählen und den Erfolg einer Kommunikationskampagne untersuchen und evaluieren,
– die rechtlichen Grundlagen der E-Mail-Kommunikation benennen und E-Mail-Marketing-Kampagnen umsetzen,
– unter Zuhilfenahme von professioneller Software Newsletter für interne und externe Kommunikationspartner gestalten,
– einfache Mediapläne entwickeln und ihre Gesamtkosten im Hinblick auf vorhandene Werbebudgets beurteilen.
Bereich Planung und Umsetzung von Events und Kampagnen
– unter Einsatz von Projektmanagement-Tools einfache und komplexe Events sowie Kampagnen im schulischen Alltag planen,
– adäquate Kommunikationsbotschaften für die geplanten Events und Kampagnen formulieren und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
– die geplanten Events und Kampagnen sowohl erlebnisorientiert inszenieren und umsetzen als auch den Erfolg der Veranstaltungen evaluieren,
– die für die geplanten Events und Kampagnen treffenden Kommunikationsbotschaften formulieren, und den dafür beabsichtigten Medieneinsatz in Mediaplänen darstellen,
– Projekte mit Partnerunternehmen unter Verwendung der bekannten Projektmanagement-Tools aus dem gesamten Arbeitsumfeld der Unternehmenskommunikation selbstständig durchführen und reflektieren.
Grundlagen der Kommunikation im Allgemeinen, integrierte Unternehmenskommunikation (intern und extern), Umfeldanalysen zur Identifikation von Anspruchsgruppen
Klassische und nicht-klassische Werbeträger und Werbemittel, Medienlandschaft und Medienarbeit, Arbeitsweise von Redaktionen, Wirkungsprofile von Medien, Kriterien der Mediaselektion (Schaltkosten, Produktionskosten, Reichweite, Nutzungsfunktion, Erscheinungszeiträume, Image)
Methoden der Markt- und Meinungsforschung, Fragetechniken, Arten von Fragen, Filter, Online-Marktforschung, Gütekriterien der Markt- und Meinungsforschung, Ablauf von Marktforschungsprojekten, Auswertung der Befragung, Reporting und Verfassen von Berichten für die Auftraggeber
Grund- und Zusatznutzen von Produkten und Dienstleistungen, Kommunikationskonzepte für Produkte, Unternehmen bzw. Organisationen entwerfen (Kommunikationsinhalte festlegen, Kommunikationsbotschaften formulieren)
Gestaltung von Newslettern unter Zuhilfenahme von professioneller Software, Dialog- und Direktmarketing
E-Commerce: rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung, Mediaselektion, Mediaplanung, Werbebudget, Verfahren zur Festlegung von Werbebudgets
Event-Marketing, Inszenierung von Veranstaltungen, erlebnisorientierte Vermittlung von Kommunikationsinhalten, Kampagnisierung, Emotionalisierung und Mobilisierung von Anspruchsgruppen, Überblick über schultypische einfache (Pressekonferenz, Vortragsabend usw.), komplexe Events (Tag der offenen Tür, Messen usw.) und Kampagnen im Jahresablauf
Planung, Entwicklung und Realisierung von Kommunikationsprojekten unter Verwendung der gängigen Projektmanagement-Werkzeuge, Erfolgskontrolle
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Strategische Analyse
– mit Hilfe geeigneter Analyse-Tools die gegenwärtige Marktsituation von Produkten und strategischen Geschäftsbereichen aufzeigen,
– Strategien zur Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung formulieren.
Bereich Entscheidungsfelder im Marketing
– produktpolitische Strategien beschreiben,
– für Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens geeignete Absatzwege benennen,
– wesentliche Faktoren, die den Preis beeinflussen, erläutern und Preiskalkulationen durchführen,
– vielfältige Methoden nicht-klassischer Werbung benennen,
– Methoden zur Ermittlung des Werbeerfolgs und der Werbewirkung benennen,
– in den vielfältigen Verantwortungsbereichen des Marketings Entscheidungen treffen und einen geeigneten Mix an Marketingmaßnahmen für eine Organisation bzw. Unternehmung erstellen,
– anhand von Best-Case-Fallstudien den Einsatz von Marketingmaßnahmen kritisch bewerten.
Bereich Zusammenarbeit mit Agenturen
– die Anliegen eines Unternehmens bzw. einer Organisation in Form eines Briefings knapp und präzise zusammenführen,
– die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten (zB Agenturen) bezeichnen.
Bereich Rechtliche Rahmenbedingungen und Werteorientierung
– die Grundlagen des Urheber-, Marken- und Patentrechts benennen und in Form von aktuellen Fallbeispielen Fragen des Medienrechts diskutieren,
– die Notwendigkeit verpflichtender Selbstkontrolle als Frage der Verantwortung und Qualitätssicherung argumentieren und medienethische Kodizes erläutern,
– die Bedeutung von Lobbying darlegen,
– die Wertvorstellungen eines Unternehmens bzw. einer Organisation dialoggruppenorientiert formulieren und daraus ein Leitbild entwickeln,
– sowohl die umfassenden Bereiche nachhaltigen Handelns erklären als auch Vorschläge für Engagements in sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten,
– die Besonderheiten interkultureller Kommunikation darlegen.
Bereich Sonderthemen des Kommunikationsmanagements
– die Vorteile standardisierter Marketingstrategien benennen und anhand von Fallbeispielen die Muster globalen Marketings beurteilen,
– die Besonderheiten in sensiblen Spezialgebieten der Öffentlichkeitsarbeit (zB Krisen-PR) darlegen,
– die Entwicklungen am (Online-)Medienmarkt aus dem Blickwinkel der Nutzbarkeit für Marketing und Wirtschaft reflektieren,
– die vielfältigen Berufsbereiche des Marketings, der Werbewirtschaft, der Kommunikation und der Medien unterscheiden.
Strategische Analyse (BCG-Portfolio-Analyse, Produktlebenszyklusanalyse), Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung, Marktpositionierung
Entscheidungsfelder im Marketing (Marketing-Mix), Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Absatzkalkulation, Distributionspolitik, Multichannelmarketing (inklusive E Commerce), Kommunikationspolitik, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Personal Selling, Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
Arbeitsweise von Agenturen (Werbe-, Media-, PR-Agenturen), Erstellen von Agenturbriefings
Urheber-, Marken- und Patentrecht, Medienrecht, Normative Grundlagen der Medienethik, Kontrollorgane (Presserat, Werberat), Unternehmensethik, Leitbild, Mission, Corporate Governance und Compliance, Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Social Responsibility
Lobbying, Interkulturelle Kommunikation
Global Marketing, Global Branding, Standardisierung in Produkt- und Kommunikationspolitik, Spezialformen der Öffentlichkeitsarbeit (Krisenkommunikation, Investor Relations), Trendforschung, Zukunft der Medien, Berufsbilder in Marketing, Werbung, Kommunikation und Medien
Logistikmanagement erfordert ein ganzheitliches betriebswirtschaftliches Wissen, welches den Focus auf das Unternehmen bzw. das betriebswirtschaftliche Umfeld lenkt. Unterschiedliche Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer logistischer Ketten sowie deren Umfeld sind zu beachten. Die Verwendung zeitgemäßer und spezifischer IT-Systeme ist einzuplanen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Leistungserstellung
– die anfallenden Geschäftsprozesse im Unternehmen und zwischen Unternehmen darstellen sowie deren Bezug zu den Unternehmenszielen verstehen und entwickeln,
– die koordinierende Aufgabe der Logistik als Bindeglied zwischen den betrieblichen Funktionsbereichen erklären,
– die laufenden Informations-, Zahlungs- und Warenflüsse identifizieren und darstellen.
Bereich Grundlagen der Logistik
– die Bedeutung der Logistik aus den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zusammenfassen,
– die Ziele der Logistik von den Unternehmenszielen ableiten und Interessenkonflikte aufzeigen,
– die logistischen Aufgaben in einem arbeitsteiligen System darstellen,
– spezielle logistische Anforderungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen unterscheiden.
Bereich Distributionslogistik
– die Ziele und Formen des Absatzes im Unternehmen darstellen und erklären und die Aufgaben durchführen,
– den Zusammenhang zwischen Distributionsstruktur und Unternehmenszielen bewerten.
Bereich Transportlogistik
– geeignete Verkehrsträger und Verkehrsinfrastruktur identifizieren und bewerten,
– unterschiedliche Transportnetzwerke aufzeigen und den unternehmensinternen Bedürfnissen entsprechend auswählen,
– für konkrete Transportaufträge die Tourenplanung durchführen.
Bereich Umschlag und Lagerung
– geeignete Lager- und Kommissionierungsprinzipien situationsadäquat anwenden,
– Kennzahlen auswählen, interpretieren und Maßnahmen ableiten.
Bereich Produktionslogistik
– die Aufgaben und Ziele der Produktionsplanung und –steuerung erläutern,
– Absatz- und Produktionsprogrammplanung mit einfachen Methoden durchführen,
– den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berechnen,
– den Produktionsablauf hinsichtlich Terminen und Kapazitäten planen,
– Prozessanalysen durchführen und Maßnahmen zur Optimierung planen.
Leistungserstellung:
Märkte und Marktverhalten, Unternehmensziele, Betriebliche Leistungsbereiche, Unternehmensorganisation und –funktionen, Prozesslandkarten, Produktionsfaktoren, Wertschöpfung
Grundlagen der Logistik:
Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Logistik, Einsatzgebiete und Handlungsebenen, funktionale Abgrenzung innerhalb der Unternehmensorganisation, Wirtschaftsbereiche, unternehmensinterne und übergreifende Prozesse, SCM-Konzepte
Distributionslogistik:
Ziele und Aufgaben, Planung und Gestaltung der Distributionsstruktur, spezielle Formen der Distribution
Transportlogistik:
Verkehrsinfrastruktur, Verkehrspolitik, Transportnetze, Transportmittel und Transporthilfsmittel, Sendungsverfolgung, Maut, Ladungssicherung, Umweltaspekte, Transport- und Tourenplanung, Transportmanagementsysteme, Logistikdienstleister
Umschlag und Lagerung:
Lagertechnik, Lagerorganisation, Kommissionierprinzipien, Kommissionierprozesse, technische Systeme der Kommissionierung, innerbetrieblicher Transport, Warenidentifikation, Kennzahlen, Wareneingangs- und Ausgangsprozesse
Produktionslogistik:
Produktionslogistik, Absatzprogramm, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Stückliste und Gozinto-Graph, Losgrößen- bzw. Bestellmengenplanung, Terminplanung, Kapazitätsplanung, Produktvielfalt und Variantenvielfalt, Stamm- und Bewegungsdaten, Produktionsplanungssysteme
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Beschaffung
– die Aufgaben, Ziele und Bedeutung aller Vorgänge, die zur Versorgung mit den notwendigen Produktionsfaktoren führen, darstellen,
– geeignete Lieferanten auswählen und Lieferverträge abschließen,
– situationsadäquate Beschaffungskonzepte entwickeln und mit den geeigneten Kenngrößen steuern,
– Analysemethoden anwenden und daraus geeignete Beschaffungskonzepte ableiten.
Bereich Logistikcontrolling
– die Ziele, Aufgaben und Bedeutung des Controllings in der Logistik darstellen und erläutern,
– die Einflussgrößen des Logistikmanagements auf den Unternehmenserfolg darstellen und beurteilen,
– geeignete Instrumente (zB Kennzahlensysteme) auswählen und Methoden (zB Prozesskostenrechnung) anwenden.
Bereich Supply Chain Management
– unternehmensübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und Lösungsvorschläge entwickeln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Beschaffung:
Beschaffungsziele und –aufgaben, Zielkonflikte, Beschaffungskonzepte und –strategien, ABC/XYZ-Analyse, Portfolioanalyse, Lieferantenbewertung und –auswahl, Schriftverkehr und Verträge, Kennzahlen und Kontrolle
Logistikcontrolling:
Ziele, Bedeutung und Aufgaben, Kosten- und Leistungsrechnung in der Logistik, Prozesskostenrechnung, Kennzahlen, Kalkulation und Budgetierung, Controllingsysteme, Bezug zur Erfolgsrechnung
Supply Chain Management:
Kooperationskonzepte, SCOR-Modell, IT-Systeme
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes der beiden Semester, Aktualisierung
Betriebswirtschaftliche Fallstudien und Planspiele mit Verknüpfung zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ sowie des Pflichtgegenstandes „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Eine prozessorientierte Arbeitsweise, Orientierung an den Interessenspartnerinnen und Interessenspartner und der ständige Verbesserungsprozess sind zentrale Prinzipien, die die Grundlage des Ausbildungsschwerpunktes „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ bilden. Sie sollen daher in allen Lernarrangements ihren Niederschlag finden.
Die Studierenden sollen laufend ermutigt werden, die Führungsrolle in Teamarbeiten zu übernehmen. Auf die Berücksichtigung der Entrepreneurship Education, den Praxisbezug sowie auf den Einsatz moderner IT-Technologie zur Lösung von Aufgabenstellungen ist besonders zu achten.
Der Ausbildungsschwerpunkt „Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme“ ist mit den Unterrichtsgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ sowie „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ eng verknüpft. Es ist darauf zu achten, zu diesen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, um den Erwerb fächerüberreifender Kompetenzen zu fördern.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Qualitätsmanagements
– qualitätsbezogene Begriffe (Qualität, Qualitätsmanagement, Dienstleistungsqualität, Produktqualität) erklären und unterscheiden,
– Qualitätsmanagement aus der Rolle der unterschiedlichen Interessenspartnerinnen und Interessenspartner darstellen,
– Rollen im Qualitätsmanagement (Qualitätsbeauftragte und Qualitätsbeauftragter, Qualitätsmanagerin und Qualitätsmanager, Auditorin und Auditor) beschreiben,
– die historische Entwicklung des Qualitätsmanagement (Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, TQM) im Überblick nennen und mit Entwicklungen im wirtschaftlichen, technischen und politischen Bereich der jeweiligen Epoche in Verbindung bringen und analysieren.
Bereich Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements
– den PDCA-Zyklus beschreiben, anwenden sowie dessen Einsatz reflektieren,
– den Taylorismus, die Null-Fehler-Strategie (Crosby), die Kontinuierliche Verbesserung (Shewhart, Deming), den Qualitätszirkel (Ishikawa) erklären und die zugehörigen Qualitätsdenker nennen.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– die sieben elementaren QM-Werkzeuge (Q7) und die sieben Managementwerkzeuge (M7) erklären,
– ausgewählte Q7 (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Paretodiagramm, Korrelationsdiagramm, Brainstorming, Ursache-Wirkungs-Diagramm) und M7 (Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Portfolio, Netzplan, Problem-Entscheidungs-Plan) Werkzeuge anwenden.
Bereich Management
– die Balanced Scorecard erklären.
Bereich Prozessmanagement
– den Zusammenhang zwischen Aufbau- und Ablauforganisation beschreiben,
– die grundlegenden Begriffe aus dem Prozessmanagement (Entwicklung, wichtige Begriffe, Prozessarten, Prozesseigenschaften, Rollen im Prozessmanagement, Prozesslebenszyklus, strategische Führung und Prozessmanagement) erklären,
– einen Prozess (Prozesslandkarte, Prozesse identifizieren und abgrenzen, Ist-Prozesse beschreiben und analysieren, Sollprozesse festlegen und dokumentieren, Arten der Prozessdokumentation kennen lernen) darstellen,
– Prozesse analysieren,
– den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Prozessmanagement (Prozesse realisieren und ständig verbessern) anwenden.
Bereich Qualitätsbezogene Normen
– die Bedeutung von Normen erklären,
– die Normenfamilie ISO 9000 (ISO 9000, 9001 und 9004) überblicksmäßig beschreiben und deren Anwendungsbereich erklären,
– den Inhalt der Norm ISO 9001 (Inhalt der Norm, Dokumentation und Umsetzung, Audit und Zertifizierung) in groben Zügen aufzählen und beispielhaft Maßnahmen für Organisationen ableiten,
– wichtige Fachbegriffe in der ISO 9001 erklären,
– den Audit- und Zertifizierungsprozess darlegen,
– einfache Dokumente und Aufzeichnungen gemäß ISO 9001 entwickeln.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– unterschiedliche Arten der Prozessdokumentation (Flussdiagramm, grafische Darstellung, verbale Beschreibung usw.) beschreiben und zumindest zwei davon anwenden,
– die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) anwenden.
Grundlagen des Qualitätsmanagements:
Qualitätsbezogene Begriffe, Erwartungen der Interessenspartnerinnen und Interessenspartner an ein Qualitätsmanagementsystem, Rollen im Qualitätsmanagement, historische Entwicklung des Qualitätsmanagements mit Querverbindung zu wirtschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen
Konzepte und Denker des Qualitätsmanagements:
Taylorismus, Null-Fehler-Strategie, Kontinuierliche Verbesserung, Qualitätszirkel
Qualitätsbezogene Normen:
Normenfamilie ISO 9000, branchenspezifische Standards (zB VDA), Integrierte Managementsysteme, prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
Management:
Balanced Scorecard
Prozessmanagement:
Zusammenhang Aufbau- und Ablauforganisation, Grundlagen Prozessmanagement, PzM-Design, PzM-Implementierung, PzM-Optimierung, PzM-Controlling, PzM-Redesign
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Sieben elementare QM-Werkzeuge, sieben Managementwerkzeuge, Arten der Prozessdokumentation, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Total Quality Management
– den Begriff TQM erklären,
– die Grundpfeiler von TQM nennen und erläutern,
– die Grundprinzipien des TQM (neue Sichtweise – Qualitätskosten, Engagement der Geschäftsführung, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Lieferantenorientierung, strategische Ausrichtung auf Basis von Grundwerten und festem Unternehmenszweck, Ziele setzen und verfolgen, präventive Maßnahmen der Qualitätssicherung, ständige Verbesserung auf allen Ebenen – Kaizen, Prozessorientierung, schlankes Management, Benchmarking, Qualitätscontrolling) beschreiben und über deren Nutzen für die Gesamtorganisation reflektieren,
– die Befähiger- und Ergebniskriterien des EFQM-Modells (Kriterien, Radar-Logik, Selbstbewertung und Fremdbewertung einer Organisation) sowie die RADAR Logik im Überblick beschreiben,
– Selbst- und Fremdbewertung nach dem EFQM-Modell erklären.
Bereich Integrierte Managementsysteme (IMS)
– vorgegebene Systeme in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.
Bereich Qualitätsbezogene Normen
– Normen und Standards für Qualität, Umwelt (ISO 14000 Familie) und Arbeitssicherheit (SCC, OHSAS) nennen,
– Aufbau und Vorteil eines integrierten Managementsystems erklären.
Bereich Umweltmanagement
– wichtige Fachbegriffe aus dem Umweltmanagement erklären,
– die Rollen von Umweltbeauftragten und Abfallbeauftragten beschreiben,
– die wichtigsten Gesetze und Zertifizierungen zu Umweltmanagement darlegen,
– Anforderungen an Umweltmanagementsysteme anführen und Vorschläge für Maßnahmen für eine Organisation erarbeiten.
Bereich Sicherheits- und Gesundheitsmanagement (SIGE)
– die wichtigsten SIGE-Normen nennen,
– wichtige Fachbegriffe aus dem Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem erklären,
– den Aufbau und die Implementierung eines Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems beschreiben.
Bereich Management
– ausgewählte aktuelle Themen und Trends aus dem Qualitätsmanagement (Risikomanagement, Corporate Social Responsibility, lernende Organisation, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Change Management, Six Sigma, Innovationsmanagement, Wertstromdesign, Konstruktion von Wirklichkeiten) und aus integrierten Managementsystemen analysieren und reflektieren.
Bereich Werkzeuge des Qualitätsmanagements
– das Quality Function Deployment (QFD) erklären,
– Benchmarking mit seinen Arten sowie Vor- und Nachteilen darlegen,
– komplexe Aufgaben aus dem Qualitätsmanagement und/oder integrierten Management als Projekte initiieren und planen,
– das GAP-Modell erklären,
– den Anwendungsbereich der D7 erklären und ausgewählte Werkzeuge anwenden,
– praxisrelevante komplexe Aufgabenstellungen aus dem Qualitätsmanagement bzw. aus integrierten Managementsystemen unter Anwendung geeigneter Werkzeuge lösen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Total Quality Management:
Begriff, Grundpfeiler, Grundprinzipien des TQM, EFQM
Integrierte Managementsysteme:
Bestandteile und Zusammenhänge eines integrierten Managementsystems
Normen Integrierte Managementsysteme:
Umweltmanagementsysteme, Sicherheits- und Gesundheitsschutzsysteme, Integrierte Managementsysteme
Umweltmanagement:
Begriffe, Umweltbeauftragter, Abfallbeauftragter, Umweltgesetze, Umweltzeichen, ISO 14001, EMAS, UMG, Abfallwirtschaftskonzept
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement:
Begriffe, OHSAS 18001, SCC, Aufbau und Implementierung von SIGE-Managementsystemen
Management:
Trends und aktuelle bzw. praxisrelevante Themen
Werkzeuge des Qualitätsmanagements:
Quality Function Deployment (QFD), Benchmarking, GAP-Modell Dienstleistungsqualität, D7 Tools aus der Dienstleistungsqualität (Vignettentechnik, ServQual, Service Blueprint, Frequenz-Relevanz-Analyse (FRAP), Dienstleistungs-FMEA, Beschwerdemanagement, Kritische Ereignismethode), Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen,
Vertiefende Wiederholung unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Kompetenzmodule von QM
Eine Vernetzung mit den Unterrichtsgegenständen „Naturwissenschaften“, „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“, „Recht“ und „Volkswirtschaft“ ist herzustellen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien bzw. Planspiele und projektorientierte Unterrichtsformen sowie der Kontakt zu Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen einen praxisnahen Unterricht ermöglichen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomisch-ökologisch-sozialen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern. Dabei sind aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet zu berücksichtigen.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft anzuregen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft
– die Beiträge von Staat, privater Wirtschaft und Konsumenten zur Ökologisierung der Ökonomie erläutern und hinterfragen,
– die aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit kritisch betrachten,
– die unzureichende Entwicklung von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft beschreiben und die Möglichkeiten der Dematerialisierung und der Immaterialisierung aufzeigen.
Bereich Regenerative Energieformen
– die Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen beschreiben,
– Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz aufzeigen.
Bereich Abfallwirtschaft (Waste Management)
– an einer betrieblichen Organisation der Abfallwirtschaft mitwirken,
– das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen anwenden,
– die grundlegenden theoretischen Inhalte zur Erfüllung der Funktion des Abfallbeauftragten wiedergeben,
– das elektronische Datenmanagement (EDM) nutzen,
– die grundsätzlichen Inhalte der Verpackungsverordnung beschreiben.
Bereich Logistik
– Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben,
– Möglichkeiten des ökologisch orientierten Mobilitätsmanagements und Wege zur Optimierung von Transportwegen und –mitteln aufzeigen,
– die Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen darstellen und reflektieren.
Bereich Ökomarketing
– auf die ökologischen Anforderungen des Marketing-Mix eingehen,
– Ökomarketing anhand von Best-Practice-Beispielen beschreiben.
Grundlegende Zusammenhänge zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft (Makro- und Mikroprozesse):
Ökologisierung der Ökonomie, Nachhaltigkeit mit ihren aktuellen Entwicklungen und Tendenzen und deren kritische Betrachtung, Nachhaltigkeitsberichte, CSR, Gemeinwohlbilanz, Fair Trade, Footprint – Klimawandel, Klimakonferenzen
Von der Durchlauf- zur Kreislaufwirtschaft, Dematerialisierung und Immaterialisierung (Aufzeigen von Vermeidungsstrategien)
Regenerative Energieformen:
Arten der regenerativen Energieformen und deren betriebswirtschaftliche Nutzung unter Beachtung der aktuellen Entwicklungen, Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz
Abfallwirtschaft (Waste Management):
Betriebliche Organisation, Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) und dessen betriebswirtschaftliche Herausforderungen, Abfallwirtschaftskonzept (AWK), Abfallbeauftragter, elektronisches Datenmanagement (EDM), Verpackungsverordnung, Recycling- und Entsorgungsbetriebe
Logistik:
Kriterien der ökologisch orientierten Beschaffung und Lagerung, Ökologisch orientiertes Mobilitätsmanagement, Optimierung von Transportwegen und –mitteln, Tendenzen der weltweiten Verkehrsstrukturen und ihre ökologischen Auswirkungen
Ökomarketing:
Ökologische Anforderungen an die Produkt- und Sortimentspolitik, Kontrahierungspolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Verpackung
– den Zweck von Verpackung und den Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen darstellen,
– die Aufgaben der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und deren betriebliche Notwendigkeit darstellen,
– die Vor- und Nachteile von Einweg- und Mehrwegsystemen gegenüberstellen,
– das Modell des Ökopfandsystems präsentieren.
Bereich Umweltzertifizierungen
– die verschiedenen Systeme der Umweltzertifizierungen darstellen und deren betriebswirtschaftlichen Nutzen kritisch hinterfragen.
Bereich Anlagenbewertung
– umweltrelevante Anlagen identifizieren und mit betriebswirtschaftlichen Methoden nach Umweltkriterien bewerten (ABC-Analyse, Ampelsystem usw.).
Bereich Tourismus
– Kennzeichen und negative Auswirkungen des Massentourismus aufzeigen,
– Kriterien, Prinzipien und mit Hilfe von Best-Practice-Beispielen Realisierungsmöglichkeiten eines integrativen (nachhaltigen) Tourismus präsentieren.
Bereich Landwirtschaftliche Betriebe
– Anzeichen und negative Auswirkungen der Intensivierung der Landwirtschaft aufzeigen,
– Verbesserungsvorschläge und Trends für eine nachhaltige Landwirtschaft vorstellen,
– Direktvermarktungsformen landwirtschaftlicher Produkte vorschlagen.
Bereich Umweltrecht
– die wesentlichen Inhalte des Umweltinformationsgesetzes (UIG) interpretieren und anwenden,
– den Zweck einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erklären, auf diesbezügliche Abläufe eingehen und das zugrunde liegende Spannungsfeld diskutieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Verpackung:
Vergleich von Packmitteln nach ökologischen Grundsätzen, Einweg- und Mehrwegsysteme, Ökopfandsystem, Altstoff Recycling Austria AG (ARA)
Umweltzertifizierungen:
Umweltgütesiegel für Produkte, Umweltzeichen, Umweltprogramme, ÖKOLOG, Ökoprofit, Umweltmanagementsysteme (EMAS, ISO 14001), Analyse von Best-Practice-Unternehmen
Anlagenbewertung:
Güter des Anlagevermögens mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten umweltrelevant klassifizieren (ABC-Analyse)
Tourismus:
Nachhaltigkeit im Tourismus, Sanfter Tourismus und seine regionale und nationale Bedeutung, Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Analyse von Best-Practice-Unternehmen bzw. Gemeinden
Landwirtschaftliche Betriebe:
Organisch-biologische Landwirtschaft und Vermarktungsformen der landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf EU-Förderprogramme
Umweltrecht:
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Umweltinformationsgesetz (UIG)
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge und Update der Inhalte auf aktuelle Entwicklungen
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien
Gemäß den schulautonomen Lehrplanbestimmungen besteht die Möglichkeit zur Führung eines schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes. Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind kompetenzorientiert zu formulieren.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Das Kolleg der Handelsakademie – Digital Business hat gemäß § 75 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl. Nr. 242/1962, die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie – Digital Business wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Digital Business auf das Kolleg der Handelsakademie – Digital Business Anwendung (siehe Anlage A1.1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrverpflichtungs-gruppe | ||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||
| 1. | Religion und Ethik | 4 | |||||
| 1.1 | Religion/Ethik 11 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (III)/III |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 8 | |||||
| 2.1 | Fachsprache Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 40 | |||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 4 | 3 | 2 | 2 | 11 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 4 | 4 | 3 | 5 | 16 | I |
| 3.3 | Entrepreneurship und Management | - | - | 2 | 2 | 4 | I |
| 3.4 | Betriebliche Kommunikation und Präsentation | - | 2 | - | - | 2 | I |
| 3.5 | Wirtschaftsrecht und E-Business | - | - | 2 | 1 | 3 | II |
| 3.6 | Volkswirtschaft | - | - | 2 | 1 | 3 | III |
| 4. | Mathematik | 4 | |||||
| 4.1 | Angewandte Mathematik | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 13 | 14 | 14 | 14 | 55 | ||
| A.2 | Erweiterungsbereich – Digital Business | 57 | |||||
| 2.1 | Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme | 3 | 3 | - | - | 6 | I |
| 2.2 | Officemanagement und Angewandte Informatik | 4 | - | - | - | 4 | II |
| 2.3 | Betriebssysteme und Netzwerkmanagement | 2 | 3 | 2 | - | 7 | I |
| 2.4 | Internet, Multimedia und Contentmanagement | 3 | 3 | 2 | 2 | 10 | I |
| 2.5 | E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies | 2 | 2 | 3 | 3 | 10 | I |
| 2.6 | Angewandte Programmierung | 5 | 5 | - | - | 10 | I |
| 2.7 | Softwareentwicklung und Projektmanagement | - | 2 | 4 | 4 | 10 | I |
| Gesamtwochenstundenzahl | 32 | 32 | 25 | 23 | 112 | ||
| B. | Pflichtpraktikum | 150 4 | |||||
| C. | Freigegenstände | ||||||
| D. | Unverbindliche Übungen | ||||||
| E. | Förderunterricht | ||||||
________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
(Anm.: Die Fußnoten 5 bis 10 wurden nicht vergeben)
11 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (Anlage A1.1).
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
1. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen nicht geschaffen werden.
3. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl um höchstens zwei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
4. Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände und Unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Im Falle der Implementierung dieser Ausbildung in Form von Präsenz- und Distanzphasen, ist auf eine, besonders im Sinne des Lernfortschrittes der Studierenden, effektive Nutzung der Präsenz- und Distanzphasen zu achten. Dies muss durch die Erstellung eines fundierten Blended-Learning-Konzeptes gewährleistet werden (zB durch detaillierte Semesterplanungen, den Einsatz moderner Kommunikations- und eLearning-Technologien wie Lernplattformen und Web2.0-Werkzeuge, sowie den Einsatz moderner Instruktionsdesigns).
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, BGBl. I Nr. 33/1997.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 136/2020 in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.
1.Semester – Kompetenzmodul 1
Identität und Moralentwicklung; Liebe und Sexualität; Glück, Sucht und Selbstverantwortung
Grundbegriffe und Prinzipien der Ethik; Konflikte und Konfliktbewältigung; Krieg und Frieden
2. Semester– Kompetenzmodul 2
Beginn des Lebens, Gesundheit und Krankheit, Ende des Lebens; Soziale Beziehungen, das Fremde
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Konzepte und Positionen der Ethik; Moral und Recht; Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten
Judentum, Christentum, Islam; Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen; Religions- und Moralkritik, Humanismus
4. Semester – Kompetenzmodul 4
Umgang mit Natur, Tieren und Klima; Medien und Kommunikation; Wirtschaft und Konsum; Technik und Wissenschaft
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
– verstehen Sachtexte und Infografiken, die mit berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Rezeptive Fertigkeiten:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, strukturierte Präsentation.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Zusammenfassung, Korrespondenz, Mail, Memo.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
– können einfache Infografiken erläutern und präsentieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, CV, Mail, Memo, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
– können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, Article, Blog, Letter of application, Mail, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, Article, Extract.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Entrepreneurship und Management“, „Betriebliche Kommunikation und Präsentation“, „Wirtschaftsrecht und E-Business“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Betriebswirtschaft
– den Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes erklären;
– die Stellung des Betriebes als Marktteilnehmer sowie nationale und internationale Verflechtungen von Unternehmen beurteilen;
– innerbetriebliche Zusammenhänge und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen sowie zum wirtschaftlichen Denken fähig sein;
– sich in der facheinschlägigen Terminologie ausdrücken;
– Verständnis für die Humanisierung der Arbeitswelt aufbringen;
– betriebswirtschaftliche Aufgaben im Bewusstsein seiner Verantwortung gegenüber allen Beteiligten übernehmen;
– die Notwendigkeit einer sparsamen Nutzung von Ökosystemen und Ressourcen (auch in privaten Haushalten) für die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen erkennen;
– die gesellschaftliche und soziale Verantwortung aller unternehmerischen Entscheidungsträger erkennen und für die verstärkte Behandlung ethischer Fragen aufgeschlossen sein.
Bereich Unternehmensrechnung
– praktische Arbeiten aus den für die Studierende bzw. den Studierenden wesentlichen Teilbereichen des betrieblichen Rechnungswesens durchführen (darunter laufende Geschäftsfälle, Personalverrechnung);
– in der Praxis häufig angewendete Standardsoftware effizient einsetzen;
– die typischen Rechenabläufe des wirtschaftlichen Rechnens durchführen;
– grundlegende Zusammenhänge der Kostenrechnung verstehen sowie Kalkulationen und Betriebsergebnisrechnungen erstellen;
– Jahresabschlüsse in einfacher Form erstellen und interpretieren;
– laufende Auswertungen der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens vornehmen sowie Kennzahlen errechnen und interpretieren;
– sich grundlegende Kenntnisse des Steuerrechtes aneignen und in allen Teilbereichen des Rechnungswesens anwenden;
– die Bedeutung des Rechnungswesens, insbesondere des Jahresabschlusses und des Controllings für das Unternehmen und die Gesamtwirtschaft einschätzen.
Bereich Entrepreneurship und Management
– Interesse an der unternehmerischen Selbstständigkeit entwickeln und sie für sich selbst und andere als berufliche Alternative in Betracht ziehen;
– Grundlagen und Rahmenbedingungen der Unternehmensgründung und -übernahme sowie wichtige Bereiche des Gründungs- und Übernahmemanagements erklären;
– Gründungskompetenz auch durch Entwicklung eigenständiger Unternehmensgründungs- und übernahmekonzepte, vor allem in Form von Business Plänen, unter Beweis stellen;
– Elemente des normativen Unternehmenskonzeptes, auch bei Unternehmensgründungen, in Business Plänen umsetzen;
– Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen erklären und beurteilen;
– Managementtechniken und Managementkonzeptionen als wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären und diese in konkreten Situationen anwenden;
– Qualität in der betrieblichen Arbeit, auch in der Übungsfirma, als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor identifizieren;
– Personalmanagement als Möglichkeit der Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen;
– Kenntnisse über die Informations- und Steuerungsinstrumente als Unterstützung der Unternehmensführung anwenden;
– grundlegende Kenntnisse über die Entwicklung von Betrieben erwerben und die Veränderung als Managementaufgabe begreifen;
Bereich Betriebliche Kommunikation
– persönliche, soziale und fachliche Kompetenzen erwerben, d.h die Fähigkeit zu klarem und verständlichem Ausdruck sowie zur kritischen Aufnahme, Bewertung und Filterung der an ihn herangetragenen Informationen;
– Informationen beschaffen, strukturieren, bearbeiten, dokumentieren und präsentieren;
– persönliche Erfahrungen auf praxisorientierte betriebswirtschaftliche und informationstechnologische Aufgabenstellungen anwenden;
– Techniken der Kommunikation anwenden und deren Auswirkungen einschätzen;
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie eigene Erfahrungen praxisorientiert umsetzen;
– Kommunikationstechniken und deren Auswirkungen beurteilen;
– an Hand betrieblicher und informationstechnologischer Unterlagen Präsentationen erstellen;
– betriebswirtschaftliche und fachspezifische Themenstellungen sowohl im Team als auch individuell aufbereiten, dokumentieren und präsentieren.
Bereich Wirtschaftsrecht und E-Business
– verschiedene relevante Rechtsbereiche auf betriebliche sowie private Standardsituationen anwenden;
– insbesondere Rechtsvorschriften im Bereich E-Business auf betriebliche Standardsituationen anwenden;
– sich unter Anwendung elektronischer Hilfsmittel selbsttätig neue Rechtsbereiche erschließen;
– mit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren können;
– Einsicht in rechtliche Sachverhalte zeigen;
– einfache rechtliche Lösungsansätze selbst entwerfen;
– ihre Rechte selbst- und verantwortungsbewusst ausüben.
Bereich Volkswirtschaft
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln;
– die unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben;
– die volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden;
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen;
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten;
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen;
– sich der Rolle als aktive Bürgerin bzw. aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern.
Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln;
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen;
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern;
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen;
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren;
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren;
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden;
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
– Methoden der Marktanalyse einsetzen;
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld.
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen.
Dienstleistungsbetriebe:
Aktuelle Trends im Dienstleistungssektor.
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgeberinnen- und Arbeitgebersicht.
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen.
Vertragswesen:
Vertragstypen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr.
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, Besonderheiten bei Käufen über das Internet, Fern-und Auswärtsgeschäft, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz.
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement, Big Data Marketing.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Crosscultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären;
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren;
– Beschaffungsprozesse optimieren;
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren (in Grundzügen);
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren;
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren, Leitbilder analysieren;
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden (in Grundzügen);
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
– Strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing, Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, chaotische Lagerhaltung, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie zB das St. Galler Management-Modell, unkonventionelle Managementmethoden kennen- und anwenden lernen (zB Management by Tao etc.).
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren;
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren;
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
– Methoden der Personalplanung und Personalfreisetzung erläutern;
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren;
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren;
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern.
Bereich Fertigungsbetriebe
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
– neue Formen der Finanzierung kennen und beurteilen (zB Crowdfinanzierung);
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
– Arten der Investitionen unterscheiden;
– Investitionen steuern und kontrollieren;
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.
Ethik in der Unternehmensführung.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements, Qualitätsmanagementinstrumente.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren, Finanz- und Investitionsplanung.
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln;
– das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
– verschiedene Wertpapierarten erläutern;
– Derivate charakterisieren;
– das Börsengeschäft erläutern;
– Arten der Börse unterscheiden.
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben;
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse, Ratingagenturen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethische Geldanlage, Stakeholder-Management.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements, Umgang mit seltenen Ereignissen (Black Swan Theorie) und deren Auswirkungen auf Organisationen, Risikosteuerung durch Komplexitätsreduktion.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden;
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen;
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen;
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen;
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen;
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen;
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden;
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden;
– die einzelnen Belegarten erkennen;
– Buchungssätze bilden und auflösen, sowie Korrekturen durchführen.
Bereich Verbuchung laufender Geschäftsfälle
– Buchungssätze für laufende Geschäftsfälle unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer bilden;
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen mit Hilfe von Nebenbüchern, Erfolgsermittlung, Berechnung der Umsatzsteuer-Zahllast.
Doppelte Buchführung:
Gliederung und Aufgaben der Buchführung, rechtliche Grundlagen, Vorschriften.
Begriff und Merkmale, die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung, Buchungen auf Bestandskonten, auf Erfolgskonten, auf Warenkonten und auf dem Privatkonto, Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss.
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan, Belegwesen, Belegorganisation, Abschluss des Hauptbuches, Führung der Neben- und Hilfsbücher (im Besonderen Kassabuch).
