Der Oberste Gerichtshof hat am 6. November 2020 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon. Prof. Dr. Kirchbacher als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Mag. Lendl und die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Michel Kwapinski, Mag. Fürnkranz und Dr. Mann in der Strafsache gegen Dr. J***** Ü***** und andere wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB, AZ 21 St 12/19z der Staatsanwaltschaft Linz, über den Antrag des DI (FH) E***** M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens nach Anhörung der Generalprokuratur nichtöffentlich (§ 62 Abs 1 zweiter Satz OGH Geo 2019) den
Beschluss
gefasst:
Der Antrag wird zurückgewiesen.
Gründe:
Mit Beschluss des Landesgerichts Linz vom 27. August 2020 wurde der Antrag des DI (FH) E***** M***** auf Rückerstattung des Pauschalkostenbeitrags (§ 196 Abs 2 StPO) zurückgewiesen.
Der dagegen erhobenen Beschwerde gab das Oberlandesgericht Linz mit Beschluss vom 8. September 2020, AZ 10 Bs 230/20z, nicht Folge.
Dagegen richtet sich der (als „Beschwerde gemäß Art 13 EMRK und § 1341 ABGB“ bezeichnete) Antrag des DI (FH) M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens (vgl RIS Justiz RS0122228), mit dem er vorbringt, er sei „anhand des gesamten Aktes sinngemäß in allen zutreffenden Rechten der Europäischen Menschenrechtskommission verletzt“.
Der Antrag war schon mangels Vorliegens einer gemäß § 363b Abs 2 Z 1 StPO zwingend erforderlichen Unterschrift eines Verteidigers, was einer Verbesserung nicht zugänglich ist (RIS Justiz RS0122737 [T30]), zurückzuweisen.
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