Art. 18 Artikel 18
In Kraft seit 17. April 1993
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GruVe-VE
Gliederung
A b s c h n i t t I Geltungsbereich
A b s c h n i t t II Zivilrechtliche Wirkung der Verkehrsbeschränkung
A b s c h n i t t III Grundbuchseintragungen
A b s c h n i t t IV Zwangsversteigerung
A b s c h n i t t V Öffentliche Feilbietung
A b s c h n i t t VI Erwerb von Todes wegen
A b s c h n i t t VII Feststellungsklage
Art. 18 Artikel 18
(1) Die landesgesetzlich bestimmte Behörde kann bei dem nach § 81 der Jurisdiktionsnorm zuständigen Gericht Klage auf Feststellung erheben, daß ein Rechtsgeschäft nichtig ist, vor allem weil es ein Schein- oder Umgehungsgeschäft ist. Die Erhebung der Klage ist auf Antrag im Grundbuch anzumerken. Die Anmerkung hat zur Folge, daß die gerichtliche Entscheidung auch gegen Personen ihre volle Wirksamkeit äußert, die erst nach dem Zeitpunkt, in dem der Antrag auf Anmerkung beim Grundbuchsgericht eingelangt ist, bücherliche Rechte erlangt haben.
(2) Wird der Klage stattgegeben, so hat das Grundbuchsgericht eine bereits vorgenommene Eintragung des Rechtserwerbs zu löschen und den früheren Grundbuchstand wiederherzustellen. Art. 5 ist anzuwenden.
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