Verbuchung laufender Geschäftsfälle:
Gliederung der Umsatzteuer, Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich, formale Bestimmungen; Verbuchung, Verrechnung mit dem Finanzamt.
Verbuchung von Wareneinkäufen, Warenverkäufen und Warenrücksendungen, Bezugs- und Versandkosten, Preisnachlässe (Skonto/Rabatt).
Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten, Steuern und Umlagen in der Buchführung, Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen, Skonto.
Löhne und Gehälter, die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Summen- und Saldenbilanz ermitteln;
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
– Inventur und Inventar unterscheiden;
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung:
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen;
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen:
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen;
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden;
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschluss-(Bilanzierungs)-Arbeiten, allgemeine Bewertungsvorschriften, Waren- und Materialbewertung.
Anlagenbewertung:
Ermittlung und Verbuchung der Abschreibung, Anlagenbuchführung, Zugänge im Anlagevermögen, Ausscheiden von Gegenständen des Anlagevermögens.
Bewertung von Forderungen:
Aufgaben und Arten der Forderungsbewertung, Einzel- und Pauschalbewertung.
Rechnungsabgrenzung:
Aufgaben und Arten der Rechnungsabgrenzungen, Vorauszahlungen, Rückstände.
Rückstellungen:
Begriff und Bildung bzw. Auflösung von Rückstellungen, besondere Rückstellungsarten.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Erstellung des Jahresabschlusses von Einzelunternehmen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen.
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Deckungsbeiträge ermitteln;
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Import- und Exportgeschäften, Innergemeinschaftliche Lieferung, innergemeinschaftlicher Erwerb.
Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Instrument zur Preisfindung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Berechnung der kalkulatorischen Kosten, Kostenverteilung, Kostenverteilungsschlüssel, innerbetriebliche Leistungsverrechnung (einfache Form), Bezugsgrößenwahl für die Berechnung der Gemeinkostensätze, Kostenträgerrechnung (Zuschlags-, Absatzkalkulation ua.).
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Deckungsbeitrag, Istkostenrechnung zu Teilkosten.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschluss
– den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen;
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen;
– die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Bereich Rücklagen
– unternehmensrechtliche Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen.
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, interpretieren und entsprechend unternehmerisch handeln;
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
– laufende Auswertungen des Rechnungswesens durchführen;
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, multiple Diskriminanzanalyse) auswerten.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen;
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Jahresabschluss:
Abschluss von Personengesellschaften, Gewinn und Verlustverteilung, Rechnungslegung und Abschluss einer (kleinen) GmbH.
Rücklagen:
Begriff und Einteilung, Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle, Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens, unternehmerische Entscheidungen, Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik), Errechnung und Interpretation von Kennzahlen, laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung).
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Verbuchung von Löhnen und Gehältern, gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.
Eine zweistündige Schularbeit.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen der Unternehmensgründung
– Berufsbilder erkennen und unterscheiden;
– Notwendige persönliche Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung realistisch einschätzen;
– Arten der und Wege in die Selbstständigkeit unterscheiden;
– gebotene Chancen für den Schritt in die Selbstständigkeit erkennen.
Bereich Gründungsplanung und -entscheidungen
– Arten der Unternehmensgründung unterscheiden;
– Gründungsstrategien entwickeln und Gründungsberatung in Anspruch nehmen;
– Erfolgsfaktoren und Risiken erkennen und einschätzen;
– bestehende Marktchancen richtig einschätzen;
– einen Businessplan mit allen wichtigen Bestandteilen erstellen und entwickeln;
– ein Geschäftskonzept überzeugend vorstellen.
Bereich Unternehmensphilosophie und Leitbild
– Corporate Identity als wesentlichen Bereich der Unternehmensphilosophie beschreiben;
– ein Leitbild entwickeln;
– Instrumente der strategischen Planung einsetzen;
– inner- sowie außerbetriebliche Kommunikationskanäle nutzen um Leitbilder, CI, Strategien etc. entsprechend zu kommunizieren.
Bereich Strategien und Instrumente des Marketings
– Instrumente des strategischen Marketings anwenden;
– Instrumente der Markterschließung und -bearbeitung passend einsetzen;
– Kunden akquirieren und Kundenbeziehungen betreuen.
Bereich Unternehmensplanspiel
– die erworbenen Fähigkeiten praktisch einsetzen.
Allgemeine Grundlagen der Unternehmensgründung:
Berufsbild, gesellschaftliche Rolle und Image des Unternehmers, persönliche Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit.
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Marktanalyse, Business Plan (Branche, Produkt, Standort, Rechtsform, Finanzierung, Investitionen) incl. formaler Gestaltung, Präsentation und Argumentation.
Unternehmensphilosophie und Leitbild:
Corporate Identity, inner- und außerbetriebliche Kommunikation, Unternehmenspositionierung und Entwicklung eines Leitbildes, Formulierung von Unternehmensphilosophie und Unternehmensleitbild, Unternehmensstrategien, strategische Unternehmensführung im Lebenszyklus des Unternehmens, Stärken- und Schwächen-Analyse.
Strategien und Instrumente des Marketings:
Strategisches Marketing, Markterschließung, Marktbearbeitung, Kundenakquisition und -pflege, Key Account Management.
Unternehmensplanspiel:
Praxiseinsatz der erworbenen Kenntnisse.
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Personalmanagement
– Instrumente der Personalauswahl und -entwicklung adäquat einsetzen;
– zentrale Instrumente aus den Bereichen Mitarbeiterführung, -beurteilung und Coaching handhaben;
– Mitarbeiter situationsgerecht führen.
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
– geeignete Werkzeuge in unterschiedlichen Situationen (zB Entscheidungsfindung, Time-Management) einsetzen;
– passende Maßnahmen in Stress- oder Konfliktsituationen ergreifen.
Bereich Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement
– unternehmerische Anpassung- und Optimierungsprozesse leiten und durchführen;
– Instrumente der Insolvenzfrüherkennung und -prophylaxe praxisgerecht einsetzen;
– notwendige Sanierungsmaßnahmen ergreifen.
Bereich Unternehmensplanspiel
– die erworbenen Fähigkeiten praktisch einsetzen.
Personalmanagement:
Personalauswahl und -entwicklung, Assessment, Entlohnungssysteme, Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterführung, Personalbeurteilung.
Managementkonzeptionen und Führungsverhalten.
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Konfliktmanagement.
Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Insolvenzfrüherkennung und Insolvenzprophylaxe, Sanierungsmaßnahmen, Verwertung und Auflösung von Unternehmen.
Analyse von Gründungen (Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren).
Unternehmensplanspiel:
Praxiseinsatz der erworbenen Kenntnisse.
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation und Präsentation
– die Auswirkungen einer (zB betrieblichen) Verhaltenskultur auf das eigene Verhalten sowie das persönliche Auftreten abschätzen und entsprechend reagieren;
– verschiedene Arten der Kommunikation zusammen mit den passenden Kommunikationstechnologien zielgerichtet im betrieblichen Umfeld einsetzen;
– Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten;
– kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen;
– Arbeitsunterlagen und Präsentationen IT-gestützt erstellen;
– konstruktives Feedback annehmen und geben;
– selbstständig Informationen zu alltäglichen betrieblichen Aufgabenstellungen akquirieren.
Bereich Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken
– Gespräch-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken situationsgerecht einsetzen;
– sich professionell auf Verhandlungen vorbereiten;
– EDV-gestützte Präsentationen vorbereiten, erstellen und abhalten;
– Kreativitätstechniken zur Lösung kommunikativer Probleme in der Praxis einsetzen;
– Beschwerden professionell begegnen;
– Instrumente und Hilfsmittel im Bereich „Telefonieren“ adäquat einsetzen;
– IT-gestützte Anlagen und Werkzeuge im Bereich Call-Center, Telefonverkauf und Beschwerdemanagement bedienen.
Kommunikation und Präsentation:
Verhaltenskultur, persönliches Auftreten.
Arten der Kommunikation (schriftlich, mündlich, multimedial) und deren Wirkungsweisen, Einsatz aktueller Kommunikationstechnologien, zielorientierte und adressatenbezogene Gesprächsführung.
Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Gesprächen und Telefonaten im Hinblick auf betriebliche und allgemeine Alltagssituationen.
IT-gestützte Präsentationen, IT-gestützte Arbeitsunterlagen, selbstständige Informationsbeschaffung unter Zuhilfenahme neuer Medien.
Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken:
Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken, Verhandlungstaktiken sowohl im persönlichen Gespräch als auch am Telefon, EDV-unterstützte Präsentationstechniken (Einzel- und Teampräsentation).
Kreativitätstechniken.
Beschwerdemanagement.
Umgang mit Telefonanlagen, Call-Center-Organisation, Grundlagen von Messaging-Systemen, Präsentationen am Beamer, Telefonverkauf mit EDV-Unterstützung, Beschwerdemanagement mit EDV-Unterstützung, Call-Center, Messaging-Systeme.
Das Schwergewicht im Unterricht soll – ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – in der selbsttätigen Erschließung von einschlägigen Rechtsquellen liegen. Dabei soll nicht nur das österreichische, sondern auch das europäische Normensystem behandelt werden.
Die Schulung in der Kommunikation mit Behörden, Interessensvereinigungen und Rechtsabteilungen von Unternehmen – vor allem mit Hilfe elektronischer Medien – hat dabei Vorrang vor der bloßen Anhäufung von theoretischem Basiswissen in rechtlichen Belangen.
Gefördert werden soll insbesondere die Methodenkompetenz im Umgang mit digitalisierter Rechtsinformation und elektronischen Wirtschaftsinformationssystemen.
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündiger Staats- und Unionsbürger sowie als Unternehmer ein.
Die Fähigkeit, rechtlich relevante Sachverhalte gegenüber Rechtsfachleuten darzulegen sowie einfache praxisbezogene Rechtsangelegenheiten im Wesentlichen selbstständig zu erfassen und zu erledigen, ist im Unterricht zum Beispiel durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallstudien aufzubauen.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, ggf. zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechts
– die Entstehung und den Stufenbau der Rechtsordnung erklären;
– Arten von Normen nennen und erklären;
– die Grundlagen der Rechtsdurchsetzung nennen und erklären.
Bereich Zugang zu Rechtsinformationen
– mit dem Rechtsinformationssystem des Bundes sowie den Rechtsdatenbanken der Europäischen Union relevante Rechtsinformationen recherchieren und entsprechend interpretieren;
– in Webangeboten gesetzgebender Körperschaften und der Gemeinden relevante Rechtsinformationen recherchieren und entsprechend interpretieren;
– Serviceangebote (wie Amtshelfer, Formularportale, E Government-Angebote etc.) von öffentlichen Stellen und Interessenvereinigungen für die Abwicklung entsprechender betrieblicher Vorgänge nutzen.
Bereich Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups
– ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – selbsttätig einschlägige Rechtsquellen erschließen (österreichische und europäische Normensysteme);
– Web- und Formularangebote der öffentlichen Stellen und Interessenvereinigungen kennen und nutzen können;
– Firmenbuch- und Gewerberegisterdaten sowie Grundstücksdaten beschaffen und interpretieren;
– mit der gerichtlichen Ediktsdatei arbeiten;
– mit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren;
– Informationen der Gläubigerschutzverbände finden und auswerten.
Bereich E-Commerce
– einschlägige Gesetze und Richtlinien (darunter E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz (ECG), Fernabsatzrichtlinie, Fernabsatzgesetz) interpretieren und für die Gestaltung eigener – bzw. die Analyse bestehender – E-Commerce-Angebote anwenden;
– den Nutzen verschiedener E-Commerce-Gütesiegel einschätzen, entsprechende Angebote auf die Erfüllung der Anforderungen überprüfen und eigene Angebote entsprechend ausrichten;
– die Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich erklären und in Anspruch nehmen;
– die Signaturrichtlinie sowie entsprechende Gesetzte und Verordnungen interpretieren und deren Einsatz im betrieblichen Ablauf planen;
– den Zweck von elektronischen Zertifikaten und Zertifizierungsdiensten sowie Zertifikatstypen erklären;
– Verschlüsselungsmechanismen für die Sicherung der betrieblichen Kommunikation einsetzen.
Bereich Datenschutz und Onlinerecht
– das Datenschutzrecht sowie das Domainrecht aus österreichischer und europäischer Sicht auf betriebliche Standardsituationen anwenden;
– Rechtsschutzinstrumente im Datenschutz und Onlinerecht anwenden;
– rechtliche Problematiken bei Tauschbörsen und Online-Auktionshäusern für den privaten Bereich aber auch aus Sicht eines Betriebes einschätzen und entsprechend handeln.
Grundlagen des Rechts:
Entstehung und Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Normen, Rechtsdurchsetzung (Beteiligte, Abläufe, Fristen, Kosten).
Zugang zu Rechtsinformationen:
Suchen und Arbeiten mit dem Rechtsinformationssystem des Bundes und mit den Datenbanken der Europäischen Union (zB CELEX, EUDOR), Recherche in Webangeboten gesetzgebender Körperschaften (Österreichisches und Europäisches Parlament, Landtage) sowie in Webangeboten von Gemeinden, Nützen von Serviceangeboten öffentlicher Stellen und Interessenvereinigungen im Internet (zB Amtshelfern, Downloaden von Formularen, E Government-Angebote in Österreich und in der EU).
Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups:
Rechtsquellen, Rechtsformen von Unternehmen unter Berücksichtigung neuer europäischer Entwicklungen (zB Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, Europäische Aktiengesellschaft-SE), Auswahl der geeigneten Rechtsform.
Serviceangebote öffentlicher Stellen und Interessenvereinigungen im Internet, Gläubigerschutzverbände (KSV, AKV).
E-Commerce:
E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz (ECG), E-Commerce-Gütesiegel und Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich, Fernabsatzrichtlinie, Fernabsatzgesetz, Signaturrichtlinie, -gesetz, -verordnung, Zertifizierungsdienste und Zertifikatstypen.
Datenschutz- und Onlinerecht:
Datenschutzrecht aus österreichischer und europäischer Sicht; Rechtsschutzinstrumente im Datenschutz, Domainrecht (Vergabestellen, Vergabevorgang, Verfahren bei Domainstreitigkeiten unter Berücksichtigung der WIPO), Tauschbörsen und Online-Auktionen und ihre rechtliche Problematik (Erfüllung, Leistungsstörungen, Schadenersatz).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Ausgewählte Grundzüge des Privatrechts
– verschiedene Rechtsgebiete des Privatrechts (darunter Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung) in ihren Grundzügen erklären bzw. interpretieren und anhand von entsprechenden Standardfällen anwenden;
– die Struktur des bürgerlichen Rechtes wiedergeben und wichtige Nebengesetze des ABGB nennen;
– die Rechts- und Handlungsfähigkeit anhand konkreter Beispiele erläutern sowie die Altersstufen nach rechtserheblichen Fähigkeiten überprüfen;
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren;
– rechtliche Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft vergleichen;
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen und des Ehepartners erklären;
– die wichtigsten Schritte des Verlassenschaftsverfahrens erläutern;
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären;
– einen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
– die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen sowie einige wichtige Vertragsarten erläutern;
Bereich Wirtschaftsrecht
– mit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren, sowie darauf aufbauend, das erarbeitete Rechtswissen im beruflichen Lebensumfeld erfolgreich anwenden;
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen erklären;
– die Auswirkungen des Gewerberechts, Kartellrechts, Konsumentenschutzrechts sowie des Wettbewerbsrechts auf Betriebe erklären, einschätzen und auf betriebliche Situationen anwenden.
Bereich Gewerblicher Rechtsschutz
– die Kernelemente des Urheberrechts sowie des Markenrechts erklären und auf private sowie betriebliche Standardsituationen anwenden;
– Sinn und Zweck sowie den Weg zur Anmeldung von Patenten erklären.
Bereich Strafrecht
– Voraussetzungen der gerichtlichen Strafbarkeit nennen;
– häufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftskriminalität im Internet) charakterisieren;
– moderne Strafzwecke erläutern und kommentieren;
– wichtige Aspekte des Medienrechts im Bereich Internet und Multimedia erläutern und auf betriebliche sowie private Standardsituationen anwenden.
Ausgewählte Grundzüge des Privatrechts:
Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung.
Wirtschaftsrecht:
Behördenkontakte, Gewerberecht, österreichisches und europäisches Wettbewerbsrecht unter besonderer Berücksichtigung der Befugnisse der Europäischen Kommission (zB Fusionskontrolle), Kartellrecht, Konsumentenschutzrecht.
Gewerblicher Rechtsschutz:
Urheberrecht, Recht der Patente, Marken und Muster.
Strafrecht:
Strafrecht (wichtigste Bestimmungen), Wirtschaftskriminalität (Verbreitung von Computerviren, Hackerangriffe, Software- und Musikpiraterie und ihre Bekämpfung, Spam), Medienrecht (Impressumspflichten, Anbieterkennzeichnung).
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
Der Cluster umfasst den Unterrichtsgegenstand „Angewandte Mathematik“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden;
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zinseszinsrechnung
– die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
– dieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Funktionale Zusammenhänge:
Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
– verschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
– mit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
– die Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
– Rendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie
– Nachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
– die Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
– Elastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
– den Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
– die typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
– typische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum, Gewinnmaximum) berechnen und interpretieren;
– den Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung.
Analysis:
Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Der Erweiterungsbereich Digital Business umfasst die Gegenstände „Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme“, „Office Management und Angewandte Informatik“, „Betriebssysteme und Netzwerkmanagement“, „Internet Multimedia und Contentmanagement“, „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, „Angewandte Programmierung“, „Softwareentwicklung und Projektmanagement“.
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
Die Studierenden können im Erweiterungsbereich
– komplexere Kalkulationen und Datenbankapplikationen zur Unterstützung von betriebswirtschaftlichen Abläufen erstellen;
– den gesamten Schriftverkehr sowie wichtige Büroabläufe eines Unternehmens IT-gestützt effizient abwickeln;
– Computernetzwerke in Unternehmen aufbauen, installieren, konfigurieren und warten;
– moderne Webauftritte von Unternehmen (inkl. multimedialen Komponenten) planen, umsetzen und warten;
– moderne ERP-Systeme einsetzen, um durch die effiziente Planung von Unternehmensressourcen (Kapital, Betriebsmittel, Personal etc.) Geschäftsprozesse zu optimieren;
– komplexere Computerprogramme auf Basis von Anforderungen aus der täglichen Praxis von Unternehmen entwickeln (dazu zählen insb. auch webbasierte bzw. verteilte Applikationen);
– komplette IT-Projekte (zB Aufbau von Computernetzwerken, Computerprogrammen, Webapplikationen) planen, durchführen und evaluieren;
– Konzepte, Werkzeuge und Methoden der Informatik aus den verschiedenen Gegenständen im Rahmen von betriebswirtschaftlichen Problemstellungen anwenden um zu entsprechenden Lösungen zu kommen;
– Abläufe in Unternehmen mit den Methoden der Informatik analysieren und durch den Einsatz von Informatiksystemen zur Effizienzsteigerung beitragen.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
– Kalkulationsmodelle in einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware anlegen, bearbeiten, gestalten, verknüpfen, auswerten und visualisieren sowie deren Daten importieren und exportieren;
– komplexe betriebswirtschaftliche Problemstellungen mit Hilfe einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware zu einer Lösung bringen.
Tabellenkalkulation:
Dateneingabe und -bearbeitung, Berechnungen, Funktionen, Formatierungen, Daten sortieren und filtern, Druck, Diagramme, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben, betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken
– die Einsatzmöglichkeiten und den Aufbau von gängigen relationalen DBMS erklären;
– nach detaillierten Vorgaben (zB Relationenschema) Datenbankschemata in einem gängigen DBMS implementieren (Tabellen, Attribute, Schlüssel, Integritätsbedingungen);
– Daten in einem gängigen DBMS einfügen, löschen, aktualisieren, importieren, exportieren und über Abfragen und Filter auswerten;
– auf Basis von betriebswirtschaftlichen Anwendungsfällen redundanzfreie Datenmodelle erstellen (Anwendungsfall – ER-Diagramm – Relationenschema – Normalisierung);
– Datenbankapplikationen erkennen, analysieren, anwenden und selbst unter Verwendung von entsprechenden Werkzeugen (wie Abfragen, Formularen, Berichten, Makros oder auch Programmiersprachen) erstellen;
– mit einer standardisierten Datenbanksprache (wie SQL) Datenauswertungen und Datenabfragen in umfangreichen Datenständen durchführen, im Speziellen: Abfragen mit komplexen Kriterien, Abfragen über mehrere Tabellen, Funktionen, Gruppierungen, Sortierungen, Limitierungen;
– mit einer standardisierten Datenbanksprache Datensätze einfügen, ändern, löschen;
– Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zur Erstellung, Änderung und zum Löschen von Tabellen bzw. Datenbanken erklären;
– Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zum Setzen von Berechtigungen erklären.
Datenbanken:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken, Datenbankschemata implementieren, Datenmodellierung, Daten eingeben, aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Datenimport, Datenexport, Datenbankapplikationen.
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben);
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären;
– gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen;
– Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten;
– auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an die richtige Adressatin oder den richtigen Adressaten melden.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren;
– automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen;
– Sicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery);
– die Sicherheit von Daten gewährleisten;
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen;
– sichere Passwörter wählen;
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren;
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden;
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation
– mit dem 10-Finger-System schreiben;
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche);
– Druckoptionen festlegen;
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen;
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate);
– einfache Präsentationen erstellen.
Informatiksysteme (Hardware und Netzwerk):
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen.
IT-Arbeitsumgebung funktionell einrichten (Hard- und Software, Fehlerbehebung, Hilfesysteme), Anschaffungsentscheidungen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung.
Publikation und Kommunikation:
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, Termin- und Aufgabenverwaltung, Layout, Typografie, Corporate Design, Seriendokumente, Protokolle, Formulare, betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
Im Teilbereich Betriebssysteme sollen Kenntnisse in zwei unterschiedlichen Betriebssystemen erworben und vertieft werden. Weiters sollen aktuelle Sicherungs- und Sicherheitskonzepte umgesetzt werden.
Im Teilbereich Netzwerkmanagement sollen Grundlagen der Netzwerktechnik, die Installation von Einzelkomponenten und die Wartung des Gesamtsystems gezeigt und vermittelt werden. Der Schwerpunkt soll die Bereiche File-, Druck-, FTP- und Web-Server umfassen.
Optimale Lernarrangements zielen primär auf die Entwicklung der Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden des Gegenstandes ab, behandeln praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zur Übungsfirma und zu anderen betriebswirtschaftlichen Domänen. Sie fordern die Studierenden zu fächerübergreifendem, logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln.
Lernarrangements sollen situationsbezogen verschiedene etablierte Instruktionsdesigns und Unterrichtsmethoden einsetzen, wie zB Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), Problembasiertes Lernen, kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, Direkte Instruktion oder Mastery Learning, um die Kooperation und den Austausch mit der facheinschlägigen Wirtschaftspraxis zu ermöglichen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssysteme
– Aufgaben, Aufbau und Arten von Betriebssystemen erklären;
– Unterschiede von Client/Server erklären;
– den Nutzen von Virtualisierungen erklären;
– eine virtuelle Umgebung erzeugen und nutzen;
– ein Betriebssystem installieren;
– und für den Praxiseinsatz konfigurieren;
– und auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.
Bereich Netzwerk
– Netzwerkhardware und Netzwerktopologien erklären;
– den Aufbau von IP-Adressen erläutern;
– Subnetting erklären;
– Netzwerkadressierung erläutern;
– Netzwerkprotokolle erklären;
– Mac-Adressen erläutern;
– Gateways erklären;
– Namensauflösungen erläutern;
– Ressourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren;
– überprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind;
– Änderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen;
– einfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Betriebssysteme:
Client/Server-Betriebssysteme, Virtualisierung.
Netzwerk:
Netzwerkhardware, Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkonfiguration.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssysteme
– wichtige Serverdienste (DNS, DHCP, Dateifreigabe, Druck) einrichten und testen;
– einen Domänencontroller einrichten und einsetzen;
– Domänenbenutzer einrichten;
– Arbeitsstationen in die Domäne aufnehmen;
– Gruppenrichtlinien erarbeiten, zuordnen und verwalten;
– Clients in eine Domäne einbinden und für die Nutzung aller bisher gelernten Dienste konfigurieren;
– einen Deployment-Dienst für die automatisierte Installation und Einbindung von Clients im Netzwerk einrichten.
Bereich Netzwerkmanagement
– die Funktion und Struktur von Computernetzwerken erklären;
– den Aufbau und Nutzen des ISO/OSI-Referenzmodells erklären;
– die Funktionsweise wichtiger Netzwerkhardware der verschiedenen Schichten erklären;
– die Funktionsweise wichtiger Netzwerkprotokolle der verschiedenen Schichten erklären;
– wichtige Konzepte der verschiedenen Schichten erklären (darunter Adressierung, Subnetting, Routing und Namensauflösung);
– ein kleines Computernetzwerk planen, aufbauen, konfigurieren, administrieren und testen;
– Standardtools eines Netzwerkbetriebssystems sowie spezielle Netzwerk-Monitoring-Tools anwenden, um ein Computernetzwerk zu testen, zu überwachen und zu optimieren;
– wichtige Aspekte der Sicherheit in Computernetzwerken erklären;
– Standardprobleme (aus den Bereichen Benutzer, Hardware, Software, Security) in Computernetzwerken identifizieren und lösen.
Betriebssysteme:
(Netzwerk-)Betriebssysteme, Serverdienste, Verzeichnisdienste, Gruppenrichtlinien, Deployment.
Netzwerkmanagement:
Verzeichnisdienst, Gruppenrichtlinien, Netzwerkgrundlagen, Monitoring, Drahtlosnetzwerke, Fehlerbehandlung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssysteme
– FTP- und Webserver installieren, konfigurieren und mit entsprechenden Clients testen;
– Firewalls einrichten;
– Sicherheitskonzepte (NAT, DMZ, Portfilter, Contentfilter) umsetzen und testen.
Bereich Netzwerk
– den Aufbau und die Funktionsweise von FTP und HTTP erklären;
– die Funktionsweise von Firewalls erklären;
– ein LAN sicher an das Internet anbinden;
– Möglichkeiten der Nutzung von Cloudservices nennen und erklären;
– Cloud-Services einrichten und anwenden;
– ein SOHO-Computernetzwerk (Hardware, Software, Services) unter Einsatz aller bisher erworbenen Kenntnisse von Grund auf planen, aufbauen, konfigurieren und testen.
Betriebssysteme:
Serverdienste, Firewalls, Sicherheitskonzepte.
Netzwerkmanagement:
Firewalls, Sicherheitskonzepte, Internetanbindung, Cloudservices, praktische Anwendungen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Layout und Screendesign
– die Grundregeln des Designs anwenden;
– typografische Kenntnisse im Screendesign anwenden;
– Erkenntnisse der Farbpsychologie im Screendesign umsetzen;
– Grundlagen des UI/UX-Design (Usability etc.) erkennen und erläutern;
– ein einfaches Screendesign erstellen.
Bereich Webdesign
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren und layouten.
Bereich Audio- und Videobearbeitung
– Videomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen;
– Videos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen produzieren;
– Ton aufnehmen und bearbeiten;
– Videos mit visuellen Effekten in der Postproduktion versehen;
– Videos für unterschiedliche Plattformen bereitstellen;
– ein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Layout und Screendesign:
Gestaltungsprinzipien, Farbpsychologie, Farbsysteme und Symbolik, Typografie, User Interface Design, User Experience, Screendesign.
Webdesign:
HTML, CSS.
Audio- und Videobearbeitung:
Audio- und Videobearbeitung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
– Fotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen und einfache Postproduktionen vornehmen;
– Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten;
– Vektorgrafiken erstellen und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bereich Webdesign
– benutzerfreundliche und barrierefreie Websites unter Verwendung der erlernten HTML-, CSS- und Design-Kenntnisse umsetzen.
Fotografie und Bildbearbeitung:
Technische Grundlagen, Bildgestaltung, Postproduktion, Bildbearbeitung, Komprimierungstechniken, Dateiformate.
Vektorgrafik: Grundlagen Vektorgrafikprogramm, Postproduktion, Dateiformate.
Webdesign:
HTML, CSS, Usability und Barrierefreiheit im Web.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Webserver und Domain
– die Kommunikation zwischen Browser und Webserver verstehen;
– einen Webspace einrichten und verwalten;
– eine Website unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte veröffentlichen und warten;
– eine Domain verwalten.
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen lokalen Webserver für Testzwecke einrichten;
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
– ein CMS redaktionell bedienen;
– Anforderungen analysieren und dokumentieren;
– ein Web-Projekt mit CMS planen;
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
– das Layout und Design des CMS-Frontends anpassen;
– das Web-Projekt publizieren;
– individuelle Templates einbinden;
– Erweiterungen installieren und konfigurieren.
Bereich Web-Projekte mit Webshop
– einen Überblick über gängige Webshop-Systeme geben;
– Anforderungen analysieren und dokumentieren;
– ein Web-Projekt mit Webshop planen;
– einen Webshop installieren und konfigurieren;
– das Layout und Design des Webshops anpassen;
– einen Webshop administrieren.
Webserver und Domain:
Webserver, Veröffentlichung von Websites, Domains.
Web-Projekte mit CMS:
Webserver, CMS.
Web-Projekte mit Webshop:
Webshop-Systeme.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Webdesign
– ihre bisher erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen;
– Entwicklungen und Trends analysieren.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
– CSS3-Techniken verwenden, um dynamische Elemente in Websites einzubinden;
– gängige Javascript-Bibliotheken verwenden, um dynamische Elemente in Websites einzubinden (zB dynamische UI-Elemente, Effekte, Galerien, Formularauswertungen etc.);
– einfachen clientseitigen Javascript-Code erstellen.
Webdesign:
Nutzung und Weiterentwicklung der Kompetenzen.
Praktische Problemstellungen.
Websites mit dynamischen Elementen:
Dynamik mit CSS3, Javascript, Javascript-Bibliotheken.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen der Cluster „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ und „Erweiterungsbereich“, Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Der kompetenzorientierte Unterricht soll in allen Modulen die notwendigen Veränderungen der gesamten Unternehmensorganisation (Struktur und Abläufe) für Digital-Business-Lösungen aufzeigen und Lösungsvorschläge für Organisationsprobleme bringen.
Es werden neue Berufsbilder, neue Arbeits- und Wirtschaftsformen und die Möglichkeiten, Chancen und Risiken im Bereich des Digital-Business dargestellt.
Die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung, die mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden ist, sowie die Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung im Bereich des Digital-Business werden verständlich gemacht.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS Zertifizierung) werden gesetzt.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software zB SAP) einzusetzen.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen E-Business
– grundlegende Begriffe des E-Business erklären;
– das Potential des E-Business für die Marktteilnehmer beschreiben;
– die mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen der ökonomischen Abläufe erklären;
– die mit dem digitalen Wandel verbundenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen bzw. sozioökonomischen und psychologische Konsequenzen der Arbeitswelt 4.0 beschreiben;
– einen Webauftritt einer Firma analysieren (Erfolgsfaktoren, Funktionen, Usability, Barrierefreiheit, weitere Analysefaktoren);
– eine Marktübersicht von E-Business-Anwendungen erstellen und bewerten;
– Möglichkeiten der Erfassung und Verwertung von Kundendaten erkennen.
Bereich ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Hauptbuch durchführen;
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Kreditorenbuch durchführen;
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Debitorenbuch durchführen;
– Stammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Anlagenbuch durchführen;
– Kassabuch führen.
Bereich ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern;
– die relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten;
– einen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden;
– Artikelbestände analysieren;
– Umbuchungen am Lager abwickeln;
– Stornierungen der Wareneingänge durchführen;
– die notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung);
– den aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Bereich ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern;
– die relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten;
– einen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden;
– die notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken;
– Informationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen;
– den aktuellen Stand der Vertriebsprozesse feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
– Vertriebsbelege stornieren;
– offene Posten zum Kunden auswerten;
– die Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Grundlagen E-Business:
Begriffe (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeitswelt 4.0, ERP), E-Business Potentiale, Geschäftsprozessbeschreibung, -analyse und -optimierung, Rationalisierungsprozesse, Webauftritt, Marktübersicht, Verwertungsmöglichkeiten.
ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung:
Stammdaten, Buchungen und Auswertungen in den Büchern der Finanzbuchhaltung.
ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen:
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen.
ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen:
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich E-Marketing
– Grundlagen des E-Marketing verstehen;
– Übersicht über die E-Marketing-Werkzeuge erstellen (zB E-Mail, Newsletter, Social Media, Videomarketing, Mobile Marketing, Cross-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, affiliate Marketing, weitere neue Entwicklungen);
– den Erfolg von E-Marketing-Maßnahmen kaufmännisch beurteilen (Web-Analytics, weitere Beurteilungsmaßnahmen);
– gesellschaftliche und psychologische Auswirkungen von E-Marketing (E-Mail, Newsletter, Social Media etc.).
Bereich E-Recht
– gesetzliche Informationspflichten eines Webauftrittes einhalten (Kaufvertrag, Informationspflichten, AGB, Preisauszeichnung, weitere gesetzliche Regelungen);
– verschiedene Gütesiegel kennen;
– einen Webauftritt anhand von Gütesiegelkriterien analysieren.
Bereich E-Payment
– eine Übersicht über die verschiedenen E-Payment-Methoden erstellen;
– einzelne E-Payment-Methoden im Ablauf darstellen (Online-Banking, Mobile-Banking, Kreditkarte, weitere Methoden);
– verschiedene E-Payment-Methoden aus Kunden- und Unternehmersicht beurteilen.
Bereich E-Rechnung
– die gesetzlichen Anforderungen wiedergeben;
– eine E-Rechnung erstellen (via e-interface, weitere neue Technologien);
– Einsparungspotential erkennen.
Bereich E-Sicherheit
– einen Überblick über Sicherheitskonzepte im Unternehmen geben;
– einzelne Sicherungskonzepte erklären (Verschlüsselungstechniken, Digitale Signatur, Digitale Zertifikate, Zugriffskontrollen, weitere neue Technologien).
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
– fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren;
– Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen;
– betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren;
– sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren (Bewerbungsmappe, Bewerbungsgespräch, Webauftritt, Bewerbungsvideo, weitere Varianten);
– arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden.
E-Marketing:
Grundlagen, Werkzeuge, Erfolgskontrolle.
E-Recht:
Rechtliche Grundlagen, Webauftritt (Impressum, Datenschutz, etc.) und Gütesiegel.
E-Payment:
Übersicht, Methoden, Ablauf, Beurteilung.
E-Rechnung:
Gesetzliche Bestandteile, Erstellung, Einsparungspotential.
E-Sicherheit:
Überblick, Sicherheitskonzepte.
Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit:
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma, Bewerbungstraining und Bewerbung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich E-Business-Center (Übungsfirma)
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, eventuell auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
– betriebliche und persönliche Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
Bereich E-Business
– E-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen;
– ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben;
– einzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen);
– Angebote des E Government einsetzen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden;
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in mein Arbeitsverhalten integrieren;
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
E-Business-Center (Übungsfirma):
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Semester.
E-Business:
Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E Government.
Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement:
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
– Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren;
– Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen;
– strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account Management anwenden;
– unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen;
– nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
Bereich Management
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden;
– Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten;
– die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Bereich E-Business
– ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben;
– einzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen);
– Angebote des E Government einsetzen.
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Übungsfirma:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Management:
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management.
E-Business:
Funktion IT: Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E Government.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung.
Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business.
Case Studies:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Studierenden stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Studierenden . Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Programmierung
– eine Entwicklungsumgebung verwenden;
– die Konzepte einer Programmiersprache (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Operatoren, Kontrollstrukturen, Prozeduren, Funktionen und Arrays) nutzen;
– syntaktische Fehler erkennen und beheben;
– Algorithmen in Programmen umsetzen und grafisch darstellen;
– algorithmische Fehler erkennen und beheben;
– programmatische Fehlerbehandlungen einsetzen (Exception-Handling).
Bereich Objektorientierte Programmierung
– objektorientierte Konzepte (Klassen- und Objekt-Begriff, Elementvariablen, Methoden) erläutern;
– generische Datenstrukturen anwenden;
– Klassen und Objekte, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) sowie deren Zugriffsmodifikatoren einsetzen;
– mit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden);
– Klassendiagramme erklären und selbst darstellen.
Bereich Benutzerschnittstellen
– Anwendungen mit grafischer Benutzeroberfläche erstellen;
– programmatisch Steuerelemente verwenden.
Grundlagen der Programmierung:
Grundlagen der Programmierung, Algorithmen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung, Fehlerbehebung und -behandlung.
Objektorientierte Programmierung:
Objektorientierte Programmierung, Vererbung, Klassenbibliotheken, Datenstrukturen.
Benutzerschnittstellen:
Grafische Benutzeroberfläche, Steuerelemente, Datenspeicherung und Datenmanipulation.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Programmierung
– ereignisgesteuert programmieren (Event-Handling).
Bereich Objektorientierte Programmierung
– komplexe objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Polymorphismus, Schnittstellen) einsetzen;
– wesentliche objektorientierte Entwurfsprinzipien erklären (Zuständigkeitsprinzip, Open/Closed-Prinzip);
– fertige Klassenbibliotheken einsetzen.
Bereich persistente Datenspeicherung
– Datenspeicherungsformen verstehen und vergleichen;
– für das Einbinden von Datenquellen die entsprechende Technologie nutzen;
– eingebundene Datenquellen lesend und schreibend nutzen;
– eingelesene Daten aufbereiten;
– verschiedene Datenformate nutzen;
– Datenbanken mittels SQL-Statements (Select, Insert, Update, Delete) nutzen;
– eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung erläutern, konzipieren und implementieren.
Vertiefende objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Interfaces, Polymorphismus), Entwurfsprinzipien (SOLID), Klassendiagramme, Datenaustauschformate (zB csv, xml, Office Dokumente), Datenbankapplikationen, ereignisgesteuert programmieren.
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Studierenden stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Studierenden. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
Die Kooperation und der Austausch mit der Softwareindustrie fördern die Praxisnähe und Aktualität der Unterrichtsinhalte und -methoden. Auf den Einsatz vielseitiger, situationsadäquater Instruktionsdesigns (Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), problembasiertes und kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, direkte Instruktion) ist zu achten.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeines Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen;
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
– Projektabgrenzungen durchführen;
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
– Projekte laufend evaluieren;
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Bereich Software Projektmanagement
– Phasen des Projektmanagements in der Softwareentwicklung erläutern;
– phasenbezogene Dokumente – in Abhängigkeit vom Projekt – unterscheiden und erklären;
– die zyklische Sichtweise des Phasenmodells zur Fehlerbereinigung im Sinne einer umfassenden Qualitätssicherung darlegen;
– und auf eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation aus „Angewandter Programmierung“ anwenden;
– eine facheinschlägige Aufgabenstellung mit informatischem Schwerpunkt und betriebswirtschaftlichem Hintergrund mit den erlernten Methoden und Instrumenten des Projektmanagements anbahnen, planen und begleiten.
Allgemeines Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling).
