Das Gericht hat, wenn erst in der Hauptverhandlung die Ladung und persönliche Vernehmung eines Mitbeschuldigten, Zeugen oder Sachverständigen beantragt wird, die Stelligmachung noch während der Hauptverhandlung einzuleiten. Erst wenn sich die Stelligmachung als unmöglich erweist, hat eine Entscheidung nach § 276 StPO zu erfolgen. Ist der Beweisgegenstand durch die im Vorverfahren erfolgte Aufnahme des Beweises geklärt, so fehlt es trotz der maßgeblichen Bedeutung des Beweismittels für die Entscheidung der Sache an einer gesetzlichen Grundlage für eine Vertagung der Hauptverhandlung.
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