JudikaturOGH

5Ob131/07m – OGH Entscheidung

Entscheidung
02. Oktober 2007

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Floßmann als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Hurch, Dr. Höllwerth, Dr. Grohmann und Dr. E. Solé als weitere Richter in der Grundbuchssache des Antragstellers Ö***** R***** K***** - F***** R***** I*****, vertreten durch Dr. Philipp Schwarz, öffentlicher Notar in Innsbruck, wegen Einverleibung der Löschung eines Vorkaufsrechts ob der EZ ***** GB *****, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der S***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Gerhard Brandauer, Rechtsanwalt in Salzburg, gegen den Beschluss des Landesgerichts Innsbruck als Rekursgericht vom 30. März 2007, AZ 54 R 37/07y, womit der Beschluss des Bezirksgerichts Innsbruck vom 22. Jänner 2007, TZ 634/07, bestätigt wurde, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Zurückziehung des außerordentlichen Revisionsrekurses durch die S***** GmbH wird zur Kenntnis genommen. Der Akt wird dem Erstgericht zurückgestellt.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die S***** GmbH (Revisionsrekurswerberin) zog ihren außerordentlichen Revisionsrekurs mit Schriftsatz vom 13. 9. 2007 zurück. Weder die ZPO noch das neue AußStrG enthalten gesonderte Regelungen über die Zurücknahme des (Revisions )Rekurses, weshalb in analoger Anwendung der für das Berufungsverfahren geltenden Grundsätze (§ 484 ZPO) die Zurückziehung des Revisionsrekurses bis zur Entscheidung über diesen zulässig (vgl RIS-Justiz RS0110466; vgl RS0042041 [T4]) und mit deklarativer Wirkung zur Kenntnis zu nehmen ist (5 Ob 132/07h; 2 Ob 252/06g mwN).

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