Software Projektmanagement:
Planungsphase (Machbarkeitsstudie, Lastenheft), Definitionsphase (Produktspezifikation unter Berücksichtigung ergonomischer Anforderungen, Pflichtenheft), Entwurfsphase (Produktentwurf, Prototyping), Implementierungsphase (Modellierung, Programmierung, Technische Dokumentation, Test und Qualitätssicherung, Testprotokoll, Produkt), Abnahme (Übergabe, Abnahmetest, Abnahmeprotokolle), Einführungsphase (Schulung, Manual), Wartungs- und Pflegephase (Helpdesk).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
– die Instrumente des allgemeinen Projektmanagements anhand eines Referenzprojektes anwenden;
– die Instrumente des softwarespezifischen Projektmanagements in diesem Referenzprojekt anwenden.
Bereich Softwareentwicklung
– objektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen;
– einfache N-Tier Architekturen charakterisieren;
– Kriterien zur Wahl der Technologie eines bestimmten Tiers (Backend, Business-Layer, Frontend) anwenden;
– Client/Server-Anwendungen umsetzen;
– das Referenzprojekt aus dem Bereich Projektmanagement entwerfen, implementieren, testen und dokumentieren.
Projektmanagement:
Instrumente des Projektmanagements.
Softwareentwicklung:
Objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen, Client/Server-Anwendungen, Referenzprojekt.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Softwareentwicklung
– objektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen;
– N-Tier Architekturen umsetzen;
– serverseitige Schnittstellen definieren und implementieren;
– komplexere Client/Server-Anwendungen umsetzen;
– eine praxisorientierte Anwendung unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente planen und implementieren;
– aktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.
Softwareentwicklung:
Objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen (zB REST), Client/Server-Anwendungen, moderne Webframeworks, praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
Das Kolleg der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik hat gemäß § 75 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl. Nr. 242/1962, die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik auf das Kolleg der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik Anwendung (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrver-pflich-tungs-gruppe | |||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | ||||
| A.1 | Stammbereich 2 | |||||||
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 6 | ||||||
| 1.1 | Religion/Ethik 8 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (III)/III | |
| 1.2 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | - | 1 | 1 | - | 2 | II | |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 11 | ||||||
| 2.1 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 2 | 3 | 3 | 11 | I | |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 75 | ||||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 5 | 5 | 4 | 4 | 18 | I | |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 5 | 6 | 5 | 5 | 21 | I | |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 | 1 | 2 | 4 | 4 | 11 | I | |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | - | 3 | 3 | - | 6 | I | |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | 4 | 4 | - | - | 8 | II | |
| 3.6 | Recht | - | - | 3 | 4 | 7 | III | |
| 3.7 | Volkswirtschaft | - | - | 2 | 2 | 4 | III | |
| 4. | Mathematik und Naturwissenschaften | 4 | ||||||
| 4.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | - | - | - | 2 | I | |
| 4.2 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | 1 | 1 | - | - | 2 | III | |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 22 | 25 | 26 | 23 | 96 | |||
| A.2 | Erweiterungsbereich – Kommunikation und Medieninformatik | 16 | ||||||
| 2.1 | Medieninformatik | 2 | 2 | - | - | 4 | I | |
| 2.2 | Internet, Social Media, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit | - | 3 | 2 | 3 | 8 | I | |
| 2.3 | Seminar ERP | - | 2 | 2 | - | 4 | I | |
| 2.4 | Seminar(e) 4 | - | - | - | - | 0-4 | I/III 5 | |
| A.3 | Verbindliche Übungen 6 | - | - | - | - | 0-4 | I-III | |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 25 pro Sem.) | 24 | 32 | 30 | 26 | 112 | |||
| B. | Pflichtpraktikum 7 | 150 | ||||||
| C. | Freigegenstände | |||||||
| D. | Unverbindliche Übungen 5 | |||||||
| E. | Förderunterricht | |||||||
_________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
5 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
6 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
7 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
8 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A1.3).
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der vier Cluster ist ein Gesamtausmaß der Semesterwochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände um höchstens zwei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden.
3. Die Gesamtwochenstunden des Pflichtgegenstandes „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ dürfen nicht vermindert werden.
4. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, unter Bedachtnahme auf regionale Gegebenheiten, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
5. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens vier Semesterwochenstunden (eine oder zwei Semesterwochenstunden pro Seminar) angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
6. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens vier Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
Die Semesterwochenstundenzahl von 32 pro Semester (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, BGBl. I Nr. 33/1997.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 136/2020 in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Persönlichkeit und Bildungskarriere, Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Bei der Behandlung der Anwendungsbereiche ist die Umsetzung in den jeweils möglichen beruflichen Handlungsfeldern zu berücksichtigen.
1.Semester – Kompetenzmodul 1
Identität und Moralentwicklung; Liebe und Sexualität; Glück, Sucht und Selbstverantwortung
Grundbegriffe und Prinzipien der Ethik; Konflikte und Konfliktbewältigung; Krieg und Frieden
2. Semester – Kompetenzmodul 2
Beginn des Lebens, Gesundheit und Krankheit, Ende des Lebens; Soziale Beziehungen, das Fremde
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
3. Semester – Kompetenzmodul 3
Konzepte und Positionen der Ethik; Moral und Recht; Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten
Judentum, Christentum, Islam; Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen; Religions- und Moralkritik, Humanismus
4. Semester – Kompetenzmodul 4
Umgang mit Natur, Tieren und Klima; Medien und Kommunikation; Wirtschaft und Konsum; Technik und Wissenschaft
Vertiefung: Festigung und Vertiefung eines schultypenrelevanten Anwendungsbereiches
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können
– die Charakteristika von Unternehmen und Branchen einschätzen;
– die für ein Unternehmen typischen Verhaltensweisen, Kommunikationsformen und Erscheinungsmerkmale einschätzen und gestalten;
– die Angemessenheit ihres Verhaltens in unterschiedlichen Situationen des Berufslebens einschätzen;
– Besprechungen vorbereiten, leiten und dokumentieren;
– Verkaufs- und Verhandlungstechniken anwenden;
– Produkte in verschiedenen Verkaufssituationen präsentieren.
Unternehmenskultur, Corporate Identity (Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication), Verhaltensregeln im Berufsleben.
Vorbereitung, Leitung und Dokumentation von Besprechungen, Moderationstechniken, Verkaufs- und Verhandlungstechniken, Produktpräsentationen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können
– unterschiedliche Kundentypen klassifizieren und mit ihnen adäquat umgehen;
– sich auf die Besonderheiten verschiedener Kundengruppen einstellen;
– Verkaufsgespräche strukturiert und kundenzentriert führen;
– besondere Situationen im Umgang mit Kunden bewältigen;
– Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Kundenstocks planen und durchführen;
– Unterschiede in den Werten und Verhaltensregeln wichtiger internationaler Handelspartner wahrnehmen und in ihr Verhaltensrepertoire einbauen;
– mit nationalen und internationalen Bewerbungssituationen sowohl im Beruf als auch im Studium professionell umgehen.
Kundenadäquates Verhalten, Verkaufsgespräche, Customer Relationship Management, Konfliktmanagement, Behandlung von Reklamationen und Beschwerde, Kundenberatung und Produktpräsentationen.
Gesellschaft, Kultur und Verhaltensregeln in wichtigen Import- und Exportländern Österreichs, interkulturelle Do‘s und Dont’s, Fachsprache für Verhandlungsführung und Moderation, bei Bedarf in einer Fremdsprache.
Berufsfelder und deren typische Anforderungen und Tätigkeiten, Arbeitsmarktsituation und entwicklung, Studienangebote, Bewerbung und Assessment in Beruf und Studium, Work-Life-Balance.
Bildungsziele des Clusters „Sprachen und Kommunikation“:
Der Cluster „Sprachen und Kommunikation“ beinhaltet den Unterrichtsgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
Die Studierenden
– gebrauchen die Unterrichtssprache als Basis für Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen und nutzen die Sprache für die gesamte Lernkarriere;
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben;
– können in der Unterrichtssprache in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister);
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik);
– können über die Unterrichtssprache hinaus in mindestens einer Fremdsprache auf dem Niveau B2 (Englisch einschließlich Wirtschaftssprache) laut GER (Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1989 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie Gemeinsamkeiten sowie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren sowie situationsadäquat handeln (Interkulturelle Kompetenz);
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen;
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel in einer globalisierten Welt sowie in einer plurikulturellen Gesellschaft;
Englisch einschließlich Wirtschaftssprache:
Die Studierenden
– können Spracherwerbsstrategien und ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel anwenden, um sich klar auszudrücken und auch als Sprachmittlerin und Sprachmittler zu agieren;
– können Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen;
– können kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln;
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten mit und den Unterschieden zwischen der eigenen und fremden Kultur bewusst sind und können situationsadäquat reagieren und agieren.
Die Studierenden verfügen im Bereich „Kommunikative Sprachkompetenz“ über
– ausreichende sprachliche Mittel, um sich in der jeweiligen Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen und klar auszudrücken;
– ein hinreichend breites Spektrum sprachlicher Mittel, um klare Beschreibungen und Standpunkte darzulegen;
– einen großen Wortschatz in ihrem Sachgebiet und in den meisten allgemeinen Themenbereichen. Sie können Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– ein ausreichendes Spektrum an grammatischen Strukturen, um auf dem Niveau B2 angemessen schriftlich und mündlich kommunizieren zu können;
– eine klare, natürliche Aussprache und Intonation.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Hören“
– die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen Präsentationen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird;
– Fachdiskussionen im eigenen Ausbildungsbereich und beruflichen Umfeld verstehen;
– längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern die Thematik einigermaßen vertraut ist und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist;
– audiovisuelle Aufnahmen, Redebeiträge, Diskussionen, Dokumentationen, Präsentationen in Standardsprache verstehen, denen man im beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet, und sie erfassen dabei nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch Standpunkte und Einstellung der Sprechenden.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Lesen“
– selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und geeignete Nachschlagewerke selektiv benützen und sie verfügen über einen entsprechend großen Lesewortschatz;
– Texte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– berufsbezogene Korrespondenz und komplexe Texte durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden, Inhalt und Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen erfassen;
– komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen, sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „An Gesprächen teilnehmen“
– die Sprache fließend, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner und berufsbezogener Themen einsetzen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen und Gedanken deutlich machen, wobei der Grad der Formalität den Umständen anzupassen ist;
– sich so spontan und fließend verständigen, dass ein Gespräch und anhaltende Beziehungen zu Gesprächspartnern und auch Muttersprachlern ohne größere Anstrengungen auf beiden Seiten gut möglich ist;
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen für sich selbst hervorheben und Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente klar begründen und verteidigen;
– aktiv an routinemäßigen allgemeinen und berufsbezogenen formellen Diskussionen teilnehmen und dabei ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer situations- und adressatenadäquat reagieren;
– wirksam und fließend ein Interview bzw. Gespräch führen, von vorbereiteten Fragen abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen;
– ein Alltagsproblem oder ein berufsbezogenes Problem erläutern und zielorientierte Gespräche führen, in denen es darum geht, eine Lösung herbeizuführen.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Zusammenhängend sprechen“
– zu vielen Themen aus ihren Interessens- und Fachgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern sowie Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
– in gleichmäßigem Tempo sprechen, auch wobei kaum auffällig lange Pausen entstehen, auch wenn sie nach Strukturen oder Wörtern suchen;
– etwas klar beschreiben oder erzählen und dabei wichtige Aspekte anführen sowie mit relevanten Details und Beispielen stützen;
– eine Anzahl von Verknüpfungsmitteln verwenden, um ihre Äußerungen zu einem klaren, zusammenhängenden Text zu verbinden, vorbereitete berufsbezogene Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten, sodass für Zuhörerinnen und Zuhörer die Hauptpunkte und wichtige unterstützende Details eindeutig erkennbar sind und dabei auch spontan auf Nachfragen reagieren;
– verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären, detaillierte Arbeitsanleitungen oder Anweisungen geben, sodass andere danach handeln können.
Die Studierenden können in der Fertigkeit „Schreiben“
– strukturierte Berichte, Artikel und argumentative Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen und dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern;
– zusammenhängend und klar verständlich schreiben und dabei die üblichen Konventionen der Gestaltung und der Gliederung in Absätze einhalten;
– sich in den für das Fachgebiet wesentlichen Bereichen der berufsbezogenen schriftlichen Kommunikation praxisgerecht ausdrücken und sich angemessen auf die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten beziehen;
– berufliche Korrespondenz und Protokolle, die sich auf ein vertrautes Aufgabengebiet beziehen, klar formulieren, wobei sie die Regeln der entsprechenden Textsorten beachten.
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
– verstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
– verstehen Sachtexte und Infografiken, die mit berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
– verstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
– beherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Rezeptive Fertigkeiten:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, strukturierte Präsentation.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Zusammenfassung, Korrespondenz, Mail, Memo.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
– beherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
– können die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
– können einfache Infografiken erläutern und präsentieren;
– können detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, CV, Mail, Memo, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
– verstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– können ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
– verfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
– können komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, Article, Blog, Letter of application, Mail, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, Article, Extract.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Officemanagement und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden;
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen;
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten;
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen;
– sich der Rolle als aktive Bürgerin bzw. aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern.
Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln;
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen;
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern;
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen;
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren;
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren;
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
– Methoden der Marktanalyse einsetzen;
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld.
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen.
Dienstleistungsbetriebe:
Aktuelle Trends im Dienstleistungssektor.
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgeberinnen und Arbeitgebersicht.
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen.
Vertragswesen:
Vertragstypen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr.
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, Besonderheiten bei Käufen über das Internet, Fern-und Auswärtsgeschäft, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz.
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement, Big Data Marketing.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Crosscultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen.
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären;
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren;
– Beschaffungsprozesse optimieren;
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren (in Grundzügen);
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren;
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren, Leitbilder analysieren;
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden (in Grundzügen);
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
– Strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing, Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, chaotische Lagerhaltung, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie zB das St. Galler Management-Modell, unkonventionelle Managementmethoden kennen- und anwenden lernen (zB Management by Tao etc.).
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren;
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren;
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
– Methoden der Personalplanung und Personalfreisetzung erläutern;
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren;
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren;
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern.
Bereich Fertigungsbetriebe
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
– neue Formen der Finanzierung kennen und beurteilen (zB Crowdfinanzierung);
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
– Arten der Investitionen unterscheiden;
– Investitionen steuern und kontrollieren.
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.
Ethik in der Unternehmensführung.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements, Qualitätsmanagementinstrumente.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren, Finanz- und Investitionsplanung.
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln;
– das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
– verschiedene Wertpapierarten erläutern;
– Derivate charakterisieren;
– das Börsengeschäft erläutern;
– Arten der Börse unterscheiden.
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
durch den Einsatz in Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse, Ratingagenturen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethische Geldanlage, Stakeholder-Management.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements, Umgang mit seltenen Ereignissen (Black Swan Theorie) und deren Auswirkungen auf Organisationen, Risikosteuerung durch Komplexitätsreduktion.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden;
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen;
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen;
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen;
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen;
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen;
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden;
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden;
– die einzelnen Belegarten erkennen;
– Buchungssätze bilden und auflösen, sowie Korrekturen durchführen.
Bereich Verbuchung laufender Geschäftsfälle
– Buchungssätze für laufende Geschäftsfälle unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer bilden;
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen mit Hilfe von Nebenbüchern, Erfolgsermittlung, Berechnung der Umsatzsteuer-Zahllast.
Doppelte Buchführung:
Gliederung und Aufgaben der Buchführung, rechtliche Grundlagen, Vorschriften.
Begriff und Merkmale, die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung, Buchungen auf Bestandskonten, auf Erfolgskonten, auf Warenkonten und auf dem Privatkonto, Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss.
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan, Belegwesen, Belegorganisation, Abschluss des Hauptbuches, Führung der Neben- und Hilfsbücher (im Besonderen Kassabuch).
Verbuchung laufender Geschäftsfälle:
Gliederung der Umsatzteuer, Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich, formale Bestimmungen; Verbuchung, Verrechnung mit dem Finanzamt.
Verbuchung von Wareneinkäufen, Warenverkäufen und Warenrücksendungen, Bezugs- und Versandkosten, Preisnachlässe (Skonto/Rabatt).
Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten, Steuern und Umlagen in der Buchführung, Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen, Skonto.
Löhne und Gehälter, die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Summen- und Saldenbilanz ermitteln;
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
– Inventur und Inventar unterscheiden;
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung:
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen;
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen:
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen;
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden;
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen.
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschluss-(Bilanzierungs-)Arbeiten, allgemeine Bewertungsvorschriften, Waren- und Materialbewertung.
Anlagenbewertung:
Ermittlung und Verbuchung der Abschreibung, Anlagenbuchführung, Zugänge im Anlagevermögen, Ausscheiden von Gegenständen des Anlagevermögens.
Bewertung von Forderungen:
Aufgaben und Arten der Forderungsbewertung, Einzel- und Pauschalbewertung.
Rechnungsabgrenzung:
Aufgaben und Arten der Rechnungsabgrenzungen, Vorauszahlungen, Rückstände.
Rückstellungen:
Begriff und Bildung bzw. Auflösung von Rückstellungen, besondere Rückstellungsarten.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Erstellung des Jahresabschlusses von Einzelunternehmen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen.
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Deckungsbeiträge ermitteln;
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Import- und Exportgeschäften, Innergemeinschaftliche Lieferung, innergemeinschaftlicher Erwerb.
Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Instrument zur Preisfindung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Berechnung der kalkulatorischen Kosten, Kostenverteilung, Kostenverteilungsschlüssel, innerbetriebliche Leistungsverrechnung (einfache Form), Bezugsgrößenwahl für die Berechnung der Gemeinkostensätze, Kostenträgerrechnung (Zuschlags-, Absatzkalkulation ua.).
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Deckungsbeitrag, Istkostenrechnung zu Teilkosten.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschluss
– den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen;
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen;
– die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Bereich Rücklagen
– unternehmensrechtliche Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen.
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, interpretieren und entsprechend unternehmerisch handeln;
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
– laufende Auswertungen des Rechnungswesens durchführen;
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, multiple Diskriminanzanalyse) auswerten.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen;
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Jahresabschluss:
Abschluss von Personengesellschaften, Gewinn und Verlustverteilung, Rechnungslegung und Abschluss einer (kleinen) GmbH.
Rücklagen:
Begriff und Einteilung, Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle, Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens, unternehmerische Entscheidungen, Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik), Errechnung und Interpretation von Kennzahlen, laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung).
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Verbuchung von Löhnen und Gehältern, gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.
Eine zweistündige Schularbeit.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
– Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten;
– kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen;
– Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln;
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
– bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen;
– laufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr.
Präsentationstechniken.
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen;
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
– Projektabgrenzungen durchführen;
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
– Projekte laufend evaluieren.
Bereich wissenschaftlichen Arbeitens
– die Ansprüche an wissenschaftlichem Arbeiten erkennen;
– eine Forschungsfrage formulieren;
– ein Konzept erstellen;
– wissenschaftliche Quellen klassifizieren und zitieren;
– eine empirische Umfrage durchführen und die Ergebnisse darstellen;
– die Grundlagen des Zeitmanagements anwenden.
Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss.
Wissenschaftliches Arbeiten:
Definition, Ansprüche an wissenschaftliches Arbeiten, Durchführung einer empirischen Untersuchung, Eigenständigkeitserklärung, Forschungsfrage, Aufbau einer Arbeit, Informationsbeschaffung, Quellenarbeit, Literaturrecherche, Strukturierung von Texten, Zitierregeln, Quellenangabe, Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Terminplanung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden;
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren;
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden;
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren;
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig) aus dem Teilbereich Case Studies.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
– aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen;
– Auswertungen mit Funktionen durchführen;
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, SVERWEIS, UND, ODER), Text- und Datumsfunktionen einsetzen;
– Daten importieren und exportieren;
– Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen;
– Daten mit Pivot-Tabellen auswerten;
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Bereich Informatiksysteme
– gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen;
– Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten;
– auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden;
– Hilfssysteme nutzen;
– Dateien aufgrund von gestellten Anforderungen optimal im Netzwerk bzw. im Internet organisieren.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren;
– automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen;
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
Tabellenkalkulation:
Diagramme, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände.
Informatiksysteme:
Entscheidungsfunktionen, einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft – Datensicherheit:
Absicherung von Eingaben.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken – Tabellen
– Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern;
– nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen;
– optimal aufbereitete Daten (unterschiedliche Dateiformate) importieren und exportieren.
Bereich Datenbanken – Abfragen
– einfache Abfragen erstellen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– einfache Formulare erstellen;
– Daten in ein Formular eingeben und sortieren;
– einfache Berichte erstellen und ändern.
Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen;
– Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen;
– Parameterabfragen erstellen;
– Berechnungen in Abfragen vornehmen.
Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen;
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
Bereich Datenbanken – Datenbankmanagement
– die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen;
– Tabellen ohne detaillierte Vorgaben erstellen, selbstständig Entscheidungen über die richtige Wahl der Felddatentypen treffen;
– verschiedene Arten der Beziehungen unterscheiden;
– Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder).
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte), Auswertung von umfangreichen Datenständen.
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Abfragen.
Reporting und Datenmanagement.
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben);
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären;
– Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren;
– Daten lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren;
– Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen;
– Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen;
– Drucker installieren und einrichten;
– einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.);
– einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen;
– sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren;
– Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– sichere Passwörter wählen;
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren;
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden;
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System schreiben und die Geschwindigkeit erhöhen;
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche);
– Druckoptionen festlegen;
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen;
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate);
– kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen;
– eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen sowie Onlinebewerbungen durchführen;
– Protokolle sowohl nach Angabe als auch nach Sachverhalt schreiben;
– Formulare erstellen (Steuerelemente, geschützte Bereiche).
Bereich Publikation und Kommunikation – Präsentation
– Präsentationen erstellen (Animationen, Multimedia-Effekte, Folienmaster, Exportformate).
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen.
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung.
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, formale Gestaltung nach modernen Grundsätzen, Bewerbungsunterlagen, Formulare, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, multimediale Präsentation, Protokolle.
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Publikation und Kommunikation
– mit dem 10-Finger-System Schriftstücke erstellen und die Geschwindigkeit erhöhen;
– mit Format- und Dokumentvorlagen arbeiten, diese anpassen und neue Vorlagen anlegen;
– kaufmännische Schriftstücke (Brief mit Fortsetzungsblatt, Lieferschein, Rechnung usw.) nach Vorgabe normgerecht schreiben;
– Schriftstücke nach den modernen Grundsätzen der Typografie kreativ layouten;
– Schriftstücke entsprechend einem vorhandenen Corporate Design erstellen;
– Texte anhand von Audioaufzeichnungen schreiben;
– umfangreiche Dokumente bearbeiten (Abschnittwechsel, unterschiedliche Kopf- und Fußzeilen);
– Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse, Index usw.) erstellen;
– Textbausteine und Dokumentvorlagen erstellen;
– im Internet recherchieren, Browserfavoriten verwalten, Dateien komprimieren und uploaden, Dateien in der Cloud speichern, Gefahren des Internets erkennen;
– im Internet gefundene Informationen aufgaben- und adressatengerecht aufbereiten;
– mittels E-Mail kommunizieren und diese verwalten (Mailclients einrichten, Standardfunktionen eines Mailclients, Attachments, Netiquette, suchen, sortieren, archivieren, Kontakte importieren und verwalten);
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms, rationelle Gestaltung von Schriftstücken, sicheres Bewegen im Internet, elektronische Kommunikation und Kommunikationsverwaltung, Termin- und Aufgabenverwaltung.
Datenaustausch, Seriendruck, umfassende Dokumente, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programms, Corporate Design, Korrespondenz nach Audioaufzeichnungen und diversen Vorlagen, Webpublishing.
Umfangreiche betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündige Staats- und Unionsbürgerinnen sowie Staats- und Unionsbürger ein. Die Studierenden sollen sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mit der Möglichkeit zur Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusstwerden.
Im Sinne der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education hat der Erwerb und die Anwendung rechtlicher Kenntnisse, aufbauend auf die bereits in der Betriebswirtschaft vermittelten rechtlichen Inhalte, interdisziplinär vernetzt unter Verwendung aktueller facheinschlägiger Informationen zu erfolgen.
Die Fähigkeit, konkrete Sachverhalte auf ihre rechtliche Relevanz zu prüfen sowie einfache praxisbezogene Rechtsfragen selbstständig zu analysieren und zu lösen, ist im Unterricht durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallbeispiele zu erarbeiten.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, gegebenenfalls zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Rechtsordnung
– die einzelnen Ebenen des Stufenbaues der Rechtsordnung nennen und die strukturellen Zusammenhänge erklären;
– die einzelnen Arten von Rechtsakten erkennen, vergleichen und den verschiedenen staatlichen Institutionen zuordnen sowie einfache Anträge vor allem im elektronischen Behördenverkehr selbständig stellen;
– bei beruflichen und privaten Rechtsproblemen gezielt Rechtsauskünfte einholen.
Bereich Österreichisches und Europäisches Recht
– die Grundprinzipien der Bundesverfassung nennen und ihre Inhalte interpretieren, die Gesetzgebung des Bundes und der Länder erklären sowie die gegenwärtige Regierungsform in Österreich beschreiben;
– den Verwaltungsaufbau, Zuständigkeiten und Rechtskontrolle in der Verwaltung sowie die Selbstverwaltung in Österreich beschreiben;
– die Rolle der Sozialpartner im staatlichen Gefüge erklären;
– die Grund- und Freiheitsrechte im österreichischen, europäischen und internationalen Kontext erklären und bewerten;
– die Grundzüge des Asyl-, Fremden- und Staatsbürgerschaftsrechts zusammenfassen;
– die Entstehung der Europäischen Union beschreiben sowie zur europäischen Idee und zu ihrer Weiterentwicklung Stellung nehmen;
– die wichtigsten Organe der Europäischen Union nennen und ihre Aufgaben darstellen, die Normen der Europäischen Union beschreiben und erklären, wie innerhalb der Union Recht durchgesetzt wird.
Bereich Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft
– beurteilen, wann eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt, die Arten von Gewerbebetrieben und die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erläutern;
– Handlungen, die gegen den fairen Wettbewerb sowie gegen den Marken-, Muster- und Patentschutz verstoßen, erkennen und Rechtsschutzmöglichkeiten der Verletzten oder des Verletzten aufzeigen;
– darstellen, wann ein Werk den Werksbegriff des Urheberrechts erfüllt und den umfassenden Schutz des Urheberrechts erläutern;
– die jeweiligen Schutzzwecke von Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz vergleichen;
– die Struktur des arbeitsrechtlichen Normensystems wiedergeben und das Arbeitsverhältnis hinsichtlich seiner Rechte und Pflichten sowie Beendigungsmöglichkeiten aus Sicht der Arbeitgeberin und des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers charakterisieren;
– analysieren, ob in einem konkreten Rechtsfall ein Normalarbeitsverhältnis oder atypisches Arbeitsverhältnis vorliegt und deren sozialrelevante Auswirkungen beurteilen;
– einzelne Bereiche des Arbeitnehmerschutzes darstellen sowie Vertretungskörperschaften des Arbeitsverfassungsgesetzes erläutern.
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– jene Rechtsgrundlagen (insbesondere im ABGB und seinen Nebengesetzen) finden, die entsprechende Regelungen zur Problemlösung enthalten;
– ihr Wissen über die Rechts- und Handlungsfähigkeit vernetzt mit dem Vorwissen aus der Betriebswirtschaftslehre zum Vertragsrecht zur Lösung konkreter Rechtsfälle anwenden;
– die Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren und die rechtlichen Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft miteinander vergleichen;
– zwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
– die Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen (Parentelen) und des Ehepartners erklären, und die sich daraus ergebenden rechtlichen Folgen ableiten;
– Besitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären und einem realen Grundbuchsauszug wesentliche Informationen entnehmen;
– die entsprechenden Regelungen zur Problemlösung eines Besitzstörungsfalls finden sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen.
Rechtsordnung:
Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Rechtsakten, Rechtssubjekte und Rechtsobjekte, Rolle des Einzelnen im rechtlichen Umfeld (Arten des Rechts, Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen), Zugang zum Recht, E Government.
Österreichisches und Europäisches Recht:
Grundstrukturen Österreichs, Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation, Interessenvertretungen und Rolle der Sozialpartner, individuelle Rechtsinteressen (Menschen- und Bürgerrechte, Erwerb der Staatsbürgerschaft, Grundzüge des Asyl- und Fremdenrechts), Grundstrukturen der EU, Grundlagen des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, Weiterentwicklung der EU.
Unternehmerin und Unternehmer sowie Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes, Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz, arbeitsrechtliches Normensystem, Normalarbeitsverhältnisse und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigsten Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes, Berufsausbildungsgesetz.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
ABGB und seine Nebengesetze (Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts, Sachenrecht).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme
– vernetzend und aufbauend auf das betriebswirtschaftliche Vorwissen die wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses angeben, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen nennen sowie einige wichtige Vertragstypen miteinander vergleichen;
– die Vertragsstörungen unter Vernetzung mit dem betriebswirtschaftlichen Wissen analysieren und rechtliche Handlungsmöglichkeiten ableiten;
– Möglichkeiten und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen argumentieren und bewerten;
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen;
– Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen;
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren;
– die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden;
– die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen;
– die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
Bereich Rechtsdurchsetzung
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren sowie im arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahren erklären;
– die wichtigsten Inhalte des Insolvenzverfahrens analysieren sowie die Verfahrensschritte bei der Durchführung eines Konkursverfahrens und eines Sanierungsplanes miteinander vergleichen;
– die Zuständigkeit der Zivil- und Strafgerichte und den entsprechenden Instanzenzug darstellen;
– die wichtigsten Schritte der Rechtsdurchsetzung im zivil- sowie im strafgerichtlichen Verfahren erklären und die wichtigsten Inhalte der Zwangsvollstreckung, die unterschiedlichen Arten der Pfändung und Verwertung des Vermögens des Verpflichteten vergleichen.
Bearbeitung und Lösung alltäglicher Rechtsprobleme:
Vertragsrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht, Wohnungseigentums- und Mietrecht, Konsumentenschutzrecht.
E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, häufigsten (strafsatzbestimmende) Delikte, insbesondere Wirtschaftsdelikte, Suchtmittelgesetz), Umgang mit Social Networks, Datenschutz.
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungs- und Verwaltungsstrafverfahren, arbeits- und sozialgerichtliches Verfahren, Insolvenzverfahren.
Überblick über Zivil- und Strafverfahren samt besonderen Verfahrensarten, Zwangsvollstreckung.
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
– die zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
– die Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
– volkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
– die unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
– die spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
– die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
– das Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
– den Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
– häufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
– wichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
– den Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
– die Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
– die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
– die zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
– die Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
– die Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
– angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
– die Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
– die Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
– den Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
– die Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Mathematik und angewandte Mathematik“ sowie „Technologie, Ökologie und Warenlehre“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden
– kennen die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Begriffe, Methoden und Denkweisen und können diese anwenden;
– können einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen und naturwissenschaftlichen Modellen beschreiben und analysieren;
– können in der jeweiligen Fachsprache kommunizieren, argumentieren, Ergebnisse dokumentieren und interpretieren;
– können den Zusammenhang zwischen Mathematik, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch eine ganzheitliche Sichtweise von Technologie, Ökologie und Warenlehre erkennen;
– sind sich der Bedeutung der Mathematik und der Naturwissenschaften für Wirtschaft, Technik und Umwelt bewusst und können dadurch verantwortungsvoll und nachhaltig handeln.
Mathematik und angewandte Mathematik:
Die Studierenden können
– die für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
– einfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
– unter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
– die Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
– allgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden;
– zeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
Technologie, Ökologie und Warenlehre:
Die Studierenden können
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen und verstehen;
– aus unterschiedlichen Medien fachspezifische Informationen beschaffen, naturwissenschaftliche Fragestellungen formulieren und analysieren;
– gewonnene Ergebnisse der Naturwissenschaften mit gültigen wissenschaftlichen sowie aktuellen kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Kriterien bewerten und den Nutzen für die Gesellschaft erkennen und begründen;
– die förderliche Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen für sich sowie für die Gesellschaft (Wirtschaft, Umwelt und Technik) erkennen und diese beschreiben;
– anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen;
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von Waren und Technologien erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben;
– durch Untersuchen von Warenproben mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln;
– das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zinseszinsrechnung
– die dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
– dieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
– den Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
– die charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
– den Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
– Zahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
– die Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
– Rentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Funktionale Zusammenhänge:
Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Den Studierenden ist der interdisziplinäre Charakter des Unterrichtsgegenstandes, der naturwissenschaftliche, ökonomische, ökologische und soziologische Aspekte anspricht, durch vernetzte Darstellung von Inhalten aus Technologie, Ökologie und Warenlehre aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse sollen durch den Einsatz verschiedener Sozialformen im Unterricht vertieft werden.
Die Grundzüge ökologischen Wirtschaftens sind inhaltlich vollständig zu behandeln, da sie Basis für Themen aus den Bereichen der Angewandten Technologie, der Angewandten Ökologie und der Angewandten Warenlehre bilden. Aus diesen sind unter Berücksichtigung von Regionalität und Aktualität exemplarisch Beispiele zu wählen, die zur Abstraktion und Übertragung auf andere Problem- und Fragestellungen geeignet sind.
Die Studierenden sollen durch eine ganzheitliche Betrachtung von Themenfeldern Inhalte der Naturwissenschaften, der Technologie, der Ökologie und der Warenlehre miteinander vernetzen. Damit soll Einschätzungsvermögen als Voraussetzung für Handlungskompetenz in komplexen Fragestellungen erworben werden.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Technologie, Ökologie und Warenlehre
– naturwissenschaftliches Grundwissen mit Beispielen aus der angewandten Warenlehre verknüpfen;
– den Produktlebenszyklus anhand von Beispielen erklären;
– die wichtigsten Bestimmungen des Konsumentenschutzes nennen und facheinschlägig recherchieren;
– für das Ökosystem wesentliche Faktoren erklären und diese zueinander in Beziehung setzen.
Bereich Ökologisches Wirtschaften
– die Grundlagen, Instrumente und Prinzipien ökologischen Wirtschaftens analysieren;
– ökologisches Wissen bei wirtschaftlichen Fragestellungen anwenden;
– ökologisches Wissen zur Interpretation und Risikoabschätzung aktueller Umweltsituationen heranziehen.
Grundlagen der Technologie, Ökologie und Warenlehre.
Arbeitsweisen der Technologie, Ökologie und Warenlehre, Produktlebenszyklus, Konsumenteninformation und Konsumentenschutz.
Ökosphäre, natürliche und künstliche Systeme, abiotische und biotische Faktoren, Energie- und Stoffkreisläufe, ökologisches Gleichgewicht, Biodiversität, fossile und regenerative Energieträger, Klima, Treibhauseffekt.
Ökologisches Wirtschaften:
Prinzip der Nachhaltigkeit, Ökodesign, Ökobilanz, ökologisches Management, Ethik des Wirtschaftens, Fair-Trade, Globalisierung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich angewandte Technologie und angewandte Warenlehre
- einige aktuelle technologische Verfahren erklären,
- nachhaltige Entwicklungen der Wirtschaft hinsichtlich deren globalen Auswirkungen analysieren und bewerten,
- Fragen der Wirtschaftsethik im Hinblick auf ihr eigenes Handeln bewerten,
- ökologische, technologische und warenbezogene Inhalte vernetzt betrachten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen,
- Entwicklungen im ökologischen, technologischen und warenbezogenen Bereich bewerten und Schlüsse für sich und die Gesellschaft daraus ziehen.
Angewandte Technologie und angewandte Warenlehre:
Ausgewählte Beispiele der angewandten Technologie: Informationstechnologie, Biotechnologie, Solartechnologie, Wasserstofftechnologie, Umwelttechnologie usw.
Ausgewählte Beispiele der angewandten Warenlehre: Baustoffe und Bauphysik, Lebens- und Genussmittel und Nahrungsmittelindustrie, Nanotechnologie, Bionik, Verpackung und Abfallwirtschaft
Themenfelder zur Wahl:
Energieträger und Energiewirtschaft, Sport und Freizeitgestaltung, Gesundheit, Verkehr und Mobilität, Wohnen, Haushalt, Tourismus, Globalisierung, Ernährung, Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft, Forschung, Telekommunikation
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
Im Sinne einer vernetzten und digitalen Arbeitswelt ist die digitale Erfassung, Bearbeitung und Weitergabe von Information und multimedial aufbereiteten Inhalten ein erfolgsrelevanter Faktor. Die Fähigkeit mit der Unternehmensumwelt (einer interessierten Öffentlichkeit, den Kundinnen und Kunden, den Lieferanten, den Behörden, den Gesellschaftern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, uvm.) effektiv, zeitrelevant, zielgruppenadäquat und respektvoll zu kommunizieren und Information weiterzugeben, ist ein überlebensnotwendiger Faktor von Unternehmen und Organisationen. Die Aufbereitung und Weitergabe von Information mit Hilfe der neuen multimedialen Techniken über moderne Kommunikationskanäle ist eine Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation in einer aufgeklärten und vernetzten Zivilgesellschaft.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Medienkunde
– die wesentlichsten Mediensysteme und -strukturen wie Strukturen (Medienkunde);
– sich analytisch und reflexiv mit Medien auseinandersetzen (Medienkritik);
– Manipulation in Medieninhalten in einer multimedialen Welt erkennen und diese nach ethischen Kriterien analysieren;
– wesentliche technische Möglichkeiten für die in Unternehmen relevanten multimedialen Bereiche benennen;
– Bild- und Videomaterial bewerten und interpretieren;
– die rechtlichen Grundlagen bezüglich der Verwendung von Bild- und Videomaterial benennen.
Bereich Webdesign
– einen einfachen HTML- und CSS-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
– aktuelle Trends bei der Gestaltung von Websites benennen.
Bereich E Government
– einen Überblick über die aktuellen Angebote aus dem Bereich E Government geben;
– ausgewählte Behördenwege online abwickeln.
Bereich Urheberrecht
– die für ihre Geschäftsidee bzw. Werke notwendigen externen Ressourcen erschließen und die Idee rechtlich schützen, sowie unerlaubte Verwertungen ihrer Werke abwehren;
– die Begriffe geistiges Eigentum und Urheberrecht definieren und aktuelle gesetzliche Entwicklungen analysieren;
– Voraussetzungen für den Schutz eines Werkes analysieren, schützenswerte Werke definieren und die gewerberechtlichen Voraussetzungen analysieren;
– die Unterschiede zwischen Werkschutz, Patentschutz und Markenschutz definieren.
Bereich künstliche Intelligenz
– die Anwendungsgebiete des Wirtschaftsfaktors künstliche Intelligenz unternehmensbezogen und gemeinwohlorientiert beschreiben und bewerten;
– aktuelle Geschäftsmodelle im Bereich der künstlichen Intelligenz beschreiben.
Medienkunde:
Medienkunde, Medienkritik, Mediengestaltung, Mediennutzung.
