Der Oberste Gerichtshof hat am 2. Juli 2009 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Holzweber als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Schroll, Dr. Schwab und Dr. T. Solé sowie die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag. Eberwein als Schriftführer, in der Strafsache gegen Dr. Maria R***** und andere Beschuldigte wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB, AZ 12 St 207/08g der Staatsanwaltschaft Wien, über die Beschwerde des Einschreiters Johann S***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Wien vom 18. März 2009, AZ 22 Bs 105/09s, nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss
gefasst:
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Gründe:
Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Oberlandesgericht Wien einen Antrag des Johann S***** auf Fortführung des von der Staatsanwaltschaft Wien eingestellten Verfahrens gegen Dr. Maria R*****, Dr. Beatrix E*****, Dr. Marianne F*****, Dr. Martina H*****, Mag. Sabine K*****, Mag. Andrea W*****, Brigitte Wi*****, András B***** und DI Leopold D***** ab.
Wie bereits in der nun angefochtenen Entscheidung zum Ausdruck gebracht, sieht die Strafprozessordnung dagegen keinen weiteren Rechtszug vor (§ 196 Abs 1 StPO), weshalb die Beschwerde des Einschreiters zurückzuweisen war.
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