Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann, Dr.Ilse Huber, Dr.Baumann und Dr.Hradil als weitere Richter in der Mietrechtssache des Antragstellers Walter S*****, vertreten durch Dr.Karl Zingher und Dr.Madeleine Zingher, Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegner
1.) Heinrich H*****, 2.) Elisabeth H*****, beide vertreten durch Dr.Werner Heissig, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8, § 15 Abs 2 MRG, infolge Revisionsrekurses des Antragstellers gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 27.Mai 1997, GZ 40 R 234/97a-9, womit der Sachbeschluß des Bezirksgerichtes Döbling vom 11.Februar 1997, GZ 5 Msch 135/96b-5, bestätigt wurde, folgenden
Beschluß
gefaßt:
Die Akten werden dem Erstgericht mit dem Auftrag zurückgestellt, den Revisionsrekurs des Antragstellers den Antragsgegnern zur Äußerung zuzustellen.
Nach Einlangen einer Revisionsrekursbeantwortung bzw nach Verstreichen der hiefür vorgesehenen Frist sind die Akten im Wege des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien wieder dem Obersten Gerichtshof vorzulegen.
Begründung:
Das Rekursgericht hat in der angefochtenen Entscheidung den ordentlichen Revisionsrekurs zugelassen. Demnach wäre das vom Antragsteller fälschlicherweise als "außerordentlicher" Revisionsrekurs bezeichnete Rechtsmittel nach Maßgabe des § 522 Abs 2 ZPO (iVm § 37 Abs 3 Z 16, Z 17 lit c MRG) zu behandeln gewesen.
Zu bemerken bleibt, daß den Antragsgegnern gemäß § 507 Abs 1 Satz 2 ZPO iVm § 528 Abs 3 ZPO und § 37 Abs 3 Z 16, Z 17 lit c MRG auch die Ausfertigung eines außerordentlichen Revisionsrekurses vor Vorlage an den Obersten Gerichtshofes hätte zugestellt werden müssen (Klinger,
Eine Ergänzung zur Abhandlung über den "Revisionsrekurs" in den Verfahren nach § 37 MRG, § 22 WGG und § 26 WEG ..., WoBl 1991, 245 f).
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