Bildbearbeitung.
Webdesign:
HTML-Grundlagen.
E Government:
Angebote des E Governments.
Urheberrecht:
Datenschutz, Urheberrecht, Markenschutzrecht, Gewerberecht, Patentrecht, Behörden wie Patentamt.
Künstliche Intelligenz:
Anwendungsgebiete künstlicher Intelligenz in Unternehmen und im öffentlichen Bereich.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Web-Projekte mit CMS
– einen HTML-Quelltext interpretieren sowie manuell selbst erstellen und anpassen;
– ein HTML-Dokument mit Hilfe von CSS (oder Ähnlichem) formatieren;
– einen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
– ein CMS redaktionell bedienen;
– Anforderungen analysieren und dokumentieren;
– ein Web-Projekt mit CMS planen;
– einen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
– die rechtlichen Bedingungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Veröffentlichung von Websites anwenden;
– Anwendungsmöglichkeiten für BOTs in Unternehmen identifizieren und bewerten;
– Möglichkeiten von Algorithmen und künstlicher Intelligenz zur Generierung und Verteilung von Content beschreiben.
Webprojekte mit CMS:
Web-Projekt mit CMS (zB Webshop), notwendige rechtliche Grundlagen, BOTs, künstliche Intelligenz und Content Generierung.
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner elektronischer Kommunikationstechniken zur Lösung zeitgemäßer Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Die elektronischen Möglichkeiten des Informationsaustausches, der Kommunikation und des E-Commerce mit Hilfe des Internets sollen die Studierenden anhand von praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientiertem Unterricht zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, selbstständig und im Team sowie zum anwendungsorientiertem Entscheiden und Handeln führen. Die strategische Planung und der Aufbau und die praktische Anwendung von internen und externen Kommunikationsplattformen bzw. -möglichkeiten und der diesbezügliche Informationsaustausch steht im Vordergrund. Darüber hinaus sind Wirtschaftsethik und die Verantwortung von Unternehmen bzw. Organisationen gegenüber der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Umwelt und einer interessierten Öffentlichkeit bedeutende Inhalte.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Social Media
– die Funktionsweise und Dienste des Internets beschreiben;
– einen Überblick über gängige Social Media Plattformen geben;
– neue Methoden und Strategien im Social Media Marketing beschreiben sowie deren Bedeutung und möglicher Risiken abschätzen;
– Empfehlungen für Unternehmen im Bereich Social Media Marketing ableiten;
– Methoden und Trends frühzeitig erkennen, für Unternehmen nutzbar machen bzw. deren Chancen und Risiken bewerten;
– Maßnahmen zur effizienten Betreuung und Erweiterung des Kundenstamms planen und umsetzen;
– Inhalte plattformspezifisch bereitstellen;
– Kampagnen auf verschiedenen Plattformen planen und ausarbeiten;
– Netikette anwenden und Krisen (zB Shitstorm) managen;
– Influencer identifizieren und einsetzen;
– Maßnahmen zur Erfolgskontrolle der Aktionen auf diversen Plattformen benennen.
Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
– wichtige Grundlagen und Modelle erfolgreicher Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beschreiben;
– eine Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gestalten und wissen, wie man Vertrauen aufbaut und Handlungsspielräume schafft;
– die Bedeutung von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit als Teil der strategischen Unternehmensführung erkennen;
– Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategien planen, durchführen und evaluieren;
– die wichtigsten rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen der Unternehmenskommunikation benennen;
– den Kommunikationserfolg messen, bewerten und steuern.
Social Media:
Social Media Plattformen, Tools zum Kampagnen- und Analysemanagement im Internet, elektronische Informationskanäle.
Grundlagen der Kommunikationspsychologie:
Modelle und Theorien, Theorie und Praxis der Öffentlichkeitsarbeit (Konzept und Planung von PR Strategien), Abgrenzung von Marketing vs. Öffentlichkeitsarbeit (to sell vs. to tell), Anwendungsfelder und Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit.
Evaluierung der Unternehmenskommunikation (Methoden und Instrumente).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Technologische Entwicklungen
– einen Überblick über die umfassende Vernetzung in der heutigen Zeit (Internet der Dinge bzw. Internet of everything) geben;
– einen Überblick über die geänderten Anforderungen an Unternehmen sowie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer durch die Digitalisierung geben.
Bereich IT-Systemsicherheit
– zu aktuellen technologischen Entwicklungen im IT-Bereich einen Überblick geben sowie Vorteile und Risiken für Unternehmen beschreiben (zB Vernetzung Mensch-Maschine-Daten).
Bereich Datensicherheit
– potentielle Gefahrenquellen für IT-Systeme identifizieren und weitgehend beseitigen;
– Möglichkeiten des Schutzes von Unternehmen vor Cybercrime-Angriffen benennen;
– unterschiedliche Cloud-Lösungen benennen.
Bereich Datenanalyse
– Methoden zur Sammlung komplexer Datenmengen (Big Data) benennen sowie die für die Gesellschaft dadurch entstehenden Chancen und Risiken kritisch bewerten;
– abschätzen, für welche Zwecke Unternehmen ihre gesammelten Daten auswerten;
– Anwendungsgebiete maschinellen Lernens beschreiben und Beispiele für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen angeben;
– große Datenmengen mit einer geeigneten Software auswerten und bedarfsorientiert aufbereiten.
Technologische Entwicklungen:
Grundlagen der Funktionsweise des Internets, Internet der Dinge, aktuelle Trends bezüglich Digitalisierung, Vorteile und Risiken der Vernetzung.
IT-Systemsicherheit:
Allgemeine und aktuelle Bedrohungen für IT-Systeme, Bedrohungen aus dem Internet, Firewalls, Gefahren beim Online-Geschäften, Abwehrmaßnahmen.
Datensicherheit:
Technologische Entwicklungen im Bereich der Datensicherung, Cloud-Lösungen.
Datenanalyse:
Methoden zur Aggregation und Auswertung umfangreicher Datenmengen in Unternehmen, maschinelles Lernen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Online-Sales und E-Commerce
– die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von online Sales und E-Commerce einschätzen und beurteilen sowie Trends in der Branche erkennen;
– Strategien für ein Unternehmen entwickeln;
– unterschiedliche Online-Geschäftsmodelle (wie Online-Shop, Marktplatz, Plattformen, Abo-Modell, Deal-Modell etc.) unterscheiden und deren Bedeutung einschätzen;
– den Aufbau von Online-Shops und online Marktplätzen für verschiedene Endgeräte und Schnittstellen beschreiben;
– die Bestandteile von Onlineshops und online Marktplätzen (Navigation, Suche, Empfehlungsdienste) sowie deren gesetzliche Erfordernisse beschreiben;
– Online-Shops und online Marktplätze bedienen (usability);
– Kundenbewertungssysteme und deren Bedeutung analysieren;
– Kriterien für die Barrierefreiheit eines Online-Shops benennen;
– die Grundsätze des Customer-Experience-Managements beschreiben;
– Online-Marktforschungsinstrumente für Shop-Managementsysteme einsetzen;
– Online-Shops und Marktplätze diverser Wettbewerber hinsichtlich Warenpräsentation, Warenangebot, Specials, Aktionen usw. analysieren;
– unterschiedliche Werbeformen im Display-Marketing (zB Retargeting, Behavioural Targeting) einsetzen;
Bereich Externe Kommunikation
– die strategische Bedeutung eines Employer Brandings erkennen;
– die Wichtigkeit der Positionierung und der Identität des Unternehmens erkennen;
– die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens erklären;
– die moderne Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten analysieren und deren Anwendungen verstehen;
– eine Zielgruppendefinition hinsichtlich konkreter Adressatinnen und Adressaten vornehmen;
– ausgewählte aktuelle Kommunikationsanwendungen einsetzen und deren Reichweite beurteilen.
Bereich Kommunikationsinstrumente
– Instrumente der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit aufeinander abstimmen;
– die grundlegenden Regeln für die externe Kommunikation benennen und umsetzen;
– die Gefahren und Probleme, die mit den Instrumenten des Web 2.0 verbunden sein können, einschätzen und grundlegende Fehler verhindern.
Online-Sales und E-Commerce:
Online-Geschäftsmodelle inklusive Webs-Shops, Plattformen, Marktplätze.
Online-Marktforschungsinstrumente, Online-Marketinginstrumente.
CRM und Beschwerdemanagement.
Design von Webshops und Websites, Search Engine Optimization (SEO).
Rechtliche Grundlagen des E-Commerce, Robotic-Process-Automation, Blockchain.
Externe Kommunikation:
Kommunikationspolitik bei Unternehmen/Organisationen, Theorie und Praxis der Corporate Identity und Corporate Responsibility, Marke als Vertrauensbild, Employer Branding (Aufbau, Entwicklung und Maßnahmen).
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit über verschiedene Kanäle und Instrumente (Blogs, Print, Video, Foren, Newsletter, Kundenkontakt, Telefongespräche, Chat, Videogespräche und Videokonferenzen, Schriftverkehr, Storytelling, Podiumsdiskussionen etc.).
Erfolgsfaktoren und Gefahren, Lobbying und Networking als Instrumente der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Seminar stellt eine Erweiterung der Ausbildungsschwerpunkte „Kommunikation und Medieninformatik“ dar.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software) einzusetzen.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der ERP-Software
– in einer Standard ERP-Software den grundlegenden Systemaufbau beschreiben;
– im System richtig navigieren;
– die Hilfefunktionen nützen;
– die Funktion von Transaktionen beschreiben;
– Voreinstellungen durchführen und nutzen.
Bereich Grundlagen der Finanzbuchhaltung
– die relevanten Stammdaten in der Finanzbuchhaltung erkennen, einpflegen und ändern (Sachkosten, Lieferanten);
– Belegverbuchung im Bereich Einkauf im Programm durchführen;
– Stornobuchungen durchführen;
– Auswertungen im Hauptbuch vornehmen.
Grundlagen der ERP-Software:
Programmlogik, Systemaufbau, Navigation.
Grundlagen der Finanzbuchhaltung:
Stammdaten der Buchhaltung, Buchung von Kassabelegen, Eingangsrechnungen, Gutschriften, Bankbelege, Auswertung von Kosten, Salden und offene Posten, Journal, Prozessanalyse.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Finanzbuchhaltung
– die relevanten Stammdaten in der Finanzbuchhaltung erkennen, einpflegen und ändern (Kunden, Anlagen);
– die Belegverbuchung im Bereich Verkauf und im Bereich Anlagen im Programm durchführen;
– Stornobuchungen durchführen;
– einen Mahnlauf durchführen und den Mahnstatus erheben;
– Anlagenbestandslisten aufrufen und das Anlagenbuch auswerten;
– die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
– Reports der Finanzbuchhaltung erstellen und auswerten;
– die Schnittstellen zur Materialwirtschaft und zum Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Finanzbuchhaltung:
Stammdaten der Kundinnen und Kunden sowie der Anlagen, Buchung Ausgangsrechnungen, Gutschriften, Kundenzahlungen, Auswertung von Konten, Salden und offene Posten, Mahnlauf, Journal, Anlagenverzeichnis, Reports, Prozessanalyse, Integration des grundlegenden Einkaufs- und Verkaufsprozesses.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Das Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige hat gemäß § 75 Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie auf das Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige Anwendung (siehe Anlage A1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (siehe Anlage A1) mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A 1).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 6 | |||||
| 1.1 | Religion/Ethik 10 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (III)/III |
| 1.2 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | - | 1 | 1 | - | 2 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 22 | |||||
| 2.1 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 2.2 | Lebende Fremdsprache 3 | 4 | 4 | 3 | 3 | 14 | (I) |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 57 | |||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 4 | 4 | 3 | 4 | 15 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 4 | 4 | 5 | 3 | 4 | 16 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 | 1 | 1 | 5 | 1 | 8 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | 3 | 3 | - | - | 6 | II |
| 3.6 | Recht | - | - | 2 | 2 | 4 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | - | - | 2 | 2 | 4 | III |
| 4. | Mathematik und Naturwissenschaften | 4 | |||||
| 4.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 1 | 1 | - | - | 2 | I |
| 4.2 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | 1 | 1 | - | - | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 23 | 25 | 22 | 19 | 89 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 | ||||||
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt 6 7 | - | - | 3 | 4 | 7 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 8 | - | - | - | - | 0-10 | I/III 9 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | - | - | - | - | 0-10 | I-III |
| Gesamtwochenstundenzahl | 23 | 25 | 25 | 23 | 96 | ||
| B. | Freigegenstände 5 | ||||||
| C. | Unverbindliche Übungen 5 | ||||||
| D. | Förderunterricht | ||||||
_______________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
4 Mit Computerunterstützung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
6 Der Lehrstoff der im Abschnitt A.2 (Schulautonomer Erweiterungsbereich) angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist für das dritte Semester für vier Wochenstunden und für das vierte Semester für drei Wochenstunden konzipiert.
7 In Amtsschriften ist der schulautonom festgelegte Ausbildungsschwerpunkt bzw. sind die schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunkte anzuführen.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
10 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
1. Das Stundenausmaß der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann verschoben werden, wobei die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 25 nicht überschritten werden darf. Jeder Ausbildungsschwerpunkt hat sieben Semesterwochenstunden zu umfassen.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Z 4.
3. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl von bis zu vier um höchstens eine Semesterwochenstunde und Pflichtgegenstände mit fünf bis zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens zwei Semesterwochenstunden sowie Pflichtgegenstände mit mehr als zehn Gesamtsemesterwochenstunden um höchstens drei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
4. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu sieben Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß kann eine weitere lebende Fremdsprache vorgesehen werden. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann aber auch bis zu Null Gesamtsemesterstunden reduziert werden, wenn diese dem schulautonomen Erweiterungsbereich gewidmet sind.
5. Anstelle des schulautonom festgelegten Ausbildungsschwerpunktes können die für diesen vorgesehenen sieben Gesamtsemesterwochenstunden zur Erhöhung der Stundenanzahl der Pflichtgegenstände im Stammbereich verwendet werden
6. Das Semesterwochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf nicht vermindert werden.
7. Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Aus jedem Cluster, ausgenommen „Persönlichkeit und Bildungskarriere“, können weiters bis zu drei Semesterwochenstunden in den schulautonomen Erweiterungsbereich zugunsten weiterer im Abschnitt VII, Unterabschnitt A.2.1, vorgesehener Ausbildungsschwerpunkte zu je sieben Wochenstunden (drei bzw. vier Wochenstunden pro Semester) verschoben werden.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 30 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 108 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderung der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 136/2020 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5) mit Ausnahme jener, das Pflichtpraktikum betreffenden Teile.
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5) mit Ausnahme jener, das Pflichtpraktikum betreffenden Teile.
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
- Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
- kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
- Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma
- Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
- Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
- bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
- laufende Geschäftsfälle bearbeiten.
Kommunikation im betrieblichen Bereich einschließlich Schriftverkehr
Präsentationstechniken
Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Laufende Geschäftsfälle inkl. Belegbearbeitung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
- Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
- Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
- Projektabgrenzungen durchführen,
- Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
- mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
- unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
- Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
- Projekte laufend evaluieren,
- die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling), Projektdurchführung, Projektabschluss
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
- strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
- betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
- eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
- grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
- anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
- betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
- mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
- Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
- unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- Führungstechniken anwenden,
- Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
- Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
- Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
- Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
- sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
- Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
- kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
- zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
- ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Bereich Case Studies
- ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Studierenden können im
Bereich Case Studies
- ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
- betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Kompetenzen aus der Arbeit in der Übungsfirma
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- bis dreistündig)
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Wie im Lehrplan Kolleg der Handelsakademie (siehe Anlage A5).
Das Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Digital Business hat gemäß § 75 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl. Nr. 242/1962, die Aufgabe, Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Digital Business wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Digital Business auf das Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Digital Business Anwendung (siehe Anlage A1.1).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1) mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (Anlage A1.1).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrver-pflichtungs-gruppe | ||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||
| 1. | Religion und Ethik | 4 | |||||
| 1.1 | Religion/Ethik 4 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (III)/III |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 8 | |||||
| 2.1 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 32 | |||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 2 | 2 | 10 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 10 | I |
| 3.3 | Entrepreneurship und Management | - | - | 2 | 2 | 4 | I |
| 3.4 | Betriebliche Kommunikation und Präsentation | - | 2 | - | - | 2 | I |
| 3.5 | Wirtschaftsrecht und E-Business | - | - | 2 | 1 | 3 | II |
| 3.6 | Volkswirtschaft | - | - | 2 | 1 | 3 | III |
| 4. | Mathematik | 4 | |||||
| 4.1 | Angewandte Mathematik | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 11 | 13 | 13 | 11 | 48 | ||
| A.2 | Erweiterungsbereich Digital Business | 48 | |||||
| 2.1 | Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme | 3 | 3 | - | - | 6 | I |
| 2.2 | Officemanagement und Angewandte Informatik | 3 | - | - | - | 3 | II |
| 2.3 | Betriebssysteme und Netzwerkmanagement | 2 | 2 | 2 | - | 6 | I |
| 2.4 | Internet, Multimedia und Contentmanagement | 3 | 2 | 2 | 2 | 9 | I |
| 2.5 | E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 2.6 | Angewandte Programmierung | 4 | 3 | - | - | 7 | I |
| 2.7 | Softwareentwicklung und Projektmanagement | - | 2 | 3 | 4 | 9 | I |
| Gesamtwochenstundenzahl | 28 | 27 | 22 | 19 | 96 | ||
| B. | Freigegenstände | ||||||
| C. | Unverbindliche Übungen | ||||||
| D. | Förderunterricht | ||||||
______________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie- Digital Business (Anlage A1.1).
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
1. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände um höchstens zwei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen nicht geschaffen werden.
3. Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände und Unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 30 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 108 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hierfür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 136/2020 in der geltenden Fassung.
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung.
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der geltenden Fassung.
7. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1) mit Ausnahme jener, das Pflichtpraktikum betreffenden Teile.
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A5.1).
Das Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik hat gemäß § 75 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl. Nr. 242/1962, die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik auf das Kolleg der Handelsakademie für Berufstätige – Kommunikation und Medieninformatik Anwendung (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3) mit Ausnahme des Teils „Praxis und andere Formen des Praxiserwerbes“.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
| A. | Pflichtgegenstände, Verbindlichen Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrver-pflichtungs-gruppe | ||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
| A.1 | Stammbereich 2 | ||||||
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 6 | |||||
| 1.1 | Religion/Ethik 7 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (III)/III |
| 1.2 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | - | 1 | 1 | - | 2 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 8 | |||||
| 2.1 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 62 | |||||
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 4 | 4 | 3 | 4 | 15 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 4 | 5 | 4 | 5 | 18 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies | 1 | 2 | 5 | 1 | 9 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | 2 | 2 | - | 2 | 6 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik | 3 | 3 | - | - | 6 | II |
| 3.6 | Recht | - | - | 2 | 2 | 4 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | - | - | 2 | 2 | 4 | III |
| 4. | Mathematik und Naturwissenschaften | 29 | |||||
| 4.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | - | - | - | 2 | I |
| 4.2 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | 2 | - | - | - | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 21 | 20 | 20 | 19 | 80 | ||
| A.2 | Erweiterungsbereich – Kommunikation und Medieninformatik 4 | 16 | |||||
| 2.1 | Medieninformatik | 2 | 2 | 4 | I | ||
| 2.2 | Internet, Social Media, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit | - | 3 | 2 | 3 | 8 | I |
| 2.3 | Seminar ERP | 2 | 2 | 4 | I | ||
| 2.4 | Seminar(e) 5 | 0-4 | I/III 6 | ||||
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | - | - | - | - | I-III | |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 25 pro Sem.) | 23 | 25 | 24 | 24 | 96 | ||
| B. | Freigegenstände 4 | ||||||
| C. | Unverbindliche Übungen 4 | ||||||
| D. | Förderunterricht | ||||||
____________________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des V. Abschnittes.
5 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
6 Schulautonome Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind in Lehrverpflichtungsgruppe I, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe III einzustufen.
7 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (Anlage A1.3).
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der vier Cluster ist ein Gesamtausmaß der Semesterwochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände um höchstens zwei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
2. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden.
3. Die Gesamtwochenstunden des Pflichtgegenstandes „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ dürfen nicht vermindert werden.
4. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, unter Bedachtnahme auf regionale Gegebenheiten geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
5. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens vier Semesterwochenstunden (eine oder zwei Semesterwochenstunden pro Seminar) angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
6. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens vier Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren.
Die Semesterwochenstundenzahl von 30 pro Semester (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 108 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 17 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge (SchUG-BKV), BGBl. I Nr. 33/1997.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2) mit Ausnahme jener, das Pflichtpraktikum betreffenden Teile.
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A5.2).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Kommunikation und Medieninformatik (siehe Anlage A1.3).
Die Handelsschule umfasst drei Schulstufen und dient gemäß § 52 und § 60 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) der kaufmännischen Berufsausbildung für alle Zweige der Wirtschaft. Sie vermittelt in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung. Die Ausbildung an der Handelsschule wird durch die Abschlussprüfung beendet und befähigt zur Ausübung eines Berufes auf kaufmännischem Gebiet.
Im Rahmen der erforderlichen allgemeinbildenden, naturwissenschaftlichen, fachtheoretischen, praktischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Pflichtgegenstände (§ 55a Abs. 1 SchOG) erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Einstellungen und Haltungen, die zur Lösung der bei der Ausübung eines qualifizierten Berufes gestellten Aufgaben erforderlich sind.
Nach Abschluss der Handelsschule verfügen die Schülerinnen und Schüler im Besonderen über
– ein breites Spektrum an Theorie- und Faktenwissen für ihre Berufspraxis,
– ein breites Basiswissen im allgemeinbildenden und betriebswirtschaftlichen Bereich sowie ein Verständnis für volkswirtschaftliche Prozesse, insbesondere im Sinne der Entrepreneurship Education,
– die Fähigkeit, eine aktive und verantwortungsbewusste Rolle als Unternehmerin und Unternehmer, als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer oder als Konsumentin und Konsument einzunehmen,
– kognitive Fähigkeiten und praktische Fertigkeiten, die sie befähigen, in Unternehmungen einfache kaufmännische Problemstellungen zu lösen und andere Personen bei Routinetätigkeiten anzuleiten,
– die Kompetenz, die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen selbstständig zu beschaffen sowie Informations- und Kommunikationstechnologien zu nutzen und diese situationsgerecht einzusetzen,
– die Fähigkeit, Sachverhalte in korrektem Deutsch in Wort und Schrift auszudrücken sowie in einer Fremdsprache situationsadäquat zu kommunizieren,
– die Kompetenz, selbstständig und im Team zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umzugehen sowie ihre eigenen Leistungen einzuschätzen und entsprechend zu handeln,
– die Fähigkeit, ihren Fortbildungsbedarf sowie die Notwendigkeit des eigenständigen, berufsbegleitenden Weiterlernens zu erkennen und danach zu handeln,
– die Fähigkeit, ressourcen- und verantwortungsbewusst unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte vorzugehen, sowie die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen zu erkennen,
– interkulturelle Kompetenz und sind befähigt, Verständnis und Achtung für andere aufzubringen sowie sich mit Religionen, Kulturen und Weltanschauungen auseinander zu setzen,
– die Fähigkeit, sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten wie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
– ausreichende Kenntnisse von politischen Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, wissen über die Bedeutung der Europäischen Union und die Stellung Österreichs innerhalb dieser Bescheid, können sich mit den Werten der Demokratie auseinandersetzen und sind über die Notwendigkeit der Förderung von Benachteiligten in der Gesellschaft sensibilisiert.
Die Schülerinnen und Schüler können
– sozial verantwortlich agieren, was sich in Respekt, angemessener Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein zeigt,
– ein breites Spektrum an adäquaten Kommunikationsformen (verbal, non-verbal, schriftlich) einsetzen,
– sich kooperativ, verantwortlich und zielorientiert einbringen,
– die eigene Leistung einschätzen und entwickeln,
– mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umgehen,
– Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Motivationsfähigkeit zeigen,
– Arbeitskontexte beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Änderungen auftreten,
– situationsgerecht in der ihnen zukommenden Rolle auftreten,
– kontrolliert, reflektiert und mit Eigeninitiative das Arbeitsumfeld gestalten,
– Aufgaben systematisch entwickeln, strukturiert umsetzen und Vernetzung mit anderen Situationen herstellen,
– lebenslanges Lernen für ihre Lebens- und Karriereplanung einsetzen.
Im Cluster Sprachkompetenz erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache Deutsch und in einer Fremdsprache (Englisch) und können sich in beruflichen wie gesellschaftlichen Kommunikationssituationen adäquat verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie unterschiedliche Sichtweisen respektieren. Sie können die Bedeutung von Sprachen im beruflichen Kontext einordnen und ihre Sprachkenntnisse in den unterschiedlichen beruflichen Situationen einsetzen. Sie sehen außerdem den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und als wichtiges Kommunikationsmittel an.
Im Cluster Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung erwerben die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Kompetenz, um sich in beruflichen wie gesellschaftlichen Situationen adäquat zu verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können ihre jeweils aktuelle Ausgangssituation für die Planung ihrer Karriere sowie für den Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen und darauf Weiterbildungsaktivitäten und Entwicklungsschritte aufbauen. Zudem verfügen sie über die Fähigkeit sich selbst zu organisieren. Sie können soziale Situationen im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld analysieren und sich als Gruppenmitglied rollengerecht verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung körperlicher Bewegung und Fitness für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit einschätzen, kennen den Stellenwert des Sports im gesellschaftlichen Leben und für die Wirtschaft und können sich in Leistungs- und Wettbewerbssituationen fair und regelkonform verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können am Wirtschaftskreislauf in verschiedenen Rollen teilnehmen (Fit for Life), können wirtschaftlich rechnen, einen Kaufvertrag abwickeln sowie die Leistungsbereiche in Unternehmen verschiedener Branchen unterscheiden. Sie können wesentliche Vertragsinhalte erkennen, wissen über verschiedene Versicherungsformen Bescheid und können deren Leistungsumfang beschreiben.
Sie können sowohl im Finanzierungs- als auch im Investitionsbereich, aufgrund vorliegender Angebote und Informationen, Entscheidungsgrundlagen aufbereiten, laufende Geschäftsfälle in Buchführungssystemen erfassen, Kalkulationen durchführen und darauf basierend Entscheidungen treffen.
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, einfache Personalverrechnungsarbeiten zu erledigen, können einfache Jahresabschlussarbeiten durchführen, das Betriebsergebnis ermitteln und interpretieren, die entsprechenden Erklärungen ausfüllen, termingerecht abliefern und Konsequenzen aus Steuerbescheiden erkennen.
Sie können ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberin und Arbeitgeber nennen, verschiedene Formen von Beschäftigungsverhältnissen aufzählen und die erforderlichen Schritte einer Unternehmensgründung wiedergeben. Sie können einfache Businesspläne erstellen, unterschiedliche Rechtsformen beschreiben und die Wahl einer bestimmten Rechtsform begründen.
Die Schülerinnen und Schüler können die in allen kaufmännischen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kompetenzen zur selbstständigen Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen einsetzen.
Sie können die geeignete Hardware finden und situationsadäquat mit betrieblichen Netzwerken umgehen, umfangreiche Dokumente und Publikationen erstellen und diese medienunterstützt kommunizieren sowie den Schriftverkehr eines Unternehmens softwareunterstützt abwickeln. Sie können das Internet und neue Technologien, unter Beachtung gesetzlicher Rahmenbedingungen, sinnvoll nutzen, können Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen und mit Datenbanken umgehen.
Sie können sich situationsadäquat benehmen, entsprechend verhalten und kundenorientiert handeln, projekt- und teamorientiert arbeiten und eigenverantwortlich Projekte abwickeln.
Im Cluster „Gesellschaft und Umwelt“ erwerben die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Kenntnisse, um sich aktiv am demokratischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen beteiligen zu können. Sie können selbstständig und verantwortungsbewusst ihre Rechte und Pflichte im öffentlichen und beruflichen Umfeld wahrnehmen sowie eigene politische Ziel- und Wertvorstellungen reflektiert und verantwortungsvoll vertreten und kommunizieren. Die Schülerinnen und Schüler können mit kultureller Vielfalt als Herausforderung umgehen und sehen diese als eine Bereicherung für die Gesellschaft.
Sie können die wesentlichsten volkswirtschaftlichen und rechtlichen Begriffe erklären. Sie können wirtschaftliche und ökologische Aspekte von Räumen und Gesellschaften beschreiben und erläutern, sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse beschreiben und deren Bedeutung fürs eigene Leben beurteilen.
Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und aktuelle Gegebenheiten einzugehen.
Bei der Unterrichtsplanung sind die in den allgemeinen Bildungszielen des jeweiligen Clusters und der Bildungs- und Lehraufgabe des einzelnen Unterrichtsgegenstandes angeführten Bereiche als Basis anzusehen. Der Unterricht ist auf Lernergebnisse auszurichten. Nach Lernjahren und Kompetenzmodulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu planen, wobei die im Lehrplan bei den entsprechenden Gegenständen definierten Kompetenzen über die Schulstufen systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind.
Neben der Erarbeitung von Fachwissen sowie der Entwicklung und Förderung von Werthaltungen ist die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung eine untrennbare Komponente des Unterrichts. Der Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, besonderes Augenmerk zu schenken.
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Auf deren situationsadäquaten Einsatz und deren Weiterentwicklung in Wort und Schrift (korrekter Gebrauch der Standardsprache Deutsch – Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) hat jede einzelne Lehrerin und jeder einzelne Lehrer hinzuwirken. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) sowie die Bestimmungen der Leistungsbeurteilungsverordnung maßgeblich.
Der Unterricht in Klassen mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Erstsprache stellt differenzierte Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Interkulturelles Lernen soll die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen verbessern. Das Prinzip Interkulturellen Lernens trägt zur Entwicklung der eigenen kulturellen Identität bei und bereitet auf das Leben in der Gesellschaft in Österreich vor.
Zum Erreichen einer praxisorientierten Wirtschaftskompetenz ist der Bezug zu den schulischen Übungsfirmen und Wirtschaftspartnern in allen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen.
Die Unterrichtsarbeit ist in allen Unterrichtsgegenständen auf das allgemeine Bildungsziel der Handelsschule auszurichten; dazu sind die enge Zusammenarbeit und laufende Absprachen aller Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse zweckmäßig, um fächerübergreifendes Denken und Verstehen zu fördern.
Im Sinne von Chancengleichheit ist die Individualität der Schülerinnen und Schüler bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Dafür sind motivierende Unterrichtsformen, die von den vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ausgehen und darauf aufbauen, einzusetzen. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Stärken zeigen können, ihre Selbsteinschätzung gefördert wird und sie aus ihren Fehlern lernen können. Die Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen sind auszuschöpfen; Informationsfeststellungen in Form von Lernstandserhebungen oder Lernfortschrittsanalysen sind als Diagnoseinstrumente, insbesondere aber als Ausgangspunkt für die Planung weiterer Lernphasen einzusetzen.
Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass das Interesse und die Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden. Es sind unter Einsatz moderner Technologien unterschiedliche kompetenzorientierte Unterrichtsmethoden einzusetzen. Lehr- und Lernformen, wie insbesondere kooperatives offenes Lernen tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler zur Problemlösungskompetenz zu befähigen, zu einer eigenständigen und selbstverantwortlichen Arbeitsweise hinzuführen, für Einzel- und besonders für Teamarbeit zu befähigen sowie zu sozialem und solidarischem Lernen und Handeln zu motivieren.
Praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht (Arbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen) sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten, zu selbstständiger Arbeit und zum Arbeiten im Team sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln hinführen.
Thematische Schwerpunkte können unter Bedachtnahme auf die Anforderungen der Wirtschaft und außerschulischer Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus der Praxis tragen dazu bei, den Schüler-innen und Schülern Einblicke in die Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe zu geben. Die Organisation kultureller Aktivitäten und der Besuch kultureller Veranstaltungen und Institutionen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Kunst und Kultur motivieren.
Das didaktische Konzept der Übungsfirma fördert die Individualisierung und den Aufbau von Fach , Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern. Die Übungsfirma ist der Ort, an dem kompetenz- und praxisorientierter Unterricht im Sinne des kaufmännischen Bildungsziels erfolgt. Wesentlich sind dabei der Aufbau und das Arbeiten in der betrieblichen Struktur des Betriebswirtschaftlichen Zentrums und das Einbetten des Unterrichts in einen unternehmerischen Kontext.
Durch die Vernetzung aller Unterrichtsgegenstände mit dem Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ wird weiters das Unterrichtsprinzip Entrepreneurship Education in allen Klassen umgesetzt.
Die Unterrichtsorganisation hat fächerübergreifenden Unterricht, pädagogisch sinnvollen Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Praxisbezug.
Verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes können, im Sinne der Vernetzung der Lehrstoffinhalte, durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.
Die notwendige Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer soll durch pädagogische Beratungen, durch Ausarbeitung evaluierbarer Lernziele, durch Aufzeichnungen über deren Umsetzung, deren Qualitätssicherung und Evaluierung sowie durch sonstige geeignete Maßnahmen sichergestellt werden.
Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.
Lernen und Lehren stellen den Kernprozess der Schule dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung. Es ist dabei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.
Die Qualität des Unterrichts sowie die systematische Förderung der Kompetenzen stehen im Mittelpunkt der Schulentwicklung. Qualitätsziele auf Schul-, Landes- und Bundesebene unterstützen die Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts. Die nachvollziehbare Darstellung der Unterrichtsziele und transparente Kriterien der Leistungsbeurteilung tragen wesentlich zur Motivation und zum guten Schulklima bei. Eine Kultur der offenen Rückmeldung ist anzustreben.
Der Einsatz unterschiedlicher Medien unterstützt den Lernprozess und schafft die erforderliche Medienkompetenzen für die künftige Berufstätigkeit. Geeignete Informations- und Kommunikationstechnologien sind in allen Unterrichtsgegenständen einzusetzen.
Wörterbücher und andere Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger sollen – soweit es mit den Bildungszielen, der Bildungs- und Lehraufgabe sowie den Anforderungen der Abschlussprüfung vereinbar ist – im Unterricht und in Prüfungssituationen verwendet werden.
Das Pflichtpraktikum ist in den Unterrichtsgegenständen „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, „Betriebswirtschaft, wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“, „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf“ unter dem Gesichtspunkt der Karriereplanung vor- und nachzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler haben in geeigneter Weise Aufzeichnungen zu führen; diese sind in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten zu informieren und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Problemen auch an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer des entsprechenden Unterrichtsgegenstandes sollen mit den Betrieben (Praxisstätten), in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, Kontakt halten.
Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzip im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.
Diese Unterrichtsprinzipien sind insbesondere
– Entrepreneurship Education – Befähigung des Einzelnen zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken und Handeln als Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und auch als Konsumentin und Konsument, aktives und verantwortungsbewusstes Agieren und damit Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten,
– Wirtschaftserziehung und Verbraucherbildung- kritisch reflexive Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft,
– Umwelterziehung – Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
– Politische Bildung – Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken sowie zur Weltoffenheit,
– Europapolitische Bildungsarbeit – Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsrahmen, Transparenzinstrumente),
– Gender Mainstreaming – Erziehung zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern,
– Medienbildung – Sensibilisierung für bewussten Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
– Gesundheitserziehung – Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln.
| Wochenstunden | Lehrver- | ||||||||||||
| A. | Pflichtgegenstände 2 | Klasse | pflichtungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | Summe | gruppe | |||||||||
| A.1 | Sprachkompetenz | ||||||||||||
____________________
1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des V. Abschnittes schulautonom abgeändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände sind inhaltlich und thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Davon vier Wochenstunden Übungsfirma.
5 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
6 Siehe V. Abschnitt – Schulautonome Lehrplanbestimmungen.
7 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
8 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Stundentafel der Deutschförderklasse
| Pflichtgegenstände | Wochenstunden pro Semester | Lehrverpflichtungsgruppen |
| 1. Deutsch in der Deutschförderklasse | 20 | (I) |
| 2. Religion | 2 | (III) |
| 3. Weitere Pflichtgegenstände 1 | x 2 | Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand |
| Gesamtwochenstundenanzahl | x 3 | |
| Freigegenstände 4 | ||
______________________________
1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) gemäß der Stundentafel der Handelsschule; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände erfolgt durch die Schulleitung.
2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenanzahl.
3 Die Gesamtwochenstundenanzahl entspricht jener der jeweiligen Klasse gemäß der Stundentafel der Handelsschule.
4 Wie Stundentafel der Handelsschule.
Der Pflichtgegenstand Religion ist von schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten ausgenommen.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 SchOG) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume in Bereichen der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das allgemeinbildende, das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, auf die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten der Schule zu beachten.
Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel der Handelsschule zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der vier Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom nicht veränderbar ist, wobei folgende Bestimmungen zu beachten sind:
1. Neue Pflichtgegenstände dürfen nicht geschaffen werden.
2. Autonome Verschiebungen der Wochenstunden zwischen den Clustern sind nicht möglich.
3. Ein Pflichtgegenstand hat mindestens zwei Gesamtwochenstunden zu umfassen.
4. Im Pflichtgegenstand „Bewegung und Sport“ dürfen die im Lehrplan vorgesehenen Gesamtwochenstunden nicht unterschritten werden.
5. Innerhalb eines Clusters können die Gesamtwochenstunden eines oder mehrerer Unterrichtsgegenstände zu Lasten anderer Unterrichtsgegenstände desselben Clusters um höchstens drei Wochenstunden verändert werden. Das gilt nicht für den Cluster A.2 (Sozialkompetenz und Persönlichkeitsbildung), in dem das Ausmaß der Veränderung eine Wochenstunde betragen kann. Darüber hinaus dürfen einzelne Pflichtgegenstände mit einer Gesamtwochenstundenzahl von bis zu vier Wochenstunden um höchstens eine Wochenstunde und Pflichtgegenstände mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden schulautonom verändert werden.
6. Im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ darf in der 3. Klasse für den Bereich Übungsfirma die Wochenstundenzahl von vier nicht unterschritten werden.
7. Wenn schulautonom in der Stundentafel bei einem Unterrichtsgegenstand mehr als eine Wochenstunde verändert wird, ist eine Anpassung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie des Lehrstoffes vorzunehmen.
8. Freigegenstände sowie Unverbindliche Übungen können schulautonom nach regionalen Erfordernissen geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
Die Jahreswochenstundenzahl von 36 pro Klasse darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 108 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Gemäß § 1 Abs. 4 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl. Nr. 86/1981 in der jeweils geltenden Fassung, besteht die Möglichkeit, Eröffnungs- und Teilungszahlen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (unter Bedachtnahme auf den jeweiligen Lehrplan sowie allfällige schulautonome Veränderungen der Stundentafel) schulautonom festzulegen.
(Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949)
1. Katholischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung
2. Evangelischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 130/2009 (auslaufend) und die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung
3. Altkatholischer Religionsunterricht
Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß § 7a des Religionsunterrichtsgesetzes geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
4. Islamischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der geltenden Fassung
5. Israelitischer Religionsunterricht
Die Bekanntmachung BGBl. Nr. 88/1985 in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
6. Neuapostolischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 82/2006 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 108/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
Im Lehrplan werden Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung, Wirtschaftskompetenz, Gesellschaft und Umwelt) zusammengefasst, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
Der Cluster „Sprachkompetenz“ beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“.
