Anl. 1 Zuständige Behörden und Kommunikationsmittel Grenzkontrollpunkte Bedingungen der Überstellung und Transportart Durchbeförderungsersuchen Bedingungen der begleiteten Rücknahme und Durchbeförderung — Abkommen über die Rückübernahme und Durchbeförderung von Personen, die sich rechtswidrig aufhalten (Kasachstan)
Rückverweise
1. Die zuständigen Behörden für die Durchführung des Abkommens, einschließlich der direkten Interaktion:
Für die Regierung der Republik Kasachstan : Das Ministerium für Innere Angelegenheiten der Republik Kasachstan
Für die Österreichische Bundesregierung : Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl des Bundesministeriums für Inneres der Republik Österreich.
2. Die zuständigen Behörden teilen sich gegenseitig spätestens dreißig (30) Tage nach Inkrafttreten dieses Abkommens ihre Kontaktdaten mit.
3. Die Parteien informieren sich gegenseitig über diplomatische Kanäle über Änderungen der zuständigen Behörden oder ihrer Bezeichnungen oder Funktionen.
1. Die folgenden Einreiseorte sollen für die Rückübernahme per Lufttransport zur Durchführung dieses Abkommens verwendet werden:
Für die Republik Kasachstan:
• Astana Internationaler Flughafen
• Almaty Internationaler Flughafen
Für die Republik Österreich:
• Flughafen Wien
2. Die Rückübernahme oder Durchbeförderung von Personen kann durch andere für den internationalen Verkehr offene Grenzübergänge mit gegenseitiger Zustimmung der zuständigen Behörden der Parteien durchgeführt werden.
1. Gemäß Absatz 3 von Artikel 5 dieses Abkommens muss die ersuchende Partei den zuständigen Behörden der ersuchten Partei schriftlich die folgenden Daten übermitteln:
• Transportmittel (Luft- oder Landtransport),
• Datum der Überstellung,
• genaue Uhrzeit der Überstellung,
• Überstellungsort (Grenzkontrollpunkt),
• Gesundheitszustand der zu überstellenden Person,
• ob die Rücknahme mit möglichen Begleitpersonen durchgeführt wird, einschließlich der Informationen gemäß Artikel 5 dieses Anhangs.
2. Die Mitteilung gemäß Anhang 2 dieses Abkommens muss spätestens 3 (drei) Werktage vor dem Tag der Rücknahme per beliebigem Kommunikationsmittel, einschließlich elektronischer Mittel, an die ersuchte Partei gesendet werden.
3. Sollte die Frist aufgrund von Hindernissen für die Überstellung verlängert werden, haben die Parteien sich sofort gegenseitig über die Beseitigung dieser Hindernisse zu informieren und dabei den beabsichtigten Ort und das Datum der Überstellung der zurückgenommenen Person anzugeben.
1. Das Durchbeförderungsersuchen muss unter Verwendung des Formulars gemäß Anhang 8 dieses Abkommens und unter den Bedingungen von Artikel 9 dieses Abkommens gestellt werden. Die ersuchte Partei muss den Eingang des Durchbeförderungsersuchen sofort, jedoch spätestens innerhalb von fünf (5) Kalendertagen, mit beliebigem Kommunikationsmittel, einschließlich elektronischer Mittel, bestätigen. Wenn das Gesuch per Fax oder E-Mail übermittelt wird, gilt der Übertragungsbericht als Bestätigung des Eingangs des Durchbeförderungsersuchen.
2. Die ersuchende Partei muss die zuständigen Behörden der ersuchten Partei schriftlich unter Verwendung gesicherter Kommunikationskanäle, einschließlich elektronischer Mittel wie Fax und E-Mail, über Änderungen im Datum der Überstellung und/oder dem beabsichtigten Überstellungsort mindestens einen (1) Tag vor der geplanten Durchbeförderung informieren.
1. Wenn die Rücknahme oder der Durchbeförderung mit Begleitpersonen durchgeführt wird, muss die ersuchende Partei die folgenden Informationen bezüglich der Begleitpersonen bereitstellen: Namen und Vornamen, Passnummer, Ausstellungsdatum und Gültigkeitsdauer; Flugnummer; Ankunfts- und Abflugdatum sowie -zeit.
2. Die Begleitpersonen der ersuchenden Partei müssen bei der Rücknahme oder der Durchbeförderung Identifikationsdokumente vorzeigen können, um ihre Befugnis und die Art ihrer Aufgabe im Zusammenhang mit der Rücknahme oder der Durchbeförderung zu überprüfen.
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