Bildungsziele des Clusters „Sprachkompetenz“:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen den Aufbau von Sprachkompetenz als Erweiterung des kulturellen Horizonts und der geistigen Entwicklung sowie als unabdingbare Voraussetzung für eine aktive und reflektierte Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben,
– können in der Unterrichtssprache Deutsch in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen situationsadäquat schriftlich und mündlich kommunizieren (Sprachregister),
– können Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen aufnehmen, verarbeiten sowie kritisch bewerten und daraus Entscheidungen und Handlungen ableiten (Methodenkompetenz, Quellenkritik),
– können über die Unterrichtssprache Deutsch hinaus in einer Fremdsprache auf dem Niveau A 2/B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen, situationsadäquat kommunizieren und dabei auf Informationen aus dem privaten, öffentlichen und beruflichen Bereich sprachlich entsprechend reagieren,
– zeigen interkulturelles Verständnis, indem sie unterschiedliche Sichtweisen zwischen der eigenen Kultur und fremden Kulturen erkennen und respektieren (Interkulturelle Kompetenz),
– können den Wert von Sprachen erkennen und zeigen Bereitschaft, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. weitere Sprachen zu erlernen,
– verstehen den Einsatz von Sprachen als Bereicherung und Sprache als wichtiges Kommunikationsmittel,
– erkennen die Notwendigkeit von Mehrsprachigkeit für ihre berufliche Entwicklung.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“, „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ und „Sprachbewusstsein“ die für den Beruf und die individuelle Entwicklung notwendige rezeptive und produktive Sprachkompetenz.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören.
Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen,
– sich an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden, indem sie sowohl still sinnerfassend als auch laut gestaltend lesen,
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen,
– Texte adressatenadäquat formulieren,
– Texte redigieren, indem sie Texte formal überarbeiten,
– Schreiben als Hilfsmittel einsetzen, indem sie relevante Informationen strukturiert schriftlich wiedergeben.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten Einblicke gewinnen,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
– mit Fehlern konstruktiv umgehen.
Zuhören und Sprechen:
Grundlagen der Kommunikation, Sprechen in der Standardsprache, Erkennen von und Kommunizieren auf verschiedenen Sprachebenen, Darstellung von Sachverhalten, Gesprächsführung, praxisbezogene Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Telefonat, Rollenspiel, Kundengespräch), Feedbackkultur
Sprechhandlungen: Zusammenfassen, Präsentieren
Lesen:
Lesetraining, Steigerung der Lesekompetenz und –motivation, Lesestrategien (punktuelles und kursorisches Lesen, Quer- und Parallellesen), sinnerfassendes Lesen, Informationsbeschaffung und –auswertung
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben (Planen, Formulieren, Aufschreiben und Überprüfen), informierende und praxisbezogene Textsorten (Exzerpt, Zusammenfassung, Bericht, Brief, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Präsentation, Protokoll), kreative Textformen, Gestaltung der Texte mit informationstechnologischen Mitteln
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Erzählen, Berichten
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachliche Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft und Arbeitswelt, Entwickeln von Medienkompetenz, Begreifen der eigenen und unterschiedlicher Lebenswelten, Beschäftigung mit literarischen Texten
Sprachbewusstsein:
Erkennen und Anwenden von Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, korrekte Anwendung häufiger Fremdwörter, Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie sprachsensibel formulieren und Gestaltungsmittel angemessen einsetzen,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben sowie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
– Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden sowie Begriffe definieren und erläutern, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung anwenden.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, Aufbau und Inhalt einer Präsentation, Einsatz von Präsentationsmedien, Sprechtechnik
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren
Lesen:
Steigerung des Textverständnisses, Rezeption von Sach- und Gebrauchstexten (lineare und nichtlineare Texte), Entwickeln eines Bewusstseins für Textsorten, Erkennen, Filtern, Sammeln, Festhalten und Strukturieren relevanter Inhalte und Kernaussagen
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Zusammenfassung, Informationsblatt, Textanalyse, Analyse von Infografiken, Blog und Posting Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Argumentieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Vertiefung der Medienkompetenz, Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt anhand von Sachtexten und literarischen Texten
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf auch zweistündig)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen.
Bereich Sprechen
– Sprache partnergerecht gebrauchen, indem sie Sprachebenen erkennen, sprachsensibel formulieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben,
– Gespräche führen, indem sie praxisbezogene Informationen einholen und weitergeben sowie eigene Anliegen sprachlich differenziert vorbringen.
Bereich Lesen
– Texte formal und inhaltlich erschließen, indem sie verschiedene Techniken der Texterfassung einsetzen sowie Textsorten und deren strukturelle Merkmale erkennen,
– sich in der Medienlandschaft sowohl rezeptiv als auch produktiv orientieren, indem sie Medienangebote nutzen und eine bedürfnisgerechte Auswahl treffen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und textsortenspezifische Merkmale gezielt einsetzen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten gewinnen,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– zu Problemen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Stellung nehmen,
– den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht verstehen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen erkennen und anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung erkennen und anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz einschließlich der relevanten Fachsprache anwenden, Begriffe definieren und erläutern, Wörterbücher und andere Hilfsmittel verwenden,
– Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen sowie bei der Rezeption von Medien, Erkennen von Redeabsichten, Fragetechniken
Sprechhandlungen: Argumentieren, Diskutieren
Lesen:
Rezeption literarischer Texten und Sachtexte, Wahrnehmen von Textintention und Textwirkung, Erkennen von Textsorten und Textgattungen, Sammeln und Verarbeiten von Informationen aus unterschiedlichen Medien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Leserbrief, Kommentar, Empfehlung, Manuskript für Präsentation oder Referat, Handout, kreative Textformen, Redigieren von Texten
Schreibhandlungen: Zusammenfassen, Informieren, Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Erwerb interkultureller Kompetenz, Beschäftigung mit gesellschaftsrelevanten Themen anhand von Beispielen aus Literatur und Medien
Sprachbewusstsein:
Sprachstrukturen wie Satzarten und Textgrammatik, Erweiterung des Wortschatzes, Verbesserung der Ausdrucksmöglichkeiten, korrekte Anwendung von Fremdwörtern, Rechtschreibnormen und Zeichensetzung, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben, öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit Texten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten sowie ihr historisches Umfeld gewinnen,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen, den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht verstehen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen erkennen und anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– Strategien zur Fehlervermeidung nutzen.
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen sowie bei der Rezeption von Medien, Anwendung von Sprech- und Präsentationstechniken
Sprechhandlungen: Präsentieren, Referieren, Diskutieren, Moderieren
Lesen:
Sicherung der Lesekompetenz und des Textsortenwissens, Lesestrategien
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Offener Brief, Kommentar, Textanalyse, Bewerbungs- und Motivationsschreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen (Informieren, Analysieren, Argumentieren, Kommentieren)
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sicherung der Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beschäftigung mit literarischen Texten unter Berücksichtigung der österreichischen Gegenwartsliteratur
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der grundlegenden Kommaregeln, Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte zuordnen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und Feedback geben, öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit Texten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtergerecht formulieren,
– Texte redigieren, indem sie eigene und fremde Texte formal und inhaltlich bearbeiten und dafür informationstechnologische Mittel einsetzen.
Bereich Reflexion über gesellschaftliche Realität
– Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten sowie ihr historisches Umfeld gewinnen,
– über Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt reflektieren,
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen, den Einfluss von Medien in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht verstehen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen erkennen und anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre zeigen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– Fachtermini text- und situationsadäquat einsetzen,
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen,
– Strategien zur Fehlervermeidung nutzen.
Zuhören und Sprechen:
Gestaltungsmittel unterschiedlicher Sprachebenen, angemessene Reaktion auf Gesprächsbeiträge, Unterscheidung von Sach- und Beziehungsebene, Darlegung und Verteidigung gegensätzlicher Standpunkte
Sprechhandlungen: Argumentieren, Kommentieren, Gespräche führen
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Lesestrategien, produktorientierte Textarbeit
(Texterschließung), Informationsbeschaffung und -auswertung (Bibliotheksbenützung)
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Manuskript für Rede, Kommentar, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte
Schreibhandlungen: Kommentieren, Argumentieren, Appellieren
Reflexion über gesellschaftliche Realität:
Sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt mithilfe unterschiedlicher Medien, Entwickeln eines eigenen Standpunktes, Beschäftigung mit literarischen Texten unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts
Sprachbewusstsein:
Vertiefung der grammatischen, orthographischen und stilistischen Kenntnisse, Erkennen von Satzstrukturen, Beherrschung der Zeichensetzung, Einsatz des Wortschatzes unter Berücksichtigung der Fachsprache, Entwicklung von individuellem Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit Fremdwörtern, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen
Eine dreistündige Schularbeit
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten nachhaltig das Niveau A2, in einzelnen Fertigkeiten und durch die Verwendung der Fachsprache das Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen, erreichen. Sprachliche Aktivitäten finden in vertrauten, alltäglichen und routinemäßigen Situationen im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) statt. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne.
Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens trainiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf monologisches und dialogisches Sprechen, sowie Hören und Lesen zu legen ist. Vorrangiges Ziel ist es, dass die schriftliche und mündliche Kommunikation gelingt, auch wenn noch elementare Fehler passieren.
Die Schülerinnen und Schüler können
– Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden,
– Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen Sprachen, wie etwa der Erstsprache, erkennen, um diese für das eigene Sprachlernen zu nutzen,
– kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Österreich und anderen Ländern der Welt erkennen, um plurikulturelles Verständnis zu entwickeln,
– Interkulturalität verstehen, indem sie sich der wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen und fremden Kultur bewusst sind, und sich situationsadäquat verhalten.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Hören
– Wesentliches verstehen, wenn klar und deutlich über vertraute Dinge bzw. Alltagsthemen gesprochen und die Standardsprache verwendet wird,
– die Hauptinformationen von audiovisuellen Beiträgen über Ereignisse, Personen, Orte und Abläufe erfassen,
– einfache allgemeine, berufsrelevante Anweisungen und Anleitungen sowie einfache Fragen und Auskünfte verstehen,
– einfache Erklärungen und Beschreibungen aus dem Arbeitsumfeld verstehen.
Bereich Lesen
– Texten, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt, die wesentlichen Informationen entnehmen und diese sinngemäß erfassen,
– einfache berufsrelevante Sachtexte verstehen, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen,
– berufsrelevante, routinemäßige Arbeitsaufträge sowie einfache Geschäftskommunikation verstehen,
– digitale Informationen und andere Quellen kritisch nutzen.
Bereich An Gesprächen teilnehmen
– Alltagssituationen sprachlich bewältigen, auch wenn manchmal die Wiederholung oder Erklärung einzelner Wörter erforderlich ist,
– in Gesprächen zur eigenen Person und zum eigenen Umfeld Auskunft geben und Informationen austauschen,
– private und berufliche Telefongespräche führen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird und um eine Wiederholung oder andere Formulierung ersucht werden kann,
– in einfachen Gesprächen die Rolle der Sprachmittlerin bzw. des Sprachmittlers in berufsrelevanten Situationen übernehmen,
– im privaten und beruflichen Bereich die meisten Situationen bewältigen, die sich aus den Domänen ergeben.
Bereich Zusammenhängend sprechen
– in einer Reihe von einfachen Sätzen über gewohnheitsmäßige, vergangene und geplante Aktivitäten und über Ereignisse berichten,
– ihre Ausbildung bzw. ihre beruflichen Erfahrungen wie Praktika, Ferial- oder Teilzeitjobs in einfachen Sätzen beschreiben,
– eine einfache, selbstverfasste und vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema halten und Fragen dazu beantworten,
– ihre eigene Meinung zu vertrauten Themen ausdrücken und begründen,
– das Arbeitsumfeld der Übungsfirma und deren Arbeitsabläufe, Produkte oder Dienstleistungen in mehreren Sätzen beschreiben,
– über Inhalte einfacher berufsrelevanter Texte in einer Reihe von Sätzen informieren.
Bereich Schreiben
– einfache, routinemäßige und berufsrelevante Korrespondenz verfassen,
– über domänenbezogene Inhalte einfache Texte schreiben,
– ihre eigne Meinung zu vertrauten Themen ausdrücken und begründen,
– das Arbeitsumfeld der Übungsfirma und deren Arbeitsabläufe, Produkte oder Dienstleistungen in mehreren Sätzen beschreiben,
– einfache Statistiken und Diagramme beschreiben,
– die wesentlichen Inhalte einfacher, domänenbezogener Texte zusammenfassen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im
Bereich Kommunikative Sprachkompetenz
– über einen ausreichenden Wortschatz, um in vertrauten und einfachen berufsrelevanten Situationen routinemäßige Aufgaben zu erledigen,
– über einfache Strukturen, die überwiegend korrekt verwendet werden, wobei trotz einiger elementarer Fehler eine Kommunikation gelingt,
– über ausreichende Kenntnisse in Rechtschreibung und Zeichensetzung,
– über ein ausreichendes Spektrum an sprachlichen Strategien und Strukturen, um auf einfache, aber effektive Weise an domänenbezogenen Gesprächen teilnehmen zu können, in denen sie einfache und gebräuchliche Redewendungen benutzen,
– über die Fähigkeit, in vertrauten Situationen adressatenadäquat zu agieren und reagieren.
1. Klasse(1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler
– verfügen über einfache sprachliche Strukturen,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache und kurze Alltagstexte.
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Alltagsleben, Schule, Umfeld, Familie und Freunde, Freizeit und Hobbys, Bekleidung, Wohnen, Essen und Trinken, Meinungen, Erfahrungen, Unterhaltung, Medien, interkulturelle Beziehungen, Einkaufen, Gewohnheiten, Sport, Gesundheit, Ferien und Feiertage, Medien, Wetter, Leben in der Gesellschaft
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zeitformen des Verbs (Present, Past, Future, Present Perfect), Modalverben, Wortarten (Adverbien, Pronomen, Nomen, Adjektive, Präpositionen), Syntax
Textsorten:
Privater Brief, privates E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Erlebnisbericht, Formular, private Einladung, Beschreibung, einfache Präsentation
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– verfügen über einfache sprachliche Strukturen,
– beherrschen einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter Alltagssituationen im Rahmen mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– sind vertraut mit einfachen routinemäßigen berufsrelevanten Sprachsituationen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn langsam, klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem einfache Alltags- oder Berufssprache vorkommt.
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Ernährung, soziale Netzwerke, Leben in der Gesellschaft, Ausbildung, Einkaufsmöglichkeiten, Unterhaltungsangebote, Freizeiteinrichtungen, interkulturelle Beziehungen
Beruflicher Bereich:
Erfahrungen aus der Arbeitswelt, routinemäßige Bürotätigkeiten, Einladung, Anfrage, Angebot, Büroausstattung, Übungsfirma
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zeitformen des Verbs (Past Perfect Tense), Syntax
Textsorten:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, einfache Präsentation, Erlebnisbericht, Formular, Beschreibung, Folder, Hand-out
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– verfügen über grundlegende sprachliche Strukturen,
– verfügen über einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– bewältigen mit einiger Sicherheit einfache routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und erkennen die wesentlichen Informationen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen.
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Soziale Netzwerke, Werbung, Medien, Geld und Banken, Reisen, Unterkünfte, Fremdenverkehr, Leben in der Gesellschaft, Transportmittel
Beruflicher Bereich:
Kommunikationstechnologien, Umwelt und nachhaltige Entwicklungen, Übungsfirma, Bestellung, Auftragsbestätigung, Berufe, Lebenslauf
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Passiv, Steigerung von Adverbien, Konditionalsätze
Textsorten:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Präsentation, Erlebnisbericht, Formular, Beschreibung, Folder, Hand-out
Eine einstündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen,
– verfügen über einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen und können die wesentlichen Informationen entnehmen.
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Kommunikation, Gesellschaft, Tourismus
Beruflicher Bereich:
Übungsfirma, Firmen, Produkte und Dienstleistungen, Business Etiquette, Kauf, Verkauf, internationale Geschäftsbeziehungen, Geschäftsreisen, Transportwesen, Bankwesen, Bewerbungsschreiben, Buchung, Stornierung
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Vertiefung und Festigung der kommunikationsrelevanten, grammatischen Strukturen
Textsorten:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Präsentation, Bericht, Beschreibung, Reservierung und Buchung, Folder, Hand-out, Werbeunterlagen, Preisliste, Stellungnahme
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen,
– verfügen über einen ausreichenden Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation,
– bewältigen einfache routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen,
– verstehen einfache, alltägliche und vertraute berufsrelevante mündliche Kommunikation, wenn klar und deutlich gesprochen wird,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache berufsrelevante Sachtexte, besonders wenn Bilder oder Grafiken den Inhalt unterstützen und können die wesentlichen Informationen entnehmen.
Privater Bereich und Öffentlicher Bereich:
Kommunikation, Arbeitshaltungen, Umwelt und nachhaltige Entwicklungen, Werbemittel und Werbeträger
Beruflicher Bereich:
Messen und Ausstellungen, Customer Relations, Leben und Arbeiten im Ausland, Firmen, Produkte und Dienstleistungen, Beschwerde, Mängelrüge
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Vertiefung und Festigung der kommunikationsrelevanten, grammatischen Strukturen
Textsorten:
Brief, E-Mail, Blog, Textmessage, Flyer, Präsentation, Bericht, Beschreibung, Folder, Werbeunterlagen, Stellungnahme
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Religion“, „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ sowie „Bewegung und Sport“. Zu den Lehrplänen für den Religionsunterricht wird auf die Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes (Abschnitt VI) und für den Lehrplan für Bewegung und Sport auf die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung verwiesen.
Bildungsziele des Clusters „Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung“ (ausgenommen Religion):
Die Schülerinnen und Schüler
– können das eigene Verhalten richtig einschätzen, ihren Handlungsspielraum erweitern und ihre individuellen, subjektiven Handlungen auf eine gemeinschaftliche Orientierung hin ausrichten,
– können mit anderen Menschen in Beziehung treten, kommunizieren und gemeinsame Zielsetzungen bewältigen,
– können unterschiedliche Rollen in Gruppen einnehmen sowie in aufgabenorientierten Teams mitarbeiten,
– können sich unterschiedlicher Lern- und Arbeitstechniken bedienen, die für die berufliche Tätigkeit unerlässlich sind,
– verfügen über Handlungskompetenz, welche durch lösungsorientiertes Lernen in der Schule, durch Erfahrungen aus der beruflichen Praxis sowie im gesellschaftlichen Umfeld der Schule erreicht wurde,
– erkennen die Bedeutung des lebenslangen Lernens und sind bereit, sich laufend weiterzubilden,
– können eine Gemeinschaft mitgestalten, Verantwortung für sich und andere übernehmen und gesellschaftliche Vielfalt respektieren,
– verfügen über Kenntnisse demokratischer Prozesse in der Gruppe, in der Schule und in der Gesellschaft,
– besitzen ein Handlungsrepertoire zur Erhaltung der körperlichen Gesundheit und Einsatzfähigkeit,
– setzen sich mit Weltanschauungen, Religionen und anderen Kulturen auseinander und begegnen Andersdenkenden respektvoll.
Siehe Abschnitt VI. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.
Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.
In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.
Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.
Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.
Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.
Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.
Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.
Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:
Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.
Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:
Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.
Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:
Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften
Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.
Diskursorientierung
Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.
Diversitätsgebot
Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.
Fachdidaktische Aufbereitung
Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.
Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.
Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.
Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.
Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können
– Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
– sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.
Analysieren und Reflektieren
Die Schülerinnen und Schüler können
– ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
– Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.
Argumentieren und Urteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
– Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.
Interagieren und Sich-Mitteilen
Die Schülerinnen und Schüler können
– eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
– Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.
Handlungsoptionen entwickeln
Die Schülerinnen und Schüler können
– durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
– die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.
Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.
In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen. Dabei können weitere Bereichsethiken thematisiert oder Lehrstoffe behandelt werden.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;
Grundrechte, Kinderrechte
Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft;
Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur
Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung
Suchtprävention, Abhängigkeit, Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft
Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik
Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;
Religion und Staat
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit
Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation
Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz
Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität;
Reproduktion
Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik
Entwicklung und aktuelle Situation;
Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen
Ärztliches und pflegerisches Berufsethos;
Gesundheitliche Aspekte des Sports;
Umgang mit Alter, Sterben und Tod
6. Semester:
Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung
Markt und Moral, Unternehmensethik, Technikfolgenabschätzung und -bewertung
Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus
Die Schülerinnen und Schüler erwerben neben fachlichen und methodischen Fähigkeiten auch soziale und personale Kompetenzen. Die Hauptaufgabe des Unterrichtsgegenstandes „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ ist die Vermittlung von Kriterien und Regeln für soziale Kompetenzen. Es werden die für die berufliche Tätigkeit und das Leben in einer Gemeinschaft unerlässlichen Fähigkeiten und Verhaltensweisen trainiert.
Die Erarbeitung verschiedener Lehrstoffinhalte hat sich am Leben in der Gemeinschaft und unter Berücksichtigung von Praxiserfahrungen zu orientieren. Eigene Erfahrungen sind in den Unterricht einzubeziehen.
1. Klasse(1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich selbst in Bezug auf ihr soziales Umfeld differenziert wahrnehmen,
– ihre Stärken und Schwächen einschätzen, mit diesen umgehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur Weiterentwicklung einsetzen,
– eigene Lernprozesse organisieren und strukturieren sowie ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln,
– verschiedene Arbeitstechniken zum Kompetenzerwerb einsetzen und selbstständig weitere Lernschritte setzen,
– mit anderen lösungsorientiert und wertschätzend kommunizieren,
– mit einer Gruppe adäquat in Beziehung treten und einen kooperativen Umgang pflegen,
– eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen,
– unter Anleitung und selbstständig Aufgaben lösen,
– Strategien anwenden, um schwierige Lebenssituationen zu bewältigen.
Personale Kompetenz:
Selbst- und Fremdbild, Selbstreflexion, selbstständiges Arbeiten, situationsadäquates Auftreten, Feedback, Stärken- und Schwächenanalyse, Umgang mit Krisen
Soziale Kompetenz:
Soziale Interaktion, Verständnis für andere Menschen und deren Bedürfnisse, Wertschätzung und Anerkennung, Konfrontation und Kritik, Teamfähigkeit
Methoden- und Handlungskompetenz:
Lern- und Arbeitstechniken, selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen, Lernbereitschaft, Informationsbeschaffung, situationsadäquates Auftreten und Verhalten, Präsentationstechniken, Kommunikationsformen
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Möglichkeiten gesellschaftlicher Mitgestaltung, gesellschaftliche Unterschiede und Vielfalt, interkulturelle Kompetenz
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihr Verhalten an die jeweilige soziale Rolle und die damit verbundenen Normen, Erwartungen und üblichen Verhaltensweisen anpassen,
– unterschiedliche Standpunkte einnehmen, konstruktiv ihren Standpunkt vertreten und andere Sichtweisen akzeptieren,
– sich mit den Einstellungen, dem Denken und Fühlen anderer Menschen auseinandersetzen und dafür Verständnis entwickeln,
– Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrnehmen und respektieren,
– mit Konflikten umgehen und zu deren Lösung beitragen,
– Arbeitsaufträge strukturieren, organisieren, durchführen und Ergebnisverantwortung übernehmen,
– Gruppenprozesse erkennen, leiten und zielorientiert einsetzen,
– im Team unterschiedliche Rollen einnehmen und Arbeitsprozesse organisieren,
– eigene Wertvorstellungen entwickeln und mit unterschiedlichen kulturellen Lebenswelten angemessen umgehen.
Personale Kompetenz:
Selbststeuerung und Impulskontrolle, situationsadäquates Auftreten und rollenspezifisches Verhalten, Kommunikationsfähigkeit, aktives Zuhören, Argumentationstechniken
Soziale Kompetenz:
Soziale Interaktion, Aufbau und Pflege eines sozialen Netzwerkes, rollenkonformes Verhalten, Kommunikationsformen, Diskussionen, Debatten und Konfliktgespräche
Methoden- und Handlungskompetenz:
Planung und Durchführung von Arbeitsaufträgen und Organisation der Arbeitsabläufe, Gruppenprozesse und Teamentwicklung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– unterschiedlichen Informationen zueinander in Beziehung setzen,
– einige Interventionsmöglichkeiten einsetzen, um Beziehungen aktiv zu gestalten,
– Präsentations- und Moderationstechniken zielorientiert anwenden,
– erworbenes Wissen für ihre Praxis aufbereiten,
– die in der Praxis erworbenen sozialen und fachlichen Erfahrungen reflektieren,
– sich konstruktiv an demokratischen Entscheidungsprozessen beteiligen,
– mit Konflikten konstruktiv umgehen.
Personale Kompetenz:
Individuelles Stärkenprofil, Berufsorientierung
Soziale Kompetenz:
Rollenkonformes Verhalten, Beteiligung an Diskussionen, Debatten und Beratungsgesprächen, Umgehen mit Konflikten
Methoden- und Handlungskompetenz:
Präsentationstechniken, Moderationstechniken, Bewertung von Informationen, Praxisorientierung im schulischen und beruflichen Umfeld
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Mitgestaltung von politischen und sonstigen Entscheidungsprozessen, Analyse und Umsetzung
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext situationsgerecht auftreten,
– den eigenen Fortbildungsbedarf einschätzen und geeignete Fortbildungsangebote wahrnehmen sowie ihre berufliche Zukunft systematisch aufbauen,
– ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen,
– eigene Wertvorstellungen entwickeln und mit unterschiedlichen kulturellen Lebenswelten angemessen umgehen,
– eigenverantwortlich übernommene Aufgaben weiterentwickeln und die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen,
– mit Konflikten konstruktiv umgehen.
Personale Kompetenz:
Business Behaviour, Leistungsbereitschaft, Selbst- und Eigenverantwortung, Eigeninitiative, Berufsorientierung und Karriereplanung
Soziale Kompetenz:
Konfliktmanagement, Diversity-Management, Mobbing
Methoden- und Handlungskompetenz:
Planung von weiterführendem Lernen, Wissenstransfer in die berufliche Praxis
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Ökologisches und ökonomisches Handeln in Beruf und Gesellschaft, Kenntnisse berufsrelevanter Umwelten
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– selbstständig die für Entscheidungen notwendigen Informationen beschaffen, sich mit ihnen kritisch auseinandersetzen und diese als Grundlage für Entscheidungen nutzen,
– eigene Aktivitäten organisieren und strukturieren,
– ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen,
– Probleme erkennen, analysieren, bewerten und Lösungsvorschläge erarbeiten,
– Kreativitätstechniken nutzen, um neue Lösungen zu erarbeiten sowie gemeinsam mit anderen Aufgaben bearbeiten,
– Gruppenprozesse erkennen, leiten und zielorientiert einsetzen.
Personale Kompetenz:
Selbstständiges Arbeiten, Zeitmanagement, Ressourcenplanung
Soziale Kompetenz:
Grundlagen gruppendynamischer Prozesse, Rollen und Funktionen im sozialen Kontext, kooperative Arbeitshaltung, Team- und Mitarbeiterführung
Methoden- und Handlungskompetenz:
Problemerfassung, Strategien zur Problemlösung, Kreativitätstechniken
Gesellschaftliche Mitgestaltung und Verantwortung für die Gemeinschaft:
Relevante Einflussfaktoren für gesellschaftliche Entscheidungen, Meinungsvielfalt, Toleranz und Grenzziehung
Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.
Der Cluster umfasst die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“, „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“, „Officemanagement und angewandte Informatik“ sowie „Kundenorientierung und Verkauf“.
Bildungsziele des Clusters „Wirtschaftskompetenz“:
Die Schülerinnen und Schüler
– können unternehmerisch denken, handeln und entscheiden und das in einer Übungsfirma erfolgreich umsetzen,
– können am Wirtschaftskreislauf in verschiedenen Rollen teilnehmen (Fit for Life),
– beherrschen die Grundlagen des Wirtschaftlichen Rechnens,
– können einen Kaufvertrag abwickeln und die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen beurteilen,
– können die Leistungsbereiche in Unternehmen verschiedener Branchen unterscheiden,
– können wesentliche Vertragsinhalte erkennen,
– kennen verschiedene Versicherungsformen und erkennen deren Leistungsumfang,
– können im Finanzierungs- und Investitionsbereich, aufgrund vorliegender Angebote und Informationen, Entscheidungsgrundlagen aufbereiten,
– können laufende Geschäftsfälle in Buchführungssystemen erfassen,
– können Kalkulationen durchführen und darauf basierend Entscheidungen treffen,
– können einfache Personalverrechnungsarbeiten durchführen,
– können einfache Jahresabschlussarbeiten durchführen, das Betriebsergebnis ermitteln und interpretieren, die entsprechenden Erklärungen ausfüllen und termingerecht abliefern sowie Konsequenzen aus Steuerbescheiden erkennen,
Die Lehrplaninhalte des Unterrichtsgegenstandes „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“ sind eng mit denen des Unterrichtsgegenstandes „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ zu verknüpfen. Die Erarbeitung der Lehrstoffinhalte erfolgt nach dem Prinzip der Entrepreneurship Education, um im Wirtschaftscluster den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Es ist besonders auf den Praxisbezug zu achten, das heißt die Aufgabenstellungen in praktische Kontexte einzubetten. (Wirtschaftspartner, schulische Übungs- und Lernfirma, Mini- und Juniorfirma). Die Anwendung und Festigung des Gelernten ist im Unterrichtsgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ zu planen und im Unterrichtsgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“ durchzuführen.
1. Klasse(1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
– den Wirtschaftskreislauf in seinen Grundzügen darstellen,
– Unternehmen ihres Umfeldes und deren Wirtschaftspartner beschreiben.
Bereich Unternehmensrechnung
– sicher die Grundrechnungsarten anwenden und Ergebnisse schätzen,
– einfache Schlussrechnungen, Kettensätze, Prozentrechnungen, Zinsrechnungen von Hundert und Währungsumrechnungen durchführen,
– die regelmäßigen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand von Belegen führen,
– die grundlegenden gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden sowie die Ust Zahllast berechnen,
– ein Wareneingangsbuch und ein Anlagenverzeichnis führen und den Erfolg ermitteln.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– erkennen, ob bzw. wann ein Kaufvertrag zustande gekommen ist und entsprechende Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen beschaffen,
– die Bedeutung von gesetzlichen Regelungen, allgemeinen Geschäftsbedingungen und Usancen für den Kaufvertrag erkennen,
– Kaufverträge initiieren, abschließen, erfüllen und in den erforderlichen Aufzeichnungen erfassen,
– Zahlungen zeitgerecht und korrekt abwickeln und in den erforderlichen Aufzeichnungen erfassen,
– Kaufvertragsverletzungen sowohl durch Käufer als auch Verkäufer erkennen und entsprechend reagieren,
– den dazugehörenden Schriftverkehr korrekt abwickeln.
Bereich Personal
– geeignete Stellenangebote finden, zielgerichtet Bewerbungsunterlagen erstellen und sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten,
– die verschiedenen Formen von Beschäftigungsverhältnissen unterscheiden,
– Rechte und Pflichten als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberin und Arbeitgeber beschreiben.
Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship:
Wirtschaftskreislauf, Unternehmen und seine Partner
Unternehmensrechnung:
Wirtschaftliches Rechnen: Grundrechnungsarten, Schätzen, Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Rechtliche Bestimmungen zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, regelmäßige Aufzeichnungen inklusive Umsatzsteuer, Wareneingangsbuch, Anlagenverzeichnis, Erfolgsermittlung
Einkaufen und Verkaufen:
Rechtliche Grundlagen, Inhalt, Anbahnung und Abschluss des Kaufvertrages, ordnungsgemäße und vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrages, Schriftverkehr
Personal:
Bewerbung, Beschäftigungsverhältnisse, Rechte und Pflichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle in der Doppelten Buchführung in den Bereichen Beschaffung und Absatz, Zahlungsverkehr, Steuern und Abgaben und sonstige betriebliche Aufwände, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen,
– die grundlegenden gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– in Grundzügen die Funktionsweise der marketingpolitischen Instrumente erklären,
– Beschaffungsvorgänge vorbereiten,
– verschiedene Beschaffungsprinzipien und Lagersysteme unterscheiden,
– die Einflussfaktoren auf einfache Lager- und Umsatzkennzahlen und deren Auswirkungen erkennen.
Unternehmensrechnung:
Doppelte Buchführung: Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Erfolgsermittlung, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware
Einkaufen und Verkaufen:
Grundzüge marketingpolitischer Instrumente, Materialwirtschaft
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Rechtsformen, insbesondere Einzelunternehmen und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, unterscheiden und wesentliche Vor- und Nachteile erkennen,
– sich Informationen zur Unternehmensgründung beschaffen,
– einfache Businesspläne erstellen und die erforderlichen Schritte für eine Unternehmensgründung planen.
Bereich Unternehmensrechnung
– einfache monatliche Abrechnungen (Löhne, Gehälter, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte) durchführen, die Abrechnung von Sonderzahlungen ohne Sechstelüberschreitung vornehmen, die anfallenden Abgaben ermitteln und abliefern sowie die erforderlichen Buchungen durchführen, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware,
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen.
Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship:
Rechtsformen, Unternehmensgründung, einfache Businesspläne
Unternehmensrechnung:
Abrechnung von Bezügen, Ermittlung der Abgaben, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware, Verbuchung, Arbeitnehmerveranlagung
Eine einstündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
– die Bedeutung verschiedener Kosten und deren Einfluss auf die Preisbildung erkennen,
– mit gegebenen Daten Kalkulationen durchführen,
– einfache Deckungsbeitragsrechnungen durchführen und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Personal
– Führungs- und Motivationsformen unterscheiden,
– die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnisse erkennen.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
– verschiedene Anlageformen wie Sparbuch und Bausparen, Anleihen und Aktien unterscheiden und deren Risiko einschätzen,
– Kredit, Leasing und Ratengeschäfte unterscheiden und deren Vor- und Nachteile erkennen,
– Investitionsentscheidungen aufgrund eines Kostenvergleiches vorbereiten,
– betriebliche und private Risiken beschreiben und diese bewerten,
– ausgewählte gesetzliche und freiwillige Versicherungen sowohl im Privatbereich als auch im Unternehmen unterscheiden und deren Leistungsumfang erkennen.
Unternehmensrechnung:
Kostenrechnung: Kalkulationen, einfache Deckungsbeitragsrechnungen
Personal:
Mitarbeiterführung, betriebswirtschaftliche Auswirkungen der Beschäftigungsverhältnisse
Finanzieren, Investieren und Versichern:
Anlageformen, Finanzierungsentscheidungen aus privater und unternehmerischer Sicht, Kostenvergleichsrechnung, Versicherungen
Eine einstündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
– in einfacher Form die Warenbewertung vornehmen, Zugänge sowie Abgänge des Anlagevermögens erfassen, Abschreibungen durchführen, uneinbringliche Forderungen abschreiben, deren Auswirkung auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung beurteilen, den Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust mithilfe der Plus-Minus-Rechnung ermitteln sowie die Bilanz und die GuV-Rechnung eines Einzelunternehmens aufstellen,
– Kennzahlen des Quicktests berechnen, deren Bedeutung für das Unternehmen erläutern sowie notwendige Konsequenzen erkennen,
– die wichtigsten betrieblichen und privaten Steuern in Grundzügen unterscheiden, die Besteuerung der Einkünfte an einfachen Beispielen vornehmen sowie die für den privaten Bereich relevante Beihilfen unterscheiden und Anträge dafür stellen.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
– Ursachen für die Überschuldung im privaten und unternehmerischen Bereich erkennen und Informationen zur Sanierung einholen,
– betriebliche und private Risiken beschreiben und diese bewerten.
Unternehmensrechnung:
Einfache Abschlussarbeiten: Inventur und Inventar, Warenbewertung, Anlagenbewertung, Forderungsbewertung, Erfolgsermittlung, Bilanz einschließlich Gewinn- und Verlustrechnung eines Einzelunternehmens, Quick-Test
Grundzüge der für die Berufsausübung und für den privaten Bereich wichtigen Steuern und Beihilfen
Finanzieren, Investieren und Versichern:
Sanierung, Konkurs und Schuldnerregulierung
Eine einstündige Schularbeit
In diesem Unterrichtsgegenstand hat die Anwendung und Festigung des Gelernten, akkordiert mit den Inhalten des Unterrichtsgegenstandes „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen“, stattzufinden. Es ist soweit wie möglich zwischen den Unterrichtsgegenständen des Wirtschaftsclusters eine Beziehung herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu erreichen. Es ist ausreichend Zeit für die Übung und Festigung des Gelernten einzuplanen. Insgesamt ist darauf zu achten, dass ein möglichst hoher Anteil an aktiver Lernzeit realisiert wird. Praxisbezug ist herzustellen, indem Beispiele aus der Wirtschaftspraxis, Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum sowie aus den schuleigenen Lern- und Übungsfirmen in den Unterricht einbezogen werden.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
– Informationen zu Unternehmen ihres Umfeldes und deren Wirtschaftspartner selbstständig beschaffen und diese beschreiben.
Bereich Unternehmensrechnung
– Grundrechnungsarten sicher anwenden, Ergebnisse schätzen und ihre Realitätsnähe beurteilen,
– einfache Schlussrechnungen, Kettensätze, Prozentrechnungen, Zinsrechnungen von Hundert und Währungsumrechnungen durchführen,
– Belege in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen, die entsprechenden Aufzeichnungen führen, die Umsatzvorsteueranmeldung erstellen und den Erfolg ermitteln.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– Informationen beschaffen, mit den rechtlichen Rahmenbedingungen umgehen, Angebote einholen, Angebotsvergleiche durchführen, Einkaufsentscheidungen treffen, Kaufverträge mit Lieferanten abschließen, Wareneingänge und Rechnungen kontrollieren und erfassen,
– Anfragen behandeln, Angebote erstellen, Lieferscheine und Rechnungen erstellen, Lagerausgänge erfassen, Zahlungen erfassen, Reklamationen behandeln, auf Vertragsverletzungen reagieren und den Schriftverkehr abwickeln.
Bereich Personal
– Stellenangebote analysieren, Lebenslauf und Bewerbungsunterlagen erstellen und sich zielorientiert auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten,
– verschiedene Beschäftigungsverhältnisse unterscheiden sowie Rechte und Pflichten, die aus einem Beschäftigungsverhältnis resultieren, erkennen.
Beschreibung realer Unternehmen und deren Wirtschaftspartner, Wirtschaftliches Rechnen, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Einkaufen und Verkaufen, Personal
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
– in der Doppelten Buchführung Buchungen, anhand von Belegen, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware, vornehmen, die Umsatzvorsteueranmeldung erstellen sowie die Auswirkungen auf den betrieblichen Erfolg erkennen,
– die aufgebauten Kompetenzen im wirtschaftlichen Rechnen einsetzen.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– Beschaffungsvorgänge vorbereiten und Bestellungen durchführen,
– den Lagereingang erfassen, einfache Lager- sowie Umsatzkennzahlen berechnen und erläutern,
– die aufgebauten Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag einsetzen.
Doppelte Buchführung, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware, Einkaufen und Verkaufen, unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Vorbereitung der betrieblichen Praxis
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
– Geschäftsideen entwickeln und beurteilen, eine Gründungsentscheidung treffen, einfache Business- und Finanzpläne erstellen, eine Gewerbeanmeldung durchführen (elektronischer Amtshelfer), eine geeignete Rechtsform auswählen, Standortfaktoren fallbezogen beurteilen, geeignete Aufbau- und Ablauforganisationen auswählen, Marktentwicklungen erkennen und darauf entsprechend reagieren (auch am Beispiel einer Juniorfirma),
– notwendige Informationen zu wirtschaftlichen Sachverhalten selbstständig beschaffen,
– Vorbereitungen für das Pflichtpraktikum treffen und diese präsentieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– mit einer kaufmännischen Standardsoftware laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen, die erforderlichen Auswertungen erstellen, Stammdaten pflegen und eine Datensicherung vornehmen,
– Löhne, Gehälter, Lehrlingsentschädigungen und geringfügig Beschäftige sowie Sonderzahlungen ohne Sechstelüberschreitung abrechnen, die anfallenden Abgaben ermitteln und abführen, die entsprechenden Buchungen vornehmen, auch mit einer kaufmännischen Standardsoftware einschließlich Stammdatenpflege und Datensicherung,
– die Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline durchführen,
– die aufgebauten Kompetenzen im wirtschaftlichen Rechnen und in der Doppelten Buchführung einsetzen.
Bereich Planen und Organisieren
– Methoden der Entscheidungsfindung (ABC-Analyse, Scoring-Methode) anwenden,
– Methoden und Instrumente des Projektmanagements (Projektantrag, Ziele, Projektauftrag, Projektkultur, Objektstrukturplan, Projektstrukturplan, Zeitplanung, Verantwortungsmatrix) anwenden,
– in Projekten mitarbeiten.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– die aufgebauten Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag einsetzen.
Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship, Doppelte Buchführung, Personalverrechnung, Planen und Organisieren, Einkaufen und Verkaufen unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Vorbereitung der betrieblichen Praxis
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
– Kosten erkennen und deren Auswirkung auf die Preisbildung verstehen, Kalkulationen durchführen, einfache Deckungsbeitragsrechnungen erstellen und unternehmerische Entscheidungen treffen,
– die aufgebauten Kompetenzen im wirtschaftlichen Rechnen und in der Doppelten Buchführung vertiefen.
Bereich Personal
– Routinetätigkeiten erledigen, wie Dienstzettel nach Vorgaben ausfüllen, Stundenaufzeichnungen führen, Dienstreisen organisieren und abrechnen,
– einfache Führungs- und Kontrollarbeiten vornehmen,
– die Bedeutung von Motivationsinstrumenten erkennen und sich auf Mitarbeitergespräche vorbereiten.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
– Finanzierungsentscheidungen für Eigenfinanzierung, Kredit, Leasing und Ratengeschäfte aufgrund vorliegender Angebote treffen,
– Kostenvergleiche für Investitionen durchführen,
– Informationen zu verschiedenen Anlageformen wie Sparbuch und Bausparen einholen und deren Unterschiede herausarbeiten,
– unter Anleitung den wesentlichen Leistungsumfang aus Versicherungsverträgen herauslesen sowie Unfallberichte und Schadensmeldungen ausfüllen,
– Risiken beschreiben und bewerten.
Bereich Planen und Organisieren
– Methoden und Instrumente des Projektmanagements anwenden,
– in Projekten mitarbeiten,
– eigenverantwortlich eine Projektarbeit mit betriebswirtschaftlicher Themenstellung im Team erstellen.
Unternehmensrechnung, Personal, Finanzieren, Investieren und Versichern unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Erstellen der Projektarbeit: Prozessdokumentation, Ergebnisdokumentation
Übungsfirma: Anwendung der erworbenen Kompetenzen
Nachbereitung der betrieblichen Praxis
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmensrechnung
– einfache Abschlussbuchungen durchführen, die Bilanz und die GuV-Rechnung eines Einzelunternehmens in den Grundzügen erstellen, einfache Kennzahlen errechnen und deren Konsequenzen erkennen, mit den Erfordernissen der wichtigsten betrieblichen und privaten Steuern und Beihilfen umgehen.
Bereich Finanzieren, Investieren und Versichern
– bei Überschuldung im privaten und unternehmerischen Bereich rechtzeitig Informationen zur Sanierung bei geeigneten Stellen einholen,
– betriebliche und private Risiken beschreiben, diese bewerten und darauf basierend Entscheidungen treffen.
Bereich Planen und Organisieren
– eigenverantwortlich eine Projektarbeit präsentieren.
Unternehmensrechnung, Finanzieren, Investieren und Versichern unter Einbeziehung der bereits erworbenen Kompetenzen
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Präsentation der Projektarbeit
Übungsfirma: Anwendung der erworbenen Kompetenzen
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk)
– Hardware-Komponenten unterscheiden und deren Funktionen erklären,
– einfache technische Probleme lösen,
– mit einem aktuellen Betriebssystem arbeiten, dieses konfigurieren und die Arbeitsumgebung einrichten,
– Dateien verwalten, Dateiformate richtig einsetzen und mit Dateigrößen rechnen,
– einfache Softwareinstallationen und Konfigurationen vornehmen,
– unterschiedliche Hilfsquellen nutzen,
– Netzwerkressourcen nutzen und freigeben,
– Lernplattformen nutzen.
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
– mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 140 Anschlägen pro Minute erreichen,
– Texte inhaltlich, formal und sprachlich richtig erstellen, diese bearbeiten, gestalten, korrekt speichern und drucken,
– Bewerbungsunterlagen erstellen,
– das Internet effizient nutzen,
– Präsentationen zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis erstellen,
– aktuelle Mittel der Büro- und Kommunikationstechnologie einsetzen,
– mittels E-Mail (Netiquette) kommunizieren und Termine und Aufgaben verwalten,
– Tabellen erstellen.
Bereich Tabellenkalkulation
– Daten eingeben, bearbeiten, organisieren, austauschen, nach entsprechenden Vorgaben formatieren und drucken,
– mit Tabellenkalkulationsprogrammen Berechnungen durchführen.
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssystem, Netzwerk):
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Datensicherung, Netzwerkressourcen, Lernplattformen
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
10-Fingersystem, Programm- und Onlinehilfen, Informationsbeschaffung im Internet, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogrammes
Briefgestaltung, formale Gestaltung nach ÖNORM A 1080, Bewerbungsunterlagen, Kommunikation mittels E-Mail, Termin- und Aufgabenverwaltung, Präsentationssoftware
Tabellenkalkulation:
Dateneingabe und -bearbeitung, Formatierungen, Berechnungen, Druck
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund detaillierter Anweisungen
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation
– mit Tabellenkalkulationsprogrammen Berechnungen durchführen,
– einfache Entscheidungsfunktionen einsetzen,
– Diagramme erstellen,
– Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen.
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
– mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 160 Anschlägen pro Minute erreichen,
– Texte inhaltlich, formal und sprachlich richtig erstellen, diese bearbeiten, gestalten, korrekt speichern und drucken,
– Formulare erstellen.
Tabellenkalkulation:
Berechnungen, Entscheidungsfunktionen, Diagramme
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogrammes, rationelle Gestaltung von Schriftstücken und Formularen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund detaillierter Anweisungen
Eine zweistündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
– mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 180 Anschlägen pro Minute erreichen,
– Seriendokumente erstellen,
– Präsentationen zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis erstellen,
– mit Desktop-Publishing-Programmen arbeiten,
– digitale Bilder mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes für die Weiterverarbeitung aufbereiten,
– Schriftstücke nach Tonträgern gestalten.
Bereich Tabellenkalkulation
– Daten eingeben, bearbeiten, organisieren, importieren, exportieren, nach entsprechenden Vorgaben formatieren und drucken, Daten in Diagrammen darstellen,
– mit Tabellenkalkulationsprogrammen Berechnungen durchführen,
– erweiterte Entscheidungsfunktionen einsetzen,
– Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen.
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, Seriendokument (Korrespondenz gemäß ÖNORM A 1081 nach Tonträgern und diversen Vorlagen), multimediale Präsentation, Grundlagen eines Desktop-Publishing-Programmes, Bildbearbeitung
Tabellenkalkulation:
Datenimport, Datenexport, Berechnungen, Entscheidungsfunktionen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund einer Zielvorgabe mit Anweisungen
Eine zweistündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
– mit dem 10-Fingersystem Schriftstücke erstellen, blind schreiben und eine Schreibgeschwindigkeit von annähernd 200 Anschlägen pro Minute erreichen,
– umfangreiche Dokumente mittels Formatvorlagen professionell und rationell erstellen (Projektarbeit),
– Präsentationen zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis erstellen,
– eine Bewerbungsmappe versandbereit erstellen.
Bereich Datenbanken
– mit bestehenden Tabellen arbeiten (Daten erfassen, bearbeiten, filtern, exportieren, importieren),
– Auswahlabfragen erstellen, ändern und löschen.
Bereich Tabellenkalkulation
– Daten eingeben, bearbeiten, organisieren (sortieren, filtern usw.), importieren, exportieren, nach entsprechenden Vorgaben formatieren und drucken, Daten in Diagrammen darstellen,
– umfangreiche Datenbestände auswerten,
– Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen.
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, umfangreiche Dokumente (Unterstützung bei der Erstellung der Projektarbeit), multimediale Präsentationsunterlagen (Unterstützung bei der Erstellung der Projektpräsentation), Bewerbungsunterlagen
Datenbanken:
Einsatz vorhandener Datenbanken, einfache Datenbankabfragen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund einer Zielvorgabe
Tabellenkalkulation:
Auswertung umfangreicher Datenstände, Mustervorlagen
Eine zweistündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet)
– Seriendokumente mit kombinierten Bedingungsfeldern erstellen,
– ein Protokoll nach Sachverhalt schreiben,
– vielfältige Aufgaben in einem Desktop-Publishing-Programm lösen.
Bereich Datenbanken
– einfache Berichte und Formulare erstellen, ändern und löschen.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– Daten sichern und schützen,
– grundlegende datenschutzrechtliche Bestimmungen unterscheiden und grobe Verstöße dagegen aufzeigen,
– beurteilen, ob Handlungen im Rahmen von IT-Anwendungen gegen entsprechende gesetzliche Bestimmungen verstoßen,
– E-Business-Anwendungen nutzen.
Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, Internet):
Erweiterte Seriendruckfunktionen, Protokolle, Desktop-Publishing-Programm
Datenbanken:
Formulare, Berichte
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Daten sichern und schützen, E-Business-Anwendungen, gesetzliche Rahmenbedingungen
Office-Anwendungen:
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen aufgrund einer Zielvorgabe
Eine zweistündige Schularbeit
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmerisches Denken, Arbeitshaltung und Werte
– sich situationsadäquat im Unternehmen und gegenüber Kundinnen und Kunden benehmen und verhalten,
– die Wirkung ihres Handelns auf Geschäftspartner richtig einschätzen und dafür die Verantwortung übernehmen,
– Interkulturalität verstehen und situationsadäquat handeln.
Bereich Arbeitstechniken
– selbstständig produkt- und dienstleistungsspezifische Kenntnisse beschaffen,
– situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren,
– kundenorientiert argumentieren und kommunizieren.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– die rechtlichen Grundlagen des Kaufvertrags erkennen und entsprechend handeln,
– ein Verkaufsgespräch einleiten,
– den Kundenbedarf erheben und die Kaufmotive erkennen,
– aufgrund der erhobenen Informationen argumentieren, Einwände und Vorwände behandeln,
– mit geeigneten Abschlusstechniken ein Verkaufsgespräch zu einem positiven Abschluss bringen,
– die Besonderheiten des Telefon- und Onlineverkaufs charakterisieren.
Unternehmerisches Denken, Arbeitshaltung und Werte
Kundenadäquates Verhalten, Interkulturelle Gepflogenheiten
Arbeitstechniken:
Informationsbeschaffung, kundenadäquate und produktspezifische Fachsprache und Kommunikation
Einkaufen und Verkaufen:
Gesetzliche und rechtliche Grundlagen, Ein- und Verkaufsgespräche, Telefon- und Onlineverkauf
Vorbereitungen für das Pflichtpraktikum treffen und diese präsentieren
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitstechniken
– Konfliktlösungsstrategien anwenden.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– die Relevanz von guten Kundenbeziehungen erkennen und diese pflegen,
– auf Kundenbeschwerden angemessen reagieren,
– marketingpolitische Instrumente unterscheiden und entsprechend bei Ein- und Verkaufsverhandlungen einsetzen,
– eine einfache Marketingplanung erstellen,
– ethische Gesichtspunkte im Marketing und im Verkauf berücksichtigen.
Arbeitstechniken:
Konfliktlösungsstrategien
Einkaufen und Verkaufen:
Customer Relationship Management, Beschwerdemanagement, Marktorientierung, Marketing und marketingpolitische Instrumente, Marketingplanung, Ethik im Marketing und Verkauf
Vorbereitungen für das Pflichtpraktikum treffen und diese präsentieren
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Volkswirtschaft und Recht“, „Politische Bildung und Zeitgeschichte“, „Geografie (Wirtschafts- und Kulturräume)“ sowie „Angewandte Naturwissenschaften und Warenlehre“.
Bildungsziele des Clusters „Gesellschaft und Umwelt“:
Die Schülerinnen und Schüler können
– selbstständig und verantwortungsbewusst ihre Rechte und Pflichten sowohl in ihrem öffentlichen und beruflichen Umfeld als auch in ihrem privaten Leben wahrnehmen,
– die Bedeutung volkswirtschaftlicher und rechtlicher Grundbegriffe erklären,
– anhand von einfachen Wirtschaftsmeldungen in Medien beurteilen, welche Auswirkungen die Ereignisse auf ihr berufliches und privates Leben haben,
– Rechte selbst- und verantwortungsbewusst ausüben,
– Bereiche, in denen die Europäische Union ihr Leben beeinflusst, erkennen,
– ausgewählte Aspekte der Zeitgeschichte Österreichs in den Kontext jener der europäischer Geschichte einbetten und im Spiegel internationaler Ereignisse vernetzen,
– kontroverse Positionen in Politik und Gesellschaft überprüfen und eine eigene Meinung artikulieren, die eine demokratische und humanistische Grundhaltung spiegelt,
– kulturelle Vielfalt als Herausforderung und Bereicherung für Wirtschaft und Gesellschaft erkennen,
– eigene politische Ziel- und Wertvorstellungen reflektiert und verantwortungsvoll vertreten und kommunizieren,
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur beobachten und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben,
– wirtschaftliche und ökologische Aspekte von Räumen und Gesellschaften beschreiben und erläutern,
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Notwendigkeit einer aktiven Beteiligung am demokratischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen erklären und ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung der Gesellschaft erkennen,
– zwischen betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise unterscheiden,
– einfache Rechtsprobleme mit Hilfe von Beratungsstellen und Behörden sowie deren elektronischen Informationsangeboten lösen,
– die wesentlichen Rechte und Pflichten aus ausgewählten Bereichen des Bürgerlichen Rechts erläutern und die Bestimmungen auf einfache Fälle anwenden,
– die Gefahren und Verpflichtungen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Straßenverkehr beschreiben,
– die Grundsätze des Staatsbürgerschaftsrechts charakterisieren,
– den rechtlichen Rahmen im Umgang mit elektronischen Medien erkennen und ihr Nutzerverhalten daran anpassen,
– erklären, an welche Einrichtungen sie sich bei sozialrechtlichen Problemen (beispielsweise Beihilfen, Zuschüsse) wenden können,
– die Strafbarkeit bei einfachen strafrechtlichen Fällen beurteilen.
Rollen und ihre Bedeutung in Gesellschaft und Wirtschaft (Haushalte, Unternehmen, Staat), Aufgaben des Staates im Sinne der Wirtschaftspolitik, Einteilung und Bedeutung des Rechts, Stufenbau der Rechtsordnung, Gerichtsbarkeit (national und EU), Verwaltung (Behördenaufbau, Zuständigkeiten und Verfahren), Rechtsstaatlichkeit, Rechtsinformationssystem des Bundes und elektronische Amtshilfe
Bürgerliches Recht (Personen-, Familien-, Ehe- und Erbrecht, Mietrecht)
Straßenverkehrsrecht, Staatsbürgerschaftsrecht
Sozialrecht (Beihilfen, Förderungen, Sozialleistungen)
Recht im Internet (E-Commerce, Signaturgesetz, Fernabsatzbestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes, Urheberrecht, Datenschutzrecht)
Grundzüge des Strafrechts (Wirtschaftsdelikte, alterstypische Delikte, Jugendstrafrecht)
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Träger und Ziele der Wirtschaftspolitik bezeichnen,
– die Phasen des Konjunkturverlaufes und ihre Auswirkungen beschreiben,
– aufzeigen, wie weit Wirtschaftswachstum für den Wohlstand einer Gesellschaft maßgeblich ist und alternative Methoden der Wohlstandsmessung erklären,
– die Funktionen des Geldes beschreiben sowie Ursachen und Auswirkungen von Preisänderungen (Inflation, Deflation) darstellen,
– Arten der Arbeitslosigkeit erklären und Szenarien darstellen, auf welche Weise Arbeitslosigkeit bekämpft werden kann,
– die Wirkung von Sozialtransfers (beispielsweise Arbeitslosengeld) auf die Verteilungsgerechtigkeit abschätzen,
– die Bedeutung der Außenwirtschaft aufzeigen sowie in Grundzügen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren,
– in groben Zügen wirtschaftliches Handeln und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Nachhaltigkeit in Beziehung setzen,
– erklären, auf welche Weise sich der Staat finanziert, welche Ausgaben er tätigt und wie sich Staatsschulden auf die Wirtschaft und den einzelnen auswirken können.
Magisches Sechseck der Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Wirtschaftswachstum, Wirtschaftsprognosen, Wohlstand, Preisstabilität, Beschäftigung und Soziales, Verteilungsgerechtigkeit, Außenwirtschaft, gesunde Umwelt, Nachhaltigkeit (Ökologischer Fußabdruck), Budget
Der Unterrichtsgegenstand soll zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte anregen und zu nachhaltigem, vorurteilsfreiem und demokratiepolitisch verantwortungsbewusstem Handeln erziehen.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Entwicklung und die Funktionsweise der österreichischen parlamentarischen Demokratie erklären und demokratisch geprägte Entscheidungen im schulischen Alltag treffen,
– politische Persönlichkeiten und Parteien in Österreich benennen,
– ihre Wertvorstellungen und Interessen artikulieren und Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung in Österreich und der EU aufzeigen,
– die Aufgaben, Ziele und Bedeutung europäischer und internationaler Organisationen beschreiben,
– mit Chancen und Risiken von Diversitäten umgehen, zB Geschlechterrollenideologien kritisch hinterfragen und Strategien für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Beruf und Gesellschaft entwickeln.
Wege der Meinungsbildung, Wahlrechtsentwicklung, Staats- und Regierungsformen in der historischen Entwicklung Österreichs, demokratisches Bewusstsein und politische Mitsprache, Wertvorstellungen und Wertekonflikte, Zivilcourage, Solidarität, Interessenvertretung, Lobbying, politische Parteien
Parlamentarismus, Grundzüge der Demokratie in Österreich, Grund- und Freiheitsrechte, Formen politischer Mitbestimmung in Österreich und in der Europäischen Union
Rolle Österreichs in internationalen Institutionen
Formen von nationalen und internationalen zivilcouragierten Freiwilligenengagements für wirtschaftliche und soziale Entwicklung
Gesellschaft und Arbeitswelt, gesellschaftlicher Wandel, Familienleben, Rollenbilder und Genderperspektiven, Frauen in Politik und Gesellschaft, Pionierinnen der Frauenbewegung, Geschlechterdemokratie und Lebensrealitäten in Geschichte und Gegenwart
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Informationen zu historischen Leitthemen recherchieren und historische Fragestellungen selbstständig formulieren,
– historische Quellen als Grundlagen der Rekonstruktion von Vergangenheit nützen,
– die Gefahren, die durch Populismus, politischen Extremismus, Totalitarismus, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus entstehen, erkennen,
– bestehende Konfliktfelder anführen,
– die Entwicklung der Europäischen Union sowie aktuelle Herausforderungen in Europa in Grundzügen erklären.
Periodisierungen, Re- und Dekonstruktion von Geschichte anhand ausgewählter Beispiele, Leitthemen der europäischen Geschichte sowie Herausforderungen des 20. und 21. Jahrhunderts (Kriege, Nationalismen, Völkerverständigung nach dem 2. Weltkrieg)
Kriege, Zwischenkriegszeit, Krisen und Konflikte, demokratische und totalitäre Systeme im 20. Jahrhundert anhand ausgewählter Beispiele, Grundzüge der Entwicklung Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert
Faschismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und Holocaust (Widerstand, Gedächtnis und Gegenwart), Populismus und politischen Extremismus
Grundzüge der Geschichte der Europäischen Union
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– aktuelle mediale Darstellungen analysieren und kritisch hinterfragen,
– die Rolle der Medien in Meinungsbildungsprozessen beurteilen und die Bedeutung von Meinungs- und Pressefreiheit begründen,
– ausgewählte Themen der Politik, Kultur und Gesellschaft in ihren Grundzügen diskutieren,
– exemplarisch jüngste regionale und überregionale Konflikte darstellen,
– Zusammenhänge politischer, wirtschaftlicher und kultureller Veränderungsprozesse kritisch hinterfragen.
Politik und Medien, Mediengesellschaft, Mediengeschichte, Kriege als Medienereignis, Medienberichterstattung, Rückwirkungen auf demokratiepolitische Prozesse, politische Bildstrategien, Meinungs- und Pressefreiheit
Jüngste Zeitgeschichte im historischen Aufriss, politische Herausforderungen in der modernen multikulturellen Konsum- und Freizeitgesellschaft, Armut und Umgang mit sozialen Randgruppen, Afrikas Erbe des Kolonialismus, Entwicklungspolitik, neu aufstrebende Wirtschaftsmächte, internationale sozialpolitische Zusammenarbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– wesentliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Österreich seit dem 2. Weltkrieg exemplarisch diskutieren,
– gesellschaftspolitische Herausforderungen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Weltbilder, religiöser Vorstellungen und Lebensentwürfe reflektieren,
– interkulturelle Dialogfähigkeit demonstrieren und die gesellschaftspolitische Bedeutung von kultureller Heterogenität und Diversität debattieren.
Europäische und globale politische, wirtschaftliche und kulturelle Vernetzungen, kulturelle Heterogenität, interkulturelle Spurensuche, Migration und Migrationsgeschichte
Dissonante Geschichtsbilder, Geschichtsbewusstsein und Identitätskonstruktionen von Jugendlichen, kulturelle, nationale und transnationale Identität
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den wirtschafts- und sozialpolitischen Einfluss von Interessenvertretungen und Lobbyismus erklären,
– Faktoren für fortschreitende globale Prozesse erkennen,
– anhand von Beispielen den Einfluss von Globalisierung auf die Gesellschaft erörtern.
Wirtschafts- und Gesellschaftsformen, Wirtschaftspolitik und Globalisierung (Krisen und Chancen), Interessenvertretungen und Lobbyismus, Gesellschaft und Arbeitswelt, Auswirkungen globaler sozioökonomischer Veränderungen auf die individuelle Lebens- und Arbeitswelt
Auf den Erwerb eines Überblicks bezüglich globaler Problemstellungen ist ein Schwerpunkt zu legen. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, ihr Wissen laufend zu aktualisieren und dazu Informationen, Daten und Quellen selbstständig zu recherchieren.
Kulturelle, geografische und wirtschaftliche Einflussfaktoren sind in den Lernprozessen zu berücksichtigen.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler
– verfügen über topografische Grundkenntnisse und können sie in relevanten Lebenssituationen einsetzen,
– können für ihr Berufsleben notwendige geografische Informationen beschaffen,
– können geografische Arbeitstechniken anwenden,
– können klimageographische Daten und ökologische Prozesse zonal und regional einordnen und ihre Bedeutung für unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftsformen darstellen,
– können demografische Prozesse analysieren und deren Auswirkungen erläutern,
– können globale und regionale Zentrum-Peripherie-Strukturen sowie Entwicklungsunterschiede erklären,
– können Prozesse der Globalisierung beschreiben und deren Auswirkungen beispielhaft darstellen.
Räumliche und zeitliche Orientierung auf der Erde:
geografischen Arbeitstechniken (Arbeit mit Karten, digitalen Orientierungshilfen und geografischen Informationssystemen), Zeitzonen
Geoökologische Wirkungsgefüge und wirtschaftliche Auswirkungen:
Endogene und exogene Kräfte (Entstehung und Veränderung), Naturkatastrophen und ihre wirtschaftlichen Auswirklungen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung )
Bevölkerung der Erde:
Verteilung der Bevölkerung auf der Erde, demografische Strukturen und Prozesse sowie ihre sozioökonomischen Wechselwirkungen
Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft:
Zentren und Peripherien, Entwicklungsunterschiede, Nord-Süd-Konflikt, Entwicklungspolitik, Globalisierung und ihre Auswirkungen, globale Verantwortung
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich räumlich in Österreich orientieren,
– topografische Grundkenntnisse in relevanten Lebenssituationen und im beruflichen Leben anwenden,
– für ihr Berufsleben notwendige geografische Informationen über Österreich beschaffen,
– demografische Prozesse in Österreich analysieren und deren Auswirkungen erläutern,
– den Wirtschaftsstandort Österreich und seine regionalen Disparitäten beschreiben und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft erklären,
– wichtige Instrumente der Raumordnung und Raumplanung und ihre Auswirkungen erklären,
– die touristische Entwicklung und ihre wirtschaftliche Bedeutung und daraus entstehende Nutzungskonflikte beispielhaft erklären.
Österreich:
Topografischer und naturräumlicher Überblick, Bevölkerung (Strukturen und Entwicklung), Österreich als Wirtschaftsstandort (wirtschaftsräumliche Disparitäten, regionale Schwerpunkte), Landwirtschaft, Tourismus als regionaler Wirtschaftsfaktor, Raumordnung und Raumplanung, Natur- und Landschaftsschutz, Nutzungskonflikte
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich räumlich weltweit und besonders in Europa orientieren,
– topografische Grundkenntnisse in relevanten Lebenssituationen einsetzen,
– für ihr Berufsleben notwendige geografische Informationen über Europa beschaffen,
– weltweite wirtschaftliche Zusammenschlüsse erklären und deren Auswirkungen auf Österreichs Wirtschaft erläutern, wobei der Europäischen Union ein besonderer Stellenwert zuerkannt werden soll,
– die Grundzüge der europäischen Wirtschaft und ihre Zentrum-Peripherie-Strukturen beschreiben,
– die Struktur und die Entwicklung außereuropäischer Wirtschaftsräume beschreiben und ausgewählte sozioökonomische und ökologische Konflikte erklären.
Europa im Wandel:
Grundlagen der europäischen Wirtschaft, Zentrum-Peripherie-Strukturen, Auswirkungen der Europäischen Union auf die europäische Wirtschaft (Agrarpolitik, Regionalpolitik), Österreich in der Europäischen Union
Zentren der Weltwirtschaft:
Struktur und Dynamik entwickelter außereuropäischer Wirtschaftsräume und Wirtschaftsbündnisse, regionale Zentrum-Peripherie-Strukturen, aktuelle gesellschaftliche und ökologische Konfliktfelder
Den Schülerinnen und Schülern ist ein naturwissenschaftliches Weltbild zu vermitteln, das chemische und physikalische Grundlagen sinnvoll mit Inhalten der Biologie, Ökologie und Warenlehre verknüpft.
Im naturwissenschaftlichen Unterricht ist, dort wo es machbar erscheint, von der Lebens- und Gedankenwelt der Schülerinnen und Schüler auszugehen. Es ist ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Erfahrungen anhand von Untersuchungen (Beobachtungen, Messungen und Experimenten) zu sammeln und diese mit Hilfe der neu erlernten Konzepte und Modelle zu beurteilen und zu bewerten.
Bei der Unterrichtserteilung ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, die sie im Alltagsleben und im Beruf praktisch anwenden können.
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– können naturwissenschaftliche Phänomene den einzelnen Teilbereichen (Chemie, Physik, Biologie) zuordnen und sich ergänzende Informationen selbstständig beschaffen,
– kennen die Grundgrößen und die entsprechenden Einheiten des Internationalen Maßsystems,
– verstehen grundlegende Aussagen des Teilchenmodells und können es zur Beschreibung der Aggregatzustände verwenden,
– können den Aufbau der Atome erklären und dazu das Periodensystem als Informationsquelle nutzen,
– können einfache chemische Formeln erklären,
– können Stoffeigenschaften erklären,
– kennen Vorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen und die dazu passenden Gefahrensymbole und können die entsprechenden Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen,
– können einige Kräfte, die zur Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene dienen, beschreiben,
– können einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen (Beobachtung, Messung, Experiment) planen und durchführen, sowie die Ergebnisse dokumentieren und präsentieren,
– können Bereiche des elektromagnetischen Spektrums beschreiben und dazu passende Informationen aus den Medien selbstständig beschaffen,
– können den Aufbau der Lebewesen aus Molekülen und Zellen beschreiben,
Arbeitsweise der Naturwissenschaften:
Beobachtung, Experiment, Messungen, Modellbildung, Naturgesetze, Größen, Einheiten, internationales Einheitensystem
Grundlagen der Chemie:
Atom, Molekül, Makromoleküle, Atombau (Atomkern, Elektronenhülle), Periodensystem als Informationsquelle, Formelschreibweise, Stoffeigenschaften, Stoffumwandlungen anhand einfacher Experimente, Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen
Grundlagen der Physik:
Aggregatzustände, mechanische, magnetische und elektrische Kräfte, Schall und Licht anhand einfacher Experimente, elektromagnetisches Spektrum
Grundlagen der Biologie:
Molekül, Zelle (DNA, Viren und Bakterien), Organismus (Organe und Organsysteme bei Pflanzen und Tieren)
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Aufbau und die Funktionsweise menschlicher Organsysteme beschreiben,
– die für die menschliche Ernährung wichtigen Nährstoffe beschreiben und deren Bedeutung für die Gesundheit des Menschen erläutern,
– Informationen aus dem Bereich Humanbiologie und Humanökologie (Lernbiologie, Sexualität, Ergonomie, Ernährung, Bewegung und Sport, Suchtmittel) selbstständig beschaffen und die Bedeutung der gewonnen Ergebnisse für sich reflektieren,
– den Aufbau und die Funktionsweise von Ökosystemen beschreiben,
– Informationen zu aktuellen ökologischen Fragen (Stoffkreisläufe, Klimawandel) selbstständig beschaffen und die Ergebnisse dokumentieren,
– die Bedeutung ökologischer Fragen für Wirtschaft, Technik und Umwelt erfassen.
Biologie:
Humanbiologie und Humanökologie: Gehirn und Lernbiologie, Sexualität, Stützsystem und Ergonomie, Nährstoffe, Stoffwechsel und Ernährung, Bewegung und Sport, Suchtmittel
Ökologie:
Ökosphäre und Ökosysteme, Stoffkreisläufe, Klimawandel
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von ausgewählten anorganischen Waren erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben und erläutern,
– naturwissenschaftliche, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte von ausgewählten organischen Waren erfassen und in der entsprechenden Fachsprache beschreiben und erläutern,
– Warenproben mit Hilfe einfacher Methoden untersuchen und dadurch deren Eigenschaften und Qualitäten ermitteln,
– das Marktangebot von Waren aus Sicht von Produzent, Handel und Konsument beurteilen,
– Wasser und landwirtschaftliche Produkte aus ökologischer Sicht analysieren und beurteilen.
Anorganische Waren:
Metalle, Schmuck- und Edelsteine, Baustoffe
Organische Waren:
Nahrungs- und Genussmittel, Textilien, Holz, Kunststoffe, petrochemische Erzeugnisse
Konsumenteninformation und Konsumentenschutz
Waren und Ökologie:
Wasser als ökologisch sensible Ware; Formen der Landwirtschaft
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– anhand ausgewählter Beispiele den Lebenszyklus von Waren erklären und Zusammenhänge zwischen seinen Abschnitten herstellen,
– die Bedeutung naturwissenschaftlicher Vorgänge für Wirtschaft, Technik und Umwelt analysieren und beurteilen,
– positive und negative Auswirkungen von neuen Technologien für sich selbst sowie für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt erkennen und diese beschreiben,
– wesentliche Arten der Energiebereitstellung und Energieversorgung beschreiben und vergleichen.
Waren und Ökologie:
Lebenszyklus von Waren (Rohstoff, Produktion, Handel, Nutzung, Entsorgung), ökologisches Wirtschaften (Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Globalisierung)
Technologie und Gesellschaft:
Energie (Begriff, Umwandlungen, Bereitstellung, Versorgung), Neue Technologien (Informationstechnologie, Biotechnologie, Gentechnik usw.)
Das Pflichtpraktikum ist im Unterricht durch die praxisbetreuenden Lehrerinnen und Lehrer vorzubereiten. Es hat mindestens 150 Stunden in der unterrichtsfreien Zeit zu umfassen. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehreren Tranchen von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, insbesondere das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz 1987, BGBl. Nr. 599/1987, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 138/2013, und das Arbeitszeitgesetz, BGBl. Nr. 461/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 71/2013 sowie kollektivvertragliche Vorschriften finden Beachtung.
Die erbrachte Praxis ist in geeigneter Form durch Firmenbestätigungen, Zeugnisse, Zertifikate usw. nachzuweisen.
Das Pflichtpraktikum dient der Ergänzung und Vertiefung der in den Unterrichtsgegenständen vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation.
Die Schülerinnen und Schüler sollen,
– die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
– nach Möglichkeit einen umfassenden Einblick in die Organisation von Unternehmen bzw. Organisationen gewinnen,
– über Rechte und Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bescheid wissen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren können,
– sich Vorgesetzten sowie Kolleginnen und Kollegen gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten,
– eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen gewinnen,
– unternehmerisches Denken und Handeln in ihre Tätigkeit einbringen,
– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren,
– die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung kennenlernen.
Das Pflichtpraktikum soll weiters Einsicht in soziale Beziehungen sowie betrieblich-organisatorische Zusammenhänge fördern und den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen. Neben fachlichen sollen auch soziale und personale Kompetenzen erworben werden.
Nach Abschluss des Pflichtpraktikums hat eine eingehende Auswertung der praktischen Tätigkeit zu erfolgen.
Schulbezogene Veranstaltungen gemäß § 13a des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 76/2013, sind im Ausmaß der tatsächlich erbrachten Arbeitszeit auf die vorgeschriebene Mindestdauer des Praktikums anzurechnen, wenn sie die Zielsetzungen des Pflichtpraktikums erfüllen.
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt V.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare Informationen über sich und andere schriftlich und mündlich weitergeben,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Aufbau der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Umfeld, Essen und Trinken, Freizeit und Hobbys
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Verbformen (Präsens), Singular- und Pluralformen von Nomen und Adjektiven, Wortstellung und Syntax
Textsorten und Textformate:
SMS, Notizen, Formulare
Zwei einstündige Schularbeiten
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen werden,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können elementare sprachliche Strukturen anwenden,
– können ein sehr elementares Spektrum einfacher Wendungen in Bezug auf Dinge und Bedürfnisse konkreter Art anwenden,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Wohnen und Umgebung, Stadt- und Wegbeschreibungen
Urlaub, Hotel
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Ausstattung, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zeitformen (Präsens), Adjektiv, Konjunktionen, Wortstellung und Syntax
Textsorten und Textformate:
Privater Brief, private E-Mail, SMS, Notiz, Formulare
Eine einstündige Schularbeit
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen vertraute Wörter und einfache Sätze, wenn langsam und deutlich gesprochen wird,
– verstehen ganz einfache, kurze Texte und schriftliche Mitteilungen in vertrauten Alltagssituationen (Schilder, Annoncen, Formulare, einfache Prospekte usw.),
– verständigen sich auf sehr einfache Art in vertrauten Alltagsgesprächen, wenn die Gesprächspartner sich auch um das Gelingen des Gesprächs bemühen,
– können Gegenwärtiges und Vergangenes in einfacher Form schriftlich wie mündlich wiedergeben,
– können zu einigen wenigen Alltagsthemen (Einkaufen, Tagesablauf) mit formelhaften Wendungen kurze, einfache Texte schreiben oder ergänzen.
Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Einkaufen (Lebensmittel, Bekleidung), Zeit, Wetter, Jahreszeiten, Tagesablauf
Beruflicher Bereich:
Einfaches Verkaufsgespräch
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zeitformen (Präsens, Perfekt), Adjektiv, Konjunktionen, Mengenangaben, Wortstellung und Syntax
Textsorten und Textformate:
Privater Brief, private E-Mail, SMS, Notiz, einfache Präsentation, Beschreibung
Eine einstündige Schularbeit
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen Fragen und Auskünfte, einfache Dialoge über vertraute Themen, wenn deutlich gesprochen wird,
– verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und Postings und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können einfache Informationen über sich und andere in einem erweiterten Themenspektrum schriftlich wie mündlich austauschen und wiedergeben,
– können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
– können einfache sprachliche Strukturen anwenden,
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Familie, Freunde und soziale Beziehungen, Feste
Erlebnisse und Erfahrungen
Beruflicher Bereich:
Arbeitsplatz, Berufe, Telefonate
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Zeitformen (Präsens, Perfekt), Adjektiv, Adverb, Relativpronomen, Wortstellung und Syntax
Textsorten und Textformate:
Privater Brief, private E-Mail, Blog, SMS, Notiz, einfache Präsentation, Beschreibung, kurze Erzählungen, kurze Artikel
Eine einstündige Schularbeit
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen grundlegende sprachliche Strukturen,
– verstehen Texte, in denen vor allem Alltags- oder einfache Berufssprache vorkommt und können diese auf ihre Relevanz untersuchen,
– verstehen einfache Anleitungen und Vorschriften, kurze Briefe, E-Mails und Postings und können vertrauten Alltagstexten die wichtigsten Informationen entnehmen,
– können kurze, einfache Texte zu Themen des Alltags verfassen, wobei oft formelhafte Wendungen eingesetzt werden und Aussagen mit einfachen Bindewörtern verknüpft werden,
– können einen begrenzten Wortschatz zur Bewältigung konkreter vertrauter Alltagssituationen anwenden.
Festigung und Erweiterung der Fertigkeiten „Lesen“, „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“, „Zusammenhängendes Sprechen“ und „Schreiben“ und der für das Kompetenzniveau kommunikationsrelevanten grammatischen Strukturen
Privater und öffentlicher Bereich:
Vertiefung der in den vorherigen Kompetenzmodulen erarbeiteten Themen
Beruflicher Bereich:
Informationsbeschaffung (Preise, Ausstattung, Verfügbarkeit, Reservierungen), Telefonate, Terminvereinbarung, Einladung
Kommunikationsrelevante grammatische Strukturen:
Vertiefung und Festigung der kommunikationsrelevanten, grammatischen Strukturen
Textsorten:
Brief, E-Mail, Präsentation, Beschreibung
Eine einstündige Schularbeit
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
oder
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– grundlegende mathematische Theorien und Konzepte beschreiben und anwenden.
Zahlenmengen, Terme und Potenzen, Gleichungen
Eine einstündige Schularbeit
4.Semester – Kompetenzmodul 4:
oder
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– mathematische Methoden auf Problemstellungen anwenden, diese mit geeigneten mathematischen Modellen beschreiben sowie Lösungen abschätzen, berechnen und interpretieren,
– mathematische Verfahren zur Lösung wirtschaftlicher Problemstellungen einsetzen.
– Lösungen mit Hilfe von Technologieeinsatz numerisch berechnen.
Lineare und quadratische Funktionen, Gleichungssysteme, Matrizen, beschreibende Statistik (Einführung und Trendlinie) und deren grafische Darstellungsformen
Eine einstündige Schularbeit
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– Durchschnittsrechnungen, Verteilungsrechnungen, Indexrechnungen, Valuten- und Devisenabrechnungen, Provisionsabrechnungen durchführen,
– Lieferantenkredite, Ratenkredite und Versicherungsprämien berechnen,
– Originalbelege in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen.
Wirtschaftliches Rechnen, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit Einkäufen und Verkäufen, dem Rechnungsausgleich, mit Kraftfahrzeugen, mit Steuern und Abgaben belegorientiert verbuchen.
Verbuchung laufender Geschäftsfälle
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– laufende Geschäftsfälle verbuchen,
– die Abrechnung von Bezügen durchführen, die Ermittlung der Abgaben vornehmen sowie die damit zusammenhängenden Geschäftsfälle verbuchen.
Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Personalverrechnung
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einfache Kalkulationen verschiedener Branchen (Handel, Produktion, Versicherungen usw.) durchführen.
Kalkulationen, Deckungsbeitragsrechnungen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Anlagenbewertungen vornehmen, Rechnungsabgrenzungen erstellen, Rückstellungen bilden, Forderungsbewertungen durchführen sowie die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung von Einzelunternehmen erstellen.
Abschluss- und Bilanzierungsarbeiten, Jahresabschluss eines Einzelunternehmens
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich mit dem Berufsbild der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters (Verkäufers) auseinandersetzen und sich damit identifizieren,
– den Aufbau von Beratungs- und Verkaufsgesprächen verschiedener Art beschreiben.
Berufsbild und Kompetenzen der Kundenberaterin bzw. des Kundenberaters, Kommunikation im Verkaufsgespräch, Aufbau von Beratungs- und Verkaufsgesprächen, individuelles Erscheinungsbild, Auftreten, Freundlichkeit, Kundenorientierung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– aus Waren- und Produktkenntnissen Kundennutzen ableiten und daraus Verkaufsargumente entwickeln,
– sich auf verschiedene Beratungs- und Verkaufssituationen einstellen.
Kundenerwartungen, kundenorientierte Sprache, Verkaufspsychologie, Argumentation, einfache Verkaufsgespräche
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Kundenbedarf erheben und die Kaufmotive erkennen,
– aufgrund der erhobenen Informationen argumentieren, Einwände und Vorwände behandeln,
– mit geeigneten Abschlusstechniken ein Verkaufsgespräch zu einem positiven Abschluss bringen,
– ihren produkt- und verkaufsspezifischen Wortschatz in Verhandlungsgesprächen zielführend einsetzen.
Fragetechniken, Warenpräsentation, kundenorientierte Verkaufsgespräche, Abschlusstechniken
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– sich situationsadäquat im Unternehmen und gegenüber Kundinnen und Kunden benehmen und verhalten,
– die Wirkung ihres Handelns auf Geschäftspartner richtig einschätzen und dafür die Verantwortung übernehmen,
– Interkulturalität verstehen und situationsadäquat handeln,
– selbstständig produkt- und dienstleistungsspezifische Kenntnisse beschaffen,
– situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren,
– kundenorientiert argumentieren und kommunizieren,
– die rechtlichen Grundlagen des Kaufvertrags erkennen und entsprechend handeln,
– die Besonderheiten des Telefon- und Onlineverkaufs charakterisieren.
– Konfliktlösungsstrategien anwenden.
– die Relevanz von guten Kundenbeziehungen erkennen und diese pflegen,
– auf Kundenbeschwerden angemessen reagieren.
Reklamationen, rechtliche Rahmenbedingungen, Verkaufstechniken und Verkaufsgespräche in unterschiedlichen Vertriebsformen, Customer Relationship Management
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Bedeutung von Businessplänen für ihre geplante unternehmerische Tätigkeit (zB einer Juniorfirma) erkennen,
– bestehende Businesspläne verstehen und diese interpretieren,
– Fehler in bestehenden Businessplänen erkennen und diese analysieren.
Businesspläne im Internet, Analyse von Businessplänen, Stärken- und Schwächenanalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– im Internet geeignete Softwaretools finden, die die Erstellung eines Businessplans unterstützen,
– sich über kostenlose Unterstützungsangebote für die Businessplanerstellung informieren und diese nützen.
Arbeiten mit Softwaretools für Businesspläne, Stärken- und Schwächenanalyse von Softwaretools
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre Geschäftsidee erläutern und daraus folgend einen Businessplan erstellen,
– ein Management Summary verfassen,
– einen plausiblen Finanzplan erstellen.
Geschäftsideen formulieren, Umsetzung der Geschäftsidee in Businesspläne, Management Summary, Finanzplan
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einen selbst erstellten Businessplan gegenüber Dritten erläutern.
Zielgruppengerechte Präsentation von Businessplänen
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Bilder unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen (fotografieren, scannen, usw.),
– vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bildbearbeitung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Bilder unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen (fotografieren, scannen, usw.),
– vorhandenes Bildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bildbearbeitung
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Sound- und Videodateien bearbeiten, in unterschiedlichen Formaten speichern und publizieren,
– können die gesetzlichen Bestimmungen (Urheberrecht, Datenschutz) zu eigenen und fremden Bild-, Sound- und Videodateien erläutern und beachten.
Videobearbeitung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler
– können Sound- und Videodateien bearbeiten, in unterschiedlichen Formaten speichern und publizieren,
– können die gesetzlichen Bestimmungen (Urheberrecht, Datenschutz) zu eigenen und fremden Bild-, Sound- und Videodateien erläutern und beachten.
Videobearbeitung
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Einkauf oder Verkauf von Material und/oder Waren und/oder Dienstleistungen einschließlich Schriftverkehr und Zahlungsverkehr abwickeln und die erforderliche Verbuchung vornehmen,
– Lieferungen kontrollieren, inventarisieren und verbuchen,
– Waren richtig lagern,
– Geschäftsbriefe und E-Mails verfassen bzw. beantworten,
– Angebote erstellen, Rechnungen ausstellen und den Zahlungsverkehr abwickeln.
Kaufvertrag, Einkauf, Lagerung, Verkauf, Werbematerialien, einschlägiger Schriftverkehr, Zahlungsverkehr
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Warenbedarf ermitteln, Angebote einholen und vergleichen sowie Bestellungen durchführen,
– mit Lieferanten über Preise und Konditionen verhandeln,
– einen Personaleinsatzplan oder Personaldienstplan erstellen,
– mit Beschwerden richtig umgehen,
– Kundinnen und Kunden sowie Gäste richtig beraten und betreuen,
– einfache Präsentationen und Publikationen erstellen und warten.
Warenbewirtschaftung, Bedarfsermittlung, Lieferantenbewertung, Kontrolle, Präsentationen, Kundenberatung, Kundenbetreuung, Business Behaviour, Personaleinsatz, Personalplanung, Mitarbeiterkontrolle
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Gestaltung und Dekoration von Räumen planen und organisieren,
– Pläne für Reinigungsarbeiten erstellen,
– Reparaturen veranlassen und überwachen,
– Mängel feststellen und Reklamationen bei Lieferanten durchführen,
– die betriebliche Leistungserstellung organisieren und kontrollieren.
Raumgestaltung, Schadensfälle, Schadensaufnahme, Schadensabwicklung, Zahlungsverkehr, Zahlungskontrolle, einschlägige Zahlungsabwicklung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ein Hygienekonzept zur Gewährleistung der Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern nach den Grundsätzen des HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) für eine spezifische Betriebssituation erstellen und die Einhaltung überwachen,
– Kundenwünsche sowie Gästewünsche ermitteln und deren Erfüllung organisieren.
Hygienekonzept nach den Grundsätzen des HACCP, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen, Organisation von Veranstaltungen, Umgang mit Behörden, Kundenpflege, Neukundenakquisition, Homepagebetreuung
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Personalbedarfsermittlungen für Kundinnen und Kunden durchführen,
– Personal anwerben und auswählen,
– Stellenanzeigen für diverse Medien gestalten und interpretieren.
Personalbedarfsermittlung, Personalrekrutierung, Anforderungsprofile, Bewertung von Arbeitsplätzen, Arbeitsplatzbeschreibung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Bewerbungsunterlagen sichten,
– Bewerbungsgespräche führen,
– Bewerberinnen und Bewerber auswählen,
– Arbeitsverträge verfassen, Verträge abwickeln.
Bewertung von Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsgespräche, arbeitsrechtliche Vorschriften, Arten der Arbeitsverhältnisse, Kollektivvertrag, Arbeitsvertrag, Überlassungsvertrag, Werkvertrag, Leiharbeit, Dienstzettel; Schriftverkehr
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Erfüllung der Arbeitsverträge kontrollieren,
– Kundinnen und Kunden beraten und informieren,
– diverse Tätigkeiten der Personal- und Kundenbetreuung durchführen.
Kundengewinnung, Umgang mit Kunden, Vertragserrichtung, Kontrolle von Arbeitsverträgen, Leistungskontrolle, Personal- und Kundenbetreuung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Honorar- und Personalabrechnungen durchführen und kontrollieren,
– Datenbanken, Karteien, Listen und Statistiken führen, verwalten und auswerten,
– Daten und Kennzahlen erfassen und auswerten.
Honorarabrechnung, Personalabrechnung, Verbuchung, Daten, Kennzahlen, Statistiken, Datenbanken, Karteien, Listen, Kostenrechnung, Auswertung
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kunden empfangen, bedienen und über Bankprodukte und Dienstleistungen beraten,
– Fach- und Beratungsgespräche mit Kunden vor Ort und telefonisch führen,
– einfache Auskünfte geben bzw. die Kunden an die richtigen Stellen weiterleiten,
– Konten eröffnen, führen und softwareunterstützt abrechnen,
– das Schaltergeschäft inklusive des bargeldlosen Zahlungsverkehrs abwickeln.
Bankprodukte und Leistungen, Geldwesen, Zahlungsverkehr, Spar- und Anlageformen, Kontenarten, Anlage- und Finanzierungsformen, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen, Electronic Banking, elektronische Zahlung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– eingehende Korrespondenz (Brief, Fax, E-Mail) bewerten, zuordnen und verteilen,
– einfache Korrespondenzen (Brief, Fax, E-Mail) im Rahmen des Geschäftsbetriebes verfassen,
– Vorgänge im Rahmen des internationalen Zahlungsverkehrs bearbeiten,
– selbstständig aktuelle Informationen über Kredit- und Veranlagungsmöglichkeiten beschaffen und kundengerecht aufbereiten,
Einschlägiger Kunden- und Schriftverkehr, internationaler Zahlungsverkehr, Informationsbeschaffung und kundengerechte Aufbereitung, Werbe- und Informationsmaterialien, Broschüren, Verkauf von Bankprodukten, Bankenmarketing
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kunden über Spar- und Veranlagungsformen informieren,
– Kredit- und Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen vorgegebener Grenzen bzw. Richtlinien den Kunden präsentieren und erläutern,
– Verkaufs- und Verhandlungsgespräche zielorientiert mit Kunden führen,
– Wertpapier- und Kreditgeschäfte ausführen,
– administrative Arbeiten mithilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen.
Beratungs- und Verkaufsgespräche, Wertpapier- und Kreditgeschäfte, speziellere Spar- und Anlageformen, Sicherheiten, Behörden, Zahlungsabwicklung, Wertpapieraufsicht, Kreditberatung, Bonität, Kreditverträge
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– administrative Arbeiten mithilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen,
– unter Anleitung Arbeiten in der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung ausführen,
– Statistiken erstellen sowie Dateien, Karteien, Datenbanken anlegen, warten und auswerten,
– Niederschriften von Besprechungen anfertigen und entsprechend ablegen,
– Kundenkarteien und Datenbanken anlegen, aktualisieren und verwalten.
Kunden- und Produktdatenbanken, Statistiken, Kosten, Verbuchung, Produktdatenbanken, Protokolle
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einfache Auskünfte geben bzw. die Kunden an die richtigen Stellen weiterleiten,
– eingehende Korrespondenz (Brief, Fax, E-Mail) bewerten, zuordnen und verteilen sowie im Rahmen des Geschäftsbetriebes selbstständig führen,
– den versicherungsspezifischen und organisatorischen Schriftverkehr (Vordrucke, Verträge, Polizzen, Formulare) vorbereiten und abwickeln,
– selbstständig Informationen über Versicherungszweige sowie Versicherungsprodukte und Leistungen beschaffen.
Versicherungszweige, Versicherungsprodukte und Leistungen, spezifischer Kunden- und Schriftverkehr, Business Behaviour, Protokollführung, Kundengespräche, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kundengespräche vor Ort und am Telefon führen,
– Werbematerialien zielorientiert präsentieren und einsetzen,
– Kunden über die versicherungstechnischen Leistungen und Produkte beraten,
– die rechtlichen Rahmenbedingungen von Versicherungen erläutern,
– beim Verkauf von Versicherungsverträgen mitwirken,
– Versicherungsanträge, Versicherungsverträge bearbeiten und Versicherungspolizzen ausstellen.
Werbematerialien, Informationsbeschaffung und kundengerechte Aufbereitung, Kundenberatung, Kundenbetreuung, Versicherungsverträge, Polizzen, Beratungs- und Verkaufsgespräche, Neukundengewinnung;
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Schadensfälle aufnehmen und Niederschriften von Besprechungen anfertigen,
– die Berechtigung von Schadenersatzansprüchen prüfen,
– Schadensmeldungen zur Zufriedenheit der Kunden abwickeln,
– den versicherungsspezifischen Zahlungsverkehr überwachen,
– einschlägige Arbeiten im Mahn- und Reklamationswesen abwickeln.
Schadensfälle, Schadensaufnahme, Schadensabwicklung, Zahlungsverkehr, Zahlungskontrolle, einschlägige Zahlungsabwicklung, Umgang mit Behörden
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Statistiken über Kosten, Prämien und Vertragsbestand führen,
– Statistiken entsprechend den Vorgaben aufbereiten und präsentieren,
– branchenspezifische Softwaretools aufgabengerecht einsetzen,
– Kundenkarteien und Datenbanken anlegen, aktualisieren und verwalten.
Statistiken, Kundendatenbanken, Kundenpflege, Pflege von Produktdatenbanken
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Anfragen bearbeiten und Auskünfte geben,
– einschlägige Korrespondenz, Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr zuordnen,
– Immobilienobjekte auffinden, analysieren und bewerten.
Immobilienobjekte, einschlägiger Kunden- und Schriftverkehr, Informationsbeschaffung und kundengerechte Aufbereitung, Grundbuch, Immobilienpräsentationen
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Kundinnen und Kunden beraten und betreuen,
– einschlägige Korrespondenz, Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr bearbeiten,
– Vertragsabschlüsse vorbereiten (Ausschreibung, Preisspiegel), Konditionen und Preise erläutern und verhandeln,
– formularmäßige Miet- und Kaufverträge aufsetzen.
Miet- und Kaufverträge, einschlägige Gesetzesvorschriften und Usancen, einschlägiger Kunden- und Schriftverkehr
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einschlägige Korrespondenz, Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr anfertigen,
– Kundinnen und Kunden über Finanzierungs-, Bank- und Behördenangelegenheiten im Zusammenhang mit Immobilien beraten und diese für die Kundinnen und Kunden erledigen,
– den einschlägigen Zahlungsverkehr abwickeln und überwachen,
– Kundenkarteien und Datenbanken anlegen und aktualisieren.
Beratungs- und Verkaufsgespräche, Finanzierung, Bank- und Behördenangelegenheiten, einschlägige Zahlungsabwicklung, Homepage, Kunden- und Immobiliendatenbanken, Verwaltung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einfache Case Studies durchführen und dabei ihr Fachwissen sowie ihre sozialen und personalen Kompetenzen einsetzen.
Case Studies: Einsatz der erworbenen Kompetenzen
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Geräte der elektronischen Datenverarbeitung aufstellen, anschließen, konfigurieren, prüfen und warten,
– Fehler und Störungen finden, eingrenzen und beheben,
– Komponenten und Bauteile austauschen,
– Betriebssysteme sowie facheinschlägige Software installieren, konfigurieren, administrieren und anwenden,
– Dokumentationen erstellen, technische Daten über Hard- und Software erfassen.
Hardware, Software (Betriebssysteme, facheinschlägige Software), Dokumentation
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einfache Netzwerke installieren, konfigurieren und administrieren,
– Einzelarbeitsplätze und Netzwerkplätze einrichten und betreuen,
– Daten sichern und verwalten.
Netzwerke (Aufbau, Installation, Konfiguration, Administration), Datensicherung
3. Klasse:
5. Semester – Kompetenzmodul 5:
Die Schülerinnen und Schüler können
– HTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen,
– HTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren.
HTML-Grundlagen, CSS-Grundlagen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– bestehende Templates an geforderte Situationen anpassen und publizieren,
Konfiguration von Web-Templates
Kompetenzorientierte Lehr- und Lernformen sind einzusetzen und Blockungen sollen ermöglicht werden.
Die Schülerinnen und Schüler
– vertiefen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in allen Unterrichtsgegenständen,
– trainieren ihr eigenes Handeln zu reflektieren, indem sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und zielgerichtet an der Verbesserung ihrer Defizite in allen Unterrichtsgegenständen arbeiten,
– können ihr Leistungspotential in Hinblick auf eigenverantwortliches Handeln entwickeln,
– erwerben die für die individuelle Entwicklung und für das schulische Weiterkommen notwendigen Sprach- und Lesekompetenzen,
– trainieren die Anwendung der Standardsprache Deutsch für den schriftlichen und mündlichen Einsatz, indem sie das Augenmerk vor allem auf die kommunikative Angemessenheit sowie die formale Richtigkeit legen,
– können in der Fremdsprache Spracherwerbsstrategien und grundlegende sprachliche Strukturen anwenden.
Erstellung von individuellen Zielvereinbarungen, Übungen zu Selbsteinschätzung, Feedbackkultur, Lerntraining, Lernbegleitung, Lerntechniken und Lernstrategien, Zeitmanagement, Arbeit mit Kompetenzrastern
Individuelles Sprachtraining als Lernbegleitung der Unterrichtsgegenstände „Deutsch“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“
Individuelles Training und Unterstützung der Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen und Rechnungswesen“ sowie „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit“, Übungen anhand praxisorientierter Aufgabenstellungen; Simulationen
Übungen zum Wirtschaftlichen Rechnen, zum betrieblichen Warenkreislauf und zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Eigenverantwortliches Lernen in allen Unterrichtsgegenständen
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– kurz- und längerfristige Ziele formulieren,
– geeignete Lerntechniken einsetzen,
– eigenes Handeln reflektieren,
– ihre Stärken und Schwächen erkennen sowie am Ausbau der Stärken und an der Verbesserung der Schwächen arbeiten,
– ihre Begabungen einschätzen und diese zielorientiert nutzen,
– Instrumente zur Kreativität und Motivation zielorientiert einsetzen.
Zielgespräche, Lerntechniken, Kreativitätstechniken, Zeitmanagement, Konfliktmanagement, Motivationstechniken
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Ziele formulieren, deren Erreichung verfolgen und evaluieren,
– Instrumente zur Kreativität und Motivation zielorientiert einsetzen.
Erstellung einer individuellen Zielvereinbarung, Kreativitätstechniken, Motivationstechniken
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihr eigenes Handeln reflektieren,
– ihre Stärken und Schwächen erkennen sowie am Ausbau der Stärken und an der Verbesserung der Schwächen arbeiten,
– ihre Begabungen einschätzen und diese zielorientiert nutzen,
– Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
– richtig zuhören und Konflikte offen ansprechen,
– andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
– die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen.
Konfliktmanagement, Feedback, Übungen zum Selbst- und Fremdbild
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Ziele formulieren, deren Erreichung verfolgen und evaluieren,
– die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen erkennen und Lerntechniken anwenden,
– in Stresssituationen entsprechend reagieren,
– Methoden des Zeitmanagements einsetzen.
Erstellung einer individuellen Zielvereinbarung, Stressbewältigung, Zeitplanung und Zeitmanagement
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Ziele formulieren, deren Erreichung verfolgen und evaluieren,
– die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen erkennen und Lerntechniken anwenden,
– ihre Stärken und Schwächen erkennen sowie am Ausbau der Stärken und an der Verbesserung der Schwächen arbeiten,
– ihre Begabungen einschätzen und diese zielorientiert nutzen,
– Bewerbungsgespräch führen.
Karriereplanung; Bewerbungstraining
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Unternehmerisches Denken, Arbeitshaltung und Werte
– durch Einsatz von Kreativitätstechniken neue Ideen finden,
– Denkblockaden vermeiden,
– Kreativitätskiller erkennen,
– andere Sichtweisen einnehmen,
– Mind-Mapping zur Strukturierung ihrer Ideen einsetzen.
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
– Kreativitätstechniken anwenden, mit deren Hilfe Geschäftsideen entwickeln sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Geschäftsideen analysieren und bewerten.
Auflösung von Denkblockaden (Verfremdungstechniken, Perspektivenwechsel), Gedankenexperimente, Gehirnpotential besser nutzen, gehirngerecht Arbeiten, Kreativitätskiller und Moderationshilfen, laterales Denken; Bedürfnisantizipation, Ideenbewertung, Ideenumsetzung, Interaktivität, Teamarbeit
Mind-Mapping, Ideengenerierung, Finden neuer Verwendungsmöglichkeiten
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Planen und Organisieren
– Kreativitätssitzungen professionell organisieren.
Bereich Einkaufen und Verkaufen
– Grund- und Zusatznutzen bestehender Produkte erkennen und daraus neue Produkte entwickeln,
– Produktideen und alternative Nutzungsmöglichkeiten für bestehende Produkte finden,
– Produktinnovationen beurteilen.
Bereich Wirtschaftliche und rechtliche Vernetzungen – Entrepreneurship
– Kreativitätstechniken anwenden, mit deren Hilfe Geschäftsideen entwickeln sowie deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Geschäftsideen analysieren, bewerten und in einfache Businesspläne umwandeln.
Besprechungen planen, durchführen und nachbereiten
SWOT-Analyse
Ableitung und Formulierung einer Geschäftsidee, Entwicklung eines Businessplans, Weiterentwicklung von Produkten und Leistungen, Innovationskultur als Erfolgsfaktor
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können
– Programme der Gesundheitsförderung analysieren und umsetzen,
– individuelle Gesundheitsprogramme erstellen,
– die Ernährungspyramide kritisch analysieren mit der darin enthaltenen Systematik,
– Ernährungskonzepte nach ernährungswissenschaftlichen Aspekten erstellen,
– ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichtetem Training steigern,
– Bewegungsabläufe analysieren und vom Bewegungsansatz bis zur Bewegungsausführung strukturieren,
– einfache sportmotorische Tests planen, durchführen und auswerten,
– mittels der Ergebnisse von sportmotorischen Tests Grundzüge der Trainingsplanung in einem Trainingsplan anwenden,
– ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichtetem Training steigern.
Grundlagen der Gesundheitsförderung, Umsetzungsmöglichkeiten im täglichen Alltag, Grundlagen gesunder Ernährung (Ernährungspyramide), Bewegung (Erkennung der Ist-Situation durch sportmotorische Tests), gezieltes Trainieren zur individuellen Leistungssteigerung, Kennenlernen neuer Sportarten
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Zivilisationserkrankungen, die auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind, beschreiben und die Bedeutung von Bewegung als Prophylaxe darstellen,
– Bewegung als integrativen Bestandteil gesunder Lebensführung darstellen,
– polysportive Ansätze zur Integration von neuen Bewegungsformen als Motivationsfaktor für Freizeitsport vorstellen,
– Trendsportarten analysieren und präsentieren,
– ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittel zielgerichtetem Training steigern.
Wichtigkeit lebenslanger Bewegung, Motivation, Einbeziehung neuer Bewegungsformen als Möglichkeit einer gesundheitsfördernden Freizeitgestaltung
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Entwicklung des „Fair-Play“-Gedankens historisch und moralisch skizzieren,
– ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichtetem Training steigern.
Gezieltes Trainieren zur individuellen Leistungssteigerung, Fair Play, Grundlagen der Suchtprävention
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Entspannungstechniken nach ihren Wirkungsweisen unterscheiden (psychisch und/oder physisch) und ihre Anwendung erläutern und mit anderen Üben,
– Fitnesstraining als integrativen Alltagsbestandteil von Menschen erkennen,
– die Prinzipien der Ergonomie darlegen und deren Auswirkung auf das physische und psychische Wohlbefinden des Menschen in Alltag und Sport erläutern,
– die Bedeutung des Stützapparates und seine Trainierbarkeit aufzeigen und Basiswissen der Funktion der Wirbelsäule und deren Funktionserhaltung mit Übungsbeispielen demonstrieren.
Entspannungstechniken, Fitnesstraining für den täglichen Alltag, Ergonomie; Rückenschulung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Grundprinzipien des Fitnesstrainings darstellen und den Unterschied zum Leistungstraining bezüglich Zielsetzung beschreiben,
– ihre individuelle sportliche Leistung in der Praxis mittels zielgerichteten Trainings steigern.
Gezieltes Trainieren zur individuellen Leistungssteigerung
Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse. Der korrekte Gebrauch (Sprach-, Sprech- und Schreibrichtigkeit) soll intensiv trainiert und vertieft werden.
Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Zuhören“, „Sprechen“, „Lesen“, „Schreiben“ und „Sprachbewusstsein“.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie aktiv zuhören und Kerninformationen entnehmen.
Bereich Sprechen
– Sprache situationsangemessen gebrauchen,
– sich an Gesprächen und Diskussionen beteiligen sowie passende Gesprächsformen in Sprechsituationen anwenden.
Bereich Lesen
– unterschiedliche Lesetechniken anwenden,
– Texte erschließen, indem sie Texten Informationen entnehmen und relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden,
– sich kritisch mit Texten auseinandersetzen, indem sie diese auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten,
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die Schreibhandlungen im Sinne der textsortenspezifischen Merkmale erfüllen,
– Texte situationsbezogen sowie sachlich richtig verfassen,
– Texte adressatenadäquat formulieren,
– Texte redigieren, indem sie Texte überarbeiten.
Bereich Sprachbewusstsein
– grundlegende Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre erwerben, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie grundlegende Regeln der Orthographie und Zeichensetzung anwenden,
– einen umfassenden Wortschatz anwenden und Begriffe definieren,
– mit Fehlern konstruktiv umgehen.
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Zuhören und Sprechen:
– Aktives Zuhören und Wiedergeben von relevanten Informationen
Lesen:
– Lesestrategien und Lesetechniken
Schreiben:
– Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener Texte, Wortschatzübungen
Sprachbewusstsein:
– Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Zuhören und Sprechen:
– Aktives Zuhören und Wiedergeben von relevanten Informationen
Lesen:
– Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen
Schreiben:
– Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
– Schreibhandlungen Zusammenfassen, Erzählen
Sprachbewusstsein:
– Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Zuhören und Sprechen:
– Verwendung der Standardsprache
– Sprechhandlung Argumentieren
Lesen:
– Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen, produktorientierte Textarbeit
Schreiben:
– Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte, Wortschatzerweiterung zu Themenbereichen aus Alltag und Beruf
– Schreibhandlungen Zusammenfassen, Berichten, Argumentieren
Sprachbewusstsein:
– Vertiefendes Training der Sprachstrukturen (Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Textgrammatik), der Rechtschreibregeln und Zeichensetzung, Fehleranalyse
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Zuhören und Sprechen:
– Aktives Zuhören und Wiedergeben der relevanten Informationen
– Situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Lesen:
– Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen, produktorientierte Textarbeit
Schreiben:
– Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
– Schreibhandlungen Informieren, Analysieren und Interpretieren
Sprachbewusstsein:
– Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
6. Semester:
Zuhören und Sprechen:
– Verwendung der Standardsprache
– Situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes
Lesen:
– Lesestrategien, sinnerfassendes Lesen, produktorientierte Textarbeit
Schreiben:
– Prozessorientiertes Schreiben, Redigieren eigener und fremder Texte
– Training der Schreibhandlungen Kommentieren, Analysieren und Interpretieren
Sprachbewusstsein:
– Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse, Beherrschung der Kommaregeln, Fehleranalyse
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
– richtig zuhören und Konflikte offen ansprechen,
– Killerphrasen erkennen und vermeiden,
– andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
– lösungsorientierte Fragetechniken in der Konfliktmoderation einsetzen,
– geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen.
Konfliktsignale, Zuhörtechniken, kontrollierter Dialog, Fragetechniken, Gesprächstechniken, Argumentation
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– aktiv zuhören und Konflikte offen ansprechen,
– andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
– die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen,
– Schwierigkeiten bei der Konfliktbewältigung rechtzeitig erkennen und lösen,
– Konflikte konstruktiv bewältigen und lösen,
– Zielkonflikte vermeiden und gemeinsame Ziele anstreben.
Verständnis- und Akzeptanzübungen, Phasen der Konfliktbewältigung, zielorientierte Argumentation
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– Killerphrasen erkennen und vermeiden,
– lösungsorientierte Fragetechniken in der Konfliktmoderation einsetzen,
– geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen.
Konfliktmoderation, Funktionen des Moderators, Killerphrasen
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
– richtig zuhören und Konflikte offen ansprechen,
– Killerphrasen erkennen und vermeiden,
– andere Meinungen und Ansichten verstehen und akzeptieren,
– die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen,
– Schwierigkeiten bei der Konfliktbewältigung rechtzeitig erkennen und lösen,
– geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen,
– Konflikte konstruktiv bewältigen und lösen.
Diskussion, Debatte, Zielkonflikte, Konflikte, Akzeptanz, konstruktive Konfliktbewältigung
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– geeignete Gesprächstechniken zur Konfliktentschärfung einsetzen,
– Konflikte konstruktiv bewältigen und lösen,
– Zielkonflikte vermeiden und gemeinsame Ziele anstreben,
– Win-Win-Lösungen entwickeln und vorschlagen.
Win-Win-Situationen, Vorteilsfindung, Nachteilsvermeidung, Vermeidung von Gesichtsverlust, gemeinsame Zielvereinbarung
1. Klasse (1. und 2. Semester):
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– Kommunikations- und Gesprächstechniken zielführend einsetzen,
– Fragetechniken anwenden,
– sich auf Selbsterfahrung einlassen und diese einbringen,
– auf analytischer Ebene agieren,
– Grundlagen der Mediation anwenden,
– den Mediationsprozess als solchen erfassen und analysieren.
Kommunikationstechniken, Warm-up und Kennenlerntechniken, Gesprächstechniken, Fragetechniken, Selbsterfahrung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Mediationsprozess
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– Konfliktsignale frühzeitig erkennen,
– Konflikte analysieren,
– die verschiedenen Phasen der Konfliktbewältigung erfolgreich durchlaufen,
– Konfliktlösungsstrategien anwenden.
Konfliktanalyse und Konfliktlösungsstrategien
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– im Team arbeiten und gruppendynamische Prozesse erkennen und reflektieren,
– Teamentscheidungen mittragen.
Teamarbeit, Interaktions- und Kooperationsspiele
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– sich auf Selbsterfahrung einlassen und diese einbringen,
– auf analytischer Ebene agieren,
– die Inhalte der Peer Education anwenden,
– sich an Gruppenprozessen beteiligen.
Peer Education, Eigen- und Fremdwahrnehmung, Gruppenprozesse
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– sich auf Selbsterfahrung einlassen und diese einbringen,
– im Team arbeiten und gruppendynamische Prozesse erkennen und reflektieren,
– Konfliktlösungsstrategien anwenden,
– verschiedene Einstellungen und Verhaltensweisen erkennen und akzeptieren.
Rollenspiele mit Perspektivenwechsel
2. Klasse:
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– mündlich, schriftlich und elektronisch kommunizieren,
– die Regeln der mündlichen, schriftlichen und elektronischen Kommunikation anwenden,
– im beruflichen und privaten Leben zielorientiert kommunizieren.
Bereich Arbeitstechniken
– Präsentationsmittel zielgerichtet einsetzen,
– Waren, Dienstleistungen und ihr Unternehmen präsentieren.
Kommunikationsformen (schriftlich, mündlich, elektronisch), Regeln der zielorientierten Kommunikation, Kommunikationsstil, Rede- und Schreibstil
Arten der Präsentation, Präsentationstechniken, kontrollierter Dialog
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– aktiv zuhören,
– Stimme, Gestik und Mimik verstärkend einsetzen.
Bereich Arbeitstechniken
– Präsentationsmittel zielgerichtet einsetzen,
– Statements, Gespräche und Reden vorbereiten.
Netiquette, Kundenorientierung, Zielorientierung, Augenkontakt, Körperhaltung, Körpersprache, Stimme, Gestik, Mimik, Atemtechnik, Zuhören
Redevorbereitung, Kurzstatements, Kritikgespräche, einfache Reden mit Videotraining
3. Klasse – Kompetenzmodul 5:
5. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitshaltung und Werte
– Beratungs- und Verkaufsgespräche zielorientiert vorbereiten und führen,
– diskutieren und debattieren,
– lösungsorientiert kritisieren und Kritik annehmen,
– Verhandlungen vorbereiten und zielorientiert führen,
– ihre kommunikativen Fähigkeiten laufend trainieren, aus Fehlern lernen und ihr Kommunikationsverhalten an die jeweilige Situation anpassen.
Außenwirkung, Innenwirkung, Vorbereitung und Führung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen mit Videofeedback, Verhandlungsvorbereitung, Zielorientierte Verhandlungen
6. Semester:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitstechniken
– Regeln der Gesprächsführung führen,
– einfache Verhandlungs- und Diskussionstechniken praxisorientiert einsetzen,
– einfache Moderationstechniken und diese praxisorientiert einsetzen.
Training der kommunikativen Fähigkeiten, Debatte, Moderationstechniken, Regeln der Gesprächsführung, Verhandlungstechnik, Diskussionstechnik, Diskussionsleitung, Präsentationen mit Videoevaluierung
Die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglicht.
Wie in der jeweiligen Klasse des entsprechenden Pflichtgegenstandes, unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
Wie Anlage A1 Abschnitt VII Unterabschnitt F Z 1
Wie Abschnitt VI
Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt A.1 bis A.4 anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
Für die Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt VII Unterabschnitt C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.
(Anm.: Anlage 2/01b als PDF dokumentiert)
| A. Pflichtgegenstände 1 ) | Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe | |||
| Semester | ||||||
| 1. | 2. | |||||
| 1. | Religion/Ethik *5) | 1 | 1 | 2 | (III)/III | |
| 2. | Deutsch | 3 | 3 | 6 | (I) | |
| 3. | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 6 | I | |
| 4. | Zweite lebende Fremdsprach einschließlich Wirtschaftssprache 2 ) | 4 | 4 | 8 | I | |
| 5. | Geographie (Wirtschaftsgeographie) | 1 | 1 | 2 | III | |
| 6. | Chemie und Physik | 2 | 1 | 3 | III | |
| 7. | Mathematik und angewandte Mathematik | 3 | 3 | 6 | I | |
| 8. | Betriebswirtschaft | 2 | 2 | 4 | I | |
| 9. | Rechnungswesen | 2 | 2 | 4 | I | |
| 10. | Wirtschaftsinformatik | 1 | 2 | 3 | I | |
| 11. | Textverarbeitung, Office-Management und Publishing | 2 | 2 | 4 | III | |
| 12. | Politische Bildung und Recht | 1 | 1 | 2 | III | |
| Gesamtwochenstundenzahl | 22-26 | 22-26 | 48 1 ) | |||
| B. Förderunterricht 1 ) 4 ) | Wochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||
| Semester | ||||||
| 1. | 2. | |||||
| 1. | Deutsch | 2 | 2 | (I) | ||
| 2. | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 2 | 2 | I | ||
| 3. | Zweite lebende Fremdsprach einschließlich Wirtschaftssprache 2 ) | 2 | 2 | I | ||
| 4. | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | 2 | I | ||
| 5. | Betriebswirtschaft | 2 | 2 | I | ||
| 6, | Rechnungswesen | 2 | 2 | I | ||
| 7. | Wirtschaftsinformatik | 2 | 2 | I | ||
| 8. | Textverarbeitung, Office-Management und Publishing | 2 | 2 | I | ||
_________________________
1 ) Festlegung auf Grund schulautonomer Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).
2 ) Alternativer Pflichtgegenstand; in Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
3 ) Mit Computerunterstützung. (Anm.: gegenstandslos)
4 ) Als Kurs für eine Klasse – jedoch nur für dieselbe Schulstufe – gemeinsam durch einen Teil des Unterrichtsjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf je Unterrichtsjahr höchstens insgesamt zweimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 16 Unterrichtsstunden eingerichtet werden. Ein Schüler kann je Unterrichtsjahr in Kurse für höchstens zwei Unterrichtsgegenstände aufgenommen werden.
*5) Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.
Der zweisemestrige Vorbereitungslehrgang für Berufstätige hat die Aufgabe, Personen, die die achte Schulstufe erfolgreich abgeschlossen und die Lehrabschlußprüfung in einem Lehrberuf kaufmännischer Richtung erfolgreich abgelegt haben, zum Eintritt in das 5. Semester einer Handelsakademie für Berufstätige zu befähigen.
In diesem Sinne sind die für die einzelnen Unterrichtsgegenstände angegebenen Bildungs- und Lehraufgaben nicht allein für den Vorbereitungslehrgang, sondern stets im Zusammenhang mit dem angestrebten Gesamtabschluß zu sehen.
Es gelten die didaktischen Grundsätze der Handelsakademie für Berufstätige unter Berücksichtigung der Eingangsvoraussetzungen der Schüler und der Gegebenheiten des Vorbereitungslehrganges.
Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation in der Schule oder in einer Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung von schulautonomen Freiräumen soll sich in diesem Sinne nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern sie soll sich an einem an den Bedürfnissen der Studierenden, der anderen Schulpartner sowie des schulischen Umfeldes abgestimmten Konzept für den gesamten Ausbildungszeitraum orientieren.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, daß die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen so festzulegen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können; dabei soll die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertreffen. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Bei der Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen sind das zur Verfügung stehende Kontingent an Lehrerwochenstunden sowie die Möglichkeiten der personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule zu beachten.
Bei schulautonomer Festlegung von Lehrplanbestimmungen ist zu beachten:
a) In der Stundentafel ist für die einzelnen Semester im Bereich der Pflichtgegenstände die Gesamtwochenstundenzahl in einem Rahmen vorgegeben. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen sind die Wochenstunden der einzelnen Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion”) in den einzelnen Semestern innerhalb des in der Stundentafel vorgesehenen Rahmens so festzulegen, dass die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung erreicht wird. Dabei ist auf Basis eines pädagogischen Konzepts sowie unter Abstimmung auf die schulautonomen Schwerpunktsetzungen vorzugehen. Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben bei der Neufestsetzung der Wochenstundenaufteilung das allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes zu beachten.
b) Die im Lehrplan enthaltenen Pflichtgegenstände können erhöht bzw. reduziert werden und zwar bei Pflichtgegenständen mit zwei bis vier Gesamtwochenstunden um höchstens eine Wochenstunde und bei Pflichtgegenständen mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden. Wird das Wochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren. Eine Verschiebung von Pflichtgegenständen des Kernbereiches in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig.
c) Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen, ein zusätzlicher Förderunterricht sowie ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und Förderunterrichtsbereichen festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff und didaktische Grundsätze) zu erlassen.
Wie im Lehrplan der Handelsschule (B1).
Bildungs- und Lehraufgabe:
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A2).
Lehrstoff:
1. Semester:
Wie im 1. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A2).
2. Semester:
Wie im 2. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A2).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Mündliche Kommunikation:
Abbau und Überwindung von Kommunikationsbarrieren (rollen- und situationsgemäßes Verhalten).
Sprechen in der Standardsprache.
Dialogische Gesprächsformen.
Normative Sprachrichtigkeit:
Sicherung des situations-, intentions-, kontext- und adressatenbezogenen Ausdrucks.
Sicherung und Anwendung der Kenntnisse in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung.
Schriftliche Kommunikation:
Praxisnahe Textformen (Exzerpt und Zusammenfassung, journalistische Textsorten), Analysieren und Dokumentieren (informationsverarbeitende Textformen), freies Gestalten, kreatives Schreiben.
Sprachbetrachtung und Textverstehen:
Erweiterung der Lesefähigkeit und Steigerung der Lesegeschwindigkeit. Sammeln und Verarbeiten von Informationen, insbesondere durch die Benützung von Bibliotheken und Infotheken.
Literatur, Kunst und Gesellschaft:
Behandlung von Themenkreisen aus dem Erlebnisbereich der Schüler.
Medien:
Massenmedien (Eigenheiten, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Stellenwert in der Gesellschaft).
Gestalten von und mit Medien.
Eine Schularbeit.
2. Semester:
Mündliche Kommunikation:
Kommunikationsmittel und -modelle.
Präsentation.
Normative Sprachrichtigkeit:
Sicherung der Sprach- und Schreibrichtigkeit nach individuellen Erfordernissen.
Schreibung und Erklärung von Fremdwörtern.
Schriftliche Kommunikation:
Analysieren, Kommentieren, Argumentieren, Appellieren.
Freies Gestalten, kreatives Schreiben.
Sprachbetrachtung und Textverstehen:
Analysieren.
Sprachformen, Sprachschichten, Sprachmuster, Sprachklischees.
Literatur, Kunst und Gesellschaft:
Gesellschaftsrelevante Themen im Spiegel von Literatur und Kunst (literarische Gattungen, formale Aspekte).
Medien:
Printmedien (Arten, Funktionen, Gestaltungskriterien).
Gestalten von und mit Medien.
Eine Schularbeit.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Kommunikationsthemen:
Situationen aus dem Alltag unter Berücksichtigung der Altersstufe der Schüler.
Kommunikationsformen:
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Frage und Antwort, Gespräch, Telefonat, Rollenspiel, Zusammenfassung kürzerer erzählender Texte sowie schriftliche und mündliche Darstellung einfacher Sachverhalte).
Sprachstrukturen:
Erarbeitung und Vertiefung der für die kommunikative Kompetenz notwendigen Strukturen (zB Wortarten, Frage und Verneinung, Wortstellung, Haupt- und Gliedsatz).
Eine Schularbeit.
2. Semester:
Kommunikationsthemen:
Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld von Schülern und deren Entsprechung in den englischsprachigen Ländern.
Aktuelle Themen.
Kommunikationsformen:
Die sich aus den Kommunikationsthemen dieses Semesters ergebenden Kommunikationsformen.
Sprachstrukturen:
Die für die Kommunikationsthemen erforderlichen komplexeren Strukturen, soweit sie im 1. Semester nicht behandelt wurden.
Eine Schularbeit.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Wie im 3. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
2. Semester:
Wie im 4. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Wie im 1. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
2. Semester:
Wie im 2. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige für die Pflichtgegenstände Chemie und Physik (A1B).
1. Semester:
Ausgewählte Kapitel aus dem Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige des Pflichtgegenstandes Chemie (A1B).
2. Semester:
Ausgewählte Kapitel aus dem Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige des Pflichtgegenstandes Physik (A1B).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Wie im 3. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
2. Semester:
Wie im 4. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Leistungsbereiche (einschließlich Organisation und Planung) im Überblick.
Material- und Warenwirtschaft:
Aufgaben; Beschaffungsmarketing; Organisation und Planung (Bedarfsplanung, Bestellmenge, Beschaffungslogistik, Lagerarten, Vorratssicherung); Kosten und Risiken; Kennzahlen.
Leistungserstellung:
Aufgaben; Leistungsfaktoren (Betriebsmittel, Werkstoffe, Umweltressourcen, menschliche Arbeitsleistung); Entwicklungstendenzen; Kosten und Risiken; Kennzahlen.
Marketing:
Aufgaben; betriebliche Bedeutung der Marktorientierung; Beschaffung von Marktinformationen; Marketinginstrumente (Produkt- und Sortiments-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik).
Konsument und Marketing; Konsumentenschutz; ethische und soziale Probleme des Marketings; Kosten und Risiken; Kennzahlen.
Einzel- und Großhandel:
Funktionen, wirtschaftliche Bedeutung, Betriebsformen; ökologische Aspekte.
Handelsvermittler.
Eine Schularbeit.
2. Semester:
Investition und Finanzierung:
Investition (Arten).
Finanzierung (Arten, Kennzahlen).
Kreditinstitute:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäfte.
Wertpapiere (Arten, Kursbildung, Renditeberechnungen).
Versicherungen:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Arten der Versicherungen; Inhalt und Abschluß des Versicherungsvertrages; Schadensabwicklung.
Transportwirtschaft:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Transportbetriebe und Transportvermittler.
Ökologische Aspekte.
Eine Schularbeit.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
System der doppelten Buchführung, Verbuchung laufender Geschäftsfälle, Waren- und Materialbewertung, Anlagenbewertung.
Sonderfälle der Anlagenbewertung, zB Erhaltungs- und Herstellungsaufwand, Ausscheiden von Anlagen.
Rechnungsabgrenzung.
Rückstellungen.
Forderungsbewertung.
Abschluß von Einzelunternehmungen:
Um- und Nachbuchungen mit außerbücherlicher Erfolgsermittlung (Mehr-Weniger-Rechnung); Abschlußtabelle; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.
Abrechnung und Verbuchung von einfachen Wechselgeschäften.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Abrechnung von Valuten und Devisen; Verbuchung von Import- und Exportgeschäften, Bewertung.
Eine Schularbeit.
2. Semester:
Kostenrechnung:
Grundbegriffe; Kostenrechnungssysteme im Überblick; Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenerfassung (Kostenartenrechnung):
Erfassung der Kosten unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben); Berechnung der kalkulatorischen Kosten.
Kostenverteilung (Kostenstellenrechnung):
Kostenverteilungsschlüssel, innerbetriebliche Leistungsverrechnung (einfache Form), Bezugsgrößenwahl für die Berechnung der Gemeinkostensätze.
Kostenträgerrechnung:
Divisionskalkulation, Zuschlagskalkulation.
Absatzkalkulation.
Kostenträgererfolgsrechnung.
Ermittlung des Betriebsergebnisses, Gegenüberstellung Betriebsergebnis und Unternehmensergebnis.
Kostenrechnungssysteme:
Istkostenrechnung zu Voll- und Teilkosten.
Kostenrechnung in Industrie, Handwerk, Handel und sonstigen Dienstleistungsbetrieben.
Halb- und Fertigerzeugnisse:
Gesetzliche Bestimmungen, Berechnung der Wertansätze.
Vertiefende Wiederholung:
Buchungsübungen (laufende Geschäftsfälle, Vorabschlußbuchungen, Kontierung von Belegen).
Eine Schularbeit.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Grundlagen:
Daten; Hardware; Software.
Systemintegration:
Aufbau von Informationsverarbeitungssystemen; Zusammenwirken der Systemelemente.
Gerätebedienung:
Basiseinheit; Peripherie.
Betriebssystem und Benutzeroberfläche; Arten und Verwaltung von Dateien.
Installation von Software.
Datenverarbeitungssysteme:
Computersysteme; Nutzungsformen; Betriebsarten.
Eine Schularbeit.
2. Semester:
Tabellenkalkulation und Grafik:
Funktion, Arbeitsweise, Handhabung.
Datenbank:
Hierarchie der Daten; Grundlagen der Datenmodellierung.
Funktion, Arbeitsweise, Handhabung.
Kaufmännische Anwendungen:
Einsatz von Standardsoftware zur Lösung kaufmännischer Probleme. Datentransfer.
Telekommunikation.
Nutzung von öffentlichen Datenbanken.
Datenverarbeitung und Recht:
Datenschutz; Schutz geistigen Eigentums.
Datensicherheit.
Eine Schularbeit, bei Bedarf zweistündig.
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
Ausgewählte Kapitel aus dem Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
Wie im Lehrplan der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
1. Semester:
Wie im 1. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
2. Semester:
Wie im 2. Semester des Lehrplanes der Handelsakademie für Berufstätige (A1B).
Ziel des Förderunterrichts ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes im jeweiligen Semester durchgenommenen Lehrstoffes für Schüler, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, wobei von der Voraussetzung auszugehen ist, daß es sich um geeignete und leistungswillige Schüler handelt. Einem derartigen Leistungsabfall ist die mangelnde Beherrschung der Unterrichtssprache bei Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache gleichzusetzen.
Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Lehrstoffes in dem betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 23 |
| 1.1 | Religion/Ethik 11 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III |
| 1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 2 | – | – | – | – | 2 | III |
| 1.3 | Business Behaviour | – | 1 | 1 | 1 | – | 3 | II |
| 1.4 | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (IVa) |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 40 |
| 2.1 | Deutsch | 3 | 3 | 3 | 2 | 3 | 14 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 2 | 3 | 3 | 14 | I |
| 2.3 | Lebende Fremdsprache 3 | 2 | 3 | 3 | 2 | 2 | 12 | (I) |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 54 |
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 14 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 4 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 14 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 | – | 2 | 2 | 3 | 1 | 8 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | – | 1 | 2 | 2 | 1 | 6 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | 2 | 2 | 2 | – | – | 6 | II |
| 3.6 | Recht | – | – | – | 3 | – | 3 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | – | – | – | – | 3 | 3 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 12 |
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | – | 1 | 2 | 2 | – | 5 | III |
| 4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 2 | 3 | – | – | – | 5 | III |
| 4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | – | – | – | – | 2 | 2 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 23 |
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | 2 | 2 | 3 | 2 | 11 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | 3 | 2 | 3 | 2 | – | 10 | III |
| 5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | – | – | – | – | 2 | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 29 | 33 | 32 | 32 | 26 | 152 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 |
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt 6 7 | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 8 | – | – | – | – | – | 0–18 | I/III 9 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | – | – | – | – | – | 0–18 | I–III |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 38 pro Jg.) | 29 | 33 | 34 | 34 | 28 | 158 | ||
| B. | Pflichtpraktikum | 300 10 |
| C. | Freigegenstände 5 |
| D. | Unverbindliche Übungen 5 |
| 1. | Unterstützendes Sprachtraining Deutsch | 2 | 2 | 2 | – | – | 6 | III |
| 2. | Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen | 0–5 | 0–5 | 0–5 | – | – | 0–15 | IVa |
| E. | Förderunterricht |
9. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 18 Wochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
10. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Religion“ ist nicht veränderbar.
11. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu sechs Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß können bis zu zwei weitere lebende Fremdsprachen vorgesehen werden.
12. Im Pflichtgegenstand „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf im IV. Jahrgang die Wochenstundenzahl von drei nicht unterschritten werden.
13. Der Pflichtgegenstand „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ ist jedenfalls im II. Jahrgang vorzusehen.
14. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Z 11.
15. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
16. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
– Unternehmensanalysen durchführen.
– ein Leistungsportfolio erstellen,
– Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen,
– Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden,
– Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen,
– Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen,
– Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen,
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren,
– die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden,
– die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen,
– die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
– das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
– ein operatives Reporting im Bereich Einkauf durchführen und interpretieren,
– einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Finanzbuchhaltung und das Controlling analysieren.
– Exporte abbilden.
– bewältigt einfache und kurze mündliche Sprachhandlungen in formellen Situationen.
– kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen), versucht diese einzuhalten und besitzt das Wissen um Konventionen.
– wendet stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.
– wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brücken-sprache(n) nutzen.
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 22 |
| 1.1 | Religion/Ethik 7 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III |
| 1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 2 | - | - | - | - | 2 | III |
| 1.3 | Business Behaviour | - | 1 | - | 1 | - | 2 | II |
| 1.4 | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (IVa) |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 26 |
| 2.1 | Deutsch | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 13 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 2 | 2 | 3 | 13 | I |
| 3. | Entrepreneurship - Wirtschaft und Management | 40 |
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 2 | 2 | 2 | 12 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 2 | 12 | I |
| 3.3 | Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme | 2 | 2 | 2 | - | - | 6 | I |
| 3.4 | Officemanagement und angewandte Informatik 3 | 2 | 2 | 2 | - | - | 6 | II |
| 3.5 | Recht | - | - | - | 2 | - | 2 | III |
| 3.6 | Volkswirtschaft | - | - | - | - | 2 | 2 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 8 |
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | - | 1 | 1 | 1 | - | 3 | III |
| 4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 2 | 2 | - | - | - | 4 | III |
| 4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | 1 | 1 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 19 |
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | 2 | 2 | 3 | 2 | 11 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | 2 | 2 | 2 | 2 | - | 8 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 28 | 27 | 22 | 20 | 18 | 115 | ||
| A.2 | Erweiterungsbereich – Digital Business | 43 |
| 2.1 | Betriebssysteme und Netzwerkmanagement | - | - | 2 | 2 | 2 | 6 | I |
| 2.2 | Internet, Multimedia und Contentmanagement | 2 | 2 | 3 | 2 | 2 | 11 | I |
| 2.3 | E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies 3 | - | - | 3 | 4 | 2 | 9 | I |
| 2.4 | Angewandte Programmierung | 2 | 3 | 3 | - | - | 8 | I |
| 2.5 | Softwareentwicklung und Projektmanagement | - | - | 1 | 4 | 4 | 9 | I |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 38 pro Jg.) | 32 | 33 | 33 | 32 | 28 | 158 | ||
| B. | Pflichtpraktikum | 300 4 |
| C. 1. | Freigegenstände 5 Mathematischen Grundlagen der Informatik | - | - | 1 | - | - | 1 | I |
| D. | Unverbindliche Übungen 6 |
| 1. | Unterstützendes Sprachtraining Deutsch | 2 | 2 | 2 | - | - | 6 | III |
| 2. | Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen | 0-5 | 0-5 | 0-5 | - | - | 0-15 | IVa |
| E. | Förderunterricht |
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– die Grundregeln des Domainrechts erklären und demonstrieren, wie man sich eine Domain beschafft,
– die wichtigsten Bestimmungen des Datenschutzgesetzes charakterisieren und darstellen, wie man sich gegen Datenschutzverletzungen zur Wehr setzt,
– den Begriff „Inline-link“ definieren und zu dessen rechtlicher Problematik Stellung nehmen,
– erklären, welche rechtlichen Nachteile mit Online-Tauschbörsen und Online-Auktionen verbunden sind.
– erklären, was unter einem Patent zu verstehen ist und wie dieses geschützt wird,
– untersuchen, was im Urheberrecht unter einer „geistigen Schöpfung“ zu verstehen ist und wie diese geschützt wird,
– den Begriff „Geistiges Eigentum/Intellectual Property“ erklären sowie dessen Historie und aktuelle Bedeutung erkennen und reflektieren,
– Begriffe (Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Namensrecht, …) im Zusammenhang mit geistigem Eigentum verstehen und erläutern,
– legale sowie illegalen Handlungen in Bezug auf geistiges Eigentum erkennen und beurteilen,
– Voraussetzungen der gerichtlichen Strafbarkeit nennen und häufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftsdelikte) charakterisieren,
– die wichtigsten Pflichten des Medieninhabers aus dem Mediengesetz nennen.
– die Matrizenrechnung auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden und Gozintographen deuten.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
– Unternehmensanalysen durchführen.
– ein Leistungsportfolio erstellen,
– Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen,
– Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden,
– Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen,
– Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
7. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 10 Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder sechs Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
8. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein dem Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
- eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
- Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- Unternehmensanalysen durchführen.
- Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen,
- Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen,
- die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren.
- das Spannungsverhältnis zwischen Neutralität und europäischer Integration aufzeigen,
- unterschiedliche politische Transformationsprozesse im historischen Aufriss darstellen und Faktoren für Erfolg und Scheitern anhand ausgewählter Beispiele identifizieren.
- Verläufe von Konflikten darlegen und deren Ursachen sowie Folgen herausarbeiten,
- die Bedeutung von Kunst als Ausdruck des Zeitgeistes kennen, künstlerische Ausdrucksformen in einen historischen Kontext setzen und kritisch beurteilen.
- Konvergenzen und Divergenzen europäischer Regionen bzw. Staaten beschreiben, kritisch reflektieren sowie Entwicklungs- und Lösungskonzepte diskutieren,
- ausgewählte Politikfelder der EU problemorientiert diskutieren sowie deren sozioökonomische Bedeutung auf ihre eigenen Lebenswelten einschätzen,
- naturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre regionale Differenzierung erklären,
- demografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen analysieren,
- die Notwendigkeit von Raumordnung und Raumplanung begründen und ihre Instrumente erklären,
- sozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedlichen Lebenswelt bewerten,
- die Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen,
- den Wirtschaftsstandort Österreich unter Berücksichtigung der Energie- und Verkehrspolitik sowie der touristischen Entwicklung regional differenziert darstellen,
- die Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
- das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 11 |
| 1.1 | Religion/Ethik 8 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 8 | (III)/III |
| 1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 1 | III |
| 1.3 | Kundenorientierung und Verkauf, Business Behaviour | - | 1 | - | - | 1 | - | - | - | 2 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 48 |
| 2.1 | Deutsch | 4 | 4 | 4 | 4 | 2 | 2 | 2 | 2 | 24 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 4 | 4 | 4 | 2 | 2 | 3 | 2 | 24 | I |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 78 |
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 22 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 3 | 4 | 4 | 2 | 4 | 2 | 2 | 2 | 23 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies | - | 1 | 1 | 3 | 1 | - | 1 | 1 | 8 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | - | - | - | - | 2 | 2 | 2 | - | 6 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 3 | 3 | 4 | 2 | 1 | - | - | - | - | 10 | II |
| 3.6 | Recht | 2 | - | - | - | - | - | 1 | 2 | 5 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | 2 | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 4 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 10 |
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | - | 3 | - | - | - | - | 2 | - | 5 | III |
| 4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 3 | - | - | - | - | - | - | - | 3 | III |
| 4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 30 |
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | - | - | 3 | 4 | 3 | 4 | 3 | 3 | 20 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | - | - | 2 | 2 | 2 | 2 | - | - | 8 | III |
| 5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | - | - | - | - | - | - | 2 | - | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 25 | 25 | 24 | 24 | 21 | 18 | 23 | 17 | 177 | ||
| A.2 | Erweiterungsbereich – Kommunikation und Medieninformatik | 16 |
| 2.1 | Medieninformatik | - | - | - | - | 2 | 2 | - | 4 | I |
| 2.2 | Internet, Social Media, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit | - | - | - | - | - | 3 | 2 | 3 | 8 | I |
| 2.3 | Seminar ERP | - | - | - | - | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| 2.4 | Seminar(e) 4 | 0-6 | I/III 5 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 6 | - | - | - | - | - | - | - | - | 0-6 | I-III |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 25 pro Sem.) | 25 | 25 | 24 | 24 | 25 | 25 | 25 | 20 | 193 | ||
| B. | Freigegenstände 7 |
| C. | Unverbindliche Übungen |
| D. | Förderunterricht |
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.
– eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
– Unternehmensanalysen durchführen.
– die Bedeutung eines Primärschlüssels beschreiben und diesen aufgabengerecht setzen;
– Dateneingaben absichern und vereinfachen (Gültigkeitsregeln, Werteliste, Kombinationsfelder);
– Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate);
– Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
– mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten.
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen;
– Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen;
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren.
– das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
– Newsletter unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen entwerfen;
– Online Reklamationen bearbeiten;
– geeignete Systeme zur Erstellung von Websites, Webshops und online Marktplätzen sowie zur Sammlung relevanter Daten benennen und verwenden;
– Suchmaschinentypen und Kriterien zur Suchmaschinenoptimierung beschreiben sowie Landingpage-Strategien ausarbeiten;
– verkaufsbezogene rechtliche Bestimmungen für das Zustandekommen von online Kaufverträgen und des Fernabsatzrechts beschreiben;
– einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Robotic-Process-Automation und Blockchain zur Veränderung der Abläufe in Verwaltung und Kundenservice geben.
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 23 |
| 1.1 | Religion/Ethik 11 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III)/III |
| 1.2 | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 2 | – | – | – | – | 2 | III |
| 1.3 | Business Behaviour | – | 1 | 1 | 1 | – | 3 | II |
| 1.4 | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (IVa) |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 54 |
| 2.1.a | Deutsch | 3 | 3 | 3 | 2 | 3 | 14 | (I) |
| 2.1.b | Slowenisch | 3 | 3 | 3 | 2 | 3 | 14 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 2 | 3 | 3 | 14 | I |
| 2.3 | Lebende Fremdsprache 3 | 2 | 3 | 3 | 2 | 2 | 12 | (I) |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 54 |
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 14 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 4 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 14 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies 4 | – | 2 | 2 | 3 | 1 | 8 | I |
| 3.4 | Wirtschaftsinformatik | – | 1 | 2 | 2 | 1 | 6 | I |
| 3.5 | Officemanagement und angewandte Informatik 4 | 2 | 2 | 2 | – | – | 6 | II |
| 3.6 | Recht | – | – | – | 3 | – | 3 | III |
| 3.7 | Volkswirtschaft | – | – | – | – | 3 | 3 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 12 |
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | – | 1 | 2 | 2 | – | 5 | III |
| 4.2 | Geografie (Wirtschaftsgeografie) | 2 | 3 | – | – | – | 5 | III |
| 4.3 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | – | – | – | – | 2 | 2 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 23 |
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 2 | 2 | 2 | 3 | 2 | 11 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | 3 | 2 | 3 | 2 | – | 10 | III |
| 5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | – | – | – | – | 2 | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 232 | 36 | 35 | 34 | 29 | 166 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich 5 |
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt 6 7 | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 8 | – | – | – | – | – | 0–18 | I/III 9 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 5 | – | – | – | – | – | 0–18 | I–III |
| Gesamtwochenstundenzahl (max. 38 pro Jg.) | 32 | 36 | 37 | 36 | 31 | 172 | ||
| B. | Pflichtpraktikum | 300 10 |
| C. | Freigegenstände 5 |
| D. | Unverbindliche Übungen 5 |
| 1. | Unterstützendes Sprachtraining Deutsch | 2 | 2 | 2 | – | – | 6 | III |
| 2. | Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen | 0–5 | 0–5 | 0–5 | – | – | 0–15 | IVa |
| E. | Förderunterricht |
9. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens 18 Wochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches (bis zu zwölf Wochenstunden) zu reduzieren und/oder sechs Wochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
10. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Religion“ ist nicht veränderbar.
11. Der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ (mit Bezeichnung der Fremdsprache) kann auf bis zu sechs Gesamtwochenstunden reduziert werden. Mit dem frei werdenden Stundenausmaß können bis zu zwei weitere lebende Fremdsprachen vorgesehen werden.
12. Im Pflichtgegenstand „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ darf im IV. Jahrgang die Wochenstundenzahl von drei nicht unterschritten werden.
13. Der Pflichtgegenstand „Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ ist jedenfalls im II. Jahrgang vorzusehen.
14. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden, außer gemäß Z 11.
15. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
16. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
9. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Religion“ ist nicht veränderbar.
10. Neue Pflichtgegenstände dürfen im Stammbereich nicht geschaffen werden.
11. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
12. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel des Aufbaulehrganges der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
– können auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes erläutern,
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren,
– die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fälle anwenden,
– für die Tätigkeit innerhalb der Übungsfirma Formulare, gegebenenfalls im elektronischen Geschäftsverkehr, beschaffen und einfache Schriftsätze (beispielsweise in den Bereichen Vertragsgestaltung, Rücktritt vom Vertrag, Ansuchen um Gewerbeberechtigung, Kündigung im Arbeitsrecht) entwerfen,
– die Strafbarkeit bei einfachen strafrechtlichen Fällen beurteilen, häufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftsdelikte) charakterisieren,
– die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
– chemisches Grundwissen bei der Beschreibung anorganischer Rohstoffe anwenden.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
– Unternehmensanalysen durchführen.
– ein Leistungsportfolio erstellen,
– Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen,
– Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden,
– Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen,
– Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
– ein operatives Reporting im Bereich Einkauf durchführen und interpretieren,
– einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Finanzbuchhaltung und das Controlling analysieren.
– Exporte abbilden.
| 1. | Persönlichkeit und Bildungskarriere | 7 |
| 1.1 | Religion/Ethik 8 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | (III)/III |
| 1.2 | Business Behaviour | - | - | - | - | 1 | - | 1 | II |
| 2. | Sprachen und Kommunikation | 39 |
| 2.1 | Deutsch | 1 | 1 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (I) |
| 2.2 | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 3 | 13 | I |
| 2.3 | Lebende Fremdsprache | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 2 | 16 | (I) |
| 3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management | 32 |
| 3.1 | Betriebswirtschaft | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 12 | I |
| 3.2 | Unternehmensrechnung 3 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 2 | 14 | I |
| 3.3 | Business Training, Projektmanagement und Case Studies3 | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | I |
| 3.4 | Recht | - | - | 1 | 1 | - | - | 2 | III |
| 3.5 | Volkswirtschaft | - | - | 1 | 1 | - | - | 2 | III |
| 4. | Gesellschaft und Kultur | 4 |
| 4.1 | Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) | 1 | 1 | - | - | - | - | 2 | III |
| 4.2 | Internationale Wirtschafts- und Kulturräume | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | III |
| 5. | Mathematik und Naturwissenschaften | 24 |
| 5.1 | Mathematik und angewandte Mathematik | 4 | 4 | 3 | 3 | 3 | 3 | 20 | I |
| 5.2 | Naturwissenschaften | 1 | 1 | - | - | - | - | 2 | III |
| 5.3 | Technologie, Ökologie und Warenlehre | - | - | - | - | 1 | 1 | 2 | III |
| Wochenstundenzahl Stammbereich | 17 | 17 | 18 | 18 | 18 | 18 | 106 | ||
| A.2 | Schulautonomer Erweiterungsbereich | 12 |
| 2.1 | Ausbildungsschwerpunkt | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 12 | I |
| 2.2 | Seminar(e) 4 | 0-12 | I/III 5 |
| A.3 | Verbindliche Übungen 6 | 0-12 | I-III |
| Gesamtwochenstundenzahl | 19 | 19 | 20 | 20 | 20 | 20 | 118 | ||
| B. | Freigegenstände 7 |
| C. | Unverbindliche Übungen |
| D. | Förderunterricht |
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche sowie die Haftungsformen für eigenes und fremdes Handeln (inklusive verschuldensunabhängiger Haftung) benennen;
– Wohnungseigentum vom ideellen (schlichten) Miteigentum unterscheiden und die wichtigsten Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes aus Vermieter- und Mietersicht beurteilen;
– die Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) analysieren;
– die rechtlichen Bestimmungen für den elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr auf einfache Fallstellungen anwenden;
– die Strafbarkeit anhand einfacher strafrechtlicher Fallbeispiele beurteilen;
– die Bereiche Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Strafrecht im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken in Beziehung setzen und ihr eigenes Nutzerverhalten kritisch analysieren sowie rechtliche Risiken erkennen.
– das Marktangebot von Waren aus Sicht des Handels und als Konsumentin und Konsument zielgerichtet untersuchen und bewerten.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
– Unternehmensanalysen durchführen.
– ein Leistungsportfolio erstellen;
– Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen;
– Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden;
– Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen;
– Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
– ein operatives Reporting im Bereich Einkauf durchführen und interpretieren;
– einzelne Einkaufsprozessschritte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Finanzbuchhaltung und das Controlling analysieren.
– Exporte abbilden.
8. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
9. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden, wobei ein Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt zwei Semesterwochenstunden entspricht. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder die Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
10. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder acht Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
11. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
– können auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
– Unternehmensanalysen durchführen.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
– Unternehmensanalysen durchführen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.
– durch Teilnahme an Fachvorträgen und Seminaren zu Spezialfragen aus Unternehmensgründung und -führung, Expertenbefragungen, Auswertung von Success-Storys, Exkursionen und Betriebserkundungen, Teilnahme an Business Plan-Wettbewerben, Mitarbeit an Unternehmensgründungs- und -führungssimulationen, Fallstudien, Rollenspiele ua. die allgemeinen betriebswirtschaftlichen und gründungsbezogenen Zusammenhänge und Marktprozesse verstehen;
– innovative Produkt- und Unternehmenskonzepte in experimenteller Umgebung (Business Plan) entwickeln, einschließlich einer Weiterentwicklung dieser Konzepte durch Unterstützung von Know-how-Trägern zur Kreation unternehmerischer Ideen und der Erstellung von Handlungskonzepten zur Realisierung dieser Ideen;
– facheinschlägige Literatur sowie Kenntnisse aus der Kommunikations- und Informationstechnologie und Elemente des normativen Unternehmenskonzeptes vor allem bei Unternehmensgründungen einsetzen.
– die Vertragsstörungen (insbesondere Verzug, Gewährleistung und Garantie) charakterisieren;
– Wesen und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen untersuchen;
– Voraussetzungen für Schadenersatzansprüche benennen und die Haftungsformen für eigenes, fremdes sowie ohne Verschulden vergleichen.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
– geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
– Unternehmensanalysen durchführen.
– ein Leistungsportfolio erstellen;
– Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen;
– Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden;
– Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen;
– Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
– Unternehmensanalysen durchführen.
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
– geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
– Unternehmensanalysen durchführen.
– Termine und Aufgaben verwalten (Termine koordinieren, mehrere Terminkalender verwalten und synchronisieren);
– ein Kalkulationsprogramm mit einem Textverarbeitungsprogramm verknüpfen;
– Seriendokumente erstellen (einfache und verschachtelte Bedingungen, Etiketten);
– Seriendruckfunktionen anwenden;
– mit einem Desktop-Publishing-Programm arbeiten;
– im Web publizieren (einfache Änderungen im Code (HTML, CSS) durchführen).
– Newsletter unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen entwerfen;
– Online Reklamationen bearbeiten;
– geeignete Systeme zur Erstellung von Websites, Webshops und online Marktplätzen sowie zur Sammlung relevanter Daten benennen und verwenden;
– Suchmaschinentypen und Kriterien zur Suchmaschinenoptimierung beschreiben sowie Landingpage-Strategien ausarbeiten;
– verkaufsbezogene rechtliche Bestimmungen für das Zustandekommen von online Kaufverträgen und des Fernabsatzrechts beschreiben;
– einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Robotic-Process-Automation und Blockchain zur Veränderung der Abläufe in Verwaltung und Kundenservice geben.
8. Seminare, Verbindliche Übungen, Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können von den Schulen autonom, nach regionaler Notwendigkeit, geschaffen werden. Ein entsprechender kompetenz- und lernergebnisorientierter Lehrplan ist zu erstellen.
9. Seminare können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden, wobei ein Kompetenzmodul gemäß dem VII. Abschnitt zwei Semesterwochenstunden entspricht. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder die Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
10. Verbindliche Übungen können schulautonom im Gesamtausmaß von höchstens zehn Semesterwochenstunden angeboten werden. Im erforderlichen Ausmaß sind Pflichtgegenstände des Stammbereiches zu reduzieren und/oder sieben Semesterwochenstunden des Ausbildungsschwerpunktes zu verwenden.
11. Im Falle der schulautonomen Festlegung des Ausbildungsschwerpunktes „Management für (schulautonomes Geschäftsfeld)“ sind schulautonom ein den Ausbildungsziel der Handelsakademie entsprechendes Geschäftsfeld sowie die entsprechenden Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe festzulegen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
- Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
- interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
- Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
- aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
- die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
- Unternehmensanalysen durchführen.
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988 in der geltenden Fassung.
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung.
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der geltenden Fassung.
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung.
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung.
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung.
| 23 |
| 1. | Deutsch | 5 | 5 | 4 | 14 | (I) | |||||||
| 2. | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 3 | 3 | 9 | I | |||||||
| A.2 | Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung | 16 | |||||||||||
| 3. | Religion/Ethik 8 | 2 | 2 | 2 | 6 | (III)/III | |||||||
| 4. | Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz | 2 | 2 | 1 | 5 | III | |||||||
| 5. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 1 | 5 | (IVa) | |||||||
| A.3 | Wirtschaftskompetenz | 38 | |||||||||||
| 6. | Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Rechnungswesen 3 | 3 | 3 | 3 | 9 | I | |||||||
| 7. | Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit 3 | 4 | 4 | 6 4 | 14 | I | |||||||
| 8. | Officemanagement und angewandte Informatik 3 | 5 | 3 | 5 | 13 | II | |||||||
| 9. | Kundenorientierung und Verkauf | – | 2 | – | 2 | II | |||||||
| A.4 | Gesellschaft und Umwelt | 16 | |||||||||||
| 10. | Volkswirtschaft und Recht | – | – | 2 | 2 | III | |||||||
| 11. | Politische Bildung und Zeitgeschichte | 2 | 2 | 1 | 5 | III | |||||||
| 12. | Geografie (Wirtschafts- und Kulturräume) | 2 | 2 | – | 4 | III | |||||||
| 13. | Angewandte Naturwissenschaften und Warenlehre | – | 3 | 2 | 5 | III | |||||||
| Gesamtwochenstundenanzahl | 30 | 33 | 30 | 93 | |||||||||
| B. | Pflichtpraktikum | 150 5 | |||||||||||
| C. | Freigegenstände 6 | ||||||||||||
| 1. | Lebende Fremdsprache 7 | 0–3 | 0–3 | 0–3 | 0–9 | I | |||||||
| 2. | Mathematik und angewandte Mathematik | – | 0–3 | 0–3 | 0–3 | I | |||||||
| 3. | Übungen zu Rechnungswesen | 1 | 1 | 1 | 3 | II | |||||||
| 4. | Sales Management | – | 2 | 2 | 4 | II | |||||||
| 5. | Businessplan – Praxis | – | 1 | 1 | 2 | II | |||||||
| 6. | Übungen Multimedia | – | 1 | 1 | 2 | II | |||||||
| 7. | Betriebsdienstleistungen | – | 2 | 2 | 4 | I | |||||||
| 8. | Personaldienstleistungen | – | 2 | 2 | 4 | I | |||||||
| 9. | Bankwesen | – | 2 | 2 | 4 | I | |||||||
| 10. | Versicherungswesen | – | 2 | 2 | 4 | I | |||||||
| 11. | Immobilienfachkunde | – | 2 | 2 | 4 | I | |||||||
| 12. | Informations- und Kommunikationstechnologie | – | 2 | 2 | 4 | I | |||||||
| D. | Unverbindliche Übungen 6 | ||||||||||||
| 1. | Kompetenzorientiertes, eigenverantwortliches Lernen | 0–5 | 0–5 | 0–5 | 0–15 | IVa | |||||||
| 2. | Coaching und Begabungsförderung | 1 | 1 | 1 | 3 | III | |||||||
| 3. | Entrepreneurship und Kreativität | – | – | 2 | 2 | III | |||||||
| 4. | Gesundheits- und Fitnesstraining | 1 | 1 | 1 | 3 | III | |||||||
| 5. | Unterstützendes Sprachtraining Deutsch | 2 | 2 | 2 | 6 | III | |||||||
| 6. | Konfliktmanagement | 1 | 1 | 1 | 3 | III | |||||||
| 7. | Peer Mediation | 1 | 1 | 1 | 3 | III | |||||||
| 8. | Praxisorientiertes Kommunikationstraining | – | 2 | 2 | 4 | III | |||||||
| E. | Förderunterricht | ||||||||||||
Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988
8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004 in der geltenden Fassung
9. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachungen BGBl. II Nr. 225/2011 (auslaufend) und BGBl. II Nr. 114/2016 (aufsteigend) jeweils in der geltenden Fassung
10. Buddhistischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008 in der geltenden Fassung
11. Freikirchlicher Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der geltenden Fassung
12. Alevitischer Religionsunterricht
Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der geltenden Fassung
– kennen ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberin und Arbeitgeber,
– kennen verschiedene Formen von Beschäftigungsverhältnissen,
– kennen die erforderlichen Schritte einer Unternehmensgründung, können sich dazu Informationen beschaffen und einfache Businesspläne erstellen,
– kennen unterschiedliche Rechtsformen,
– können die in allen kaufmännischen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kompetenzen zur selbstständigen Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen einsetzen,
– können geeignete Hardware auswählen und situationsadäquat mit betrieblichen Netzwerken umgehen,
– können umfangreiche Dokumente und Publikationen erstellen und diese medienunterstützt kommunizieren,
– können den Schriftverkehr eines Unternehmens softwareunterstützt abwickeln,
– können das Internet und neue Technologien, unter Beachtung gesetzlicher Rahmenbedingungen, sinnvoll nutzen,
– können Tabellenkalkulationsprogramme zur Lösung einfacher kaufmännischer Aufgabenstellungen einsetzen,
– können mit Datenbanken umgehen,
– können sich situationsadäquat benehmen, entsprechend verhalten und kundenorientiert handeln,
– können projekt- und teamorientiert arbeiten und eigenverantwortlich Projekte abwickeln.
– naturwissenschaftliches Wissen anwenden, präsentieren sowie ihren eigenen Standpunkt dazu darlegen,
– die Qualität von Waren vergleichen und diese Kenntnisse kundenorientiert einsetzen,
– gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse beschreiben und erläutern und die Bedeutung für ihr eigenes Leben beurteilen,
– mit Chancen und Risiken von Diversitäten umgehen,
– aktuelle Probleme und Konflikte wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Natur erläutern und beurteilen.